500 Teilnehmer bei Demo für Jugendkultur in Karlsruhe

Bild von Gucky
Gucky 34200 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S5,C10,A10,J10
News-Redaktion: Hat von der Redaktion weitere Rechte für das News-Redigieren erhaltenDieser User unterstützt GG seit zwei Jahren mit einem Abonnement.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtDieser User hat uns an Weihnachten 2016 mit einer Spende von 10 Euro unterstützt.Silber-Archivar: Hat Stufe 10 der Archivar-Klasse erreichtSilber-Cutter: Hat Stufe 10 der Cutter-Klasse erreicht

7. Juni 2009 - 13:59
Wie GamersGlobal bereits berichtete, sind die am 5. Juni geplanten Intel Friday Night Games (IFNG) in Karlsruhe vom Veranstalter Turtle Entertainment abgesagt worden, weil viele politische Kräfte eine Veranstaltung mit sogenannten „Killerspielen“ verbieten wollten.
 
Stattdessen hat am 5. Juni die IFNG von 18.00 bis 21.00 Uhr in Karlsruhe eine Demonstration für Jugendkultur organisiert, bei der sich nach eigenen Angaben etwa 500 Personen eingefunden hatten. Die Veranstalter und Beteiligten wollten auf die Straße gehen, um gegen die Willkür der Politiker und der völlig überzogenen Verbotsforderungen für Computer- und Videospiele zu demonstrieren.
 
Die Veranstaltung sei nach Angaben von IFNG ein voller Erfolg gewesen, bei der sich auch unbeteiligte Passanten hinzugesellt hätten, die eigentlich rein gar nichts mit der Sache zu tun gehabt hatten.
 
Weiter unten könnt ihr ein Video mit Ausschnitten von der Demonstration sehen.

Video:

Gucky 22 AAA-Gamer - P - 34200 - 7. Juni 2009 - 13:49 #

Schon irgendwie beeindruckend wie ich finde. Interessant ist für mich, dass zum Schluss des Videos noch Jörg Tauss von der SPD gesprochen hat, der zuletzt in die Schlagzeilen wegen seiner "Beschäftigung" mit Kinderpornographie gekommen war.

Witzig fand ich, dass einige Demonstranten die Tetrismusik gesungen haben ;).

Christian Korndoerfer 14 Komm-Experte - 2103 - 7. Juni 2009 - 14:00 #

war auf jeden fall ein wichtiger, guter erster schritt

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 7. Juni 2009 - 14:07 #

Das Video war auch ganz nett. Aber irgendwie sah das teilweise doch nach grölenden Betrunkenen aus :)

Anti 11 Forenversteher - 751 - 7. Juni 2009 - 14:21 #

Och meno hätte ich doch nur von der Demo gewusst...

Name 7. Juni 2009 - 14:46 #

Man darf sich eifnach nicht alles gefallen lassen. Diese ganzen verbote usw. lächerlich. Die wollen nur von den waren problemen ablenken! nämliche ihre SCHLECHTE POLOTIK

Lyrically (unregistriert) 7. Juni 2009 - 15:27 #

Bin gespannt ob sich das heute bei der Europawahl abzeichnet... ich hoffe genug junge Menschen gehen wählen.

Pausen 11 Forenversteher - 813 - 7. Juni 2009 - 17:12 #

Evtl. wird sowas jetzt öfters gemacht
der erste Stein is ja jetzt in Rollen gekommen

Im grunde kann man sowas nur begrüssen
nicht immer nur beschweren wie scheisse doch alles ist
hier wird endlich auch mal was aktiv dagegen gemacht

Lyrically (unregistriert) 7. Juni 2009 - 17:42 #

Ich hoffe das die Gamer lauter werden, aber friedlich dabei bleiben. Nur so kann man wohl was bewegen

Zup 10 Kommunikator - 549 - 7. Juni 2009 - 18:52 #

In welchem Land leben wir eigentlich, wo man für das spielen von Computerspielen demonstrieren muss ? Sich rechtfertigen muss, sobald man einen VIRTUELLEN Schuss abgibt, man aber fröhlich in Schützenvereinen rumballern darf ?

