Neue Cloud-Gaming-Anbieter - schwere Zeiten für Konsolen?

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2. Oktober 2012 - 7:53 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Die drei großen amerikanischen Kommunikationsunternehmen AT&T, Verizon und Time Warner wollen Videospiele mit dem Fernseher als zentrale Einheit anbieten. Sie drängen damit in den Cloud-Gaming-Markt, in dem bislang die Unternehmen Agawi, Gaikai und OnLive aktiv sind. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, sollen erste Testläufe noch in diesem Jahr stattfinden. Einige Anbieter rechnen bereits im Jahr 2013 mit größerer Verbreitung, andere erst 2014. Branchenanalysten sehen positive Aussichten durch die hohe Verbreitung von Fernsehen, Telefon- und Kabelanbietern.

Im Gegensatz zum vorläufig gescheiterten Dienst OnLive verfügen die neuen Anbieter bereits über eine hohe Anzahl von Abonnenten sowie eine hohe Kapitaldecke. Das Konzept bedroht den im Jahr 2011 rund 24 Milliarden US-Dollar schweren Markt der drei Konsolenhersteller Microsoft, Sony und Nintendo. Neben den oben genannten Kabel- und Telefonfirmen sind auch Comcast und Cox in Gesprächen mit Anbietern von Inhalten. Neben den erwarteten Social und Casual Games der Art Tetris und Farmville sollen auch anspruchsvolle, actionhaltige Spiele der großen Publisher angeboten werden.

Es ist sicher zu früh, das Ende der Konsolen auszurufen, aber es zeigt sich, dass sich die Firmen für eine Umwälzung des Videospielemarkts rüsten. Sony hat in diesem Jahr Gaikai für 380 Millionen US-Dollar gekauft, Microsoft und Agawi kooperieren und Nvidia drängt mit Grafikchips in die Rechenzentren der Anbieter und denkt laut über die letzte Generation der Konsolen nach.

Frank Gibeau, Präsident von EA, sieht ebenfalls "einen großen Markt", ohne jedoch einen genauen Zeitraum für den Erfolg zu benennen. Der französiche TK-Anbieter Orange hat ebenfalls ein Cloud-Gaming-Angebot bekannt gegeben: In Zusammenarbeit mit dem japanischen Anbieter G-Cluster werden nächsten Monat Titel wie Raving Rabbids, HAWX 2 und Lego Pirates of the Caribbean angeboten.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12972 - 29. September 2012 - 10:09 #

"Im Gegensatz zum vorläufig gescheiterten Dienst OnLive, verfügen die neuen Anbieter bereits über eine hohe Anzahl von Abonnenten sowie eine hohe Kapitaldecke."

Nur weil diese Anbieter bereits viele Mitglieder haben heißt es nicht das sie das angebot auch wirklich nutzen.

"Nvidia drängt mit Grafikchips in die Rechenzentren der Anbieter und denkt laut über die letzte Generation der Konsolen nach."

Natürlich muss Nvidia das sagen immerhin setzt in Sachen Konsolen keiner mehr auf sie sondern sind alle zu AMD abgewandert.

Cloudgaming wird die Konsole nicht bedrängen wird lediglich ein neuer Zweig eröffnet. Bei der Diskussion um Smartphones und Handhelds kann ich es noch etwas nachvollziehen aber davon ist CG noch weit weit weg...

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 29. September 2012 - 10:40 #

> Nur weil diese Anbieter bereits viele Mitglieder haben heißt es nicht das sie das angebot auch wirklich nutzen.

Richtig; aber die Wahrscheinlichkeit ist höher (Stichwort pipeline).
Und ein Venture-Kapitalgeber fordert schnelleren ROI im Gegensatz zu etablierten Unternehmen (zumindest in aller Regel).

Aurobindo 09 Triple-Talent - 270 - 29. September 2012 - 15:08 #

Mich würde die Technick dahinter mal interessieren. Es gibt ja megacloud-rechner mit was-weiß-ich wieviel CPUS , aber die haben ja meistens keine GPUS , ist doch ineffektiv die Grafikeffekte auf ner CPU zu berechnen.
Hat da jemand mehr Hintergrundinfos?

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 29. September 2012 - 15:34 #

Sofern es sich nicht um spezielle Entwicklungen wie MesaGL/Nachfolger für (Virtualisierung)/Cloud-Gaming handelt: Xen beherrscht das verwalten mehrerer Grafikkarten und Treiber mehrerer Grafikköpfe.

Für 2D gibt's GPU-Sharing.

Für die Bildübertragung RemoteFX, NX und HDX - ggf. mit Einbinden lokaler Client-Ressourcen.

Maik 20 Gold-Gamer - - 22155 - 2. Oktober 2012 - 10:06 #

Ich kann mir vorstellen, dass auch die integrierten GPUs in den CPUs fürs Cloudgaming interessant werden. Wobei natürlich da noch nicht die Leistung an getrennte CPU-GPU-Lösungen heranreicht. Es wurde aber schon gut aufgeholt.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 11:30 #

Wenn's passende (Mainstream-)Treiber gibt, wird das sicher in nullkommanichts bei Cloud Gaming genutzt.

DarthBubi 15 Kenner - P - 3495 - 29. September 2012 - 18:51 #

Ich bezweifele sehr, dass die Cloud-Gaming-Dienste sich in naher Zukunft gegen die stationären Konsolen und auch gegen den PC behaupten können. Dafür gibt es, zumindest in Deutschland, noch zu viele Haushalte, die mit einer DSL-Leitung <2 Mbit/s leben müssen. So eine Internetanbindung schließt Streaming bspw. in 720p schon einmal aus. Weiterhin sind z.b. alternative Funktarife (HSPA, LTE) oftmals Volumenverträge und somit für einen solchen Einsatz auch nicht brauchbar, denn es gibt meist noch mehr Personen im Haushalt außer dem Spieler.
Die Stabilität eines solchen Dienstes sollte dabei auch eine Frage sein. Was tut man, wenn in Stoßzeiten die Server überlastet sind? Oder was passiert bei einem Servercrash, wenn die eigene Spielstände verloren gehen?
Aus diesen Gründen denke ich, dass die Cloud-Gaming-Dienste sich vorerst eine Nische sichern werden, mehr aber auch nicht.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 29. September 2012 - 23:57 #

Der Investor wird genau andersherum denken: es gibt genügend Städter, die 100M haben.

Vaedian (unregistriert) 1. Oktober 2012 - 18:24 #

In einem Punkt hat er aber Recht. Man hat sehr schön an Blizzards und Ubisofts Always-On gesehen, wie schnell sowas nach hinten losgehen kann. Und die wollten nur einen minimalen Bruchteil der Daten durch die Kabel schicken, die Cloud Gaming brauchen wird.

MMO und generell Onlinespieler sind sowas gewohnt und halten auch mal ein paar Stunden ohne Verbindung durch, ohne gleich im Dreieck zu springen, aber die normale Couchtomate hämmert schon nach 10 Sekunden auf dem Flimmerkasten rum, wenn etwas nicht funktioniert.

Ich bin der Meinung, das wird ein Casual-Markt. Was heut zu tage als "Hardcore" bezeichnet wird, dürfte sich eher schwer damit tun. Casual-Games dagegen werden relativ problemlos funktionieren und dadurch für genau ihr Klientel attraktiv werden.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 1. Oktober 2012 - 19:41 #

Die auf dieser Seite erwähnten Protokolle werden seit vielen Jahren optimiert, daß kann bei den Always-On-Anbieter (noch) nicht der Fall sein.

Dem letzten Abschnitt stimme ich zu: Casual Games dürfte der Katalysator für Cloud Gaming werden.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 29. September 2012 - 20:13 #

Das gilt doch wenn eh nur für Städte, denn man brauch sehr schnelle Internet Leitungen. Und ich denke auch das es nur einen neue Art ist Games zu konsumieren. Man glaubt es kaum aber in Zeiten von MP3 gibt es noch Schallplatten.

Name (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 13:10 #

Es gibt sogar mehr als vor einigen Jahren. Sogar die großen Elektronikmärkte haben zum Teil wieder ein Schallplattenregal. Dafür wird das PC Regal immer kleiner.

Skeptiker (unregistriert) 29. September 2012 - 20:18 #

Hab schon den ganzen Tag versucht, ein
Gamepad an meinen Fernseher anzuschliessen.

Also irgendwie geht das nicht.

Und wenn ich genau darüber nachdenke, einen
Internet-Anschluss hat mein TV auch nicht.

Soll ich mir jetzt extra einen neuen Fernseher kaufen
mit USB und Internet?
Ich persönlich mag keine Multifunktionsgeräte, ich
will meinen Fernseher nicht wegwerfen, weil er immer
meint, die Faxrolle ist leer.
Ich werfe dann einen 800 Euro Fernseher weg, weil
der Gaming-Client zu alt ist und der Hersteller kein
Update mehr liefert? Geh mir weg!

Wenn man etwas über das DSL überträgt, dann
ganze Spielabschnitte, die schon geladen werden,
während ich im Level davor bin.
Echtzeitdaten über DSL ist Unfug. Klappt ja schon
bei Videokonserven nicht und die sind auf geringe
Bandbreite optimierbar (Olympia).

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 29. September 2012 - 22:23 #

Hat dein Fernseher HDMI? Ja? Reicht.. Ok, das und eine 40-Euro-Investition in einen HDMI-Stick. Der lässt sich dann sogar per Software updaten und bringt WLAN gleich mit. BTW, hast du Onlive oder Gaikai schon mal ausprobiert?

Thomas Barth 21 Motivator - 28236 - 30. September 2012 - 0:55 #

So gut wie kein richtiger Gamer, testet so etwas wie Cloud-Gaming und F2P mal richtig selber, sondern meckert einfach nur. Deswegen investieren Firmen auch Millionen ins Cloud-Gaming und es spielen über 10 Millionen Menschen Spiele wie Sim City Social, weil eben die meckernden draußen bleiben und sie sich mit den Kunden begnügen, die Spaß an solchen Spielen haben.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9954 - 2. Oktober 2012 - 8:38 #

Das stimmt einfach nicht. Ich wette z.B. mit F2P haben die meisten schon Erfahrung gemacht. Und schlicht und einfach Negative, auch wenn du sowas hier immer in den Himmel lobst.

Cloud-Gaming ist genauso bescheuert. Ich will selber Herr über meine Daten sein. Und ja ich habe es getestet und nein es gefällt mir nicht.

Meinetwegen sollen die Leute machen was sie wollen, ich werde dieses Hobby dann schlicht und einfach begraben oder mich mit alten Spielen, bei denen ich die Kontrolle über alles hab, sprich Datenträger, Speicherstände und bei denen es keine Mikrotransaktionen gibt/gab. Man das waren noch tolle Spiele. Das sind die wirklichen Klassiker, sogenannte Must-have-Spiele. Gibt es heute komischerweise nicht mehr wirklich (meiner Meinung nach).

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6889 - 2. Oktober 2012 - 11:11 #

Ich wette sehr viele richtige Gamer haben das getestet und für schlecht empfunden. Ich z.B. habe mir ein paar F2P und Browsergames angeschaut und lasse heute die Finger davon. Von F2P weil es leider viel zu teuer ist, und von Browsergames wegen dem Sucht- und Stressfaktor.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 11:31 #

Und Cloud Gaming? :)

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6889 - 2. Oktober 2012 - 11:45 #

"Dieses Spiel steht in Ihrer Region möglicherweise noch nicht zur Verfügung, oder es gibt aktuell zu viel Internetdatenverkehr für ein störungsfreies Spieleerlebnis. Bitte versuchen Sie es später erneut."

Funktioniert nicht wirklich ;)

Tyrael99 (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 11:33 #

Ich habe ebenfalls so einige F2P Titel getestet und wie immer das selbe Fazit: NEIN DANKE!

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 29. September 2012 - 23:59 #

Echtzeit klappt im Business-Umfeld schon über ISDN mit anständigen optimierten Protokollen.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6889 - 2. Oktober 2012 - 11:12 #

Hmm, aber Shooter klappen damit nicht so gut, oder? Ich wunder mich z.B. weshalb ich bei Diablo 3 immer so kurze Verbindungs-Lags drinnen hab.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 11:26 #

Shooter weiss ich nicht. HD streams gehen gut; die Unterschiede kann man ganz gut bei den bekannten Video-Plattformen sehen.

Hier in Tabellenform:
http://www.poppelgaard.com/rdp-remotefx-icahdx-eop-and-pcoip-%E2%80%93-vdi-remoting-protocols-turned-inside-out

Green Yoshi 21 Motivator - 25501 - 29. September 2012 - 21:59 #

Hauptsache es erscheinen dann nicht nur Free2Play Spiele, sondern auch vollwertige Games. Könnte mir eine Art erweitertes Playstation Plus vorstellen, bei dem man für 25€ im Monat alle verfügbaren Spiele auf den TV streamen kann. Die Spielstände werden in der Cloud gespeichert, DLC muss nicht mehr runtergeladen werden und als Controller könnte ein TV-kompatibler Dualshock 3 verwendet werden.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 29. September 2012 - 23:08 #

Wird sich nicht durchsetzen. Ich erinnere euch daran.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 30. September 2012 - 0:00 #

Wird sich durchsetzen. Ich erinnere euch daran.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 30. September 2012 - 5:38 #

Ok Wette gilt!

Thomas Barth 21 Motivator - 28236 - 30. September 2012 - 10:44 #

Ich steige mit ein. 100€ darauf, dass Cloud-Gaming sich in den nächsten 10 Jahren durchsetzen wird.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 30. September 2012 - 10:52 #

Da könnte man echt Geld mit verdienen. Mit der Wette meine ich. Wettet nämlich erst mal jeder dagegen :D . Ich glaube auch daran, dass sich Cloudgaming durchsetzen wird, klassische Spiele aber nicht verdrängt. So wie Konsolen den PC nicht verdrängt haben und die DVD nicht von Kino.to verdrängt wurde. Aber dem 0815-Gamer, Fernsehbesitzer, Gelegenheitszocker wirds egal sein ob er per Cloud zockt oder ob da tolle Technik unter seinem Schreibtisch die Grafik berechnet.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 30. September 2012 - 10:56 #

Genau so sehe ich das auch

Thomas Barth 21 Motivator - 28236 - 30. September 2012 - 14:37 #

Exakt das was ich auch denke.

Anonymous 2143 (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 8:43 #

Als Laie der keine Ahnung von der IT hat - absolut verständlich. Fakt ist allerdings das die Idee *Cloud* schon seit Jahren existiert immer mal kommt.. und dann auch wieder verpufft...

Ich würde da kein Geld drauf wetten. Bin aber trotzdem gespannt / nicht abgeneigt.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 9:05 #

Was genau verpufft? Amazon EC2/S3, Rackspace, Dropbox & Co, Office 365 wachsen

Maik 20 Gold-Gamer - - 22155 - 2. Oktober 2012 - 10:16 #

Da ich im Cloudbereich arbeite, kann ich sagen, das es immer mehr zunimmt. Auch die Akzeptanz wächst. Dank den schlechten Leitungen hinkt Deutschland hinterher, was Cloudnutzung angeht. Da sind andere Lander dutich weiter.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 10:51 #

Im Business-Bereich hakt die Akzeptanz in Deutschland auch in Richtung Sicherheit.

