Dark Souls: "Leichter Schwierigkeitsgrad wird nicht kommen"

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Benjamin Braun 280826 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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8. September 2012 - 11:34 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Das Magazin Metro hatte vor einigen Tagen ein Interview mit Hidetaka Miyazaki, dem Game Director von Dark Souls, veröffentlicht und zitierte ihn darin unter anderem damit, dass für mögliche Nachfolger des anspruchsvollen Rollenspiels ein leichter Schwierigkeitsgrad denkbar sei (wir berichteten). Namco Bandai hat sich nun gegenüber dem Magazin zum Interview geäußert und will die Äußerungen Miyazakis einem Übersetzungsfehler zuschreiben. Demnach habe er keineswegs gesagt, dass er über einen einsteigerfreundlicheren Schwierigkeitsgrad nachdenke. Viel mehr habe er auf die Frage, ob der hohe Schwierigkeitsgrad nicht eine ganze Reihe von Spielern ausschließen würde, gesagt:

Diese Tatsache macht mich sehr traurig und ich denke darüber nach, wie es gelingen könnte, den aktuellen Schwierigkeitsgrad beizubehalten und die Botschaft, die dahinter steht, allen Spielern zu vermitteln, um sie zum Durchspielen des Spiels zu bewegen.

Ob tatsächlich ein Übersetzungsfehler vorlag oder Namco Bandai der Zielgruppe eines Dark Souls mit der ursprünglichen Übersetzung seiner Antwort nicht vor den Kopf stoßen wollte, lässt sich nicht eindeutig nachvollziehen. Klar ist lediglich, dass Dark Souls auch trotz seines hohen Schwierigkeitsgrads sein Publikum gefunden hat und sich bis zum März dieses Jahres allein für Xbox 360 und Playstation 3 rund 1,6 Millionen Mal verkauft haben soll. Darüber hinaus ist das Spiel vor wenigen Wochen in einer erweiterten PC-Fassung erschienen, die die Absatzzahlen nochmals deutlich erhöhen könnte.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 8. September 2012 - 11:51 #

Übersetzungsfehler oder nicht. Hauptsache es ändert sich dahingegend nichts. :)

Captain Placeholder (unregistriert) 8. September 2012 - 12:09 #

Dem schließe ich mich an.

Just my two cents 16 Übertalent - 4351 - 8. September 2012 - 12:30 #

Genau, hinweg mit dem Pöbel, der sich an einem Spiel nicht die Zähne ausbeißen will sondern vielleicht nur spielen will und sich unterhalten möchte...

Seit wann ist spielen wieder derart elitär geworden? Neidest du "Casuals" oder "Normalos" den Spielerfolg oder das Spiel? Was ändert ein leichterer Schwierigkeitsgrad am eigenen Spielerlebnis?
Oder ist es das übliche "der böse Publisher zwingt mich auf leicht zu spielen" Getöse?

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 8. September 2012 - 12:51 #

Komm mal runter...
Die Haltung, die du ihm hier andichten willst, sehe ich in keinster Form. Viel mehr bist du gerade derjenige, der von 'oben herab' kommt.

Soweit ich die (vorhergegangene) Diskussion verstanden habe, ging es bei den Bedenken um einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad auch viel mehr um die Folgen, die es auf einen möglichen Nachfolger haben könnte und nicht um "elitäres" "Getöse", wie du es so charmant titulierst...

Aber diese ewige Diskussion brauche ich jetzt auch nicht wieder aufzuwärmen. Da kann man genauso gut die Comments zur letzten News lesen.

Just my two cents... :P

warmalAnonymous2 (unregistriert) 8. September 2012 - 17:22 #

"in keiner (!) Form"

klugscheißermodus off.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 8. September 2012 - 18:05 #

Danke.
Deutsch ist nicht meine Muttersprache, sorry...

warmalAnonymous2 (unregistriert) 8. September 2012 - 18:49 #

selbst für viele mit deutscher muttersprache ist in "keinster weise" gang und gäbe.

ist einfach ein populärer sprachfehler :)

Robokopp 12 Trollwächter - 1068 - 8. September 2012 - 18:55 #

Die Rechtschreibfehler von heute sind die Rechtschreibregeln von morgen :)

Cat Toaster (unregistriert) 9. September 2012 - 7:40 #

Dann arbeite Dich bitte zukünftig auch an "Sinn machen" ab. Das ist ein Projekt an dem ich schon seit Jahren dran bin und scheinbar allein und ich verliere an Boden. ;-)

warmalAnonymous2 (unregistriert) 9. September 2012 - 17:14 #

wow das kannte ich noch gar nicht!

aber jetzt wo ich so darüber nachdenke...

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 8. September 2012 - 20:39 #

Deutschlehrermodus: ON
"Wenn 'kein' so viel bedeutet wie 'nichts' oder 'niemand', lässt es sich dann noch steigern? Logisch gedacht natürlich nicht, stilistisch ist dies trotzdem möglich. Man nennt dies den 'Elativ', eine Steigerungsform, die sich herkömmlicher Logik entzieht, um außergewöhnliche Höflichkeit, Entrüstung, Qualität, Trauer oder Demut auszudrücken.

Der Elativ, auch 'absoluter Superlativ' genannt, wird außer Konkurrenz verwendet, also ohne einen wirklichen Vergleich anzustellen: möglichst, gefälligst, baldigst, gütigst, herzlichst, mit freundlichsten Grüßen, in tiefster Trauer, beim besten Willen, beim leisesten Anzeichen, und eben auch: in keinster Weise."
Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-abc-in-keiner-weise-in-keinster-weise-a-311738.html

Als rhetorisches Mittel also völlig in Ordnung und nicht falsch.
Deutschlehrermodus: OFF

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 8. September 2012 - 23:09 #

Wenn du jetz noch ne Frau mit 90-60-90 wäreestest würd ich mich glatt zur Weiterbildung melden :-D.

Cat Toaster (unregistriert) 9. September 2012 - 7:42 #

Das ergibt Sinn!

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 9. September 2012 - 10:16 #

Klugscheißmodus: ON
Da der Elativ eigentlich nur mit Adjektiven gebildet werden darf, "kein" jedoch ein unbestimmtes Pronomen ist, streiten sich die Gelehrten nach wie vor, ob "in keinster Weise" als korrektes Deutsch bezeichnet werden kann oder nicht. Insofern kann man es weder als definitiv falsch noch als definitiv korrekt bezeichnen.

Recht hast du allerdings sicherlich damit, dass man es als rhetorisches Mittel, insbesondere in der Umgangssprache, durchgehen lassen kann.
Klugscheißmodus: OFF

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 9. September 2012 - 11:54 #

Verlegt doch den Deutschunterricht bitte in ein privates Klassenzimmer. Unter den Kommentaren, jenseits vom Newsthema, hat das nichts zu suchen. Danke.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 8. September 2012 - 13:29 #

Oh je, bevor ich hier auf eine Diskussion einsteige oder gar auf deine unsinnigen Vorwürfe reagiere, schlage ich vor, dass du dir die im Newstext verlinkte ältere News und deren Kommentare durchliest und es dann noch mal versuchst. Auf der derzeitigen Grundlage habe ich jedenfalls keine Lust mit dir zu diskutieren.

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1292 - 8. September 2012 - 11:53 #

Gut so! Ohne die anspruchsvolle Herausforderung würde das Spielprinzip keinen Sinn mehr machen. Außerdem schmecken geschenkte Siege weniger süß ;)
Ist ja schon schlimm genug, dass es einen Trainer für die PC Version gibt, bei dem man praktisch alles manipulieren kann. Daher macht PvP auf der PC Version sicherlich keine Freude.

Stefan S. (unregistriert) 8. September 2012 - 12:20 #

pvp ist sowieso keine freude.
das hat auch mit "herausforderung" nichts zu tun, wenn man in den abgelegensten ecken von einen übermächtigen spieler umgehauen wird und wohlmöglich nichtmehr an seine seelen und menschlichkeitspunkte kommt.

erst gestern passiert...

das spiel frustet nicht weil die gegner so hart sind bzw die bosse, sondern wegen dem unnötigen pvp part wenn man in menschlicher gestallt ist. leute die hilfe suchen bei bossen, haben nach dem boss die arschkarte sofern sie noch menschlich sind.
demnächst werde ich mich nach der benutzen menschlichkeit wohl selber töten oder win-live abschalten. denn das reißt einen doch schon ziemlich aus der atmosphäre, wenn man irgendwo in der pampa von einen pvp depp gekillt wird.

das spiel an sich ist der ober hammer und nur zu empfehlen.
mal vom nervigen pvp abgesehen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 8. September 2012 - 14:34 #

Jo das PvP von Dark Souls ist ein Witz. Ich habe einmal ne gute Viertelstunde gegen einen gekämpft, und konnte sogar alle Heiltränke nutzen, habe ihn oft getroffen aber sein Level war so hoch und sein Equip, das es alles nichts genützt hat.

Aber ist ja jedem selber überlassen ob er als Mensch rumläuft oder mit eingestecktem Internetkabel ^^

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 8. September 2012 - 14:42 #

Eine Invasion kann nur gegen einen Spieler mit gleichem oder höherem Soul Level gestartet werden. Wenn du keinerlei Schaden gemacht hast ist es wahrscheinlicher das es ein Cheater war.

Stefan S. (unregistriert) 8. September 2012 - 16:00 #

das stimmt schon, aber das ist ja wohl nicht sinn eines spiels. das man bestraft wird, sobald man hilfe von andern spielern in anspruch nehmen möchte, oder muss. weil der jeweilige boss evtl zu schwer ist. wenn die option "pvp" wärend der menschengestallt freiwillig wäre, dann würde es auch keinen stören der dann angegriffen wird.
aber es gibt ja die sorte spieler, die für sich alles entdecken wollen, spaß haben am spiel. auch an den notizen anderer spieler, das man hilfe anfordern kann bei bossen.
das steht dann im kontrast zu dem nervigen abfarmen lassen von "pvp" spieler.

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1292 - 9. September 2012 - 10:45 #

Wer keinen Bock auf PVP hat, wandelt einfach als Hülle durch die Lande. Invasionen finden dann nicht mehr statt ;)

Elton1977 19 Megatalent - P - 14618 - 8. September 2012 - 11:54 #

Richtige Entscheidung, wir sind hier ja nicht im Kindergartenparadies ...

draiba 12 Trollwächter - 922 - 8. September 2012 - 12:05 #

Ist Dark Souls schwieriger als Ninja Gaiden II?

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 8. September 2012 - 12:13 #

Spontan würde ich sagen: Nein!
Aber letztendlich ist das doch sehr subjektiv. Wenn du eher über katzenartige Reflexe verfügst, jedoch von ungeduldiger Natur bist, dann wird Dark Souls wahrscheinlich schwieriger für dich sein als Ninja Gaiden.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 8. September 2012 - 12:50 #

Es ist vom gesamten Gameplay schwerer, das heißt Wege finden etc. Bei den Bossen kann ich mir gut vorstellen das Ninja gaiden mit der komplexen Steuerung schwerer ist.

Sciron 19 Megatalent - P - 15741 - 8. September 2012 - 13:21 #

Die Spielgeschwindigkeit und Gegnerdichte ist bei DS spürbar niedriger. Man hat also mehr Zeit, um sich bei den Kämpfen eine Übersicht zu verschaffen und die gegnerischen Angriffsmuster zu studieren. Dadurch dass es ein RPG mit offener Welt ist, kann man auch jederzeit an einer anderen Stelle weiterspielen und je nach Bedarf leveln und seine Ausrüstung verbessern, wenn man mal irgendwo festhängt.

Eine spezielle Gefahr sind jedoch die Abgründe. In Ninja Gaiden 2 kann man, wenn ich mich richtig erinnere, nicht "abstürzen", was allerdings grade bei DS sehr häufig passieren kann (ich sach nur "Tomb of the Giants" *würg*). Planloses herumrollen und ausweichen kann also ganz schnell in die Hose gehen.

Eine große Rolle spielen in DS die Lagerfeuer. Hier kann man sich, sofern man sie entsprechend augelevelt hat, jederzeit mit massig "Heiltränken" versorgen, was in NG2 nicht der Fall ist. Dass du einmal völlig ohne Heilmittel vor einem Boss stehst, kann mit etwas Planung also eigentlich nicht passieren.

Die Bosse sind in beiden Spielen manchmal etwas "cheap". In DS wird wildes Buttonmashing in solchen Kämpfen gnadenlos bestraft, währrend man in NG2 oftmals mit der "Augen zu und durch"-Taktik zum Erfolg kommt.

Letztlich empfand ich NG2 im Endeffekt doch noch als eine Ecke schwieriger, da man, wenn man einmal festhängt, keine alternativen Wege mehr hat, sondern sich im Notfall irgendwie durchwürgen muss.

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 8. September 2012 - 14:42 #

Nein.

draiba 12 Trollwächter - 922 - 8. September 2012 - 16:01 #

Vielen Dank für die zum Teil doch recht umfangreichen Antworten!

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 8. September 2012 - 23:12 #

Trotz alle dem sehr eloquent und informativ.

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 9. September 2012 - 10:18 #

Deswegen soll man geschlossene Fragen vermeiden. ;-)

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1292 - 9. September 2012 - 10:47 #

Die unglaubliche Härte der Ninja Gaiden Reihe sind nur ein Gerücht. Klar, die Titel verlangen schon etwas Einarbeitungszeit, aber dann fetzt man nur so durch die Levels. Der notmale Schwierigkeitsgrad ist nur dann schwer, wenn man Ninja Gaiden wie Tekken (Butonmashing auf gut Glück)spielt.

Enix 17 Shapeshifter - 8221 - 8. September 2012 - 12:10 #

Kann ich nur begrüßen. Den demnächst fliegt der Controller gegen die Wand und ich kann mir dank Dark Souls endlich einen neuen kaufen :)

Narsuke 08 Versteher - 209 - 8. September 2012 - 12:47 #

Dark Souls war als Krieger mit Schild teilweise deutlich zu leicht, meiner Meinung nach! Manche Bosse konnte ich beim ersten Versuch legen.
Bei anderen wiederum hab ich etwa 20 Versuche gebraucht, z.B. bei dem Lavagolem, aber das war ehr die Ausnahme!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 8. September 2012 - 12:51 #

Hast du denn mit Lösungen gearbeitet?

Narsuke 08 Versteher - 209 - 8. September 2012 - 15:45 #

Ja, ne Komplettlösung war mir sehr wichtig, aber nur um mich nicht zu verlaufen oder wichtige Dinge zu verpassen, als Bossguide taugte sie ehr weniger. Ich bin sogar einmal ohne es zu wissen und ohne vorher zu saven nem Boss begegnet :D Ich dachte meine ganzen Seelen wären jetzt futsch, aber hab ihn beim ersten Versuch gelegt bekommen ;)
Als Caster hätte ich das wohl nicht geschafft!

Mörk Anger (unregistriert) 8. September 2012 - 20:55 #

"ohne vorher zu saven"

???

Saphirweapon 16 Übertalent - 4958 - 8. September 2012 - 13:28 #

Schön zu lesen, dass Dark Souls sich auf den Konsolen gut verkauft hat. Besonders erfreut einen daran, dass wenngleich das Spiel nicht einsteigerfreundlich ist sowie technisch nicht state of the art, anscheinend doch viele trotzdem die Qualität dahinter überzeugt hat.

Hat jemand Informationen darüber, wie es bisher auf dem PC absatztechnisch aussieht ?

Zottel 16 Übertalent - 4037 - 8. September 2012 - 14:04 #

Super Nachricht, dafür gibts Kudos :)

Teddy Roosebelt (unregistriert) 8. September 2012 - 14:30 #

Eine befremdlich eingeschränkte Sichtweise, die hier manche an den Tag legen. Ein ZUSÄTZLICHER, d.h. freiwillig wählbarer Schwierigkeitsgrad würde nichts, aber auch gar nichts daran ändern, dass diejenigen, die Dark Souls schwer haben wollen, es nach wie vor schwer spielen können.

Saphirweapon 16 Übertalent - 4958 - 8. September 2012 - 14:43 #

Du übersiehst aber, dass jeder zusätzliche Schwierigkeitsgrad Arbeitsaufwand und Zeiterfordernis bedeutet, Zeit die der Produktion aus finanziellen Gründen nicht zusätzlich gegeben wird, sondern eher bei der Produktion des "normalen" Schwierigkeitsgrades abgezogen wird.

Viele befürchten also, dass der "normale" Schwierigkeitsgrad unter der Implementierung des einfacheren leidet. Bei den wenigen anspruchsvollen Spielen auf dem Markt, haben Leute, welche auf anspruchsvolle und fordernde Spiele stehen, also mehr zu verlieren als Personen, welche weniger fordernde Spiele spielen möchten (von denen es mehr als genug auf dem Markt gibt)

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 8. September 2012 - 14:47 #

Es ist befremdlich wie viele Leute denken Schwierigkeit hängt nur mit der Anzahl der Hitpoints der Gegner zusammen.

Dark Souls ist vor allem deshalb schwierig weil man lernen muss wie die Level aussehen, wo Hinterhalte sind, welche Waffen gegen welchen Gegner effektiv sind und wann man angreifen, ausweichen oder blocken sollte. Wenn man DS leichter machen will, müssten die Level völlig neu gebaut werden.

Und sollte man Dark Souls "leichter" machen indem man die levels linearer macht, effektiv nicht mehr stirbt und Gegner generell mit einem Schlag umfallen (viele Gegner fallen nämlich ohnehin schon mit 2 Schlägen um...), ist das Spiel in zwei Stunden durch. Wer hätte da jetzt was gewonnen?

Anonymous (unregistriert) 8. September 2012 - 19:24 #

Suuuuper kommentar. Genau meine meinung. DS in einfach geht nicht. Das kapieren aber hier nicht viele. Wäre es einfach, wärs ein scheiss Spiel.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 9. September 2012 - 9:34 #

Nunja. Wenn die Gegner weniger Hitpoints haben und weniger Schaden austeilen, werden Fehler, die man selber macht nicht so hart bestraft.

Die Frage ist dann nur, ob das "Erlebnis" dann noch das gleiche ist. Natürlich wäre es optimal, wenn das ganze Spielerlebnis dem Schwierigkeitsgrad angepasst ist. Aber die Reduzierung von Gegnerhitpoints- und schaden ist ein einfacher Weg, mit dem man doch einiges erreichen könnte.

Und die Schwelle zwischen anspornendem Schwierigkeitsgrad und Frust ist äußerst gering.