Eine tolle Sache mit der Demo. Leider werden die Politiker diese Aktion nicht verstehen, genauso wenig wie sie das Thema verstanden haben, über das sie Gesetze entwerfen. Aber das ist ja leider kein Einzelfall ...

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 7. Juni 2009 - 20:20 #

Eine sehr schöne Aktion. Ich hoffe das die Branche irgendwann auch mal eine Stimme bekommt, Bürger auf der Straße die für etwas eintreten ist klasse, ich wünsche mir aber auch das sich auch Firmen und Verbände aus der Branche die von diesen Themen direkt betroffen sind, auch Gehör verschaffen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 341741 - 7. Juni 2009 - 22:51 #

Naja, 500 Demonstranten finde ich jetzt nichts, was gewisse Innenminister unruhig schlafen ließe. Vielleicht zeigt das aber auch, dass die meisten Computerspiele ihr Hobby eben als das ansehen: ein Hobby -- und nicht als verbissene Ideologie, für die man an der Schleuse des Kanzkeramts rütteln müsste.

Rondrer (unregistriert) 7. Juni 2009 - 23:12 #

ich find 500 jetzt nicht so schlecht. Aus dem von dir angesprochenen Grund hab ich damit gerechnet, dass es deutlich weniger sein würden und dadurch die ganze Veranstaltung ziemlich lächerlich rübergekommen wäre.
Ich glaub nicht, dass hier jemand Großdemonstrationen mit mehreren tausend Leuten erwartet.

Lyrically (unregistriert) 8. Juni 2009 - 9:12 #

eine 0 mehr und es würde echt wirkung zeigen. So wird es wohl echt nur ein müdes lächeln geben o:

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 8. Juni 2009 - 14:37 #

Genauso, wie es hier auch schon in vielen GG.de Kommentaren deutlich geworden ist, bin ich der Ansicht, dass die 'Gamer' sich eben nur in der Defensive bewegen können. Egal wie niedrig die Zahl in manchen Augen sein mag, es war auf jeden Fall mehr als sinnvoll Zeichen in Karlsruhe zu setzen. Karlsruhe ist neben Bremerhaven mit ein Ausgangspunkt für die aktuelle Situation, weshalb die direkte Reaktion auf die Absage der IFNG umso würziger war. Gesondert kommt noch die Bedeutung von Karlsruhe hinzu, da es extrem symbolträchtig aufgrund dem Status als Sitz des Bundesverfassungsgerichtes - quasi als letzter Sitz der 'Gerechtigkeit' – ist. Ein glücklicher Umstand also.

Andererseits muss man sich vor Augen führen, dass die Killerspiel Debatte bei vielen Spielern eigentlich auch nicht als so gravierend wahrgenommen wird, da es ihnen persönlich zu lächerlich erscheint. Mindestens ebenso lächerlich, wie die Gleichsetzung von Killerspielen auf Ebene der Kinderpornographie. Dementsprechend sehen Viele einfach nicht die Notwendigkeit sich derart zu mobilisieren, wie Vertreter diverser politischer Ideologien, eben weil es mit als Grundrecht angesehen wird zu Spielen (was es meiner Meinung nach auch unumstritten ist).

Da ich mehrfach nach Karlsruhe pendele, bereue ich es, dass ich nicht dabei war - unter den nun 500 Spartanern. ;-)

Mister Y 10 Kommunikator - 448 - 9. Juni 2009 - 21:54 #

Noch gibt es ja auch noch keinen konkreten Gesetzesentwurf - wenn es schon einen solchen gäbe hätte ich auch den Weg nach Karlsruhe auf mich genommen. So besteht ja noch keine konkrete Bedrohung. Ich denke mal vielen anderen geht es genauso - und dann hätten sich weit mehr dort eingefunden um ihrem Unmut eine Stimme zu geben.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit