Will Wright: "Cloud Gaming ist die Zukunft"

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Benjamin Braun 282396 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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10. Juli 2012 - 11:44 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Vor wenigen Tagen bestätige Sony den Kauf des Cloud-Gaming-Dienstes Gaikai, ohne konkrete Pläne vorzustellen, was der japanische Konzern in Zukunft damit vorhat (wir berichteten). Ein solcher Dienst könnte irgendwann nicht nur den klassischen Retailhandel, sondern womöglich gar den gesamten Konsolenmarkt umkrempeln. Diese Ansicht vertritt offenbar auch der Schöpfer von Sim City und Die Sims, Will Wright:

Ich denke, dass [das Cloud Gaming] die Zukunft sein wird. Die Leute tragen so viele Geräte mit sich rum. Sie haben ihre Tablets, ihre Smartphones, ihren PC zuhause, ihre Xbox – ich denke, ein Spiel zu haben, das zu jeder Zeit für all diese Plattformen verfügbar ist, ist verlockender als etwas, wofür du nach Hause gehen musst, um es auf dem PC zu spielen oder es nur auf dem iPhone nutzen zu können. In diesem Sinne würde es eine wesentlich breitere Gruppe von Spielern erreichen als plattform-gebunde Spiele.

Wright ist sich allerdings im Klaren darüber, dass unterschiedliche Geräte mit der jeweiligen Eingabe teils ganz unterschiedliche Gameplay-Mechaniken erfordern:

Du kannst ein Spiel wie Tetris umsetzen, das überall dasselbe ist. Aber das ist nicht halb so interessant als wenn du es intensiver an die Plattform anpasst, da so die Spielerfahrung viel tiefer sein kann. Unglücklicherweise macht es das Gamedesigning komplexer.

Ganz so schlecht ist das vielleicht aber gar nicht. Die verschiedenen Geräte, die man zum Spielen verwenden kann, eröffnen laut Wright nämlich auch große Chancen für frische Ideen und kleinere Studios:

Es gibt eine Menge Leute, die in der Lage sind, mit einem kleinen Team und bei geringen Kosten einiges auf die Beine zu stellen... das hat mit all diesen Plattformen die Branche ein bisschen aufgerüttelt... und die all die kleinen Säugetiere – kleine Entwickler, neue Firmen – haben jetzt die Gelegenheit in die sich auftuenden Nischen vorzustoßen.

Und die sind vielleicht größer, als manch einem Konsolenhersteller lieb sein kann:

Ich denke all die Konsolen-Typen haben Angst. Nicht so sehr wegen der Hardware, sondern wegen der Geschäftsmodelle. Free-to-Play und diese Art von Dingen haben sie hinter sich gelassen.

Und der Erfolg von Free-to-Play hat laut Wright einen Grund. Der große Vorteil besteh laut ihm darin, dass Spieler eher dazu geneigt sind, etwas Neues einfach mal auszuprobieren, wenn sie nicht gleich 40 Dollar dafür ausgeben müssten. Das geringere finanzielle Risiko für den Spieler, habe sowohl Vor- als auch Nachteile:

Es bringt eine breitere Gruppe an Spielern rein als das früher der Fall war. Die Zielgruppe wächst, ich denke, dass das langfristig helfen wird.

Selbst hat Wright aber wenig Interesse daran, an irgendwelchen "kleinen Apps" zu arbeiten. Für ihn müsse es zwar nicht gleich ein Spiel mit zweijähriger Entwicklungszeit sein, aber er wolle einfach etwas Andersartiges, Riskantes machen. Und riskant bedeutet wohl auch, nicht so sehr darauf zu setzen, jemandem zu gefallen, sondern seine Ideen konsequent umzusetzen. Will Wright sagt in Bezug auf das von Bioware veränderte Ende von Mass Effect 3 jedenfalls:

Ich denke, man sollte auf den Markt hören. Aber es ist oft so mit einer brandneuen Erfahrung: wenn du anfängst, sie den Leuten zu beschreiben, bevor sie sie selbst ausprobieren können, sagen sie, dass sie blöd ist oder 'wir haben so was noch nie gesehen, also können wir es uns nicht vorstellen'. Ich denke, da gibt es noch sehr viel Raum für jemanden mit einer künstlerischen Vision, die die Zielgruppe nicht überstehen wird, aber wenn derjenige an seiner Vision festhält, dann wirst du am Ende etwas haben, das ansonsten nicht existiert hätte. Das ist wie die Evolution – es gibt einige Dinge, die du nicht einfach so von hier nach da umkrempeln kannst... Dort ist der Raum, den ich meine, jemand mit einer starken künstlerischen Vision und die Kraft, sie durchzuziehen.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 10. Juli 2012 - 11:50 #

Das Tetris-Beispiel ist ja mal scheiße gewählt. Schonmal wer Tetris auf iOS bzw. Touch-Geräten gespielt? Das geht ja gar nicht!

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 10. Juli 2012 - 12:10 #

Ich finde EAs Tetris echt gut und die Steuerung ist von meinem Empfinden her als mehr als ausreichend präzise einzustufen.

Ramireza (unregistriert) 10. Juli 2012 - 12:05 #

Ich hab alles mal schnell überflogen und muss sagen er hat 100% recht! DAS ist wirklich die Zukunft! Schon geil was heutzutage alles möglich ist, es wird wirklich immer besser, toll! :)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 10. Juli 2012 - 12:07 #

Ich sehe es ähnlich wie Will Wright, denn auch ich halte Cloud-Gaming für die Zukunft. Die Internetleitungen werden immer schneller und mittlerweile ist es überhaupt kein Problem neuere Spiele auf einem älteren Rechner zu spielen, ohne dabei viel Geld für den Rechner ausgeben zu müssen. Man sitzt am Rechner, spielt gerade über Gaikai sein aktuelles Spiel von Sony, geht später ins Wohnzimmer und spielt dort auf seinem Sony Bravia Fernseher an der Stelle weiter, an der man aufgehört hat. Man geht zum Arzt, holt im Wartezimmer sein Sony-Handy raus und spielt sein Spiel auch dort weiter. Es wird zwar noch ein wenig dauern, bis es soweit ist, aber ich denke wirklich, dass diese Art des Gamings die Zukunft ist.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 10. Juli 2012 - 13:14 #

Klingt alles sehr nach "Mustermann"-Geblubber oO

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 20. November 2012 - 21:59 #

seh ich auch so

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13885 - 10. Juli 2012 - 13:36 #

PR-Account für Sony? Klingt ja sehr begeistert, hoffe nur es braucht nicht wirklich in Zukunft Sony Hardware für Gaikai.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 10. Juli 2012 - 12:08 #

Bis auf den Sims-Virus hat der Typ auch noch nix vernünftiges auf die Reihe bekommen. Der hat in der Gaming Branche nix zu melden - spielt sich nur auf.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 12:21 #

Naaaaja, der Mann ist schon länger dabei und hat mehr als Die Sims gebastelt. Ok, bei den meisten seiner Spiele ist ein "Sim" mit im Namen, dafür waren Sim City, Sim Earth und sogar Sim Ant absolut faszinierende und wegweisende Spiele. Und "Raid on Bungeling Bay" spiele ich heute noch gerne, auch wenn kein "Sim" im Namen steht.

partykiller 17 Shapeshifter - 6003 - 10. Juli 2012 - 21:43 #

Eben. Nix gegen Will, der weiß wirklich, wovon er redet. Der ist nicht umsonst in der AIAS Hall of Fame. Es ist zwar nicht schön für viele Spieler, was er da gerade an Zukunftsvision aufgemalt hat, aber diese Realität lässt sich nicht verleugnen.
Und bei "Raid on Bungeling Bay" schließe ich mich gerne an, das war sein Erstlingswerk und ist ein toller alter C64 Klassiker. Fast schon traurig, als ich letztens auf youtube einen Speedrun entdeckt hatte, wo jemand das Spiel nach ca 9 Minuten durch hatte. War das damals wirklich so kurz? Ich habe es gerne gespielt, und es ist ein Schmuckstück für die Vitrine.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 21:57 #

Man konnte das schon sehr in die Länge ziehen. In 9 Minuten hätte ich es nie geschafft, das steht jedenfalls fest ;). Ich finde nur lustig, dass er die gleiche Engine dann für die C64-Version von Sim City genutzt hat :D .

partykiller 17 Shapeshifter - 6003 - 11. Juli 2012 - 18:14 #

Ich hätte das auch nie in 9 Minuten geschafft. Der Typ im Speedrun hatte alle Fabriken auf den Inseln platt gemacht, dann musste er nicht mal das üble Kampfschiff, das im Dock konstruiert wurde, am Ende zerstören. Da reichte das Zerstören der Fabriken, somit waren alle Ressourcen abgeschaltet.
Ich habe es damals nur durch Zerstören des Schiffs geschafft.

Was witzig ist: das Bungeling Empire wird auch bei den Lode Runner Episoden als "gesichtslose" Bedrohung im Hintergrund im Handbuch erwähnt. Die ganzen SChergen, die den Lode Runner durch die Levels hetzen, sind also vom Bungeling Empire. Vermutlich wollte Broderbund diesen Begriff irgendwann mal etablieren.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 10. Juli 2012 - 12:17 #

Ich hoffe nicht ich will meine Spiele auch besitzen und selbst spielen können wann ich will. Sollte es wirklich so weit kommen arbeite ich meine alten ungespielten Games ab.

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 20. November 2012 - 22:03 #

Jap genau wenn der Server ein Problem hat heißt kein zoggen.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 10. Juli 2012 - 12:19 #

Von mir aus kann´s kommen! Her damit!

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 10. Juli 2012 - 12:40 #

Will's hopefully not Wright!

q 17 Shapeshifter - 6711 - 10. Juli 2012 - 12:47 #

20 Mark in die Wortspielkasse!

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 10. Juli 2012 - 13:00 #

Ich finde nicht gut, dass du jetzt schon wieder D-Mark sammeln möchtest. Noch ist der Euro nicht tot!

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 14:01 #

Genau, die eine Woche hätt er ruhig noch warten können. ^^

Anothep (unregistriert) 10. Juli 2012 - 12:46 #

Dafür braucht man eine dicke Internet-Bandbreite. Meine 6k reichen da leider nicht aus, das Bild kommt bei mir an und sieht aus wie 240p-Videos auf Youtube.
Wenn ein Bild in 1080p mit Sound gestreamt wird, kommt sicher viel Traffic zusammen und einige werden, dank Beschränkungen ihres Providers, schnell an ihre Limits kommen.
Aber daran denkt natürlich wieder niemand.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 10. Juli 2012 - 12:48 #

Jup. Die Sache mit dem Traffic vergessen die meisten.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 12:53 #

Welcher Provider beschränkt denn so massiv? Abgesehen von Mobilfunk, wo Bandbreitenlimits wirklich eine Seuche sind.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 16:41 #

Also wenn die Kunden mit den wirklich schnellen Leitungen anfangen würden die wirklich zu nutzen, dann hätten wir schneller wieder maximale Datenmengen/Monat als man "huch" sagen kann ;).
Dazu kommt, LTE ist doch die Zukunft, besonders wenn es um die mobilen Geräte geht. Aber natürlich auch als Breitbandoffensive auf dem Land...

Wichtig ist aber auch das Protokoll. Würde es über ein P2P laufen, dann wäre aber ganz schnell gedrosselt ;).

Und dass die Anbieter jetzt so einfach jeden Tag mehrere Stunden pro Kunde FullHD-Streams durch ihre Leitungen jagen lassen wollen wage ich mal generell zu bezweifeln.
Und selbst wenn, da nibbelt doch der Verteiler der Straße ab, wenn alle Kinder am Abend gleichzeitg zocken wollen. Da hilft nurnoch der demografische Wandel :D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 16:55 #

Da werden sie angesichts von maxdome, lovefilm, itunes und den kommenden Video-Angeboten in Googles Play-Store aber nicht drum herum kommen.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 17:00 #

Dachte die Anbieter liefern mit ihren absoluten Breitbandverträgen gerne mal nen eigenen Anbieter mit. Der wirkt sich bei LTE dann natürlich nicht auf die Volumenbeschränkung aus.
Wir auf jeden Fall noch problematisch. Wenn das Netz nicht massiv ausgebaut wird (und ich meine nicht LTE), dann wird die Qualität der Verbindungen massiv runtergehen.
Vielleicht wird dann ja einiges von zahlenden Anbietern bevorzugt durchgeleitet. Aber ich glaube da hat Hollywood mehr Geld in der Portokasse als EA, Ubi und A/B zusammen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 17:50 #

Bislang gilt noch die Netzneutralität, da wird nichts bevorzugt.

hoschi 13 Koop-Gamer - 1465 - 10. Juli 2012 - 18:06 #

Warum wird eigentlich immer über die Bandbreite diskutiert wenn es um Streaming bzw Cloud Gaming geht? Die Bandbreite ist zwar wichtig aber meiner Meinung nach zweitrangig bei dieser Thematik. Die Latenz ist das Prolbem. Eine hohe Bandbreite sorgt noch lange nicht dafür dass es zu keinen Verzögerungen kommt. Bei Internet TV, Film Streaming usw spielen diese Verzögerungen solange sie klein sind überhaupt keine Rolle, ja man merkt sie nicht einmal, aber beim Spielen sind kleinste Unregelmäßigkeiten schon so störend dass das ganze nichts bringt. Um bei einem dezentralen Netz wie das Internet, ist es fast unmöglich hier irgendwas garantieren zu können und das hat wie gesagt mit der Bandbreite nichts am Hut!