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 9. September 2012 - 10:34 #

Der Prozess, aus seinen Fehlern zu lernen, ist aber nicht ein kleiner Teil von Dark Souls, den man mal eben abschwächen könnte. Dieser Prozess ist Dark Souls. Ob es nun die Spielmechanik, die Story oder die beste Taktik für den nächsten Boss ist, all das muss man sich selbst erarbeiten, indem man beobachtet, nachdenkt, ausprobiert. Hat man das einmal verinnerlicht, ist Dark Souls nicht mehr so schwer, denn viel mehr als die Basics des Kampfsystems zu verstehen verlangt das Spiel nicht von dir. Du brauchst kein perfektes Timing und musst auch nicht jede Spielmechanik bis ins letzte Detail durchblickt haben; die Grundlagen reichen aus.

Wie soll man das Spiel nun einsteigerfreundlicher machen? Indem man den Schwierigkeitsgrad soweit senkt, dass auch Spieler, die sich nicht einmal die Mühe machen wollen, die Grundlagen zu verstehen, auch das Spiel beenden können? Macht man das, fliegt der Spieler nur so durch das Spiel und im Nachhinein wäre dann das Jammern groß, dass man für einen Titel den vollen Preis bezahlt hat, den man in weniger als 10h durchgespielt hat.

Was macht man mit der Handlung? Will man das Spiel zugänglicher machen, müsste man wohl, neben dem Schwierigkeitsgrad, auch die Art des Storytellings ändern, denn wer schon keinen Bock hat, einige Stunden in das Verstehen der Spielmechaniken zu investieren, wird sich wohl kaum die Mühe machen, Itembeschreibungen zu lesen, um sich daraus die Geschichte zusammenzubasteln. Das würde man dann wohl auch ändern; könnte man durch ein paar schicke Cinematics ersetzen.

Jetzt braucht es eigentlich hier und da nur noch ein paar kleine Anpassungen und wir haben das nächste 08/15-Action-RPG, und noch nicht einmal ein besonders Gutes, denn die oben genannten Unzugänglichkeiten sind genau die Qualitäten von Dark Souls. Verwehrt man dem Nachfolger diese, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie da ein gutes Spiel bei rauskommen soll.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 9. September 2012 - 10:50 #

Es geht hier immer um etwas Optionales.

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 9. September 2012 - 11:28 #

Ich versuche dir zu erklären, warum a) Dark Souls auf einem leichten Schwierigkeitsgrad schlichtweg nicht funktionieren kann und b) warum ein leichter Schwierigkeitsgrad eben doch Auswirkungen auf das Erlebnis der anderen Schwierigkeitsgrade hätte, und das ist deine Antwort darauf? Vielleicht solltest du meine vergangenen Postings nochmal etwas aufmerksamer lesen, bevor du antwortest. So ist eine vernünftige Diskussion jedenfalls nicht möglich.

Ein weiteres Argument gegen eine modale Schwierigkeit: Eine Option verwässert das Spielerlebnis nicht erst, wenn sie gewählt wird, sondern bereits wenn sie vorhanden ist.

Das besondere Spielerlebnis entsteht in Dark Souls auch dadurch, dass die Möglichkeit, am Spiel zu scheitern, i.e. nie das Ende des Spiels zu erleben, real ist. Habe ich einen leichten Schwierigkeitsgrad in der Hinterhand, fällt dieser zusätzliche Druck weg und zwar für jeden, nicht nur für die Leute, die sowieso auf leicht spielen wollen.

Und weil sich a) die ganze Diskussion hier wohl sowieso nur im Kreis drehen wird, ich b) keine Zeit mehr habe und c) mich schon immer mal selbst zitieren wollte:

»Da ich keinen Bock habe, zum x-ten Mal dasselbe zu schreiben, verweise ich mal nach Youtube. Einfach nach "EpicNameBro" in Verbindung mit "Easy Mode Do Not Want" und einmal in Verbindung mit "Organic Difficulty" suchen. Danach musst du natürlich nicht deine Meinung diesbezüglich ändern, jedoch solltest du zumindest eine Vorstellung davon haben, warum viele Spieler die Option, einen leichten Schwierigkeitsgrad zu wählen, gar nicht erst in ihrem Spiel haben wollen.«

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 9. September 2012 - 13:47 #

Ich habe doch geschrieben, dass das Runtersetzen von HP und Schaden nicht die beste Lösung ist.

Ich habe nicht geschrieben, dass das weglassen von bestimmten Inhalten, sprich, wie man Gegner besiegt, gut ist oder dass das benötigt wird.

Weiterhin ist das Spielerlebnis für jeden immer unterschiedlich. Manche wollen es schwer, manche brauchen Druck. Ich kann persönlich auf alles verzichten, solange das Spiel Spaß bringt. Genauso ist es mit dem optionalem Schwierigkeitsgrad. Ich finde, es ist einfach ne Sache der eigenen Einstellung. Wenn du ein Spiel auf "Schwer" durchspielen willst, beißt du dich da durch. Wenn dich die Möglichkeit von leichteren Möglichkeiten beim Spiel stört, liegt es an dir. Aber das ist auch ok.

Man kann es aber auch andersherum sehen: Man spielt das Spiel erstmal auf dem einfach Modus durch und denkt sich, man braucht eine Herausforderung. Also spielt man das Spiel nochmal auf dem schwereren Modus durch.

Ich habe mir Dark Souls nicht geholt, aufgrund des Schwierigkeitsgrades. Wozu soll ich mir etwas kaufen, was ich eher frustrierend in die Ecke schmeißen werde.

Ein ähnliches Beispiel ist Diablo 3. Blizzards "Philosophie" ist es, den Infernomodus so gestaltet zu haben, wie es getan haben. Mir macht es so keinen Spaß, finde es frustrierend. Also spiele ich das Spiel nicht mehr, weil es keine alternative Option gibt.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 9. September 2012 - 17:02 #

Diablo 3 auf Inferno ist kein ähnliches Beispiel, da Blizzard das Spiel im Gegensatz zu FromSoftware ziemlich verbockt hat. Blizzard hat es nicht geschafft, Motivation und "intelligenten" Anspruch in Diablo 3 einfließen zu lassen. Genau das ist bei beiden Souls gelungen, man muss sich nur drauf einlassen. Vielleicht solltest du es irgendwo mit der nötigen Ruhe und Zeit antesten. Einen recht guten vorläufigen Eindruck vermittelt auch das aktuelle Testvideo der Gamestar. :)

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 9. September 2012 - 17:32 #

»Ich habe doch geschrieben, dass das Runtersetzen von HP und Schaden nicht die beste Lösung ist.

Ich habe nicht geschrieben, dass das weglassen von bestimmten Inhalten, sprich, wie man Gegner besiegt, gut ist oder dass das benötigt wird.«

Du willst den leichteren Schwierigkeitsgrad also weder über Variation des Contents noch über die üblichen Stellschrauben wie eben HP und DPS implementieren. Wie denn dann? Wie stellst du dir ein Dark Souls in leicht vor? Vielleicht kommen wir auf diesem Weg ja weiter.

»Weiterhin ist das Spielerlebnis für jeden immer unterschiedlich. Manche wollen es schwer, manche brauchen Druck. Ich kann persönlich auf alles verzichten, solange das Spiel Spaß bringt.«

Deswegen kommen ja auch jedes Jahr hunderte Spiele raus und nicht ein Spiel mit hundert Schwierigkeitsgraden.

»Genauso ist es mit dem optionalem Schwierigkeitsgrad. Ich finde, es ist einfach ne Sache der eigenen Einstellung. Wenn du ein Spiel auf "Schwer" durchspielen willst, beißt du dich da durch.«

Klar würde ich das Spiel dann dennoch auf schwer durchspielen. Aber wie bereits gesagt: allein das Wissen darum, dass es die Möglichkeit gibt, auf einen leichteren Schwierigkeitsgrad zu wechseln, nimmt einem bereits viel Druck von den Schultern, Druck, von dem Dark Souls lebt. Willst du locker flockig durch die Welt spazieren und dabei noch eine nette Geschichte erzählt bekommen, ist Dark Souls das falsche Spiel für dich. Daran wird auch ein neuer Schwierigkeitsgrad nichts ändern.

»Ich habe mir Dark Souls nicht geholt, aufgrund des Schwierigkeitsgrades. Wozu soll ich mir etwas kaufen, was ich eher frustrierend in die Ecke schmeißen werde.«

Das ist leider typisch für die Diskussion um den Schwierigkeitsgrad von Dark Souls. Die Personen, die sich für einen leichten Schwierigkeitsgrad aussprechen, sind in der Regel diejenigen, die das Spiel gar nicht oder nur sehr wenig gespielt haben.

»Ein ähnliches Beispiel ist Diablo 3. Blizzards "Philosophie" ist es, den Infernomodus so gestaltet zu haben, wie es getan haben.«

Hier hast du mich abgehängt, da ich leider keine Ahnung habe, wie Blizzard den Infernomodus gestaltet hat.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 10. September 2012 - 13:14 #

"Du willst den leichteren Schwierigkeitsgrad also weder über Variation des Contents noch über die üblichen Stellschrauben wie eben HP und DPS implementieren. Wie denn dann? Wie stellst du dir ein Dark Souls in leicht vor? Vielleicht kommen wir auf diesem Weg ja weiter."

Wie du lesen kannst, ist ja das Rumschrauben an HP etc. eine Möglichkeit. Zwar nicht die Beste, denn dann müsste meiner Meinung nach das gesamte Spiel halbwegs angepasst werden. Es ist aber eine einfache Möglichkeit. Bei Dark Souls ist mir nun nach einigen Videos aufgefallen, dass es wohl schon stark helfen würde, wenn die Gegner weniger Schaden machen und eigene Aktionen weniger Ausdauer verbrauchen. Denn wie schon gesagt: Damit werden eigene Fehler nicht direkt hart bestraft. Weiterhin könnte man es so gestalten, dass nicht alle Mobs respawnen, wenn man gestorben ist, genauso wenig, wie diese Kugeln nach dem 2. Mal sterben verloren gehen.

Dass das Spiel dadurch schneller durchzuspielen geht, ist klar.

"Klar würde ich das Spiel dann dennoch auf schwer durchspielen. Aber wie bereits gesagt: allein das Wissen darum, dass es die Möglichkeit gibt, auf einen leichteren Schwierigkeitsgrad zu wechseln, nimmt einem bereits viel Druck von den Schultern, Druck, von dem Dark Souls lebt."

Und dieser auch zu Frust führt. In dem Bezug würde ich ja gerne wissen, wieviele Käufer das Spiel wirklich durchgespielt haben, für wieviele das Spiel zu frustrierend ist etc.

"Willst du locker flockig durch die Welt spazieren und dabei noch eine nette Geschichte erzählt bekommen, ist Dark Souls das falsche Spiel für dich. Daran wird auch ein neuer Schwierigkeitsgrad nichts ändern."

Ich habe nicht gesagt, dass es locker flockig gehen muss, es muss aber auch nicht extrem schwer sein, sodass es schnell frustrierend wird. Aber das liegt ja auch am Spieler selbst. Und deswegen habe ich Dark Souls ja nicht gekauft und werde es mir auch in absehbarer Zeit nicht holen.

"Das ist leider typisch für die Diskussion um den Schwierigkeitsgrad von Dark Souls. Die Personen, die sich für einen leichten Schwierigkeitsgrad aussprechen, sind in der Regel diejenigen, die das Spiel gar nicht oder nur sehr wenig gespielt haben."

Keine Ahnung, ich treibe mich nicht in speziellen Dark Souls Foren rum und weiß nicht, wie dort die Stimmung aussieht. Das Problem scheint ja zu sein, dass Dark Souls dahingehend einen schlechten Ruf hat. Aber wirkliche Verbesserung bringt ja nur ein neuer Schwierigkeitsgrad, denn alle, die es gespielt haben, sagen ja auch, dass das Spiel schwer ist.

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 10. September 2012 - 14:15 #

"Bei Dark Souls ist mir nun nach einigen Videos aufgefallen, dass es wohl schon stark helfen würde, wenn die Gegner weniger Schaden machen und eigene Aktionen weniger Ausdauer verbrauchen."

Damit wäre es aber schonmal ein völlig anderes Spiel. Dark Souls ist eben kein God of War oder Devil May Cry. Jeder Schlag soll überlegt sein. Jeder Gegner ist gefährlich. Dark Souls hat keine Trashmobs.

"Weiterhin könnte man es so gestalten, dass nicht alle Mobs respawnen [...]"

Das ist ja schon der Fall. Besonders schwierige Gegner bleiben tot, z.b. die gepanzerten Wildschweine, diverse NPC die Invasionen starten, die Schwarzen Ritter usw.

Wenn _noch_ weniger Mobs respawnen, bleibt nach dem 2. Tod ja nix übrig.

"Aber wirkliche Verbesserung bringt ja nur ein neuer Schwierigkeitsgrad, denn alle, die es gespielt haben, sagen ja auch, dass das Spiel schwer ist."

Nein, ich finde Bayonetta viel schwerer, das hab ich bis heute nicht geschafft durchzuspielen (auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad wohlgemerkt). In God of War bin ich mindestens genauso oft gestorben wie in Dark Souls. Und in GoW war ich öfter gefrustet, weil ich dort die halbe Zeit nicht verstanden hab warum ich sterbe. Oder weil ich einen blöden Quicktime-Event versaut hab.

Wenn man weiß was einen erwartet und was man tun muss, ist Dark Souls nicht besonders schwer. Wissen ist Macht, besonders in Dark Souls. Mein erstes mal durchspielen hat 70 Stunden gedauert. Mein zweites mal nichtmal die Hälfte davon, weil ich schon wusste wo gute Waffen liegen, welche Gegenstände ich wann holen muss und wo die ganzen Abkürzungen durch die Levels sind. Mein letzten Char den ich gestartet hab ist nach grad mal 8 Stunden schon mit fast allen Bossen durch die notwendig sind um das Spiel zu schaffen (vieles in Dark Souls ist optional, große Teile des Spiels kann man durchaus beim ersten mal durchspielen übersehen).

wutzwutz (unregistriert) 10. September 2012 - 10:56 #

die leute, denen DS zu schwer ist, sollen sich das spiel auch nicht holen. es ist für eine bestimmte spielgruppe konzipiert. wer etwas einfaches spielen will, soll sich ein anderes spiel besorgen, aber nicht rumschreien dass die entwickler bitte einen leichteren modus implementieren sollen. ich persönlich mag zB pes oder fifa nicht und fände es um einiges cooler, wenn es dort ein paar rocketlauncher oder shotguns gäbe. das würde das spielprinzip aber zerstören. also suche ich mir ein anderes spiel und lasse pes und konsorten links liegen. aber ich verlange nciht von den entwicklern, die grundsätzlichen spielmechaniken zu ändern. denn genau das tun die leute, die nach einem einfachen DS rufen, es aber vorher selbst noch nicht einmal angespielt/angetestet haben.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 10. September 2012 - 13:06 #

Toller Vergleich. Hinkt nur völlig. Denn ich habe nie gesagt, dass das Spielprinzip bzw. die Mechaniken blöd sind. Außerdem mag ich Fantasy-Rollenspiele. Ist nunmal nicht so, als wäre ich dem grundsätzlich abgeneigt, nur ist mir das Spiel zu schwer und deswegen kaufe ich es mir nicht.

Und wieso rumschreien. Hier schreit keiner rum, außerdem wäre es für den Entwickler im Zweifel besser, wenn es mehr Leute kaufen würden.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 10. September 2012 - 13:13 #

Also hast du es schon angespielt, oder wie?
Denn wie an mancher Stelle bereits angemerkt, ist das Spiel eigentlich gar nicht so schwer, wenn man es 'richtig' (sprich geduldig) spielt...

wutzwutz (unregistriert) 11. September 2012 - 13:01 #

da es sinnlos ist, mit leuten über ein spiel zu diskutieren die das spiel noch nie gespielt haben, folgt nun: ein video
www(punkt)youtube(punkt)com/watch?v=-b91BWzLigs

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 9. September 2012 - 17:25 #

Ist zwar alles richtig, aber es geht hier ja auch um die Leute, die sich Dark Souls gar nicht erst ansehen, weil sie befürchten, dass es ihnen zu schwer und frustrierend sein könnte. Ob das wirklich so ist, werden sie nie feststellen, weil sie vom Ruf des Spiels schon abgeschreckt sind.

Mit einem Easy-Mode der Marke 'Spieler doppelt so stark, Gegner halbe HP' könnte man ihnen diese 'Angst' vorm Spiel nehmen und dabei das Leveldesign und die Lernkurve erhalten. Letztere wäre ja nach wie vor vorhanden, nur eben an einem niedrigeren Punkt ansetzend und weniger schnell ansteigend. Anfänger könnten sich erstmal mit den Fallen, Abgründen und den Positionen der Gegner vertraut machen, ohne so leicht zu sterben. Wenn sie dann etwas Erfahrung gesammelt haben und nicht mehr alle paar Schritte sterben, spielen sie halt auf Normal weiter.

Lustigerweise haben beide Souls-Spiele bereits einen solchen Schwierigkeitsgrad: NG+. Warum soll man nicht optional ein NG- machen, in dem sich Anfänger erstmal umschauen können? Ich denke auch nicht, ob dies das Spielerlebnis wirklich so sehr verändern würde, denn von welchem Schwierigkeitsgrad ich mich als Spieler gefordert fühle, hängt ja von meinen eigenen Fähigkeiten ab. Ein Anfänger müsste also im NG- genauso um sein Überleben kämpfen wie ein geübter Spieler im normalen Schwierigkeitsgrad.

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 9. September 2012 - 18:19 #

»Ist zwar alles richtig, aber es geht hier ja auch um die Leute, die sich Dark Souls gar nicht erst ansehen, weil sie befürchten, dass es ihnen zu schwer und frustrierend sein könnte. Ob das wirklich so ist, werden sie nie feststellen, weil sie vom Ruf des Spiels schon abgeschreckt sind.«

Wie du aber schon richtig erkannt hast, ist gar nicht so sehr der Schwierigkeitsgrad, sondern der Ruf das Problem von Dark Souls. Wahrscheinlich hätten wir die Diskussion um den Schwierigkeitsgrad von Dark Souls gar nicht oder zumindest in viel geringerem Maße, wenn die werten Herrschaften mit ihrem "Prepare To Die"-Slogan nicht so auf die Pauke gehauen hätten.

Wieso sollte man also den Schwierigkeitsgrad ändern? Ist es nicht der bessere Ansatz, einfach nur den Ruf des Spiels geradezurücken? Genau das machen jedenfalls große Teile der Community, in ihren Wikis, auf ihren Youtubekanälen und in diversen Foren, wo die "Veteranen" "Neulingen" mit Rat und Tat zur Seite stehen und dieselben Fragen auch zum hundertsten Mal beantworten.

