EA-Quartalsbericht: Dank Battlefield, FIFA & Origin im Aufwind [Upd.]

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2. Februar 2012 - 17:43 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Update vom 3. Februar

Während der Vorstellung des Quartalsberichts senkte EA die Umsatzerwartungen für das nächste Quartal auf 925 bis 975 Millionen Dollar. Das wäre ein Rückgang gegenüber 2011, damals nahm man 983 Millionen ein. Ein Grund dafür sind vermutlich die finanziellen Schwierigkeiten des britischen Einzelhandelspartners GAME.

Ursprüngliche Nachricht

Mittlerweile ist es auch für Publisher Electronic Arts an der Zeit, die Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres offenzulegen. Während das Ergebnis vom 1. Oktober bis zum 31.12.2011 unterm Strich nicht gänzlich befriedigend sein dürfte -- EA machte abermals 205 Millionen US-Dollar Verlust --, konnte die Firma in einigen Bereichen zulegen. Der Umsatz der letzten drei Monate betrug 1,061 Milliarden Dollar und war damit etwa zehn Mllionen Dollar höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Cashflow von 475 Millionen ist dagegen der höchste Wert seit etwas mehr als sieben Jahren.

Insgesamt vermeldet EA stolz einige Hightlights:

  • Battlefield 3 und FIFA 12 haben sich jeweils über zehn Millionen Mal direkt an den Kunden verkauft.
  • Madden NFL 12 schaffte es auf fünf Millionen verkaufte Exemplare
  • Star Wars - The Old Republic hat zwei Millionen Abnehmer gefunden, mehr als 1,7 Millionen davon spielen derzeit täglich. 40 Prozent der Käufer nutzten für den Erwerb Origin.
  • Die Vertriebsplattform Origin hat mittlerweile 9,3 Millionen Kunden und im Kalenderjahr 2011 100 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet. Zum Vergleich, Valves Vertriebsplattform Steam vermeldete letztes Jahr 40 Millionen Accounts.
  • EA war im Weihnachtsquartal der erfolgreichste Publisher in Apples iTunes-Store, vermutlich auch aufgrund eines massiven Preisnachlasses kurz vor Weihnachten. Die Sims - Freispiel war die bestverkaufte App für das iPad.
  • Der letztes Jahr hinzugekaufte Entwickler PopCap konnte seine Umsätze um 30% steigern.
  • Die Sparte Social Games verzeichnet 59 Millionen monatlich aktive Nutzer. Letztes Jahr waren es noch 39 Millionen. Bei den Mobiltelefonen stieg der Absatz von 59 auf 79 Millionen Dollar.

Im Vergleich zum Vorjahr kann man festhalten, dass der seit längerem defizitär operierende Publisher die Einnahmen steigern und die Gesamtverluste weiter reduzieren konnte. Besonders stolz ist der Publisher auf die Zunahme bei den digitalen Verkäufen, die dieses Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Dollar betrugen (wir berichteten). Im vergangenen Geschäftsjahr war das letzte Quartal (endet traditionell am 31. März) dabei besonders stark, unter anderem mit dem Release von Dragon Age 2. Dieses Jahr steht die Veröffentlichung von Mass Effect 3 bevor. Es bleibt daher abzuwarten, ob EA dieses Jahr möglicherweise die Verlustzone wieder verlassen kann. Zumindest erwartet der Publisher für die letzten drei Monate 400 Millionen Dollar Mehreinahmen gegenüber 2011.

blobblond 19 Megatalent - 17754 - 2. Februar 2012 - 17:46 #

"Der letztes Jahr hinzugekaufte Entwickler PopCap konnte"

Fehlt da was?
Sonst könnte man den satz aus der liste streichen

Anonymous (unregistriert) 2. Februar 2012 - 20:39 #

Das sollte wohl

"Der letztes Jahr hinzugekaufte Entwickler PopCap konnte seine Umsätze um 30 steigern"

heißen.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 85939 - 2. Februar 2012 - 21:03 #

"Der letztes Jahr hinzugekaufte Entwickler PopCap konnte...was?? ^^

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11021 - 2. Februar 2012 - 21:20 #

Der Satz war nicht vollständig, ich hab ihn jetzt nach der Quelle, hoffentlich richtig, beendet.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 2. Februar 2012 - 20:04 #

Man mag von EA ja halten was man will, aber FIFA 12 und Battlefield 3 waren und sind zwei großartige Spiele, die mir bis zum heutigen Tag einen riesen Spaß bereiten und das auch noch auf lange Sicht tun werden!

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 3. Februar 2012 - 1:41 #

Genau da liegt ja irgendwie das "Problem". Würde EA nur Schrott rausbringen, würde sich keiner über EA´s Macken ( Origin - DLC Wahn - Produkte teils spürbar unfertig wegen Termindruck auf Entwickler) aufregen. Gerade weil man eigentlich gerne die Spiele spielt/spielen will, stört man sich an dem ganzen :)

Wirtschaftlich scheinen sie ja alles richtig zu machen, das dies eigentlich nur mit mehr "Massenmarkt" möglich ist und damit sich auch in den Spielen widerspiegelt ist klar.

Ich denke früher wurde da mal ne Serie die nicht ganz so Gewinnmaximiert war einfach ein Auge zu gedrückt, ist halt für die Fans, solche Sachen werden heute nicht mehr gemacht, denn die Anleger sind wichtiger wie die Fans :)

Henke 15 Kenner - 3636 - 3. Februar 2012 - 8:00 #

Sehe ich genauso. Die Stärke der letzten Titel lassen den geneigten Gamer gerne über die besch... Firmenpolitik hinwegsehen; Ea schaftt es ja sogar, der Fangemeinde Origin und ähnliches unterzujubeln...

Eines der Erfolgsgeheimnisse von Electronic Arts ist es, gut gemachte "Mainstream-Spiele" herauszubringen, andererseits fürchte ich, dass von EA wenig neues und innovatives zu erwarten sein wird.

Kotick & Co werden sich auf bewährte Spieleserien verlassen (müssen), um wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Man wird wieder die Werbetrommel wie blöde rühren und zig Anzeigen schalten, aber etwas ähnlich Innovatives wie seinerzeit Dead Space erwarte ich dieses Jahr nicht von EA...

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