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 18:15 #

Vielleicht, weil du bei der Latenz nichts machen kannst. Schneller als Licht geht nicht.
Können höchstens das Servernetz immer dichter Stellen. In Flächenländern durchaus ein Problem.
Bandbreite kann hingegen durchaus noch hochgeschraubt werden.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 11. Juli 2012 - 11:39 #

Wenn es mit Lichtgeschwindigkeit gehen würde, wäre das ja nicht das Problem. Die Latenz entsteht auch nicht unbedingt durch die Länge der Leitungs als vielmehr durch die vielen Zwischenstationen. Jeder Verteiler der dazwischen hängt, speichert die Pakete und analysiert wo diese von ihm aus hingeschickt werden müssen. Durch diese Verarbeitung entsteht die Latenz. Und die wird man auch nicht mit Glasfaser wegbekommen.

ridcully 11 Forenversteher - 800 - 12. Juli 2012 - 15:02 #

Die Latenz hat man bei passenden Leitungen im Griff. Und die Latenz spielt generell beim online Spielen eine Rolle. Auch wenn die Daten nicht per Stream kommen, so müssen die Informationen, ob jemand getroffen wurde, oder wer sich wo befindet, ausreichend schnell verteilt werden. Die Latenz ändert sich nicht wirklich, wenn man mehr Daten überträgt. Sie wird nur dann bei vielen Daten schlechter, wenn die Bandbreite (sprich Traffic) so viel wird, dass nicht mehr alles auf einmal durch die Leitung passt! Deswegen ist nach meiner Meinung der Traffic das Problem... nicht die Latenz...

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 18:14 #

Wenn die eigenen Dienste nicht in die Berechnung der genutzten GB reinzählen, dann irgendwie schon...

ridcully 11 Forenversteher - 800 - 12. Juli 2012 - 14:56 #

Das stimmt so nicht. CDN haben normalerweise bei jedem größeren Provider eine Server-Farm stehen, die dann den Inhalt an den Endkunden ausliefert. Dadurch gehen die Daten nur durch das eigene Netz und das ist meistens Leistungsstark genug. Lediglich die Upstreams zum Rest der Welt ist ziemlich Eng.

Außerdem sind Filme keine Echtzeit-Daten. Sprich, da können die Daten mit einem Burst am Anfang zügig übertragen werden, und danach wird die Bandbreite verteilt, wie sie Verfügbar ist. So lange der Datenstrom insgesamt kontinuierlich weiter geht, bricht der Film nicht ab.

Beim Live-Spielen ist das was anderes. Die Daten müssen immer vom Anbieter direkt und in Echtzeit zum Client kommen. D.h., sämtliche Proxy-Server müssen ausgelassen werden. Alle CDN funktionieren hier nicht. Somit stellt das eine ganz andere Anforderung an das Netz und an den Upstream des Providers. D.h., wenn das wirklich im großen Maß in Deutschland kommen würde, würden wahrscheinlich _alle_ Provider zusammen brechen.

Übrigens ist das gleiche Problem beim Provider im Rechenzentrum. Auch das Rechenzentrum muss mit genug Bandbreite angeschlossen sein, um die Live-Spiele übertragen zu können. D.h., es gibt hier auch komplett andere Anforderungen an das Rechenzentrum, als das bisher bei Filmen der Fall ist...

Anothep (unregistriert) 11. Juli 2012 - 8:45 #

Ich habe mal etwas recherchiert und gerechnet. Bei einem für Auge und Ohr ansprechenden Stream kommen pro Stunde 2,5-3 GB an Traffic zusammen (bei Full-HD). Laut z. B. Telekom wird ab 100GB/Monat (bei VDSL ab 200GB/Monat) die Bandbreite auf die einer 6k-Leitung reduziert. Je mehr Bandbreite du hast, desto mehr Traffic wird erstmal erzeugt und umso schneller wirst du ausgebremst. Aber bei dem Traffic würden trotzdem grob 30 Stunden Spielzeit (bei einer 16k-Leitung) pro Monat übrig bleiben, bevor du gebremst wirst. Das ist für den einen viel, für den anderen viel zu wenig.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 11. Juli 2012 - 13:07 #

Die Telekom schwört Stein und Bein (hab bei der Pressestelle nachgefragt für einen Text vor einiger Zeit), dass sie von der Drosselungsmöglichkeit keinen Gebrauch machen auch wenns im Vertrag steht. Weiterhin soll die Drossel ausschließlich in VDSL-Verträgen stehen und bei klassischem DSL eh nicht zum Einsatz kommen - nicht einmal theoretisch.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12869 - 11. Juli 2012 - 13:09 #

So und die 30 Stunden kann man dann ja nicht nur fürs Zocken rechnen. Die Freundin hört Musik bei Spotify, zusammen noch Filme schauen auf Maxdome und und und.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 11. Juli 2012 - 13:32 #

Und alleine wegen den ganzen Netzmöglichkeiten wie eben Spotify und Maxdome wird kein Anbieter langfristig Bandbreitenbeschränkungen beim Festnetz-Internet durchsetzen können..

Anonymous (unregistriert) 11. Juli 2012 - 14:18 #

Oder grade deshalb, weil ihm das Netz kurz vorm Abröcheln ist und die Dienste sich eine goldene Nase verdienen.
Klar, er könnte ja die Preise erhöhen, aber dafür ist der Kampf auf dem Markt zu groß. Geld für Zubau, das nimmt derzeit aber auch nur die Tcom in die Hand. Der Rest setzt ab und an mal einen LTE-Mast.

Anonymous77 (unregistriert) 11. Juli 2012 - 15:32 #

Mann mann,... du hast den plan. ich habe 10 jahre telekommunikationsverkauf hinter mir (im aussendienst - deutschlandweit) und kann nur den kopf schütteln. die produkte der tk anbieter werden leider nicht nur für euch entwickelt, die ihr hier schreibt! sondern für otto normalverbraucher - und der weiss nix von nezneutralität, latenz oder downloadvolumen. nutzt die technik und interessiert sich nicht dafür,wie sie funktioniert! warum glaubst du denn das mobilfunkanb. ihre angebote konsequent als daten flat anpreisen, wenn sie doch lt. kleingedr. immer reduzierte volumen enthalten.
ok, nach 10 jahren umts sind kunden mit 3000 euro rechnik wegen fehlendem datentarif selten und auch die leute die sich wundern warum ihr iphone so langsam im internet ist obwohl da 3g im display steht (nach zig youtube videos) seltener.... aber leider weiss die masse nichts davon.

das geschäftsmodell der dsl anbieter sind fette flatrates die nicht ausgenutzt werden (da fallen wir wirklich nicht ins gewicht). wenn sich flächendeckend cloud gaming / itv durchsetzt wirst du schnell sehen, wie die ihr model ändern. die wollen nämlich nur geld verdienen. cloud gaming maybe... aber in 10-15 jahren gibts auch endlich das hoverboard, wer will da noch zocken vorm monitor :-)))

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 11. Juli 2012 - 16:03 #

Die Zeiten ändern sich. Selbst meine Mutter würde inzwischen wütend aufschreien wenn sie nach ein paar Tagen im Monat ihre Onlinedienste nicht mehr nutzen kann weil ihr die Bandbreite eingeschränkt wurde. Fernseher und Blu-ray-Player haben Dienste wie Maxdome bereits serienmäßig integriert, Dropbox hat sich flächendeckend durchgesetzt, Apps werden geladen, Youtube auch von nicht-Teenies genutzt. Und da willst du als TelKo den Kunden "sorry, Bandbreite alle" sagen? Keine Chancen, da wird der Markt sich selbst regulieren. Und wenn nur ein Anbieter pfiffig genug ist, auf eine Bandbreitendrossel zu verzichten dann werden die anderen merken, dass ihnen die Umsätze einbrechen. Und dass sich das rechenbar anbieten lässt - wenn man nur will - da kannst du auch von ausgehen. Es gab mal eine Zeit ohne Internetflatrates. Alle TelKos haben damals laut gejammert, dass eine Internetflat niemals machbar ist, nicht rechenbar, unrealistisch, nie auf den Markt kommen kann. Jetzt hat so gut wie jeder eine Internetflat. Ihr Telekommunikationsjungs habt einfach zu wenig Fantasie und offenbar könnt ihr eure Kundschaft (und deren Macht durch ihr Geld) nicht ausreichend einschätzen.

Immer mehr vom RL wandert ins Internet, bandbreitenintensive Dienste sind ALLTAG geworden, nicht nur für Technik-Junkies und Freaks sondern und vor allem auch für Otto-Normal-Bürger. Und der wird genau dann beginnen sich für Bandbreite zu interessieren wenn sie ihm fehlt. Sag nem Autofahrer, er darf nur 50 Liter Sprit im Jahr tanken - die werden dir aufs Dach steigen. Sag in fünf Jahren irgend jemandem, er darf nur 10 Gigabyte im Monat ver"surfen" und es passiert das gleiche. Da werden übrigens die Medien auch ein gutes Wort mitreden und notfalls die Leute mobilisieren. Denn denen liegt durchaus auch etwas an unbegrenzter Bandbreite.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12869 - 11. Juli 2012 - 23:31 #

Ja wenn bis dahin alle schnelles Internet haben. Der DSL Ausbau hängt nämlich. Ich wohne mitten im Ruhrpott, und es ist trotzdem kein DSL verfügbar. Wegen fehlender Ports! Ich denke das wird noch 2 Konsolen Generationen dauern, bis jeder einigermaßen schnelles Netz hat.

Drakhgard 12 Trollwächter - 996 - 10. Juli 2012 - 12:51 #

Cloud Gaming ist ein Geschwür, das hoffentlich operativ entfernt wird. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu altmodisch.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 10. Juli 2012 - 16:22 #

Ob es die Zukunft ist, ist fraglich. Aber für manche Leute sicherlich interessant. Ich wäre auch nicht abgeneigt, wenn es denn solide funktioniert.

Tatzelwurm 09 Triple-Talent - 251 - 10. Juli 2012 - 13:02 #

Jo genau, die Infrastruktur gibt es ja auch her das alle Ihre Spiele streamen, gott in welcher Welt leben diese Irren die behaupten das ist die Zukunft ? o.O Kein Provider kann diesen Traffic stämmen. Von den Filmen und Visionen sind wir noch Lichtjahre entfernt und bevor Cloud Gaming Realität wird, bricht eher die Weltwirtschaft zusammen.

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 10. Juli 2012 - 15:52 #

Wer spricht denn von alle? Es gibt genügend Kunden, die dafür sorgen, dass Geschäft auszubauen.

Tatzelwurm 09 Triple-Talent - 251 - 11. Juli 2012 - 23:39 #

Wenn es die Zukunft ist, betrifft es alle, oder sollen ein Teil der Leute etwa von vornherein ausgeschlossen werden ?

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 12. Juli 2012 - 7:28 #

Zu binär gedacht - gibt nicht nur schwarz und weiß

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 13:05 #

Wenn ich Cloud-Gaming richtig verstanden habe, spielt man dann auf verschiedenen Endgeräten das gleiche Spiel und nicht jeweils eine an das Medium angepasste, oder? Wieso soll das die Zukunft sein? Werden wir also am Computer und Fernseher demnächst nur noch Spiele in einer grafischen, soundtechnischen und bedienungstechnischen Qualität und Komplexität eines frickligen Handyspiels spielen können? Und wenn die Spiele für das jeweilige Medium angepasst werden, wie Wright das ja auch schreibt, wo liegt dann der Unterschied zu heute? Verschiedene Versionen eines Spiels für so gut wie alle Systeme zu entwickeln ist ja wohl für die größeren Studios Standard.

Und F2P: Was ist der Sinn einer Demo? Nachteil von F2P ist allerdings, dass die Spielkonzepte meist darauf ausgelegt sind, den Spieler zum Kaufen von Items, Zusatzinhalten etc. zu animieren, wie auch der Chefredakteur dieser Seite in einem (guten) Kommentar schon treffend festgestellt hat.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 13:35 #

Handyspiele sind grafisch und beim Sound "frickelig" weil die kleinen Geräte nicht mehr Rechenleistung unterbringen können. Das würde durch Cloudgaming entfallen, berechnet wird auf dem Server. Grafik + Sound wären also auf allen Geräten gleich gut und könnten sogar besser aussehen als auf PCs. Und es muss eben nur eine Version entwickelt werden, die Version für den Server.

Zur Steuerung: Probleme machen nur mobile Geräte mit Touchscreens. Ansonsten: Gamepad. Cloud-Kompatible TVs werden Gamepads unterstützen, evtl. auch Maus + Keyboard, je nach Ansatz des Herstellers.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 14:39 #

Das ist mir schon alles klar, aber es ist doch wohl offensichtlich, dass es bei bestimmten Spielen Unterschiede wegen des kleinen Bildschirms bei Handys geben muss, bzw. die Spiele dann am kleinsten Bildschirm orientiert programmiert werden - von der Eingabe ganz zu schweigen (Touchbedienung). Und da ich auch Besitzer eines Ipads und Android-Handys bin, kann ich mir sehr gut vorstellen, wie diese Spiele dann aussehen. Auf meinem PC und meiner Konsole will ich das nicht spielen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 14:51 #

Bei den übergreifend kompatiblen Spielen wirds wohl eher um Tablets gehen als um Smartphones. Telefone sind tatsächlich eher eingeschränkt nutzbar - kleine Bildschirme, keine oder kaum Möglichkeiten für alternative Steurerungen, etc.

Das trifft aber auf andere Medien nicht zu. Tablets, PCs, Notebooks, Konsolen, Medienplayer, Fernsehgeräte lassen sich mit ein und derselben Spiele-Version bestücken, ohne Rücksicht auf Hardware-Kompatibilität oder unterschiedliche Eingabegeräte.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 15:41 #

Ohne Rücksicht auf Eingabegeräte? Also ich habe für mein Tablet weder Maus noch Gamepad und für meine Konsolen keine Maus. Cloud-Gaming ist für viele bestehende Spiele einfach nicht praktikabel. Und sollen kommende Spiele das können, müssen sie bedienungstechnisch auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden - entkompliziert werden. Bei Windows8 sehen wir beispielsweise doch auch eine Ausrichtung auf Touchbedienung, die für Desktop-PCs nicht wirklich praktikabel, bzw. sogar komplizierter ist.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 16:23 #

Es wird auf Gamepads hinauslaufen. Bei Cloud-fähigen TVs und Medienplayern wird ein solches dann wohl beiliegen. Ansonsten dürfte sich die Industrie schnell auf Bluetooth als Standard einigen. Und du wirst mir jetzt wohl nicht erzählen wollen, dass 20 Euro für ein Gamepad eine unschaffbare Investition sind für einen Tablet-Besitzer. Der kleinste gemeinsame Nenner ist bereits jetzt bei vielen Spielen das Gamepad wenn es um die Bedienung geht. Das mag ich als PC-Zocker zwar nicht, Standards lassen sich aber schlecht leugnen.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 16:44 #

Aber der geneigte Nutzer wird wohl kaum mit Tablett und Gamepad durch die Gegend wandern. Das ist doch grade das gewünschte an den Flachmännern. Sie kommen ohne jegliche Zusatzhardware aus. So ein Tablett nehme ich wie ne Zeitung in die Hand. Aber wo stecke ich dann bitte das Pad hin. Besonders wenn es ein Klopper der Marke 360Pad ist.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29505 - 10. Juli 2012 - 16:56 #

Es wird auch niemand beim herumwandern ein grafisch anspruchsvolles AAA-Game zocken. Dafür stellt man das Tablet dann halt hin. Hand aufs Herz, wie oft hast du schon im Bus Battlefield 3 gezockt?

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 17:03 #

Wer spricht denn vom Wandern. Wenn ich mir einige Wartezeiten bei Fachärzten anschaue, da wäre so ein Tablet schon mal nicht so übel. Nur das Gamepad rumschleppen, dass sieht erstens scheiße aus und ist zweitens unpraktisch.
Oder in der Bahn. Wobei, wenn die kein Wlan in den Zügen liefert ist da mit Cloud eh essig.
Glaube daher nicht, dass es auf Gamepad rausläuft. Wenn, dann erhält eher alles eine alternative Touchsteuerung.
Aber dann werden die Spiele so "gut", dass man das Hobby eh beerdigen kann ;).

Balberoy 11 Forenversteher - 764 - 10. Juli 2012 - 13:08 #

Er bezieht sich hier auf 3 Hauptaspekte.

Cloud Gaming:
Das gibt es bereits bei 2-3 Anbietern,
teilweise aber nur eingeschränkt (wenig Titel)
und relativ teuer.

http://extra-credits.net/episodes/spectrum-crunch/

Hierzu empfehle ich mal dieses Video, Kernaussage:
Technisch ist in Amerika kein Cloud Gaming möglich,
da das Übertragungsspektrum ausgereizt ist.
Denke dies ist in Europa ähnlich.

Solange diese technische Barriere nicht durchbrochen wird,
ist Cloudgaming nur ein Wunschtraum, da bei steigender
Nachfrage der Preis steigt, da das "Gut" Kapazität schrumpft.

F2P:
Dieses "Phänomen" ist relativ neu und unerforscht, man weiß nicht
welche Voraussetzungen zu einem "sicheren" Erfolg führen.

Hinzu kommen noch Unsicherheiten der Kunden durch Itemshops etc.
Außerdem ist die Qualität von F2P Games meistens (immmer...)
wesentlich schlechter als bei normalen Spielen.
Sicher wird es immer F2P Games geben, aber es wäre sehr traurig
und ein Schritt in die falsche Richtung wenn man das herkömmliche
Geschäftsmodell aufgibt. EA ist hier mal wieder Vorreiter in
die falsche Richtung, wie immer.

Konsolen:
http://www.escapistmagazine.com/videos/view/jimquisition/6014-Xbox-360-and-PS3-Are-Just-Very-Crap-PCs

Mr. Sterling bringts auf der Punkt "Consoles are very crappy PCs".
Hiervor haben die Konsolenhersteller Angst, eigentlich sind sie
obsolet geworden.

Hier zeigt SEGA was passiert, vom Hersteller zum Publisher.
Dies könnte ein Trend werden.

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 10. Juli 2012 - 14:21 #

Muuuahhh. Geiles Video. Selten so gelacht.

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 20. November 2012 - 21:59 #

jap :D

DracoCW 12 Trollwächter - P - 860 - 10. Juli 2012 - 13:09 #

Die größte "Gefahr", die ich im Cloud Gaming sehe: die Spieler bekommen vorgesetzt, was sie spielen dürfen. Das bedeutet unter Umständen: keine Originalsprache, keine Uncutspiele. Sollte dies der Fall und Cloud Gaming wirklich die Zukunft sein, dann suche ich mir ein anderes Hobby, so einfach ist das.

Balberoy 11 Forenversteher - 764 - 10. Juli 2012 - 13:12 #

Das hast du heute doch auch schon,
siehe Steam und Origin.

Da hast du das Uncut-Problem,
wobei das nicht durch die Plattform,
sondern durch die deutsche Gesetzgebung
vorgegeben wird.

Sprache kannst du über Steam aber wesentlich
komfortabler wechseln als bisher.

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 10. Juli 2012 - 13:48 #

Wenn Steam wollte könnten sie eine Altersverifikation einführen.
Ich wollte schon öfters ein Spiel auf Steam kaufen, habe es dann aber gelassen weil es für mich nur auf Deutsch und geschnitten erhältlich war.

Mit leichten Schnitten könnte ich bei einigen Spiel zur Not ja noch leben, mit dem Zwang nur die deutschen Synchro zu spielen aber nicht.

DracoCW 12 Trollwächter - P - 860 - 10. Juli 2012 - 15:14 #

Bis auf ein paar Ausnahmen kannst du über Steam auch uncut Spiele spielen. Und wenn du ein Spiel gegiftet bekommst, dann sogar diese, die man aus Deutschland aus nicht aktivieren kann. Von daher existiert in Steam (und Origin) das Problem zwar, aber es lässt sich (noch?) umgehen. Bei Cloud Gaming wäre das dann möglicherweise nicht mehr zu umgehen. Und wenn es irgendwann bei Steam und Co auch nicht mehr geht, dann werd ich mir halt schon eher ein anderes Hobby suchen müssen (oder nur noch DRM freie Spiele von GOG kaufen oder Indie Spiele spielen).

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 10. Juli 2012 - 14:12 #

Der andere Punkt ist auch noch das die Spiele nach 3-4 Jahren auch aus dem Katalog genommen werden können und dann kann mans gar nicht mehr Spielen...