»Lustigerweise haben beide Souls-Spiele bereits einen solchen Schwierigkeitsgrad: NG+. Warum soll man nicht optional ein NG- machen, in dem sich Anfänger erstmal umschauen können? Ich denke auch nicht, ob dies das Spielerlebnis wirklich so sehr verändern würde, denn von welchem Schwierigkeitsgrad ich mich als Spieler gefordert fühle, hängt ja von meinen eigenen Fähigkeiten ab. Ein Anfänger müsste also im NG- genauso um sein Überleben kämpfen wie ein geübter Spieler im normalen Schwierigkeitsgrad.«

Gerade NG+ zeigt doch, dass es auf ein paar HP mehr oder weniger in Dark Souls gar nicht ankommt, sondern darauf, ob ich grundlegende Spielmechaniken verstanden habe und zu meinen Gunsten einzusetzen vermag. In einem NG- hättest du genau dieselbe Situation wie jetzt auch.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 9. September 2012 - 19:24 #

"Wieso sollte man also den Schwierigkeitsgrad ändern? Ist es nicht der bessere Ansatz, einfach nur den Ruf des Spiels geradezurücken?"

Man sollte den Schwierigkeitsgrad nicht ändern, sondern imho optional einen leichteren anbieten, ohne Leveldesign etc zu verändern. Veteranen steigen nach wie vor auf Normal ein. Ich wäre übrigens auch für einen Hard Mode, also quasi ein Start direkt auf NG+ mit einem Charakter auf Lvl 1 ohne die Waffen aus dem vorigen Durchgang. Für die Masochisten unter uns, also Leute wie mich ;-)

Der Ruf ist halt ein zweischneidiges Schwert, ich denke aber, dass man das Spiel schon so vermarkten kann. Ein hoher Schwierigkeitsgrad ist halt heutzutage selten geworden und sicher gibt es auch einige, die es gerade wegen der Herausforderung interessant finden. Vielleicht könnte man das Image etwas Richtung 'Hart, aber fair' verändern, aber ich denke, dafür ist es zu spät. Und wenn sich jemand das Spiel oder einen Nachfolger deswegen gar nicht erst kaufen will, kann man ihm auch später nicht helfen, so wie es die gute DS-Community gerne macht. Das finde ich schon irgendwie schade.

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"Gerade NG+ zeigt doch, dass es auf ein paar HP mehr oder weniger in Dark Souls gar nicht ankommt, sondern darauf, ob ich grundlegende Spielmechaniken verstanden habe und zu meinen Gunsten einzusetzen vermag. In einem NG- hättest du genau dieselbe Situation wie jetzt auch."

Sehe ich nicht so. NG+ ist deswegen gut spielbar, weil man alles im Spiel schonmal gesehen hat und zB die Levelarchitektur und die Angriffsmuster der Bosse kennt und nicht mehr von einer Falle überrascht werden kann. Auch die Soul Level behält man. Spannend wird es nur noch, weil man halt noch weniger Fehler machen darf, da ein gegnerischer Treffer richtig fies Energie kostet.

In einem NG- könnte ich umgekehrt einen Boss zB länger beobachten, um die Angriffsmuster zu lernen und würde bei einer Falle nicht sofort draufgehen, sondern nur drei Viertel der Energie verlieren. Das wäre schon ein leichteres Spiel, ohne eine grundlegend andere Spielerfahrung zu sein für den Neuling. Der Lerneffekt bleibt, das 'Kämpfen ums Überleben' bleibt, das Leveldesign bleibt. Es wird Anfängern nur leichter gemacht, die "grundlegenden Spielmechaniken zu verstehen und zu ihren Gunsten einzusetzen", um es mit deinen Worten zu sagen.

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 9. September 2012 - 22:38 #

»Man sollte den Schwierigkeitsgrad nicht ändern, sondern imho optional einen leichteren anbieten, ohne Leveldesign etc zu verändern.«

Keine Sorge, das habe ich schon verstanden. Ich glaube nur nicht, dass mit einem pauschalen "alle gegnerischen Angriffe verursachen 10% weniger Schaden" irgendwem geholfen wäre.

»Ich wäre übrigens auch für einen Hard Mode, also quasi ein Start direkt auf NG+ mit einem Charakter auf Lvl 1 ohne die Waffen aus dem vorigen Durchgang. Für die Masochisten unter uns, also Leute wie mich ;-)«

Ich glaube, Calamity Ring Challenge Runs (gerne in Verbindung mit einem Low Level Charakter) sind zur Zeit schwer angesagt.

»Und wenn sich jemand das Spiel oder einen Nachfolger deswegen gar nicht erst kaufen will, kann man ihm auch später nicht helfen, so wie es die gute DS-Community gerne macht. Das finde ich schon irgendwie schade.«

Das finde ich auch schade. Wäre mir das völlig egal, würde ich hier gar nicht posten. Anstatt aber einfach einen Easymode anzubieten, der womöglich das Spielerlebnis für viele jetzige Fans trübt, finde ich es sinnvoller zu versuchen, den Leuten zu vermitteln, dass die "Angst" vor dem Titel auch in seiner jetzigen Form unbegründet ist.

»In einem NG- könnte ich umgekehrt einen Boss zB länger beobachten, um die Angriffsmuster zu lernen und würde bei einer Falle nicht sofort draufgehen, sondern nur drei Viertel der Energie verlieren.«

Die Frage bleibt nach wie vor, wie das Balancing zu regeln wäre. Im nächsten Soulstitel fangen wir auf NG- an und ich garantiere dir, es wird immer noch diejenigen geben, die sagen es sei zu schwer, weil es kein Savepoint unmittelbar vor einem Bossroom gibt oder dass Stelle XY schlichtweg unfair sei. Soll FromSoft diesen Leuten dann auch entgegen kommen? Wird dann im nächsten Teil NG-- gezückt? Oder geht es irgendwann doch ans Eingemachte und werden bestimmte Designentscheidungen umgeworfen, um noch mehr Spieler ins Boot zu holen?

Das Spiel ist zur Zeit im PvE einfach verdammt gut ausbalanciert und bietet gleichzeitig auch jetzt schon tonnenweise Möglichkeiten sich das Leben leichter zu machen (einige davon hatte ich unter der vorangegangen Dark Souls News bzgl. Easy Mode bereits aufgelistet).

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, worauf es in meinen Augen hinausläuft ist die Frage, ob man weiterhin vom Spieler verlangen möchte, sich intensiv mit dem Spiel auseinanderzusetzen, Dinge selbst herauszufinden und dabei eben auch mal das Zeitliche zu segnen oder nicht.

buddler 13 Koop-Gamer - 1485 - 10. September 2012 - 15:40 #

"Man sollte den Schwierigkeitsgrad nicht ändern, sondern imho optional einen leichteren anbieten, ohne Leveldesign etc zu verändern. "

Ein Beispiel: In Dark Souls ist das Motto vorsichtig sich vorzutasten, da jeder Schritt der letzte sein soll. So gibt es eine Stelle, wo ein Gegner einen Stein eine Treppe herabrollt. Guckt man - am Fuß der Treppe angekommen - nicht nach oben, dann rollt der Stein über einen hinweg und man stirbt.
Was willst Du da machen? Den Spieler nur durchschütteln? Dann braucht er ja garnicht mehr auf die Umgebung achten und das langsame vorsichtige Spielgefühl ist nichtmehr vorhanden.

Ein Spiel spielt sich eben ganz anders, wenn jeder Schritt gut überlegt sein muss und sich Gegner nicht erklären. Ein Drache am Ende eines Ganges ... darf ich da jetzt hin oder speit er Feuer und es ist aus? Wenn es nicht sofort aus wäre, dann würde ich ja ohne Bedingung alles ausprobieren können und das Spielgefühl ist nicht mehr das Gleiche.

Wenn man nun Dark Souls aber einen Casual-Modus verpasst, dann werden sich viele Spieler anschließend fragen, was so toll an Dark Souls ist. Die Spannung, die schweissnassen Hände, das Gefühl der Panik bei jedem kleinen Geräusch ... das ist nicht vorhanden. Oder versuch Du mal den Nervenkitzel eines Bungee-Jumps zu erleben, wenn Du das Seil am 1 Meter Sprungbrett in der Schwimmhalle anbringst ... für denjenigen der Bungee-Gefühl haben will ohne die große Höhe!

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 10. September 2012 - 19:07 #

Ich verstehe den Reiz der Souls-Spiele durchaus, da ich beide mehrere hundert Stunden gespielt habe, man muss mir das also nicht immer wieder in anderen Worten erklären, was das Tolle daran ist ;-)

"Was willst Du da machen? Den Spieler nur durchschütteln? Dann braucht er ja garnicht mehr auf die Umgebung achten und das langsame vorsichtige Spielgefühl ist nichtmehr vorhanden." (bzgl. des Beispiels mit dem Stein)

Warum gibt es für dich nur diese Extreme zwischen "sofortiger Tod durch überrollen" und "nur durchgeschüttelt werden"? Wieso reicht es nicht aus, wenn der Stein im Easymodus immerhin noch drei Viertel der Energie abzieht und dem Anfänger so wenigstens noch eine Chance lässt, sich zu heilen, statt ihn sofort zu töten? Er wird sich trotzdem mit schwitzenden Händen durch die Gänge pirschen und nicht einfach lässig durchrennen, weil er dafür nicht genug Heittränke hat. Er wird sich trotzdem zweimal überlegen, ob er über die Brücke mit dem Drachen spaziert.

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"Wenn man nun Dark Souls aber einen Casual-Modus verpasst, dann werden sich viele Spieler anschließend fragen, was so toll an Dark Souls ist. Die Spannung, die schweissnassen Hände, das Gefühl der Panik bei jedem kleinen Geräusch ... das ist nicht vorhanden."

