Jetzt downloaden: PDF-Magazin mit User-Artikeln aus 2011

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ChrisL 137366 EXP - 30 Pro-Gamer,R10,S9,C10,A10,J10
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8. Januar 2012 - 12:50 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Etwa 92.000 Wörter auf 250 Seiten – das ist GamersGlobal in einer anderen als der gewohnten Form. Im Detail handelt es sich dabei um ein inoffizielles PDF-Magazin mit der Bezeichnung Lesestoff unseres Users ChrisL, das so gut wie alle der 68 User-Artikel des Jahres 2011 enthält. Unterteilt sind die Texte in die vier Quartale des Jahres, für das jeweils eine eigene Übersicht vorhanden ist.

All jene unter euch, die gern (zum Beispiel unterwegs oder gemütlich auf der Couch, das entsprechende Lesegerät vorausgesetzt) lesen und/oder die GG-User-Artikel der letzten Monate noch nicht kennen – wie beispielsweise User, die auf GamersGlobal noch nicht lange dabei sind –, erhalten durch die etwa 7,6 Megabyte große PDF-Datei die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über die im vergangenen Jahr behandelten Themen zu verschaffen, deren Vielfalt bemerkenswert ist.

Darüber hinaus finden einige Statistiken in Bezug auf die User-Artikel Erwähnung, ebenso wie Auszüge des Tutorials, das euch Unterstützung beim Verfassen eines eigenen Textes bietet und dessen Online-Version ihr auf dieser Seite findet. Abschließend hat sich GamersGlobal-Chefredakteur Jörg Langer die Zeit genommen, fünf Fragen zu den von den Usern verfassten Texten beziehungsweise der User-Artikel-Rubrik im Allgemeinen zu beantworten.

Wir freuen uns auf eure Kommentare sowie natürlich über konstruktive Kritik, Vorschläge und Ideen. Besteht nach diesem Test gar das Interesse an weiteren Ausgaben – lasst es uns wissen.

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 8. Januar 2012 - 12:40 #

Top-News!
Welche User-Artikel wurden denn nicht übernommen?

Maximilian John Community-Event-Team - 9880 - 8. Januar 2012 - 13:04 #

Also zwei Artikel über Flash-Spiele, eine User-Meinung was zur E3 passieren wird (also vor der E3 geschrieben), drei Artikel zu Budget-Spielen und einer zu Vollversionen in Spielezeitschriften wenn ich mich nicht vertan habe.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 8. Januar 2012 - 13:08 #

Jepp, kommt hin. Die Auflistung der GG-Community-Server hat ihren Weg ebenfalls nicht in die PDF gefunden. Insgesamt dürften es somit nur acht kurze Texte sein, die (schweren Herzens) nicht im Magazin zu finden sind.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5389 - 11. Januar 2012 - 1:11 #

Macht nichts, ist ja auch so ne Menge Stoff zusammen gekommen. Respekt für die Arbeit.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58789 - 8. Januar 2012 - 12:44 #

Hast du deine Idee also doch noch umgesetzt :D Coole Sache!

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 8. Januar 2012 - 13:09 #

Daran erinnerst du dich noch? Ist ja schon über ein Jahr her. ;)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58789 - 8. Januar 2012 - 13:41 #

Klar, weil ich die Idee damals schon klasse fand und insgeheim immer gehofft habe, dass du irgendwann dazu kommst :)

DELK 16 Übertalent - 5488 - 8. Januar 2012 - 13:43 #

Das erste Testmuster hab ich glaub ich sogar noch ausgedruckt irgendwo herumliegen. Tolle Sache jedenfalls :)

ganga Community-Moderator - P - 15586 - 9. Januar 2012 - 1:21 #

War auch mein erster Gedanke :)

heini_xxl 15 Kenner - P - 3151 - 8. Januar 2012 - 12:52 #

nette idee!

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 8. Januar 2012 - 12:53 #

Sehr sehr grandiose Sache! Vielen Dank ChrisL!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 8. Januar 2012 - 12:59 #

Das ist ja fast ein Grund, meiner Liebsten ihren eBook-Reader zu klauen :) . Danke ChrisL für die Arbeit, danke alle User-Artikel-Autoren für die tollen Texte :) .

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 8. Januar 2012 - 18:57 #

Apropos eReader: Ich hatte mich auch mal mit EPUB (http://de.wikipedia.org/wiki/EPUB) beschäftigt, mit meinen bescheidenen Mitteln jedoch nichts wirklich Brauchbares hinbekommen. Der Faktor Zeit hat sein Übriges getan. :) Aber wer weiß ...

