Diablo 3: Kolumne kritisiert Blizzard bei Langzeitmotivation

PC andere
Bild von Roland
Roland 10798 EXP - 18 Doppel-Voter,R9,S6,J8
Gold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Alter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenDieser User hat uns an Weihnachten 2014 mit einer Spende von 10 Euro unterstützt.Bronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Schreiber: Hat Stufe5 der Schreiber-Klasse erreichtBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhaltenStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhaltenTop-News-Veteran: Hat mindestens 50 Top-News geschrieben

29. Juli 2012 - 12:15 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
Diablo 3 ab 6,98 € bei Amazon.de kaufen.

In seiner wöchentlichen Kolumne bei joystiq.com schreibt der Autor Rowan Kaiser über Fehlerursachen bei der Planung und dem Design von Diablo 3 in Bezug auf die Langzeitmotivation. Je länger er Diablo 3 im Endgame- / High-Level-Bereich spiele, umso mehr sei er über die Entscheidungen, die das Team getroffen hat, erstaunt. Würde er öffentliche Statements von Blizzard und das aktuelle Design genau vergleichen, wirke es auf ihn, als hätte das Spiel kein stehendes Konzept gehabt.

Jede Entscheidung, die getroffen wurde, habe einen bitteren Beigeschmack im negativen Sinne auf das Endgame. Unter anderem bezieht sich Kaiser auf einen Foreneintrag des Community Managers Bashiok von Blizzard, in dem angegeben wird, dass die Itemjagd im Endgame nicht ausreichend motivierend sei.
Dabei war es einst Blizzard, die durch erfolgreiche MMO-Spiele wie World of Warcraft auch Begrifflichkeiten wie Endgame populär machten. Blizzard wollte nicht, dass Spieler im Endgame ihren Account aus Langeweile aufgeben würden, also wurde stets für guten Nachschub gesorgt. Da Diablo 3 noch kein PvP habe, blieben nur "Raids" - dabei vergleicht Kaiser dann die Größe eines WoW-Raids (zehn bis 25 Spieler) mit dem in Diablo 3 (maximal vier Spieler). In World of Warcraft unterliegt ein Raid gewissen Regeln, beispielsweise dass ein Worldboss nur einmal pro Woche getötet werden kann, der dann aber auch besondere Items hinterlässt. Dieses Spieldesign förderte Spielspaß auf lange Zeit.

Diablo 3 folge einem anderen Prinzip. Es sei schneller und bedürfe weniger methodischen Vorgehens. Blizzard habe in diesem Bereich ebenso schon durch die Vorgängerspiele wie Diablo und Diablo 2 Erfahrung zur Langzeitmotivation gesammelt. In Diablo 2 wurden High-Level-Spieler zwischen Level 90 und 99 sehr stark bestraft, wenn sie scheiterten. Laut Kaiser war dieses Prinzip okay, denn Spieler konnten es vorsichtig angehen und Tode vermeiden. Diablo 3 jedoch scheitere dahingehend nicht nur mit der Level-Grenze von 60, sondern vor allem durch die kunterbunte Kombination von Gegenstand-Eigenschaften und kontraproduktiven Timern.

Laut Kaiser gibt es zwei Motivationsarten in einem Computerspiel: die Kurzzeitmotivation (von Mini-Erfolgserlebnis zu Mini-Erfolgserlebnis) und die Langzeitmotivation (Wohin gehe ich, wie geht es aus?). Diablo 3 mache seinen Job sehr gut bei der Kurzzeitmotivation, die Langzeitmotivation hinke jedoch hinterher. Durch die permanente Verfügbarkeit von sehr wertvollen Gegenständen durch das Echtgeld-Auktionshaus sei der Sammeltrieb vollkommen dahin, da sich jeder einen entsprechenden Gegenstand dort kaufen könne. Und während World of Warcraft je nach Server eine etwas andere Ökonomie habe, sei das Wirtschaftssystem in Diablo 3 ein (möglicherweise irreparables) Chaos, so Kaiser.

Kurzum: Zum ersten Mal hinterfrage er, Kaiser, die Entscheidungen Blizzards, die doch in ihren Vorgängerspielen stets ein gutes Händchen bewiesen hätten.

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2029 - 28. Juli 2012 - 23:10 #

wo er Recht hat...

Kulakolako 08 Versteher - 152 - 29. Juli 2012 - 11:56 #

Wo hat er denn recht?
Diablo 3 mit WoW vergleichen ?- Wie lächerlich ist das ?
Keine Motivation in Softcore? -Spiel Harcore ! kein Echtgeld AH ,muss dir alles selber freispielen und dabei noch anstrengen .Da ist die Motivation.
Hat der Typ überhaupt D2 gespielt ? D2 wurde erst gross als das Expansion Pack LoD rauskamm!
Keine langzeitmotivation ? was erwartet er ? jede woche einen patch mit neuen bossen,dungeons? erwartet er sowas von jedem spiel?
dieablo war IMMER schon ein hack`n`slay und kein MMO .

Seit dem Erscheinen des spiels hab ich mit nur einer Klasse auf Hardcore über 250h draufgespielt 3 Chars verloren und der Weg bis Diablo ist immer noch weit ,das AH juckt mich wenig .
Nur wenige Spiele schaffen es mich so zu begeistern .

floppi 22 AAA-Gamer - - 32813 - 29. Juli 2012 - 12:36 #

Hardcore ist motivierender, das stimmt. Auch die Wirtschaft im Hardcore-Mode ist noch einigermaßen in Ordnung.

Aber: Ich hatte 4 Charaktere in Inferno, 3 davon in Akt 2, einer in Akt 1. Alle 4 sind gestorben, ein Tod geht auf meine Kappe, die drei anderen Tode waren Serverfehler-Disconnects. Dazu noch 3 Charaktere niedrigeren Levels, alle durch Disconnects gestorben. Das war übrigens alles noch mit Patchstand 1.0.2. Nein danke, so frustresistent bin ich dann doch nicht, dann spiele ich lieber andere Spiele. Und was Softcore betrifft, hat der Herr vollkommen Recht -- mit Ausnahme der Raids, das ist tatsächlich nicht wirklich vergleichbar. Und der größte Spielspaßkiller ist das Itemsystem, der größte Rotz den ich je in einem Itembasierendem Spiel gesehen habe.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23320 - 29. Juli 2012 - 13:37 #

Hab ich das richtig verstanden? Die Charaktere samt möglicherweise im Aktionshaus gekauften Items sind ganz weg bei einem Server-Disconnect? Oder startet man einfach beim letzten Checkpoint?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 29. Juli 2012 - 13:40 #

HC Chars bleiben wie andere Chars bei nem Disconnect noch ca. 10 Sekunden stehen - reicht in 9 von 10 Fällen, das die Monsters dich vernaschen. Dann ist der Char tot.

Die Items in der Kiste kann er behalten - ansonsten: Rinse Repeat.

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 15:54 #

die hardcore-charaktere sind für immer weg, wenn man stirbt (egal ob durch einen disconnect oder weil man fehler macht). allerdings gibt es im hardcore-modus kein echtgeld-auktionshaus. man verliert also "nur" jede menge zeit, kein echtes geld.

Och mensch Junge (unregistriert) 29. Juli 2012 - 16:42 #

Respekt für dein Durchhaltevermögen. Bei mir hätte der Händler die Reklamation von D3 nach dem ersten Disconnect-Tod auf dem Tisch gehabt.

floppi 22 AAA-Gamer - - 32813 - 29. Juli 2012 - 22:03 #

Hätte ich nicht Bekannte gehabt, die mir immer wieder auf dem Weg zur 60 geholfen haben -- und umgekehrt natürlich, denn nur einer von 5 regelmäßigen Mitspielern ist dabei, der von Disconnect-Toden verschont blieb -- und es nicht den Zoltun Kull Weg des schnellen Levelns gegeben hätte, ich hätte weit eher aufgehört dieses Machwerk zu spielen.

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 20:39 #

Klar passt der Vergleich!
Was war den WoW zu Beginn?
Doch ein Diablo mit 3D-Warcraft-Skin.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6326 - 30. Juli 2012 - 18:05 #

WoW hat ja auch als HL2 mod angefangen und wurde dann von Blizzard gekauft und die haben die Centroyed grün gemacht und Orcs genannt.

Sisko 22 AAA-Gamer - 31769 - 28. Juli 2012 - 23:15 #

deckt sich teilweise mit der kürzlichen Abwertung der Gamestar im Nachtest von 90% auf 85%: http://www.gamestar.de/spiele/diablo-3/test/diablo_3,44357,2567940.html

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11146 - 29. Juli 2012 - 11:09 #

Wobei der Gamestar Artikel sich ja auf die Kolumne von Alex Curelea bezieht, wird ja gleich am Anfang erwähnt. Und die ist schon 2 Monate alt.

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 29. Juli 2012 - 0:05 #

Ich habe das AH nicht mal angetestet, wollte mir doch nicht gleich den ersten Durchgang bei D3 versauen. Trotzdem wird es wohl bei diesem "einmaligen" Erlebnis bleiben. ;)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 29. Juli 2012 - 0:06 #

Diablo 3 ist in meinen Augen ein Paradebeispiel, wie "kaputt" die Branche ist ( hauptsächlich die 3 großen Publisher und die Mehrheit der sog. AAA Titel )

D3 hat fast alles, was es zu meckern gibt.

- Vereinfachung, für Massentauglichkeit mit pseudo "Hardcore" der nicht balanciert wurde, sondern einfach doppelt so schwer gemacht wurde.
- Es ist unfertig = User sind die Beta Tester, trotz vorheriger Betas
- Werbe Hype und Wertungs Hype
- DRM at it´s Best mit Always On und Kontenbindung
- Itemshop statt Monatsabo
- Level 60 Grenze und vor Release x Features gestrichen? Mal gespannt welche davon in DLCs auftauchen ;)

Diesmal hat es vielleicht noch funktioniert, die Kunden zu täuschen und das Ziel der Gewinnmaximierung als Kern des Spiel zu verschleiern. Ob Blizzard sich damit auf lange Sicht eine Freude gemacht hat, wird sich zeigen.