Das klingt für mich danach, als ob du als Fan Angst davon hättest, die Neulinge würden das Spiel nicht so erleben wie du es tust. Ich widerspreche da, siehe oben. Statt sofort zu sterben und dann zu denken "Ach f*ck, die ganzen letzten 30 Minuten nochmal, ich hab keinen Bock mehr!" würde er knapp überleben und denken "Ach f*ck, was hat der denn abgezogen?! Nur noch drei Heiltränke, aaah...". Einen Casual-Mode braucht niemand, aber man kann es schon ein wenig entschärfen, ohne gleich den ganzen Reiz zu ruinieren.

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"Oder versuch Du mal den Nervenkitzel eines Bungee-Jumps zu erleben, wenn Du das Seil am 1 Meter Sprungbrett in der Schwimmhalle anbringst ... für denjenigen der Bungee-Gefühl haben will ohne die große Höhe!"

Noch so ein unsinniges Extrem-Beispiel. Würdest du denn einem Bungee-Neuling sagen 'Entweder springst du gleich beim ersten Mal vom Macau Tower, oder du lässt es gleich ganz. Das richtige Gefühl hat man nämlich erst bei 233m!"

Sprung vom Macau Tower: http://www.youtube.com/watch?v=zG22qQydPVQ&feature=related

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 10. September 2012 - 19:34 #

Du hast beide Spiele gespielt und bist trotzdem kein verblendeter Fanboy der Angst hat man würde "sein" Spiel kaputt machen? Danke! Ich hätte nicht gedacht, dass es das bei diesen Spielen gibt. Du spricht mir nämlich aus der Seele.

Mehr kann ich nicht hinzufügen. Sorry für's Einmischen. Ihr könnt weitermachen - Ich find's interessant zu lesen. ;)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 10. September 2012 - 20:16 #

Vor allem spricht er einen interessanten Punkt an: mich hat an der ganzen Dark Souls-Geschichte die ganze Zeit irgendwas gestört, ich konnte aber bis jetzt nicht mit dem Finger darauf zeigen. Ist halt ein schweres Spiel, hat vielleicht ein paar Designer-Macken, über die Fans natürlich gerne hinwegsehen, darüber kann man diskutieren oder auch nicht usw.
Aber ich glaube mich hat die ganze Zeit eher was anderes gestört: "Das klingt für mich danach, als ob du als Fan Angst davon hättest, die Neulinge würden das Spiel nicht so erleben wie du es tust."
Tatsächlich liest man ja immer wieder, man müsse DS halt nur "richtig" spielen, dann sei das auch nicht soo schwer und die Entwickler hätten sich das soundso gedacht. Da ist mir folgender Gedanke gekommen: wer sind eigentlich die DS-Fans - oder noch eher: die DS-Entwickler, dass sie meinen, anderen Spielern vorschreiben zu können, wie ihre Spielerfahrung auszusehen hat und wie man ein Spiel "richtig" spielt? Vielleicht geht es hier einfach um Designkonzepte: wieviel Freiheit soll der Spieler haben? Wir wollen in unserem Spiel diese eine, spezielle Spielerfahrung haben und keine andere und um den Spieler gewissermaßen auf diese Bahn zu "zwingen", darf der Spieler auch keinen Schwierigkeitsgrad wählen, weil es dann nicht mehr die Spielerfahrung ist, die wir haben wollen.
Vielleicht kriege ich deshalb immer leichte Bauschmerzen, wenn es um DS geht: es handelt sich einfach um ein Designkonzept, das ich weitestgehend ablehne.oO

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 10. September 2012 - 20:31 #

Es geht doch darum, dass man sich auf Dark Souls einlassen (können) muss. Und das gilt für eine ganze Reihe von Spielen, die sich abseits des Mainstream bewegen, etwa diverse Simulationen oder komplexe Strategiespiele. Da schreit auch keiner nach einem anderen/leichteren Schwierigkeitsgrad. Darüber hinaus hat jedes Spiel seine Regeln, egal ob Kartenspiel oder Dark Souls. Wer sich daran hält, kommt auch weiter. Man kann Mühle auch nicht wie Schach, und Dark Souls nicht wie Fable 3 spielen. :)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 10. September 2012 - 20:43 #

Nicht ganz. Es geht darum, dass viele Souls-Spieler sagen, dass DS keinen anderen Schwierigkeitsgrad haben sollte, weil das die Spielerfahrung verändert. Nur, warum sollte diese eine Spielerfahrung unbedingt die einzig richtige sein? Wenn jemand DarkSouls als Rambo durchspielen will, dieses eine Spielerlebnis haben will, warum sollte er nicht die Möglichkeit, die Freiheit zugestanden bekommen es zu bekommen? Und dementsprechend gibt/gab es auch in den meisten komplexen Strategiespielend und Simulationen i.d.R. mehrere Schwierigkeitsgrade oder einstellbaren Realismus. Wenn jemand den Combat Flight Simulator wie Ace Combat spielen, will dann sollte er, so finde ich, das auch tun dürfen. Und ich hätte mich sehr geärgert, wenn die Leute von Firaxis gesagt hätten: "Oh, im kommenden Xcom gibt es nur den Impossible Ironman-Modus und keinen anderen!" Natürlich haben alle Spiele ihre Regeln, aber innerhalb dieser Regeln sollte der Spieler, finde ich, eher mehr Freiheit haben als weniger, was seine persönliche Spielerfahrung angeht. Ansonsten wäre es für mich eine unnötige Beschränkung der Spieler. Natürlich muss keiner meine Ansicht teilen, aber das scheint mir das Problem bei der ganzen DarkSouls-Geschichte zu sein. :)

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 10. September 2012 - 21:02 #

Okay, das sehe ich in der Tat anders.^^ Die von den Entwicklern anvisierte Spielerfahrung macht doch gerade aus den beiden Souls etwas besonderes. Ein leichtes Dark Souls würde spielerisch einfach nicht funktionieren. Wer Rambo spielen will, kann aus reichlich Titeln auswählen. Wer hingegen ein Erlebnis wie bei Dark Souls sucht, hat genau zwei aktuelle Spiel zur Auswahl. Die Spiele sind eben wie z.B. die alten Splinter Cell oder Thiefs nicht für Rambos gemacht; es wird ein anderes Spielkonzept verfolgt. Zu viele Freiheiten würden dieses doch nur verwässern. Letzten Endes hat dann keiner etwas davon, da zu viele Kompromisse eingegangen werden müssen.

Freiheiten bietet das Spiel ansonsten genug, etwa bei der Charaktererschaffung und -entwicklung, der Waffenwahl, dem Crafting oder wohin es einen verschlägt. Da kann sich jeder seine ganz eigene Spielerfahrung in einem gewissen Rahmen schaffen.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 10. September 2012 - 22:49 #

Ich sehe das anders (Überraschung!^^). Siehst Du, da sind wir glaube ich echt am Kern des Problems. Und das ist denke ich auch nicht zu überbrücken. Ich gebe zu, das Rambo-Beispiel war jetzt etwas blöd auf die Spitze getrieben, aber im Kern bleibt: hier wird der Spieler in seiner Wahlfreiheit beschränkt - seiner Wahl, das Spiel auf die Weise anzugehen, die er am liebsten möchte. Es geht hier auch nicht um Charaktersysteme oder Waffen, sondern um das Spielerlebnis. Niemand will den Fans ihren normalen Hardcore-Schwierigkeitsgrad wegnehmen, aber zu sagen: das geht nur so und nicht anders, halte ich für einigermaßen billig. Warum sollte DarkSouls nicht mehr funktionieren, wenn es weniger gnadenlos ist? Die Fans können ihr Spiel doch weiterhin so spielen wie bisher, warum sollte es sie jucken, wenn andere Spieler das Spiel auf ihre eigene Weise schaffen können, mit ihrem eigenen, unterschiedlichen Spielerlebnis? Was haben sie zu befürchten? Oder steckt am Ende nicht doch die Sorge dahinter, DarkSouls könnte dann ein Spiel unter vielen sein? Kann man gerne so sehen. Dann müsste man sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen, dass es am Ende doch nur ums Ego geht, um das Gefühl irgendeine Art Spartaner unter den Spielern zu sein, weil man dieses Spiel geschafft hat. ;)
_
Aber wie gesagt: hier geht es denke ich um tiefgehende Einstellungsfragen auf Designer- und Spielerseite, die sich kaum überbrücken lassen ;). Ich finde, wenn das entscheidende Merkmal des Mediums Spiel seine Interaktivität ist, dann ist die Möglichkeit, den Spieler Einfluss auf die Gestaltung der Spielerfahrung nehmen zu lassen, eine wichtige Errungenschaft, die man nicht unnötig einschränken sollte. Und wenn man das tut, was legitim ist, dann sollte man die Kritik daran akzeptieren können und nicht versuchen, sich damit herauszureden, dass es eben nicht anders ginge. Es geht immer anders! :)

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 11. September 2012 - 0:29 #

Mal hypothetisch: Wenn Dark Souls weniger "gnadenlos" (würde es wohl eher anspruchsvoll nennen) wäre, dann wäre die Welt und die Gegner weniger bedrohlich, das Spiel dadurch weniger spannend, das Gefühl eines Sieges weniger süß und Erfolge, sowie Erfolgsaussichten weniger motivierend. Fahrigkeit und Übermut würden weniger bestraft werden, der Spieler müsste sich weniger mit seinem Charakter, den unterschiedlichen Waffen, der Welt und ihren Gefahren auseinandersetzen. Alles Aspekte die Demon's/Dark Souls einzigartig und das Spielerlebnis so gut machen. Bei diesen Spielen steht nicht im Vordergrund, in welcher Zeit man es schafft, sondern ob man überhaupt das Ende zu Gesicht bekommt und dieses große dunkle Mysterium von einem Spiel durchdringt. Ich weiß nicht, ob ich das Ende sehen werde aber das ist mir auch überhaupt nicht wichtig. Die Gefahr zu scheitern ist allgegenwärtig, wobei dies schlimmer klingt, als es ist: Das Spiel ist schließlich ein Action-RPG und man kann seinen Charakter aufleveln oder sich im MP oder bei NPCs Hilfe suchen, und so noch fehlende Charakterwerte oder spielerische Fähigkeiten recht gut ausgleichen. Trotzdem bleibt ein Restrisiko des Scheiterns bestehen. Vielleicht bekomme ich nie alles zu sehen, doch bin ich hoch motiviert, dem Spiel so viele Geheimnise wie nur irgend möglich zu entreißen, denn freiwillig gibt es nur sehr wenig preis.

Spieler, die ein leichtes Dark Souls spielen würden, hätten ein Spiel vor sich, dem all diese markanten Merkmale fehlen. Es wäre in der Tat nichts Besonderes mehr, da es solche Titel zu genüge gibt. Den Vorwurf, es würde nur ums Ego gehen, finde ich nicht sonderlich fair, wird einem damit doch unterstellt, man könnte mit dem Spiel nicht einfach nur Spaß haben - was man definitiv kann. Und wer es durchgespielt hat, kann mMn auch zurecht stolz auf seine spielerische Leistung sein - der Anspruch ist vergleichsweise hoch.

Warum also Energie darauf verschwenden, anstatt vorhandene Alleinstellungsmerkmale auszubauen? Wer diese Herausforderung scheut, kann ja genügend anderes spielen. Ich meide z.B. ja auch Falcon 4.0 oder Crusader Kings II und erwart da keinen Easymode um MEIN Spielerlebnis zu bekommen.

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 11. September 2012 - 1:11 #

"Nur, warum sollte diese eine Spielerfahrung unbedingt die einzig richtige sein?"

Es geht nicht um 'richtig' oder 'falsch', sondern um 'anders'. Deine Freiheit bezüglich Spielerfahrung will ich nicht in Frage stellen. Nichts läge mir ferner. Aber dann erwarte bitte nicht das jedes Spiel sich automatisch deiner Vorstellung der bevorzugten Spielerfahrung beugt. Wie schon des öfteren erwähnt wurde gibt es eine Fülle von Action-RPG am Markt und wenn du eine bestimmte Spielerfahrung suchst wirst du mit Sicherheit fündig. Ich versteh eben nicht warum jedes Spiel gleichgeschalten werden muss, damit jeder es durchspielen kann.

Erwartet ja bei Büchern auch keiner. Ich habs bis jetzt nicht geschafft einen Wälzer von Dan Brown fertigzulesen. Dafür hab ich Schuld und Sühne gelesen, bei dem viele meiner Freunde noch vor der Hälfte aufgegeben haben. Herr der Ringe häng ich dafür nach wie vor im ersten Buch fest. Irgendwie sind mir da zu wenig Raumschiffe und Sturmgewehre drin. Scherz beiseite: Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so. Ich erwarte mir nicht das jemand Herr der Ringe umschreibt damit ich es auch durchlesen kann, entsprechend hoffe ich das niemand Schuld und Sühne auf 90 Seiten beschneiden will und eine Komödie draus macht.

Dark Souls hat nunmal sehr viel mit Rougelike's zu tun und da gehört das Sterben der Spielfigur nunmal zum Konzept dazu. Genauso wie bei z.B. Counterstrike dazugehört das man nicht respawnt (hab CS:GO nicht gespielt, wenn es dort einen mode mit respawn gibt bitte das zu entschuldigen ;-)). Würde man in CS (classic :P) respawnen, hätte man ein weiteres Spiel das mit Call of Duty im Sandkasten spielt und CS hätte etwas von seiner Identität verloren. Nimmt man Dark Souls seine "Unbarmherzigkeit", würde es ebenfalls von seiner Identität verlieren.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 11. September 2012 - 8:53 #

Seht Ihr? Genau das meinte ich. Und da werden wir auch nicht weiterkommen (zudem sind mir mal wieder in einer Tiefe des Kommentar-Threads angelangt, wo's langsam doof zu lesen wird ;) ).
Es geht hier auch nicht darum, dass ich erwarte, dass sich jedes Spiel unbedingt meinem Geschmack beugen soll, falls das so rübergekommen sein sollte. Aber ich glaube, dass die wirklich, wirklich guten Spiele es schaffen, verschiedene Spielertypen gleichermaßen zu befriedigen. Zugegeben, das ist ein ganz schöner Spagat und die Spiele, die das schaffen kann man wahrscheinlich an zwei Händen abzählen, aber es gibt sie. Klar gibt es verschiedene Geschmäcker, das ist gut so, aber von dieser Beschränkung abgesehen sollte man, meine Meinung (!), in seinem Spiel nicht unnötig Barrieren aufbauen. Ich glaube nicht, dass ein (optionaler!) weiterer Schwierigkeitsgrad, den DS-Fans ihre Spielerfahrung rauben würde. Die Souls-Fans sehen das irgendwie anders und da werden wir uns auch nicht einigen. Nichts für ungut. :)
Außerdem wurde ja gestern noch der Nachtest zur PC-Version veröffentlicht, d.h. wir müssen uns jetzt erstmal darauf konzentrieren, da die Klickzahlen hochzutreiben.^^

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 11. September 2012 - 11:56 #

Genau, ab in den nächsten Dark Souls-Kommentarbereich! Wir sehen uns dort :D

A Scattered Mind 13 Koop-Gamer - 1690 - 8. September 2012 - 16:28 #

Da ich keinen Bock habe, zum x-ten Mal dasselbe zu schreiben, verweise ich mal nach Youtube. Einfach nach "EpicNameBro" in Verbindung mit "Easy Mode Do Not Want" und einmal in Verbindung mit "Organic Difficulty" suchen. Danach musst du natürlich nicht deine Meinung diesbezüglich ändern, jedoch solltest du zumindest eine Vorstellung davon haben, warum viele Spieler die Option, einen leichten Schwierigkeitsgrad zu wählen, gar nicht erst in ihrem Spiel haben wollen.

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 8. September 2012 - 14:52 #

Wer ein Action-RPG mit easy-mode spielen will soll halt Kingdoms of Amalur spielen. Das hat sich ja vor allem und quasi nur dank des inkludierten, leichteren Schwierigkeitsgrad ja phänomenal gut verkauft was man so hört.

Stefan S. (unregistriert) 8. September 2012 - 15:55 #

kingdoms of amalur ist ein tolles spiel, nur mit dark souls kein bisschen zu vergleichen.

wobei mir bei dark souls schon ein wenig die map fehlt, anhaltspunkte wo man hin kann und wo man schon war. es ist teilweise verwirrend und anstrengend sich die ganzen wege zu merken, vorallem wenn man dark souls nicht am stück spielt und evtl nebenher noch was anderes spielt.

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 8. September 2012 - 16:11 #

Warum sind die beiden nicht vergleichbar? Amalur wurde auch dafür gepriesen ein tolles Kampfsystem zu haben (wie Dark Souls), ist ein Action-RPG (wie Dark Souls) und wurde auch im Vorfeld ordentlich gehyped (wie Dark Souls).

Ich finde für Leute denen Dark Souls 'zu wenig Story' hat und 'zu schwierig' ist, ist Amalur doch auf jeden Fall einen Blick wert, oder?

Stefan S. (unregistriert) 8. September 2012 - 16:30 #

finde, das kampfsystem ähnelt sich nicht.
reckoning ist offensiv um einiges flotter und legt wert auf combos. wärend ds auf timing setzt und deffensiver ist.

glaube ds ist eher so eine art geheimtip gewesen und reckoning ist von EA, also wurde das deswegen schon um einiges mehr gehypt.

wem ds zu wenig story bietet und zu schwer ist, der ist auf jedenfall bei reckoning besser aufgehoben. da gibt es quests ohne ende und eine rießen spielwelt.

aber was beide wohl am meisten unterscheidet ist das setting.
wärend ds sehr düster und melancholisch ist, wirkt reckoning bunt und comichaft.

beides sehr gute spiele

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 8. September 2012 - 16:39 #

"[...]ds ist eher so eine art geheimtip gewesen[...]"

Wenn du mit "ds" Demon's Souls meinst, dann würde ich dir recht geben. Dark Souls hingegen hat im Vergleich dazu Unmengen an PR erhalten und war wohl dem Großteil der Spielerschaft, nicht zuletzt aufgrund des Hype-Trains, schon lange ein Begriff.

Goldfinger72 15 Kenner - 3092 - 8. September 2012 - 16:36 #

Amalur hat mir gut gefallen, konnte mich jedoch leider nicht allzu lange bei der Stange halten - warum genau, kann ich noch nicht einmal genau sagen. Jedoch fehlt dem Spiel für mich irgendwie der letzte "Pfiff"...

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 9. September 2012 - 17:29 #

DS und Amalur sind zwei grundverschiedene Spiele. Einen Blick wert ist letzteres aber dennoch, habe es eine ganze Weile gespielt :-)

Goldfinger72 15 Kenner - 3092 - 8. September 2012 - 16:33 #

Ich begrüsse es auch, dass Dark Souls keinen "Schlonzimodus" wie World of Warcraft erhalten wird!

Allerdings denke ich schon, dass es gut wäre wenn die Entwickler zukünftig evtl. darüber nachdenken, wie man auch unerfahrenere Spieler bei der Stange halten kann - schließlich muss sich ein Spiel verkaufen, wenn es weiterhin erscheinen soll und falls viele Spieler aktuell nur gefrustet sind, werden diese sich einen Kauf eines evtl. Nachfolgers 3x überlegen.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 8. September 2012 - 17:06 #

Naja, mit Erfahrung als Spieler hat das glaube ich nicht so viel zu tun, eher mit den persönlichen Vorlieben. Ansonsten müsste ja ein Heinrich Lenhardt einer der obersten Dark Souls-Spieler des Landes sein, was ich mir irgendwie nicht so vorstellen kann.^^

Anonymous (unregistriert) 8. September 2012 - 19:27 #

Aber es läuft doch gerade wegen des schwierigkeitsgrades gut, oder irre ich mich. dark souls hat sich doch besser als demon's souls verkauft?

old z3r0 (unregistriert) 9. September 2012 - 0:19 #

Aber auch nur, weil Demon's Souls zu so einem großen Geheimtipp wurde und dadurch Dark Souls nen ziemlichen "Hype" bekommen hatte... und dann auch noch die Veröffentlichung auf der XBox und später auf dem PC, wodurch automatisch mehr Leute in Kontakt mit dem Spiel kamen...

Und das der Schwierigkeitsgrad den Erfolg von beiden maßgeblich bestimmt hat, liegt zumindest für mich auf der Hand, da nur dadurch dieses fordernde, spannende Gameplay überhaupt zustande kommt.
Mit einem einfacheren Schwierigkeitsgrad könnte das Spielsystem nicht mehr in dieser Form realisierbar sein. Selbst ein einfaches Anpassen von Werten könnte das Spiel soweit verändern, das man einfach durchlaufen und alles abschlachten kann...

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 8. September 2012 - 17:04 #

Hui, noch eine fruchtlose Dark Souls Diskussion! Hatte schon gedacht, ich müsste mal ein Wochenende ohne auskommen und evtl. die alten nochmal lesen, puh! Glück gehabt. :)

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 9. September 2012 - 17:31 #

Ende Oktober kommt die 'Prepare to Die'-Neuauflage für die Konsolen, freu dich schonmal auf die anschließenden Diskussionen. Die Zeit bis dahin müssen wir halt mit solchen News überbrücken ;-)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 9. September 2012 - 17:40 #

Ach, zur Not wird irgendein "interessantes" Stück DS-Trivia gesucht und eine News drumrum gebaut. ;)

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 9. September 2012 - 17:47 #

Jo, für GG ist jede Dark Souls News doch sicher wie Weihnachten, was die Klick-Zahlen angeht ;)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 9. September 2012 - 18:02 #

Mal sehen, der Test zur PC-Version steht ja auch noch aus. ;)

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 9. September 2012 - 19:27 #

Stimmt, ich habe schon 20 wütende Kommentare vorgetippt, jeweils passend zu verschiedenen möglichen Noten :-D

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 10. September 2012 - 14:20 #

Nur 20? Ich hab schon 50 vorformuliert, für alle Fälle gerüstet! :D

Cruncher (unregistriert) 8. September 2012 - 17:28 #

Die beste Lösung wäre wohl der "Nintendo-Weg":
Nach X mal sterben kann man sich bei Bedarf ein Video zum Level/Boss ansehen dass ein paar Tricks zeigt.
Nach Y mal sterben kann man sich einen kompletten Durchgang ansehen und nach Z mal sterben kann die KI für einen einspringen (dafür gibts dann keine Drops oder Achievements).

Damit wär das Game so schwer wie immer und erst wenn man nen riesigen Haufen Tode in einem Gebiet hat gibts Hilfe.

wutzwutz (unregistriert) 10. September 2012 - 11:12 #

dann sieh dir doch bei der einstellung lieber nen film an.
aber nur zur info: es gibt umfangreiche ds-wikis, die mehr als genügend hilfestellungen bieten.

Samoth 12 Trollwächter - P - 997 - 9. September 2012 - 10:45 #

Vor dem leichteren Schwierigkeitsgrad sollte vielleicht erst einmal der Schwierigkeitsgrad der Tastatur/Maus Steuerung heruntergeregelt werden? Ich konnte das Spiel gestern testen und als PC Gamer bin ich doch zu verwöhnt, als dass ich großartig an der Einstellung von Tastatur/Maus herumrätseln möchte. Im Spiel wird angezeigt, dass ich die grüne Taste A drücken soll, um die Leiche zu plündern... aha.

MrWulf 10 Kommunikator - 476 - 9. September 2012 - 10:54 #

Das hört sich für mich nach demselben Mist an den man auch schon bei the Last Remnant gemacht hat. Die Buttons von nem Konsolencontroller einzublenden ist natürlich keine sehr gute Idee.

Stefan S. (unregistriert) 9. September 2012 - 12:14 #

ja, für dark souls empfehle ich auch auf jedenfall einen xbox360 controller und adapter. mit tastatur und maus ist das einfach unspielbar.
erst kürzlich habe ich jemanden heiß gemacht auf das spiel, dabei aber sofort gesagt, er solle nen adapter bei amazon bestellen...

ist zwar nicht ganz billig, aber dark souls ist ja nicht das einzige spiel wo man das gebrauchen kann ;)

Samoth 12 Trollwächter - P - 997 - 9. September 2012 - 18:53 #

Persönlich finde ich es einfach faul und frech den PC Gamern gegenüber. Sicher könnte ich mir ein Gamepad kaufen, aber ich bin wohl einer der letzten, die eine dermaßen verkrüppelte Motorik haben, die es mir nicht erlaubt, mit einem Gamepad anständig zu spielen :-/.

Die Leute wollen sich das Spiel nahezu vollpreisig bezahlen lassen, da erwarte ich einfach eine angepasste Steuerung. Sorry, wenn ich damit jemandem auf den Schlips trete ;-)

In diesem Zustand werde ich nicht einmal im Budgetsegment zuschlagen, denn spielen würde ich es ohnehin nicht.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 9. September 2012 - 19:03 #

Das sehe ich ähnlich. Ich hatte eigentlich gedacht, die Zeit der üblen Konsolenportierungen sei vorbei. Aber ich hole mir das Spiel in erster Linie nicht wegen des GfWL-Zwanges - selbst bei der Steam-Version ist der drin.ôô Solche doppelten Accountbindungen ärgern mich immer wieder. Dabei hätte ich mir das Spiel doch ganz gern mal angesehen...

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 9. September 2012 - 20:41 #

Also von wirklich üblen Konsolenportierungen wie etwa Resident Evil 4 ist Dark Souls meilenweit entfernt. Mit Xbox360 Controller und dem Fix ist das Spiel auf dem PC besser als auf Konsolen - Accountbindung hin oder her.

Stefan S. (unregistriert) 10. September 2012 - 9:11 #

bin auch eher für maus & tastatur, wenn ich die wahl habe würde ich natürlich immer m&t vorziehen, aber bei dark souls hat man derzeit keine wahl ;)

dark souls war ja auch garnicht für den pc geplant, also hat man sich auch keine gedanken über eine maus & tastatur steuerung gemacht.
jetzt wollten die pc spieler aber unbedingt dark souls aufm pc spielen und der entwickler hat wohl getan was er konnte... und wie man sieht haben die keine erfahrung mit sowas.

wäre der erste teil auch für den pc erschienen, dann hätten sie es beim zweiten teil mit sicherheit besser gemacht... ist er aber nicht.

da sich dark souls aber mit einem xbox360 controller super spielen lässt, kann man dem titel auch auf dem pc mehr als nur eine chance geben.
was die entwickler nicht geschafft haben, macht die community.
die ersten verbesserungen gibt es ja schon und ich denke das noch welche folgen werden.

RAYDER 11 Forenversteher - 573 - 9. September 2012 - 16:47 #

Das Spiel reizt mich mehr als sehr. Vorallem da es diesen Schwierigkeitsgrad hat. Wenn es mal für nen 20er zu haben ist werd ich zuschlagen. Für 50 ist es mir aber zu teuer ganz erhlich. Sollte mir die Lust vergehen und ich nicht weiter kommen dann wäre das Ok bei dem kleinen Preis.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11213 - 9. September 2012 - 20:36 #

Bei Steam bekommst du es aktuell für 39,99 Euro. Liegt zwar noch immer über deinem angepeilten Preis, 50 Euro sind es jedoch auch nicht.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 10. September 2012 - 13:59 #

Bei mir ist es ähnlich. Wenn das Spiel so toll ist wie alle sagen, dann ist es auch in 1-2 Jahren noch so toll. Wenn ich's dann für 10-15€ (auf Disc, bevor mir hier einer mit Download-Schund kommt!) bekomme ist mir auch egal ob's mir dann doch zu schwer ist.

Die Entwickler sehen dann zwar vermutlich kein Geld mehr von mir, aber wenn die mir nicht entgegenkommen, warum soll ich es denn dann tun? ;)

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 10. September 2012 - 14:23 #

Es war vor einem Jahr schon toll, es ist nach wie vor toll, es wird auch in einem Jahr noch toll sein ;-)

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1224 - 9. September 2012 - 18:29 #

Ich bin jedenfalls erleichtert!

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 9. September 2012 - 19:29 #

Hättest du dich sonst in 'Dark Souls ist zu leicht' umbenannt? ;-)

pauly19 14 Komm-Experte - 2492 - 10. September 2012 - 10:54 #

lol

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 85939 - 18. September 2012 - 18:46 #

jaja, hauptsache der japaner verliert nich sein gesicht^^

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