Hard Reset: DLC wertet Steamfassung zur Extended-Version auf

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30. April 2012 - 9:24
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Während sich alle Käufer der Retail-Version von Hard Reset (GG-Test 6.0) bereits seit dem 8. März über fünf neue Levels, zwei neue Maps, einige neue Gegner und eine erweiterte Story freuen, gingen Käufer der Steam-Variante bislang leer aus. Der polnische Entwickler Flying Wild Hog hatte zwar bereits zur Veröffentlichung der Retail-Fassung angekündigt, die Inhalte auch auf Steam nachreichen zu wollen, aber ohne ein konkretes Datum zu nennen.

Das hat sich jetzt geändert: Alle Bonus-Inhalte der sogenannten Extended Edition sollen unter dem Namen Hard Reset: Exile noch im Laufe dieser Woche über Steam kostenlos zur Verfügung gestellt werden und somit rund drei Stunden zusätzliche Unterhaltung bieten. Unten eingebettet ist der Trailer zur Extended Edition vom März.

Video:

raumich 16 Übertalent - 4673 - 30. April 2012 - 9:47 #

Zum Glück hatte ich damals beim Indie Royale Bundle zugeschlagen. Schöne Maßnahme der Entwickler den DLC jetzt kostenlos nachzureichen.

MMKING 17 Shapeshifter - 6725 - 30. April 2012 - 10:00 #

Alle sagen mir immer ich solls mal spielen. Vielleicht hol ichs mal endlich nach xD

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4468 - 30. April 2012 - 18:03 #

Ist ein Oldschool-Shooter, der leider auch negative Eigenschaften der alten Titel übernommen hat. Man ballert eigentlich nur eine Gegnerwelle nach der anderen weg, tolle KI, Story und Atmosphäre gibt's nicht. Zumindest in den zwei Stunden, die ich's gespielt habe, länger hab ich's dann doch nicht ertragen.

Wer Serious Sam mag, wird's lieben. Alle anderen sollten mit Vorsicht rangehen.

Die Technik ist ganz ok, aber auch nichts herausragendes. Mit Crysis, Crysis 2 DX11 oder Battlefield 3 kann es nicht mal ansatzweise mithalten. Da hab ich viel mehr erwartet und bin auf das "PC only"-Marketinggeblabber reingefallen.

Duke Nukem Forever war für mich ein schönes Beispiel für gutes Oldschool-Design. Hard Reset eher nicht. Da macht mir das Original Doom von 1993 viel mehr Spaß. Das hatte tolles Leveldesign und exzellentes Gegner- und Waffendesign. Das fehlt Hard Reset. Wie gesagt, sehr Serious-Sam-mäßig.

Anonymous (unregistriert) 1. Mai 2012 - 8:33 #

Was ein Blödsinn 'Kopfschüttel*

KosmoM 13 Koop-Gamer - 1769 - 1. Mai 2012 - 11:29 #

Lass mich raten, ist ein Superspiel, weil es ja "oldschool" sei, und, was natürlich noch besser ist, "pc-exklusiv".

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4295 - 30. April 2012 - 10:51 #

Ich freue mich drauf. HR war für mich der beste Shooter seit Langem, fühlt sich wie ein modernes Unreal an, hohe Geschwindigkeit, abwechslungsreiche Waffen, Circlestrafing, Ausweichen, coole Atmosphäre und versteckte Secrets. Sozusagen kein entschleunigtes Spiel für Couch und Controller, sondern adrenalingeladene Action.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4468 - 30. April 2012 - 18:08 #

Den Vergleich mit Unreal finde ich eher unpassend. Unreal hatte viel Abwechslung zwischen den Gefechten, während Hard Reset nur stures Rumgebolze mit einer Gegnerwelle nach der anderen ist. Unreal war unterhaltsam und originell, während Hard Reset extrem repetitiv wie Serious Sam ist.

Nach einer halben Stunde Serious Sam werde ich echt matschig im Kopf und muss aufhören. Mit Hard Reset geht es mir genauso. Unreal hab ich hingegen Stunden am Stück gespielt.

KosmoM 13 Koop-Gamer - 1769 - 30. April 2012 - 18:33 #

Sehe ich auch so. Zwar war Unreal konservativ, was storytelling betraf (da sollte erst HL und MoH etwas ändern), in allen anderen Punkten (Leveldesign, Gameplay, Grafik, und vor allem KI) setzte Unreal neue Maßstäbe, und sollte dem Shootergenre neues Leben einhauchen. Hard Reset ist einer der Spiele, die man vor 13 Jahren noch als Doom-Klon bezeichnet hat. Und es ist auch nicht wirklich ein guter, sprich, vor 13 Jahren hätte das Spiel keine Sau interessiert. Aber da ja, wie wir alle wissen, alles neue Mist ist, früher alles besser war, das Gras auf der Nachbarwiese grüner war, ist es ein gutes Spiel (man lese die Kommentare zum Test auf der Gamestar). Packst du dann noch das Label "PC-only" drauf, dann kommen sie alles. Zumal ich eh den Begriff Oldschool bei nem Shooter sehr seltsam finde, den das eigentliche Gameplay hat sich nie geändert (lauf rum und töte alles, was auf dich schießt). So spielte sich Doom anno 93, und so spielt sich CoD:MW3 und BF3 anno 13.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4295 - 1. Mai 2012 - 10:32 #

