Summer of Arcade: Wreckateer
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

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26. Juli 2012 - 9:51 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
Wie im letzten Summer of Arcade bringt Microsoft auch in der diesjährigen Auflage der Sommeraktion ein Spiel unter, das nur mit Kinect funktioniert: Wreckateer. Schon Fruit Ninja Kinect aus dem Vorjahr war eine Umsetzung eines Touch-Spiels, dass auf iOS- und Android-Systemen sehr erfolgreich war. Da sich solche einfachen Spielprinzipien offensichtlich besonders gut für Kinect eignen, gibt es dieses Jahr zwar keine direkte Umsetzung eines Smartphone-Titels, dafür ist das aktuelle Spiel sehr stark vom Millionenseller Angry Birds inspiriert. Anstelle von grimmigen Vögeln in der 2D-Ansicht, schießt ihr in Wreckateer aus der Third-Person-Perspektive mit dicken Steinkugeln auf Burgen und müsst diese damit möglichst effektiv zum Einsturz bringen.

Wüten ohne Vögel

Die Steuerung von Wreckateer gestaltet sich denkbar einfach: Im Bildvordergrund steht euer Avatar vor einer wuchtigen Katapult-Armbrust, die Fläche vor eurem Kriegsgerät ist deutlich erkennbar in zwei Bereiche aufgeteilt. Nahe an der Armbrust befindet sich der Ladebereich, der nur dazu dient, die Sehne zu ergreifen, indem ihr die Hände vor eurer Brust zusammenführt. Habt ihr die Sehne fest im Griff, bewegt ihr euch rückwärts, um den Abschussmechanismus zu spannen. Nun könnt ihr in Ruhe zielen und bestimmte Segmente der zu zerstörenden Feste ins Visier nehmen. Bewegt ihr euch nach links oder rechts, dreht ihr die Ballista in die entsprechende Richtung. Um auf einen niedrigeren Bereich zu zielen. hebt ihr die Hände, um den Schusswinkel zu verringern. Wenn ihr die Hände nach unten bewegt, zielt ihr entsprechend weiter nach oben. Habt ihr die Trefferzone bestimmt, lasst ihr die Hände seitlich vom Körper nach unten schnellen, um das Geschoss abzufeuern.

Als Jung-Wreckateer steht euch anfangs nur eine banale Steinkugel zur Verfügung. Mit wischenden Bewegungen eurer magischen Handschuhe könnt ihr die Flugbahn der Kugel noch etwas korrigieren. Wenn ihr euch aber gleich die Mühe macht, richtig zu zielen, ist das meist gar nicht nötig. Die Kinect-Steuerung funktioniert tatsächlich so präzise, dass ihr die Ballista millimetergenau mit Kippen eures Oberkörpers nachjustiert. Zudem bekommt ihr nach einigen Spielrunden ein sehr gutes Gefühl für die Ausrichtung des Geräts und könnt die Achsen leichter abschätzen. Zwar fängt euer Ziel als Orientierungshilfe an zu leuchten, wenn ihr euch horizontal oder vertikal der Trefferzone nähert. Dennoch bedarf es etwas Feingefühl und Zielgespür eurerseits, um es wirklich zu treffen. Da Wreckateer ohne Zeitbegrenzung auskommt, könnt ihr in Ruhe planen, wie ihr das Bollwerk am effektivsten zerstört, und euch auch beim Zielen alle Zeit der Welt lassen – dadurch besitzt das Spiel eine motivierende taktische Komponente.


Ihr habt die Qual der Wahl. Wo richtet ihr am meisten Schaden an?

Flieg wie ein Vogel

Ähnlich wie in Angry Birds, bekommt ihr nach und nach, neue Geschossarten spendiert, die ihr aber nicht selbst auswählen dürft. Darunter befinden sich Lenkgeschosse, die ihr mit ausgebreiteten Armen relativ präzise steuern könnt. Andere Projektile haben Extrafunktionen, die ihr auslöst, wenn ihr schnell eure Arme nach oben streckt. Einige Munitionsarten explodieren, andere bekommen einen Turboschub, mit dem diese mehrere Objekte hintereinander durchschlagen – trotz der ansonsten durchwegs guten Steuerung wollte uns das Auslösen der Funktionen manchmal partout nicht gelingen. Auf den Karten befinden sich meist auch Wappen. Tefft ihr sie, lösen sie Boni aus oder modifizieren euer Geschoss. Auf den Zinnen der Burgen treiben sich immer Goblins herum, die ständig herumfeixen und euch verhöhnen. Schafft ihr es, einen von ihnen direkt zu treffen, bekommt ihr einen Extraversuch auf eurem Konto gutgeschrieben. Sie dienen euch sozusagen als Joker, wenn ihr einen Schuss in einer ansonsten guten Runde versemmelt habt. Im lokalen Mehrspieler-Modus könnt ihr euch nur zu zweit abwechseln.

Grafisch und soundtechnisch wird nur Durchschnitt geboten – die nette Comicoptik wird untermalt von heiterem Gedudel mit mittelalterlichem Flair. Durch das Tutorial und auch den Rest des Spiels werdet ihr von einem Wreckateer-Veteran und einem Zauberer in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln geführt. Besonders positiv ist uns die für Kinect-Verhältnisse sehr flotte Menübedienung aufgefallen. Ob Auswahl, einen Menüpunkt zurückgehen oder eine schlechte Runde von vorne beginnen; alles klappt einwandfrei und fast immer ohne die lästigen Zeitbalken. Ein neues Schlagwort in Wreckateer ist die Unterstützung von Avatar Famestar. Hier verdient ihr euch durch das Erreichen von bestimmten Erfolgen, Avatar-Items oder anderen Extras – alter Kaiser, in neuen Kleidern!

Fazit: Gut geklont

Wreckateer ist ein dreister Angry-Birds-Klon in dreidimensionaler Optik, der ähnliche Tüftelmotivation bietet wie sein Vorbild – sofern ihr genügend Stehvermögen besitzt! Bis ihr in allen 60 Levels die goldene Plakette erreicht habt, sollten schon einige Spielstunden ins Land gehen. Für 800 Microsoft-Punkte bekommt ihr ordentlichen Umfang und einen der seltenen Kinect-Titel, der wirklich so funktioniert wie er sollte. Falls euer Kinect schon Staub ansetzt, schaut euch unbedingt die Demo an. Vielleicht kann euch Wreckateer bewegen!
  • Preis am 26.7.2012: 800 Microsoft-Punkte (entspricht zirka 10 Euro)
  • 1 - 2 Spieler lokal
  • Taktik-Action
  • Für Anfänger und fortgeschrittene Spieler geeignet
  • Spaßiger Titel mit guter Kinect-Steuerung
McGressive 19 Megatalent - 13786 - 26. Juli 2012 - 11:22 #

Och nö, danke ich verzichte :P
Ich warte lieber auf das famos aussehende Deadlight! Kommt das eigentlich schon nächste Woche?
Dust: An Elysian Tail sieht ebenfalls vielversprechend aus...

Olphas 24 Trolljäger - - 46973 - 26. Juli 2012 - 12:04 #

Laut der Linkliste oben schon. Deadlight sieht aber wirklich toll aus.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 26. Juli 2012 - 12:26 #

o.Ô die war vorhin aber noch nicht da?!?

Aber danke xD

Olphas 24 Trolljäger - - 46973 - 26. Juli 2012 - 12:28 #

Das kann natürlich sein :)

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 26. Juli 2012 - 11:48 #

Danke Flogger fürs antesten werde ich mir dann sicher mal ansehen.

ridcully 11 Forenversteher - 800 - 26. Juli 2012 - 12:07 #

Das Spielprinzip kenn ich noch von einem QBasic Buch für DOS. In dem wurde ein Spiel programmiert, bei dem man Winkel und Höhe einer Kanone eingeben konnte, und dann wurde eine Animation berechnet, die einen Punkt auf die andere Seite bewegt hat. Das ganze dann für den zweiten Spieler, so lange, bis ein Spieler getroffen wurde...

Damit hab ich angefangen programmieren zu lernen... ;)

Anonymous (unregistriert) 27. Juli 2012 - 21:06 #

War das bei qbasic nicht von Haus aus mit dabei? Gorilla hiess das, wenn mich nicht alles täuscht.

ridcully 11 Forenversteher - 800 - 28. Juli 2012 - 8:01 #

Ja, kann sein, dass das auch dabei war. Jedenfalls stands im Buch noch mal erklärt, wie es funktioniert.

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1292 - 26. Juli 2012 - 18:34 #

Schon wieder so eine schnell ausgesprochene Meinung zu Kinect. Ich habe zuhause einen Sensor über dem TV stehen, mit dem ich wunderbar und ohne Probleme Steel Battalion Heavy Armor spielen kann. Es ist echt schade, dass im Allgemeinen so schlecht über dieses System geredet wird. Nicht nur einfache Casual Kost funktioniert damit!
Wenn dieses Wreckateer mal günstig abzustauben ist, werde ich mal einen Blick riskieren. Ansonsten hebe ich die Points aber lieber für Deadlight auf.

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 27. Juli 2012 - 10:26 #

"Schon wieder so eine schnell ausgesprochene Meinung zu Kinect."

Was meinst du damit?

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6665 - 26. Juli 2012 - 21:49 #

Sieht irgendwie unspannend aus

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10030 - 27. Juli 2012 - 17:16 #

Muss ich dir recht geben, wär mir auch zu teuer.

Markus2208 15 Kenner - P - 3762 - 28. Juli 2012 - 8:41 #

Werd wohl auch nen Bogen drum machen.

Gryf Andra 11 Forenversteher - 777 - 27. Juli 2012 - 8:11 #

Also ich nutze mein Kinect wirklich selten. Aber dieses Spiel habe ich mir nach der Demo zugelegt. Es macht wirklich Spaß, bietet mMn eine gewisse Herausforderung und die Steuerung ist wirklich gut.

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