Grid 2: Rennerlebnis steht im Vordergrund

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29. August 2012 - 15:16
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Vor wenigen Wochen wurde der unter Rennspielfans lang erwartete Nachfolger zu Grid angekündigt. Und obwohl kurz darauf bekannt wurde, dass Codemasters komplett auf die Cockpitperspektive verzichten wird (wir berichteten), soll weiterhin das Renngefühl bei der Entwicklung von Grid 2 im Vordergrund stehen. Diese Aussage bekräftige jetzt der Koproduzent Toby Evan-Jones in einem Interview mit VG247.

Demnach lege der Entwickler besonderen Wert auf ein authentisches Handling der Vehikel im Spiel. Evan-Jones bezieht sich dabei auf drei wesentliche Punkte. Zum einen habe jeder Wagen seinen eigenen Charakter, der dem Spieler näher gebracht und verständlich gemacht werden müsse. Auch das Setup spielt eine wichtige Rolle. Während Einsteiger hier keine Probleme bekommen dürfen, erwarten Profis in diesem Punkt eine gewisse Tiefe. Darüber hinaus sei es wichtig, dass diese Ziele ohne jegliche Assistenten wie Brems- oder Lenkhilfe erreicht werden. Nur so sei es möglich, den Umgang mit den wahren Eigenschaften eines Rennwagens zu erlernen.

Im selben Interview beantwortet der ausführende Produzent Clive Moody auch die Frage, weshalb die Ankündigung von Grid 2 nach dem Vorgänger aus dem Jahr 2009 so lange auf sich warten ließ:

Grid erschien relativ früh im Lebenszyklus der aktuellen Generation. Obwohl unsere Engine und Technik schon in einem sehr guten Zustand waren, wussten wir, dass da noch viel mehr möglich ist. [...] An den Punkt zu kommen, dass jedes Element der Technik unseren Ambitionen entspricht, hat viel Zeit und Aufwand gekostet. Es ist toll, jetzt jedem unseren Fortschritt zeigen zu können.

Konkrete Beispiele für diese fortschrittlichen Änderungen bleibt Moody indes schuldig. Grid 2 wird vermutlich Mitte 2013 für PC, PS3 und Xbox 360 erscheinen.

Gronka 12 Trollwächter - 911 - 29. August 2012 - 16:30 #

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein richtiges "Rennerlebnis" ohne Cockpitperspektive nicht so ganz das Ware ist. Dass jedes Auto einen eigenen Charakter hat, sollte für eine Rennsimulation aus heutiger Zeit eh oberste Prio sein.

"Darüber hinaus sei es wichtig, dass diese Ziele ohne jegliche Assistenten wie Brems- oder Lenkhilfe erreicht werden. Nur so sei es möglich, den Umgang mit den wahren Eigenschaften eines Rennwagens zu erlernen." --> Ach echt! Ich dachte, dass ich auch mit Auto-Aim bei einem Egoshooter der Größte bin.

Basti51 14 Komm-Experte - 1984 - 29. August 2012 - 16:51 #

Verwenden die denn eine andere Engine als bei Dirt 3 und F1? Ich dachte bislang immer, dass Codemasters immer eine Engine an die jeweiligen Bedürfnisse anpasst. Korrigiert mich bitte, falls ich falsch liege.

GG-Anonymous (unregistriert) 29. August 2012 - 20:14 #

Rennerlebnis soll im Vordergrund stehen... und dann auf Cockpit verzichten? Eben die teilweise eingeschränkte Sicht bei einem Rennwagen gehört doch zum ultimativen Rennerlebnis dazu.

In Third-Person Sicht fahren, wo man alles sieht, kann ja jeder. Aber ich will schließlich die selben Einschränkungen haben wie die Profis. Wenn ich sagen muss "Mit so einem kleinen Sichtfenster können die fahren?" dann steigt auch zugleich mein Respekt vor den richtigen Rennfahrern. So ist das doch nichts halbes und nichts ganzes.

Senderas 14 Komm-Experte - 1897 - 29. August 2012 - 21:48 #

Ich finde die Entscheidung auch unverständlich und ist für mich quasi ein Grund das Ding nicht zu kaufen.

Umso besser gefällt mir der Seitenhieb von Slightlymad (Shift, GTR)

http://vimeo.com/47730294

^^

Tr1nity 28 Endgamer - P - 100934 - 30. August 2012 - 0:57 #

Die brauchen ihr Spiel nicht mehr schönreden wollen. Ohne Cockpitansicht haben sie nunmal das "authentische Handling" und "Renngefühl" vergeigt und somit wird das Spiel, zumindest von meiner Seite aus, weiterhin von der Liste gestrichen und schlichtweg nicht gekauft.

Spezieh 18 Doppel-Voter - 9412 - 30. August 2012 - 7:07 #

Ich mochte Teil 1 ganz gerne. Im gegensatz zu den ganzen Dirt teilen. Aber ohne Cockpit. Ich mochte es ja die möglichkeit zu haben. Aber ich habs ja eh meistens von Außen gespielt. Wie wahrscheinlich der größte Teil der Spieler, das bei solchen Titeln tut.

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