Jane Jensen: Kann sich Remake von Gabriel Knight vorstellen

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26. April 2012 - 14:31 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Das Teaser-Bild zeigt ein Artwork aus Jane Jensens kommendem Adventure Moebius.

Der Name von Autorin und Game Designerin Jane Jensen ist Adventure-Spielern spätestens seit dem vierten Teil der King's Quest-Serie vertraut. Bekannt ist die Amerikanerin und ehemalige Angestellte von Sierra aber nicht zuletzt für ihre Gabriel Knight-Serie. Gegenüber Gamesradar.com äußerte sich Jensen nun zu den Chancen auf ein Remake des ersten Teils, Gabriel Knight – Sins of the Fathers. Jensen zeigte sich alles andere als abgeneigt und weckt Hoffnung bei den Spielern, das erste Abenteuer nochmal neu aufzulegen.

Ja, ich denke es gibt eine wirklich gute Chance, dass das passiert.

Tatsächlich habe sie bereits mit dem Rechtinhaber Activision darüber gesprochen, viel sei aber vom Erfolg ihres aktuellen Projekts abhängig, dessen Finanzierung via Kickstarter noch nicht ganz steht. Vor kurzem hatte Jensen ihr neues Spielestudio Pinkerton Road vorgestellt, bei dem die Unterstützer selbst mitbestimmen können, welches Spiel als nächstes entwickelt werden soll (wir berichteten). Vor wenigen Tagen gab die Adventure-Ikone bekannt, dass es sich um das Spiel Moebius handeln wird. Darin geht es um einen Antiquitätenhändler, der Zeuge einiger mysteriöser Ereignisse wird. Das klassische Adventure soll im Stil einer Graphic Novel sein und zwei Spielmodi anbieten: einen für Casual-Spieler und einen herausfordernden für Abenteurer. Des Weiteren verriet Jensen, dass es sich bei Moebius um eine Art geistigen Nachfolger zu Gabriel Knight handeln soll.

Jane Jensen stünde mit dem Remake eines Adventure-Klassikers nicht allein da. Erst Anfang dieses Monats hatten Al Lowe und Replay Games eine Kickstarter-Kampagne für ein Remake vom ersten Abenteuer von Schwerenöter Larry Laffer gestartet – und bei aktuell sechs noch ausstehenden Tagen die Finanzierung erfolgreich auf die Beine gestellt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 26. April 2012 - 16:04 #

das wäre doch nice. finde generell bei den ganzen adventure-klassikern kommen andere titel neben den lucasarts-games viel zu kurz weg. schätze mal, dass neueren spielern gabriel knight schon gar kein begriff mehr ist, während hingegen monkey island doch viele kennen.
zumindest der erste teil der gk-reihe gehört imo jedenfalls auch zu dem spitze der genre und schafft auch heute noch durch die story und dialoge zu begeistern (im gegensatz zu mi, wo einem heute doch der plumpe und kindische humor net mehr ganz so überzeugen kann).

ps: kudos! ;)

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 26. April 2012 - 16:18 #

Diese Pixelbreiabsucherei vom 1. Teil konnte man sich ja schon zum Release nicht antun.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 26. April 2012 - 16:24 #

damals war es üblich keine hotspot-anzeige zu implementieren.
hab es wohl erste mal vor nem jahr oder so gespielt, hatte aber nicht wirklich probleme die wichtigen interaktionspunkte auszumachen.

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 26. April 2012 - 16:51 #

Och nö...

Ich mag die Gabriel Knight Reihe, Teil 1 & 2 sind gerade auf dem Rechner und Teil 2 in der mache - aber mal ganz ehrlich - ein Remake benötigen die nicht...

