BIU: Dt. Spiele-Markt in 2011 stabil // 1,57 Mrd. Euro Umsatz

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22. Februar 2012 - 11:47 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Basierend auf den Ergebnissen einer Umfrage, an der 25.000 Konsumenten teilgenommen haben und die durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt wurde, gab der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) kürzlich bekannt, dass sich der deutsche Markt für Spiele-Software im Jahr 2011 stabil entwickelt habe.

Demnach beträgt der Gesamtumsatz im Bereich der Computer- und Videospiele, die mittels Download oder Datenträger vertrieben wurden, um die 1,57 Milliarden Euro. Dass im vergangenen Jahr mit insgesamt etwa 71,6 Millionen Titeln etwa ein Prozent mehr Spiele als im Jahr 2010 verkauft wurden, macht nach Angaben des BIU ebenfalls die Marktstabilität deutlich. Der durchschnittliche Preis pro Spiel fiel um zwei Prozent auf 21,99 Euro.

Als besonders beständig wird der Bereich der PC-Spiele beschrieben, der im Vergleich zu 2010 um ein Prozent ausgebaut werden konnte und dessen Umsatz 445 Millionen Euro beträgt. Mit Titeln für stationäre Konsolen wie Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo Wii erreichte die Branche 888 Millionen Euro Umsatz, was im Hinblick auf den weltweit gegenläufigen Trend ebenfalls einen stabilen Wert bedeutet.

Der Verkauf von Konsolenspielen stieg im Vergleich mit 2010 um fünf Prozent, so dass in der Summe 24,5 Millionen Produkte verkauft werden konnten. Gesunken ist dagegen die Verkaufszahl von Titeln, die für Handhelds und andere mobile Geräte angeboten wurden: 22,3 Millionen Spiele wurden von den Usern erworben, was drei Prozent weniger sind als im Jahr 2010.

Hinsichtlich des digitalen Vertriebs konnte ebenfalls eine Steigerung um mehrere Prozentpunkte verzeichnet werden: Demnach wurden im vergangenen Jahr 27 Prozent aller Spiele (einschließlich DLCs) via Download erworben, 2010 betrug dieser Wert noch 24 Prozent. Die Umsätze mit Online- und Browserspielen sowie aus Premium-Accounts, Abos und dem Verkauf virtueller Zusatzinhalte sind hier allerdings nicht mit eingeschlossen; für diesen Bereich wird Anfang März eine separate Pressemitteilung veröffentlicht werden.

Bezugnehmend auf die aktuellen Zahlen weist Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU, auf ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft und eine beachtliche Anzahl von Spielen hin, die besonders im letzten Quartal des Jahres 2011 für hohe Umsätze gesorgt haben:

Nachdem wir bis zum dritten Quartal 2011 noch einen Umsatzrückgang von fünf Prozent beobachten mussten, freuen wir uns vor allem mit Blick auf die Entwicklung in anderen wichtigen Absatzmärkten, in Deutschland das Jahr 2011 stabil abzuschließen. Im Bereich der Umsätze mit Datenträgern und Downloads liegen wir bei einem leichten Minus von ein Prozent. Neben einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft hat insbesondere eine bemerkenswerte Zahl verkaufsstarker Titel im letzten Quartal dazu beigetragen, die Attraktivität des Spieleangebots zu steigern und damit für Wachstumsimpulse zu sorgen.
Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 22. Februar 2012 - 17:30 #

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 1,57 Milliarden Euro. 27% der Verkäufe fanden online statt. Hätte man mir das damals, vor 25 Jahren gesagt, als ich noch im Kaufhaus C64-Spiele kopiert habe, gesagt, dann wäre ich der Meinung gewesen, dass das zocken nie geiler hätte werden können.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. Februar 2012 - 20:10 #

Solang es den Leuten gut geht können sie auch Luxus Artikel wie Videospiele kaufen. Und entgegen vieler Meinungen wie schlecht Deutschland doch ist, geht es uns absolut gut. Saubere Straßen, Rechtssicherheit und wunderschöne Frauen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 23. Februar 2012 - 21:54 #

Du, ich, Hannover, lange Nacht, hübsche Frauen. Im Anzug!
Das wird legendär!

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