Computerspielförderung: Bayr. Staatskanzleichef auf Besuchstour

Bild von sw4pf1le
sw4pf1le 10771 EXP - 18 Doppel-Voter,R9,S3,A10
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Archivar: Hat Stufe 10 der Archivar-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtScreenshot-Geselle: Hat 500 Screenshots hochgeladenDatenbank-Geselle: Hat 100 Steckbriefe angelegtDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhaltenRedigier-Veteran: Verdiente 1000 EXP durch Edits fremder News/ArtikelStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhalten

14. Februar 2012 - 9:32

Seit dem 31. Dezember hat der Freistaat Bayern die gezielte Förderung der Spieleindustrie mit Hilfe des Clusters "Audiovisuelle Medien" eingestellt (wir berichteten). Lediglich vage Andeutungen des CSU-Politikers Thomas Kreuzer, Chef der bayerischen Staatskanzlei und damit Verantwortlicher für Medienpolitik, gaben Anlass zur Hoffnung, dass sich möglicherweise noch etwas zum Positiven verändern könnte. Diese Hoffnungen erhalten nun neuen Auftrieb.

Wie Golem.de gestern berichtete, befindet sich Kreuzer derzeit auf Besuchstour bei verschiedenen Medienunternehmen, darunter auch die Publisher Koch Media und Travian Games. Zwar habe er keine konkrete Zusagen gegeben, doch entstand bei diesen Treffen der Eindruck, als wolle das Land sein etwas ramponiertes Image im Bezug auf die Spielebranche ein wenig aufpolieren. Kreuzer verwies beispielsweise auf den neu eingerichteten Studiengang Game Engineering an der TU München. Gerade die wichtige Frage der finanziellen Förderung blieb allerdings weiterhin unbeantwortet. Die mit diesen Geldern üblicherweise ausgerichtete Fachtagung Munich Gaming muss daher in diesem Jahr entfallen. Der Deutsche Computerspielpreis findet gemäß des ausgehandelten Zwei-Jahres-Rythmus 2012 in Berlin statt, doch was danach kommt, steht ebenfalls noch offen.

patchnotes 14 Komm-Experte - 1846 - 14. Februar 2012 - 10:11 #

Bayern müsste DRINGEND etwas tun. Der Studiengang Game Engineering ist zwar schön und gut, aber wenn dann diese ganzen Absolventen in andere (Bundes)länder abwandern, weil es hier nichts für sie gibt, hat man letztlich auch nichts davon.

falc410 14 Komm-Experte - 2592 - 14. Februar 2012 - 13:22 #

Also ich dachte das die Chancen in München gar nicht so schlecht stehen, einen Arbeitsplatz in der Branche zu bekommen.
Der Studiengang ist im Prinzip aber nichts besonderes, 80% der Fächer sind die gleichen wie im normalen Informatikstudiengang.

sw4pf1le 18 Doppel-Voter - 10771 - 14. Februar 2012 - 14:09 #

Nein, schlecht stehen die Chancen nicht, aber die Leute wollen nicht mehr nach Bayern. Außerdem fördern Hamburg und Berlin die Unternehmen mehr.

patchnotes 14 Komm-Experte - 1846 - 15. Februar 2012 - 11:31 #

Abseits von Travian gibt es halt keine wirklich großen Firmen, aber momentan kriegt man in München noch einen Job, ja. :)

Anonymous (unregistriert) 14. Februar 2012 - 17:13 #

warum soll bayern überhaupt etwas tun. spiele sind nicht lebensnotwendig und geld sollte doch wohl nur für sinnvolle projekte investiert werden und nicht in computerspiele.

Ganon 23 Langzeituser - P - 40333 - 14. Februar 2012 - 18:19 #

Gilt genauso für Filme und die werden auch gefördert...

Basti51 14 Komm-Experte - 1984 - 15. Februar 2012 - 7:40 #

Genau - investiert nichts, damit sich auch ja nichts sinnvolles entwickeln kann... autsch.

Anonymous (unregistriert) 15. Februar 2012 - 9:00 #

was soll daran sinnvoll sein? werr spielen will soll gefälligst entsprechende preise ür die produkte zahlen und nicht von allen steuerzahlern subventionierte spiele zum dumpingpreis erhalten oder firmen in den rachen werfen die trotzdem teuer verkaufen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9295 - 15. Februar 2012 - 15:34 #

Leider verkennst du die Situation. Um es mit den Worten eines Philosophen unserer Zeit zu sagen, Herr Lebowski: Es ist.. alles.. viel komplexer !

patchnotes 14 Komm-Experte - 1846 - 15. Februar 2012 - 11:22 #

Was sind sinnvolle Projekte? Lebensnotwendig ist fast nichts, da könnte man sich auch auf Ackerbau und Wohnhöhlen beschränken.

Der Staat sollte in Projekte investieren, die sich auf Dauer für ihn auszahlen. Wenn er es schafft, durch Subventionen neue Firmen anzusiedeln und damit Arbeitsplätze zu schaffen, dann kann sich das langfristig auszahlen, durch Lohnsteuer und Konsum. Natürlich muss es eine Branche sein, die hohes Wachstumspotential hat.

blobblond 19 Megatalent - 18587 - 15. Februar 2012 - 13:45 #

f2p games haben doch ein hohes Wachstumspotential*hust*;)

Anonym (unregistriert) 14. Februar 2012 - 10:18 #

Der Autor kann nichts dafür, aber die automatische Abkürzung "Bayr. Staatskanzleiche" erweckt bei mir als Leser eine berückend schöne Assoziation in Verbindung mit dem Begriff Computerspielförderung ;)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 354849 - 14. Februar 2012 - 10:24 #

Genial, oder? Also das "bayr." kommt von mir, aber das Abschneiden ist das System :-)

AnTeevY 06 Bewerter - 58 - 14. Februar 2012 - 11:41 #

haha, wollte ich auch schon schreiben :D

Madrakor 15 Kenner - P - 3218 - 14. Februar 2012 - 17:57 #

Das trifft den Nagel auf den Kopf...

Kirika 15 Kenner - 3326 - 14. Februar 2012 - 18:17 #

Das trifft es.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7101 - 18. Februar 2012 - 8:07 #

thihi =D
Genau, schön erkannt. ^^

Jassir 11 Forenversteher - 738 - 14. Februar 2012 - 11:10 #

Doch klar hat man was von der Abwanderung, nämlich die Quittung für jahrelange Klageflut und Ablehnungshaltung der heimischen Landesmedienanstalten...Provinzpolitik halt, die sich mal nicht ausgezahlt hat. Wer wohnt schon gerne neben dem nervtötenden Rentner im Erdgeschoss.

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 106840 - 10. März 2012 - 15:55 #

Alles ignorante Trottel!

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit