E3 2012: Divinity - Original Sin angeschaut

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Florian Pfeffer 30009 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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11. Juni 2012 - 14:06 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Den Konkurrenzkampf um die meisten "i" in einem Spieletitel haben den belgischen Larian Studios mit ihrem neuen Titel Divinity Original Sin schon so gut wie für sich entschieden: Absolut sechs i beziehungsweise eine i-Quote von 30 Prozent ist schwer zu schlagen. Doch hat das Rollenspiel, das frühestens in einem Jahr erscheinen soll, auch andere Vorzüge? Wir haben es uns auf der E3 von den Produzenten David Walgrave und Benoit Louzas vorführen lassen.

Nach Jahren der Folter

Die Schrägoben-Grafik ist, ähnlich wie bei Sacred 2 oder Dungeon Siege 3, farbenfroh, aber nicht übertrieben bunt. Als spielbare Charaktere könnt ihr die üblichen Heldentypen in eure Gruppe aufnehmen, allerdings sollen sie sich durch ihre "Back Stories" vom Einheitsbrei abheben. So ist der Zauberer nicht einfach irgendein Feuerballwerfer, sondern wurde erst von den Toten wiederauferweckt; entsprechend mies gelaunt ist er. Der Krieger ist ein gebrochener Held, der nach Jahren der Folter entkommen konnte. Diese Hintergrundgeschichten sollen in den Dialogen zum Tragen kommen, ob auch mal eine spezielle Quest wartet, wissen wir nicht. Apropos Dialoge: Dass Divinity auch jederzeit im Multiplayer-Modus gespielt werden kann, indem sich einfach neue Spieler in die laufende Partie einklinken, hat in den Dialogen witzige Konsequenzen. Sprecht ihr einen NPC an und müsst zwischen mehreren Antworten wählen, so darf dies jeder Spieler für sich tun: Die tatsächliche Antwort wählt das Spiel nach der Mehrheit aus. Bei einem Gleichstand (was beim Spiel zu zweit öfter vorkommen dürfte) wird die Antwort ausgewürfelt, wobei Spieler mit hohen Charismawerten einen Bonus auf ihren Wurf erhalten. In der Demoversion besaßen wir einen hohen Einschüchterungswert und konnten dadurch einen Trupp von Dynamit-Zwergen "überreden", sich selbst in die Luft zu sprengen

Magiesystem kombitauglich

Divinity wäre nicht Divinity, wenn man nicht mit fast allem interagieren könnte. Wir sahen in der Demo wuchtige Fässer emporgestemmt, Pilze verspeist und Besen als Waffe aufgenommen. Lustige Szenen ergeben sich auch, wenn ihr zu zweit in ein Haus eindringt, dessen Bewohner sich nun lautstark bei
Spieler 1 beschwert und versucht, diesen hinauszuwerfen, während Spieler 2 genüsslich den Nachbarraum ausplündert. Das Magiesystem ist stark auf die Naturelemente ausgerichtet. Je nach Skillung könnt ihr entweder Blitze oder die klassischen Feuerbälle verschießen oder es als Wassermagier in Strömen vom Himmel regnen lassen. In unserer Demo-Mission bekamen wir gezeigt, wie die Kooperation zwischen verschiedenen Klassen funktionieren kann: Um einen gnomengesteuerten Roboter zu elektrisieren und damit zu betäuben, ließ der Wassermagier es an der Stelle erstmal ordentlich schütten, sodass unter der Maschine eine Pfütze entstand. Daraufhin zauberte der Kollege einen Blitz in die Pfütze -- dummerweise konnte der Wassermagier nicht rechtzeitig ausweichen und wurde ebenfalls unter Strom gesetzt, worauf er heftig zu schimpfen begann. Solche kleinen Aha-Momente scheint es bei Original Sin öfter zu geben.

Rundenbasierte Kämpfe

Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, und zwar pro Charakter. Das heißt auch, dass sich bei einer Multiplayer-Koop-Runde gerade ein Spieler in einem Kampf befinden kann und rundenbasiert zieht, während der andere Spieler noch zu weit vom Schauplatz entfernt ist und sich daher noch in Echtzeit bewegen darf. Die Umgebung lässt sich im Kampf zum Vorteil des Spielers nutzen -- so sahen wir uns in der Demo mit einer deutlichen Übermacht konfrontiert, neben der aber -- welch ein Zufall -- ein paar Ölfässer herumstanden. Ein Feuerpfeil in die Fässer, und der Rest dürfte klar sein. Das ist zwar keine sonderlich originelle Idee, aber immerhin fanden wir die grafische Darstellung sehr nett. Auch Wettereffekte wie Wolkenbruch oder Gewitter sind grafisch eine Wucht. An jeder Ecke des Spiels merkt man zudem, dass die Entwickler den Humor nicht zu kurz kommen lassen werden. Bastler wiederum wird es freuen, dass ein Editor gleich mitgeliefert wird. Wir finden es jedenfalls sehr schade, dass wir noch ein Jahr auf Divinity Original Sin warten müssen!

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 11. Juni 2012 - 14:09 #

Sieht aus wie nen iPad Spiel. Urghs!

Florian Pfeffer Freier Redakteur - P - 30009 - 11. Juni 2012 - 14:10 #

Glaub mir, davon ist es nun wirklich meilenweit entfernt.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 11. Juni 2012 - 14:12 #

Stimmt, sorry!
Das hier auf dem iPad sieht meilenweit besser aus:
http://www.youtube.com/watch?v=QzhozsCXKC0

Despair 16 Übertalent - 4964 - 11. Juni 2012 - 17:55 #

Divine Divinity sah noch viel grottiger aus, war aber 'ne absolute Spielspaßbombe, wenn man sich mal reingefuchst hatte. Ich mag eine isometrische Perspektive - wenn sie sich nicht frei drehen lässt. Bei Sacred 2 wusste ich irgendwann nicht mehr, wo oben und unten ist...

Fuzzymancer 12 Trollwächter - 918 - 11. Juni 2012 - 14:41 #

Kenne jetzt nur den Vorgänger Ego Draconis, welches ich übrigens ein sehr gelungenes Spiel zumindest in der "Dragon Knight Saga" Edition.

Aber dieser Titel hat ja gar nichts mehr damit zu tun. Mal schauen was daraus wird.

Anonymous (unregistriert) 11. Juni 2012 - 14:58 #

Der Screenshot ist wirklich sehr unvorteilhaft. Im Trailer sieht das Spiel wirklich ordentlich aus, aber bei dem Bild zum Artikel habe ich auch zuerst an 3DS/iPad gedacht.

Olphas 24 Trolljäger - - 48511 - 11. Juni 2012 - 15:54 #

Das werde ich auf jeden Fall im Auge behalten. Divine Divinity/Beyond Divinity, an denen sich das ja wohl mehr orientiert, waren eigentlich gute, wenn auch etwas unfertige Spiele. Und Ego Draconis mochte ich in der Dragon Knight Saga auch gern. Ich mag einfach, dass Larian sich und ihre Welt nicht ganz so bitterernst nehmen sondern immer mit einem Augenzwinkern rangehen.

Sonyboy 12 Trollwächter - 865 - 11. Juni 2012 - 22:41 #

Ist das Spiel nicht PC only ?

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2589 - 13. Juni 2012 - 10:40 #

ah ein neues Divinity, die letzten teile fand ich auch schon immer sehr intressant. jeder teil ist anders als der vorherige auch wenn sie nie zu den wirklichen top titeln ihrer zeit zählten waren sie doch immer gut

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