China blockt Twitter und Flickr

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3. Juni 2009 - 0:19 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Die chinesische Regierung verfolgt weiterhin eine sehr strenge Linie, wenn es um freien Meinungsaustausch im Internet geht. Die neusten Opfer der Netzzensur im Reich der Mitte sind vier prominente Websites, die mit dem Web 2.0 Boom groß geworden sind. Seit Dienstag Nachmittag sind die Dienste von Twitter, Flickr, Blogger.com und Wordpress.com nicht mehr aus dem chinesischen Netz heraus erreichbar. Auch der Zugang zu Microsofts beliebtem Mailingdienst Hotmail, das Blogangebot MSN Spaces sowie die brandneue Suchmaschine Bing wurden gesperrt.

Anlass der zahlreichen Sperren der Angebote ist der bevorstehende 20. Jahrestag der Niederschlagung der Studentenproteste vom Frühjahr 1989. Damals demonstrierten chinesische Studenten über Monate hinweg gegen die politische Führung, um mehr Freiheiten für das Volk zu erlangen. In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1989 entschied sich die chinesische Regierung den Aufstand mit Hilfe des Militärs blutig niederzuschlagen.

Auf der Liste der gesperrten Dienste stehen bereits seit längerer Zeit große Namen. Seit März diesen Jahres befindet sich auch das beliebte Videoportal Youtube auf dem chinesischen Index.

bersi (unregistriert) 3. Juni 2009 - 0:32 #

Schaut gut hin liebe Community, sowas wird uns in Zukunft auch blühen! ;)

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 3. Juni 2009 - 1:56 #

solange wir im grundgesetz das recht auf meinungsfraiheit verankert haben nicht ;)

und die meisten chinesen usen eh son proggie ( weiss atm leider net mehr genau wie das heisst ) mit dem sie die sperren umgehen .

Was ich mich immer gefragt hab es gibt zB in GW einen chinesischen distrikt sprich die chinesen haben zugang zu online multiplayer und darüber kommen sie teilweise viel direkter mit jugendlichen anderer nationen in kontakt als über websites.

Werden die Chats da überwacht ? haben nur "vertrauenswürdige" Staatsangehörige zugang ?

Ich mein das bestimmte dienste gesperrt werden ist wenn man sich einmal in die lage der chinesischen regierung versetzt ja verständlich (auf eine verdrehte art und weise) aber ich kann mir zB nicht vorstellen das firmen wie ncsoft die protokolle von unterhaltungen ingame an die regierung rausgeben.

bersi (unregistriert) 3. Juni 2009 - 6:19 #

http://www.zeit.de/online/2009/21/netzsperren-satire?page=1

soviel zum thema Meinungsfreiheit :)

Eldest 13 Koop-Gamer - 1718 - 3. Juni 2009 - 9:45 #

Na die Meinungsfreiheit versucht unser verehrte Schäuble ja gerade auszuhebeln.

ak.demiker 12 Trollwächter - 891 - 3. Juni 2009 - 12:38 #

Typisch China.

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