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1446 - 8. Januar 2012 - 13:07 #

Endlich mal eine echte peer-reviewte Fachpublikation!

Maettes 15 Kenner - 2776 - 8. Januar 2012 - 13:21 #

Also da muss ich ja auch mal was zu sagen! Ein ganz großes dickes lob. Finde dies ist eine ausgezeichnete idee. Die aufmachung und die übernahme der bilder find ich eine ganz tolle sache. Hat mit sicherheit auch viel zeit gekostet. Super sache! Ich geh mal stöbern. :D

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 8. Januar 2012 - 13:34 #

Tolle Sache und Dankeschön. :-)

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10708 - 8. Januar 2012 - 13:39 #

Schöne Sache, Danke.

harrypuuter 12 Trollwächter - 1065 - 8. Januar 2012 - 13:41 #

Juhu super sache - die Bettlektüre für die nächsten Tage ist da

Keksus 21 Motivator - 25001 - 8. Januar 2012 - 13:56 #

Hachja: Da seh ich meine Werke nochmal vor mir und bemerke, dass ich schon lange nichts mehr geschrieben hab. :D Und für meinen geplanten Artikel zum nächsten Yakuza-Spiel wird die Zeit knapp, während ich durch Chrono Trigger, AC:R und Idolmaster 2 abgelenkt bin. :/

Horschtele 16 Übertalent - P - 5389 - 11. Januar 2012 - 1:12 #

Deine ersten Texte in einem Printmagazin! (Vermute ich einfach mal)

Arno Nühm 15 Kenner - P - 2753 - 8. Januar 2012 - 13:59 #

Super Aktion!
Danke für die investierte Arbeit & Zeit :-)

Horschtele 16 Übertalent - P - 5389 - 8. Januar 2012 - 14:00 #

Nix für mich

Chakoray 12 Trollwächter - P - 1188 - 8. Januar 2012 - 14:10 #

Ich bin wirklich beeindruckt.

Danke für die tolle Arbeit, danke für die Zeit die Ihr euch dafür genommen habt und danke für die ganzen Schreiber der Artikel, ohne die es die PDF ja nie gegeben hätte.

Weiter so!

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1446 - 8. Januar 2012 - 14:11 #

Eine Frage an die Hrsg.: Wie habt ihr die Häufigkeit der verwendeten Wörter ausgewertet und habt ihr die Möglichkeit noch andere statistische Größen bezüglich der auf GG verwendeten Wörter zu berechnen , sowie eine Gesamtliste auszugeben?

Ich hätte diesbezüglich ein paar interessante Ideen für einen Userartikel.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 8. Januar 2012 - 14:37 #

Du meinst die Darstellung der Wörter auf der ersten Seite? Die wurde mithilfe der Website ww.wordle.net erzeugt, in dem ich die Titel der Artikel dort eingefügt bzw. bearbeitet habe. Mehr Statistiken hinsichtlich der Wörter kann ich derzeit nicht liefern.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 10. Januar 2012 - 13:56 #

Die Häufigkeit von "enthüllt" in News wäre interessant. *g

Barbarisater 16 Übertalent - P - 4586 - 8. Januar 2012 - 14:27 #

Super Zusammenstellung, Danke dafür.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73396 - 8. Januar 2012 - 14:30 #

Das ist ja mal eine geile Idee. Danke Chris für diese Arbeit und Mühe. Sieht richtig klasse aus. Ich bin dann mal weg ... die Artikel nochmal in dieser tollen Form lesen :).

Sh4p3r 14 Komm-Experte - P - 2376 - 8. Januar 2012 - 14:35 #

Sehr gute Idee!

Stellt sich jetzt nur noch die Frage wie lange es noch dauert bis ChrisL fest ins GG-Team übernommen wird ;D

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 8. Januar 2012 - 14:38 #

Wieviel Arbeit in diesem Magazin steckt -- das ja nicht einfach "gedumped" ist, sondern Seite für Seite layoutet, mit dem üblichen Problem, dass Websites länger sind als Druckseiten --, kann man eigentlich nur verstehen, wenn man selbst schon mal ähnliches gemacht hat. Es muss ein ganz enormer Aufwand gewesen sein.

Großes Lob an ChrisL, der auch ohne dieses PDF und schon seit geraumer Zeit einer der wichtigsten Kontributoren des GamersGlobal-Projekts ist. Speziell für das PDF-Werk: Vielen lieben Dank!

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11729 - 8. Januar 2012 - 14:42 #

Du meine Güte! 250 (!) Seiten!!!

Falk 14 Komm-Experte - 1879 - 8. Januar 2012 - 14:58 #

Super Sache! So sehr ich Online Print vorziehe, so eine Zusammenstellung im Magazinformat macht doch irgendwie mehr her, allein äußerlich. Super gemacht!

Wayoshi 13 Koop-Gamer - 1668 - 8. Januar 2012 - 14:58 #

Auch von mir mal ein dickes, fettes Lob - hab selber mal an einem PDF-Magazin mitgearbeitet und weiß, dass schon das layouten von nur 40-50 Seiten Unmengen von Stunden benötigt.

Die indirekte Leserbeeinflussung im Titelbild finde ich auch klasse =) Hab tatsächlich als erstes nur die roten Buchstaben gelesen^^

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 8. Januar 2012 - 18:45 #

> Hab tatsächlich als erstes
> nur die roten Buchstaben gelesen
Yeah, Mission erfüllt. :)

sw4pf1le 18 Doppel-Voter - 10771 - 8. Januar 2012 - 15:07 #

Finde ich eine nette Idee. Würde bei den Erscheinungsterminen aber kürzere Abstände bevorzugen. Ist mir sonst zuviel Lesestoff auf einmal. ;)

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 9. Januar 2012 - 10:44 #

Ja Quartaksweise wäre besser das mir momentan auch echt zuviel aber danke für die Arbeit ich werde es downloaden und ab und zu drinne lesen^^

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 8. Januar 2012 - 15:30 #

Super Sache und sollte auf jeden Fall beibehalten werden :)! *thumbs up*

floppi 22 AAA-Gamer - - 32665 - 8. Januar 2012 - 15:44 #

Danke für die Arbeit, tolle Idee. Eine Erscheinung pro Quartal oder Monat wäre aber sicher noch besser. Aber leider mangels Reader nicht allzu interessant für mich. Am PC lese ich die für mich interessanten Artikel doch lieber direkt online.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11729 - 8. Januar 2012 - 15:57 #

Vielleicht als Anregung (auch wenn ich mich bei dem einen oder anderen unbeliebt mache): So etwas würde sich eigentlich sehr gut als exklusiv für Abonnenten eignen. Zugang zu den Artikeln hat jeder, also fehlt keinem was. Durch dieses Angebot wird aber zusätzlicher Service geboten.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86503 - 8. Januar 2012 - 16:02 #

Ja, sehr gute Idee. Gerne weitere Ausgaben. :)

Captain Placeholder (unregistriert) 8. Januar 2012 - 16:05 #

Sieht echt schick aus. Schade nur, dass wenigstens bei meinen beiden Artikeln von den Bilderserien (also zwei oder drei Bilder nebeneinander) jeweils nur eins übernommen wurde.
Trotzdem: Respekt für den enormen Arbeitsaufwand, der für das Projekt nötig gewesen sein muss.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 8. Januar 2012 - 18:45 #

Stimme dir zu: Es ist generell schade. Es müssen jedoch Kompromisse gefunden werden; einen Artikel 1:1 zu übernehmen, ist fast unmöglich. Speziell zu den Screenshots: Da Bilder in der PDF nicht vergrößert werden können, habe ich versucht, jene auszuwählen, auf denen auch nach dem Verkleinern/Anpassen noch etwas zu erkennen ist.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 8. Januar 2012 - 16:11 #

Coole Idee. Vielen Dank dafür.

jediii 17 Shapeshifter - P - 6736 - 8. Januar 2012 - 18:13 #

super! jetzt versuche ich doch direkt mal, das ganze auf mein kindle zu senden :)

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 8. Januar 2012 - 18:16 #

super Idee und herzlichen Dank ChrisL für die Arbeit und Mühe. Sieht richtig klasse aus.

TheEdge 14 Komm-Experte - 2380 - 8. Januar 2012 - 19:09 #

Wow vielen Dank. Ich werde mir das Magazin vielleicht sogar ausdrucken um nochmal die Highligts von 2011 auf meinem Sessel zu erleben. Vielen Dank!

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 8. Januar 2012 - 19:12 #

*Wenn* du das machst, schick mir bitte davon ein Foto. :)

Azizan 17 Shapeshifter - 7303 - 8. Januar 2012 - 22:50 #

Das will ich auch sehen, das muss echt ein Papierberg sein ^^

raumich 16 Übertalent - 4673 - 8. Januar 2012 - 19:35 #

Tolle Arbeit! Danke dafür. Gabs das auch schon in den Vorjahren?

ganga Community-Moderator - P - 15586 - 9. Januar 2012 - 1:36 #

Nein, das ist neu :)

Christoph Vent Redakteur - P - 123825 - 8. Januar 2012 - 22:16 #

Großartig! Da werde ich ein paar wenige User-Artikel noch nachholen und viele weitere aufs Neue genießen.
Vielen Dank für die vermutlich sehr aufwendige Arbeit, Chris!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 8. Januar 2012 - 22:48 #

Wirklich schöne Arbeit.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass zumindest bei einem meiner Artikel ein falscher Name als Autor steht.

Beim Acer vs. Asus Artikel steht HeadMunk anstelle Spiritogre. Ich habe jetzt nicht geschaut, ob die Namen ansonsten immer stimmen, aber vielleicht sollte man das nochmal überprüfen.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 9. Januar 2012 - 9:55 #

> Beim Acer vs. Asus Artikel steht
> HeadMunk anstelle Spiritogre.
Argh, also doch etwas übersehen -- sorry dafür! Trotz vielen Prüfungen, ob alles in Ordnung ist, ist leider doch etwas "durchgerutscht" ...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 9. Januar 2012 - 16:14 #

Kein Problem! Es wäre wirklich verwunderlich gewesen, dass bei dem Aufwand nicht der eine oder andere Fehler nicht doch durchrutscht.

Onomatopoesie 11 Forenversteher - 689 - 9. Januar 2012 - 0:28 #

Ich finds auch großartig, viele Userartikel verpasst man ja oft - jetzt kann man es nachholen

Basti51 14 Komm-Experte - 1984 - 9. Januar 2012 - 7:01 #

Hey Chris, super Idee und tolle Arbeit. Danke dafür! Ist wirklich gut aufbereitet!!

Alter Ego-Shooter-Mane (unregistriert) 9. Januar 2012 - 8:34 #

Heftig - ich habe selber mal an einem zweimonatlich erscheinenden PDF-Magazin mitgearbeitet und kann daher sagen: 250 Seiten zusammenfassen, Bilder einbinden, Formatierungen beachten etc. und das dann als PDF layouten ist verdammt aufwendig. Meinen Respekt. Daher kann ich auch nicht ganz verstehen, warum ihr das kostenlos anbietet - dafür wäre ich gerne bereit gewesen, was per Paypal springen zu lassen oder mich als Abonnement anzumelden. Zumal es ja, wie schon angemerkt, eine Zusatzleistung ist. Aber wer weiß, evtl. ist das ja für die Zukunft geplant und das hier ist der Köder ... ;-)

Eine Frage bzw. Anmerkung hätte ich allerdings: warum habt ihr das ganze nicht in Blocksatz formatiert? Empfinde ich zumindest als Augenfreundlicher und entspricht eher den Zeitschriftenkonventionen, oder?

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 9. Januar 2012 - 9:58 #

> ... warum habt ihr das ganze nicht in Blocksatz formatiert?
Habe ich probiert. Allerdings entstehen dadurch unweigerlich große Lücken, die den Lesefluss erheblich stören. Das zu vermeiden ist (zeitlich) sehr aufwändig.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 9. Januar 2012 - 13:36 #

Wenn Du das Dokument mit LaTeX setzen würdest, hättest Du zumindest das Problem mit dem Blocksatz elegant erschlagen.

Gibt es irgendwo die "Quellen" Deiner Arbeit zum Download? Daraus könnte man vermutlich mit wenig Aufwand auch eine EPUB-Version machen. Das PDF wird z.B. auf einem Kindle nicht so toll aussehen, kann ich mir vorstellen.

So oder so: Großartige Arbeit!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 9. Januar 2012 - 16:13 #

LaTex wird wirklich aber nur von Technikfreaks aus der Informatik verwendet, deren Uni-Professoren keine Ahnung vom Setzen haben. Alle Profis auf dem Gebiet rühren sowas nicht mit der Kneifzange an ... ^^ Insbesondere weil es seit 1984 WYSIWYG Satzprogramme gibt, die das besser können, das aber bei den Technikfakultäten in 30 Jahren nicht angekommen ist ...

In Word kann man übrigens auch ganz einfach die automatische Worttrennung aktivieren, dadurch wird selbst dort mehrspaltiger Blocksatz recht gut.

