Legacy of Rome: Neue Erweiterung für Crusader Kings 2 angekündigt

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29. August 2012 - 11:04 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Gestern kündigte Paradox die zweite inhaltliche Erweiterung zu Crusader Kings 2 an. In der Erweiterung mit dem Titel The Legacy of Rome soll vor allem das Byzantinische Reich besser simuliert werden. 

Im April diesen Jahres erschien bereits die erste inhaltliche Erweiterung für Crusader Kings 2, The Sword of Islam. Mit dieser wurde die eigentümliche Mischung zwischen Globalstrategie und Simulation des mittelalterlichen Feudalismus um spielbare Moslems erweitert. Nicht nur waren zum ersten Mal islamische Herrscher (ohne Modifikation) spielbar - es wurden auch neue Mechanismen eingeführt, die die Verhältnisse muslimischer Herrscher im Mittelalter glaubhaft darstellen sollten.

Dieses Muster scheint sich für Paradox bewährt zu haben. Auch wenn das Byzantinische Reich im Gegensatz zu den Moslems bereits seit der ersten Veröffentlichung des Grundspiels spielbar war, so fanden viele Spieler, dass es ohne gesonderte Mechanismen nicht ausreichend realistisch spielbar ist. Das orthodoxe Christentum und vor allem die innere Instabilität (die letztlich entscheidend zum Fall des Reiches beitrug) waren in dem Spiel nicht abgebildet.

Diesen Wünschen kommt Paradox nun nach und stattet das Spiel mit einem Fraktionssytem aus, dass gerade größere Reiche instabiler und damit spannender zu spielen machen soll. Ebenfalls für alle Länder wird es nun stehende Armeen geben, auch wenn sie für die meisten europäischen Staaten sicherlich erstmal in weiter Ferne sind. Spezifischer an Byzantinische Spieler richten sich dagegen neue Mechanismen für den Patriarchen von Konstantinopel sowie besondere Entscheidungen und Ereignisse, die für ein historischeres Gefühl sorgen sollen. Das Kampfsystem und die Rebellionen sollen ebenfalls verbessert werden, außerdem soll dem Spieler die Möglichkeit gegeben werden, die Fähigkeiten ihrer Herrscher im Laufe des Spiels zu verbessern.

Das Byzantinische Reich verstand sich selbst als Römisches Reich. Trotz deutlicher Veränderungen im Laufe der Zeit verfügte es noch im Spätmittelalter (der Zeit, in der Crusader Kings 2 spielt) über zahlreiche Charakteristika, die es gegenüber den mittel- und nordeuropäischen Feudalstaaten auszeichneten. Die Bedeutung des Byzantinischen Reichs (abgeleitet von Byzantion, einer alten Bezeichnung des heutigen Istanbuls) für die damalige Zeit war die eines Grenzreichs, das für vielfältigen kulturellen Austausch verantwortlich war. Gleichzeitig lebte für die damaligen Menschen im Byzantinischen Reich das Römische Reich und die Ideen für das es stand, weiter. Der Fall Konstantinopels 1453 war dementsprechend auch eine Zeitenwende, die nach heutiger Interpretation das Mittelalter beendete. Konsequenterweise finden Partien in Crusader Kings 2 auch in diesem Spieljahr ihr Ende. Die Vorstellung, dass sich das Byzantinische Reich unter dem Einfluss des Spielers besser schlägt als in der Geschichte, dürfte mit dieser Erweiterung noch einmal attraktiver geworden sein.

Olphas 24 Trolljäger - - 47753 - 29. August 2012 - 13:31 #

Sword of Islam finde ich richtig klasse. An meiner Ziyid-Partie werde ich sicher noch eine ganze Weile spielen.
Dieser DLC klingt jetzt für mich persönlich aber nicht so spannend, was vermutlich daran liegt, dass ich generell nicht so gern die richtig großen Reiche spiele sondern lieber klein anfange und dann alles selbst aufbaue.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 30. August 2012 - 17:49 #

Genau so sehe ich das auch. Und Sword of Islam ist wirklich große Klasse!

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