Among the Sleep: Albtraum-Horror auf allen Vieren

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30. Mai 2012 - 0:45 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Während die meisten Horror-Spiele wie die Dead-Space-Reihe den Spieler durch drastische Gewaltdarstellung und ins Action-Genre abdriftendes Gameplay von der eigentlich Intention, selbigem das Fürchten zu lehren, ablenken, setzen einige wenige Genre-Vertreter wie Amnesia - The Dark Descent stattdessen auf subtilen Grusel und gekonnt eingesetzte Schockeffekte. Genau an diesem Punkt möchte das unabhängige Entwicklerstudio Krillbite aus Norwegen ansetzen und euch in die Rolle eines der wohl hilflosesten Wesen versetzen: In Among the Sleep seht ihr die Welt aus den Augen eines Zweijährigen und bewegt euch dementsprechend ungelenk und auf allen Vieren fort.

Nachdem ihr eines Abends zu Bett gebracht werdet, nehmen in eurem Zuhause mysteriöse Geschehnisse ihren Lauf. Ob es sich dabei nur um einen Albtraum handelt, bleibt unklar, die Grenzen zwischen Realität und Traumwelt scheinen fließend ineinander überzugehen. Einen ersten Eindruck, was euch im fertigen Spiel erwartet, vermittelt ein rund zweiminütiger Gameplay-Trailer, den ihr euch direkt unter dieser News anschauen könnt. Aus der Egoperspektive begebt ihr euch auf eine Erkundungstour durch das Elternhaus – der ungewohnte Blickwinkel, die unheimlichen Lichtverhältnissen und eine bedrohliche Soundkullise lassen dabei eine beklemmende Atmosphäre aufkommen.

Wie Krillbite mittlerweile klarstellte, werdet ihr euch jedoch nicht zwingend kriechend fortbewegen müssen. Das Krabbeln ermöglicht euch hauptsächlich, an sonst unerreichbare Orte zu gelangen und euch vor Gefahren zu verstecken. Der Entwickler bezeichnet das innovative Horror-Erlebnis auf der offiziellen Website als interaktives Experiment. Inwiefern es sich bei dem Titel um ein vollwertiges Spiel oder aber um eine Erfahrung wie Dear Esther handeln wird, lässt sich daher zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Among the Sleep erscheint 2013 für PC und Mac.

Video:

Keksus 21 Motivator - 25101 - 30. Mai 2012 - 1:23 #

Irgendwie wirkte mir das Kind im Trailer zu erwachsen. Mit 2 Jahren würde ein Kind kaum Gefahren einschätzen können, weshalb dieses keuchen wegen Angst doch irgendwie merkwürdig wirkt.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6091 - 30. Mai 2012 - 8:05 #

Stimmt, für ein Zweijähriges scheint mir das Kind auch zu gekonnt und zu flink in die schützenden Ecken zu strafen.

Trotzdem gefällt mir die Idee, und das Video fühlt sich schon ganz spannend an. Ich fürchte, für solche Spiele bin ich leider zu waschlappig. Möh.

Janno 15 Kenner - 3472 - 30. Mai 2012 - 2:45 #

Also das Video haat schonmal 'ne sehr gute Stimmung und die Idee, dass man ein 2jähriges Kind spielt, ist auch mal was erfrischend Neues.
Bin ich echt mal gespannt.

Hagen Gehritz Redaktions-Praktikant - 5064 - 30. Mai 2012 - 8:28 #

Die Idee und die Perspektive, die sich daraus ergibt, ist eine tolle Sache. Auch das Gefühl für Horror im eigenen Haus und vermutlich das Fehlen der Eltern um Sicherheit zu vermitteln sind starke Atmosphäre-Boni.

Nur ist die Rolle des Zweijährigen, wie schon oben beschrieben, nicht so glaubwürdig umgesetzt. Wie auch, wäre doch die normale Reaktion eines Zweijährigen auf Angst schlicht losheulen, nicht?

Vidar 18 Doppel-Voter - 12580 - 30. Mai 2012 - 9:02 #

Kleine Kinder suchen wenn sie sich erschrecken durchaus auch die Flucht bzw versteckt sich. Glaube manche unterschätzen hier die 2 Jahre ;)

Einzig was nicht so passt ist das sie so schnell die Treppe runter stürmt. Etwas langsamer gehen so kleine Kinder schon und das auch nur wenn sie dürfen.
Gibt ja Eltern die Ihre Kinder nicht die Treppe runter gehn lassen obwohl sie schon nen Jahr alt sind (und gehn können)

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 58361 - 30. Mai 2012 - 9:34 #

Sieht interessant aus. Ist mal ein anderer Ansatz.

Ghostwriter (unregistriert) 30. Mai 2012 - 9:41 #

Interessantes Konzept, wird auf jeden Fall weiter beobachtet.

Anothep (unregistriert) 30. Mai 2012 - 9:53 #

Ich könnte mir das auch als FPS vorstellen. Der zweijährige Protagonist kämpft sich mit seiner Seifenblasen-Pistole durch das Haus und vertreibt die bösen Poltergeister. Für eine zweijährige Teppichratte ist so ein Haus sicher riesengroß und überall findet er Nachfüllfläschchen und Batterien für seine Pistole. Natürlich dürfen Erste-Hilfe-Pakete nicht fehlen, in denen er Pflaster mit Benjamin Blümchen drauf findet. In höheren Leveln auch mit Spongebob und Patrick.
Als ganz besonders wertvoll erweisen sich Wickeloasen im ganzen Haus, wo man sich trockenlegen und pudern kann. Bei so vielen Schockmomenten geht dem halslosen Monster sicher ziemlich die Düse :-D

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36226 - 30. Mai 2012 - 10:00 #

Nun ja, ich denke auch, ein Zweijähriger würde in der Ecke sitzen und heulen und nicht rumkrabbeln und gucken was da los ist. Das Klettern auf den Tisch und wieder Runterspringen kommt mir auch nrealistisch vor. Man muss das wohl ausblenden und einfach die eingeschränkten Fähigkeiten bedenken, die man in dieser Rolle hat, dann könnte das trotzdem ein nettes Gruselabenteuer werden.

falc410 14 Komm-Experte - 2429 - 30. Mai 2012 - 10:04 #

Und ich dachte man spielt ein Schaf auf dem Weg zur Schlachtbank. Finde den Titel unpassend :)
Noch dazu wissen 2 jährige noch gar nicht was Angst bedeutet. Aber könnte trotzdem ein nettes Spiel werden.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12580 - 30. Mai 2012 - 10:59 #

lol warum sollen 2 Jährige angst nicht kennen?

HisRoyalDudeness 09 Triple-Talent - 318 - 31. Mai 2012 - 20:26 #

Angst ist eine archaische, eine angeborene Empfindung, die man instinktiv verspürt. Nur weil das Kleinkind Angst noch nicht verbalisieren / visualisieren (Letzteres kann es u.U. wenn es malt) kann, lässt sich daraus nicht ableiten dass es Angst nicht kennt.

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