N (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 13:26 #

Von Cloud wird aber schon seit bald 20 Jahren in immer wieder anderen Namen gefaselt. Immer hat es sich ein Stücken weiter bewegt, aber nie den Durchbruch geschafft. Klar, mit jedem mal akzeptieren es auch mehr Leute und mitlerweile schaffen es die Unternehmen ganz brauchbare Angebote auf die Beine zu stellen (voran geht Apple). Jetzt könnte es halbwegs was werden, wenn die ganzen Medienanbieter aufspringen. Aber die großen Medienkonzerne wollen nicht bei GoogleTV mitmachen und jeder große Publisher strickt sich seine eigene Onlineplattform. So lange da jeder sein eigenes Süppchen kochen wird, wird das nichts werden. Aber bei der Akzeptanz muss man sagen, dass es eher in den Führungsetagen als Kostenminderung akzeptiert wird, denn bei den Menschen. Dort ist die Akzeptanz eher sehr gering. Und sehr gering mal ganz viel ist immernoch sehr gering ;).

Aber welche anderen Länder sind weiter. Japan und Südkorea? Japan mit seinen Megacitykomplexen und dem, bei der IT-Infrastruktur auch nicht so gut gestellten ländlichen Bereich und Südkorea, wo ein rundes fünftel alleine in der Hauptstadt wohnt (zur Erinnerung, in Deutschland sind das knappe 3% und das ist die größte Stadt, größer ist nur das Ruhrgebiet, in Fläche und Einwohnerzahl) und der große Rest in weiteren sehr urbanen Gebieten. Am Arsch der Welt (in Südkorea), wirst auch kein Cloud haben.
Selbst in den USA klappt das nicht mit Cloud, da es sich um ein Flächenland mit einigen Großstädten, aber um so mehr ländlicher Gegend handelt. So mies sind die Leitungen in Deutschland nicht mal. Klar, über die Nord und Ostsee rüber richtung Norden siehts besser aus. Aber zusammen mit den beiden IT-Ländern in Asien wars das auch schon mit geeigneter Infrastruktur. Also, Deutschland in dem Punkt nicht schlechter machen als es eh schon ist ;).

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 13:37 #

Wo klappt "Cloud" in den USA nicht? Ich hätte gerne einige RAX-Aktien (5 Jahre und älter) oder die Milliarde Umsatz.

N (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 13:59 #

Cloud klappt in soweit nicht, dass es dort wie hier Infrastrukturbedingt auf die Ballungszentren beschränkt ist.

Ich habe nicht geschrieben, dass es dort absoulut nicht klappt. Aber es klappt nicht viel besser als in Deutschland. Nur wird mit etwas mehr Optimismus und weniger (teilweise notwendigen) Bedenken rangegangen.

Kannst ja gerne mal durch Iowa tuckern und schauen ob der Farmer sein Farm per Cloud managen kann. Selbst in Kalifornien wirst du noch in vielen Gebieten mit unzureichender Infrastruktur überrascht werden. Gilt allerdings nicht nur für die IT. Gas, Wasser, Scheiße, Strom und Straßen (besonders Brücken) sind alle recht marode. Eigentlich alles was man zur Infrastruktur zählen kann. Auch öffentliche Gebäude und Bildungswesen. Da ändert sich aktuell in den ländlichen Gebieten in Deutschland mehr als dort. Auch wenn es hier nur LTE mit bis zu 5GB Volumen ist (und Eingriff der Anbieter in die abgerufenen Daten).

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 15:59 #

Den Investor interessiert der Farmer aus Ohio nicht. Genausowenig wird die Telekom einen LTE-Mast in Salzdetfurt aufbauen. Gibt genügend Regionen, in denen es kein DSL gibt. So what?

Wenn sich die für den break even notwendige Anzahl der Kunden in Boston, LA, SF und NYC oder hierzulande in HH, MUC, FRA und K findet: alles bestens. Der Rest kann Retail oder DL kaufen.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 2. Oktober 2012 - 14:27 #

@N:
Klingt irgendwie wirr, Friede sei mir dir! - Liegt aber sicherlich an MIR.

Hach, ich liebe herrlich bekloppte Wortspiele! xD

Zur Infrastruktur:
Schätzelein. Der aktuelle Gbit Ethernet "Standard" ist 10Gb. In manchen Netzwerken wird auch schon 40Gb eingesetzt. Und bald kommt... psst, da hab ich nen NDA unterschrieben aber sicherlich spuckt google schon was aus.
Aber geh davon aus, da kommt was. Ganz sicher. Und Cloud wird ganz sicherlich funktionieren, selbst wenn auf jedem Kontinent nur 3 RZs sind. Dank SSD&Co ist auch Latenz kein Problem mehr.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 30. September 2012 - 22:01 #

Der Otto Normal Bürger ist aber auch kein Zocker! Sowas wie die Wii kommt nicht nochmal. Und der Gelegenheitsgamer wird sich nicht irgendwo anmelden. Das ist immer Wunschdenken.

Thomas Barth 21 Motivator - 28236 - 1. Oktober 2012 - 1:53 #

Jetzt erklär mir mal warum der "Otto-Normal-Bürger" kein Zocker ist. Wenn ein gestresster Familienvater nach Hause kommt, seine Kinder gerade im Bett sind und die Frau am Telefon mit einer Freundin lästert, ist es dann so verwerflich wenn dieser "Otto-Normal-Bürger" seinen Fernseher anmacht und ne Runde FIFA per Cloud-Gaming spielt?

"Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht? Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?".

Das langjährige Zocker wie du etwas besseres sind, ist reines Wunschdenken und elitäres Gehabe.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12972 - 2. Oktober 2012 - 8:14 #

Ja und was macht der arme Familienvater wenn die große Tochter Jacqueline im Nebenzimmer ebenfalls rumsurft und deshalb böse Laggs beim Vater auslöst?
Oder wenn die große Tochter ebenfalls Spielen will oder schon spielt? für Familien mit älteren Kindern ist das keine Lösung ^^

Oder was ist wenn Vater heimkommt aber der Internet Anbieter hat mal wieder Probleme im Rechenzentrum?

Oder der Cloud Anbieter selbst hat Probleme?

Oder sein Lieblingsspiel ist nach 2 Jahren aus dem angebot genommen worden?

Abgesehn davon werden die wenigsten Leute Monatlich Geld auf den Tisch legen nur weil sie vielleicht 3-4 Stunden in der Woche Spielen.
Was anderes wärs natürlich wenn es wie in China ne Stundenabrechnung gäbe allerdings wird das sicherlich nicht kommen ^^

Und abgesehen davon muss man erstmal abwarten was am Ende überhaupt für die Entwickler überbleibt wenn Cloudanbieter/Publisher ect abgreifen. Wenn es so wie im Musikbereich ist, dann ist das am Ende so wenig das sie die Sachen auch verschenken könnten!

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 8:26 #

Auch wenn im Artikel von Abo die Rede ist - Cloud per BITKOM-Definition beinhaltet pay as you go :-)

Vidar 18 Doppel-Voter - 12972 - 2. Oktober 2012 - 8:34 #

Ah das ist natürlich ne gute Sache, lass ich mir eingehen zumindest um Spiele zu testen.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 10:29 #

Gaikai hatte (hat? - Die Webseite ist so unübersichtlich) eine ganze Reihe an Spielen zum testen

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 2. Oktober 2012 - 8:35 #

Die von dir genannten Probleme kann Papa aber auch haben, wenn er nach Feierabend Diablo III oder Battlefield 3 auf seinem PC im Multiplayer zocken will.

DRM-Systeme wie Origin, Games for Windows Live, Ubilauncher, etc. sind ebenfalls auf eine Internetverbindung angewiesen, klassisch zocken lässt es sich also auch nicht mehr wenn der Internetanbieter Probleme bereitet. Die meisten Argumente gegen Cloudgaming treffen leider auch heute schon auf herkömmliche Games zu.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12972 - 2. Oktober 2012 - 8:55 #

naja bei den genannten DRM Modellen braucht man bei 90% der Spiele aber nur eine Aktivierung, UbiLauncher ist mittlerweile eh Geschichte.
Die meisten DRM spiele kann man offline Spielen egal ob nun Steam, GfW (mit offline Profil) ect, also kein vergleich zu Cloud!

Es gibt natürlich Spiele bei denen man (im SP) dauerhaft Online sein muss allerdings halte ich von diesen genauso wenig und bin bisher alle
konsequent aus dem Weg gegangen ;-)

Einzig wirklichen Vorteil sehe ich im Grunde nur bei MMOs, da wäre Cloud ideal da man eh Online sein muss!Allerdings stellt sich da die Frage wie das mit der Latenz am Ende aussieht wenns um 3 Ecken kommt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 2. Oktober 2012 - 9:00 #

Wenn ich bei GfW Live nur dann speichern darf, wenn man sich vorher eingeloggt hat, ist das auch quasi Always-on. Und nervt.. ;) Gibt ja leider oft keine Möglichkeit dem zu entgehen wenn man gewisse Spiele spielen will. Ich mag beispielsweise gerne mal zur Entspannung ne Runde Flatout Ultimate Carnage spielen, auch weils in 3D verdammt gut aussieht. Flatout2 wäre zwar fast das gleiche, sieht aber irgendwie scheisse aus mittlerweile. Ultimate Carnage lässt sich ohne GfW Live zwar starten, verweigert dann aber die Savegames, was irgendwie nervt. Zumal die GfW-Anmeldung auch schon mal zwei, drei Minuten dauert, was noch viel mehr nervt.

Da sehe ich jetzt durch Cloudgaming keine Nachteile, sogar eher Vorteile. Bei Gaikai konnte ich den Link anklicken und war im Spiel. Ohne Probleme, langes warten, Festplatteninstallationen, Hardware-Konfigurationen etc..

Vidar 18 Doppel-Voter - 12972 - 2. Oktober 2012 - 9:44 #

GfW hat doch ein Offline/Lokales Profil bei dem man genauso speichern kann wenn man nicht online ist. Startes das Spiel und ne Sekunde später ist man "eingeloggt", hatte da nie Probleme ;-)

Nachteile sehe ich schon man hat keinen Zugriff auf das Spiel.
Wenns weg ist, ist es weg. Für jemanden der nur neue Spiele spielt okay aber ich bin jemand der nach paar Jahren immer wieder diverse Spiele anpackt. Bei Downloadanbietern kann ich Spiele Downloaden selbst wenn sie offiziell nicht mehr verkauft werden.

Nachteil 2 ist die abhängigkeit.
aktuelles Beispiel GW2, die haben Probleme mit manchen Internetanbietern die folge daraus ist das die Latenzen ziemlich bescheiden sind.
So etwas kann auch bei Cloudanbietern vorkommen und dann will ich ehrlich gesagt nicht durch nen SP Game durchlaggen weil die Leitung spinnt.

Cloud hat natürlich einige Vorteile aber genauso viele Nachteile, mal abgesehn davon wie so ein Anbieter überhaupt Rentabel arbeiten kann UND Entwickler genügend Geld sehen damit sie überleben können sollte das ganze die "Zukunft" sein.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 1. Oktober 2012 - 19:48 #

Nein aber der Vater kauft sich dann lieber ne gebrauchte PS3 oder auch ne neue, Fifa dazu, und zockt! Er wir dann sich keine Abo Gebühren zählen wollen. Und dann läuft das Internet nicht und nix is mit Fifa, das macht er dann nur einmal.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 1. Oktober 2012 - 19:56 #

Unterschätze den WAF-Faktor nicht :-)

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 1. Oktober 2012 - 22:13 #

?

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 5:33 #

http://en.wikipedia.org/wiki/Wife_acceptance_factor

Maik 20 Gold-Gamer - - 22155 - 2. Oktober 2012 - 10:32 #

Der wichtigste Faktor überhaupt!

Hinkelbob 13 Koop-Gamer - 1234 - 2. Oktober 2012 - 8:31 #

Was mir spontan dazu einfällt, sind die gewaltigen Datenzentren, die man für Cloudgaming braucht. Die New York Times hat am Montag (1.10) einen interessanten Artikel über den großen Stromverbrauch solcher Zentren gebracht. Der ist durchaus lesenswert.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 8:33 #

Ist der Artikel öffentlich? Dann bitte gerne die URI

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 2. Oktober 2012 - 8:38 #

Wobei es immer noch effizienter sein dürfte, ein paar solcher Rechenzentren hinzustellen als jedem Nutzer einen für 90% seiner Aufgaben komplett überdimensionierten PC unter den Schreibtisch zu knallen. Und auch Konsolen brauchen Strom, im Vergleich zu einer VM auf einem Server sogar recht viel. Wenn die Konsole dann aus Gewohnheit im Standby gelassen wird, braucht sie sogar immer etwas Energie, während das Rechenzentrum seine Lasten auf andere Nutzer verteilen kann.

Und dabei sind noch nicht einmal die recht großen Energiemengen eingerechnet, die die Produktion all der Rechner in den Haushalten kostet.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 10:45 #

+1

So So (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 12:36 #

Ok, ich glaube es haben hier so langsam alle verstanden, dass ihr beide Fans des Cloud-Gamings seid. Deshalb muss man aber nicht alles daran so zwanghaft schön reden, wie ihr es tut.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 2. Oktober 2012 - 13:32 #

Ich bin eben KEIN Fan von Cloudgaming. Ich sehe sehr wohl die Risiken (Nutzerentmachtung, höhere Preise, unsichere Verbindungen, etc..) - aber ich weiß, dass sich Techniken auch dann durchsetzen können wenn die geifernden Gamer sie nicht gut finden. Und ein paar Vorteile kann Cloudgaming tatsächlich bieten - eben keine Konfiguritis am PC, keine neu zu kaufenden Konsolen/Grafikkarten, keine 50-Euro-Spiele mehr sondern eben die Möglichkeit den Titel entweder umsonst, im Abo oder für ein paar Euro auszutesten (OnLive hatte da ein nettes System, war aber bei der "Vollversion" der Spiele viel zu teuer).

Ebenso sehe ich die Entwicklung weg vom Alleskönner-PC hin zu immer mobileren Endgeräten und den Wunsch vieler Leute, alles über ein zentrales Konto nutzen zu können und dann eben auch Zugriff auf Spielstände, etc. zu haben. Mit einem Cloudgaming-Abo könntest du eben sowohl auf dem Tablet, dem Smartphone (wenns denn sein muss), dem PC (egal wie altersschwach) und sogar dem Fernseher ohne weitere teure Zusatzhardware zocken. An einem Spiel, mit einem Savegame wenn du willst.

Was in vielen Diskussionen immer unter den Tisch fällt: Nur weil jemand nicht krampfhaft "DAGEGEN!" brüllt muss er noch lange kein Fan sein.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 16:03 #

+1 ;-]

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 2. Oktober 2012 - 9:09 #

Den Artikel will ich auch lesen. Und dann vor allem wissen, welche Server mit welchen OS eingesetzt werden.
.
.
Wobei lieber nicht... ichs seh´s schon kommen, billige Intel Server von Dell auf Windows 2008 R2 mit Hyper-V...

