QC12: Valve: "Die Zukunft ist ständige Konnektivität"

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3. August 2012 - 22:07 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Das erste Panel des heutigen QuakeCon-Tages hörte auf den Namen "Capture the Fan: Making Multiplayer Games That Last". Wie der Name schon sagt, drehte sich alles um den Mehrspielermodus von Spielen. Neben Kevin Kelly von Wizard World als Moderator, saßen Chet Faliszek (Autor bei Valve Software), Marty Stratton (Executive Producer bei id Software) und Max Hoberman (Gründer von Certain Affinity) auf der Bühne. Mehr zum eigentlichen Inhalt des Panels erfahrt ihr in Kürze in einer eigenen News.

Am Ende durften die anwesenden Zuschauer dann ein paar Fragen stellen. Da es um den Mehrspielermodus ging, wurde auch der Themenkomplex dedizierte Server, LAN-Support und Always-On-DRM angesprochen. Ein Zuschauer fragte beispielsweise, wie entschieden wird, ob es dedizierte Server und/oder LAN-Support in einem Spiel geben wird. Stratton antwortete darauf:

Ganz einfach: Es ist eine finanzielle Entscheidung. Lohnt sich der Aufwand oder nicht? Ich bin ganz dafür beides zu haben und finde es super, wie wir es bei Quake Live gelöst haben.

Bei Quake Live mietet ein Spieler, Clan oder dergleichen keinen Server, wie es beispielsweise in Battlefield 3 der Fall ist. Stattdessen stellt der jeweilige Spieler, sofern er Premiumnutzer ist, eine Anfrage an das System, und dieses wiederum eröffnet auf einem verfügbaren Server genau das gewünschte Spiel und überführt es in den normalen Serverpool.

Always-on-DRM

Ein weiterer Zuschauer ging dann einen Schritt weiter und beschwerte sich darüber, dass immer mehr Spiele eine Internetverbindung voraussetzen. Nicht nur, um gemeinsam spielen zu können. Sie werde auch benötigt, um selbst bei vorhandenem LAN-Support erst einmal die nötigen Patches zu erhalten, damit alle auf dem gleichen Stand sind. Offline-Patcher sind ganz klar auf dem Rückzug.

Marty Stratton erwiderte darauf, dass auch die QuakeCon mit diesem Problem zu kämpfen hätte. In diesem Jahr hätte das Team 10mal mehr Bandbreite anfordern müssen im Vergleich zu letztem Jahr, da viele Spieler in der BYOC-Ecke (Bring your own Computer) über Steam Spiele spielen beziehungsweise downloaden wollten. Die einzige Lösung ist, entsprechend auch auf einer LAN-Party Internet zur Verfügung zu stellen. Chet Faliszek ging noch einen Schritt weiter und sagte:

Die Zukunft ist ständige Konnektivität. Es führt kein Weg dran vorbei. Ich habe immer noch meine Doom 2-Patchdiskette und das war einfach scheiße und keine gute Lösung.

Laut Stratton überwiegen die Vorteile gegenüber den Nachteilen. Faliszek ergänzte, dass die Einfachheit, mit der dank der ständigen Konnektivität Updates verteilt werden können, es den Entwickler erlaubt, risikofreudiger zu sein. Wenn etwas kaputt geht, dann lässt es sich schnell und einfach wieder bei allen ganzpatchen.

Max Hoberman hat hingegen keine starke Meinung zum Thema Always-on-DRM. Er findet aber, dass die Entwickler, die an einem Mehrspielermodus arbeiten, sich immer genau anschauen und analysieren sollten, warum eine LAN eigentlich so viel Spaß macht und versuchen sollten, das so gut wie möglich zu replizieren. Aus dieser Herangehensweise wäre bei Halo 2 unter anderem das Party-System entstanden.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49336 - 3. August 2012 - 22:13 #

Ich muss mal eine Kritik abseits der News bringen:
Für mich persönlich stört der 'Special'-Kasten ziemlich den Lesefluss...
Kann man da nicht was machen?

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 3. August 2012 - 22:20 #

Es ist halt Teil einer Serie, aber ich sehe das ähnlich wie du, zumal diesmal der Kasten ja richtig lang wird. Praktisch wäre natürlich, wenn an Messen-Steckbriefe hätte, die aber dann auch wirklich als zugehörig zum Gelesenen erkannt werden. Wenn ich mir Spiele-News ansehe, beachte ich mittlerweile gar nicht mehr den Spiele-Steckbrief. Das könnte unter Umständen dazu führen, dass neue User (...) nicht erkennen, dass es sich hierbei um eine besondere Berichterstattung handelt, sprich einen gebündelten Report mehr oder weniger.

Christoph Hofmann Redakteur - 55125 - 3. August 2012 - 22:21 #

Stimmt schon. Teilweise ist der Kasten mittlerweile sogar schon länger als die eigentliche News. Wir arbeiten an einer Lösung.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 4. August 2012 - 0:11 #

Oha, ist weg. Ist das aber schon die endgültige Lösung?

Christoph Hofmann Redakteur - 55125 - 4. August 2012 - 0:12 #

Ja, gibt jetzt eine Eventseite -> http://www.gamersglobal.de/event/quakecon-2012

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49336 - 4. August 2012 - 0:20 #

So ist es angenehmer. Vielleicht sollte man sich doch Jakill's Idee annehmen und die Specials recht bei den Steckbriefen verlinken? Würde zumindest die grauen Flächen füllen...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 5. August 2012 - 22:32 #

Finde ich auch eine Gute Idee. So hätte jede Messe einen eigenen Steckbrief. Dazu einen Beitrag für den Zeitraum der Messe als oberstes angepinnt, die dann halt Update bekommt mit Hinweis auf die News. Und eine Messe PDF wäre natürlich die Krönung :D

Fred DM (unregistriert) 3. August 2012 - 22:19 #

dass es klar in diese richtung sieht man ja schon länger. das ist einfach eine realität mit der man sich abfinden muss.

die frage die ich mir in diesem zusammenhang stelle ist aber, ob sich diese masslose bandbreiten-verschwendung wie wir sie bereits jetzt betreiben auf dauer aufrecht erhalten lässt, oder ob die internetinfrastruktur irgendwann einfach zusammenbricht und die schiere menge an im grunde unnötigem verkehr nicht mehr tragen kann.

wie sieht das z.B. mit strompreisen aus? die steigen eher statt dass sie sinken, und die stilllegung von atomkraftwerken wird dies noch beschleunigen.

sich zuviel auf das internet zu verlassen, für dinge die gar kein internet benötigten, ist auf dauer ein fehler, dessen bin ich mir sicher. exzesse werden immer bestraft.

Badboyquake 10 Kommunikator - 387 - 3. August 2012 - 23:10 #

sie sind doch überall am optimieren, pc niedrigverbrauch, höhere bandbreiten anschlüsse.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 4. August 2012 - 0:24 #

Was nichts daran ändert, dass Ressourcen beschränkt sind.
Was hier bemängelt wird ist zuerst einmal die Bezahlbarkeit dieses Systems. Den Lebensstandard, den wir jetzt pflegen, können wir der nächsten Generation schon nicht mehr garantieren, schlichtweg weil alle Preise steigen und sich ein Normalbürger das bald schon nicht mehr leisten können wird. Danach völlig richtig der nächste Schritt in der Überlegung, dass es allgemein für die Gesellschaft nicht mehr tragbar ist, so verschwenderisch zu leben. Was als erstes dann gekickt wird sind Systeme, die nicht unbedingt notwendig ist... dieses Wunschszenario wird in der Zukunft nur noch von sehr wenigen Menschen nutzbar sein.
Da kann dein PC fast gar keinen Strom mehr futtern und trotzdem gibt es da noch mal so viele Menschen auf der ganzen Welt wie heute, die mit ähnlich wenig Verbrauch trotzdem schon die Kapazitäten sprengen. Flächendeckendes HiSpeed Internet wird dann die geringste Sorge sein... aber ja, wir sind ja hier um uns von solchen Themen abzulenken... mea culpa :(

Sh4p3r 15 Kenner - P - 2780 - 3. August 2012 - 22:38 #

Auf dem PC mag das durchaus zutreffen. Die PC-Spieler würden es ja auch akzeptieren, oder haben es schon. Hat man ja bei Diablo 3 gesehen. Obwohl sogar viele hier gegen Ubisofts Always-On gewettert haben, wurde es bei ActiBlizz mal eben so hingenommen. Es kommt also nur auf das Spiel an.

Badboyquake 10 Kommunikator - 387 - 3. August 2012 - 23:07 #

ja scheint wirklich so zu sein.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10489 - 3. August 2012 - 23:30 #

Beim ersten Spiel ist immer der Aufschrei groß (Diablo, Battlefield, Assassins Creed 2), dannach ist alles wieder mehr oder weniger ruhig.

volcatius (unregistriert) 3. August 2012 - 23:40 #

Quatsch, das kommt auch auf Konsolen und ist da genauso akzeptiert.
Sony hat mit Gaikai ja auch einen Cloud-Streaming-Dienst gekauft.

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 4. August 2012 - 2:15 #

Naja ich und aus meiner Sicht viele andere PC-Spieler akzeptieren es nicht. Ich kenne viele (online und im RL) die weder Diablo 3 noch Spiele von Ubisoft kaufen/spielen, obwohl sie Fans der entsprechenden Reihen sind... waren...

Es ist enfach lächerlich Singleplayer-Spiele online zu spielen. Ich weiß aus Erfahrung, dass es auf LANs und auch einfach so Zuhause manchmal Schwierigkeiten mit dem Internet geben kann, gerade zu diesen Zeiten will man sich doch mit einem SP-Spiel ablenken. Auf LANs kommen meist noch Unmengen an technischen Schwierigkeiten hinzu. Ganz zu Schweigen von der "Infrastruktur": nicht jeder mit einem großen Kellerraum für ne LAN hat auch genug Slots am Router oder W-Lan welches stark genug ist etc. pp. . Probleme Probleme Probleme. Nein Danke. Dann bleiben wir lieber bei alten Klassikern...

Novachen 18 Doppel-Voter - 12968 - 3. August 2012 - 23:22 #

Der Offline-Modus bei Steam funktioniert eh schon nicht mehr richtig und grundlegend anders als noch vor ein paar Jahren. Also ist man da doch schon bei Always-On.

Und ich persönlich halte nichts von Always-On. Singles wollen halt auch Ihren Spaß. Und wieso muss ich Online sein, wenn ich eh alleine für mich spiele? Außerdem wird da meiner Meinung nach das Mobile-Gaming per Laptop etc. ziemlich erschwert wenn nicht gar unmöglich gemacht. Wenn ich ein Buch lesen, Musik höre oder ein Film gucken will muss ich auch nicht ständig online sein. Wieso also bei Einzelspielerspielen?

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 4. August 2012 - 2:18 #

Bei Musik und Filmen gibts auch Streamingdienste, denen gehört angeblich auch die Zukunft, mal ganz zu Schweigen von diesem Spiele-Streaming, die sind auch alle always-on ;).

Aber ich stimme dir natürlich vollkommen zu.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 62726 - 4. August 2012 - 12:32 #

"Also ist man da doch schon bei Always-On."

Wirst du aus dem Spiel geworfen, wenn während du Ingame bist dein Internet ausfällt? Nein, wirst du nicht. Genau das passiert aber bei Spielen mit Always-On-Kopierschutz. Zu behaupten, dass Steam schon AO ist, ist ergo Unsinn.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19208 - 4. August 2012 - 19:20 #

Na ja Steam is ne Zwischenstufe ...
Wenn du nicht explizit auf offline stellst, während noch eine Verbindung da ist, und den Client starten willst während kein Inet da ist hast du die A-Karte gezogen.
Solange sie den Schwachsinn nicht ändern werden immer wieder diese Vorürfe kommen das es ein verkappter Alaways On ist.

DerStudti 11 Forenversteher - 769 - 4. August 2012 - 1:02 #

"Ich habe immer noch meine Doom 2-Patchdiskette und das war einfach scheiße"

Zumindest braucht ne Diskette keinen funktionierenden Internetzugang...
Ich kann beispielsweise seit Erscheinen des letzten Patches von Battlefield 2 das Spiel nicht mehr zocken, weil ich eine Version vorher festhänge. Der letzte Patch wiegt weit über 1 GB und das kann ich mir mit meiner UMTS-Volumenbeschränkung nicht erlauben.
Wenn man seit über einem Jahrzehnt an ner unbeschränkten Standleitung hängt, gewohnt ist, HD-Filme zu streamen und täglich Gigabytes durch die Leitung rauschen zu lassen, fällt es wohl so manchem schwer, sich vorzustellen, dass nur wenige Kilometer weiter dieser Luxus nicht verfügbar sein könnte. Und mit geerbtem Wohneigentum Baujahr 1910 in der Hinterhand ist ein Umzug auch keine naheliegende Lösung.

"Die einzige Lösung ist entsprechend auch auf einer LAN-Party Internet zur Verfügung zu stellen."
"Die Zukunft ist ständige Konnektivität."

