HW-News KW4: Von CPU-Garantien, AMDs HD 7950 & Mäusen
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

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Dennis Ziesecke 29734 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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24. Januar 2012 - 0:18 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
In der grauen Vergangenheit wurden Mäuse noch mit Käse geladen und dienten anschließend der Hauskatze als Snack. Heute nutzen moderne Mäuse Kondensatoren, um Energie zu speichern, Katzen müssen Whiskas futtern. Ihr merkt schon, wir haben heute kein Katzenfutter verköstigt, sondern einen Clown gefrühstückt. In unserem verklärten Blick in die Vergangenheit zu Beginn unserer heutigen Hardware-News geht es natürlich eigentlich um Computermäuse. Und er soll euch lediglich zeigen, dass einige Entwicklungen im Hardwarebereich einfach schon viel früher hätten kommen sollen. Manchmal kommen sie aber auch zu spät. Zu Zeiten eines Celeron 300 wären viele Computerfans wahrscheinlich begeistert von der Übertakter-Zusatzgarantie von Intel gewesen. Bei den heutigen recht niedrigen CPU-Preisen und der selbst bei günstigen Einstiegs- und Mittelklasse-CPUs recht hohen Leistung erscheint dieses Angebot eher sinnfrei. Ansonsten ist weiterhin mehr Leistung  zu einem angemessenen Preis gefragt, insbesondere, wenn um Grafikhardware geht. Und vielleicht hat AMD mit der HD 7950 genau das Richtige im Angebot.


Intels CPU-Protection-Plan lohnt sich nicht einmal für Profi-Übertakter, da zu hohe Spannungen die Garantie nichtig machen. Bildquelle: Rico Shen

Übertakter-Versicherung von Intel

Um die möglichen Schäden beim Übertakten von Prozessoren ranken sich die wildesten Gerüchte. Viele davon stammen aus Zeiten, in denen Temperaturüberwachungen und automatische Taktsenkung bei zu hoher Wärmeentwicklung noch kein Standard-Feature von CPUs war. Schauergeschichten von brennenden Prozessoren, geschmolzenen Sockeln und explodierten Netzteilen wurden damals kolportiert. Doch die meisten der Schäden durch das Übertakten gehören genauso wie der Zusammenhang mit eingereichten Scheidungen und abgelaufener H-Milch eher in den Bereich der Legenden.

Der Vollständigkeit halber spielen wir an dieser Stelle gerne den Mythbuster: Prozessoren brennen nicht sonderlich leicht. Wer seine CPU wirklich zum Glühen bringen will, muss schon sehr massiv mit den Spannungen des Mainboards herumspielen oder eine defekte Platine erwischt haben. Für geschmolzene Sockel gilt ähnliches. Moderne Prozessoren sind in den meisten Fällen recht leicht zu übertakten und sogar ohne das durchaus riskante Anheben der Spannungen lassen sich beachtliche Ergebnisse erzielen. Dazu kommt, dass Intels Sandy-Bridge-Prozessoren eine derart hohe Rohleistung erbringen, dass sich Übertakten in den meisten Fällen gar nicht lohnt. Dennoch bietet Intel nun für ausgewählte CPUs eine Garantieerweiterung an, die auch Schäden durch Übertaktung einschließt. 

Der „Performance Tuning Protection Plan“ (PTPP) gilt allerdings nur für eh schon eher leicht und gefahrlos übertaktbare Prozessoren wie den Core i5 2500K, i7 2600K, i7 2700K, i7 3930K und i7 3960X. Wobei sich der Aufpreis von 20 bis 35 US-Dollar für den PTPP im Falle der beiden letztgenannten Prozessoren durchaus rechnen könnte. Die zählen mit bis zu 990 Euro nämlich nicht unbedingt zu den CPU-Schnäppchen – und wer bereit ist, solche Beträge zu investieren, den wird der in diesem Fall vergleichsweise geringe Aufpreis wohl kaum in den Ruin treiben. Zahlbar ist die Option übrigens entweder via Paypal direkt bei Intel oder in einigen Computerläden in den USA - selbst Paypal-Verweigerer dürften allerdings die Flugkosten scheuen.