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 29. Juli 2012 - 0:38 #

Schon der supertolle Quatsch der uns da verkauft wird. Nettes A****loch würde ich auch dazu sagen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 29. Juli 2012 - 1:14 #

Kann ich nur unterschreiben, genau so sieht es aus.

Anonymous (unregistriert) 30. Juli 2012 - 5:36 #

Du möchtest lieber ein Monatsabo?

Ich fasse Spiele mit Abogebühren nicht an ...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 30. Juli 2012 - 8:16 #

Nein, so war das nicht gemeint. Man hat bei Blizzard einen Weg gesucht, wie man auch nach dem Kauf des Spiels noch Geld verdient, und statt Abo eben ein EGAH. Für mich ist D3 damit eigentlich ein F2P ähnliches Spiel mit Itemshop, nur muss ich das Hauptspiel trotzdem kaufen.

Anonymous (unregistriert) 30. Juli 2012 - 11:54 #

naja, es zwingt dich ja niemand das echtgeldah zu nutzen.
bei einem abo hast du keine wahl.
ich hab bis heute nicht das beduerfnis geld im ah zu lassen,'dafuer verkauf ich aber ab und zu was. geld fuer items ausgeben? damit macht man sich doch laecherlich.
das spiel ist durchaus auch im hoechsten schwierigkeitsgrad ohne egah zu schaffen. es dauert halt laenger.
fuer die ungeduldigen also egah, leute die das relaxter sehen pfeifen drauf

DomKing 18 Doppel-Voter - 9254 - 30. Juli 2012 - 12:12 #

Und genau das ist doch das F2P-Prinzip.

ridcully 11 Forenversteher - 800 - 30. Juli 2012 - 9:05 #

Bei viele Multiplayer-Spielen müssen irgendwie die Server finanziert werden. Früher hat man das auf den Spieler abgewälzt. Irgendwelche Freiwilligen haben dann z. B. für Quake Server zur Verfügung gestellt.

Bei modernen Spielen ist das so nicht mehr möglich. Es gibt riesige Welten mit tausenden von Spielern. Das kann ein kleiner Server von einem Freiwilligen nicht mehr handhaben.

Im Endeffekt muss man das Abo als teil der Hosting-Kosten betrachten. Diese sind notwendig, um das Spiel online zu halten.

Aus dieser Sicht finde ich persönlich ein Abo wesentlich ehrlicher, als irgendein Auktionshaus. Oder noch schlimmer, die auch oft beliebten speziellen Objekte, die man im Hersteller-Shop kaufen kann, und die einem zahlenden Kunden Spielvorteile gegenüber nicht zahlenden Kunden bieten.

Wer online spielen will, muss halt dafür zahlen. Und es erscheint mir als gerechter, da alle Kunden für ein Abo zahlen zu lassen, als einige wenige, für irgendwelche Transaktionen zwischen Spielern, oder sogar für spezielle Spielinhalte... Dann lieber die Abo-Gebühren senken, und allen das gleiche Erlebnis bieten...

Das ist auch der Grund, warum ich bisher einen großen Bogen um Free to Play-Spielen gemacht habe. Nichts ist umsonst, und schon gar nicht ein Free to Play-Spiel...

Khayet 13 Koop-Gamer - 1300 - 30. Juli 2012 - 12:12 #

Die Serverkosten werden überschätzt. NCSoft, immerhin einer der größten MMO-Betreiber, führt die Serverkosten nicht mal in seinen Quartalsberichten auf. Selbst die Bankgebühren sind höher.

ridcully 11 Forenversteher - 800 - 30. Juli 2012 - 12:52 #

Jein, die Serverkosten sind nicht mehr das, was sie mal waren. Aber bei großen Spielen ist das nicht zu verachten...

Aber ich sag ja auch nicht, dass die Abo-Gebühren bei z. B. WoW meiner Meinung nach zu hoch sind. Ich sag nur, dass ich es ehrlicher finde...

Khayet 13 Koop-Gamer - 1300 - 30. Juli 2012 - 13:04 #

Nein, ehrlich ist es zu sagen: "Wir nehmen Abogebühren, weil ihr sie bezahlt. Diese erhöhen unsere Gewinnspanne."

Anonymous (unregistriert) 30. Juli 2012 - 18:56 #

Nur weil du keine Ahnung hast, was so eine Serverfarm im Betrieb schluckt, oder warum? Es ist ja nicht mit der Anschaffung der Server getan. Der Betrieb kostet schon auch noch ordentlich Geld mit Wartung, Supportverträge, Infrastruktur, Personal, Strom, etc. Da kommen schon ganz nette Beträge zusammen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 30. Juli 2012 - 19:12 #

Die Lösung ist doch ganz einfach: Die Leute bezahlen, weil es ihnen das Wert ist. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Und warum man Abo-Gebühren nimmt? Weil mans kann.

Ist das Spiel schlecht, oder macht keinen Spass oder stagniert - weil keiner gewillt ist zu Zahlen - wirds F2P mit Mikrotransaktionen oder man schliesst schlicht seine Pforten.

Diese Hin- und Her ist doch für die Katz. Man könnte genauso fragen, warum Fussballübertragungsrechte 10x mehr kosten als die Olympia.

Weil sie es können und es Leute gibt, dennen es Wert ist.

Ich find F2P Klasse. Ich mag aber keine Pay2Win, dann lieber Abo Gebühren. Wobei ich da auch Ausnahmen mache (siehe World of Tanks).

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 0:19 #

und wieder wird ein "normales" Spiel mit einem MMO verglichen. Natürlich hat Blizzard kein Interesse daran, dass Spieler bei WoW aufhören, da sie jeden Monat bezahlen. Der ganze Vergleich hinkt daher...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 29. Juli 2012 - 1:03 #

D3 ist doch ein MO :D Und statt Abo gibt es EGAH ;)

Blizzard wusste anhand von D2 wie gerne und wie lange die Leute Items sammeln und auch für Items Geld bezahlen. Mit welchem Grundgedanken D3 programmiert wurde, sieht man doch auf Anhieb wenn man 1 und 1 zusammen zählt. Abo für D3 wäre ja nicht machbar, und Itemshop wäre unfair, aber die User selber farmen lassen und ihnen eine Verkaufsplattform bereit stellen geht, und daran mit verdienen. Dann noch bisschen tweaken ( Drops anpassen und Schwierigkeitsgrad unfair), damit man "unauffällig" zum Auktionshaus getrieben wird, und keiner merkt es....

Ich will um Gottes Willen nicht behaupten, dass D3 ein schlechtes Spiel ist, es macht bestimmt Spaß allein die Akte mal durch zu spielen, aber an allen Ecken merkt man, dass genau dies nicht der Sinn hinter D3 sein soll, zumindest wenn es nach dem Willen von Blizzard geht. Für das, was D2 aus gemacht hat, bietet Blizzard den Usern den weg des geringsten Widerstands ( perfekte Items kaufen ). Klar kann man jetzt sagen, muss man ja nicht nutzen, macht man sich das Spiel kaputt, aber für mich ist allein das vorhanden sein, dieser Möglichkeit, schon das Spiel kaputt, dafür muss ich es nicht selbst nutzen, mir reicht es wenn ich weiß, andere nutzen es.

Hier hätte evtl auch die Fachpresse mal reagieren können, beispielsweise 2 Testberichte. Einmal Solo im eigentlichen Singleplayer Modus Bewerten und einen "Onlinetest ink Auktionshaus etc. Aber ich bin sogar so dreist, und behaupte, das verspätete aktivieren des Auktionshauses nachdem die Testberichte raus waren, war volle Absicht.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 11:43 #

Das ist mir zu einfach. Und mal ne kurze Zwischenfrage, was verdient Blizzard am Gold AH? Nix... Das ist einfach eine Plattform für die Spieler, die davor diese Geschäfte über Tradeforen und Chats abgeschlossen haben...

Ich bin übrigens der Meinung, dass die Testabwertung der GS einfach nur peinlich ist und die Redis nicht zu ihrer eigenen Wertung stehen wollen oder mal eben die Aufmerksamkeit auf ihre Seite pushen wollen..

Azzi (unregistriert) 29. Juli 2012 - 11:49 #

Klar die kriegen beim Echtgeld AH gute Prozente vom Erlös ab, soviel zu nix verdienen.

Ich finde eher das 90iger Wertungen für so ein Spiel peinlich sind. An der Stelle darf man mal die 4players loben, mit ihrer glaube ich 82 oder 83iger Wertung treffen sie imo das Spiel ziemlich gut.
Diablo 3 ist nämlich bei weitem kein schlechtes Spiel, aber auch meilenweit von einem herausragenden Spiel entfernt,dazu gibts einfach viel zu viele grundlegenden Designschnitzer.

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 13:24 #

Nicht nur vom Tradepreis. Es gibt auch noch mal Prozente wenn du das "Geld" vom Blizzardkonto zu Paypal (glaube der einzig erlaubte Dienst) transferieren willst. Also du dein Blizzardgeld zu richtigem Geld machen willst.

Alternativ kannst du es auch in WoW für Abo oder irgendwas aus dem Shop einsetzen mMn. Dann bekommt Blizz natürlich keine Prozente. Sondern alles.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 14:10 #

Ich schrieb Gold AH - ich behaupte einfach mal, dass die Mehrheit der Spieler nur dieses nutzt...

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 14:19 #

Kommt in diesem Fall rein auf das Angebot an, weniger auf die Nachfrage.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 29. Juli 2012 - 12:00 #

Das Gold AH ist ja auch kein Problem, finde ich sogar gut, da man das Gold ja erfarmen muss. Nur welche guten Items für den Endgame Bereich landen im Gold Haus? Der Handel mit Echtem Geld für Spieleitems hat in meinen Augen nichts mehr mit einem Spiel zu tun. So etwas gehört verboten, mir ist aber auch klar, das es den "Schwarzmarkt" ( Ebay etc ) trotzdem geben würde und gibt, ist ja bei MMOs auch normal. In den AGBs wird es doch meist sogar verboten, aber anstatt es irgendiw zu unterbinden, verdient man einfach mit dran. Das hat für mich etwas von wir verteufeln illegale Kopien, aber bieten jetzt Battleshare an, wo man alles runterladen kann mit einem Premiumangebot.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 29. Juli 2012 - 7:40 #

Find ich auch. D3 ist ein Singleplayer-Spiel mit Mplayer wie 10000 andere PC-Spiele auch. Aber kein MMO und das RPG fehlt ebenso. Die Leute wissen anscheinend nicht was ein MMORPG ist. In WoW übernimmt man die Rolle eines Helden, erforscht die Welt, macht 10000 Abenteuer (Quests) kann sich mit andern in Instanzen durchschlagen oder haut den einen oder andern Ally die Axt in Kopf :D

Wenn D3 mit WoW zu vergleichen wäre müsste folgendes passieren:

- eine große Welt die offen ist erschaffen (Diablo Universum hätte dazu genug Potential, allein was alles in den Büchern für Story ist - das reicht schon für Diablo 4-9)

- Server für tausende von Abenteueren

- 5000 Quest +

- Instanzen für kleine Gruppen und Raids

alles andere ist kein MMORPG! Items und Talentpunkte gehören dazu, sind aber nicht Hauptbestand des Spiels.

bersi (unregistriert) 29. Juli 2012 - 8:22 #

Es geht hier auch nicht um das Spielprinzip, sondern um die Motivation des Endgames. Diese sind bei MMOs und D3 ähnlich. Klar, bei D3 in kleinerer Form, aber unterm Strich will man in beiden Genres neue, bessere Items.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 29. Juli 2012 - 9:18 #

Das Prinzip von richtigem Endgame erfüllt Diablo 3 nicht, da es auch nicht so konzipiert ist.

-Story durchspielen während man Levelt
-Geld sparen
-auf 60 im AH bestes Zeug kaufen und Inferno fertig machen
-Schritt 1-3 bei Hardcore wiederholen
-Auf Add on warten

bersi (unregistriert) 29. Juli 2012 - 10:15 #

Ich hätte vielleicht schreiben sollen "sollten bei D3 ähnlich sein" ^^

Denn genau das wird ja in der Kolumne und von der Community kritisiert. Blizzard hat den Begriff "Endgame" überhaupt erst groß gemacht. Sowohl in WoW als auch in D2 ist/war dieser über die Itemspirale definiert. Doch diese fehlt ja nun völlig aufgrund mehrerer designtechnischer Fehlentscheidungen.

Die Kritik der Fans, worin Blizzard das Endgame bei Diablo 3 sieht, ist also durchaus berechtigt.

Klar man kann hier von versnobten Fans sprechen, denen 100-200 Stunden Spielzeit "zu wenig" sind. Ein Battlefield 3 kann nicht Ansatzweise so viel Singleplayer Spaß vorweisen.

Man muss aber auch betrachten, was vor Diablo 3 war. WoW seit fast 8 Jahren durch die Bank weg erfolgreich (Wie gesagt, rein aufgrund der Endgamemechanik durchaus vergleichbar). Diablo 2 seit über einem Jahrzehnt erfolgreich und wird immer noch aktiv gespielt und unterstützt.

Warum wohl? Klar, wegen der Itemspirale. Ein Diablo 3 darf in diese Hinsicht keinen Rückschritt machen. Spieler erwarten nunmal eine Weiterentwicklung.

Und die Weiterentwicklung kann nun einmal nicht heißen, was du bereits erwähnt hast, nämlich frustriert vorm Rechner sitzen und Vasen farmen um sich die Items im AH für teuer Gold/Geld zu kaufen.
Allein schon das fehlen einer Ladder mindert den wiederspielwert enorm.

Punisher 19 Megatalent - P - 14044 - 29. Juli 2012 - 11:12 #

Wenn ich als Diablo 2-"Veteran im Ruhestand" das mal etwas überspitzt sage: Diablo 3 war vor allem eines: Überflüssig. Es hat im großen und ganzen das gleiche Gameplay wie Diablo 2, offensichtlich ohne die Langzeitmotivation (zumindest im Moment) - das macht es zu einem gehypten Inhalts- und Grafikupdate zu einem Spiel, das ich immernoch als Zeitlos betrachte. Dieses Update macht eigentlich nichts besser, hat aber weniger Features PvP und so einiges strittige Feature (AH).

Das war eigentlich abzusehen, nur durch den Hype wollten oder konnten das viele nicht sehen, daher ist jetzt die Enttäuschung groß.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9254 - 29. Juli 2012 - 11:36 #

Das Schlimme ist ja, dass es weniger als Diablo 2 bietet. Hätten die sozusagen Diablo 2 neu aufgelegt, also mit neuer Story und neuer Grafik, neue Charaktere etc., dann wäre es für mich ok gewesen. Und die Langzeitmotivation wäre vorhanden. Nur leider wurde soviel zusammengestrichen, dass man jetzt planlos nur nach Items sucht. Ohne irgendeinen glücksbringenden Moment außerhalb der Itemsuche.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 14:11 #

und als ehemaliger Diablo 2 Spiele sage ich mal, dass das spiel mittlerweile kräftig gealtert ist - mir macht es keinen Spaß mehr...

SNES 11 Forenversteher - 665 - 30. Juli 2012 - 0:02 #

Mir macht es sogar immer noch Spaß. Ich glaube die Langzeitmotivation in Diablo 2 macht gerade die Itemhatz gepaart mit den Schier unendlichen Möglichkeiten seinen Charakter zu skillen aus. Das fehlt irgendwie bei Diablo 3 dieses Experimentieren mit den Skillbäumen. Und jedes mal einen Paladin, eine Amazone, eine Zauberin oder einen Nekromanten zu haben die sich in der Spielweise ziemlich grob unterscheiden, selbst innerhalb der jeweiligen Klasse.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 11:45 #

Klar, WOW läuft seit 8 Jahren und idealerweise haben die Leute neben dem Kaufpreis auch seit 8 Jahren ihre Abos laufen und drücken 12€ im Monat ab - natürlich werden die ganz anders bespaßt und kriegen ein völlig anderes Endgame als ein Singleplayertitel.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 14:17 #

Gut ich kann verstehen, dass du frustiert vom Rechner sitzt wenn du ernsthaft versuchst Vasen(!) zu farmen... Oder beurteilst du das Spiel nach Forenberichten und aufgeschnappten Schnipselnß

bersi (unregistriert) 29. Juli 2012 - 18:41 #

Nein, ich habe selber über 130h auf meinem Mönchund nochmals knapp 70h auf Wizard und WD.

Der Vasenvergleich ist vielleicht etwas überspitzt, hebt allerdings das Kernproblem hervor. In D3 geht es halt nicht mehr darum Bosse zu farmen, was viele Spiele (mich auf jeden Fall) lange Zeit in D2 motiviert hat. Man baut sich, je nach Championpack, mühseelig seinen NephBuff auf und bekommt am Ende doch nur 51er Crap vom Boss. Mir ist in 200h nicht ein Legendary oder Setitem gedroppt. Generell habe ich kaum gute Items gefunden. Für meine Klasse schon mal garnicht und 60er Wiz Only Items kommen dann mit Stats wie Dex daher.

Ich habe mir meine Equips im AH zusammenkaufen müssen. Sprich ja, ich bin Inferno Akt1 abgefarmt (Akt2 war anfangs halt noch unpackbar für mich), hab die Items beim Händler verzickt und bin dann shoppen gegangen. Das ist kein Spielspaß in meinen Augen.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 22:33 #

Gut ich komme auf weniger Spielzeit (ca. 140-150 Stunden) als du. Gefunden habe ich bisher vier Legendary Items und ein legendäres Schmiederezept. Ich habe keinerlei Megaüberitems gefunden, die nun jeder als Masstab nimmt, da man sie im AH vor die Nase gesetzt bekommt. Ich habe aber viele gute und brauchbare Items gefunden - selbst für Inferno (Akt 2.).

Falk 14 Komm-Experte - 1880 - 29. Juli 2012 - 9:38 #

D3 ist offensichtlich nicht als Singleplayerspiel mit Mehrspielermodus angelegt, sondern sehr wohl als (M)MO. Und das macht es leider nicht besonders gut.

Als Singleplayerspiel mit Multiplayermodus hätte es ~20€ kosten müssen, mehr Content bietet es für diese Klientel nicht.

Und woher du dein Wissen nimmst, was ein MMORPG ausmacht, ist mir, nebenbei bemerkt, auch schleierhaft. Ich glaube, du solltest auch mal abseitigere MMORPGs spielen, nicht nur WoW und WoW-Klone.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9254 - 29. Juli 2012 - 9:48 #

Genau der erste Satz ist das Problem: Blizzard selber hat Diablo 3 so gestaltet, dass es sich nunmal WoW ähnelt. Sie haben selber Sachen wie eine Levelgrenze und ein dazugehöriger Schwierigkeitsgrad integriert.

Eigentlich dachte ich auch immer, dass D3 Vergleiche mit WoW nicht passen, aber das stimmt so nicht, denn Blizzard selbst hat das Spiel in diese Richtung entwickelt. Das Auktionshaus trägt auch seinen Teil dazu bei.

Es sieht letztendlich wirklich so aus, als hätte Blizzard keinen durchdachten Plan gehabt. Das kurzfristige Rausschmeißen von größeren Spielelementen ist auch ein Indiz dafür.

ads (unregistriert) 29. Juli 2012 - 12:12 #

Schon richtig, Diablo 3 ähnelt WoW in gewissen Aspekten durchaus, aber leider hat Blizzard dabei leider gewisse Aspekte nicht kopiert die in WoW wichtig waren.

Hätte Diablo 3 sich an Charakter bindende Items, richtige Tier-Sets mit Set-Boni und etwas absehbarerem Dropverhalten (also einige änständige Bossdrops, neben den Weltdrops), Verzauberungen, eventuell noch Rufbelohnungen und im optimalen Fall 1-2 Schlachtfelder (würde das Balancing vereinfachen) mit entsprechenden Sets wäre die Langzeitmotivation eine ganz andere. Und abgesehen von den Schlachtfeldern liessen sich diese Änderungen mit relativ kleinem Aufwand integrieren.

Also entweder hätte man halt Diablo 3 zu einem richtigen "WoW.lite" machen, oder gleich das System vom alten Diablo 2 beibehalten sollen. Den Weg den man mit Diablo 3 ging ist zumindest für mich ein unbefriedigendes Zwischending, dass leider mitnichten das beste von zwei Welten kombiniert.1

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 29. Juli 2012 - 12:24 #

Ymir hat mit Metin 1 und 2 genau das gemacht :D

Metin 1 war im Grunde ein Diablo Klon aus Metin 2 wurde ein WOW/Diablo Mix. Ein Non Target Hack&Slay MMORPG mit Open World und PVP und Itemspirale. Das war aber schon 2005.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 29. Juli 2012 - 12:54 #

Ist Witcher 2 ein MMO? Nein, es hat nur ein Singleplayer Modus, weniger Anreize es nochmal durchzuspielen wie D3 und kostet 50 Euro bei Release.

Wo ist das bitte anders?

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 13:49 #

Weniger Anreize?
Du meinst den je nach Entscheidung komplett anderen 2. Akt. Oder sprichst du auf die mehreren Möglichkeiten zur Entscheidung teilweise an mehreren Stellen eines Questes an, die dauerhafte und oft auch langfristige Auswirkungen haben?

Ja, der Wiederspielwert ist sehr viel geringer.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 29. Juli 2012 - 13:03 #

Ich hab lange Ultima Online, Everquest 1 und Horizons - Empire of Istaria vor WoW gespielt. Also genug Kenntnisse was ein MMO und was ein Singleplayer Spiel ist.

Es ist einfach das viele der D3 Käufer dachten es ist ein WoW-Ersatz. Das ist es aber nicht. Es ist ein Witcher 2 Konkurrent. Net mehr und net weniger. Die Leute denken es wäre so, weil von Blizzard ist. Der WoW Nachfolger ist aber Titan.

Und btw. ich hab Diablo 3 durchgespielt und liegt nun auf der Platte rum bis Addon kommt. Ich seh es nicht als Kontent an, dasselbe nochmal zu spielen wegen Items die 2-3 Statspunkte mehr haben oder ein Schwierigkeitsgrad höher ist als das normale Zeugs. 8,5 Std Playtime hab ich ca bei D3.

Falk 14 Komm-Experte - 1880 - 29. Juli 2012 - 14:47 #

Da vertrittst du aber eine Minderheitsmeinung. Kaum ein Diablo-Spieler kauft sich D3 als RPG-Ersatz. Es ist eine Level- und Item-Hatz und in diesem Sinne eben einem MMORPG ähnlich - dafür wird das Spiel so massenhaft gekauft. Und das ist auch Blizzards Intention hinter dem Spiel. Dass du das anders siehst, ist ok, ist aber nicht repräsentativ und gibt auch nicht Blizzards Absichten wieder, auch wenn du das so darstellst.

Und klar, wenn du nur Standard-Fantasy-MMORPGs spielst, dann hast du natürlich ein bestimmtes Schema vor Augen. Es gibt aber genug MMORPGs, die anders funktionieren (City of Heroes und Eve Online fallen mir da z.B. ein).

Adria (unregistriert) 29. Juli 2012 - 14:51 #

Ne, die Leute dachten es wäre ein Diablo 2 Ersatz, wars dann aber halt nur dem Namen nach. Witcher 2 ist eine ganz andere Baustelle.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 29. Juli 2012 - 17:29 #

Ich weiss nicht was "die Leute" dachten, aber ich dachte genau das: Ein D2 Ersatz. ;)

Anonymous (unregistriert) 31. Juli 2012 - 14:47 #

Wenn es nicht wie D2 ist, könnte es ja was für mich sein ;)
Bin kein Fan von der Itemhatz gewesen, aber selbst ich hätte erwartet, dass es halt auch so entworfen sein sollte.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 31. Juli 2012 - 15:24 #

Ich glaub, wenn D3 nen anderen Namen hätte und von ner anderen Firma wäre - ich würde nicht so hart Urteilen, wie ich es jetzt tue. Ich würde sagen: Schicker D2 Klon, mit schwächen. Für nebenbei zu empfehlen, bis D3 rauskommt. Dummerweise ist D3 aber D3. ;)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9254 - 31. Juli 2012 - 17:10 #

Äh. Das Problem an D3 ist, dass es NUR noch Itemhatz ist. Nichts anderes ist mehr möglich. Dazu ist diese Itemjagd noch extrem langweilig gestaltet.

Benny (unregistriert) 29. Juli 2012 - 9:25 #

Es braucht keine Minute AH-Durchforstung, um zu sehen, dass nicht das Echtgeld-Auktionshaus der Platz ist, wo die heiße Ware gehandelt wird. Aufgrund der Gebotsgrenzen ist dieser Markt für die wenigsten interessant. Wer behauptet, D3 wäre einzig auf das Echtgeld-AH ausgelegt und würde Spieler zum Kauf zwingen, kann sich nicht mit den beiden Auktionshäusern beschäftigt haben.

Dass das AH an sich einen enormen Einfluss auf das Belohnungsgefühl der Spieler hat, wäre eine wirklich interessante Kolumne wert, wenn man sich tatsächlich einmal mit dessen Wirkung beschäftigen würde.

Mir ist immer noch unbegreiflich, warum so viele Kolumnisten auf einen Vergleich zwischen MMORPG und Hack'n'Slay drängen. Wie wäre es D3 mit anderen Metzelspielchen zu vergleichen, anstatt ein Genre heranzuziehen, dass auf ganz andere Spielmechaniken, Bezahlsystem, Spielerbindung und Belohnungsstruktur setzt?

Falk 14 Komm-Experte - 1880 - 29. Juli 2012 - 9:43 #

Dass D3 auf's Echtgeld-AH ausgelegt wäre, hat doch auch niemand behauptet. Hättest den Artikel ja wenigstens mal lesen können...

Das Problem mit D3 in Sachen MMORPG ist, dass es als solches angelegt, aber nicht gut umgesetzt ist. Das steht auch in der Kolumne, die du nicht gelesen hast.

Mir ist immer noch unbegreiflich, warum so viele Kommentatoren meinen, Strohmänner abfackeln zu müssen, anstatt sich einfach mal 5 Minuten Zeit zu nehmen, um den Artikel zu lesen. :)

Benny (unregistriert) 29. Juli 2012 - 10:06 #

Ich habe die Kolumne durchaus gelesen. Feine Unterstellung. Dass D3 wie ein MMORPG angelegt sein soll, ist einfach unsinnig. Mit der gelieferten Begründung müsste man so ziemlich jedes derzeit erhältliche Online-Spiel mit den Spielmechaniken eines MMORPGs vergleichen. Ja, es gibt Übereinstimmungen, dennoch ist der Vergleich aufgrund zu vieler Unterschiede nicht sinnvoll.

Benny (unregistriert) 29. Juli 2012 - 10:08 #

Jetzt hab ich das PS vergessen: Das EGAH wurde in den Kommentaren zur Meldung wieder einmal als infernale Erfindung Blizzards angeführt. Daher auch mein Kommentar zu diesem Aspekt.

Falk 14 Komm-Experte - 1880 - 29. Juli 2012 - 11:14 #

Auf die Kolumne gehst du auch weiterhin mit keinem Wort ein. Einfach zu sagen: Nö, stimmt nicht, D3 ist nicht wie ein MMORPG angelegt, ist einfach kein sehr beeindruckendes Argument. Dass man dann allen oder fast allen Onlinespielen dasselbe vorwerfen könnte, sehe ich nicht, und leider bemühst du dich auch erst gar nicht, diese Behauptung zu belegen.

Betreffs des Echtgeld-AHs hast du in der Sache mE Recht, aber das sieht praktisch jeder so. Das ist trivial. Und jetzt nachzuschieben, du habest das nur geschrieben, weil irgendwo im Internet irgendeine Nase Gegenteiliges behauptet habe, wirkt irgendwie unglaubwürdig.

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 9:37 #

wie gut das ich weiterhin an d2 festhalte ;)
auch wenn das crafting stark eingeschränkt wurde und auch die runenwörter viel kaputt gemacht haben es macht mir wesentlich mehr spaß

schade nur das es bis heute keine bnet acc verknüpfung gibt :<

ridcully 11 Forenversteher - 800 - 29. Juli 2012 - 10:00 #

Nach Blizzard Aussage wird Lion (und neuer) von Diablo 2 nicht mehr unterstützt. Und damit ist das Ende des Spiels quasi vorprogrammiert... Jedenfalls für mich auf dem Mac! :(

matthias 13 Koop-Gamer - 1250 - 29. Juli 2012 - 13:43 #

https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads
hilft in solchen fällen kostengünstig weiter

marshel87 16 Übertalent - 5584 - 29. Juli 2012 - 9:55 #

Also für mein Spielverhalten bietet das Spiel mehr als genug Spielspaß und Langzeitmotivation. Ich beschränke mich nicht auf einen Charakter, ich spiele jeden mal und möchte auch mit jedem Charakter mindestens das normale Spiel durchspielen. Mit einigen hab ich auch schon Alptraum/Hölle durch.. gestern ist mein erster Charakter in Inferno gelangt. Und bei insgesamt 140 Spielstunden finde ich das schon eine sehr gute Leistung für ein Spiel, so lange habe ich lange keins mehr ununterbrochen gespielt!
Aber klar, gegen WoW ist das nichts.. habe ich damals auch gespielt und da waren 140 Stunden ein Witz. Doch das ist Ansichtssache und wird von jedem anders wahrgenommen. Aber für mich sind 140 Stunden und mehr schon ausreichend Langzeitmotivation! :)

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11729 - 29. Juli 2012 - 9:58 #

Ich bin durch Diablo 3 ordentlich gefrustet und habe meinen Frust im offiziellen Forum freien Lauf lassen. Naja, zumindest habe ich es geschafft gebannt zu werden (das erste mal in meiner Gamingkarierre).

Guthwulf 15 Kenner - P - 3755 - 29. Juli 2012 - 10:37 #

Diablo 3 hat unabhängig vom "Endgame" m.E. 3 Kernprobleme:

(1) Loot: Die Itemjagd basiert darauf, dass jederzeit einer der nächsten Gegner dieses eine coole mächtige neue Item fallen lassen könnte. Quasi wie in der Lotterie. Die ist in Diablo nur kaputt. Der Loot liefert in der jetzigen Verteilung viel zu selten brauchbare Gegenstände und selbst "Setgegenstände" sind langweilig geraten. Durch die enge Anpassung an den Levelrange gibt es zudem gar nicht die Chance auf ein "besonders mächtiges" Item. Der Spieler findet nur immer wieder denselben Schrott und steigt zu schnell gelangweilt aus.

(2) Auktionshaus: Da Diablo 3 vollständig auf die Itemjagd setzt, ist das Auktionshaus hier kontraproduktiv. Warum soll ich mir als Spieler noch unzählige Tage beim Monsterkloppen um die Ohren hauen, wenn ich mir jederzeit (notfalls gegen Echtgeld) die bestmögliche Ausrüstung für meinen Level kaufen kann? Das verschlimmert zudem noch erheblich den ersten Kritikpunkt, da die Chance dann noch "brauchbare" Gegenstände im Spiel zu finden damit ins Bodenlose fällt (man ist ja schon "optimal" ausgerüstet).

(3) Das Skillsystem: Früher machte einen Teil der Langzeitmotivation aus, mal einen anderen Charakter (der gleichen Klasse) zu starten und ihn in eine andere Richtung zu skillen. So war jeder hochgezüchtete HighLevel-Charakter einzigartig inklusive seiner Schwächen. Leider fehlen hier Skillbäume und ich kann meine Skills auch noch jederzeit wechseln. Das mag Experimentieren belohnen und Frust verringern. Im Endergebnis sind Charaktere dadurch aber austauschbar und es gibt keinen Grund mehr mit einen Charakter derselben Klasse noch einmal von vorne zu starten.

SNES 11 Forenversteher - 665 - 30. Juli 2012 - 13:37 #

Kudos! Exakt das sind die Punkte die mich dann auf Inferno haben gelangweilt aufgeben lassen.

matthias 13 Koop-Gamer - 1250 - 29. Juli 2012 - 10:55 #

was langzeitmotivation bzw. endgame ( zusammengesetzt aus end und game und nicht dungeons und dailies ) bin ich für mich zu dem schluß gekommen, das dies in d3 nichtmal im ansatz vorhanden ist. nach 6 stunden farmen möchte ich gerne etwas brauch- oder sichtbares erspielt haben. das müssten keine items sein, aber in d3 gibs ja nach der totalbeschneidung des spiels nurnoch die.

mir ist das random gekloppe von packs, die alle die gleiche miese chance auf brauchbare items haben, zu armseelig. eigentlich bin ich jemand, der kein problem damit hat, sachen zu erfarmen, jäger und sammler trieb halt. nur brauch ich dafür ein ziel, ein jagdgebiet, eine motivation. gibs alles in d3 nicht.

um mal den ungeliebten vergleich zu wow wieder herzustellen. in classic gabs die legendäre krolklinge und das auge der schatten, ein priester quest item. beides konnte in der welt droppen und beide waren heiß begehrt und etwa gleichviel wert. das auge konnte man halbwegs eingrenzen was mobs anging ( dämonen lvl 60+ ), krolklinge nicht ( alles ab 50 ), die konnte fast überall droppen. was von beiden wurde nun gefarmt und was hat überhaupt nicht interessiert? auch in d2 ist man nicht los und hat wahllos irgendwelche sachen umgehauen, man ist auf bossruns gegangen, weil eben die besseren loot versprachen, teils sogar festen.

gib ein ziel und es wird gefarmt. ich hatte in wow über 400 baronruns und dieses drecksmount wollte nicht droppen. kein problem, pech gehabt, das nächste mal. das denke ich aber nicht nach 400 packs in d3. da kommt einfach nur frust auf, weil man eigentlich garnicht weiß, was man von diesen austauschbaren mobs will, die nicht nur mistig droppen, sondern auch ohne ende abnerven.

das setting, was man mit zufall rein garnichts zu tun hat, bringt das übrige. außengebiete sind völlig statisch in dem spiel und dungeons sind aus riesen quadratischen blöcken zusammengesetzt, die hier und da mal für eine andere konstellation sorgen, aber am ende doch das immer wieder gleiche bild ergeben. auch da hätte man sich mehr gewünscht nach all den jahren, zumal eine kernaussage der entwickler war, die spieler sollen das spiel spielen und sehen. was gibs da viel zu bestaunen?

jeder kann da seine meinung haben wie er will, aber was jedem auffallen sollte ist das bei blizzard hinter den kulissen gerade die luft brennt. bezeichnend das man im forum zugeben muss das es langzeitmotivation mangelt und sich mike morhaime höchstpersönlich zu d3 äußert und nicht, wie in den letzten jahren, jay wilson. letzterer ist völlig abgetaucht und postet seit juni nicht mal mehr bei twitter.

Reverend 12 Trollwächter - 1049 - 30. Juli 2012 - 9:41 #

Da bekommst du von mir ein lautes "Zustimmung" !!!
Jegliche Langzeitmotivation ist flöten gegangen.
Und das verursacht von den Meistern der Karotte höchstpersönlich.
Ich finde die Argumentation mit dem Auge und der Krolklinge absolut treffend.
Denn genau das ist der Punkt.
Die Krolklinge fiel zufällig bei mir in der Yeti-Höhle in Winterspring beim Gold/Stofffarmen. Brachte mir den Brightwoodstab ein, der meine Eintrittskarte nach MC war.

Das Auge war etwas schwieriger.
Ich musste damals mit meinem Holypriest zwei Gildenkumpel-Hexer quasi zwangsverpflichten, um die Dämonen abzufarmen.
Allein das Gefühl im Loot was lila leuchten zu sehen, hat schon das Gefühl ausgelöst: Jetzt wirds cool.
Und wenns nicht das Auge war, egal.
Das Item war mit absoluter Sicherheit extrem brauchbar und finanziell einträglich.

Man bekam das Auge irgendwann, mit Spass, PvP und Freunden.
Denn es droppte DORT.
Und wenn mans hatte wars ja noch lange nicht vorbei ...
MC Majordomo musste ja auch noch fallen, zu anfang vanilla ja kein Selbstverständnis.
Und wenn die Kiste gelootet wurde war eh nur das Jägerblatt drin. ;)
Und dann wohl die geilste Klassenquest ever in den Pestländern.
Wenn man sie mal machen konnte auf nem PvP-Server.
Bei mir wars nachts um halb 2.
Stolz wie Oskar bin ich ab da mit Segnung/Bannfluch rumgerannt.

Das wichtigste war: Ich hatte bei alle Aktionen SPASS !!!

In D3 sieht man:

weiss - blendet das auge aus (Steine uä ausgenommen)
blau - mittlerweile siehe weiss
gelb - gähnen, itemlevel anschauen
-> unter iLvl 60 - siehe weiss
-> = 60 - 61 mit den Schultern zucken und identifizieren = Händler
-> 62 - ein Schimmer Hoffnung, begleitet von siehe ein Satz drüber
-> 63 - der Puls würde gern eine Erhöhung vorschlagen, die Erfahrung rät ihm jedoch: siehe 2 Sätze drüber.
-> grün - kann man verkaufen (Einem selbst bringts eh nix, für 300K nimmts sicher jemand)
-> orange - siehe drüber

Blizzard schaffte die Karotte ab.
Den Moment der Freude, im Loot eine Farbe aufblitzen zu sehen.
Die Gewissheit des Besonderen.
Das Herzklopfen, welches coole Teil es denn nun war.
Stattdessen hat es den Charme einer Exceltabelle beim Looten.

Ich wünsche diesem selbstverliebten, kritikunfähigen Markenzerstörer J.W. wirklich einiges Schlechtes.
Zumindest jobtechnisch.
Aussenstelle Nordkorea wäre noch viel zu human ...

marshel87 16 Übertalent - 5584 - 30. Juli 2012 - 11:31 #

oh ja.. ich weiß genau wovon ihr redet! Dieses besondere Gefühlt mal richtig glück zu haben bzw. etwas geleistet zu haben (ich war Jäger, und auch dessen Klassenquest war einfach episch genial und mit das Herausfordernste, was ich in dem Spiel je erlebt habe).
Wenn ich an die alten WoW Zeiten zurückdenke, merkt man schon, dass D3 doch so seine Schwächen hat, auch wenn es mir bislang noch Spaß und Freude bereitet, da ich alle Charaktere abwechselnd spiele und noch keiner Inferno ist (höchster ist 58).
Doch wenn man sich auch mal im AH umschaut wird man merken, dass an deinen Sätzen von wegen "Grün-> weg" "Orange-> weg" einiges dran ist... ich habe selten einen Grünen/Orangen Gegenstand gesehen der einem Goldenen iLvl63 das Wasser reichen konnte... das bemängel ich auch sehr sehr stark! Seltenste Gegenstände sollten auch seltenste Stats haben und was taugen! :)

Kopa 12 Trollwächter - 837 - 29. Juli 2012 - 11:01 #

Keine Ahnung welches Spiel ihr alle gespielt habt aber ich finde Diablo 3 toll.
Klar nervt es mach mal, oder frustriert regelrecht, aber dann kommen auch wieder gute Momente. Und genau das mag ich an dem Spiel, es löst Gefühle aus, nicht ist schlimmer als ein Spiel was das nicht kann.

