Linktipps zum Wochenende (KW 4)

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27. Januar 2012 - 19:56 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Das Wochenende nähert sich, weshalb wir für euch wieder einige lesenswerte Onlineartikel zusammengetragen haben. Diesmal geht es unter anderem um DRMs im Zeitalter verschiedener Anbieter wie iTunes oder Amazon sowie um den asiatischen Großbetrieb Foxconn, bei dem unter anderem Apple seine Produkte anfertigen lässt. Zudem gibt es noch eine kleine Charakterisierung von Megaupload-Gründer Kim Schmitz und einen Text über Open-Source-Spiele. Schönes Wochenende und viel Spaß beim Lesen!

"Megaupload-Gründer Kim Schmitz: Endstation Panikraum"
(Spiegel Online am 20. Januar, Christian Teevs)

Nachdem vor einigen Tagen der große Filehoster Megaupload vom FBI geschlossen wurde (wir berichteten), veröffentlichte Spiegel Online ein Portrait von dessen Gründer Kim Schmitz: "Durch die Klage kehrt ein Mann zurück auf die öffentliche Bühne, der einst zu den schillerndsten Protagonisten der deutschen New Economy zählte. Schmitz ließ sich in den neunziger Jahren als genialer Hacker feiern, später sorgte er mit Internetfirmen für Aufsehen, die zunächst massiv an Wert gewannen, von denen einige später aber pleite gingen." Als Lektüre sei euch zudem dieses FAQ zum Thema Filehoster und Raubkopien von der Sächsischen Zeitung empfohlen. Danke an unseren User Maximilian John für den Hinweis auf diesen Artikel!

"George Lucas is ready to roll the credits"
(nytimes.com am 22. Januar, Bryan Curtis, englisch)

In einem sechsseitigen Interview mit der New York Times erklärte Star Wars-Regisseur George Lucas (67), dass er sich allmählich bereit für den Ruhestand fühle. Gerade erst ist in den USA Lucas' Kriegsfilm Red Tails angelaufen, der womöglich auch einer seiner letzten Blockbuster sein könnte. Lucas verrät, dass ihn mittlerweile vor allem übermäßig kritische Star-Wars-Fans stören, denen die Prequels nicht gefallen haben oder die sich an Veränderungen der Special Editions gegenüber den Original-Kinofassungen der alten Trilogie aufhängen. Denen entgegnet er: "Schön, aber ein Film mit meinem Namen darauf muss so sein, wie ich ihn mir vorstelle."

"Äußerst flexibel: Warum Apple das iPhone in China produziert"
(golem.de am 23. Januar, Achim Sawall)

Einen längeren und ebenfalls sehr zu empfehlenden Artikel der New York Times aufgreifend, berichtet golem.de darüber, warum Apple wohl sein iPhone vom taiwanischen Auftragshersteller Foxconn produzieren lässt, obwohl dieser immer wieder mit schlechter Presse von sich reden macht, zuletzt, als der Unternehmensleiter die Belegschaft mit Tieren verglichen hatte (wir berichteten). "Die Geschwindigkeit und Flexibilität sind atemberaubend", sagte ein ehemaliger Top-Manager von Apple. Es gebe keinen amerikanischen Betrieb, der da mithalten könne.

"Ein offener Brief an die Herrscher der DRM-Hölle"
(kaliban.de am 24. Januar, Gunnar Lott)

Der ehemalige Gameforge-Pressesprecher Gunnar Lott beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren – sowohl privat beim Bloggen als auch beruflich – mit der Erschaffung redaktioneller Inhalte. Auch aus diesem Grund sieht Lott eine Daseinsberechtigung für das aktuelle Urheberrecht, denn nach eigener Aussage in seinem offenen Brief möchte er nicht, dass sich andere, ohne zu fragen, an seinen Texten bedienen. Was ihn allerdings stört, ist mit DRM versehene Musik, und das nicht erst seit sein Autoradio diese nicht mehr abspielt: "Ich will mein Eigentum so nutzen, wie’s mir gerade gefällt, auf welcher Plattform auch immer. Und ich möchte, in einer globalisierten Welt, Werke dann kaufen können, wenn sie auf den Markt kommen und nicht erst dann, wenn ein Portfolio-Manager entscheidet, dass er mein Land jetzt endlich doch auch freischalten möchte, weil alle anderen Verwertungsketten erschöpft sind."

"Open-Source-Games: Spiele von Überzeugungstätern"
(zeit.de am 27. Januar, Tim Rittmann)

"Hätten die Erfinder des Pinsels ihre Erfindung für sich behalten, wäre das mit der Kunst eine sehr kurzlebige Sache", sagte Rayman-Erfinder Michel Ancel vor kurzem dem Branchenmagazin Develop. Daher wolle er den Malkasten Ubiart – mit dem übrigens auch Rayman Origins entstanden ist – wohl demnächst der Community bereitstellen. Ein ähnliches Muster gebe es auch bei Open-Source-Spielen. Bei diesen lassen sich die Programmierer nämlich auch in die Karten gucken, was den Code angeht. Dies sei vor allem vorteilhaft für kleinere Entwickler, die zum Beispiel mit dem Gamemaker arbeiten. Diese müssen dann nämlich nicht sämtliche Algorithmen neu programmieren, sondern haben immer einen Grundbausatz an verschiedenen Code-Fragmenten: "Ein Spiel ohne Hilfs-Software oder Fremdcode zu bauen, ist ungefähr so, als öffne man eine Packung Lego, und heraus fällt ein Klumpen Plastik und ein Ofen, um das Plastik einzuschmelzen und in selbstgemachte Formen zu gießen." Danke an unseren User ChrisL für den Hinweis auf diesen Artikel!

Wenn ihr selbst interessante Links zum Thema Videospiele entdeckt, freut sich der Autor über eine PN oder einen entsprechenden Kommentar. Er wird sie lesen und bei Gefallen bei den nächsten Linktipps verwenden.

Atlas (unregistriert) 27. Januar 2012 - 12:41 #

Diese wöchentliche Newssammlung gefällt mir. Beibehalten! :-)

Madrakor 15 Kenner - P - 3219 - 27. Januar 2012 - 20:33 #

Oooh, da sind ein paar interessante Artikel bei. Danke für die schöne Zusammenfassung, weiter so!

monokit 14 Komm-Experte - 2099 - 27. Januar 2012 - 20:41 #

Sehe genauso. Rubrik +1

Trax 14 Komm-Experte - 2504 - 27. Januar 2012 - 20:53 #

Netter, informativer Überblick.
Die Kolumne von Herrn Lott spricht mir aus der Seele...

Sher Community-Event-Team - 3634 - 27. Januar 2012 - 21:04 #

Apple ist halt ein herziges Unternehmen. Klar sind die Arbeiter in China am flexibelsten. Wer nicht spurt, fliegt :x

Klendatho 15 Kenner - P - 3237 - 27. Januar 2012 - 22:13 #

Apple ist vom kleinen Underdog zum hässlichen Großkonzern geworden. Selbst haben sie den Anspruch eine edle Luxusmarke zu sein, nehmen jedoch keine gesellschaftliche Verantwortung war. Sonst würden sie Foxconn andere Arbeitsbedingungen diktieren. Zwar ist mir keine andere IT-Firma bekannt, die sich anders verhält, aber bei Apple fällt es besonders negativ auf.

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 28. Januar 2012 - 22:26 #

Macht ja auch nur Apple so *rolleyes*

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324149 - 27. Januar 2012 - 22:39 #

Sehr schöne Sammlung!

Anym 16 Übertalent - 4962 - 27. Januar 2012 - 23:07 #

Bei "Raubopien" fehlt ein "k", Gunnar Lott ist, wenn ich mich nicht irre, erst ab Februar *ehemaliger* Gameforge-Pressesprecher und dass der Code von Open-Source-Spielen nicht kommerziell weiter verwendet werden dürfe oder die Spiele kostenlos sein müssten ist grundfalsch. Das Gegenteil ist der Fall. Nach den gängisten Definitionen, ist die Nicht-Einschränkung kommerzieller Nutzung, mit eine der Grundvoraussetzung um sich "Open Source" nennen zu dürfen.

Den verlinkten Zeit-Artikel finde ich überhaupt auch sehr schlecht, denn der ist in meinen Augen fehlerhaft, wirft mit Begriffen um sich, die er nicht versteht und vermengt Dinge, die nicht zusammengehören.

Baran 12 Trollwächter - 826 - 28. Januar 2012 - 2:31 #

Ist dir bekannt, was der Lott danach macht, wenn er nicht mehr bei Gameforge sein wird?

Anym 16 Übertalent - 4962 - 5. Februar 2012 - 14:08 #

Nö. Mein "Wissen" bezieht sich gänzlich auf Meldungen wie diese, dass er Gameforge "zum Ende dieses Monats" verlässt: http://www.oglabs.de/oglabs.php?s=bericht&b=22240-gunnar-lott-verlaesst-die-gameforge-ag

Nachtrag: Anscheinend "Communications Director at flaregames GmbH": http://de.linkedin.com/in/kaliban

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 27. Januar 2012 - 23:21 #

Schöne Newssammlung, danke!

Globalfan (unregistriert) 30. Januar 2012 - 11:04 #

Tolle Sache mit den lesenswerten Links.
Gerne weiter so!

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20292 - 30. Januar 2012 - 16:11 #

Hm. - Ist Gunnar Lott nicht mehr Pressesprecher bei Gameforge? Der ist da doch erst vor einem Jahr angefangen.

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