GC12: Metal Gear Rising Revengeance angespielt

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17. August 2012 - 6:32
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Schwertkampf, Schwertkampf und nochmal Schwertkampf. Nein, wir haben uns auf der gamescom kein Fantasyspiel angeschaut, sondern Metal Gear Rising - Revengeance. Wobei, ein wenig Fantasie haben die Entwickler schon bewiesen, schließlich wird Revengeance bekanntlich - im Gegensatz zu den anderen Serienablegern - ein reines Actionspiel. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, am Konami-Stand auf der gamescom in die Haut beziehungsweise das Endoskelett von Raiden zu schlüpfen und schon mal Probezuspielen.

Detailgenaues Schnetzeln

Wir spielen die Trainingsmission, in der uns erstmal die Grundmechaniken erklärt werden, am wichtigsten ist dabei natürlich unser Schwert. Halten wir LT gedrückt, verlangsamt sich das Geschehen und wir können im sogenannten Blade-Modus mit dem rechten Stick ganz genau festlegen, wie wir unsere Waffe einsetzen wollen. Ein beherzter Schwung von unten rechts nach oben links oder ein gerader Hieb von oben nach unten, ihr entscheidet. Und die Entscheidung ist im Zweifelsfall gar nicht so unwichtig, etwa wenn sich beispielsweise ein feiger Gegner hinter einer Geisel versteckt. Dann solltet ihr Sorgfalt walten lassen, um dem Opfer nicht den Arm oder mehr abzutrennen.

Im normalen Kampf, also nicht dem Blade-Modus, gibt es zwei Angriffsarten, nämlich die Standardattacken und kräftige Attacken, die sich schön miteinander kombinieren lassen. Wenn ihr eure Feinde eine Weile beharkt und sie schwächt, könnt ihr irgendwann sie auf dem Xbox-Controller per X und A-Taste greifen und in die Luft schleudern, während ihr in Zeitlupe selbst gen Himmel springt und den bösen Wicht gezielt in dünne Scheibchen schneidet. Ob das nun amüsant oder unnötig brutal ist, müsst ihr selbst wissen. Mit Y hingegen könnt ihr gegnerische Angriffe blocken. In den Kämpfen gibt es zudem immer wieder Quick-Time-Events zu bestehen, gerade wenn ihr es mit größeren Brocken wie einem Kampfroboter aufnehmt. Sei noch erwähnt, dass ihr mit RT rennt und dabei in den sogenannten Ninja Run-Modus schaltet, bei dem Raiden automatisch über etwaige Hindernisse springt, und schon wisst ihr alles über die Steuerung von Revengeance.


In Situationen wie dieser (auch wenn es sich nur um ein Training handelt), ist detailgenaues Schwertschwingen äußerst wichtig, um unschuldige Opfer nicht versehentlich zu zersäbeln.

Schwert gegen Helikopter


In der Demo bekamen wir es nicht nur mit Soldaten und Kampfrobotern zu tun, auch aus der Luft wurden wir angegriffen, genauer gesagt von einem stark bewaffnetem Helikopter. Doch bevor es zum Kampf kommen kann, müssen wir zunächst den Raketen des Metallvogels entkommen, denn die Brücke, auf der wir uns befinden, ist stark einsturzgefährdet - was vermutlich etwas mit den Explosivgeschossen zu tun hat. In bester Kinomanier wird die Kamera fixiert, wir laufen quasi darauf zu, was zu leichten Übersichtsproblemen führt. Aber hey, zumindest sieht es toll dynamisch aus. Ein Quick-Time-Event später kommt es dann zum direkten Duell mit dem Heli. Am sinnvollsten ist es, mit der frisch gefundenen Sekundärwaffe - einem Raketenwerfer - für ordentlich Schaden zu sorgen. Wir können allerdings auch einige hohe Plattformen erklimmen und selbst den Helikopter mit dem Schwert bearbeiten. Entschieden haben wir uns letzten Endes für eine Mischung aus beidem. Der Kampf endet, ihr ahnt es bereits, mit einem Quick-Time-Event und einer spektakulären Zwischensequenz.

