Crytek: Will Gebrauchtspiele-Sperre auf Nextgen-Konsolen

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25. April 2012 - 13:41 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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In einem Interview mit dem britischen Online-Magazin CVG begeisterte sich Rasmus Højengaard, Director of Creative Development bei Crytek, für ein mögliches technisches Feature der nächsten Konsolengeneration. Und zwar für eine Art Blockfunktion, die es unmöglich machen würde, gebrauchte Spiele auf den Nachfolge-Konsolen der PlayStation 3 und Xbox 360 nutzen zu können. Auf die Frage nach einer solchen Blockfunktion antwortete Højengaard:

Aus der geschäftlichen Perspektive wäre das echt eine großartige Sache. Zumal es sowieso seltsam ist, dass der Handel mit gebrauchten Spielen noch erlaubt ist, während das in keiner anderen Software-Industrie der Fall ist. Sollten [die Konsolenhersteller] dieses Manko wirklich irgendwie beheben können, dann wäre das echt großartig. [...] Es ist offensichtlich, dass die Leute dein Spiel spielen, aber nicht wirklich dafür bezahlen wollen. Das ist sehr enttäuschend.

Mit "nicht wirklich dafür bezahlen wollen" meint er wohl, nicht den Neupreis an Crytek zahlen zu wollen. Crytek arbeitet derzeit an dem Action-Shooter Crysis 3, der Anfang 2013 für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen soll.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12908 - 25. April 2012 - 13:33 #

In keiner anderen Software-Industrie der Fall? Ist mir ehrlich gesagt ziemlich neu. Windows gibt es genauso wie diverse Officepakete, Finanz- und Sicherheitsprogramme gebraucht. Eigentlich ist der Weiterverkauf von Software doch noch ganz alltäglich. Erschöpfung vom Verbreitungsrecht etc.. Komischerweise ist ausgerechnet der Teil der Softwareindustrie am jammern, welcher so schon den größten Umsatz erzielt und meistens die größten Gewinne erzielt.

Jetfighter3 12 Trollwächter - 937 - 25. April 2012 - 14:16 #

Sie werde einfach alle nur noch gieeeeeerig, und das mit noch dazu mittelmäßigen Produkten.
Der Sperrung des Weiterverkaufs ermöglicht dem Hersteller jedoch mehr zu verkaufen, das jemand der sich das Spiel kauft und sieht was es für ein Käse ist es nicht sofort anstoßen kann!
Das ist der Vorteil für den Entwickler, und das mit der Softwarebranche was der Typ verzapft ist einfach nur lächerlich! Wie kann man als Entwickler so einen Käse erzählen, sorry aber einfach nur FAIL-Kommentar das es Raucht!

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 25. April 2012 - 16:03 #

Auch wenn ich von der Sperrung von gebrauchten wenig halte, aber das gierig Argument kann man auch durchaus umdrehen ;).
Die Spieler werden immer geiziger und unwilliger die Leute die dafür gearbeitet haben fair zu bezahlen.
Anstatt einfach das halbe Jahr zu warten bis die regulären Preissenkungen kommen, muss jeder Titel sofort quasi zum Erscheinen gespielt werden und bitte nur zum halben Preis, von dem der Entwickler keinen cent sieht.
Spieler wollen alle nur alles sofort und billig haben, egal ob dadurch Spielefirmen bankrott gehen.
Sich natürlich auf der anderen Seite beschwerend, dass Spielefirmen sich von Publishern kaufen lassen und dann nur garantierte oft unkreative Topseller produzieren.

bam 15 Kenner - 2757 - 25. April 2012 - 16:48 #

Wann ist ein Preis fair?
Konsumenten entscheiden nunmal ob ihnen ein Preis angemessen scheint, wenn nicht, dann wirds zu diesm Preis auch nicht gekauft. Natürlich will man als Spieler alles sofort und möglichst günstig habe, genauso wie Publisher die Spiele so teuer wie möglich verkaufen wollen. Der Preis der dann entsteht ist eben der, womit der Publisher glaubt den höchsten Mengenpreis zu erzielen.

Unterbindet man den Gebrauchtmarkt generell, haben die Leute auch nicht mehr Geld für Spiele zur Verfügung. Die Konsequenz ist, dass weniger Spiele zeitnah gekauft werden und dann erst irgendwann zu Budgetpreisen. Die Nachfrage nach einem Spiel dürfte aber eben unabhängig vom Preis mit der Zeit stark abnehmen, also ist es fraglich ob Publisher dadurch mehr verdienen.

Was in der Diskussion seitens Publisher immer vergessen wird ist, dass jede Kopie im Gebrauchthandel gekauft und verkauft wurde. Die Möglichkeit des Verkaufens ist für viele aber erst ein Anreiz das Spiel zum Vollpreis zu kaufen, da sie effektiv eben auch weniger zahlen. Fällt der Gebrauchthandel weg, so werden eben auch die Kopien nicht mehr zeitnah zur Veröffentlichung verkauft, die jetzt von Leuten gekauft werden, die fest mit dem Verkauf rechnen.

blobblond 19 Megatalent - 18102 - 25. April 2012 - 16:59 #

"Wann ist ein Preis fair?"
Für die meisten 5cent
"Konsumenten entscheiden nunmal ob ihnen ein Preis angemessen scheint, wenn nicht, dann wirds zu diesm Preis auch nicht gekauft."
Sonden es wird runtergeladen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 17:13 #

Na ein bissle Pessimistisch? Deswegen ist dann ja auch Minecraft wohl kein Erfolg und die ganzen Humble-Indy-Wth-Bundles-Kickstarter-Stuff total überbewertet.

Von welchen Leuten sprichst du da? Kids? Erwachsene? Leute mit Geld, Leute ohne Geld? Oder ziehst du gerne einfach mal alle über einen Kamm? Du wirst doch nachher nicht von dir, auf andere schliessen? :)

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5458 - 25. April 2012 - 17:14 #

Tja, tut mir leid für dich, dass dein Weltbild nur diese Möglichkeiten zulässt.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 26. April 2012 - 5:49 #

Sicher bam nur dann sind die Publisher mit ihren Wünschen und Forderungen nicht gieriger oder böser als die Spieler. Beide versuchen eine Gewinnoptimierung zu erreichen.
Der Publisher will das auf Risiko basierte Kapital wieder raushaben + Gewinn damit er das weiterführen kann und gut dasteht und Spieler wollen möglichst viel Spaß für möglichst kein Geld.

Das wenn man den Gebrauchtmark generell unterbinden würde der Spielemarkt großartig drunter leidet, wage ich ein wenig zu bezweifeln.
Der massive Erfolg von Steam und Spielen trotz Kontobindung haben gezeigt, dass wenn der Titel hoch genug im Profil und Hypemodus ist, immer noch mehr als genug zugreifen.

Im Endeffekt geht es den Firmen ja auch nicht drum, Spieler xy zu verbieten sein Crysis etc. nach nem halben Jahr weiterzuverkaufen. Was ihnen schadet sind die professionellen Gebraucht-Reseller ala Gamestop, die am 2ten-3ten Tag nach Release den Handel schon treiben. Also in der Zeit wo die meisten Kunden noch am ehesten bereit wären den vollen Preis zu zahlen, um das Spiel schnellstmöglich zu erhalten.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 26. April 2012 - 6:04 #

Dann erklär mir mal, warum soviele Publisher mit GameStop ins Bett steigen? Special Editions raushauen, die man nur dort bekommt?

Das ist ja fast als wenn man einen Geistlichen zu einer schwarzen Messe schickt, mit Extraausgaben der "Volksbibel".

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 26. April 2012 - 8:39 #

Warum verklagt Apple seine Lieferanten? So etwas wirst Du im professionellen Bereich immer finden. Wenn es einen Vorteil bringt, wird kooperiert, wenn nicht, wird gekämpft. Da geht man selten beleidigt weg und jammert: "Mit Dir will ich nicht mehr.". Hier wird eben das Optimum für die eigene Firma und die eigenen Aktionäre angestrebt.

Das findest Du auch bei Staaten. Frankreich verkauft Waffen an Libyen und dann töten sie den gleichen Mann, mit dem sie die Geschäfte gemacht haben, um schlussendlich Erdölförderlizenzen zu bekommen. Damit haben sie ihren Vorteil extrem optimiert. Aus Sicht eines Individuums ist das nicht immer verständlich und schon gar nicht moralisch, strategisch und professionell gesehen, macht es aber Sinn.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 26. April 2012 - 11:26 #

Notwendigkeit? :)
Genauso wie Firmen sich gefallen lassen müssen von anderen großen Handelsketten Konditionen auferlegt zu bekommen, damit ihre Produkte dort verkauft werden.
Gamestop ist eine der größten Computerspielehandelketten, wo man es sich einfach nicht leisten kann als Publisher sie zu ignorieren/blockieren.
Das ist ähnlich wie sich zu fragen warum EA und Ubisoft nicht Steam blockieren, obwohl das veröffentlichen von Spielen dort ihren Gewinn schmälert.

vicbrother (unregistriert) 25. April 2012 - 17:24 #

Ist schon lustig: Die Mehrheit der Spieler können ihren Namen nicht richtig schreiben, wollen aber Software nicht oder nur unzureichend bezahlen, die beispielsweise im Grafikbereich sehr komplexe Algorithmen verwenden und entsprechend hohe Entwicklungskosten haben.

Liebe Leute, an einer Grafikumgebung arbeitet nicht ein beliebig austauschbarer Entwickler, da arbeiten dutzende Experten auf hohem Niveau die mehr als nur die Programmiersprache können müssen.

Wer immer nur billig möchte, sollte auch billig bekommen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 17:34 #

Geht das nicht etwas am Thema vorbei? Hält ja Crytek niemanden von ab, ihre Software für 2000 € zu Verkaufen. Meinetwegen können sie auch 20000 € verlangen. Gut ich würde es dann nie kaufen - und es ist ein Spiel, daher kostet es wohl eher 60 €.

Was hat das aber damit zutun, ob ich den Titel, wenn er für mich durch ist, ihn weiterzuverkaufen? Warum sollte die Firma davon NOCHMAL profitieren? Gibt es da irgendein Gesetzt, das mir gerade nicht einfällt? In fast jeder anderen Sparte, von Möbeln über Autos zu Zeitschriften über Comics zu Geschirr zu ... ... ... ... ist der Wiederverkauf das normalste der Welt und NIEMAND würde auf die Idee kommen, den Hersteller des Mobilias, des Autos, der Zeitschrift, des Comics, des Geschirrs ... ... ... noch mal einen Euro hinzuwerfen.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20985 - 25. April 2012 - 17:38 #

Ihr vergleicht immer Gegenstände mit Lizenzen. Seh es mal so: Kannst du deinen Führerschein, Mitgliedschaft in einem Verein etc. verkaufen? Nein. Dasselbe sind die Spiele. Ihr kauft nur die Lizenz auf einem Datenträger.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 18:01 #

Ach du meinst die Lizenzen, dessen Regeln ich erst kenne, wenn ich es erworben habe?

Und warum sollte es nicht Möglich sein, eine Lizenz die man gekauft hat wieder zu verkaufen? Der Verglich mit Führerschein und Mitgliedschaft hört sich genauso Verkehrt an wie bei Äpfel und Birnen. Mag ja rein rechtlich auf der selben Seite stehen, ist aber doch komplett anders. Schliesslich ist das eine etwas personalisiertes, das andere ist für "jedermann".

Warum wird dann nicht auch eine Auto-Möbel-Comic-Lizenz eingeführt? Hm? Du darfst dieses Auto dann nur noch auf spez. von Crytec beworbenen Strassen fahren und musst das Auto verschrotten, wenn es kein Benzin mehr hat, da der Verkauf/Neubetankung, dank Lizenz untersagt wird.

Ok, letzteres ist reine Ironie - auch wenn es mich bange macht, auf welch abstruse Ideen die noch kommen.

DerStudti 11 Forenversteher - 768 - 25. April 2012 - 18:22 #

Bücher und DVDs enthalten genauso Kopien fremden geistigen Eigentums wie Spiele-Datenträger bzw. Datenpakete. Der Unterschied zwischen beiden Produkten liegt nur darin, dass die Spielehersteller momentan meinen, ihre Nutzungslizenzen derart zu ihren Gunsten einschränken zu dürfen, wie es mit europäischem Recht offensichtlich nicht vereinbar ist. (=> siehe ORF-Link hier im Faden)
Die Industrie versucht, hier Gewinnmaximierung auf Kosten anderer Marktteilnehmer und v.a. auf dem Rücken des ehrlichen Käufers zu betreiben. Und das mag in manchen Ländern sogar rechtlich korrekt sein. Aber solange man noch Bücher und Filme gebraucht handeln kann, wird zumindest einer gewissen Kundenzahl auffallen, wie hier ihre Rechte beschnitten werden sollen. Und die Gerichte werden das Übrige klären.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 27. April 2012 - 0:13 #

Du vergisst dabei aber die sonstigen Umstände.
Bücher werden im allg. von einer Person geschrieben und sind rein vom kostenfaktor her rel. gering. Du wirst kein Buch finden, welches von Teams von 100+ Leuten geschrieben werden und 10-60 Millionen in der Schreibe gekostet haben. Dementsprechend müssen sie sich viel weniger verkaufen um in die Gewinnzone zu kommen (und sehr viele schaffen das nur so grade eben).

DVDs bzw. Filme haben hingegen mehrere Vermarktungskanäle Kino, Fernsehen, LeihDVD und regulären Verkauf. Wenn davon einer nicht so gut abschneidet, können das andere teilweise auffangen und auch die Filmindustrie hat genug Beispiele von Filmen die ein katastrophales Minusgeschäft waren.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 27. April 2012 - 3:19 #

Na da biegen wir uns aber was hin, oder?

Erstens kann ich mir gut vorstellen, das jemand vielleicht nicht Unsummen in sein Buch steckt, aber dafür Jahre seines Lebens.

Zweitens kostet fast jeder AAA-Titel zum Start um die 60€. Egal, wieviel Personal, Technik oder Werbekosten einflossen.

Ein Avatar als Film, soll ja auch ein paar € gekostet haben - ist aber an der Kinokasse im Normalfall auch nicht teurer als die deutsche Komödie, welche im Vergleich für nen Apple und nen Ei gemacht wurde.

Das sind also die gleichen Umstände. Oft hat man es nicht mal mehr mit neuer Technik zutun, sondern nur mit leichten Änderungen, wie DerStudti schon schreibt, wird Material verwendet, das schon da war. Das ändert an dem Preis, bei Release, aber nix.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 27. April 2012 - 16:08 #

Nicht so wirklich :).

zu 1. Dir ist schon bewusst, dass in Computerspielen auch schonmal mehrere Jahre Arbeit stecken oder? :) Die fangen nicht erst mit der Entwicklung an, wenn das erste Preview erscheint. Eine Entwicklungszeit von mehreren Jahren ist auch bei Compispielen nicht so furchtbar ungewöhnlich.

zu 2. Was willst du genau damit sagen?
Mein Argument war, dass Filme verglichen zu Spielen viele Vertriebs und Einnahmequellen haben und das Gegenargument klingt nach "Filme sind auch teuer in der Produtkion und kosten trotzdem nur 12 Euro während alle Spiele 60 Euro kosten"?

Willst du ein ähnliches Modell wie bei Filmen haben? Sprich jedes neue Spiel kann für 12 Euro 2-3 Stunden lang gespielt werden und nach einem Jahr geht es an Firmen wir On Live etc. für ein Premium Spieleabo und nach vielleicht nem weiteren halben Jahr darf man sichs dann auch komplett kaufen?
In der Variante wäre es sicherlich passend wenn Spiele auch nur noch 12 Euro am Anfang wären und später auf DVD für vielleicht 15 rausgehen.

Das jedes Spiel dieselbe Technik benutzt und nur leichte Änderungen vorgenommen werden von Material was schon da war, halte ich für ein wenig gewagte Aussage, aber da ich kein Programmierer bin, werde ich da nicht fundiert genug gegenargumentieren können.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 27. April 2012 - 18:18 #

Ich wollte damit nur deinem Argument "Ist teuer in der Produktion, deswegen kostet das so-und-soviel" einfach den Wind aus den Segeln nehmen.

1.) Ist es mir, bin selber Programmierer. Ich bin aber kein Bücherschreiber und fand die jetzt etwas zu Glatt gehobelt - Verteidigungsreflex. :)

2.) Ich will sagen: Ob die Produtkionskosten 20 Euro oder 20 Milliarden waren - beim Retailer zahlst du den 0815-60€-Standard-Preis -> Übertreibung macht Anschaulich.
Weil laut deiner Aussage, müssen die Kosten ja wieder eingefahren werden, was auch nicht falsch ist, die Leute sollen ja Geld verdienen. Aber im Umkehrschluss müsste das nächste Produkt, was nur die hälfte gekostet hat, auch nur halb so teuer sein, oder? Was natürlich nicht vorkommt (Angebot->Nachfrage).

Daher: Der Entwickler/Publisher/Whoever-is-involved hat bei Gebrauchtverkauf nicht nochmal einen Reibach zu machen. Diesen Spass findest du sonst fast nirgends.

Das es Verleih von Spielen schon jetzt gibt, ist dir schon klar?

Und du musst auch kein Programmierer sein, nimm einfach mal Modern Warfare 1-3. Du glaubst nicht wirklich, das die Grafikengine jedesmal bei -Null- Neu programmiert wurde, oder? Das gleiche gilt für die Soundeffekte, Charakter Animationen. Natürlich haben sie es hier und da erweitert (neue Musik, neue Maps, feintuning an der Engine, neue Effekte), aber die meisten kosten dürften sich doch eher auf die epischen Werbungen zurückführen.

Ich hab auch kein Problem damit, 60€ für ein Produkt auszugeben, wenn es nur 20€ in der Entwicklung gekostet hat WENN es mir das dann Wert ist. Ich seh aber nicht ein, warum derjenige von meinen Weiterverkauf profitieren soll, oder mich gar als Betrüger verunglimpfen lassen muss, weil ich meine Rechte wahrnehme.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 27. April 2012 - 21:38 #

Zu 2)

Sicher kommt es nicht vor, aber würdest du umgekehrt als Spieler für ein Spiel mit neuer Graphikengine die zu entwicklen war automatisch 10-20 Euro mehr zahlen? Einfach nur weil sie mehr haben leisten müssen? Auch nicht wirklich oder? Das ist eine "Ungerechtigkeit" mit der sich beide Seiten durchaus arrangiert haben.
Abgesehen davon der Computerspielemarkt ist schon durchaus breiter als 60€ für alle Titel, wie du ja auch sicher selber weisst.
Kein Indititel oder von einer kleinen unbekannten Firma mit alter Technik geht normalerweise mit einem 60 Euro Preis an den Start.
Die Preisspanne reicht ja doch von 5-60 Euro je nach eigenen Ansprüchen und Wünschen
Von den Preissenkungen welche div. Retailer und Steam etc. durchdrücken gar nicht erst zu reden. Das ich für ein Spiel 60 Euro bezahlt hätte, wäre mir bei Release noch nicht groß vorgekommen (gut zumindest PC.. Konsolen ist ein anderes Thema).

Wenn du selber Programmierer bist, wie froh macht es dich denn, wenn jedes deiner Produkte an denen du arbeitest sich nicht rein als Beispiel fünfmal verkauft, sondern dank Gebrauchthandel nur zweimal und daran andere Firmen ala Gamestop ihr Geld machen.
Was btw ein spezifischeres Problem von Spielesoftware sein dürfte, denn im Gegensatz zu Anwendungssoftware hat sie nach einmaligem durchspielen ohne Onlinemodi kaum noch einen direkten Reiz sie zu behalten.

Versteh mich nicht falsch, ich finde die Wortwahl einiger Publisher zum dem Thema unpassend, aber ich kann dennoch verstehen, warum es ein für sie wichtiges Thema ist und warum sie das nicht grade begeistert ohne sie dafür automatisch als böse, geldgierige Manipulatoren zu sehen.

Oh und ja ich weiß es gibt Spieleverleih, aber ich hatte ihn bisher zumindest als weder groß etabliert noch eine wichtige Rolle spielend angesehen. Was sich vielleicht, zumindest sollten sich On Live und co durchsetzen, ändern dürfte.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 27. April 2012 - 23:19 #

Ich hatte jetzt einfach mal ein gewöhnliches Preissegment genommen. Klar, man kann in UK kaufen, oder via Amazon, oder Pre-Order, ändert aber nix am sogenannten "empfohlenen Verkauspreis". Und da du mit "ist teuer in der Entwicklung" gekommen bist, hab ich natürlich nicht Indi-Entwickler aufgezählt, sondern eben die Big-Player mit ihren 100ten Team mit Millionen an Budget.

Was das Programmieren angeht - wie froh mich das macht? Weder noch. Weil meine Leistung als Programmierer einmal entlohnt wird, in Form eines Gehalts, und dann nie wieder. Sollte mein Auftraggeber damit zusätzlich was verdienen, seh ich davon nix - so ergeht es übrigens 9 von 10 Programmierern. Aber was ist mit deinem Regal von Ikea? Musst du Ikea auch was abgeben, wenn du dein Regal weiterverkaufst? Und wie denken da erst all die armen Tischler? Ja ist nur ein Regal, keine Millionen entwicklung - aber der Sinn ist doch der selbe?!

Was den Reiz angeht - also das ist doch eher deren Problem und dazu noch sehr Subjektiv. Wenn das Spiel keinen Mehrwert hat, oder einfach Langweilig nach dem ersten mal, dann ist das eben so. Mal abgesehen von den Jägern und Sammlern da draussen ( mich inklusive ) die es einfach gerne haben wollen.

Ich spiele zZt Freelancer, mittlerweile Uralt, aber anscheind gut genug das man es auch heute noch auspacken kann. Meine alte (Neu-gekaufte) original Version hab ich irgendwem geliehen und nie wieder gesehen. Beim Versuch das Spiel zu kaufen, musste ich feststellen - das gibts quasi nirgends "Neu", also hab ich mir eine gebrauchte im Ausland geordert. Wie stehts damit? Mit Spielen, die man mag, aber garnicht mehr bekommt, weil die Company pleite ist, die Rechtelage verzickt ist? Da hilft nur Gebraucht.

Verstehen kann ich auch, das jemand gerne auch noch Jahre nach der Erbringung einer Leistung bezahlt werden möchte. Nur gutheissen muss ich das nicht.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 28. April 2012 - 0:27 #

Das teurer bezog sich ja spezifisch auf den Vergleich mit den Büchern die Studti gezogen hat :).
Das magst du anders sehen, aber ich finde nicht, dass man alles was man verkaufen kann simpel gleichsetzen kann, weil es ja alles Ware ist.
Alle anderen Faktoren auszuklammern und dann zu sagen, wenn das Grundprinzip "jemand stellt was her, wer anderes kauft es" das gleiche ist, warum wird nicht alles gleich behandelt, ist imo einfach eine Versimplifizierung die nicht den Anforderungen der Realität entspricht.

Das dich das als Programmierer kalt lässt, kann ich höchsten unter 2 Umständen nachvollziehen, entweder bist du vom Talent und Ansehen her so hoch, dass du jederzeit anderweitig gleichwertige Arbeit findest oder du hast einen Festvertrag bzw bist in einer Firma die mit Fehlschlägen ihre Geschäftsbasis nicht riskiert.
Grad letzteres ist soweit man sehen kann im Spielebereich jedoch recht häufig der Fall und ka wies dir geht, aber wenn mein Beruf oder das Bestehen der Firma von jedem Titel abhängen kann, werden so Sachen wie gebrauchte Spiele erheblich relevanter. Vor allem wenn sie den Unterschied ausmachen können zwischen das Spiel trägt sich finanziell oder nicht.

Was dein Freelancer Beispiel angeht, wer wirklich glaubt, dass Crytek damit unterbinden will, dass wer ein 10 Jahres alte Spiel gebraucht kaufen kann, hat glaub ich radikal übertriebene Vorstellung darüber was die Entwickler/Publisher interessiert. Sicherlich wären aber diese auch betroffen das stimmt, aber wenn der Bedarf da ist wird es dafür auch bald Händler geben die das digital vertreiben. GoG hat ja schon einen exzellenten Anfang dafür hingelegt und gezeigt es ist lohnenswert.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 28. April 2012 - 0:50 #

Das lässt mich als Programmierer nicht kalt, ist aber einfach die Realität. Ist doch bei Crytek auch nicht anders. Die stellen Programmierer ein und wenn sie nicht mehr gebraucht werden, sind sie wieder weg. Klar, ein Kern-Team wird wohl dableiben, aber warum sollte man 10 Synchronsprecher und ein Orchster im Raucherraum parken, wenn es dafür keine Notwendigkeit gibt?

Und wieso kann ich das nicht gleichsetzen? Es ist doch in jeder anderen Sparte die Realität. Es ist fast ausschliesslich die Softwaresparte, die das prinzip des Lizenzsierens für sich beansprucht. Aber ich glaube wir driften etwas weit ab und landen schon bei Urheberrecht und Patentrechten. ;) (Ich bin Pirat, vielleicht erklärt das einiges.) :)

Allerdings noch ein letztes:

Mit GoG wirfst du was schönes in den Ring - da gibt es nämlich DRM freie Ware und das zu einem (mMn) fairen Preis. Da kauf ich gerne ein, selbst Titel die ich schon besitze, weil es halt Bequem ist und der Service stimmt - mehr davon, und der Gebrauchtmarkt würde sich von alleine beseitigen, ohne grollen im Magen.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 25. April 2012 - 13:30 #

Als wär mir der Laden nicht schon so unsympatisch genug.
Vielleicht merken sie ja was, wenn sie aufhören Grafikdemos und endlich richtige Spiele zu entwickeln.

ScareYa 10 Kommunikator - 494 - 25. April 2012 - 15:25 #

Ganz plötzlich will ich eine Crytek-Sperre auf meiner Hardware.
Ganz ehrlich, liebe Crytek-Entwickler: So unterirdisch wie Crysis 2 war, solltet ihr froh sein, dass ich es überhaupt erwäge, jemals wieder ein Crytek-Produkt anzufassen. Wenn ihr mehr Einnahmen wollt, dann macht endlich gute Spiele!

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 25. April 2012 - 13:33 #

> Zumal es sowieso seltsam ist, dass der Handel mit gebrauchten Spielen noch erlaubt ist,
> während das in keiner anderen Software-Industrie der Fall ist.

Hä? Seit wann darf ich meine gekauften Retail-Versionen von Software nicht mehr weiter veräußern? Und was hat das "Problem" mit Software zu tun? Bücher, Filme und CDs darf ich doch auch alle weiterverkaufen. Warum sollten Spiele da eine Ausnahme bilden?

Novachen 18 Doppel-Voter - 12908 - 25. April 2012 - 13:35 #

Ich weiß auch nicht von welcher anderen Software-Industrie er redet. Wie von mir schon geschrieben, ein Blick auf eBay reicht um ein gebrauchtes Windows, Office, BitDefender, Lexware etc. zu finden.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13635 - 25. April 2012 - 14:15 #

Ich kenne es aus dem Musikbereich. Da hast du seit Jahren kaum eine Chance, deine nicht mehr benötigten Plugins weiter zu verkaufen. Ist sehr häufig Account gebunden. Insbesondere ein Spaß, wenn mal der Rechner abbraucht oder ein Umzug auf einen neueren Rechner ansteht, da teilweise sogar per generiertem Key mit deiner Hardware verknüpft. SEHR nervig.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 25. April 2012 - 14:20 #

Mich würden da gerade mal Hersteller bzw. Programmnamen interessieren. Bei welchen ist das denn derart drastisch (Key mit Hardware verknüpft)? Mir fallen da nur einige ein, für die aber noch ein Dongle verwendet wird.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13635 - 25. April 2012 - 14:54 #

Soviel ich das weiß ist es bei Toontrack-Sachen so. Du musst die Seriennummer eingeben, daraufhin wird ein Code anhand deiner Hardware generiert, den du wieder in deinem Account entsprechend eintragen musst. Du hast zwar insgesamt 4 Aktivierungen (zwei davon gleichzeitig), daher ist es verschmerzbar, aber gerade wenn Hardware-Probleme auftreten, ist es natürlich trotzdem noch evtl. schwierig. Mit Dongle habe ich auch noch zwei alte Steinberg-Plugins, die sind aber ausschließlich über den Dongle geschützt, ohne Hardware-Key, daher relativ einfach umzuziehen.

Bin mir gerade nicht sicher, wie das bei Spectrasonics ist, weiß aber zumindest aus meinem Bekanntenkreis, dass die einem den Weiterverkauf auch enorm erschweren, inklusive zusätzlicher Gebühr für den Übertrag auf den neuen Account und viel Hickhack mit dem Support.

Auch die Aktivierungshölle, wenn den Rechner wechselt, ist ein Graus. Während ich nach der Systemübertragung bei meinen "normalen" (= nicht-Musik Software) Anwendungen höchstens noch mal die Seriennummer eingeben musste, war das für die ganzen Plugins ein unglaublicher Akt wegen Call&Response-Aktivierungen, die je nach Hersteller unterschiedlich (un)angenehm verliefen. Und das als ehrlicher Käufer, der mehrere hundert Euro bezahlt hat. Aber gut, das hatte jetzt nichts mit Wiederverkauf zu tun :)

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 25. April 2012 - 15:36 #

Okay, die Toontrack Sachen hätten mir eigentlich einfallen sollen (EZDrummer). Davon habe ich mir mal eine Demo angeschaut, welche schon recht penetrant war in Bezug auf "Jetzt aktiviere das mal".

Eigentlich wünscht man sich da komfortablere Wege und mehr Vertrauen - denn wenig Geld ist es nicht, was man da in die (nicht selten auch von nervraubenden Bugs befallen) Software steckt.

KingPott 17 Shapeshifter - 7272 - 25. April 2012 - 13:51 #

ich glaube da sind bereiche wie "AppStore" "MacAppStore" gemeint. die die Lizenzen an Benutzerkonten hängen und somit nicht weiterverkaufbar sind.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 15:09 #

Du meinst sowas wie Steam, Origin u.ä.? Nein, Appstore oder Marketplace ist keine "Software-Industrie". Und außerdem ist schon ein Unterschied, ob ich eine App für 0,80 bis 2,99 € kaufe oder 50 € pro Spiel bezahle oder ein paar 100 € für Anwendungen.

Ich glaube, was der Mann meint, ist das Verfahren um Usedsoft und Oracle. Aber da ging es um den Weiterverkauf von Volumen-Lizenzen. Grundsätzlich kann man jede Art von Software wieder verkaufen - selbst wenn der Key an einen Account gebunden ist. Letzteres macht natürlich für den Käufer keinen Sinn, aber _theoretisch_ könnte man das machen. Warum nicht? Man schaue sich mal den Amazon Market Place an oder eBay.

Bezeichnend ist doch schon der Satz, dass die Gebrauchtkäufer für das Spiel nicht bezahlen wollen! Der setzt ja Gebrauchtkäufer mit Raubkopieren gleich. So weit ist es schon gekommen! Fühlt euch schlecht, ihr Gebraucht-Käufer und Schnäppchenjäger! Mit solchen News will man den Konsumenten an das Thema heranführen. Man kann davon ausgehen, dass die nächsten Konsolen sowas drin haben werden.

Jadiger 16 Übertalent - 5047 - 26. April 2012 - 7:05 #

Da kannst nicht davon ausgehen das ist so sicher, wenn Firmen wie EA Orgin einführen und Steam das alles auch sehr gut vormacht. Dann denke ich wird das ein muss sein für Konsolen. Denn Konsolen werden den PC ja immer ähnlicher mit jeder Generation.

dawit 13 Koop-Gamer - 1361 - 25. April 2012 - 15:30 #

das sehe ich ganz genauso
und immer noch gibt es die Buch-, Film und Musikindustrie ...
zudem das Argument mit dem Weiterverkauf Geld zum erwerb neuer (60-70€) Games zu bekommen. Aber lass sie mal machen hoffe sie fallen damit gründlich auf die Sch**** ...
und dabei betrifft es nicht mal mich direkt, da ich so gut wie nie Second hand an- oder verkaufe ...
es geht da ums Prinzip

Suzume 14 Komm-Experte - 1932 - 25. April 2012 - 18:17 #

Insbesondere bei DCC-Software (http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Content_Creation) wird häufig nur eine Nutzungslizenz verkauft. Das entspricht streng genommen einer einmaligen Leihgebühr - die Software darfst du dann in der Regel für immer nutzen.
Praktisch ist das natürlich Unfug, wenn alle 6-12 Monate ein Service-Pack respektive ein Major-Release erscheint, das/den man als Artist dringend braucht, um weiterhin kommerziell erfolgreich arbeiten zu können. Denn oft darf man sich entweder für eine Abo-Gebühr noch den Patchsupport sichern und/oder kriegt nur den nächsten Major-Release als Teil des Patchsupports. Danach wird man oft erneut zur Kasse gebeten.

Genau dieses Modell wünscht sich ein Teil der Spielebranche schon länger.
Steam, so gern ich es für Rabatte nutze, ist z.B. schon auf dem besten Wege dahin. Allein für Patches muss man (noch) nichts zahlen.
Als Kunden müssten wir eigentlich mal ordentlich Rabatz bei den Verbraucherzentralen machen und eine Klage anstreben.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 25. April 2012 - 13:32 #

Geistige Notiz an mich: Crysis 3 nicht kaufen

Ernie76 12 Trollwächter - 966 - 25. April 2012 - 14:35 #

Tja, so siehts aus, das gerade Crytec nun auch auf diesen gamer feindlichen zug aufspringt ist bedauerlich, aber die firma scheint ja eh dem größenwahn zu verfallen und wie man dort mit mitarbeitern umgeht ist ja auch kein geheimniss.
Die sollten mal aufhören die user mit so doofen kopierschutz mechanismen und accountbindungen zu gängeln.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 25. April 2012 - 13:39 #

http://www.orf.at/stories/2116937/
Das könnte dann interessant werden.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 16:09 #

Bin schon gespannt wie das Steam oder Origin oder Ubilauncher umsetzen will. Wobei, da die nicht in der EU sind kann man auf EU-Recht ja erstmal scheißen. Die AGBs sind ja schon seit Jahrzehnten nicht rechtskonform.

bam 15 Kenner - 2757 - 25. April 2012 - 16:59 #

Denke das Problem hierbei ist, dass man Lizenzen an einen Account bindet, wenn man sie kauft. Das ist nochmal etwas anderes als "nur" eine Lizenz zu kaufen. Es kann aber kaum von gesetzlicher Seite verlangt werden, dass die Anbieter das Lizenz vom Account lösen und übertragen anbieten müssen, denn das ist eine zusätzliche Dienstleistung. Untersagt man so eine Lizenzbindung, können solche Dienste gar nicht mehr existieren.

Rubio The Cruel 12 Trollwächter - 1078 - 26. April 2012 - 10:21 #

ach was... wieso sollte es nicht moeglich sein eine lizenz von einem account zu loesen und auf einen anderen zu uebertragen? gerade bei accountbindung ist das die einfachste sache der welt.
es ist doch jetzt schon moeglich software bei steam zu kaufen, in sein inventar zu legen und spaeter zu entscheiden ob man sie selbst benutzt oder verschenkt.

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 11:39 #

eine zusätzliche dienstleistung? das ist nen feld in ner datenbank. das lässt sich in null komma nichts ändern und zumindest bei steam ist sowas in der richtung auch schon implementiert. zumindest unter usern auf der gleichen plattform (steam, origin usw) sollte ein weiterverkauf überhaupt kein problem sein und würde jetzt auch keine unglaublichen kosten erzeugen.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 48976 - 25. April 2012 - 13:39 #

Lustig, erst gestern hab ich nen netten Beitrag vom lieben Herrn Lott zu der Debatte gelesen:

http://kaliban.de/2012/04/ein-brief-an-die-spieleindustrie/

Yolo 21 Motivator - 27876 - 25. April 2012 - 13:44 #

Ihr könnt ja dann wenn es soweit kommt eine Petition starten. :-)

erasure1971 14 Komm-Experte - 2155 - 25. April 2012 - 13:52 #

Ich weiß auch nicht, ob die Maßnahme, wenn sie denn kommen sollte, zu so einer tollen Gewinnvermehrung bei den Entwicklern führen wird. Immerhin dürften nicht gerade wenige Spielekäufer einen gewissen Teil des Spielebudgets durch den Verkauf alter Titel erst schaffen. Fällt dieses Geld weg, bleibt auch weniger Geld, um neue Spiele nachzukaufen.
Und dann überlege ich es mir zweimal, ob ich mein Geld wirklich in einen 10-Stunden-Shooter stecke oder nicht vielleicht doch in etwas Gehaltvolleres.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 25. April 2012 - 13:54 #

Mal eine grundsätzliche Frage die mir durch den Kopf schießt. Ich hatte als kleiner Junge nicht unendlich viel Taschengeld zur Verfügung - vielleicht ist das bei der heutigen Generation ja anders. Aber wenn ich ein neues Gameboy-Spiel wollte, dann musste ich durchgespielte Spiele, teilweise schweren Herzens, auf dem Schulhof verkaufen. Als die Playstation auf den Markt kam, war mein SNES plötzlich alter Scheiß und die Spiele wurde auf dem Flohmarkt verkauft.* In beiden Fällen habe ich Geld bekommen, dass ich gerne der Wirtschaft für neue Hard- und Software zur Verfügung gestellt habe.

Preisfrage Herr Højengaard: Wenn diese Möglichkeit heutigen Kids weggenommen wird, wo sollen die dann das Geld her bekommen um sich das neue Crydings kaufen zu können?

---

* 15 Jahre später habe ich mir bei eBay und Co für viel Geld den ganzen Kram gebraucht wieder zurück gekauft, aber das ist eine andere Geschichte. ;)

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 15:20 #

Zwangs-Prostitution - oder Zuhälter. Sowas machen die Kids heutzutage. Oder klauen der Oma das Portemonnaie.

Im Ernst: Das Problem ist doch tatsächlich, dass so ziemlich jede Industrie, Jugendliche als die Top-Zielgruppe erkannt hat, die es zu melken geht. Filme, Musik, Spiele, Handy, PC, Konsole, iPad, Social, Party, Kino, Schule ... Alkohol und Drogen. Wie viel bekommen die Kids heutzutage Taschengeld? Ich hätte damals gerade mal so meine heutige Handyrechnung bezahlen können + 1 Kinobesuch.

Vielleicht sollte man sich auch mal anderen Zielgruppen suchen, statt immer nur die gleichen Teens, die eh kein Geld haben - und sich dann wundern, dass die sich die Sachen einfach runterladen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.

blobblond 19 Megatalent - 18102 - 25. April 2012 - 17:06 #

Aber das Geld für Alk,Party/Disco,Zigaretten,Markenklamotten,Smartphone/Handy ist bei den Tenns vorhanden.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 17:17 #

Ah Du schon wieder. Ich seh schon, schlechte Kindheit gehabt oder? Im Kloster verbracht? Keine Freunde gehabt? Sorry, aber so kommt das bei mir an. Was ist an der Jugend heute so anders, als zu deiner/meiner Zeit? Hätte es damals schon Smartphones gegeben, zu erschwinglichen Preisen - wir hätten sie auch gehabt. Stimmt, Alk gibts ja erst seit dieser Generation. Früher, da haben wir alle Milch getrunken und haben Holz gehackt. Come on, soviel Alzheimer kann man garnicht haben.

MMKING 17 Shapeshifter - 6725 - 25. April 2012 - 13:57 #

Irgendwann werden die mit diesen "Ideen" und dieser übertriebenen Gier auf die Schnauze fallen. Wer Qualität liefert, bekommt auch gute Verkaufszahlen. Auf diesem Weg vergrault man eher die ehrlichen Käufer

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10734 - 25. April 2012 - 13:59 #

Spieler: Möchten endlich mal brauchbare Spiele von Crytek.

Lacerator 16 Übertalent - 4186 - 25. April 2012 - 15:17 #

Also, das hab' ich persönlich bereits dreimal bekommen. Und das, obwohl mich die meisten Shooter nicht die Bohne interessieren.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 16:10 #

Far Cry, da stimme ich dir zu. Nur die Story war mist, was sie aber in einem kleinen Moment der Selbsreflektion sogar humoristisch selbst gesagt haben.
Wobei es mit den Mutanten anfing zu nerven. Was danach kam, das kann man getrost ignorieren.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 14:04 #

Die Geldmittel von Teenagern sind begrenzt, die stellen
aber die wichtigste Kundengruppe, vermutlich sogar bei
Titeln ab 18 Jahren, weil die Eltern das Zeug trotzdem kaufen.

Ohne Gebrauchtmarkt werden nur wenige Marken und Publisher
überleben.
Der Spielemarkt wird dann nicht mehr wie der Automarkt aussehen,
mit sehr vielen eigenständigen Marken und unabhängigen Herstellern.
Es werden nur ein paar ganze große überleben, so wie man es
von Softdrinks oder Hamburger-Ketten kennt.

So Hersteller wie Crysis schneiden sich da ins eigene Fleisch!

Tand 16 Übertalent - 4447 - 25. April 2012 - 14:13 #

Teenager raubkopieren sich die Spiele einfach. Die geben ihr knappes Taschengeld nicht für teure Spiele aus. Erst wenn man älter wird und das Geld auf dem Konto wächst, ist man auch bereit mehr Geld für Spiele zu zahlen.

justFaked 16 Übertalent - 4307 - 25. April 2012 - 14:28 #

Wie kommst du denn darauf, dass Teenager die wichtigste Kundengruppe sei? Berufstätige sind doch um ein vielfaches Kaufkräftiger.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3652 - 25. April 2012 - 14:48 #

Wie kommst du denn darauf, dass sich Crytek ins eigene Fleisch schneide? Die gehören praktisch zu EA und EA sehe ich in näherer Zukunft nicht vor die Hunde gehen.

Gecko 13 Koop-Gamer - 1518 - 25. April 2012 - 14:05 #

Der Punkt ist - eine solche Sperre würde nicht wirklich mehr Umsatz generieren.
Die Chancen stünden nicht schlecht das es sogar eher nach hinten los ginge.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 14:11 #

Ist es wirklich "der Punkt"? Vielleicht hast Du Recht, aber vielleicht auch nicht, ich würde gerne mal eine Marktstudie dazu sehen, denn das würde mich wirklich interessieren.

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2146 - 25. April 2012 - 14:19 #

Beweisen kann ich es zwar nicht, aber ich denke, der Gebraucht-Konsolen-Spiele-Markt ist deutlich größer als der (frühere) PC-Spiele-Gebraucht-Markt.
Evtl. existieren solche Marktstudien bereits, allerdings gut verschlossen in den Schubladen der Publisher (und evtl. mit dem Ergebnis, dass der Umsatz tatsächlich einbrechen würde *verschwörungstheoriemodusaus*).

Es stimmt schon, als PC-Spieler hat man sich inzwischen daran gewöhnt und damit abgefunden, Spiele nicht mehr gebraucht zu kaufen/verkaufen. Aber leider leben wir in einer kapitalistisch, gewinnmaximierend, orientierten Gesellschaft. Diese "Forderung" ist eigentlich der logische Schritt der Spieleindustrie, leider.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 15:05 #

Wenn es solche Studien in den Schubläden der Publisher gibt, müssen sie ja belegen, dass das Ausschalten des Gebrauchtmarktes einen Zuwachs bringen würde, sonst wäre so ein Schritt ja sinnlos.

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2146 - 25. April 2012 - 16:54 #

Also bei den meisten Managern wage ich das zu bezweifeln. Da wird die Studie eben so ausgelegt, dass es ihnen in den Kram passt.

Aber wie gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass es Anfangs natürlich zu Einnahmeeinbrüchen kommen könnte, aber wie beim PC-Markt, sich die Gamer irgend wann daran "gewöhnen" und und in "alte Verhaltensmuster" zurückfallen. ^^

Tand 16 Übertalent - 4447 - 25. April 2012 - 14:10 #

Wäre doch ganz wichtig, wenn die neuen Konsolen mit so einer Sperre erscheinen und keine würde diese kaufen.

Aber ich bin PC-Spieler. Ich bin Kontenbindung also gewöhnt und habe mich dadurch auch schon lange an diesen Missstand gewöhnt. Um ehrlich zu sein: Mich stört es gar nicht. Aber ich zahle auch keine 70€ für ein Videospiel...

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 14:15 #

Das sehe ich ähnlich. Wenn man ein Spiel als Budget für 2,50 bei GOG oder Steam kauft, ist der Weiterverkauf nur theoretischer Natur. Bei teuren Neutiteln wäre das aber sicher anders, daher kaufe ich diese auch nur sehr vorsichtig und sorgfältig ausgewählt. Denn diese müssen so gut sein, dass ich sie nie wieder aus der Hand geben wollte. Alles andere bleibt liegen, bis es günstiger ist.

Und weil das möglich ist, sehe ich kein Problem in der Preispolitik. Das können auch Kinder so handhaben, sie müssen nicht mit dem Allerneuesten in der Schule rumprahlen. Zum spielerischen Zeitverschwenden gibt es jedenfalls tonnenweise Alternativen zur Zeit.

Und ich habe das bei meinem Sohn erlebt, dass er und seine Freunde gerne bei den Budget-Titeln von Steam zugeschlagen haben, denn ich musste die meistens für ihn kaufen, weil er keine Zahlungsmöglichkeit dafür hatte. Er hat es mir dann in bar zurück gegeben. Man kann sich ja locker 5-10 Budget-Titel anstelle eines Vollpreis-Produktes leisten.

DerDani 15 Kenner - P - 3931 - 25. April 2012 - 14:40 #

Genau da ist doch der Punkt - das ist eine Stärkung des PCs; da haben wir das ja schon teilweise, aber dafür ist's mit Steam/Origin/Co. relativ flexibel und für 70€ bekomme ich nicht selten 2 Brandneue Spiele. Auch Free2Play (muss ja nicht immer ein Unwort sein) kann ich mir auf Konsole schwieriger vorstellen.

Die Spiele-Industrie wird merken, dass ihre einfache Logik: Gebrauchtspiele ausschliessen wird zu unendlichem Reichtum genauso wenig funktionieren wird es bei Raubkopien ausschliessen folgt zu unendlichem Reichtum.

Nach den Gebrauchtkäufern sind dann bestimmt die Billig-Importeuere dran ;)

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3652 - 25. April 2012 - 14:52 #

Ich glaube eher, die werden in einem Abwasch mit erledigt.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6620 - 25. April 2012 - 14:18 #

Hmm, ich könnte mir vorstellen das tatsächlich etwas mehr bei den Entwicklern ankommen würde. Allerdings lange nicht so viel wie die sich denken.

Die Vielspieler welche sich dauernd die neuesten AAA Spiele kaufen und diese ihren Freunden empfehlen werden dadurch jedenfalls ausgebremst.

Und zusätzlich werden Casual-Games mit innovativem Spielprinzip weiter an Attraktivität gewinnen. Ist eigentlich garnicht mal so eine schlechte Entwicklung wenn ich so darüber nachdenke...

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 14:21 #

Wenn die Jungs & Mädels aus diversen Companys dann aus ihren feuchten Geld-Träumen erwachen, feststellen, das der Konsument nur X Geld in Zeitraum Y zur Verfügung hat (das Geld also nicht auf den Bäumen wächst) wird der Kater danach umso grösser sein.

Ja es gibt Software, die kann man nicht so einfach Verkaufen (3D Studio Max zB) - das sind aber auch sehr spezielle Programme, die braucht nicht jeder und die kosten auch ein HEIDENGELD (vierstellig, erste Zahl selten eine 1).

Da fragt man sich, wann waren die das letzte mal in der "echten" Welt unterwegs? Fahren die nur Neuwagen? Bauen sich jedes Haus was sie beziehen wollen? Verbrennen ihre alte Stereoanlage wenn die neue kommt?

Sollen sie mal machen, das hat sowas von "Ich schiess mir mal eben selbst ins Knie. Huch, ich wundere mich, warum ich nimmer so gut laufen kann. Stupid me."

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 16:30 #

Diejenigen aus der Spieleindustrie, die eine Gebrauchtspielsperre fordern, stützen sich mit Sicherheit auf Studien, die einen positiven Effekt für die Spieleindustrie erwarten. Ich glaube nicht, dass in millionen- oder sogar milliardenschweren Unternehmen irgendetwas von Gewicht unüberlegt gefordert, gesagt oder getan wird.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 16:44 #

Sicherlich stehen dahinter überlegungen, nur wessen? Auf jede Expertenmeinung kann jede Seite einen anderen Experten auffahren, der exakt das Gegenteil behauptet - logisch klingen beide.

Manchmal erscheint das Naheliegende auch richtig, nur um dann auf längeren Strecken total gegen die Wand zu fahren. Wenn "Unternehmen" die "Milliardenschwer" immer alles richtig machen würden, würde es keine Insolvenz geben. Wieviele große sind schon Untergegangen oder geschluckt worden trotz Studien und viel Geld? Geld alleine macht nicht Unfehlbar.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 16:51 #

Die mittlere Lebensdauer eines großen Unternehmens ist schon recht groß, allzu viele falsche wichtige Entscheidungen werden also anscheinend nicht getroffen.

Keine wirtschaftliche Studie ist unfehlbar. Aber wenn richtig durchgeführt, ist das Eintreten der gemachten Prognosen größer als deren Nichteintreten. In jedem Fall sind wirtschaftliche Studien aber aussagekräftiger als Plausibilitätsbetrachtungen.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 16:53 #

Das soll "ist das Eintreten der gemachten Prognosen wahrscheinlicher als deren Nichteintreten" heißen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 17:23 #

Das es einer Firma schlecht geht, merkst du dann, wenn sie zu machen. Vorher hört man garnix, alleine schon um nicht selbsterfüllende Prophezeihungen loszutreten oder ihre Anleger angst zu machen.

Schaue man sich doch einfach mal an, wieviele "Big Player" noch übrig sind im Bereich Videospiele. Die hatten mit Sicherheit auch alle so ihre Studien.

Well - schauen wir es uns einfach an, was passiert. Wirtschaft ist nicht gerade mein Fachthema, manche Ideen sehen aber selbst für mich aus wie Selbstmord.

marshel87 16 Übertalent - 5646 - 25. April 2012 - 14:21 #

Wenn die das Einführung wird die Konsole erstmal nicht gekauft. Später, wenn sie dann günstig ist, kann man es sich überlegen. Aber glaubt ja nicht, dass ich dann Vollpreisspiele für 50-70€ kaufe... Dann wird, wie jetzt auch schon, die Spielepyramiede und der Schnäppchenmarkt mein größter Freund. Da zahl ich dann doch lieber 20-30€ für eine GotY Edition mit allen Addons statt 60-100€ für alles einzel bei Release... :)

t-borg 14 Komm-Experte - 2077 - 25. April 2012 - 14:47 #

So wie ich den Originaltext lese bezieht sich das Zitat:

"Es ist offensichtlich, dass die Leute dein Spiel spielen, aber nicht wirklich dafür bezahlen wollen. Das ist sehr enttäuschend."

eher auf die Raubkopien, die von Crysis 2 gemacht wurden, als auf den Gebrauchtmarkt.

Oder habe ich dort etwas übersehen?

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 25. April 2012 - 14:50 #

Anders: "Wir kriegen nichts vom Kuchen ab, wenn Leute ihre Spiele wieder verkaufen."

t-borg 14 Komm-Experte - 2077 - 25. April 2012 - 14:56 #

Das unterschreibe ich sofort, dass diese Aussage im Interview mitschwingt.

Mein Hinweis geht eher dahin, dass aus meiner Sicht die zweite Zitathälfte im eigentlichen Interview sich auf Raubkopien bezieht und nicht auf den Gebrauchtmarkt. Wäre, so empfinde ich es, nicht richtig zitiert.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 15:13 #

Yep, und zwar den hier:

"Zumal es sowieso seltsam ist, dass DER HANDEL MIT GEBRAUCHTEN SPIELEN NOCH ERLAUBT IST, während das in keiner anderen Software-Industrie der Fall ist."

Das zielt ganz eindeutig in Richtung Gebrauchtmarkt, und nicht auf die Raubkopien.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 25. April 2012 - 14:55 #

Sollen sie machen, ich kaufe mir dann eben nur die WiiU. Bei Nintendo kann man sich ziemlich sicher sein, dass sie so einen Scheiss nicht einführen. :)

Lacerator 16 Übertalent - 4186 - 25. April 2012 - 15:12 #

Dafür ist es halt Nintendo. Man hat auf dem Konsolenmarkt also in Zukunft lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera. ;)

Ich bleib lieber beim PC. Da sind Preisverfall und Aktionen so extrem, dass DRM nicht weiter stört. :)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29622 - 25. April 2012 - 15:15 #

Gerade heute gabs News dazu zu lesen, dass ein Port auf WiiU nicht geplant ist..

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 25. April 2012 - 15:21 #

Dann ist es eben kein Spiel, dass es Wert ist gespielt zu werden.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 15:16 #

Mal abwarten, was da noch kommt. Die WiiWare war ja schon Konsolengebunden :(

GrimReaper 13 Koop-Gamer - 1481 - 25. April 2012 - 17:19 #

Na super. Dann ist die software nicht mal personengebunden sondern an nur an die hardware. Ist das soviel besser?

toji 14 Komm-Experte - P - 2339 - 25. April 2012 - 15:04 #

Wow, wie die sich gerade auf den Gebrauchtwarenmarkt einschiessen. Dagen sind die raubkopierer nix ? oder...halt, gebrauchtkäufer sind auch raubkopierer ? will man die jetzt gleichstellen irgendwie ? Ist doch der Online pass zu unsicher ? hat der lücken ? also hat die nächste konsolengeneration ein laufwerk und nicht wie schon oft gelabert wurde nur noch download ? fragen über fragen.....Game stop verbieten gebrauchte games zu verkaufen, ebay wird auch etwas ärmer und einige seiten die gebrauchte games verkaufen machen dicht.

Horselover Fat 09 Triple-Talent - 307 - 25. April 2012 - 15:06 #

Ich bin sehr für eine solche Gebrauchtmarkt-Sperre. Dann sehen die Hersteller endlich, dass es die Verkaufszahlen nicht so nach oben treibt, wie man uns erzählt.

justFaked 16 Übertalent - 4307 - 25. April 2012 - 15:15 #

Stört mich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Gebrauchtkäufe und -verkäufe find´ ich uninteressant.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 15:17 #

Ich nicht, da du manche Spiele nur noch über den Gebrauchtmarkt bekommst!

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 15:49 #

Der Unterschied zwischen 30 und 60 Euro ist dir geläufig?

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24069 - 25. April 2012 - 15:18 #

Irgendwie freut es mich gerade, dass ich Crysis 2 gebraucht mit Gewinn verkauft habe. ^^

Rafael (unregistriert) 25. April 2012 - 15:21 #

Also im Hinblick darauf das die Spiele dann ja auch günstiger werden und ich nicht mehr für 1-2 Gebrauchtspieler mit zahlen muss find ich das eigentlich ganz gut ich verstehe nicht worüber man sich so aufregt? Für die ehrlichen Käufer ist das doch egal, ob sie jetzt etwas für 60€ kauft und es dann wieder für 20€ verkauft können, oder ob man es sich dann gleich für 40€ kauften kann und der Gebrauchtwarenspieler 20€ mehr drauf zahlen muss.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29622 - 25. April 2012 - 15:25 #

Das war jetzt Ironie oder? Sarkasmus?

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 15:29 #

Wäre doch aber schön, wenn es so kommen würde. Wenn ab dem Punkt, wo der Gebrauchtmarkt verhindert ist, alle Spiele auf einmal 1/3 weniger kosten, dann würde sich wohl kaum ein Spieler beschweren :)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 59447 - 25. April 2012 - 17:37 #

Das wäre natürlich schön. Aber glaubst du wirklich, dass dieser Fall eintreten wird? Steam-Spiele kann man schon jetzt nicht verkaufen, und sie sind dennoch genau so teuer wie alle anderen Spiele auch.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 18:06 #

Noch nie sind Preise gefallen nur weil man den Gebrauchtmarkt ausschaltet, das wird es auch nicht. Wenn ich für einen digitalen Download 60€ berappen soll, was ich bei Amazon für 20€ mit Verpackung bekomme (ok, ist eh kein Handbuch mehr drin, oder Karten oder sonstwas - ausser Werbung) ... gehen meine Fussnägel zur Decke.

Was es nicht alles hies: Die CD's sind so Teuer, das Papier ist so Teuer, die Verkäufer müssen bezahlt werden, der Lagerraum muss vorhanden sein etc, pp, bla, sülz. Und nu? Digital - unendliche viele Kopien und der Preis ist höher (oder gleich) wie vorher.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 18:33 #

...was an den Vorgaben der Publisher und deren Preisbindung liegt. Wenn Activision ihr Spiel auch im Regal verkaufen wollen, dann werden sie es wohl nicht auf der Webseite zum halben Preis anbieten, denn sonst wären die Retail-Vertriebsketten so sauer, dass sie das nächste Produkt von Activision nicht mehr in den Katalog aufnehmen. Das gab es alles schon in der Filmbranche.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 19:45 #

Das alte Totschlagargument, das der Einzelhandel dann auf die Barrikaden geht. Komisch, wenn die soviel Angst haben, warum gehen die immer weiter in Richtung von Lizenz, DRM und Download?

Sie könnten ja auch ein Mehrwert in die Retailpackungen legen? Sie könnten den Preis auch im Einzelhandel senken? Die Möglichkeiten sind mMn vielfältig.

Was passiert aber? Die Retailpackungen sind ein Witz - teilweise kauft man dort nur noch Hüllen um dann das Spiel beim Publisher runterzuladen.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 19:56 #

Ich mag Deine Idee, den Preis auch im Retail zu senken und durch digitale Verkäufe quer zu finanzieren.

Aber dass Retailpackungen ein Witz sind, stimmt bei der Renaissance der umfangreichen limitierten Special-Editionen nicht ganz.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 20:18 #

Die tollen SE's sind aber auch nur Aussnahmen - und dann auch noch zu nem saftigen Preis. Wie oft kommt es vor, das nur ein DLC Code mit drin liegt und dazu noch ein Link zum Handbuch als PDF Version. Das nennt sich heute schon teilweise "SPECIAL". Limitierte Versionen! MyA$$ - sorry - kontrolliert das auch jemand, das die Limitiert sind? Oder sind das eigentlich 0815 Packungen, wie wir sie mal vor 5 Jahren hatten, nur das jetzt "Limited" draufsteht? Und wenn ich 500.000 Limitierte herstelle, und eigentlich bekannt ist, dass das Produkt eh keine 200k absetzt, was ist das für ein Sinn?

Wir als Kunden wurden die Jahre über dressiert, die hingeworfenen Knochen mit Fleischresten als Lobpreisung zu empfinden. Genauso wie es Steam geschafft hat, Accountbindung Salonfähig zu machen.

Sorry, mein Beissreflex ist bei dem Thema immer sehr ausgeprägt. ;)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 20:45 #

Das sehe ich dann weniger verbissen und fühle mich auch nicht vom Hersteller dressiert, weil es nach wie vor ein Entertainment-Hobby ist, Zeitvertreib, nicht lebensnotwendig. Und es kommt auch erst hinter Familie, Beruf und sogar hinter Sport. Da kann man mich schlecht mit hingeworfenen Knochen dressieren.

Und ich glaube, dass es vielen anderen genauso geht. Eine SE ist ein zusätzliches Angebot zu Download oder normaler DVD-Version. Und das ist doch nicht schlecht, wenn die Vielfalt der Optionen groß genug ist. Später gibt es noch diverse Budgets, Bundles oder alte Produkte auf GOG.

Jetzt mal ehrlich, so vielfältig bei den Preisen, den Angeboten, den Vertriebswegen und den Produkten ist doch keine andere Branche. Wir haben doch ein fantastisches Angebot, das Jahr für Jahr besser wurde. Und wem (wie mir) die Mainstream-Titel oft nicht gefallen, der hat trotzdem noch genug alternative Produkte zu Wahl, eigentlich mehr als je zuvor. Dazu kommen am PC noch die vielen alten Titel, die immer noch auf der PC-Hardware laufen und über GOG vertrieben werden (ein riesen Vorteil gegenüber Konsolen). Traumhaft!

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 15:23 #

das wird doch eh so kommen... ms uns sony werden die spiele mit den neuen konsolen account gebunden machen. da könnt ihr noch so viele petitionen starten wie ihr wollt^^

Lacerator 16 Übertalent - 4186 - 25. April 2012 - 16:01 #

Das seh' ich genauso. Die breite Masse juckt es nicht! Die wollen CoD zocken und werden es auch mit DRM tun.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2185 - 25. April 2012 - 16:10 #

Das Schlimme ist, dass "sie" (nicht nur Crytek) das auch durchsetzen werden.
Es braucht nur ein Spiel mit diesem "Feature" kommen, das alle unnbedingt spielen wollen und schon werden viele von den "Werde ich auf keinen Fall kaufen"-Fraktion umfallen und irgendwann ist es dann etabliert.
Letztendlich wird die Zielgruppe das Ganze bestimmen und die besteht in diesem Fall aus "Spielkinder", die ein Spiel unbedingt haben wollen ...

Sher Community-Event-Team - 3635 - 25. April 2012 - 15:48 #

"Aus der geschäftlichen Perspektive wäre das echt eine großartige Sache."

Es wäre auch großartig, wenn man als Kunde nicht zunehmend gegängelt wird.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 25. April 2012 - 16:10 #

" Wie man sich bei der Community unbeliebt macht 1x1"

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 16:12 #

Vielleicht auch ein Schuss ins eigene Bein. Nicht jeder ist bereit ein Vollpreisspiel zu bezahlen nur um sich ein Bild von der Qualität der abgelieferten Produkte zu machen. So verliert man unter Umständen Kunden die zu einem späteren Zeitpunkt ein anderes Produkt sofort kasufen würden

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 16:19 #

Der Gebrauchtwarenmarkt wird nur deshalb so fixiert, weil Gamestop und Co daran ordentlich verdienen. Da es zudem um die Spiele der Hersteller geht, möchte man sich auch nicht bloß mit einem Stück zufrieden geben und beansprucht daher den ganzen Kuchen für sich.

Sicherlich könnte man dem Gebrauchthandel auch dadurch entgegenwirken, indem man die Qualität seiner Produkte erhöht. Für gewöhnlich verkauft jemand sein Spiel ja dann, wenn er damit nicht (mehr) zufrieden ist. Man könnte Spiele entwickeln, die nicht vom Konsumenten gleich nach dem ersten Wochenende gelangweilt in die Ecke gepfeffert werden und die man dank regelmäßiger Inhaltsupdates auch behalten möchte.

Leider zeigt sich immer wieder, dass sich die Leute an konsumentenunfreundlichen Maßnahmen kaum stören. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn man auf eine Sperre hinarbeitet, anstatt einen Mehraufwand in der Spieleentwicklung zu betreiben.

Trax 14 Komm-Experte - 2514 - 25. April 2012 - 16:27 #

Solange die Branche weiter wächst und die Masse der Kunden weiter kauft, geht diese Entwicklung ebenfalls konsequent weiter.

Ich wäre sogar dafür solche Sperren in der nächsten Generation einzuführen.
Einfach aus reiner Neugier, da es mich echt interessieren würde, ob die Masse der Kunden dann wirklich aufhört zu kaufen oder einfach alles so weiter läuft.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 17:21 #

Ich möchte das eigentlich auch gerne sehen, es würde dem PC vermutlich einige zusätzliche Kunden zuspielen.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 20:40 #

Du meinst Steam, Origin, Ubilauncher und Co?

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4346 - 25. April 2012 - 20:50 #

Da hast Du die Realität recht selektiv wahrgenommen und Desura, GOG, die vielen Flash-Plattformen, Free2Play oder DRM-freie Indie-Titel ausgelassen. Der PC ist eben eine freie Plattform, die es jedem erlaubt, Titel auf beliebige Weise zu vertreiben, ganz entgegen den Konsolen, auf denen es jeweils nur einen einzigen Vertriebsinhaber gibt.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 25. April 2012 - 20:45 #

Jemand der heute nur Originale kauft, wird auch morgen noch weiter die Originale kaufen. Warum auch nicht? Es ändert sich ja nichts für ihn. Wenn der Gebrauchtspielemarkt aber soooooo riesig ist, das alle Kollektiv anfangen zu weinen, wegen der entgangenen Trippletrilliarden an €uros/Dollar$ - dürfte es interessant werden mit dem Rest. Da werden auch welche kaufen, klar. Einige werden umsteigen, manche Aussteigen. Nichtsdestotrotz ändert es nichts an der Tatsache das Karl-Heins Mustermann am Ende trotzdem nur 50€ im Monat für Spiele hat.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3263 - 25. April 2012 - 16:29 #

Och, einen Blockbuster mit Übergrafik an die Konsole binden und schon kaufen die Leute - auch mit Sperre.
Da braucht sich der Herr Højengaard keine Sorgen zu machen...

Keksus 21 Motivator - 25101 - 25. April 2012 - 16:57 #

Dann kauf ich halt gar nicht. :nixblick:

Player One 13 Koop-Gamer - P - 1245 - 25. April 2012 - 17:35 #

Je mehr ich über die neue Konsolengeneration erfahre, desto unsympathischer wird sie mir. Da scheinen sich ja wirklich alle bösen Ahnungen zu bestätigen, wenn man solche Statements liest, wie das von Crytek. Nach Crysis 2 müssen sie sich um mich als Kunde allerdings sowieso keine Gedanken mehr machen.

Cat Toaster (unregistriert) 25. April 2012 - 18:05 #

Crytek kann seinen Kram von mir aus in Zukunft einfach komplett behalten. Crysis "ging so", "Crysis 2" war unterirdisch dämlich. Bei denen entwickelt sich einfach gar nichts weiter, nichtmals mehr die Grafik ist wegweisend.

ppeters 11 Forenversteher - 813 - 25. April 2012 - 18:22 #

Puh, Entscheidung nochmal leichter gemacht, bin schon wegen dem ME3-Ende-Debakel in EA-Boycott-Rage verfallen, aber hatte schon Zweifel wegen Crysis 3. Nun ist die Entscheidung crytek-sei-dank doch ganz einfach ^^

Ridger 18 Doppel-Voter - P - 10548 - 25. April 2012 - 18:40 #

Wenn es wirklich dazu kommt, dass Gebrauchtspiele ab der nächsten Konsolengeneration nicht mehr funktionieren werden, dann wird mir solch eine Konsole aus Prinzip nicht ins Haus kommen. Eigentlich kaufe ich fast nur neue Spiele. Für arme Studenten oder Schüler finde ich es schon wichtig durch die Möglichkeiten des Gebrauchtmarktes an ein Originalspiel zu kommen und es nicht nur runterzuladen. Aber so werde ich mir einfach nur noch die gebrauchten Spiele vom NES/Gameboy bis zur PS3/Xbox360 holen und kann dann für den Rest meines Lebens die alten Klassiker spielen. Auch gut. Danke Crytek.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9232 - 25. April 2012 - 19:15 #

Die können da machen was sie wollen. Irgendein findiger Hacker bekommt es trotzdem wieder hin. ^^

rentAhero90 09 Triple-Talent - 251 - 25. April 2012 - 19:25 #

Man sollte sich als Entwickler vielleicht mal lieber Gedanken um seine Preispolitik machen, statt auf den Gebrauchtspielen rum zu hacken. warum kauft man denn gebraucht? Weil einem das Spiel einfach keine 60 Euro wert ist.
Crysis 2 hab ich mir vor einer Woche erst gekauft, zwar nicht gebraucht, aber auch nur für 13 Euro vom Wühltisch, und ich muss sagen auch wenn das Spiel gut ist, viel mehr wäre es mir echt nicht wert.
Sollte die Sperre Wirklichkeit werden, kauf ich nix mehr zum Vollpreis, wenn ich befürchten müsste 60 Eier in den Sand zu setzten.

volcatius (unregistriert) 25. April 2012 - 20:16 #

Wieso gibt es immer noch einen Aufschrei? Publisher und Entwickler haben schon wiederholt gesagt, dass Gebrauchtspielkäufer asoziale Elemente sind und mit alleen Mitteln bekämpft werden müssen.

Konsolenhersteller würden vom Wegfall ebenfalls auch davon profitieren - sie erheben ja für jedes verkaufte Spiel eine Lizenzgebühr, die beim Gebrauchthandel natürlich wegfällt.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 93696 - 25. April 2012 - 20:32 #

(Wieso ist im Titel der News ein Doppelpunkt? Durch den korrekten Satzbau so wie es ist, wäre es doch überflüssig, nicht wahr?)

Im übrigen ist so ne Aussage von Crytek nur reines restriktives Dummgequatsche, Lobbylogorrhoe sozusagen...^^

neone 15 Kenner - P - 3157 - 25. April 2012 - 21:17 #

Wer gibt denn gerne ein liebgewonnenes Spiel wieder her? Macht eure Spiele besser, dann gibts auch weniger gebrauchtes auf dem Markt.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 21:29 #

was weinen sie denn so rum. erst waren die bösen kopierer schuld, das sich crysis mittelmäßig auf dem pc verkaufte und nun auf konsole sind es die knausigen gebrauchtkäufer. die sollten mal langsam mitbekommen haben, das wenn sie ihre wünsche erfüllt bekommen, niemand mehr überhaupt ihre spiele spielen wird. sie sind ok und waren mal optisch erste sahne, aber inhaltlich und im mp bereich war da wenig bis nix und das reicht nunmal nicht.

Anonymous (unregistriert) 25. April 2012 - 21:46 #

Die Spiele von Crytek sind seelenlose Technikdemos, es fehlt einfach das gewisse Etwas.

Ich kaufe keine Gebrauchtspiele, aber ich will meine Spiele auch bei Freunden zocken können und sie an sie verleihen können, damit sie mir im Gegenzug auch ein Spiel verleihen.

Leute, die seit der Grundschule keine mehr Freunde hatten, können solche Gedanken natürlich nur sehr schwer nachvollziehen!

Ich kann die 69,99€ die ein Konsolenspiel mittlerweile kostet, auch sehr gut anderweitig ausgeben, liebe Spieleindustrie!

Retrofrank 11 Forenversteher - 750 - 25. April 2012 - 23:22 #

Verdammt.
Wenn ihr anständige Titel programmiert, wird es auch immer Leute geben,die diese behalten wollen,auch wenn sie sie schon durchgespielt
haben.Wer Qualitär produziert,braucht den Gebrauchtmarkt nicht zu fürchten.

Wie man es falsch macht,kann man schön am Beispiel von "Blink" sehen,von dem wohl jedes zweite Exemplar in den Second-Hand-Regalen landete.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24069 - 26. April 2012 - 0:42 #

Hat sich aber trotzdem 2,5 Millionen Mal verkauft:
http://www.joystiq.com/2012/04/22/splash-damage-brink-sales-estimated-at-2-5-million/

monokit 14 Komm-Experte - 2159 - 25. April 2012 - 23:58 #

Wenn das passiert...dann werden die Raubkopienzahlen explodieren.

NoUseForAName 17 Shapeshifter - 7073 - 26. April 2012 - 6:23 #

Lustig sind zu diesem Thema auch immer die Kommentare anderer Publisher. So behaupten einige, dass der Preis für ein Spiel sinken könnte, wenn der Gebrauchtspielmarkt weg wäre - wer glaubt denn eigentlich so einen Mist?? Auch ohne BWL Hintergrund sollte doch klar sein, dass die Preise dann sicherlich nicht fallen werden.

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 7:54 #

Ich sehe da primär ein Qualitätsproblem.

Ist ein Spiel großartig, dann will man es kaufen, spielen und auch behalten. Ist das Spiel nicht gut genug, dann kauft man es eben nicht, bzw. verkauft es wieder, wobei ich den Verkauf für legitim erachte.

Heutzutage sind fantastische Spiele, oftmals auch noch DRM frei und für mehrere Systeme, oder etwas ältere Spiele über den Grabbeltisch unter 20€ erhältlich, auf Steam verkaufen sich Spiele besser über Aktionen etc.

Warum sollte man sich ernsthaft für 60€ auch noch gängeln lassen?! Das läßt man sich vielleicht bei wirklich außergewöhnlichen Titel noch bieten, aber doch nicht bei Produkten von der Qualität eines Crysis. Ich denke nicht, daß Crytek hier von langfristig profitieren wird, es sei denn sie machen gute Spiele und/ oder senken den Preis signifikant.

Radiation 13 Koop-Gamer - 1351 - 26. April 2012 - 9:30 #

Bestärkt mich irgendwie nur in meiner negativen Meinung über Crytek... solche Studios sind mit Schuld daran, dass es in der Spieleindustrie immer mehr nur noch ums Geld geht (ja, ich weiß, natürlich will ein Entwickler Geld verdienen und natürlich ist das auch vollkommen gerechtfertigt) und immer weniger Herzblut in die Spieleentwicklung gesteckt wird... Crysis war !meiner Meinung nach! eine reine Grafikdemo, spielerisch totaler Murks, alleine schon dieser bekloppte Anzug... und Crysis 2... Das war anfangs noch nichtmal ne Grafikdemo, hatte mich gewundert, warum das Spiel auf max. Details flüssig läuft (Crysis musste ich mit meiner damaligen Hardware runterschrauben, um es flüssig zu spielen), bis mir aufgefallen ist, wo die überall getrickst haben, damit der Mist auch auf Konsole läuft. Fand das war grafisch, bis auf ein paar schicke Effekte eher ein Rückschritt zum ersten Teil. Wie das ganze nach Patches und co aussieht, kann ich nicht beurteilen... hab das Spiel nämlich nach ein paar Stunden gelangweilt wieder deinstalliert. Deswegen reizt mich Crysis 3 schon gar nicht und bei Cryteks Einstellung sowieso nicht... Sollen die schön auf ihrem Softwaregelumpe sitzen bleiben... wird sich ja aber trotzdem wieder verkaufen.

Anothep (unregistriert) 26. April 2012 - 9:44 #

Bye, Crytek, war nett mit euch :-) Ihr habt immerhin 1 Spiel gebracht, das ich gespielt habe - Crysis 1. Was danach war, geht mir ab jetzt am Poppes vorbei.
Bin zu alt um mich von einer Firma für Kinderspielzeug veräppeln zu lassen.

andreas1806 16 Übertalent - 4933 - 26. April 2012 - 9:45 #

Verständlich, als Publisher/Hersteller von Spielen würde ich mir so etwas erstmal auch wünschen. Jedoch nur dann, wenn ich weiß dass ich bereits etablierte Namen im Angebot habe.

Für Spieletester wäre das sicherlich auch positiv. Denn vermehrt würden die Leute wohl erst einen Spieletest abwarten... (Entsprechende Zeitschriften ggf. auch kaufen?) bevor Sie ein Spiel kaufen, was Sie bei nichtgefallen nicht mehr weitergeben/-verkaufen könnten.

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 11:03 #

Alles in Allem soll es wohl den Konsolenspielern am Ende genau so gehen wie den PC-Spielern mit Steam und Co.
Eigendlich eine sehr traurige Entwicklung die m.M. nur durch eins aufzuhalten ist. Boykott von Puplishern und Spieleentwicklern. Denn meinen gebrauchten Fernseher, Fahrrad, Toster, Hantelbank und Kaffebecher darf ich auch jederzeit überall in der Welt gebraucht verkaufen.
Hier geht es m.E. nur um Profitgier und nichts anderes.

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 11:09 #

P.S.:
Eins muss man hier noch hinzu fügen, das Raubkopieren immer wieder als Grund, Anstoß etc angegeben wird, grenzt für mich an absolute Dummheit.
Denn angenommen man nehme ein Portal wie Steam, von dem JEDER Publisher sagt "durch STEAM keine Raubkopie" und füge diesem Portal die Möglichkeit hinzu ein Spiel aus seinem Besitz gebraucht weiterzuverkaufen, zwischen Usern des Portals und gegen eine Gebühr ähnlich Ebay, was wäre falsch dran?

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 11:24 #

ich hab ja immer noch nicht verstanden, was videospiele so sehr von jedem andren produkt unterscheidet, dass die hersteller der meinung sind, ein recht darauf zu haben, den kunden den weiterverkauf zu verbieten.

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 12:15 #

Größter amerikanische Gebrauchtspiele Händler = GameStop.
Von den Spieleherstellern oft mit Exklusiv Editionen unterstützter Händler = GameStop.

Da Stimmt doch was nicht!?

Anonymous (unregistriert) 26. April 2012 - 15:49 #

"[...] Es ist offensichtlich, dass die Leute dein Spiel spielen, aber nicht wirklich dafür bezahlen wollen. Das ist sehr enttäuschend.

Mit "nicht wirklich dafür bezahlen wollen" meint er wohl, nicht den Neupreis an Crytek zahlen zu wollen."

Wurde die Originalquelle überhaupt richtig gelesen? Dieser letzte zitierte Satz bezieht sich nämlich auf illegal geladene Versionen, passt also überhaupt nicht zu den vorherigen Sätzen, wie es hier aber im Artikel angedeutet wird. Insofern macht auch der hier nachfolgende Satz keinen Sinn.

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 27. April 2012 - 16:29 #

Passiert hier öfter :-)

Darkling 09 Triple-Talent - 258 - 27. April 2012 - 8:55 #

Setzen sechs !
Einer der Hauptgründe warum das Geschaeft mit Konsolenspielen so gut laeuft ist eben genau der Gebrauchthandel !
Du kannst entweder eine der 9.90 Aktion benutzen von zum Beispiel Gamestop oder auch defacto mit Gebrauchten Spielen ein Spiel finanzieren dass man sich eigentlich noch gar nicht leisten kann !

Wird es bald danach heissen "we once had a good market with console games then,we shot ourselves a arrow in the knee"

marshel87 16 Übertalent - 5646 - 27. April 2012 - 8:56 #

mmmh mir fällt noch ein, was wird dann aus Videotheken? Da gibt es ja auch nicht grade wenige, welche Spiele im Verleih haben... eieiei...

Marcelkagi 10 Kommunikator - 457 - 27. April 2012 - 10:08 #

Das soll ein schlechter scherz sein oder ? , den wenn das so gemacht wird kaufe Ich keine neue konsole mehr , dann lieber pc, und dankeschön das ihr solche sch...... Ideen habt , ihr würdet lieber gescheite sachen ausdenken , dann bleiben euch die Leute treu , auch wenn mein Bericht kein gewicht hatt hoffä Ich das ihr Leute von heute darüber nachdenkt, danke

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 27. April 2012 - 10:49 #

Warum dann bitte einen PC, bei dem es dieselben DRM-Maßnahmen schon lange gibt?

NagusZek 10 Kommunikator - 468 - 27. April 2012 - 11:37 #

Auf dem PC gibt es schon noch einige wenige Spiele die ohne DRM auskommen. Man nehme Witcher 2 als Beispiel welches sich ja trotzdem grossartig verkauft hat. Bei den Konsolen wären diese Massnahmen dann ja Hardwareseitig, so das wirklich jedes Spiel davon betroffen wäre ohne Aussicht auf ein Umschwenken. Ausserdem sollte man nicht vergessen das das Preisniveau der Spiele auf dem PC auch ein ganz anderes ist.

Anonymous (unregistriert) 27. April 2012 - 20:40 #

außerdem gibt es bei dem pc auch schon außreichend leute, die wissen, wie man die etablierten drm-maßnahmen umgeht und die modifizierten spieledateien netterweise aller welt zur verfügung stellen ;P

NagusZek 10 Kommunikator - 468 - 27. April 2012 - 21:18 #

Wenn man sein original gekauftes Spiel davon befreit weil man im Netz keine Spuren hinterlassen will seh ich da zumindest moralisch keinen Grund der dagegen spricht....

NagusZek 10 Kommunikator - 468 - 27. April 2012 - 11:42 #

Was haben DeusEx 1, Gothic 1-3, Final Fantasy 7-10, Mafia 1 und Metal Gear Solid 1-4 gemeinsam? Genau! Alles Spiele (und noch einige andere) die ich mir damals bei erscheinen zum Vollpreis gekauft habe und nicht im Traum dran denken würde die wieder zu verkaufen.
In den letzten 3 Jahren habe ich kein Spiel gekauft an dem ich so hänge das ich es nicht verkaufen würde wenn ich es denn könnte. Wenn sich das trockenlegen des Gebrauchtmarktes bei den Konsolen durchsetzt ohne das ein ähnliches Preisniveau wie auf dem PC entsteht, wovon man leider ausgehen muss, werden sicher viel mehr Leute weniger Geld haben um Spiele zu kaufen, eventuell sogar feststellen das sie gar nicht jedes neue Spiel brauchen und an anderen Dingen mehr Freude haben.
Ich meine wie habe ich mir das denn beispielsweise bei einer jährlichen Sportspielserie wie FIFA vorzustellen? Was soll man denn mit zig Fussballspielen die man nicht weiterverkaufen kann? Oder dem zigsten Formel1 oder Rallyspiel?
Es ist ja schon eigenartig das man solche Vorschläge immer nur von den Branchenriesen hört die einen Verkaufsrekord nach dem anderen aufstellen, wohingegen kleinere Publisher/Entwickler öfter auf DRM-freie Methoden setzen...

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