Die Konzeptvorschläge von Jensen für die Kickstarterkampagne sehen alle vielversprechend aus, da braucht es dann nicht stattdessen den alten Wein wieder...
Wenn Jensen schon mit Activision spricht warum dann nicht über Teil 4? Für ein Remake braucht Activision Jane Jensen nicht...

mpedro667 08 Versteher - 201 - 26. April 2012 - 16:57 #

Würd mich riesig über ein Wiedersehen mit Gabriel freuen! Hab damals alle drei Teile bis zum Umfallen gespielt, besonders die Englischen Versionen von Teil 1 und 3 mit Tim Curry und Mark Hamill als Synchronsprecher sind genial! Der zweite Teil spielt in Bayern und strotzt nur so vor Klischees über Deutsche ;-P Ist aber aufgrund der Story und der Machart (War mein erstes Full-Motion-Video-Spiel und hat mich für diese Art von Adventures begeistert) mein Favorit. Jensens letztes Spiel Gray Matter fand ich hingegen nicht so berauschend...

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 26. April 2012 - 20:02 #

Ja, Teil 2 war schon unfreiwillig komisch. Aber Amerikaner die sich an der deutschen Sprache die Zunge verknoten sind ja im US-Fernsehen andauernd zu bestaunen. Ein aktuelles Beispiel wäre die Serie "Grimm". Alias war damals auch zum Schiessen. xD

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 27. April 2012 - 11:00 #

Ich habe hier noch die Retailfassung mit 6 CDs auf deutsch und spiele nun zum erstenmal die GOG Fassung in englisch. Ich finde es zwar für Deutsche wirklich teil (unfreiwillig) komisch, andererseits faszinierend, da in der Fassung gerade für die englischen "Native Speaker", das Gefühl im Ausland unterwegs zu sein und man teilweise nichts versteht gut rüberkommen muss. Wenn jemand mit Grace oder Gabriel auf deutsch redet haben sowohl die Figuren als auch der Spieler keinen Schimmer was die sagen - von uns mal abgesehen... Die Amerikaner haben da mehr Mut als deutsche Entwickler...

prefersteatocoffee (unregistriert) 26. April 2012 - 18:22 #

... bitte nicht!

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50610 - 26. April 2012 - 20:01 #

wieso nicht ???

prefersteatocoffee (unregistriert) 26. April 2012 - 22:25 #

... weil es nicht unbedingt deshalb besser wird, weil es runderneuert wird; weil auch mal gut sein soll/kann, weil der Drops gelutscht ist, weil die Geschichte erzählt ist ...

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 26. April 2012 - 19:02 #

Kann nur schlechter werden als die Originale. Ein neues Kapitel könnte ich mir eher vorstellen.

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 26. April 2012 - 20:04 #

Also, ein grafisch etwas überarbeiteter Teil 1 wäre schon nicht übel. Auf aktuellen Monitoren muss man nämlich entweder in einem Fenster in Briefmarkengrösse spielen oder im Fullscreen Modus extreme Augengymnastik betreiben. ^^

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 26. April 2012 - 21:17 #

gibt doch ganz gute skalierungsfilter.
da sollte doch was bei sein, was deinen augen gefällt ^^

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 26. April 2012 - 23:04 #

Machen die aus Pixelmatsch etwas erkennbares? ^^

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2083 - 27. April 2012 - 7:02 #

Ja, was die Dosbox angeht, machen die wirlich sehr gutes Bild, was der damaligen Röhre sehr nah kommt und so das Bild sehr besser aussehen lässt, dank der wichtigen Scanlines, die dir so fehlen.

pauly19 14 Komm-Experte - 2495 - 26. April 2012 - 21:18 #

Ruft da jemand kickstarter?

Janno 15 Kenner - 3450 - 27. April 2012 - 1:29 #

Mit egal, ob ein neuer Teil oder nur ein Remake. Für Gabriel Knight geb ich gerne mein Geld.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 27. April 2012 - 8:14 #

Artikel gelesen?

Anonymous (unregistriert) 27. April 2012 - 9:15 #

Was mir an Jane Jensen und ihrem kickstarter Projekt aufgefallen ist, ist, dass sie anscheineds keine Ahnung hat, was die ehemaligen Adventure Spieler wirklich wollen. Anstatt Handfestes zu liefern, fischt sie im Trüben und bietet wahllos bunte Steinchen an.

Den verbliebenen Adventure-Spielern kann man leider jeden Mist andrehen und somit wird seit Jahren ein minderwertiges Adventure nach dem anderen produziert und mitleidig und unter großem Jammern auf die Verkaufszahlen anderer Genres geschielt.

Ich würde mir wünschen, dass die jetzigen Adventure-Schmieden endlich Konkurs anmelden und es dann einige Studios schaffen wieder richtig gutes Adventure zu entwickeln, das dann auch sein Publikum verdient, ganz so wie es Amanita Design vormacht. Die machen relativ wenig, hauen aber ein Qualitätsprodukt nach dem anderen raus, das es dann auch wert ist gespielt zu werden.

Und sie tun dies ohne sich schleimig in den Medien als die Liebhaber und Retter eines Genres darzustellen, das sie durch ihre miesen Produktionen langfristig selbst zu Grabe tragen, gerade einige Deutsche Entwickler sollten sich hier angesprochen fühlen.

Wenn ich höre das ein Un-Adventure wie Harvey's Neue Augen als ein mögliches Bestes Computerspiel nominiert wurde, dann wird einem echt schlecht. Das sind Entwickler, die vielleicht selbst gerne Adventures gespielt haben, denen aber selbst das Talent dazu fehlt diese Art von Spielen zu entwickeln.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 27. April 2012 - 9:42 #

kann dir da nur widersprechen. die letzten jahre waren regelreicht glorreich für das adventure-genre. über einzelne titel wie harvey mag man halten was man will, klar ist aber, dass es wieder viele erstklassige titel gibt, welche auch zurecht gut verkauft werden.

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 27. April 2012 - 10:29 #

Das heißt aber noch lange nicht, dass diese erfolgreich sind. Im Stay Forever Podcast wurde mal erwähnt Dedalic würde ihre Ausgabe mehr oder weniger nur wieder einholen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 27. April 2012 - 10:52 #

das genre scheint zumindest erfolgreich genug zu sein, dass immer neue spiele entwickelt werden. insbesondere wären da Pendulo Studios, "Cranberry Production und Animation Arts / Fusionsphere Systems zu nennen.

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 27. April 2012 - 11:08 #

Immerhin ist bei Kickstarter kein Remake...

Wer die Adventurespiele der letzten Jahre mal eben rundweg als Mist bezeichnet hat entweder keine Ahnung oder ist einfach ignorant. Ich kann mit dem Artdesign z.B. von Edna nichts anfangen, Mist ist das Spiel deswegen noch lange nicht. Ebensowenig wie The Whispered World, The Book of Unwritten Tales oder Gray Matter um mal ein paar Titel der letzten Jahre zu nennen.
Und klar, wenn die wenigen verbliebenen Entwickler wie Daedalic endlich[sic] pleitegehen, werden natürlich andere Entwickler sofort sagen, dass es sich nun "endlich" lohnt wieder richtige Adventures zu entwickeln...
Da verkennt aber jemand die grundlegende Realität der Branche - Adventures sind weitgehend tot und ein Nischenprodukt und ich denke, daran wird auch Kickstarter nichts nachhaltig ändern, leider - Mit CoD 23 lässt sich eben wesentlich mehr Geld verdienen...

Und mal ganz ehrlich, Machinarium und nun Botanicula sind wunderbare Spiele und Kunst, aber spielerisch eher simpel. Soll das ernsthaft die alleinige Zukunft des Genres sein?

Anonymous (unregistriert) 27. April 2012 - 13:28 #

All die Titel, die du genannt hast sind keine außergewöhnlichen Adventures, sondern bestenfalls brave Hausmannskost, sprich langweilig gemessen am restlichen Spieleangebot. Sie werden zwar, insbesondere von Adventurefans, Nichenforen oder der lokalen Medien, zu tollen Adventures stilisiert bzw. hoch geschrieben, das macht sie aber noch lange nicht zu tollen Adventures.

Wären dies großartige Spiele, dann hätten sie internationale Erfolge, dann würden die Entwickler nicht so rumkrebsen, dann wären die Klassiker nicht immer noch so präsent, dann würde ein Schafer nicht so abräumen. Machinarium ist das erste Adventure der letzten Jahre das es geschafft hat mit seinen Mitteln an diese Qualität längst vergangener Jahre anzuschließen. Der überwiegende Rest wird für ein Publikum gemacht das sich nicht weiterentwickeln durfte bzw. sich mit minderer Qualität zufrieden gibt.

Solche Adventures braucht kein Mensch mehr, außer denjenigen die sie produzieren und den wenigen die mit stehengeblieben sind. Sowas dann auch noch mit Steuergelder zu subventionieren, macht's nicht sympathischer.

Lieber ein Ende mit Schrecken aus dem etwas Neues ensteht, als ein Schrecken ohne Ende.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 27. April 2012 - 14:12 #

es gibt viele genres nicht nur im spiele-bereich die nicht zum mainstream gehören. d.h. aber nicht, dass entsprechende werke in dem genre nicht großartig sind. dass sie über diese speziellen zielgruppen hinaus keinen erfolg haben, liegt weniger an der qualität dieser titel sondern am allgemeinen mangelnden interesse an der entsprechenden nische.
darüber hinaus aus persönlichem desinteresse das ende von unliebsamen genres zu fordern ist überheblich und ignorant.

Anonymous (unregistriert) 27. April 2012 - 19:12 #

Doch, das liegt ganz gewaltig an der schlechten Qualität.

Was ist denn das neueste reine Point&Click Adventure? Pendulo Studio's DFJY? Weißt Du an wievielen Stellen das Spiel hakt, vom Design, vom Umfang, von der Inszenierung, von den Charakteren, von der Geschichte, von den Rätseln, vom Interface, von der Vermarktung, ...

Ich bin ein Adventure-Spieler der ersten Stunde; aber im Gegensatz zu vielen Genre-Liebhabern hab ich mich im Laufe der Jahrzehnte auch weiterentwickelt und bin in der Lage über den Tellerrand zu sehen und realistische Vergleiche zu ziehen. Und das was einem zum Großteil im Adventurebereich vorgesetzt wird ist die eingeschränkte Zeit, die zum Videospielen zur Verfügung steht, nicht wert.

Viele Hersteller investieren ihr Budget falsch und schreiben u.a. für ein geistig impotentes Klientel.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 27. April 2012 - 21:15 #

sicherlich nicht. in dem genre gab es in den letzten jahren viele erstklassige, grandiose spiele, die zurecht entsprechend positive kritiken bekommen haben. klassische point&click-adventures haben unter anderem andere nebengenres hervor gebracht und haben auch selbst einige neuerungen erfahren. sind aber zurecht größtenteils so geblieben wie sie es auch schon vor 15 jahren waren.

da ist einfach der punkt wie es auch bei anderen genres mit geringem publikum zu beobachten ist, dass tester dubge kritisieren die in dem genre so gewollt und beabsichtigt sind. erinnert mich analog an test von shoot'em ups, wo die geringe levelanzahl bemängelt wird oder bei fighting games die schwierige steurerung.

und zu behaupten adventure-entwickler würde sich an ein geistig impotentes klientel wenden, ist schon ein starkes stück. wenn doch dieses genre mit das einzige ist, welches sich hauptsächlich der story-erzählung widmet im gegensatz zu populäreren genres. selbst mainstream-rpgs sind im vergleich schwach auf der brust.

Anonymous (unregistriert) 28. April 2012 - 8:05 #

Ich kritisiere nicht Adventure typische Merkmale. Ich kritisiere die mindere Qualität mit der die Hauptmekmale eines guten Adventures seit Jahren umgesetzt werden.

Das Rätseldesign ist stümperhaft, die Geschichten enstammen von Möchtegern-Autoren, die Charaktere sind Stereotypen oder Langweiler, die Dialoge vorhersehbar und langweilige, die Budgets werden in Zwischensequenzen und Animationen versenkt anstatt gute Autoren und Designer anzuheuern, die Spiele sind emotionslos, es gibt weder gute Spiele für Kinder noch für Erwachsene, stattdessen gibt es einen geistig kindlich gefärbten Jugendtitel-Einheitsbrei nach dem anderen, etc.

Es fehlt an der klassischen Kunst des Geschichtenerzählens für unterschiedliche Zielgruppen samt überzeugendem Rätseldesign. Kein einziges Deutsches Adventures und die meisten internationalen Adventures konnten dies nicht bieten.

Amanita Design ist eine rühmliche Ausnahme. Quantic Dream versucht neue Wege zu gehen und ist emotional überzeugend. Schafer&Gilbert weden vorraussichtlich mit einem klassischen Feuerwerk überzeugen, TTG hat nach vielen Fehlversuchen mit dem interaktiven Film The Walking Dead zumindest zu einer gewissen erzählerischen Qualität zurückgefunden - auch wenn es spielerisch nicht überzeugt.

Dann gibt es noch ein paar nette Titel, aber der große Rest ist nicht überzeugend und wenn man's ehrlich ausspricht schlicht armselig.

Es gibt keinen in Deutschland keinen der Avventures kann, viele Bohlens, aber keinen Beethoven.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9803 - 28. April 2012 - 15:51 #

das magst du persönlich sicherlich so sehen. aber fakt ist, dass viele adventures der letzten jahre durchweg grandiose kritiken in der fachpresse bekommen haben. da können viele nicht nur mit den sogenannten klassikern mithalten (stichwort lucasarts), sondern sind bzgl dialog/rätsel-design und spielmechanik sogar besser.
und nope.. bzgl der vielfalt kann ich dir auch nur widersprechen. der adventure-markt ist relativ groß, da gibts sowohl sachen für kinder, als auch comedy-stories oder ernsthafte krimi/thriller.

Anonymous (unregistriert) 28. April 2012 - 17:17 #

Vielleicht magst du mal ein paar Titel nennen, die deiner Meinung nach empfehlenswert sind und in welchen Kategorien diese hervorstechen.

v3to (unregistriert) 28. April 2012 - 21:59 #

das stimmt so nur zum teil.
wo der vergleich imho hinkt, ist lucasarts als messlatte zu nehmen. eigentlich sind die adventures der letzten jahre eher enkel von baphomet's fluch, longest journey oder sanitarium. stimmige präsentation, sehr reduzierte benutzerführung und fokus auf die geschichte. das rätseldesign ist in den meisten fällen eher konventionell (ok, es gibt ausnahmen wie machinarium oder edna).
was die adventures der runaway-generation dafür inzwischen wieder gut drauf haben, ist das eigentlich wichtigste an dem genre: geschichten erzählen.
wenn es um rätsel-design geht, ist mom der platzhirsch capcom auf konsole. was die entwickler bei der ace-attourney-reihe, ghost trick oder zack & wiki abgeliefert haben, ist eine klasse für sich.

v3to (unregistriert) 27. April 2012 - 16:56 #

ich hab da zwar die meisten genannten adventures nicht gespielt aber book of unwritten tales war nun wirklich ein tolles spiel. machinarium sicher auch. die runaway serie und gemini rue fand ich ebenfalls großartig.
sonst stimmt es schon: zumindest hierzulande ist viel hype dabei. gerade die telltale adventures sind latent überbewertet. aber schön, dass es sie überhaupt gibt und der markt nicht nur noch aus mainstream aaa kram besteht.

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