Nachdem ich Diablo auch auf Inferno umgehauen habe bin ich somit auch fertig damit, aber das gleiche war es doch auch bei D2. Na gut, mit Addon war dann nach Baal Schluss, trotzdem habe ich in D3 mehr Zeit investiert und mehr Spaß gehabt als im Vorgänger.
Bei Diablo 2 hab ich nach dem Durchspielen auf Normal aufgehört, da sich die Klassen je nach Skillung ewig gleich spielen. D3 macht das viel besser mit dem neuen Skillsystem, wenn ich eine andere Spielweise probieren will muss ich keinen neuen Char hoch leveln, ich kann umskillen und fertig.

Wenn ich mir anschaue wie viel Spaß ich mit D3 bisher hatte und das mit D2 (vor LoD) vergleiche, dann ist D3 auf jeden Fall das bessere Spiel von beiden. Und mit einem Addon (was ganz sicher kommen wird) wird es vermutlich nicht schlechter werden.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 29. Juli 2012 - 11:20 #

Also ich würde mich als "normalen" Diablo 3 Spieler bezeichnen. Ich hab Diablo 3 einmal durchgespielt und dann im nächsten Schwierigkeitsgrad im dritten Akt die Motivation verloren. Bis dahin habe ich keinen einzigen Set-Gegenstand und auch keinen von den "unique" oder wie die heissen gefunden.

Bei Diablo 2 fand ich bei einem Durchlauf zig Set-Gegenstände, vor allem auch welche die man auf den unteren Leveln benutzen konnte. Irgendwie war es doch immer ein cooles Gefühl wenn man was Braunes, Goldenes oder Grünes gefunden hatte. Das fehlt mir bei Diablo 3 total. Und erzählt mir bitte nicht, dass ich dafür halt weiter spielen müsste, denn das würde in reiner Arbeit und Langeweile ausarten. Ich spiel doch nicht um mich langweilen zu lassen!

Naja, ich starte jetzt mal wieder den Landwirtschaftssimulator, der ist für mich inzwischen interessanter als Diablo 3... *brumm brumm*

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 12:59 #

Danke, das ist auch genau mein Problem mit D3.
Ich habe den Vorgänger nie sehr intensiv oder "hardcore-ig", dafür über lange Zeit immer wieder sehr gerne mal ein Wochenende lang gespielt.

Die Gegenstände, bzw. das sammeln der Sets, Uniques usw. haben mich viel mehr motiviert. Der Schwierigkeitsgrad - der auch auf "normal" an ein einigen Stellen ab Akt 3 für Nicht-Hardcorespieler fordernd werden konnte(Diablo selbst empfand ich auch auf Normal als "schwer")- hat mir viel besser gefallen als das anspruchslose Tiefschlaf-geklicke, dass einen in D3 auf Normal und Albtraum erwartet.

Diablo 3 hat mich ca. 15 Stunden mit immer gleichem blauen Loot und nicht vorhandener Herausforderung gelangweilt. Dass ich teilweise 5-6 Level lang Skills bekommen habe, die mich nicht interessieren, oder Runen, die ich nicht benutzen wollte, statt selbst steigern zu können wie ich möchte, hat das Erlebnis nicht gerade verbessert.

Als sich nach "Normal" auf "Albtraum" nicht gleich Besserung eingestellt hat, flog das Spiel von meiner Platte. Über Aussagen wie "Auf Hölle/Inferno fängt's an, Spaß zu machen." kann ich nur lachen, ich bin nicht bereit mich 30+ Stunden langweilen zu müssen, um am Ende vielleicht gefordert/unterhalten werden.
Da hab ich mit meiner Freizeit besseres zu tun, und es ist ja nicht so, dass es keine anderen (preislich günstigere) Spiele gäbe, die mich auch ohne Always-on-Zwang von Minute 1 ab unterhalten.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 29. Juli 2012 - 13:35 #

Ah das ist nen Fehler: Der Spass fängt in Hölle an ud hört bei Inferno wieder auf. ;) Random 3 at its best.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 14:15 #

Und in Diablo 2 habe ich mehrere Stufenaufstiege hintereinander Wärme gesklillt um zuzugucken, wie sich der Mana Vorrat minimal schneller erholt. Oder einen Skill ausgebaut, der dann 0,x Sekunden länger gehalten hat. DAS hat das Spielerlebnis entscheidend verbessert...

Anonymous (unregistriert) 29. Juli 2012 - 14:21 #

Du hättest auch was anderes nehmen können, wenn es eher deinem Spielstil entsprochen hätte.
Vorgegeben vs. eigene Entscheidung.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 29. Juli 2012 - 17:08 #

Auch wenn man was nimmt, was dem eigenen Spielstil entspricht, sitzt investiert man in eine Fähigkeit mehrere Stufenaufstiege ohne das sich merkbar irgendwas ändert. Die Feststellung, dass bei Diablo 3 Stufenaufstiege verschenkt sind, da man die Fertigkeit nicht mag und dass es bei Diablo 2 anders und die Aufstiege abwechslungsreicher waren bringt mich zum kopfschütteln...

Anonymous (unregistriert) 30. Juli 2012 - 1:04 #

Aber, du bekommst entweder automatisch etwas freigeschaltet, was du vieleicht garnicht willst gegen es ist deine Wahl genau das jetzt zu nehmen und genau diese Fertigkeit zu verbessern.

Das ist der psychologische Unterschied. Das eine ist meine Entscheidung, mein Weg. Das andere ist irgend ein Automatismus im Hintergrund.
Gleiches gilt für die 5 Punkte auf die Charakterwerte. Klar, ein Punkt bringt so gut wie nichts. Aber die Verteilung wird mir nicht mit jedem Level vorgegeben, sonder sie ist ganz alleine meine Wahl und kann sich daher durchaus unterscheiden (ich sag mal Nahkampfassasine gegen Fallenassasine oder Zauberdruide gegen Verwandlungsdruide).

Ukewa 15 Kenner - P - 3689 - 29. Juli 2012 - 14:01 #

D3 dropt deshalb so miese Ausrüstung und frustriert im Endgame (Hardcore), damit man im Auktionshaus Geld ausgibt, an dem Blizzard mitverdient. Einen anderen Grund wird das kaum haben, behaupte ich mal so.

Rakooza 11 Forenversteher - 565 - 29. Juli 2012 - 15:11 #

Ein weiterer Punkt der mich in Diablo 3 enorm stört sind die eigenschaften der items.

Früher wusste man, wenn ich die " Maske des Zorns " erhalte, habe ich den ultimaten Kopfschutz.
In D3 kann die noch so oft droppen, ich bin berhaupt nicht motiviert. Diese variablen eigenschaften der Gegenstände erfreuen mich in keinster weise

shadowhawk 13 Koop-Gamer - 1694 - 29. Juli 2012 - 15:43 #

das spiel hat auch für mich leider 0 langzeitmotivation
und hc könnens sich stecken solange man durch blizz fehler seinen char verlieren kann habe ich da 0 motivation zu

Och mensch Junge (unregistriert) 29. Juli 2012 - 16:47 #

am Ende dieses düsteren Game-Design-Tunnels erhellen 2 wunderschöne Fackeln mit ihrem Schein die Lösung all unserer Diablo-Probleme

Schart euch darum, meine Jünger und werdet bekehrt.

(Bitte keine eigenen Getränke mitbringen...)

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 29. Juli 2012 - 17:05 #

ja, auf diese Aussicht freue ich mich auch schon sehr. Warscheinlich wird es meine Erwartungen an so einen Titel viel besser erfüllen.

Vipery (unregistriert) 29. Juli 2012 - 17:26 #

Freue mich auch schon und hoffe, nicht so enttäuscht zu werden, wie ich es bei Diablo bin.

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 29. Juli 2012 - 18:31 #

sehr guter Hinweis :)

CrazyChemist 14 Komm-Experte - P - 2039 - 30. Juli 2012 - 13:10 #

Ich bin dafür, Kudos für Kommentare einzufügen. Meinen hättest Du sicher!

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50612 - 29. Juli 2012 - 17:03 #

hmmmm,für mich wird diablo 3 immer unattrakiver.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 29. Juli 2012 - 17:32 #

Ich hab mir gerade "Path to Exil"e angeschaut ... Das hat mir in den 2 Stunden bisher, mehr Spass gemacht und mehr AHA Momente bescherrt, als D3 in 150 Stunden...

Speaking of Skill Tree - das nen Skill Forrest. Dazu Sockel-Stuff das Levelt, Orbs mit allen möglichen Spielerein. Items verzaubern etc, Spells in Items packen ... Die Grafik könnte schicker sein, anyway, ich mag es bisher sehr.

matthias 13 Koop-Gamer - 1250 - 29. Juli 2012 - 19:27 #

nicht immer gleich alles in den himmel loben, zumal es f2p wird... d3 hat in der beta auch fast allen spaß gemacht.

warmalAnonymous2 (unregistriert) 30. Juli 2012 - 9:34 #

fast...

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 30. Juli 2012 - 11:53 #

Ironie? ^^
Die Beta hat mich dazu getrieben, das Spiel nicht zu erwerben...

Anonymous (unregistriert) 31. Juli 2012 - 17:42 #

ne, ich fand sie gut. gab bossrun, kein nephalem mist, ging alles halbwegs flott, ah war uninteressant und der schmied konnte schicke sachen herstellen.

Darvinius 13 Koop-Gamer - 1662 - 29. Juli 2012 - 17:56 #

Ja leider hat mich Diablo 3 auch enttäuscht irgendwie. Ich kann es nicht erklären. Es macht Spass aber doch auch wieder nicht . Fragt nicht ich weiss es selber nicht.

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2029 - 29. Juli 2012 - 18:14 #

Ich persönlich konnte ab Inferno Akt 2 den Anstieg im Schwierigkeitsgrad nur durch mehrere Millionen Gold und Auktionshaus halbwegs kompensieren. Hatte nach 120 Stunden Spielzeit 3 legendäre Items wovon 2 für stufe 16 bzw. 20 waren und nur ein brauchbares dabei war.

Allein zig mal durch die teils etwas klein wirkenden Akte (speziell 3 + 4) durchrennen und keine "weiter leveln" Motivation haben mir den Langzeitspaß geraubt.

Someone that I used to know (unregistriert) 29. Juli 2012 - 21:28 #

Die Überschrift find relativ unglücklich gewählt. Eine Kolumne selber kritisiert nichts, sonderin ein Autor kritisiert etwas in einer Kolumne.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10037 - 29. Juli 2012 - 22:45 #

Ja höheres Level sowie keine Auktionshaus wär durchaus der Motivation nicht abträglich gewesen.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11222 - 30. Juli 2012 - 0:25 #

Diablo3? Schnee von Gestern. Da wurde so viel falsch gemacht, dass man eigentlich nicht mehr drüber reden braucht. Die Kohle ist weg, viele Spieler sind enttäuscht und Blizzards Ruf leidet zurecht darunter. Hoffentlich rüttelt das die verantwortlichen Herren und Damen wach und lässt sie wieder zu alter Größe zurückfinden. Doch solange der Rubel derart munter rollt, habe ich da wenig Hoffnung.

Diablo1/2 behalte ich in guter Erinnerung (und frische diese von Zeit zu Zeit auf), Diablo3 möchte ich hingegen ganz schnell wieder vergessen.

Anonymous (unregistriert) 31. Juli 2012 - 17:53 #

nur wie lange rollt der rubel noch bei denen? sie leben eigentlich nur von ihrem ruf, welchen sie sich vor 10 jahren mühsam aufgebaut haben. starcraft, diablo, warcraft, was für dicke marken aber was liefern sie denn seit jahren nun? starcraft 2 remake, was grad so ok war, wow addons, die nurnoch belächelt werden und nun diablo, welches wirklich nur vom namen lebt und sonst völlig abgewatscht und vergraben worden wäre. man sollte den wandel erkennen, hinter den titeln steht kein name, sondern personen und viele von denen, die blizzard ( north ) groß gemacht haben, sind einfach nicht mehr da. denke nicht mehr lange und auch sie sind nurnoch ne 08/15 schmiede, irgendwann ist alles mal vorbei.

Izibaar 16 Übertalent - P - 5854 - 30. Juli 2012 - 1:33 #

Keine Langzeitmotivation... deswegen liest man auch von so vielen Leuten mit dreistelliger Spielzeit. Das Problem ist mehr, dass Diablo 3 nach langem mal wieder ein richtig gutes Spiel ist! Nach gefühlten 5 Minuten auf die Uhr zu schauen und festzustellen es ist wieder eine Stunde rum hatte ich lange nicht mehr.
Vom Gefühl her würde ich auch sagen D3 ist auf Dauer lanweilig. Hauptsächlich liegt es aber am Endgame: Farmen ohne Grenze und eine Wirtschaftssimulation (AH) nehmen 90% des Spiels ein. Und je nach Glück kann man nach ca. 1-2 Wochen doch mal einen Akt weiter spielen. Doch wenn ich mir die Spielzeit anschaue, dann habe ich definitiv schon lange gespielt. Das Spiel war jeden Cent wert bisher und die zukünftigen Updates versprechen noch mehr Spielspaß.

Tatzelwurm 09 Triple-Talent - 251 - 30. Juli 2012 - 10:00 #

Warum haben die Leute denn alle soviel Spielzeit ? Nicht weil Ihnen das Spiel wirklich Spaß gemacht hat, sondern weil die meisten gehofft und gebetet haben, bitte bitte bitte, lass das nicht alles gewesen sein ... um dann am Ende doch entnervt aufzugeben.
Ich habe auch einige Tage auf meinem Spielkonto, weil ich hoffte jap Inferno, da wird es spaßig. Na gut Akt 1 Inferno ist ok, aber da droppt leider nur mist, aber Akt 2 da wird es spaßig ... hmm ok Lvl 50 Blues, na ja aber Akt 3 da geht es ab, hmmm ach leck mich ...
Man kann nicht sagen das Diablo 3 im Kern ein schlechtes Spiel ist, man hat nur die Zutaten genommen und es total versaut und ist nicht bereit, oder in der Lage es zu korrigieren.
Und wenn ich ein Diablo spiele, will ich Diablo spielen und keine Wirtschaftssimulation. Das AH war der größte scheiss den Sie eingebaut haben (vom Echtgeld AH ganz zu schweigen). Klar gab es damals auch Handel, aber da war das Spiel noch so aufgebaut, das man es komplett ohne alles, mit selbst gefundenen Drops von allen Chars meistern konnte. In Diablo 3 ist dies einfach nicht möglich.

Anonymous (unregistriert) 31. Juli 2012 - 17:46 #

genau das ist der grund, für soviel spielzeit und enttäuschung pur. das man farmen muss und es auch will war vorher klar. wie grausam das dann alles hingeklatscht wurde, muss einem erstmal bewusst werden.

BIOCRY 15 Kenner - P - 3143 - 30. Juli 2012 - 5:35 #

Ich spiele viel, aber nicht nur D3. Habe bis jetzt einen Barbaren (Level 42,Albtraum) und einen Dämonenjäger (Level 5 Normal). Spiele nur Solo und habe mir das Auktionshaus noch nicht mal angesehen. Trotzdem macht mir D3 Spass! Werde immer mal wieder darauf zurück greifen und weiter spielen, auch noch mit den übrigen Klassen. Von da her hat es für mich genügend Langzeitmotivation. Ich genieße es, und bis ich mit den anderen Klassen soweit bin, wird die Levelgrenze bestimmt mit einem Addon schon angehoben worden sein. MfG vom Optimisten

Ted (unregistriert) 30. Juli 2012 - 7:50 #

Das Auktionshaus ist quasi das Äquivalent zu Bezahlinhalten in Free-2-Play-Titel. Es zerhaut die Balance und zerstört die Motivation von Spielern, die sich ihren Erfolg durch Leistung verdienen wollen. Das hätte man bei Blizzard ahnen können, aber offenbar war die Aussicht auf den großen Reibach zu verlockend. Wie es scheint, wird Blizzard dafür gerade ordentlich abgestraft (Verringerung der Spielerzahlen, nachträgliche Abwertungen etc.) - verdientermaßen. Ich hoffe, sie lernen daraus. Den langfristigen Reiz des Spielens wieder herzustellen, kann meiner Meinung nach nur durch einen radikalen Schnitt gelingen: Abschaffung des Auktionshauses und umfassende Überarbeitung der Balance sowie des Belohnungssystems. Das jedoch sind Arbeiten, die während des Entwicklungsprozesses erledigt werden müssen und nicht, nachdem das Spiel angeblich fertig unters Volk gejubelt wurde. Man kann es also drehen und wenden wie man will: Blizzard hat sich hier wirklich in sämtliche Nesseln gesetzt.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 30. Juli 2012 - 8:46 #

"zerstört die Motivation von Spielern, die sich ihren Erfolg durch Leistung verdienen wollen." - Sprich der Geist ist willig, aber das Fleisch viel zu schwach?

Wer zwingt die Leute nicht "selffound" zu spielen? Das geht durchaus...

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4516 - 30. Juli 2012 - 9:15 #

Die Spielmechanik die verhindert dass du gute zu deiner Klasse passende Items findest :-)

Anonymous (unregistriert) 30. Juli 2012 - 9:42 #

Beweis wo?

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4516 - 30. Juli 2012 - 15:58 #

Der nicht repräsentative Querschnitt hier -nur einer sagt er würde gute Items finden wobei ich ein Leg.-Item alle 35 Stunden und ein Set-Item alle 70 Stunden nicht als motivierend erachte, zumal die nicht mal für die eigene Klasse waren- und meine eigene Erfahrung.

Weil es zum Thema passt:

http://www.virtualshackles.com/333

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 30. Juli 2012 - 10:34 #

Sorry, aber das ist Quatsch. Klar, ergeben Random Stats auf den Items manchmal völlig bescheuerte Kombinationen, wie z.b. +20 Erfahrung pro getötetem Gegner auf einem Level 60 Item, aber verhindern tut die Spielmechanik garnichts. Meine Akt 2 Inferno Zauberin trägt mehrere selbstgefundene Items, darunter zwei Legendäre.

Worüber sich die Leute beschweren ist die simple Tatsache, dass das Gras beim Nachbarn immer grüner ist. Da kommt einem dann die 800 DPS Waffe auf einmal wie völliger Müll vor, wenn man sieht, dass irgendjemand Glück hatte und für ein Vermögen im AH eine mit 1200 DPS anbietet - obwohl der Content auch mit der eigenen Waffe zu schaffen ist. Und genau an dem Punkt setzt das lamentieren über das AH ein.

Dabei muss man sich mal den "Zustand" in Diablo 2 vor Augen halten. Keine geteilte Truhe und ohne riskantes rumspielen mit Mule Charakteren oder vertrauenswürdigen Leuten im Battle.net hatte man damals nicht einmal die Möglichkeit mal ein brauchbares Item für nen Twink aufzuheben...

floppi 22 AAA-Gamer - - 32813 - 30. Juli 2012 - 10:44 #

"Worüber sich die Leute beschweren ist die simple Tatsache, dass das Gras beim Nachbarn immer grüner ist."
Nein, sondern die Tatsache, das der Großteil aller gefundenen Gegenstände Müll ist oder nicht zur eigenen Klasse passt. Und, dass man schon während des Levelns (Ausnahme auf Normal) fast nur blaue Gegenstände findet, die zudem noch meist 10 und mehr Stufen schlechter sind als man selbst. Absolutes Fehldesign.

Und eine 800 DPS-Waffe muss man erst einmal finden. Mein bester Fund war bisher eine 712 DPS-Einhandwaffe und eine 850 DPS-Zweihandwaffe -- bei 350h Spielzeit, mit Masse natürlich auf Inferno. Freilich, auch damit kommt man weiter, aber quälend langsam. Zudem bekommt man 800-900 DPS-Waffen nahezu hinterhergeschmissen, so dass die 712 DPS einfach nur Schrott sind, gleichbedeutend mit einem grauen Gegenstand.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 30. Juli 2012 - 13:17 #

"Zudem bekommt man 800-900 DPS-Waffen nahezu hinterhergeschmissen, so dass die 712 DPS einfach nur Schrott sind, gleichbedeutend mit einem grauen Gegenstand."

- Sprich das Gras ist woanders grüner - andere finden besseres, daher ist meines Schrott - genau das habe ich gemeint... ;)

ich habe ein Drittel deiner Spielzeit, und 2 oder 3 vierstellige Zweihandwaffen gefunden und mit meiner Zauberin einen DH Armbrust mit 792 DPS und guten sonstigen Stats. Ich kann jetzt schimpfen, dass die für meinen Char nicht taugt, ich kann sie aber auch in die Truhe packen und für meinen DH aufheben. Als ob bei D2 jedes Item für die jeweils gespielte Klasse brauchbar war...

Und wenn du nicht nur auf die Waffe, sondern auf einen ausgewogenen Char achtest kommt man auch mit einer 7xx DPS Waffe ziemlich weit...

floppi 22 AAA-Gamer - - 32813 - 30. Juli 2012 - 14:00 #

Du bist ein glücklicher Scherzkeks. ;)

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 30. Juli 2012 - 15:00 #

Warum?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 30. Juli 2012 - 14:57 #

Ich seh das Problem in der absoluten Zufälligkeit. Das Spiel gleicht mehr Lotto als was ich sonst wo gesehen habe. In anderen Spielen, wenn ich richtig dicke Brocken umlege, dann ist die Belohnung entsprechend. Bei D3 ist nicht Risk = Reward. Du kannst die Obersuperwaffe in nem Fass finden und von dem Championspack, mit der todes Kombo, 20 mal eine aufs Maul bekommen, bis du sie endlich schaffst und dann mit einer Level 51 Waffe "belohnt" wirst, die du nicht mal getragen hättest, wenn du Level 51 wärst.

In all meinen Stunden bei D3 ist noch _nie_ etwas gedropt, das ich erst später benutzen könnte, weil ich zu "Low" war. Das fehlt mir ebenso. Dinge die man halt findet, auf die man sich später freut.

Das ganze Spiel ist auf Equip ausgelegt. Wenn ich meinen 60er Zauberer nackig mache, hätte der Mann ernsthaft Probleme auch nur ein einziges Noname Mob zu hauen. Ich glaube, ich hätte einen Base Dmg von 60, gegenüber den 45000 mit Equip.

Und wenn das ganze Spiel auf Equip ausgelegt ist und ich das nicht finden, sondern kaufen muss, dann ist der Frust vorprogrammiert.

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 30. Juli 2012 - 15:04 #

Und wo unterscheidet sich das von Teil 2? Abgesehen von Items, die man erst später tragen kann. Die Itemwahl war dort auch Zufall und dass Diablo ein Itemhatzspiel ist, ist ja nun nicht die große Designänderung bei Teil 3.

Klar ich verstehe den Punkt, dass man bei Teil 3 den Fokus von den Bossen genommen hat und das einige ärgert. Ich finde das aber klasse, ich fand allein das Konzept dauernder Baal Runs völlig langweilig. Nun kann ich spielen und überall Items sammeln - ich verrate jetzt lieber nicht, dass mein ersten Legendary in ner Vase war... :D

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 30. Juli 2012 - 15:39 #

Ich sag auch nur, das mein letztes 700dmg Legend in nem Waffendstand war, auf Akt 1. Das Item ist so toll, das bekommt man für 25k im AH. Keiner trägt das, ausser als Mode.

Der Unterschied? Ganz einfach: Wenn ich nen Baal-Run gemacht habe, konnte ich davon ausgehen, das die Items die kamen, nicht Crap sind. Sind sie besser als meine? Wahrscheinlich nicht, selten. Kann ein Twink sie gebrauchen? Wahrscheinlich. Bei D3 - ob der grösste Boss, ob Championspack, ob Elitepack - name it, u got it, es macht keinen unterschied, es dropt quasi immer Müll. Bis auf die Glückskeks die anscheind überall und ständig was finden. Ich möchte dennen das auch nicht vermiesen, aber ich kann gut und gerne behaupten, das ich in über 150h Gameplay genau 1 Item gefunden habe, wo ich sage: Wow, das kann ich gebrauchen.

p.s.
Bei absoluter Zufälligkeit, rede ich auch von den Item-Stats an sich. Da gibt es Zauberer-Only Waffen mit Stärke eigenschaften. Da gibt es Legendarys, die alle etwas gemeinsam haben und der Rest ist willkürlich verteilt. Abgesehen davon das 99% aller Legends und Setitems den Namen nicht Wert sind...

Tatzelwurm 09 Triple-Talent - 251 - 30. Juli 2012 - 18:21 #

Das will ich sehen, dass Du Inferno Akt 3/4 mit ner 800 DPS Waffe machst.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 30. Juli 2012 - 18:55 #

Ich denke das geht sogar - wenn das Rest Equipment einen Gegenwert von 50 Millionen Gold hat und die richtige Klasse spielt. ;)

Ich hab nur ne 839er DPS Waffe und durchschnitts Gear. Ab Akt 2 gehts zu 50/50 gut, je nach Random-Gruppe. Ab Akt 3 farmen die Mobs allerdings auch eher mich, als ich sie...

floppi 22 AAA-Gamer - - 32813 - 30. Juli 2012 - 19:09 #

Ging bei mir als Wizard, Demonhunter. Mit dem Wizard anstrengend und mit dem Demonhunter ganz ordentlich. Alle mit 750-850 DPS Waffen. Dennoch, Spielspaß ist anders ...

Just my two cents 16 Übertalent - 4363 - 30. Juli 2012 - 19:11 #

Ich habe nur ne 800 DPS Waffe in Akt 2 Inferno.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 30. Juli 2012 - 9:50 #

Natürlich geht es, aber hier spielt auch "Glück" eine rolle. Und ich behaupte mal, rein von der Natur der Dinge, ist das Glück sehr eingeschränkt, um das EGAH nicht zu überfluten mit wertvollen Items.

Eine ausgewogene Itemspirale in einem Spiel als Endcontent einzubauen ist wohl eins der schwersten Sachen, die man probieren kann. Und mit dem EGAH baut man sich zusätzlich Hürden ein, die in meinen Augen nicht überwunden wurden. Hier spielt auch die menschliche Psyche eine sehr große Rolle ( Neid Frust etc. ). In diversen F2P Games die ich gespielt habe, war es sehr offensichtlich, dass genau diese Instinkte geweckt werden sollten, um den Kunden zu Itemshop Ausgaben zu zwingen.

Ich bin zum Glück jemand, der vorher das Spiel deinstalliert, aber diese Methode des "Spielspaßes" ist mir zu wider und kann und will ich nicht gut heißen. Der Vergleich mit Glücksspielen ist ja auch öfters mal im Vorfeld gefallen, und ganz abwegig finde ich ihn nicht.

Nokrahs 16 Übertalent - 5686 - 1. August 2012 - 16:42 #

Also dieses Trara wegen D3 ist schon faszinierend. Habe persönlich direkt nach Release 2 Chars auf 60 gespielt und einen davon bis Inferno Akt3. Das waren ca. 200 Spielstunden.

Für 50 Bucks denke ich mal ein guter Deal gewesen.

Jetzt spiele ich nicht mehr, weil es auch noch andere gute Games gibt die gezockt werden wollen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9963 - 2. August 2012 - 10:27 #

ich will ja nicht sagen, dass ich es schon vorher gesagt hatte.
aber ich hatte es schon vorher gesagt /ugly

kann mich ja noch gerne an die ganzen hater-vorwürfe erinnern, aber jetzt sehen auch die fanboys ein, dass die kritik im vorfeld berechtigt war. schauen wir mal wie TL2 wird.

Anonymous (unregistriert) 5. August 2012 - 13:53 #

Bei mir ist die Motivation, Diablo betreffend, schon beim Add On für Teil 2 vergangen. Todklicken ist halt schon ein sehr stupides, oder nett formuliert simples Kampfsystem. Etwas mehr Anspruch hätte auch die Casuals nicht überfordert.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 5. August 2012 - 14:46 #

So funktioniert aber nunmal das Spielprinzip. Erwartet ja auch keiner, das Schach plötzlich mit Charakterwerten für die Bauern auftrumpft, inklusive Booster-Karten damit das Pferd weiter springt.

Vielleicht bist du einfach aus dem Genre raus? Ist ja leicht, etwas zu oft zu spielen. Einfach Genre wechseln oder hoffen das mal nen Ableger kommt, der neue Wege geht.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit