Kurioses: Rubik-Würfel mit iPhone-Technik

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Taller Ghost Walt 3210 EXP - 15 Kenner,R8,S3,A6
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4. Juni 2009 - 21:10 — vor 8 Jahren zuletzt aktualisiert

Folgende Meldung mag vielleicht nicht mehr taufrisch sein, ist dafür aber umso interessanter. Alle Rätselfreunde, die auch ohne Computer gerne ihr Hirn anstrengen, auf Komfort aber nicht verzichten wollen, dürfen unbedingt weiterlesen.

Die Geschichte ist allgemein bekannt: In den 70er Jahren sucht der ungarische Architekturprofessor Erno Rubik nach Möglichkeiten, die dreidimensionale Vorstellungskraft seiner Studenten zu trainieren. Er erfindet ein Denkspiel: Einen vielfarbigen, aus 3x3 Elementen zusammengesetzten Würfel, bei dem es gilt, durch Drehen einzelner Ebenen jede Flächen einfarbig zu machen. Da jede Drehbewegung sich stets auf mehrere Flächen auswirkt, ist Vorausplanung und logisches Denken gefragt.

Längst ist Rubiks Würfel, oft auch Zauberwürfel genannt, ein Kultspiel, das auch eine Menge Ableger hervorgerufen hat, die alle nach dem gleichen Prinzip ablaufen. Nun soll im Herbst erstmals eine hochtechnisierte Variante des Orignals in den Handel kommen: Rubik's TouchCube des Spielzeugherstellers TechnoSource sieht äußerlich genau so aus wie sein 30 Jahre altes Pendant, doch im Inneren ist Hightech am Werkeln. Anstelle einzelner Bausteinelemente ist der TouchCube äußerlich ein Ganzes, die Farbfelder werden durch Displays auf jeder der sechs Seiten dargestellt.

Statt einer einfachen Drehmechanik wird eine Art Slide-Technik, die der Handhabung des iPhones sehr ähnlich ist, verwendet: Man fährt mit dem Finger über die Flächen, diese Bewegung wird erfasst und in Spielzüge umgewandelt. Dabei soll das Gerät zwischen gewollten Zügen und Bewegungen, die durch das Drehen und in der Hand halten des Würfels entstehen, gut unterscheiden können. Außerdem verspricht der Hersteller zusätzliche Features wie dem Abspeichern des Spielstandes und eine Hilfe-Funktion. Da es sich um ein elektronisches Spiel handelt, muss der interne Akku natürlich auch aufgeladen werden, dies geschieht über eine Dockingstation.

TechnoSource plant, den TouchCube im Herbst auf den Markt zu bringen, der angepeilte Verkaufspreis ist mit 149,99$ relativ happig, wenn man bedenkt, dass das Original bereits für etwa 10€ erwerbbar ist.

Video:

Noir 15 Kenner - 2711 - 5. Juni 2009 - 0:40 #

Muss es denn für alles eine elektronische Umsetzung geben?

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 5. Juni 2009 - 1:22 #

JA!

bolle 17 Shapeshifter - 7615 - 5. Juni 2009 - 7:33 #

Hmm mich würde das verwirren, ich brauch da was echtes. Bei 1.14 macht der Würfel übrigens nicht was er soll. Wenn das öfter passiert wäre das eh zu nervig...

Noir 15 Kenner - 2711 - 5. Juni 2009 - 10:42 #

Dann möchte ich jetzt sofort einen High-Tech-Spiegel der mir in Prozent ausrechnet wie toll ich aussehe XD Das wäre mal ne News!

Patrick 15 Kenner - 3955 - 5. Juni 2009 - 12:09 #

Ich Spiele lieber die echte Variante... Aber die Technik könnte man für andere Ideen nutzen.

Rondrer (unregistriert) 5. Juni 2009 - 14:34 #

haha 150$... wer das kauft ist selber schuld. Kann das Teil wenigstens noch irgendwas anderes?

Taller Ghost Walt 15 Kenner - 3210 - 5. Juni 2009 - 15:01 #

Es leuchtet und spielt ein Plastikknirsch-Soundfile ab, wenn man einen Zug macht. Das ist das Geld doch auf jeden Fall wert, oder? ;)

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 17. Juli 2011 - 8:00 #

steht seit kurzem auf meinem Schreibtisch :-)

Üben sollte man aber mit einem klassische Würfel.

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