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 9:18 #

Meistens schlimmer :-)
Noname-Server. Wenn 50% des Racks fehlerhaft sind, wird das Rack weggeworfen (Google/Terremark).

Niht Gaming-spezifisch: Windows ist in aller Regel zu teuer. OpenVZ, Xen, KVM

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 2. Oktober 2012 - 9:28 #

Na ich denke so schlimm dann wieder nicht, da zieht dann doch eine "Rechenzentrums-Doktrin". Ich tippe aber bei besagten NY-RZ auf den heutigen "Standard" mit Dell-Servern und nen Enterprise Linux mit VSphere.

Andererseits: wer gewissenlos ist - NN-Server ohne Wartungs-Pack kann man im Cluster fix austauschen (natürlich nicht unterbrechungsfrei, der heutige Standard zählt ja für uns Gamer nicht)

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Und Rack-Verwertung durchaus, ja. Habs auch schon erlebt dass Kunden Racks als Grauware gekauft haben die für Storage gedacht waren und dort dann Blade Chassis´ einsetzen wollten... *sich an den Kopp packt*

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 9:53 #

Der Artikel unterscheidet zwischen "company"-RZ und "RZ"-RZ. letztere haben RZ als core business und vSphere wegen Kosten schon rausgeschmissen. Erstgenannte haben Kosten-Probleme, weil sie noch tradionelles einsetzen, selbst wenn das schon effizienter ist mit Blades der großen drei.

Mit Rack meinte ich hier eigentlich einen sogenannten building block, also Server, Storage und Switch im Rack.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 2. Oktober 2012 - 11:19 #

Da kann man in der Tat effizienteres aus heutiger Zeit einsetzen und viel Geld sparen.

Gut das du´s sagst, was du mit Rack gemeint hast. Denn ein Rack ist für mich erst mal nur ein Rack (evtl. noch inklusive Türen, Blenden, Kippsicherungen, Außenwänden etc.).

Und ein Building Block ist ein CEC.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 11:27 #

CEC ist bei IBM eine Einheit im Server .-)

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 2. Oktober 2012 - 11:33 #

Ja, näheres brauch ich nicht erwähnen da kennst du dich dann (hoffentlich) aus. Building Block = CEC :-)

Hinkelbob 13 Koop-Gamer - 1234 - 2. Oktober 2012 - 9:21 #

http://www.nytimes.com/2012/09/23/technology/data-centers-waste-vast-amounts-of-energy-belying-industry-image.html?pagewanted=all&_r=0 hier ist die Adresse.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 9:24 #

Danke!

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 2. Oktober 2012 - 9:39 #

Auch dir danke für den Artikel. Ich gebe zu dass ich ihn im Schnell-Lese Verfahren überflogen habe. Was mich hier nervt ist dieses ahnungslose und zugleich typisch amerikanisch reisserische Getue als wär das so schlimm und es gibt keine Lösung. Die gibt es aber: Wassergekühlte Blade-Server, deren Wärmeausgabe über Wärmetauscher umliegende Wohnanlagen speist und via einem Kühlkreislauf wieder zurück geführt wird.

Hinkelbob 13 Koop-Gamer - 1234 - 2. Oktober 2012 - 10:33 #

Du hast recht, dass ist teilweise ein Problem bei der US Berichterstattung. Ich kenne mich mit den ganzen Serversystemen die die Leute oben angesprochen haben überhaupt nicht aus. Wie gesagt, ich habe den Artikel gestern gelesen und er war mir daher einfach in den Sinn gekommen.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 10:51 #

Der Artikel hört sich aber ganz anders an: angemieteter Platz, ohne hot/cold alley oder gar Wasseranschlüsse (Anno 2006) also ein gewachsenes RZ - definitv nicht auf dem aktuellen Stand. Das ist schon ein gängiges Problem. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß es sich weder für Kunde noch Betreiber gerechnet hätte das "RZ" adäquat um- bzw. aufzurüsten.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 2. Oktober 2012 - 11:27 #

Jup, das sind uralte Strukturen in dem genannten RZ. Da kann man ruhigen Gewissen auf die IBM Werbung verweisen, wo denn die ganzen Server hin sind (auch wenn man nicht zwingend mit IBM verheiratet sein muss).

Ehrlich, das Gejaule da im Bericht kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Es gibt aber auch immer wieder Kunden, die wie du sagst "RZ"-RZs sind (von wem auch immer die betrieben werden und welches Klientel die bedienen), welche einfach beratungsresistent sind. Und da sich ja jeder Hans-Wurst Dienstleister auf dem IT Markt ach so gut auskennt ist das für manche Kunden auch gar nicht mehr interessant, hauptsache billige Anschaffungskosten. Alles was danach bezahlt werden muss will gar nicht mehr gesehen werden.

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 9:04 #

Monopolbildung Galore.
ISPs haben sich imo allein um den Datentransport zu kümmern. Unabhängig von der Art der Daten. Sobald die Anfangen eigene Dienste anzubieten, bekommenw ir ein zerstückeltes Internet. Bei Verizon diese Dienste, bei Telekom jene Dienste...und niemand bekommt mehr das "vollständige" Internet.

ABsolut verachtenswert, diese Entwicklung. Ich hoffe die Kartellbehörden reden da noch ein Wörtchen mit.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 9:20 #

Nach der Logik müßte man in Deutschland die meisten Kabelanbieter zerschlagen.

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 9:48 #

Ist im Grunde so ähnlich ja schon passiert. Kabedeutschland z.B. ist hervorgegangen aus der Telekom. Eben weil das Kartellamt gesagt hat, dass das Unternehmen eine zu große Monopolmacht hat, wenn es die Kunden mit TV UND Internet beliefert.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 10:03 #

Hintergrund war die Privatisierung der Bundespost. Wie auch immer: die Kabelanbieter bieten seit längerem Triple Play an.

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 11:29 #

Triple Play per se ist imo nicht das Problem. Das Problem ist wenn ein ZUGANGSanbieter seine Martstellung dazu nutzt um mit INHALTSanbietern zu kooperieren und dadurch andere Inhaltsanbieter schlechter gestellt werden. Oder der Kunde nicht mehr Zugriff auf das vollständige Internet hat.

Beim TV lässt es sich vermeiden. Man kriegt eben nicht jeden Sender der Welt in HD durch das Kabel durch. Das geht rein technisch schon nicht. Aber beim Internet gibt es diese Notwendigkeit nicht. Also sollte man sie auch nicht absichtlich einführen.

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 11:33 #

Richtigstellung: der Satz muss lauten "beim TV lässt es sich NICHT vermeiden. ;)

Matthes 13 Koop-Gamer - P - 1585 - 2. Oktober 2012 - 9:31 #

Seufz.. nur ein weiterer Schritt zu absoluten Kontrolle über den Markt. Nichts ist praktischer für die Publisher

Erst nen kleiner Registrierungs Zwang
dann nen bisschen Aktivierungs - und Steam Zwang
und noch nen Happen ständiger Online Zwang oben drauf.
Den bösen Gebrauchtspiele Markt hat man damit schonmal untertunnelt.

So und Dank Cloud Streaming hat man dann nicht mal mehr die Daten zu Hause, und ist auf Gedeih und Verderb den Launen der Firmen und der Technik ausgesetzt.

Die Firma geht pleite.. Deine gekauften Spiele sind leider verloren..
Nicht mehr genug Leute spielen dein Lieblingsspiel ? Schalten wir halt ab. Lohnt sich nicht mehr Rechenkapazitäten vorzuhalten.

Wer immer noch glaubt das man über Cloud Gaming einen echten Kostenvorteil hat, der hat einfach die Marktwirtschaft noch nicht kapiert.

Schöne neue Welt

fellsocke 16 Übertalent - P - 5395 - 2. Oktober 2012 - 9:42 #

Was würde eigentlich passieren, wenn sich Cloud-Gaming in den USA durchsetzen würde, in Deutschland mangels Infrastruktur aber nicht? Bekommt dann der US-Spieler die AAA-Titel und wir "den Rest"?

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 9:43 #

Ich kann noch Vinyl-Platten kaufen :-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 2. Oktober 2012 - 9:46 #

Jepp. Ist so wie mit den Ländern, in denen noch primär per PS2 gezockt wird ;) . Könntest dich dann aber bei den Herrn und Damen in der Politik bedanken, die verhindern ja weiterhin einen effektiven Breitbandausbau und lassen die Provider lieber auf "Selbstverpflichtung" und damit preiswerte Funklösungen inkl. Volumenbegrenzungen setzen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12972 - 2. Oktober 2012 - 9:54 #

Kann ich aber auch verstehen.
Mein man schafft es nicht mal die Straßen in Ordnung zu halten und dann soll die Politik Milliarden in den Netzausbau investieren während die großen Anbieter selbst Milliarden scheffeln?
Die Anbieter bräuchten sich bloß mal zusammentun dann wäre das alles kein Problem...

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 10:01 #

Tja, das Geld mit dem man Straßen in Stand halten könnte und das Breitbandinternet ausbauen könnte, das wurde für die Rettung von Banken ausgegeben. Denn die sind ja Systemrelevant. (und damit das Internet wohl nicht....)

Vidar 18 Doppel-Voter - 12972 - 2. Oktober 2012 - 10:03 #

Sind sie auch wenn die Banken baden gehen, gehen wir mit ;-)
Ist ja das "tolle" an diesem System, selbe gilt fürn €

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 10:11 #

Ach, ist das so? Frag mal die Isländer. Die haben ihre Pleitebank nicht gerettet. Die haben sie einfach Pleite gehen lassen und die verantwortlichen Köpfe vor ein Gericht gestellt. Heute geht es ihnen prächtig.
Anderes Beispiel: Argentinien. Denen ging es vor ein paar Jahrzehnten ebenfalls ultramies. Der IWF hat damals ein tolles Wirtschaftshilfesparpaket geschnürt (das ähnlich wie bei Griechenland zum Ausverkauf des Sozialsystems geführt hätte). Argentinien hat dankend abgelehnt. Hat dafür einen unendlichen Shitstorm über sich ergehen lassen müssen .... heute geht's ihnen wieder prächtig.

Die Banken müssen mitnichten gerettet werden. Das wird nur immer gerne von der aktuellen Merkel-Regierung so behauptet. Was die entscheidet ist grundsätzlich immer "alternativlos". Wegen ist so. Keine Widerrede....

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 10:30 #

Gegenbeispiel: WestLB

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 11:32 #

Ja wieso denn Gegenbeispiel? Was der WestLB wiederfahren ist widerspricht doch nicht dem Argument, dass Banken nicht zwingend gerettet werden müssen...*kopfkratz*

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 11:34 #

OK, dann habe ich das wohl missverstanden.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 2. Oktober 2012 - 11:58 #

Ist das wirklich so einfach?
Wenn eine Bank Pleite geht wo ich meine ersparnisse drauf hab sind die mit sicherheit weg.
Wenn ich über die Bank mein Auto oder Haus Finanziert haben wollen die Gläubiger ihr Geld dafür haben, wenn man glück hat werden die zinsen nur erhöht von neuen Käufer oder man zahlt den Kredit zurück und nimmt wo anders einen neuen auf. Wenn man pech hat werden das Auto oder das Haus auch versteigert und du kannst selber mitbieten.
Wenn große Unternehmen das Geld zurückzahlen müssen was sie der Bank schulden könnten sie im schlimmsten Fall auch Pleite gehen.
Ich komme nochmal darauf zurück das du ja auch einen Kredit aufnehemen kannst um dein Haus oder Auto zu behalten, wie willst du das machen wenn fast alle Banken betroffen sind. Du bekommst dann niergenwo anders einen Kredit oder du kannst ihn nicht bezahlen.
Die Leute die eigentlich genug Geld hätten könnten ja auch nichts mehr investieren oder kaufen.
Es geht also nur im kleinen aber niemals Global.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 12:09 #

OT: Ersparnisse sind NICHT weg. Stichwort: Einlagensicherung - zumindest bei BaFin-Instituten.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 2. Oktober 2012 - 12:21 #

Und wie willst du da ran kommen wenn alle Banken Pleite sind und keine mehr was auszahlen kann?
Meinst du es wird irgenwo in einem Tresor gelagert und ist irgendwann mal weniger wert als dein Vermögen.
Das Geld wird auch angelegt, zwar sichere aber es soll ja auch zinsen abwerfen.
Wenn das Geld ausgezahlt werden soll werden die anlagen Verkauft die keiner mehr hätte kaufen können oder es wird sich bei anderen Banken geliehen, die aber pleite sind.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 12:51 #

weiterhin OT: Details regelt das EAEG

xaan. (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 12:54 #

Du vermischt zwei Sachen miteinander.
Du sagst im Grunde, die Bank muss (mit Steuergeldern) gerettet werden, damit Anleger ihr Erspartes nicht verlieren.
Man muss dazu aber nicht zwangsweise die Bank retten. Wenn man die ANLEGER retten will, kann man das Geld auch direkt an diese Zahlen...und die Bank trotzdem Pleite gehen lassen...unddie Verantwortlichen wegen Veruntreuung des Geldes ihrer Anleger verknacken.

Das ist dann zwar ein Ende mit Schrecken, aber wenigstens kein Schrecken ohne Ende. Denn nach der gegenwärtigen Methode bleiben diese Leute in ihren Positionen bestehen und bekommen signalisiert, dass es für sie überhaupt keinen Grund gibt sich jemals anders zu verhalten als sie es bisher getan haben.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 2. Oktober 2012 - 13:22 #

Stimmt ist ja viel billiger 4639Mrd € auzuzahlen als 400Mrd € als Bürgschaft falls die Banken es doch nicht schaffen wieder auf eigenen Beinen zu stehen.
Die 400Mrd haben wir ja auch nicht bezahlt, es sind ja garantien.
Gut das es den meisten noch gut geht die das ganze verursacht haben, ist die böse Seite der Medallie.

Aiex 16 Übertalent - 4335 - 4. Oktober 2012 - 17:11 #

Richtig, aber die Politiker hoffen auf Aufsichtsratsposten und haben generell keine Ahnung von Finanzen.

Nix Name (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 13:50 #

Prächtig ist für Island aber massiv übertrieben. Ihnen geht es nicht so dreckig wie den Griechen und sie kommen langsam wieder auf die Beine. Aber hart erwischt hat es das Land auch mit fallen lassen der Banken. Erholung ist da und es geht aufwärts.

Argentinien, dass gleiche Spiel. Sie haben einen Schuldenschnitt vorgenommen und nurnoch teile zurückgezahlt. Soweit so gut (treibt halt die Schulden anderer Länder in die Höhe, China wäre da recht sauer auf Europa ;)). Aber wirklich erholt hat sich das Land noch nicht. Erst recht nicht die Bevölkerung. Und es ist noch nicht mal wirklich ausgestanden.

Island geht es mittlerweile wieder halbwegs gut und es wird sicherlich in Zukunft besser werden. Das liegt aber daran, dass es Island schon vorher eigentlich recht gut ging. Die haben sich sogar eine relativ starke (energieintensive) Industrie angesiedelt. Sowas ist immer gut. Argentinien geht es weniger gut. Dem Land ging es auch vorher schon lange nicht so gut. Und die Aussichten sind nicht so wirklich toll. Wenn die Inflation höher ist als das Wirtschaftswachstum (immerhin zwischen 6 und 9%) und die Armutsquote noch immer bei gut 25% liegt...

Wo gehören wohl Europas Problemkandidaten hin (die Problembanken gibts überall)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 2. Oktober 2012 - 13:35 #

Die Politik müsste da gar nichts großartig investieren. Die müssten nur Vorgaben stellen und die Einhaltung streng kontrollieren. "25% des Jahresgewinnes müssen für den Breitbandausbau investiert werden" - tut im Endeffekt nur den Aktionären weh, da es um Gewinn und nicht um Umsatz geht..

Aiex 16 Übertalent - 4335 - 2. Oktober 2012 - 18:23 #

Der Breitbandausbau für Spiele und Filmstreaming ist sicherlich gesellschaftlich am untersten Ende der Wichtigkeistskala anzusetzen. Das Gewese darum ist nicht nachvollziehbar, während in den Schulen der Putz von den Decken bröckelt.

Faxenmacher 16 Übertalent - 4033 - 2. Oktober 2012 - 20:39 #

Könnten bei mir trotzdem mal ein bissl Breitband ausbauen. ^^ Aber du hast recht. Cloudgaming ist für mich keine Alternative und ich glaube auch nicht das es das je ausserhalb von Städten in den nächsten 10 Jahren wird.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9295 - 2. Oktober 2012 - 11:27 #

Selbst heutzutage ist es noch nahezu unmöglich am ersten Tag ein funktionsfähiges Netzwerk einzurichten was dann auch den Zweck erfüllt den es soll. Inklusive Vorbereitung des Rechners für den Nutzer.

3-4 Mal muss noch ein ITler kommen und immer irgendwo noch ein kleines Problemchen ausbessern bis es dann irgendwann vernünftig läuft und die Arbeitsplätze genutzt werden können, wenn es das denn tut.

Ich glaube einfach nicht das so etwas komplexes wie Cloudgaming einfach so von 0 auf 100 funktionieren wird. Es wird ebenfalls viele Probleme geben mit denen das Internet und Support Pages überflutet werden.

Wenn das alles vorbei ist, und das ganze richtig läuft. Dann setz ich mich auch ans Steuer ;) Vorher glaub ichs einfach nicht, das das was werden kann.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 2. Oktober 2012 - 13:40 #

Ist das so? Dann mache ich was falsch - spätestens mit Windows 7 am PC ist das Einrichten eines Netzwerkes einfach wie nie und funktioniert fast immer auf Anhieb.

Meinen Fernseher habe ich ebenso einfach ins Netzwerk bringen können: Kabel anstecken und fertig. Wo war da jetzt das Problem? Per WLAN kommt dann noch die Eingabe des Keys oder der Druck auf den WPS-Button. Das schafft sogar meine Mutter, zumindest hat sie so ihren Drucker ins WLAN eingebunden und meinte nur "hach, das hab ich mir jetzt aber komplizierter vorgestellt". Kann es sein, dass dir einfach nur die Erfahrungen fehlen? ;)

Klar, ein Büro mit 20 Arbeitsplätzen, einem Server und dem Laserdrucker auf dem Flur in eine Domäne einbinden ist kniffliger und da ist es sinnvoll den ITler zu rufen. Aber bei zwei, drei Rechnern, Fernsehern und Tablets in einem Privathaushalt? Das schafft heute fast jeder. Allerdings muss man den Leuten erst einmal die Angst nehmen - das war lange Zeit mein Job und hat meistens recht gut funktioniert. Die meisten waren dann auch auf Anhieb sehr erfolgreich, zumindest wenn sie halbwegs aktuelle Technik nutzen. Windows 98, Vista oder so sind halt gruselig.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - P - 11601 - 2. Oktober 2012 - 13:06 #

Ich kann mir aktuell auch nicht vorstellen, aktuelle Blockbuster, auf die ich warte, per Cloud Gaming zu Zocken. Ich packe immer noch am liebsten die Verpackung aus (gerne auch CEs) und genieße den ersten Start der Disc. Cloud Gaming fördert doch das Backlog Problem: Ich kann auf dutzende Titel zugreifen, zocke aber keinen mehr so richtig. Bei mir hat das Anschaffen der PS3 genau diesen Trend ungekehrt, weniger, teurere Titel, mit denen ich mich dann aber auch intensiver beschäftige.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 16:02 #

Die Industrie wird sich das Geschäft mit Collector Editions auc h nicht nehmen lassen :-)

Nokrahs 16 Übertalent - 5815 - 2. Oktober 2012 - 17:12 #

Wenn die mir ne CE mit Goodies durch die Leitung streamen, dann denke ich drüber nach. Bis dahin kein Interesse.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 17:42 #

gog.com schickt die goodies schon durch die Leitung :)

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 2110 - 2. Oktober 2012 - 19:21 #

also glaubt die industrie mal wieder zu wissen, was wir wollen...

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 2. Oktober 2012 - 21:30 #

bist Du social/casual gamer? :)

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 2. Oktober 2012 - 21:07 #

Habe vorhin etwas weiter oben gelesen, das einer der Vorteile sein könnte das Spiele günstiger sein könnten. Und das glaubt doch wirklich keiner, die Unternehmen haben doch nix zu verschenken. Ich denke das Games dann ehr teurer werden.

volcatius (unregistriert) 2. Oktober 2012 - 22:39 #

Klar, durch den Wegfall der Handbücher und Extras wurden die Spiele preiswerter.
Je weniger Konkurrenz, desto billiger werden die Spiele.
Und da es auch keine Importe mehr gibt, wird alles an die günstigen UK-Preise angepasst.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 3. Oktober 2012 - 7:57 #

Du hast vergessen Bazinga zu sagen

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 3. Oktober 2012 - 8:19 #

Man könnte die Inflation berücksichtigen

volcatius (unregistriert) 3. Oktober 2012 - 11:05 #

Oder den Tidenhub in Brake.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 3. Oktober 2012 - 11:25 #

hier ein paar Beispiele (1987)
http://www.kultpower.de/archiv/hefte/happycomputer_spielesonderteil_1987-05/big/happycomputer_spielesonderteil_1987-05_077.jpg

Die Anzeige (r.u.) zeigt die Bandbreite von 94 bis rund 200 DM.

volcatius (unregistriert) 3. Oktober 2012 - 12:22 #

Was hat eine Spielezeitschrift für ein paar C64-Freaks und Co von 1987 mit der preislichen Differenz von Download gegenüber Retail, Importen oder physischen Goodies im Jahr 2012 zu tun.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 3. Oktober 2012 - 16:01 #

Glaubst Du ein 333 Euro-Flug nach NYC ist kostendeckend?

volcatius (unregistriert) 3. Oktober 2012 - 16:19 #

Glaubst du es wäre günstiger, wenn Piloten, Wartungspersonal und Maschinen weiterbezahlt werden und alles beschäftigungslos auf dem Boden bleibt?

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 3. Oktober 2012 - 16:26 #

Analogie zu Spielen?
Quersubvention nicht verstanden?

volcatius (unregistriert) 3. Oktober 2012 - 18:21 #

Was hast du nicht verstanden?
Spiele werden auch für 20 Euro rausgehauen, bevor sie unverkauft in Lagerhallen verrotten.

Spiele sind nicht billiger geworden, seit es digitale Downloads gibt.
Spiele sind nicht billiger geworden, seit sämtliche physischen Goodies abgeschafft wurden.
Spiele sind nicht billiger geworden, seit es Accountbindung gibt.
Spiele haben in geschlossenen Systemen längerfristig ein höherees Preisniveau.
Spiele werden bei Cloudgaming, einem System, dass Gebrauchtkäufe unmöglich macht, Konkurrenz ausschaltet, Zensur einfach ermöglicht und in totale Abhängigkeit bringt, nicht billiger.

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 3. Oktober 2012 - 19:10 #

Neejaissklar. Bin dann mal weg - neues Spiel kaufen für 40 Euro statt 130 DM.

volcatius (unregistriert) 3. Oktober 2012 - 21:13 #

Beispiel Bioware
Ich habe für mein Baldur's Gate 2 rund 70 DM bezahlt (inklusive Box, Anleitung etc.) und eine Spielzeit von über 150 Stunden gehabt.
Plus 1 AddOn für 30 DM mit 40 Stunden Spielzeit.
Das Spiel konnte ich zudem ohne irgendwelche Probleme oder Einschränkungen wiederverkaufen.

Ein Mass Effect 2 (in DVD-Hülle ohne Anleitung oder Goodies) kostet umgerechnet über 100 DM bei 30 Stunden.
Zuzüglich storyrelevante DLC für nochmal 40.
Plus diverse DLC, sämtlich nicht verkäuflich.

Ist wohl besser, wenn du gehst.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 3. Oktober 2012 - 21:41 #

Nur mal so nebenbei, hat Baldurs Gate 2 mit allen Addons 2,3GB und Mass Effect 2 kommt auf 11,355GB.
Könnte ja auch einwenig mehr Arbeit drin stecken.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 3. Oktober 2012 - 21:49 #

kkrieger hat nur 96 Kilobyte, trotzdem steckt da mehr Arbeit drin, als die Relation zur Größe ergeben würde ;) .

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 3. Oktober 2012 - 21:57 #

Der Duke hat von 1997-2011 gebraucht um zu erscheinen, hat trotzdem auf eine DVD gepasst und wird wohl auch viel teurer gewesen sein, zumindest bei der herstellung. :)

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 3. Oktober 2012 - 22:08 #

Jo, ein paar fette Grafiken rein und man hat GBs :)

volcatius (unregistriert) 3. Oktober 2012 - 22:47 #

Könnte auch ein wenig Exemplare mehr verkauft haben. Könnte auch ein wenig mehr aufwendige Videos haben. Könnte auch völliger Schwachsinn sein, Aufwand mit Datengröße gleichzusetzen.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 4. Oktober 2012 - 8:17 #

Aber Spielzeit mit kosten für das Spiel zu vergleichen ist der Stein der Weisen. :)

volcatius (unregistriert) 4. Oktober 2012 - 12:07 #

Es ist auf jeden Fall ein sinnvolles Kriterium für das Preis-/Leistungsverhältnis, sogar bei Spieletests wird kurze/lange Spielzeit gelobt und in die Wertung aufgenommen, während dein Vergleich hanebüchener Unsinn ist. Aber die aufwendigsten Spiele sind dann für dich sicher die vollgestopften Blu-rays, auf die die Daten gleich doppelt gebrannt werden mussten, weil das PS3-Laufwerk so langsam ist.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 4. Oktober 2012 - 23:21 #

Nein würde ich nicht sagen, du stellst Spiele von C64 bis Aktuelles PC Spiel und auch Handy Spiele auf eine Stufe und sagst wie lange du damit verbracht hast.
Ich stelle den aufwandt in Rechnung und die Technik.
Du sagst ja auch nicht zu einem 100m Läufer das es eine beschi... leistung ist weil nur 12sec braucht während es beim 24std Renner 24std dauert.
Der Läufer macht es mit eigener Muskelkraft die anderen brauchen mehr ausdauer und Konzentration.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 3. Oktober 2012 - 21:43 #

Manche wollen es nicht verstehen

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 5. Oktober 2012 - 0:27 #

Nein PC Spieler kann ich auch nicht verstehn.
Uhh Spiele sind so teuer, früher 90DM heute 40-45€ und dann noch diese DLCs.
Dann list man immer das Grafikkarten für 200€ ein gutes preisleistung verhälnis sind, das waren mal 400DM.
Ich glaub nicht das Grafikkarten früher so gut liefen mit preisen von 400-1000DM, heute werden bestimmt mehr für 200-500€ verkauft.
Ach ja, aber Spiele sind ja so teuer, obwohl es früher ja kein Steam gab mit den Sales.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29976 - 5. Oktober 2012 - 6:27 #

Du meinst, Konsolenspieler sind besser, wenn sie zum Release eine neue Konsole für 600+ Euro kaufen und das auch noch toll finden? Dann noch Zubehör für 200 Euro hinterher und pro Spiel 70 Euro zahlen während die hübschere PC-Version für 40 angeboten wird ;) .

Heute werden übrigens die meisten Grafikkarten in der Preisklasse zwischen 100 und 150 Euro verkauft. Modelle für 200 Euro bieten allerdings tatsächlich mehr Leistung in einigen Szenarien (hohe Auflösungen, max. Kantenglättung, etc..), so dass es Spieler gibt, die bereit sind den Aufpreis zu zahlen. Oder die sich in den kommenden drei, vier Jahren keine Gedanken machen wollen. Das war früher übrigens kniffliger (und davon gibt es weniger Leute als AMD und NV lieb wäre). Bevor die Geforce2MX auf den Markt kam, waren 500-600 Mark für 3D Karten durchaus normal. Die Geforce2Ultra kostete auch schon einmal 1200 Mark. Erst die MX kam dannn für unter 300 auf den Markt und war ein absoluter Preishammer. Noch früher wars noch teurer - so eine brauchbare ISA-Grafikkarte, ganz ohne 3D-Funktionen sogar, konnte schon einmal 2000-3000 Mark kosten. Ich habe ein Modell im Keller, sogar noch funktionsfähig, das 15.000 Mark gekostet hat.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 5. Oktober 2012 - 8:40 #

Ach ja die PS3, für eine Konsole zu teuer und als BluRay Player ein schnäppchen, die haben zu der Zeit nämlich 1500-2000€ gekostet. Und wenn die PS3 bis heute gehalten hat hat weniger als 100€ pro
Jahr gekostet und kann Topaktuelle Spiele immer noch in "bester Grafik" darstellen.

Ja das war ja früher auch nicht anders das die Grafikkarten für 100-150DM am meisten verkauft wurden, für 200DM standen nur ganz selten welchen in den Läden.
Es gab da aber auch Spiel die auf Highend Grafikkarten gerademal mit nidrigsten Details liefen, war glaube ich ein Ultima Teil.
Der C64 hat ja 1450DM gekostet und man brauchte auch noch das teure Diskettenlaufwerk dazu.

Ardrianer 19 Megatalent - 19339 - 4. Oktober 2012 - 19:40 #

warum immer der Tot von diesem und jenem vorausgesagt wird (bzw. es versucht wird). es können immer mehrere Plattformen nebeneinander existieren. ist ja jetzt auch so. jeder hat halt so seine Vorlieben

guapo 18 Doppel-Voter - 11012 - 4. Oktober 2012 - 20:54 #

Schönes Fazit! Deshalb ist die Überschrift auch neutral gewählt.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14775 - 5. Oktober 2012 - 6:43 #

Sehe ich genau so, das die Betreiber / Entwickler / Produzenten ihre Produkte über alles stellen ist klar. Aber das auch immer alle anderen meinen das die aktuelle Technik ausstirbt.

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