Balberoy 11 Forenversteher - 764 - 10. Juli 2012 - 14:27 #

Wäre mir nicht bekannt
maximal, dass das Spiel nicht mehr angeboten wird.

Aber selbst in diesem Fall kann man sein Spiel
weiter spielen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 10. Juli 2012 - 14:33 #

Wenn es aus der Cloud verschwindet?
Dann kann man es bestimmt nicht weiterspielen ;)
Abgesehen davon wenn man ein Spiel "kauft" dann hat man nur eine gewisse Zeitspanne eine Garantie diesen titel spielen zu können (glaub waren 2-3 Jahre)

Balberoy 11 Forenversteher - 764 - 10. Juli 2012 - 14:35 #

Stimmt, ich dachte du meintest bei Steam.
Da hast du leider Recht,
man kauft ein Vollpreisspiel und hat nur 2-3 Jahre
einen Anspruch dran ^^

Verarsche ^10

FPS-Player (unregistriert) 10. Juli 2012 - 13:21 #

Ich sitze lieber gemütlich (nach Möglichkeit fast unbekleidet ;)) vor dem PC an einem großen Monitor und kann meine Spiele vernünftig mit Maus/Tastatur/Pad-Kombi zocken, als auf einem Winz-Screen eines erweiterten Taschenrechners. Wenn das die Zukunft wird, lass ich mich einsargen - in so einer Welt will ich nicht leben.

rabaukee 10 Kommunikator - 368 - 10. Juli 2012 - 13:34 #

1+1=?
"...bestätige Sony den Kauf des Cloud-Gaming-Dienstes Gaikai, ohne konkrete Pläne vorzustellen, was der japanische Konzern in Zukunft damit vorhat..."
Genauso gut kann ich jemanden der im Supermarkt an der Kasse mit Klopapier steht, fragen was er damit zuhause vor hat!
Als ob das nicht klar genug ist.
Die Vermutung, dass Sony gerne Spiele streamen möchte, und sich dafür eben das nötige know-how eingekauft hat, kann man hier sicher auch ohne hellseherische Fähigkeiten relativ treffsicher anbringen;)

Die Frage ob Cloud-Gaming die Zukunft ist oder nicht, muss man sicherlich viel differenzierter diskutieren als das in dem Interview mit Mr.Wright der Fall ist.
Die nötige Internetverbindung mal vorausgesetzt, eröffnet es sicher neuen Zielgruppen Zugang zu Spielen, die sie ohne Gamer-PC eben bisher nicht spielen konnten oder eben Besitzern eines solchen PCs/Konsole die Möglichkeit ein Game kurz anzutesten oder in 2 Tagen durchzuziehen ohne es kaufen zu müssen.
Plattformübergreifendes Zocken wie vorab schon beschrieben is doch auch für alle gut.
Der springende Punkt bei dem Thema ist für mich persönlich eigentlich nur, dass ich gern selbst die Entscheidungsgewalt behalten will ob ich ein Spiel in der Cloud spielen/besitzen möchte oder ob ichs tatsächlich im Regal stehen und auch offline ohne irgendein Abo spielen können will. Das macht bei bestimmten Genres/Games einfach auch in 20Jahren noch Sinn und dann möchte ich als Gamer auch bitte weiterhin die Möglichkeit dazu haben!

Corzzo 09 Triple-Talent - 334 - 10. Juli 2012 - 13:55 #

Das ist die Zunkunft!!!! Wie oft man den Satz in dieser Branche hört, und wie oft dieser Satz dann später negiert wird :-)

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 10. Juli 2012 - 13:59 #

Spore wird die Spieleindustrie revolutionieren!

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 10. Juli 2012 - 15:53 #

Immer wieder witzig, wie irgendwelche Figuren ihren neusten Traum vom großen Geld gleich als die Zukunft verkaufen. Konsole (der PC ist schließlich schon seit Jahren tot), F2P, jetzt (mal wieder) die Cloud...
Schon allein von der Technik her, wird Cloud für sehr viele in D noch lange ferne Zukunft bleiben.

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 10. Juli 2012 - 16:35 #

Warum in D?

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 16:53 #

LTE

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 10. Juli 2012 - 17:26 #

Weil Deutschland ein Entwicklungsland in Sachen Netzausbau ist. LTE ist auch nur dann schnell, wenn es nicht zu viele in einer Ecke nutzen.

furzklemmer 15 Kenner - 3110 - 10. Juli 2012 - 16:17 #

Naja, dazu muss man nicht Will Wright heißen, um das zu sehen. Cloud Gaming ist einfach den nächste logische Schritt, der konzeptionell und technisch einfach Sinn macht. Im Prinzip gewinnt jeder. Die Hersteller schieben Raubkopierern endlich einen wirklich funktionierenden Riegel vor, können den Einzelhandel umgehen und ihre Games direkt vermieten. Die Spieler können Spiele sofort dann spielen, wenn sie Lust drauf haben, ohne es vorher bestellen oder kaufen zu müssen. Und das auf jeder Hardware mit Breitbandzugang, den es bald eh überall geben wird (LTE).

Also Win-Win, oder? Naja, der Einzelhandel verliert und Spieler wie ich verlieren, da sie gerne Spiele günstig in England kaufen, diese wirklich besitzen wollen und auch mal nach 10 Jahren wieder rauskramen wollen. Aber wer weiß, vielleicht geht das auch mit Cloud Games.

Jedenfalls macht das Thema in so vielen Aspekten einfach Sinn, dass es einfach kommen MUSS.

volcatius (unregistriert) 10. Juli 2012 - 16:39 #

Für mich als Spieler macht es keinen Sinn und ich sehe da kaum Vorteile:

- ich bin auf Gedeih und Verderb einem Anbieter ausgeliefert
- Accountsperrungen haben dramatische Auswirkungen
- beschwerliche juristische Schritte
- keine Importe
- keine Gebrauchtspiele
- kaum Preissenkungen
- unbestimmte Lebensdauer
- Chaos bei AAA-Veröffentlichungen
- mir wird eine (geschnittene) deutsche Version vorgeschrieben
- ich kann möglicherweise nicht mehr die Sprache auswählen
- weitere technische Probleme (Provider, Anbieter)

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 10. Juli 2012 - 16:43 #

mit Wettbewerb und VPN lässt sich das meiste ausschließen

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 16:48 #

Ähm, nein, denk noch mal drüber nach. ;)

Und noch als Beispiel, einige Spiele basieren auf Lizenzen. Diese könnten in Zukunft nurnoch Zeitweilig gewährt werden. So wie heute, nur mit dem Zusatz, dass auch nur für die Zeit überhaupt Lizenzware vertrieben werden kann.
In dem Fall wären heute alle Star Trek Spiele von Activision nicht mehr da.

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 10. Juli 2012 - 17:01 #

Denk noch mal darüber nach! :-)

Schon in den 80-ern waren die Lizenzspiele zumeist schei*e. Man denke nur mal an Ocean.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 17:06 #

Es gibt auch Buchlizenzen, Comiclizenzen und Filmlizenzen.
Die HdR Spiele waren fast durchweg sehr gut. Die alten Star Wars Spiele sind es auch. Bei Star Trek findet sich viel Licht und Schatten, trotzdem gelten Bridge Commander, Elit Force und Birth of the Federation noch heute als Geheimtipps

Schund gibts immer und überall. Es hält sich bei den Lizenzverwurstungen durchaus die Wage. Wären dann aber alle nicht mehr spielbar ;).

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 10. Juli 2012 - 17:12 #

gog.com zeigt deutlich, dass nicht alle Content-Lieferanten auf DRM setzen

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 16:52 #

Du solltest dich vielleicht noch mal über LTE informieren.
Eine Zelle (auf dem Land schon mal mehrere km) hat eine insgesammt begrenzte Bandbreite. Ich glaube derzeit 100mBit. Diese wird unter Teilnehmern geteilt.
Jetzt rechne mal 2 Wohnblöcke in der Stadt mit je 100 Mietern, die vielleicht alle zur selben Zeit online sind. Aufgrund der Nähe wird es schwer die in eine Zelle zu packen. Teilst du also 100mBit durch 200 Personen und kommst bei 0,5mBit pro Person raus. ;)
Auf dem Land ist das Verhältnis teilweise sogar mieser - oder der Empfang ;).
LTE hat nicht umsonst Volumenbegrenzungen. Je nach Anbieter 3 bis 10GB je Monat. Danach bist du mit DSL1000 besser dran.

Über Cloudgaming können wir reden, wenn jeder Haushalt direkt mit Glasfaser angebunden ist und wenn die LTE Zellen entweder massiv mehr Bandbreite liefern oder massiv kleiner sind (so alle 10m n Mast in den Städten).

furzklemmer 15 Kenner - 3110 - 10. Juli 2012 - 17:18 #

In Städten mit Wohnblöcken zu je 100 Mietern wird man nicht gerade auf LTE als Anbindung angewiesen sein. Mir ging es hier mehr um unerschlossene Gebiete, in denen es günstiger ist, nen LTE-Mast aufzustellen, als neue Kabel zu verlegen. Davon abgesehen altern wir ja zunehmend, was heißt, dass du jede Bewohnerzahl mal locker durch zwei, wenn nicht gar drei teilen darfst. Omi sieht Ihren Musikantenstadl (noch) offline. Und der Rest zockt nicht gleichzeitig Moden Cloudwarfare 5.

Ich denke nicht, dass die Cloud-Anbieter auf einen vollständigen Ausbau warten werden. Die ist auch gar nicht nötig. Vielmehr werden Cloud-Dienste den Ausbau vorantreiben und so endlich mal Druck aufbauen.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 17:24 #

LTE wird aber auch in den Städten eingesetzt. Für mobile Geräte eh.
Derzeit will ja z.B. Vodafone von allen Kabelgebundenen Kunden weg und sie auf tollen Funk umstellen.
Wenn kein Kabel dahin liegt (was besonders bei nicht zu neuen und nicht zu alten Baugebieten möglich ist), dann ist es auch da billiger nen Mast hoch zu ziehen. Oder gleich eine Antenne aufs Dach. Derzeit leben doch alle Anbieter in erster Line davon, dass vor X Jahren mal Kabel gelegt wurden.

In den unerschlossenen Gebieten ist die Ration scheiße, wie ich schon geschrieben habe.

Ja, wir altern. Die Gamer auch ;). In einigen Jahren zockt Omi auch Moden Cloudware ;).
Das die Anbieter aber irgendwelchen Druck erzeugen werden, dass halte ich für ein Gerücht. In den USA laufen schon viel mehr Medienangebote über das Netz. Und schau dir mal die Versorgung abseits der absoluten Ballungszentren an. Selbst an deren Rändern ist es eher mau.
Starken Ausbau der Infrastruktur hast du bisher nur dort gehabt, wo es politisch wirklich gewollt war und dafür Geld in die Hand genommen wurde. In Europa gehören nur wenige Länder dazu und Deutschland ist nicht dabei.

Nokrahs 16 Übertalent - 5686 - 10. Juli 2012 - 16:37 #

Interessante Ansicht Will. Bin allerdings anderer Meinung.

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 20. November 2012 - 21:59 #

ebenso

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 16:54 #

Hach gottchen, wie sie wieder alle auf die Cloud abfahren.
Gab es die Wolke in den letzten 20 Jahren nicht schon unter X Namen? Und nie ist es was geworden...

Aber was solls, die Entwicklungszyklen müssen geringer werden um mehr auf einem gesättigten Markt an den Mann zu bringen. Also wird wieder diese Sau durchs Dorf getrieben (und wenn es kommt ebend alte Spiele abgeschaltet).

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11729 - 10. Juli 2012 - 18:40 #

Tadaaa! :)

furzklemmer 15 Kenner - 3110 - 10. Juli 2012 - 19:54 #

Hallo! :)

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 20. November 2012 - 22:01 #

guter Kommentar ^^

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3110 - 11. Juli 2012 - 1:21 #

Spore.
Das war auch die Zukunft...

Theryn (unregistriert) 11. Juli 2012 - 11:21 #

Hallo zusammen!

Hmmm...also, ich hab vor ein paar Tagen mal wieder einen Klassiker ausgepackt, den ich mal wieder gerne spielen wollte: Die Gilde.

Das Spiel hat seine Macken, sieht heute vielleicht nicht mehr so schön aus und was weiß ich, aber mir gefällt es so gut, dass ich den alten Schinken doch gerne nochmal spiele und das über viele Stunden.

Denken wir mal 20 Jahre weiter, da sitzt dann jemand, der ist dann wie ich heute Mitte 30 und möchte in einer Welt, in der Cloud Gaming ebenso wie Cloud Computing nicht nur Realität sondern Standard ist, ein Spiel erneut spielen, das 8 Jahre alt ist und womit dieser Mensch was besonderes verbindet, wie vielleicht mit einem Film oder einem Buch.

Jetzt ist es aber so, dass solche Cloud-Dienstleister gewinnorientierte Unternehmen sind. Vielleicht ist es schon nicht mehr existent oder ein Manager des Unternehmens hat entschieden, dass Sparmaßnahmen es notwendig machen, Spiele, die mehr als 5 Jahre alt sind, zu löschen, um Serverkapazitäten frei zu machen. Da alle nachäffen, womit einer anfängt, findet dieser Spieler sein Spiel bei keinem Anbieter mehr.

Gut, jetzt könnte man sagen "Das Netz vergisst nichts" und so ließe sich das Spiel vielleicht woanders finden. Aber wenn niemand die Kontrolle über die Spieldateien hatte mit Ausnahme des Entwicklers, des Publishers und der Cloud-Dienste, wo soll der hypothetische Spieler der Zukunft das Spiel noch herbekommen, wieviel Aufwand soll er dafür betreiben, was soll es ihn kosten und kann er das Spiel, das vielleicht als Cloud-Game eine spezielle Serverarchitektur benötigt, überhaupt spielen? Ich hab es da doch sehr leicht. Datenträger aufbewahrt, ausgepackt, eingeschmissen, installiert, fertig.

Jetzt kann man da noch weitere hypothetische Gedanken spinnen. Was ist etwa mit Filmen? Haben Filme dann ein Verfallsdatum und werden anschließend aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschen gelöscht, weil Cloud-Dienstleister Geld sparen wollen? Oder bauen wir dann Archive auf, wie es sie ja zur Erhaltung des Wissens bereits gibt, die dann aber auch die Möglichkeit anbieten müssten, für alle Menschen, die darauf zugreifen wollen, genug Kapazitäten für Erreichbarkeit und Übertragungsqualität zur Verfügung zu stellen. Wer finanziert sowas und was soll sowas den Privatanwender kosten?

Ihr merkt, ich halte von Cloud Computing nicht viel. Das hat natürlich noch andere Gründe. Wir werden sehen, was da noch auf uns zukommt. Was ich mir auf alle Fälle nicht vorstellen kann ist, dass die Qualität der Spiele durch diese Technologie einen Fortschritt verzeichnen wird. Wenn wir über Fortschritt sprechen, dann sollten wir erstmal klären, für wen dieser vermeintliche Fortschritt von Vorteil ist und welche Intentionen dahinter stecken. Wie bei so vielen anderen Dingen auch.

Auf bald!

Theryn

Anonymous (unregistriert) 11. Juli 2012 - 12:59 #

Korrektur: besteh

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12869 - 11. Juli 2012 - 13:11 #

Cloudgaming wird sich nicht durchsetzen, da bin ich mir sicher. Klar finden das einige Entwickler gut, weil es mehr Gewinne verspricht. Aber ohne passende Infastrukur, und die fehlt nicht nur in Deutschland, wird das nix.

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 20. November 2012 - 22:00 #

bisher sehe ich das auch so kann sich aber in Zukunft ändern

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14537 - 11. Juli 2012 - 18:16 #

Also eigentlich will ich gar nicht überall und jederzeit die gleichen Spiele spielen können. Das macht doch eigentlich den Reiz der Konsolen/PC/Handheld-Welt aus, dass jedes System exklusive Titel hat, die u.a. auch wegen der systembedingten Steuerung so auf anderen Spielgeräten nicht oder kaum umsetzbar sind. Und auf nem PC/Konsole will und kann ich doch anders unterhalten werden als unterwegs in der U-Bahn. Ich zumindest will da kein Cutscene-/Dialoglastiges Spiel spielen, wo man sich ständig eine Zurückspul-Taste wünscht, weil man aufgrund des Umgebungslärms was wichtiges verpasst hat...

jjbromi 13 Koop-Gamer - 1412 - 11. Juli 2012 - 19:50 #

An dem Geschäftsmodell ein Spiel auf allen Geräten spielen und als Konsument nur einmal dafür zu zahlen hat keine Firma interesse.
Für jede Portierung (die ja auch Geld kostet) im Gegenzug extra zu bezahlen (abgesehen von 0,79 Euro für eine App) ist für die meisten aber wohl uninteressant.
Spannend wird es, wenn sich eine der Wolken irgendwann auflösst - und das wird die eine oder ander davon bestimmt.
Mir sind die alten Games auf CD ohne "DLCgedöhns" immer noch am liebsten.
M.E. werden die Firmen sicher die Wolke vermehrt favorisieren - aber eher als "pay per play"
"Juhu" die gute alte Arcade-Zeit kommt wieder - ohne mich.

guapo 18 Doppel-Voter - 9880 - 11. Juli 2012 - 20:14 #

>An dem Geschäftsmodell ein Spiel auf allen Geräten spielen und als Konsument nur >einmal dafür zu zahlen hat keine Firma interesse.

Dann guck nochmal schnell bei Steam nach. Gibt's schon.

Anonymous (unregistriert) 13. Juli 2012 - 8:47 #

Kann mir einer mal klip und klar erklären, was genau der Vorteil von der Cloud für mich als Endverbraucher ist? Was für einem Profil muss ich entsprechend, damit mir das was bringt?

Anonymous (unregistriert) 15. Juli 2012 - 10:37 #

Und wieder ein, selbst ernannter, Hellseher, der uns mit seinem, für geldgeile Vorstände gedachten, nächsten Hype volllabert.

Konzernvorstandsrektalsliderprognose 1: In Kürze wird es nur mehr MMOs geben, die Single Player Erfahrung hat ausgedient. REALITÄT: Nur wenige MMOs sind rentabel, da der Kunde keinen Bock hat ständig Monatsabos zu löhnen, das Gro der MMOs wurde gratis, weil sonst keine signifikanten Spielermengen angesprochen werden.

Konzernvorstandsrektalsliderprognose 2: Ohne 3D geht nichts mehr in Zukunft.
REALITÄT: Kürzlich erst laß ich nen Bericht über ne grosse Spiele Messe: 3D kein Thema mehr.

Und jetzt ist also das, freiwillige, Auslagern aller Daten der Hype. Klar, damit die scheiss Neo Liberalen Ausbeuter -Zukunftszerstörer und Planetenausplünderer, sowie Klimaruinierer ja alles wissen und die totale Überwachung wieder einen Schritt realer wird.

Konzentriert euch mal auf gute Spiele mit anspruchsvoller, abwechslungsreicher und fordernder Spielmechanik. Euren runtergedummten Müll spiel ich nicht - weder in der Cloud noch sonst wo.

"Ihr wollt die Schuldenkriese lösen ? Zwangsenteignet alle Milliardäre und ERZWINGT eine ÖKO-SOZIALE BASISDEMOKRATIE. JEDE relevante politische Entscheidung darf NICHT von Repräsentanten des Volkes entschieden werden. Dieses System erzeugt eine Scheindemokratie, die sogar von Finanzfachleuten als FINANZOLIGARCHIE bezeichnet wird. Je weniger Repräsentanten, desto weniger Korruption. Und die Todesstrafe(von mir aus auch totale Zwangsenteignung - würde den reichen Bastarden wohl mehr Leid zufügen als der Tod...) auf Lobbyismus wäre auch nötig. Denn Lobbies sind, genauso wie der übermässige Reichtum Einzelner, ANTIDEMOKRATISCH."

p.s. Wer sich über die GROSSSCHREIBUNG beschwert und meint man soll nicht "schreien" ... ich finde es wäre schon lange Zeit daß die verarschte Mittel- und Unterschicht schreit und mehr..... tut es bald oder die Natur wird unsere Gesellschaft radikal reformieren bzw. wegrationalisieren. Und auch die abgehobenen Geldanbeter werden dann sehen, daß man Geld nicht essen kann und der Privatjet die Erde nicht verlassen kann.

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