App der Woche: Skweek
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

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Florian Pfeffer 30009 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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4. Juli 2012 - 18:00
Die Handhelds können sich vor einer wahren Retro- und Remake-Flut zurzeit kaum retten. Stellten wir vor ein paar Wochen noch ein Remake von North vs. South vor, ist diese Woche ein weiteres Spielchen aus der Amiga/Atari ST-Ära dran: Skweek. Bei Skweek handelt es sich um eine Variante von Q-Bert, bei der ihr blaue Spielfelder durch Drüberlaufen in rosarote verwandeln müsst. Ihr steuert dabei ein gelbes, strubbeliges Pelzwesen, das „wie der berüchtigte Muppets-Schlagzeuger aussieht“ (wie Kollege Locker dereinst in der Power Play feststellte) und dem Spiel seinen Namen gibt. Zuerst veröffentlicht wurde das Spiel im Jahre 1989 von der französischen Firma Loriciels.
 

Weg mit den blauen Aliens!
 
Sogar eine Hintergrundgeschichte für den 100 Level langen Knobel- und Geschicklichkeitsspaß hat sich Hersteller Freshuu aus den Fingern gesaugt: Der Heimatplanet der Skweeks wird von bösen Aliens überfallen, die mit ihren Farbkanonen den rosa Plüschtraum in tristes Blau umfärben. Das lässt der kuschelige Held namens Skweek nicht auf sich sitzen, greift sich seine Bubble Gun und tritt den Feldzug gegen die Invasoren im Alleingang an. Jeder Level funktioniert nach dem gleichen Prinzip, welches sich simpel liest, aber schwer zu meistern ist: Ihr müsst alle Felder umfärben. Dabei gilt es selbstverständlich auch, den aus ihren Löchern kriechenden Monstern auszuweichen.


Links: Die Anzeige weist auf ein Bonus-Item hin, das sich unterhalb von unserer Position befindet.
Rechts: Oftmals besteht die größte Herausforderung darin, nicht vom Spielfeldrand zu fallen.



Bunte respawnende Viecher

Der Teufel steckt allerdings im Detail: In manchen Levels wimmelt es geradezu von Gegnern, die unterschiedlich schnell und intelligent sind. Manche laufen nur stupide hin und her, während andere auf euch zu halten können. Die Grundvariante eures Schießprügels kann nur zwei Schüsse hintereinander abfeuern, die so lange über das Spielfeld fliegen, bis sie irgendetwas treffen. Apropos Spielfeld: Ist dieses in den ersten paar Levels noch größenmäßig überschaubar, so erstreckt es sich später über mehrere Bildschirme und wird automatisch (nur vertikal) gescrollt. Abgesehen von den normalen, einzufärbenden Feldern gibt es im Spiel noch eine Unmenge an Spezial- und Bonusfeldern, die ebenfalls durch Drüberlaufen aktiviert werden. Beispielsweise verlangsamen oder beschleunigen euch manche der Felder, andere verschaffen eurer Waffe schnellere oder parallele Schussfunktionen.
 
Abgeschossene oder auf andere Art beseitige Monster tauchen sofort wieder an ihrem Startpunkt auf – diese Spielmechanik ist klar dem Klassiker Pac-Man zu verdanken. Durch bestimmte Bonus-Items könnt ihr euch das Leben leichter machen: Der Freezer lässt Gegner kurz bewegungslos verharren, die Bombe zerfetzt alle momentan im Bild befindlichen Aliens und das Teleportfeld transportiert euch über weite Strecken innerhalb eines Levels. Wenn ihr ganz viel Glück habt, findet ihr ein Exit-Feld, über das ihr sofort zum nächsten Level gelangen könnt. In diesem Fall entgehen euch aber eventuelle Punkteboni in Form von bunten Gummibärchen, Extraleben und Ähnliches.
 
 
Fazit und Fakten
 
Gut, dass ihr am Anfang mit zehn Leben ins Spiel geschickt werdet. Die schmelzen nämlich im Laufe des Spiels schneller dahin als ein Banana Split, das ein nachlässiger Redakteur am Dachterrassen-Pool des Redaktions-Lofts vergessen hat. Sei es durch die fiesen Monster, die ihr nicht berühren dürft, durch hinunterfallen über den Rand des Spielfeldes oder einfach durch Ablauf der vorgegebenen Zeit: Ihr solltet jedes Extraleben unbedingt einsammeln, das euch vor die plüschigen Füße fällt. Skweek steht in der Tradition von Plattform-Spielen wie Bubble Bobble oder Pang, die dem Spieler eine Reihe von schnell immer anspruchsvoller werdenden Levels vorsetzt. An der Umsetzung auf Apples Betriebssystem gibt es nicht viel zu meckern, einzig die Steuerung könnte einen Tick akkurater sein. Die Frage ist eher, wer bereit ist, solch einem Spiel heute noch eine Chance zu geben. Aus heutiger Sicht wird mancher schnell dazu verleitet sein, derartige Plattformer als unfair oder zumindest als brutal schwer abzukanzeln. Andere wiederum werden die Herausforderung eines Titels schätzen, der sie nicht ständig an der Hand nimmt und bei dem sie sich den Erfolg durch langes und oftmals frustrierendes Üben erarbeiten müssen. Zu welcher Fraktion ihr gehört, müsst ihr für euch selbst entscheiden. Einen Trailer für Skweek findet ihr unterhalb dieser News.
 
  • Preis am 4.7.2012: kostenlos (iOS)
  • Erhältlich für iPhone und iPad (Universal App)
  • Remake des 1989er Klassikers vom Amiga / Atari ST
  • Anbindung an OpenFeint oder GameCenter
  • Steuerung durch Streichen zu der entsprechenden Seite
  • ca. 44 MB, iOS 3.1 oder höher


Video:

Anonymous (unregistriert) 4. Juli 2012 - 19:34 #

Machst du Witze? Skweek war schon auf dem Amiga eins der beschissensten Spiele.

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2208 - 4. Juli 2012 - 21:27 #

Wenn schon trollen dann bitte richtig.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21053 - 6. Juli 2012 - 13:26 #

Q-Bert war eines der wenigen GameBoy-Spiele aus der Anfangszeit, die an mir vorübergegangen sind. Gleich mal ausprobieren, ob das berechtigt war.

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