Mal ganz davon abgesehen, dass also selbst in einer hochtechnisierten, reichen Gesellschaft nicht jeder Mensch jederzeit in vollem Umfang (Bandbreite, Volumen, Ports) online sein will oder kann - und das auch einige Jahrzehnte in die Zukunft gedacht, denn in der Fläche lohnt schlicht die Investition nicht - wundere ich mich ob der Kurzsichtigkeit hinter dieser PR-Aussage: Mit derartigen Erfordernissen lassen die Publisher bewusst ganze Länder und Regionen außer Acht. Es gibt irgendwo kein ausreichend performantes Internet? Dann verzichtet der Publisher lieber auf die Kundschaft dort und kämpft stattdessen um die versorgten Märkte. Er überlässt die unterversorgten Kunden - v.a. in Schwellenländern - einer Konkurrenz, die oft aus diesen Märkten stammt und den Bedarf bedient. Allerdings eben ohne auf die "einzige Lösung" zu warten, sondern schlicht dadurch, dass sie weniger Kundengängelei betreiben und mit einer gewissen Verlustrate durch Kopien rechnen, wie es schon in der Vergangenheit der Fall war.

TripleA-Titel sind einfach zu teuer in der Herstellung geworden, als dass man sie ungeschützt den wilden Leechern zum Fraß vorwerfen könnte...so die Meinung der Publisher. Allerdings gehen manche Sparbemühungen dann doch zu weit:

"Faliszek ergänzte, dass die Einfachheit mit der dank der ständigen Konnektivität Updates verteilt werden können, es den Entwickler erlaubt risikofreudiger zu sein. Wenn es etwas kaputt geht, dann lässt es sich schnell und einfach wieder bei allen ganz patchen."

Interne Qualitätssicherung durch externe zu ersetzen, mag ja reizvoll sein, aber ich als Entwickler würde mich schämen, den Endkunden dafür einzuspannen und tausenden Nutzern potentiell die Freizeit zu vergällen, weil ich ihnen ein nicht ausreichend balanciertes, neues Feature vorgesetzt habe. Offenbar zählt der Respekt vor der Kundschaft nicht mehr viel in der Branche.

Vielleicht sollte man sich eher sparen, an einer möglichst lebensechten Nachbildung einer LAN-Erfahrung zu schrauben, und stattdessen den Nutzern das geben, was sie wollen...nämlich offline- und LAN-Modi. MP-Spiele sichert man zusätzlich mit einem key-basierten Onlinemodus ab (=> Kaufanreiz) und SP-Spiele versieht man mit Zusatzleistungen für ehrliche Käufer, welche eine Kopie nicht bieten kann. StarCraft wurde völlig ohne Kopierschutz und mit Spawn-Installation für LANs dennoch millionenfach verkauft, und das bei ner Raubkopiequote von weit über 90% in den Anfangstagen. Bei entsprechenden Anreizen kaufen die Kunden auch. Alles darüber ist Schwund, mit dem jeder Anbieter einer Ware rechnen muss.

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 4. August 2012 - 2:22 #

Kommentar-Kudos von mir, du solltest mal darber nachdenken einen längeren User-Artikel über das Thema zu schreiben.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11773 - 4. August 2012 - 6:09 #

In meinen Augen ist Always-On ein absolutes Randthema und einfach unvermeidbar. Momentan ist es halt eine Übergangszeit an die man sich gewöhnen muss bzw. die Technik noch ausreift. Gerade an Diablo hat man es schön gesehen. Am Ende des Tages war das RMAH relevant und nicht Always-On!

Herr Arsch (unregistriert) 4. August 2012 - 12:11 #

"... Laut Stratton überwiegen die Vorteile gegenüber den Nachteilen. Faliszek ergänzte, dass die Einfachheit, mit der dank der ständigen Konnektivität Updates verteilt werden können, es den Entwickler erlaubt, risikofreudiger zu sein. Wenn etwas kaputt geht, dann lässt es sich schnell und einfach wieder bei allen ganzpatchen. ..."

Man könnte auch einfach wieder mehr auf Qualität vor der Veröffentlichung von Spielen bzw. Patches achten.

Hat ja vor 10+ Jahren auch wunderbar funktioniert. Ausnahmen bestättigen die Regel(Daggerfall etc.). Damals brauchte man bei den wenigstens Titel Day-One-Patches. Innovativer und risikofreudiger waren die Entwickler damals auch, wenn ich mir die Versuche neue Spielmechaniken einzubringen von damals ansehe.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 62726 - 4. August 2012 - 12:34 #

Always On ist die Sache, die ich niemals nie unterstützen werde. Ich hoffe mal sehr, dass sich das nicht großflächig durchsetzen wird.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11773 - 4. August 2012 - 15:20 #

Abgesehen von den technischen Übergangsproblemen, es wird sich wohl oder übel durchsetzen. Wobei es in Zukunft auch rein theoretisch keine Wahl mehr gibt - siehe Onlive, Gaikai, MMOs etc.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19208 - 4. August 2012 - 19:17 #

Na ja man sollte unterscheiden zwischen durchsetzen und Aufgezungen und knurrend akzeptiert.
Durchsetzen wäre ja weil es gewünscht wäre und einen Mehrwert bietet.

Zele 15 Kenner - 2900 - 4. August 2012 - 18:45 #

Diese Zukunft kann mich mal^^

BFBeast666 14 Komm-Experte - 2062 - 5. August 2012 - 2:18 #

Wenn das die Zukunft sein soll, will ich lieber wieder zurück in die Vergangenheit. Für mich würde schon eine einfache Freundesliste mit Messenger-Funktion reichen. Auf diesen ganzen Always-On-Schnickschnack kann ich sonst eigentlich verzichten. Wenn ich mir z.B. Diablo 3 angucke - wozu muß ich da always on sein? Wenn ich offline spielen will, muß ich nicht wissen, welcher meiner Mitspieler welchen Erfolg verdient hat oder welcher Spambot gerade den Mainchat vollmüllt. A propos: Online-Chat in einem Offline-Spiel? Muss das sein? Wenn ich offline bin, will ich meine Ruhe, punktum. Von so Unsitten wie "Accountbindung" und dem ganzen Datenschutzwirrwarr will ich gar nicht erst anfangen.

Wie wär's? Ladet doch mal Gabe Newell und den Crytek-Hoschi zu einem Streitgespräch ein. Und nehmt gleich noch den On-Live-Chef mit dazu. Dann können die nämlich in einem netten Free-For-All ein für allemal klären, was jetzt bitte die Zukunft sein soll. Always-on, F2P oder Cloud-Stream-Mietspiel-Müll.

Ja, ich weiß, ich bin hemmungslos old-school. Aber ich hab es gerne, wenn ich meine Spiele auch noch in zwanzig Jahren aus dem Schrank (huch!) holen und spielen kann, ohne mir Sorgen machen zu müssen, ob die Server dafür noch stehen. Immerhin ist 2012, und wer weiß, wie's in vier Monaten aussieht?

Ich hab jedenfalls kürzlich ein paar schöner Bullet-Hells erstanden, die werde ich auch in 20 Jahren noch spielen. Es gibt keine Existenz, es gibt nur den Highscore. Oder so.

Anonymous (unregistriert) 5. August 2012 - 14:24 #

Kurz: DRM suckz - Always on suckz even more.... ich muss nicht spielen, ihr müsst aber verdienen, ihr solltet den Kunden nicht immer auf den Kopf kacken....sonst gehts euch ganz schnell wie der Musik Industrie....

Nichtswisser (unregistriert) 5. August 2012 - 15:19 #

Zumindest einer hatte es verstanden. Always-on bedeutet Kontrolle, und Kontrolle genau wie Monopole ist immer nur gut für die Seite welche kontrolliert. Wenn die also sagen was die Zukunft sein soll, erzählen die uns lediglich was die wollen, es wird Zeit das Spieler sich mal zusammentun und denen erzählen was wir wollen, und Onlinezwang ist das bestimmt nicht.

Anonymous (unregistriert) 6. August 2012 - 9:32 #

Ständige Konnektivität ist vielmehr die Vergangenheit, das hatten wir alles schon mal. Durch den Wellencharakter, kann's aber durchaus sein, dass dieses Modell wieder en vogue wird.

Was ich prima finde ist der Kompromiss mit einem Account auf dem meine Daten gespeichert sind, die vom Hersteller aktuell gehalten werden, ich informiert werde und die ich bei Bedarf jederzeit downloaden kann, um dann den Inhalt offline und ohne DRM konsumieren zu können.

Siehe z.B. Humble Bundles, das entsorgt auch die Problematik mit der wahrlich umständlichen Patch-Disk. Aus DRM technischen Gründen präferiert man diesen Ansatz aber natürlich nicht.

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