App der Woche: Darkside
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

iOS
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Florian Pfeffer 25276 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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27. Juni 2012 - 17:00

Wer mal wieder einen tadellosen Asteroids-Klon spielen möchte, der ist bei Darkside genau richtig. Das Spielchen kam schon vor längerer Zeit für PC und Mac heraus und wurde nun auch für iOS veröffentlicht. Ihr könnt es als Universal App kostenlos herunterladen und den Arcade-Modus spielen, sobald ihr jedoch auf den Missions- bzw. Survival-Modus zugreifen wollt, müsst ihr einmalig 0,79 Euro per In-App-Kauf entrichten. Abgesehen von diesen beiden neuen Modi bringt die Bezahlversion den Vorteil mit sich, dass euer Schiff mehr als eine einzige Smart Bomb gleichzeitig tragen kann.
 
Altbekanntes Spielprinzip mit neuer Grafikpracht

Das Spielprinzip von Asteroids ist altbekannt: Ihr steuert euch Raumschiff mit zwei Analogknüppeln, die auf dem Touchscreen des Tablets bzw. Telefons natürlich nur virtuell vorhanden sind und in den unteren beiden Ecken des Bildschirms dargestellt werden. Mit dem linken Stick könnt ihr herumfliegen, mit dem rechten bestimmt ihr die Schussrichtung. Zu Beginn eines jeden Abschnitts fliegt ihr um einen kleinen Planeten herum, um den außer euch selbst auch zahlreiche Felsbrocken schweben, die ihr mit einem gezielten Schuss in mehrere kleinere Brocken zerlegen könnt. Eure Aufgabe bei Darkside ist es aber nicht nur, die Felsen zu zerbröseln, sondern auch, die feindlichen Aliens aus dem Weg zu räumen, die ebenfalls dort ihr Unwesen treiben.
 
Diese können nur aus ein bis zwei gegnerischen Jägern bestehen, aber durchaus auch mal die Größe eines Trägers erreichen, die dann entsprechend härter zu knacken sind. Besonders gut gefallen haben uns die Bosse, die in Form von riesigen Spinnenrobotern auf dem Planeten umherstapfen. Manchmal treten sogar zwei dieser Riesenbiester gleichzeitig in Aktion und machen euch das Leben schwer. Die Hintergrundstory ist bei einem Spiel dieser Art nicht wirklich wichtig, und tritt dementsprechend nicht allzu stark in den Vordergrund. Die bösen Krainianer greifen die Minenkolonien in den äußeren Asteroidengürteln an, das war’s. Egal, auch ohne elaborierte Story haben wir uns gerne mit unserem „ArkLight X-52“ genannten Schiff durch Horden von Felsen und Feinden geballert.



Nur noch ein Leben übrig: Am Automaten müssten wir nun bald ein paar Groschen herauskramen.


Die Grafikpracht könnt ihr im Hersteller-Video unten bestaunen, trotz zahlreicher Explosionen und Objekte auf dem Bildschirm kam es bei uns nie zu Rucklern. Im Survival-Modus habt ihr nur ein einziges Leben, während euch im Arcade-Modus deren drei zur Verfügung stehen, die durch das Einsammeln von Extras wieder aufgefüllt werden können. Außerdem könnt ihr verschiedene Waffen benutzen, von denen manche naturgemäß effektiver als andere sind. Im Storymodus müsst ihr dann außerdem diverse Missionsziele erfüllen, beispielsweise eine Erzfabrik beschützen oder innerhalb einer vorgegebenen Zeit einen Boss besiegen.
 
 
Fazit und Fakten
 
Darkside mag zwar nicht den originellsten Namen haben, Laune macht es aber trotzdem ordentlich. In der von uns getesteten iPad-Variante war es zuerst ein klein wenig fummelig, gleichzeitig das Gerät festzuhalten und mit beiden Daumen die virtuellen Analogsticks zu bedienen, nach kurzer Eingewöhnungszeit hat es dann aber ganz gut geklappt. Optisch ist Darkside eine Wucht: An allen Ecken und Enden explodiert ständig etwas, die Asteroiden zerbratzeln wunderschön und die Laser- und Farbeffekte der Waffen sind ebenfalls sehenswert. Durch die verschiedenen Spielmodi, die Bosse und die rudimentäre Story kommt auch die Abwechslung nicht zu kurz. Wer ein paar entspannte Ballerrunden einlegen oder sich im Survival-Modus mit anderen messen will (Stichwort: Online-Highscorelisten), der sollte sich dieses günstige und an Speicherplatz auch nicht gerade hungrige Spielchen aufs Gerät laden.
   
  • Preis am 27.6.2012: 0,79 Euro (iOS, Universal)
  • Arcade-Modus kostenlos spielbar
  • Missions- und Survivalmodus bringen Abwechslung
  • Asteroids-Klon mit sehr schöner Präsentation
  • ca. 20 MB, OS 4.3 oder höher


Video:

Der mit dem Gnu im Schuh (unregistriert) 27. Juni 2012 - 20:05 #

Grafisch wirklich beeindruckend - spielerisch ist für mich "Space Miner" jedoch bedeutend besser.

TarCtiC 13 Koop-Gamer - 1658 - 27. Juni 2012 - 21:37 #

Quote: "Hört auf zu explodieren!"^^

TarCtiC 13 Koop-Gamer - 1658 - 27. Juni 2012 - 21:39 #

Ne mal Scherz bei Seite. Sowas übersteigt mein Auffassungsvermögen. Zu viele Farben, zu planlos unterwegs. Ich bin eher der Rundenstratege. ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 74597 - 28. Juni 2012 - 7:17 #

Benutzte bitte die Bearbeiten-Funktion, wenn du bei deinem Kommentar etwas ergänzen willst, dafür ist sie da ;). Danke.

DarkMark 15 Kenner - 2909 - 28. Juni 2012 - 7:38 #

Ich tue mich auf dem iPad mit diesen virtuellen Analogsticks (vor allem, wenn es zwei sind) immer wahnsinnig schwer. Was schade ist, ich liebe klassische Arcade-Shooter.

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2092 - 28. Juni 2012 - 10:19 #

Schaut toll aus, macht auch etwas Spaß, aber die Steuerung ohne Sticks und Feedback durch diese ist auf Dauer nichts für mich bei so einem Spiel. Da spiel ich dann weiterhin lieber Stardust auf der Vita.

Grüße,
Passatuner

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Action
Arcade
nicht vorhanden
nicht vorhanden
Clockwork Pixels
Clockwork Pixels
26.06.2012
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5.5
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