Was gibt es sonst noch zu tun außer zu rennen und zu schnetzeln? In unserer Anspielsession mussten wir einen Schalter bedienen, der auf Teufel komm raus nicht funktionieren wollte. Uns fehlte der passende Code. Den wiederum fanden wir bei einem listigen Soldaten, der sich passenderweise unter einer Pappkiste versteckte - witzig. Zur Story hingegen gibt es noch keine genauen Details, wir wissen lediglich, dass sie nicht direkt mit den anderen Metal-Gear-Spielen in Verbindung steht, auch wenn einige bekannte Charaktere Gastauftritte haben werden.

Ausblick: Metal Gear Meets Action

Dass Metal Gear Rising - Revengeance spielerisch kaum etwas mit den anderen Serienablegern zu tun hat, ist hinlänglich bekannt. Von daher verzichten wir auf unangebrachte Vergleiche wie “es gibt aber keine Schleicheinlagen”. Revengeance ist ein reines Actionspiel, und ein recht spaßiges obendrein. Die Steuerung geht gut von der Hand, die Inszenierung passt ebenfalls. Dennoch sind wir nicht sicher, ob die Schnetzelei auch auf Dauer motiviert, denn sonderlich abwechlsungsreich scheint Revengeance nicht zu sein. Hinter der Story, die laut Creative Producer Yuji Korekado die Basis liefern soll, damit das Spiel nicht einfach ein Schwertslasher wird, steht noch ein großes Fragezeichen, auch wenn wir uns nicht so recht vorstellen können, dass Hideo Kojima einen minderwertigem Plot einfach abnicken würde. Aber der Glaube allein reicht nicht. Bis zum Release im Februar 2013 muss dieses Fragezeichen noch aufgeklärt werden. Dann werden wir sehen, ob sich der Actionausflug Raidens lohnt, oder ob wir auf Metal Gear Solid 5 auf der Playstation 4 warten müssen.
FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 17. August 2012 - 9:10 #

Gegen gut gemachte Spin-Offs hab ich nicht einzuwenden. Und bei Platinum hab ich sowieso keine Zweifel.

SirDalamar 14 Komm-Experte - 2035 - 18. August 2012 - 11:26 #

Yo, so kann man das stehen lassen :)

Spaark 09 Triple-Talent - 237 - 17. August 2012 - 12:17 #

Erscheint es überhaupt für PC?

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10033 - 22. August 2012 - 0:40 #

Würd mich wundern..

Henke 15 Kenner - 3636 - 17. August 2012 - 13:15 #

Schade... mit "Tactical Espionage Action" hat das Spiel um Cyberzombieninja Raiden wohl nicht mehr viel zu tun... bleibt also abzuwarten, ob die neue Richtung, in die dieses Spin-Off gehen wird, auch eingefleischte Solid Snake-Fans überzeugen kann.

Wiisel666 14 Komm-Experte - 2611 - 17. August 2012 - 13:45 #

Nein hat es nicht deswegen heißt (oder hieß es am anfang) ja auch "Lightning Bolt Action" und Solid Fans die mit Hack´n´Slay nichts anfangen können sollten wohl lieber einen Bogen drum machen imho;)

BFBeast666 14 Komm-Experte - 2062 - 17. August 2012 - 23:58 #

Also ich finde die Idee gut. Am meisten bei MGS4 hat mich nämlich gestört, daß ich die Sequenz, in der Raiden Snake zum ersten Mal trifft, nicht selbst spielen durfte.

Hey, und jetzt wissen wir endlich, was Bayonetta und Sam aus Vanquish nach Feierabend angestellt haben... :)

Neben XCOM: Enemy Unknown ist das eins meiner absoluten Must-Haves. WANT NAO!

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 19. August 2012 - 10:11 #

"...gestört, daß ich die Sequenz, in der Raiden Snake zum ersten Mal trifft, nicht selbst spielen durfte."

Haha, absolut richtig! :D

Ich bin auch gespannt auf das Spin-off. Platinum steht zwar für absolute Qualität, aber ein mid-development Entwicklerwechsel ist ja durchaus prikär.
Ich bleibe mal vorsichtig optimistisch...

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