Ich respektiere Eure Meinungen, da es sich ja bei Unterhaltung um subjektive Eindrücke handelt. Aber ich will gerne erklären, warum aus meiner Sicht ein Vergleich mit Shootern wie CoD absurd ist, aber ein Vergleich mit Unreal Sinn macht:

Shooter wie Unreal, Serious Sam, Duke Nukem oder eben jetzt Hard Reset leben davon, die Gegner und die oft langsamen Geschosse auszumanövrieren. Ständige Bewegung, ein Gefühl für Raum und Geschwindigkeit sind hier ein Muss. Es ist wie ein Kinderspiel aus der Jugend, das dem man Fangen, Ausweichen und Laufen kombiniert und macht deswegen Spaß. Das Storytelling ist mir daher in solchen Spielen auch absolut zweitrangig, oft stören mich erzählerische Zwischensequenzen sogar, weil sie den Spaß und den Adrenalinfluss unterbrechen.

Shooter wie BF3 oder CoD funktionieren (vor allen Dingen im SP-Modus) nur durch Ausnutzen der Deckung und leben davon, zielgenau zu schießen, unbemerkt zu bleiben und mit Bedacht vorzugehen. Das würde ich eher mit einem Suchen und Verstecken Spiel aus der Kindheit vergleichen. Es ist dadurch etwas verlangsamt und weniger adrenalingeladen. Dazu kommt, dass diese Spiele ständig den Spielfluss wegen der Story und Skriptsequenzen unterbrechen, was den Adrenalinkick nochmals stört.

Diese spieltechnische verlangsamte Ausrichtung macht aber Sinn, wenn man die Konsolenspieler anvisiert, die in der Mehrzahl eher Mainstream-Gamer sind und eher gemütlich auf der Couch mit Controller spielen wollen und den Wettkampf nicht so im Vordergrund sehen.

Diese modernen Shooter sind (mal etwas übertrieben ausgedrückt) interaktive Filme, die durch Quicktime-Events unterbrochen werden, während die Old-school Shooter einfach nur Spiele des Spielens wegen sind. Dass ich nicht ganz falsch liege, zeigt ein Playthrough-Video von Harald Fränkel, wo er CoD MW2 als Pazifist durchgespielt hat und dabei nur in absoluten Ausnahmefällen auf einen Gegner geschossen hat. Die Spielmechanik bestand also in seinem Durchlauf nur noch im Abklappern der Trigger für das nächste Sript-Event.

KosmoM 13 Koop-Gamer - 1769 - 1. Mai 2012 - 11:27 #

Ähm ich will zwar nicht klugscheißen, aber es gibt genug Videos, die demonstrieren, dass man auch Spiele wie Unreal oder Quake ohne einen einzigen Gegner zu töten, durchspielen kann. Das Argumentiet wäre damit hinfällig.

Denn wie ich bereits gesagt habe, das Shootergenre hat sich nie wirklich verändert, was Gameplay angeht. Ereiche den Levelexit, ohne zu sterben.

Das das Genre "langsamer" wurde, hängt aber auch am Realitätsanspruch, den die moderneren Spiele haben wollen. Zehn Riesenwaffen durch die Gegend zu schleppen, dabei 20m durch die Luft zu springen, überall komischerweise Medikits und Munition zu finden, dass macht sich in einem Spiel, dass sich an aktuellen Konflikten orientiert, doch seeeehr seltsam. Desweiteren halte ich ja eh deine Meinung, dass das Gameplay aufgrund der Mainstream-Konsolenspieler (deren existiert genauso da ist, wie die Mainstream-PCspiele, ist ja nicht so, dass CoD auf dem PC ein flopp sei) runtergeschraubt wurde, für falsch. Gerade Halo, als Bindeglied zwischen "Doom-Klon" und "modernen Shooter" spielt sich schnell. Es ist doch eher so, dass der Markt der "Doom-Klone" durch eben diese so übersättigt war, dass es auch heute kaum einer mehr Spielen möchte. Oder aber, es gibt keine guten Spiele mehr für dieses Genre, dass kann natürlich auch sein, die letzten Vertreter waren ja eher so meh (DN4, SS3, Hard Reset). So richtig haben die Spiele ja nicht eindruck hinterlassen.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4295 - 1. Mai 2012 - 13:27 #

Allein durch die Bosskämpfe wirst Du wohl kaum einen Oldschool-Shooter spielen können, indem Du überall durchläufst.

Die überall herum liegenden Heilpacks und Muntionspäckchen sind gewöhnlich nach Spielfluss verteilt und sollen dem Spielspaß dienen und eine Herausforderung darstellen. Ein Selbstheilung in den von Dir eher realistisch genannten Spielen ist da viel magischer und dient natürlich auch nur dem Spielfluss, aber auch der Vereinfachung, um Frustmomente zu vermindern. Das hat wieder den Grund, den Mainstream-Spieler besser bei der Stange zu halten, der übrigens, nachgewiesenermaßen mit aktuellen und realistischen Szenarien besser zurecht kommt, als mit den fantasiereichen, fiktiven Szenarien oder mit der weit entfernten Vergangenheit.

Für einen Publisher macht es also Sinn, diesen Mainstreamer als Kunden zu adressieren. Ob ich das persönlich mag, ist da nur zweitrangig.

Damit kann man schwer durch Verkaufserlöse etwas über die Qualität des Genres oder einzelner Subgenres sagen. Spiele, die dediziert auf ein bestimmtes Zielpublikum ausgelegt werden (z.B. auf erwachsene Core-Gamer, auf Strategiespieler oder auf Adventure-Fans) können sich schlechter verkaufen aber dennoch für diese Zielgruppe bei weitem interessanter, erlebnisreicher und spannender sein und damit eine höhere subjektive Qualität erreichen.

BIOCRY 15 Kenner - P - 3142 - 30. April 2012 - 20:29 #

DLC's die Kostenlos sind, sind IMMER willkommen!!! So sollte es immer laufen. Früher gab's Patches, die sowas mit sich brachten. ;-)

KosmoM 13 Koop-Gamer - 1769 - 1. Mai 2012 - 11:28 #

Nein, gab es kaum, ich hab dieses Früher tatsächlich selbst erlebt.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 1. Mai 2012 - 12:32 #

Wir sind in zueinander fast parallel liegenden Realitäten aufgewachsen, wie mir's scheint. = )

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4468 - 1. Mai 2012 - 19:48 #

Eher in verschiedenen Zeiten. Er wird das früher der 80er und 90er meinen. Da waren kostenlose Spielerweiterungen sehr selten.

Ende der 90er bis Mitte 2000 gab's das hingegen immer wieder mal. V.a. bei den großen Namen wie z.B. Unreal Tournament.

Politician 12 Trollwächter - 1105 - 1. Mai 2012 - 9:31 #

Mir hat das Spiel sehr viel Spass gemacht und es ist der erste reine Shooter seid Jahren den ich durchgespielt habe. Sicher die Story ist nicht brilliant aber das Gameplay macht durch seine Geschwindigkeit einfach Spass.
Die Waffen sind sehr abwechslungsreich und man sucht ständig nach Secrets. Dazu regenieriert sich die Gesundheit nicht automatisch sondern nur die Schilde. Das Spiel ist bereits auf normal richtig schön schwer und motiviert sehr gut.
Mir ist auch ehrlich gesagt bei einem Shooter lieber, wenn sich die Story sehr zurückhällt als wenn ich plumbe Amipropaganda vorgesetzt bekomme.
Die Shooter mit logischer und halbwegs ordentlicher Story kann man an einer Hand abzählen.
Das einzige was bei Hard Reset richtig schlechte war, war die Vertonung in deutscher Sprache. Vorallem die Hauptfigur wirkte sehr seltsam.
Aber da die Sotry keine große Rolle spielt, ist das nicht so wichtig.

Die Gegnervielfalt könnte größer sein, das stimmt sicherlich.

Sehr schön ist bei Hard Reset wie man die Level nutzen kann. Man kann sehr viel sprengen und elektrische Felder auslösen, die gerade gegen schwere Gegner sehr helfen.
Am Ende gibt es auch ein paar sehr nette Bossfights.

Die Grafik bewegt sich über dem Niveau eines COD aber kommt an die absolute Spitze nicht ran....trotzdem merkt man dem Spiel an allen Ecken und Enden an, dass es auf den PC als Plattform optimiert wurde und das tut dem Spiel richtig gut.

Ich freue mich auf den DLC und werde ihn sicher durchspielen.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20726 - 1. Mai 2012 - 10:04 #

Allein schon die Tatsache das man über 3 Std an einem kostenlosen DLC spielen kann (was ein klein wenig kürzer ist als der Singleplayer-Part von CoD) ist doch allein ein Grund diese Firma zu unterstützen. Bitte mehr solcher Firmen. Thx. :)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4295 - 1. Mai 2012 - 10:34 #

Absolut!

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