Ein paar Einschränkungen gibt Intel dennoch mit auf den Weg. Zum einen kann die Versicherung nur innerhalb eines Jahres nach dem Kauf abgeschlossen werden und greift frühestens 30 Tage nach dem Kauf. Zum anderen kann der Austauschprozessor seinerseits nicht wieder gegen Übertaktungsschäden abgesichert werden. Da Intel die Seriennummer der CPUs registriert, lässt sich die Garantie auch nur einmal pro Prozessor abschließen. Intel schließt zudem Schäden durch zu hohe Spannungen oder an durch eine defekte CPU verursachte Schäden an weiterer Hardware von der Zusatzgarantie aus. GamersGlobal-Hardwarefazit: Muss nicht sein.


Bereits am 31. Januar erscheint AMDs Radeon HD 7950 - und soll dann auch verfügbar sein. Im Bild: Ein Modell von Sapphire mit Custom-Kühllösung

AMD Radeon HD 7950 am 31. Januar

Ende Dezember vergangenes Jahr präsentierte AMD mit der Radeon HD 7970 die erste Grafikkarte in 28nm-Fertigung und damit gleichzeitig auch die schnellste Single-GPU-Grafikkarte auf dem Markt. Bemängelt werden konnten nur drei Punkte: Die Lautstärke des Referenzlüfters war zu hoch, der Preis mit knapp 500 Euro nicht unbedingt mainstreamtauglich und die Verfügbarkeit war vorerst nicht gegeben. Punkt 1 und 3 haben sich mittlerweile erledigt. Inzwischen sind nämlich Modellen von Gigabyte oder Zotac im Handel verfügbar, die mit ihren Custom-Kühlern zudem durch ihre deutlich geringere Lautstärke positiv auffallen.

Mit der Radeon HD 7950 soll nun am 31. Januar ein etwas langsameres, aber auch deutlich preiswerteres Modell auf den Markt kommen. Ein paar Einschnitte musste der Chip dafür über sich ergehen lassen: So blieben von den 2048 Shadern der HD 7970 nur noch 1792 Shader-Prozessoren bei der HD 7950 übrig. Der GPU-Takt soll gerüchteweise bei 800 MHz (HD 7970: 900 MHz) liegen, der 3 Gigabyte große GDDR5-Speicher soll mit 1250 MHz getaktet sein (HD 7970: 1375 MHz). Am 384 Bit breiten Speicherinterface soll sich hingegen nichts geändert haben. Da schon die HD 7970 als recht übertaktungsfreundlich gilt, könnte auch die HD 7950 deutlich höhere GPU-Taktraten erreichen als das Referenzmodell vorsieht. Die HD 7950 soll gut 100 bis 150 Euro preiswerter angeboten werden als das Topmodell. Und damit sich die ganze Rechenleistung auch lohnt, integrierte AMD in einem inoffiziellen Treiber sogar moderne (und leistungsfressende) Kantenglättungsoptionen wie Super-Sampling-Anti-Aliasing (SSAA) für DX10- und DX11-Spiele. Die DirectX-Norm sieht SSAA allerdings nur für DX9-Titel vor, so dass dieser Treiberversion wohl die Windows-Signatur verwehrt bleiben wird. Herunterladen und nutzen lässt sich der AMD Catalyst Hotfix-Treiber (8.921.2) RC11 natürlich trotzdem - der Link findet sich unter den Quellenangaben dieser News.


Nur ein Tag betriebsbereit aber dafür in drei Minuten geladen: Genius DX-Eco mit Kondensator statt Akku

Kondensator statt Akku: Funkmaus in 3 Minuten laden

Funkmäuse sind Segen und Fluch zugleich. Wer mit seinem PC arbeitet, dürfte sich über den Mangel an störendem Kabelgewirr freuen – vor allem an Notebooks erweisen sich Funkmäuse mangels Kabel-Stolperfalle als sinnvolle Anschaffung. Der Fluch besteht allerdings in Form von regelmäßig leer gemausten Batterien oder Akkus. Frei nach Murphys Gesetz ist die Batterie der Funkmaus sowieso immer genau dann leer, wenn die Maus dringend benötigt wird und gerade keine geladenen Batterien oder Akkus griffbereit sind. Selbst moderne Stromsparmäuse, die mit drei und mehr Monaten Laufzeit mit nur einer Batterie aufwarten, vollziehen in fast schon verschwörerischer Manier regelmäßig genau diese Punktlandung. 

Der Hersteller Genius möchte dem drohenden Batterie-Trauma aufgrund moderner Büronager Einhalt gebieten und spart Batterie oder Akku gleich komplett ein. Anstelle des bekannten Energielieferanten kommt ein Kondensator zum Einsatz, der genug Energie für einen Tag Mausbetrieb speichern kann. Anschließend muss der fest verbaute Doppelschichtkondensator lediglich ungefähr drei Minuten lang per USB-Verbindung mit Strom versorgt werden, um wieder mit Energie für einen weiteren Tag gespeist zu werden. 

Der Einsatz eines solchen Hochkapazitätskondensators spart nicht nur Batterien, sondern ist auch umweltfreundlicher als die herkömmliche Technik. In Batterien und Akkus werden zahlreiche umweltschädliche Stoffe verbaut, so dass die Entsorgung von Batterien und Akkus bekanntlich nicht über den Hausmüll stattfinden sollte. Die organischen Elektrolyte des Doppelschichtkondensators hingegen sind deutlich einfacher abbaubar und, nebenbei bemerkt, auch wesentlich leichte als Akkus. Vergleichbare Technologien sollen übrigens auch für frischen Wind in der Elektroauto-Industrie sorgen: Doppelschichtkondensatoren können zur Energiegewinnung aus Brems- und Lenkvorgängen genutzt werden und speichern die dort anfallende Energie effizienter als die oft eingesetzten chemischen Akkus. Das niedrige Gewicht der Kondensatoren sorgt dafür, dass sich die Technik unter anderem in der Formel 1 verbreiten konnte.
 
Zurück zur Maus: Die Genius DX-Eco verfügt darüber hinaus über einen Blue-Eye-Sensor, mit dem auch der Betrieb auf Textilien oder Steinoberflächen möglich ist. Die Abtastrate beträgt 1600 dpi, es kann aber auch auf 800 dpi umgeschaltet werden. Kontakt mit dem Rechner nimmt die Maus mit einem schmalen USB-Dongle auf, der dank 2,4-GHz-Funktechnik eine Reichweite von bis zu 15 Metern haben soll. Die DX-Eco wird in den USA für aktuell circa 40 US-Dollar verkauft, ein Euro-Preis steht noch nicht fest.
rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 24. Januar 2012 - 1:02 #

Was ist eigentlich aus Intels "DLC" Plänen geworden? Da gab es doch mal so eine Zusatzcodes kaufen Sache für mehr MHz oder sowas :)

Wie verhält sich das denn größenmäßig mit den Kondensatoren? Wäre evtl ja auch prima in Gamepads oder evtl Handys. Wie gut können sie denn die Leistung speichern?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 24. Januar 2012 - 10:34 #

Im Gamepad könnte ich es mir noch vorstellen, im Handy wirds eng. So ein Smartphone braucht recht viel Strom, da wäre der Kondensator wahrscheinlich zu groß, da die Energiedichte niedriger ist als bei einem Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akku.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 24. Januar 2012 - 11:44 #

Ok, danke :) Würde sich sowas ( Maus/Gamepad) denn auch über beispielsweise Solar schneller aufladen lassen? Normale Akkus brauchen ja teilweise 10 Sonnenstunden mit kleinen Solarpanels um 1x voll zu sein.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 24. Januar 2012 - 12:43 #

Da solltest du einen Elektromenschen fragen. Ich weiß nicht, ob die Solarzellen genug Power bringen, um den Kondensator zu laden. Die kleinen Panels sind aber generell nicht sonderlich dolle - hatte testweise mal so eine "Powerbank", dessen integrierter Akku von den Solarzellen auf der Oberseite geladen werden sollte, um dann Smartphones mit Energie versorgen zu können. Da hats eine Woche täglich gute 12 Stunden pralle Sommer-Sonne gebraucht, damit der Akku zu dreiviertel voll war..

Larnak 21 Motivator - P - 26035 - 25. Januar 2012 - 20:30 #

Naja, da Kondensatoren weniger speichern, sind sie auch schneller voll :D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 25. Januar 2012 - 22:00 #

Da sie nicht durch chemische Reaktionen die Energie speichern, wären sie sogar bei gleicher Kapazität in einem Bruchteil der Zeit geladen.

Larnak 21 Motivator - P - 26035 - 26. Januar 2012 - 3:58 #

Naja, aber dann käme ja, dazu, was du schon sagst:
"Ich weiß nicht, ob die Solarzellen genug Power bringen, um den Kondensator zu laden."
So kann man aber davon ausgehen, dass es auf jeden Fall schneller geht :)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4411 - 24. Januar 2012 - 9:41 #

Das war mal wieder ein amüsanter und trotzdem sehr informativer Bericht, Danke!
Die Kondensatortechnik in der Maus empfinde ich wirklich als eine sinnvolle Neuerung.

By the way, da ist ein kleiner Fehler: "wesentlich leichte(r) als Akkus"

mihawk 19 Megatalent - P - 13204 - 24. Januar 2012 - 13:55 #

"leer gemaust" ... Genial !!! Hab ich noch nie gehört ! *totlach*

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 24. Januar 2012 - 14:00 #

Freut mich, wenns gefällt :) . Kannst ruhig Werbung für den Hardware-Roundup machen, ein paar mehr Leser könnten nicht schaden :) .

Larnak 21 Motivator - P - 26035 - 25. Januar 2012 - 20:31 #

Ich mach schon immer Werbung. Vielleicht ist das Problem, dass ich immer hier im Kommentar-Thread Werbung in Form von "super geschrieben!" mache?

Sollte mal mein Konzept überdenken.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 24. Januar 2012 - 16:49 #

Maus mit Kondensator ist eine gute Idee! Aber daß Autos damit fahren sollen, halte ich für unmöglich. Gut, Spielzeugautos oder einzelne Einsitzer-Prototypen vielleicht. Denn selbst mit den besten derzeit machbaren Akkus, sind E-Autos momentan noch nicht massentauglich (zu teuer, zu begrenzte Rohstoffe....). In Hybridtechnologien liegt wohl eher die nähere Zukunft. Oder es wird was bisher völlig unbekanntes erfunden.
Apropos Hybrid: Das wäre dann ein denkbarer Einsatz für Kondensatoren: Kurzeitspeicher für Beschleunigungsphasen. Durchaus denkbar. Ich weiß von Tests, wo der Spritverbrauch innerorts drastisch gesenkt werden kann, wenn die Bremsenergie aufgefangen und für die Beschleunigung wieder entlassen wird. Z.B. mit einem Druckspeicher u.Ä. [Abschweifen ende]

Gigi d'Angostura 10 Kommunikator - 542 - 24. Januar 2012 - 18:03 #

Das hat Dennis ja glaub ich auch gemeint mit der Formel 1. Da gibt es ja das KERS, das die Bremsenergie auffängt und dann für zusätzliche Beschleunigungspower sorgt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 24. Januar 2012 - 19:38 #

Ich habs noch mal etwas angepasst, vorher klang es tatsächlich anders.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 26. Januar 2012 - 13:27 #

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Redox-Flow-Batterien-geschrumpft-1418594.html

Redox-Flow-Technik arbeitet auch auf Kondensatorbasis mit Elektrolyt - klingt interessant.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 26. Januar 2012 - 14:42 #

Habs mir mal angeschaut. Zuerst muss man sagen, daß es im Labor schon die eine oder andere Technik gibt, die interessant ist. Labor und Massenmarkt ist aber ein gigantischer Unterschied.
Unabhängig davon -denn diese Batterie funzt ja auch "draussen"- wird sie ja auch von den Erfindern nur als "Reichweitenverlängerer" angegeben. Und eine Batterie die nur 5KW bringt, reicht im Leben nicht für ein normales Auto. Wenn man das hochrechnet, dann wäre ein Stack für ein Kleinwagen bei 5m Länge und 400kg Gewicht. Will garnicht wissen, was das dann kostet :-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 26. Januar 2012 - 15:23 #

Noch.. Wenn es den Technikern gelungen ist, die Dinger jetzt mal flott auf 2/3 der Größe zu verkleinern, scheint da ja noch Potential in der jungen Technik zu stecken.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 24. Januar 2012 - 15:45 #

Zur AMD 7900 wollte ich noch (falls es jemand nicht mitbekam) sagen, daß es laut ct' tatsächlich die mit großem Abstand schnellste Single-GPU-Karte momentan ist. Sie schlägt sogar die GTX580 mit teilweise über 30%, vor allem in hohen Auflösungen und mit Bildverbesserungen. Sogar in Spielen, die speziell für Nvidia-Karten optimiert sind(Batman z.B.), kann sie noch um die 10% rausholen. Und das alles, obwohl sie ca 30-40Watt weniger verbraucht.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4411 - 24. Januar 2012 - 16:24 #

AMD/ATI baut gute Hardware, aber leider ist es mit den Treibern nicht so, wie viele OpenGL Anwendungen immer wieder bewiesen. Rage war erst das letzte Beispiel dazu.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 24. Januar 2012 - 16:51 #

Ja das stimmt, OpenGL ist eine große Schwäche von AMD-Karten/Treibern. Habe selbst eine Nvidia-Karte, aber ich bin sehr froh, daß AMD mal wieder so ein Brett rausgebracht hat. Das regt den Markt und die Entwicklung an. Oder wie es in der ct heißt: NVidia ist jetzt wieder am Zug.
Und unabhängig davon: OpenGL spielt sowieso nicht so eine große Rolle am PC, wie es z.B. bei Mobilgeräten der Fall ist.

Trax 14 Komm-Experte - 2531 - 24. Januar 2012 - 21:29 #

Zu der Maus bitte noch eine passende Funktastatur entwickeln!
Ich habe nach einigen Jahren mittlerweile wieder auf Kabel umgerüstet, weil es wirklich wahnsinnig nervig ist mit welcher Präzision Maus oder Tastatur in den wichtigsten Situationen einfach ausfallen und gerade kein passender Akku zur Hand ist...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 24. Januar 2012 - 23:56 #

Genau :) hab auch noch alles per Kabel :) Und bei der Tastatur dann noch die Tippenergie umwandeln in Strom :) Damit es noch mehr Eco ist ( das Patent dafür hat Compaq schon 1999 für Laptops eingereicht)

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 25. Januar 2012 - 14:32 #

Gibt es da nicht eine Tastatur und/oder Maus, wo der Hersteller garantiert, daß 1 Batterie mindestens ein Jahr hält?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 25. Januar 2012 - 14:44 #

Bei Tastaturen sind lange Laufzeiten sogar recht üblich, weshalb Genius wohl vorerst auch nur eine Maus mit dem Kondensator anbietet. Ansonsten haben Microsoft und Logitech diverse Mäuse im Angebot, bei denen die Laufzeit mit einer Batterie zwischen 9 und 18 Monaten liegen soll. Allerdings sind das teilweise doch recht optimistische Angaben.. Und selbst wenn - irgendwann ist die Batterie doch alle und in dem Moment hat man trotzdem keinen Ersatz ;) .

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 25. Januar 2012 - 15:08 #

Dann nimmt man eben einen Akku. Der hält dann nur die halbe Zeit, ist aber in 3 Stunden aufgeladen. Oder Du klebst dir eine Ersatzbatterie mit Tesafilm an die Maus :-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 25. Januar 2012 - 15:12 #

In drei Stunden kann man aber auch entweder einiges an Geld verdient haben oder einen Abgabetermin verpasst haben. Ich weiß, wer sein Geld mit dem Kram verdient, sollte immer Ersatz-Büromaterial herumliegen haben. Hat man trotzdem nicht ;) .

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 25. Januar 2012 - 16:02 #

War ja nur Spaß. Aber im Ernst, ich habe grundsätzlich keine Funkgeräte sondern nur Kabel. Ist mir irgendwie lieber.
So eine Kondensatormaus könnte ich mir aber für meinen Laptop gut vorstellen. Vor allem kann man die ja jederzeit per USB-Kabel einstecken, wie Du im Artikel beschreibst. Nach 3 Minuten klemmt man sie wieder ab, halte das wirklich für eine super Sache!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 25. Januar 2012 - 16:21 #

Am Desktop klemmen Tastatur und Maus auch per Kabel. Am Notebook mag ich aber kein Kabelgewirr herumfliegen haben - da stolpert man im Zweifel nur drüber. Und dank Mini-Empfänger nervt inzwischen nicht einmal mehr das Funkding im Rechner. BTW, meine Maus am Notebook ist mit einer Batterielaufzeit von 9+ Monaten angegeben - in der Realität wechsle ich die Batterie maximal alle zwei Monate, wenn ich einen Akku nutze sogar deutlich öfter. Vielleicht schaue ich mir die Genius-Maus mal genauer an..

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 25. Januar 2012 - 17:20 #

Naja gut, die Zeitangaben werden wohl eher für durchschnittliche Benutzer gelten - zu denen Du vermutlich nicht gehörst :-)
Aber 9+ als Angabe und 2 Monate tatsächliche Haltbarkeit ist schon brutal daneben. Vielleicht benutzt Du sehr billige Batterien? Die Unterschiede liegen tlw bei mehreren hundert Prozent.
Oder Du kaufst tatsächlich das Kondensatorteil und berichtest hier irgendwo wie das Teil sich schlägt. Würde mich sehr interessieren.

Edit: Übrigens ist der Preis der DX-Eco auf Amazon mit EUR 39,89 angegeben. Ist aber noch nicht lieferbar.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 25. Januar 2012 - 17:37 #

Ich werde Genius einfach mal nach einem Testmuster anhauen.

Zu den Batterien: Selbst mit Energiezer kommt die Maus auf keine 4 Monate.. Von den billigen haben sich die Aldi-Batterien als passabel erwiesen (2 Monate), während Ikea und co. eher bei wenigen Wochen rangieren.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 25. Januar 2012 - 18:10 #

Dann musst Du doch aber auch einen Test dazu schreiben, oder sie zumindest irgendwie vorstellen..?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 25. Januar 2012 - 18:16 #

Sollte kein Problem sein.. Habe einige Kunden, die sich dafür interessieren.

Jemand (unregistriert) 26. Januar 2012 - 10:32 #

Das ist wie, wenn ein Handwerker nach 5min Arbeit merkt, dass sein Akkuschrauber leer ist und er ihn vielleicht mal laden hätte sollen...

Es ist ja wohl wirklich nicht so schwierig, sowas immer griffbereit parat zu haben. Das hab ja selbst ich und das nur für mein Gamepad, das ich sehr selten nutze und ganz bestimmt nicht beruflich drauf angewiesen bin...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29734 - 26. Januar 2012 - 12:45 #

Wenn etwas ein Jahr lang problemlos läuft, dann kann es vorkommen, dass man schlicht vergisst, Batterien auf Vorrat zu haben. Und sei es, dass man eben eine Woche vorher die letzten Akkus oder Batterien in ein anderes Gerät basteln musste.

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