Ansonsten schrieb Jörg ja schon, echtes Layout erstellt man mit InDesign oder QuarkXpress.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 9. Januar 2012 - 16:24 #

Du bist da glaube ich etwas fehlinformiert. LaTeX wird von großen Verlagen zum Setzen von Büchern verwendet und so ziemlich jede Diplom-/Master-/Doktorarbeit in MINT-Fächern wird damit gesetzt. Die Geisteswissenschaftler und Mediziner lass ich jetzt mal außen vor. ;)

Zumal hätte LaTeX den Vorteil, dass dann die GG-Community(!) am Dokument oder dessen Konvertierung in andere Formate mithelfen könnte. Die wenigsten hier werden eines der von Dir genannten Produkte lizenziert haben.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 9. Januar 2012 - 17:52 #

Nenne mir einen Verlag!
Die setzen seit Jahren alle Redaktionssystem ein, bzw. Satzprogramme wie Quark ...

Wie du selbst schreibst, Diplom- und Doktorarbeiten in technischen Fächern. Ich kann dir jetzt genau sagen, warum das so ist, ich spare mir das aber lieber, um deiner Indoktrination durch politisch motivierte Uni-Profs nicht in Verlegenheit zu bringen (Stichwort: Nur Open Source ist das Wahre, Stichwort 2: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, wir sind schließlich die geistige Elite). Ich sage nur mal so, das sind keine Setzer und Layouter da ... aber sie wissen natürlich alles besser ... klar

Anym 16 Übertalent - 4962 - 9. Januar 2012 - 21:00 #

Na, die Fachverlage im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich halt, wie z.B. Oldenbourg, Springer oder vieweg+teubner.

Weiß jetzt aber nicht, warum du dich so angegriffen fühlst und worauf du genau hinaus willst. Willst du sagen, dass eine durchschnittliche in LaTeX gesetzte Arbeit besser aussieht, als eine in Word "gesetzte"?! Oder dass jeder Diplomand und Doktorand sich erst einmal QuarkXPress oder InDesign kaufen und eine Ausbildung zum Setzer oder Layouter machen sollte?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 15:58 #

"Na, die Fachverlage im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich halt, wie z.B. Oldenbourg, Springer oder vieweg+teubner."

Die nehmen Texte in LaTex an. Das ist schon ein Unterschied.

"Weiß jetzt aber nicht, warum du dich so angegriffen fühlst und worauf du genau hinaus willst. Willst du sagen, dass eine durchschnittliche in LaTeX gesetzte Arbeit besser aussieht, als eine in Word "gesetzte"?! Oder dass jeder Diplomand und Doktorand sich erst einmal QuarkXPress oder InDesign kaufen und eine Ausbildung zum Setzer oder Layouter machen sollte?"
Eigentlich geht es mir darum klarzustellen, dass LaTex von fachfremden(!) Leuten in technischen Fakultäten der Unis immer und ständig als das Satz-Allheilmittel und einzig wahre angepriesen wird, obwohl sie von der Materie eigentlich KEINE Ahnung haben!

Inzwischen gibt es preisgünstige oder gar kostenlose Layoutprogramme für jeden Zweck sowie Allrounder. Für die meisten heimischen Designs reicht sogar die schnöde Textverarbeitung selbst. Aber es gibt eben immer Leute, die zwanghaft nicht nur alles besser wissen müssen (sind schließlich an der Uni) als auch mit Kanonen auf Spatzen ballern: "erst mal müssen wir Assembler lernen, dann dürfen wir den PC einschalten".

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 10. Januar 2012 - 16:09 #

Und jetzt zeig mir doch mal bitte die Stelle, an der irgendjemand hier LaTeX als "Satz-Allheilmittel" bezeichnet hat.

Meine Kompetenz in Sachen Textsatz dürfte deutlich über der des durchschnittlichen Briefe-in-Word-Schreibers liegen, ist aber weit entfernt von der jedes professionellen Textsetzers. Und genau hier habe ich mich LaTeX ein Werkzeug, das mir nach einer steilen Lernkurve mit wenig Aufwand ansehnliche Dokumente erzeugt. Etwas anderes habe ich nie behauptet. Aber stell Du nur ruhig weiter wilde Vermutungen über Kompetenzen fremder Leute an.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 16:21 #

Es sei dir unbenommen, dir dein Leben selbst so schwer wie möglich zu gestalten anstelle auf einfache, bessere Lösungen zu setzen. Aber du solltest dann klar darstellen: "Für mich ist LaTex besser aber der Normalo sollte vernünftige Lösungen nutzen". Und nicht noch deine veraltete Krüppellösung ständig propagieren. Was glaubst du, war einer der Hauptgründe, warum der Mac 1984 insbesondere in Kreativberufen so eingeschlagen hat?

Anym 16 Übertalent - 4962 - 10. Januar 2012 - 17:50 #

Nein. Sie nehmen die Texte nicht nur in LaTeX an, sondern sie nehmen sie in LaTeX an und dann drucken die auch so. Da steht dann vorne auch drin: "Satz: Autorensatz" oder "Satz: Druckfertige Vorlage vom Autor erstellt".

Abgesehen davon, scheinst mir du der einzige hier zu sein, der hier seine Ansichten als die einzig wahren anpreist.

Nochmal, willst du wirklich sagen, dass fachfremde (!) Personen mit einer "schnöden Textverarbeitung" bessere Ergebnisse erzielen, als mit LaTeX?!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 18:05 #

"Nein. Sie nehmen die Texte nicht nur in LaTeX an, sondern sie nehmen sie in LaTeX an und dann drucken die auch so. Da steht dann vorne auch drin: "Satz: Autorensatz" oder "Satz: Druckfertige Vorlage vom Autor erstellt"."

*SEUFZ* Und warum tun sie das? Weil ihre Fachidio... äh Fachautoren der technischen Bereiche schon während ihrer Unizeit LaTex aufdiktiert bekommen haben und es für das Allheilmittel halten und deswegen benutzen. Da solche Fachidioten meist recht komplizierte Personen sind, und wenn die dem Verlag die Arbeit schon abnehmen, warum sollte der Verlag sich mit ihnen rumärgern und die LaTex Dokumente nicht annehmen?

"Abgesehen davon, scheinst mir du der einzige hier zu sein, der hier seine Ansichten als die einzig wahren anpreist."
Weil ich der einzige Diskutant hier bin, der beruflich mit der Materie zu tun hat? Außerdem diskutieren wir hier zu dritt, also ein Fachmann gegen zwei Laien ...

"Nochmal, willst du wirklich sagen, dass fachfremde (!) Personen mit einer "schnöden Textverarbeitung" bessere Ergebnisse erzielen, als mit LaTeX?!"
Ähh, tatsächlich sollten fachfremde Personen sich lieber auf ihre Textverarbeitung konzentrieren und deren (eingeschränkte) Layoutfähigkeiten nutzen. Damit sind sie mehr als gut bedient. Übrigens, wenn man sich mit Word auskennt, dann sieht jede Diplomarbeit mit Word 100 Prozent genauso aus wie die der Pseudo-Coolen, die Latex genommen haben.

Ansonsten gibt es für fachfremde Personen 1 Million Layoutprogramme "für jeden Zweck", vom Erstellen der Visitenkarte bis zur Vereinszeitung. Glaub mir, damit erzielt JEDER schnell Ergebnisse - und das, ohne sich auch nur ein wenig mit der Materie auszukennen. Der Nutzer kann sich rein auf seine Kreativität konzentrieren.

Anym 16 Übertalent - 4962 - 10. Januar 2012 - 20:28 #

Also gibst du zumindest zu, dass mit LaTeX erstellte Dokumente gut genug sind, dass Verlage sie so wie sind in Druck geben können.

Und gibst auch zu, dass du der einzige hier bist, der seine Ansicht für die einzig wahre hält.

Gut, damit wäre die Diskussion für mich dann erledigt. Auf deine Beleidigungen möchte ich auch nicht näher einzugehen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 20:43 #

"Also gibst du zumindest zu, dass mit LaTeX erstellte Dokumente gut genug sind, dass Verlage sie so wie sind in Druck geben können."

Ich habe nie etwas anderes behauptet. Ich sagte nur, das KEIN vernunftbegabter Mensch in Zeiten von grafischen Oberflächen das noch freiwillig einsetzt. Weil es seit 30 Jahren bessere und effektivere Methoden gibt, die an den LaTex Verfechtern aufgrund ihrer politischen Ansichten, indoktriniert durch elitäres Gehabe an technischen Fakultäten, vorbeigegangen sind. Das ist etwas völlig anderes!

"Und gibst auch zu, dass du der einzige hier bist, der seine Ansicht für die einzig wahre hält."

Gegenfrage, gibst du zu, dass du von der Materie KEINE Ahnung hast? Dann kann ich nichts dafür, dass meine Ansicht diejenige ist, die wahr ist ...

"Gut, damit wäre die Diskussion für mich dann erledigt. Auf deine Beleidigungen möchte ich auch nicht näher einzugehen."

Welche Beleidigungen?

Anym 16 Übertalent - 4962 - 9. Januar 2012 - 16:29 #

Der Punkt bei LaTeX ist doch gerade der, dass man kein Profi auf dem Gebiet sein muss, um damit was ordentlich Gesetztes herauszukriegen und man sich auf den Inhalt konzentrieren kann.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 9. Januar 2012 - 17:46 #

Naja, Tex ist schon eine Art Programmiersprache (jaja ich weiß es ist keine, das Prinzip ist aber ähnlich) - ob das leichter als rumklicken ist möchte ich bezweifeln. Ich habe meine Anfänge auf so einem reinen DOS-basiertem Textsystem mit Formatbefehlen gemacht und ich kenne NIEMANDEN der beruflich setzen muss, der dieser Ära auch nur eine Träne nachweint.

Anym 16 Übertalent - 4962 - 9. Januar 2012 - 19:51 #

Hast du meinen Kommentar gelesen? Ich schreib ja gerade, dass mit LaTeX jemand, der das NICHT beruflich macht, mit verhältnismäßig geringem Aufwand ein ordentlich gesetztes Dokument produzieren kann. Rumklicken mag auf den ersten Blick leichter erscheinen, aber damit beim Rumklicken etwas Vorzeigbares herauskommt bedarf es einiger Erfahrung und detaillierter Kenntnisse, die zu erwerben wesentlich aufwändiger mir wesentlich aufwändiger scheint als solide Grundkenntnisse in LaTeX. Wenn dem nicht so wäre, bräuchte man ja auf keine Leute, die das beruflich machen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 9. Januar 2012 - 21:02 #

Tschuldigung, warum denkst du, nutzen die Leute eine GUI wie Windows anstelle MSDOS heutzutage? Weil die GUI UNENDLICH einfacher und schneller zu bedienen ist! Also erzähl nichts! Die Realität ist genau andersrum!Ein Layout-Programm ist WEITAUS einfacher zu bedienen und zu lernen als irgenwelche kryptischen Textbefehle, die im Zweifel auch noch per Hand selbst eingetippt werden müssen.

Und sorry, wenn ich dein Weltbild zerstören muss, aber auch in Latex benötigt man gestalterisches Fachwissen - nur kann man als Laie nicht mal eben ausprobieren ...

Anym 16 Übertalent - 4962 - 9. Januar 2012 - 21:07 #

Es geht nicht darum die Bedienung des GUIs zu erlernen. Das ist einfach. Es geht darum Prinzipien guten Layouts zu erlernen. Das ist schwierig. Nicht umsonst gibt's dafür ja eigene Berufe.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 9. Januar 2012 - 22:04 #

Zumal man bei LaTeX früher oder später an einen Punkt kommt, an dem man sich mit gestalterischen Grundlagen auseinandersetzen muss. Dann weiß man plötzlich, warum Times in einem "normalen" Dokument nicht optimal ist oder warum es nicht ausreicht, an der Schriftgröße zu drehen, um die Seitenanzahl zu regulieren.

Und ich bleibe dabei: Für einen kollaborativen Ansatz, mit dem man das Dokument aus dieser News oder aber zukünftige Ausgaben weiterbearbeiten und in andere Formate bringen kann, wäre LaTeX eine gute Wahl.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 10:08 #

"Zumal man bei LaTeX früher oder später an einen Punkt kommt, an dem man sich mit gestalterischen Grundlagen auseinandersetzen muss. Dann weiß man plötzlich, warum Times in einem "normalen" Dokument nicht optimal ist oder warum es nicht ausreicht, an der Schriftgröße zu drehen, um die Seitenanzahl zu regulieren."

Ach, und dass müsste man bei einem WYSIWYG Layoutprogramm nicht?
Was ist "normal" und wieso ist Times nicht optimal? Erzähle doch mal!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 10:06 #

Genau, und Leute, die in diesen Berufen arbeiten haben keinen Bock auf diesen umständlichen Kram sondern arbeiten seit Jahrzehnten mit WYSIWYG Programmen. Jetzt rate mal warum!? Weil es einfacher, schneller und effektiver ist und die Ergebnisse schlussendlich besser ausfallen (sofern man sich auskennt), da mehr Möglichkeiten bestehen.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 10. Januar 2012 - 10:23 #

Spätestens jetzt ist der Troll-Level überschritten, daher werde ich die Diskussion nicht weiterführen.

Zum Thema Times: Die Schriftart wurde für engspaltigen Zeitungsdruck entworfen und ist daher für andere Dokumente nicht optimal.

@ChrisL: Falls Du für eine der nächsten Aufgaben Hilfe in Sachen LaTeX brauchst, schreib mir einfach ne PM.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 10. Januar 2012 - 10:31 #

Danke dir!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 11:21 #

"Spätestens jetzt ist der Troll-Level überschritten, daher werde ich die Diskussion nicht weiterführen."

Die Wahrheit tut halt weh ... Informatiknerds schwören nunmal auf komplizierte Textshells. Alle die produktiv und kreativ ARBEITEN müssen freuen sich, dass diese Zeiten ewig vorbei sind und es seit Jahrzehnten GUIs gibt, die das ARBEITEN, also das worum es letztlich geht, erheblich vereinfachen.

"Zum Thema Times: Die Schriftart wurde für engspaltigen Zeitungsdruck entworfen und ist daher für andere Dokumente nicht optimal."

Serifenschriften wie Times eignen sich für lange durchgehende Texte etwa für Bücher, Zeitschriften und Zeitungen. Bei großen Fonts und "Schlagworttexten" wie halt kurze News (u.a. im Web) oder bei Prospekten eignen sich serifenlose Schriften besser. Times ist also für die meisten "normalen" Texte, entgegen deiner Aussage, die beste Schriftart!

Streite dich mit mir lieber nicht über DTP. Ich habe schon Zeitungen gesetzt, u.a. eben mit Tex-ähnlichen Programmen unter MS-DOS, da wusstest du nicht mal was eine Spalte ist.

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 10. Januar 2012 - 15:40 #

Dafür, dass du meinst, dass du Recht hast, bist du ganz schön giftig ...
So einen Diskussionsstil sollte eigentlich nur nötig haben, wer auf sachlicher Ebene chancenlos ist :)

Ich als Laie bin jedenfalls bisher von beiden Positionen nicht überzeugt ;D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 16:05 #

Das liegt daran, dass ich diese Diskussion nicht zum ersten Mal führe. Ich treffe im Netz ständig auf Leute, die irgendwas informatikmäßiges studiert haben, und von ihren Profs - die keinen Plan von DTP haben - gesagt bekommen, zum Setzen von Texten nimmt man LaTex - böse Kommerzprogramme wie Word oder Indesign (dabei werden beide in einen Topf geschmissen) sind "igitt". Texte werden gefälligst direkt in Tex geschrieben!

Dass ihnen dabei die vergangenen 30 Jahre in der Satztechnik irgendwie entgangen sind, das merken die nicht. Da hängt eine Menge Ideologie aber leider kein Verstand dahinter. Mag an der Uni, wo es um das Lernen geht, okay sein. Für die Praxis hat das aber keine Relevanz.

Anym 16 Übertalent - 4962 - 10. Januar 2012 - 12:08 #

Du redest weiter an mir vorbei. An keiner Stelle behaupte ich, dass Leute, die in diesen Berufen arbeiten, LaTeX verwenden würden oder dass sie LaTeX verwenden sollten. Mir geht es darum, dass Leute, die nicht in solchen Berufen arbeiten, mit LaTeX schneller und leichter bessere Ergebnisse erzielen können, als mit WYSIWYG-Programmen. Schon alleine deswegen, weil man sich mit mehr Möglichkeiten auch viel leichter in der Fuß schießen kann.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 15:34 #

Das ist irgendwie unlogisch, oder? Wenn schon Leute, die das beruflich tun, ungerne auf so ein altmodisches, kompliziertes System zurückgreifen, wieso sollten dann Laien damit bessere Ergebnisse erzielen, als mit Programmen, die grafische Benutzeroberflächen benötigen?

Du kannst also schneller und besser ein Ergebnis erzielen indem du [bold][center]satz[/center][/bold] per Hand eintippst anstelle einfach in einem WYSIWYG Programm auf den Knopf für Mittenzentriert und Fettdruck zu klicken? Von Schriftart und Schriftgrößenwahl reden wir da noch gar nicht. Von Textpositionen und Umfluss erst recht nicht.
Denke doch bitte noch mal ein paar Minuten darüber nach ...

Anym 16 Übertalent - 4962 - 10. Januar 2012 - 17:51 #

Dann denk du doch bitte noch mal ein paar Minuten über deinen Tonfall nach...

Altmodisch ist nicht zwangsläufig was schlechtes und kompliziert ist sehr relativ. Die Regeln für gutes Layout sind auch sehr kompliziert. Und eben deshalb können Laien mit LaTeX auch bessere Ergebnisse erzielen als ohne, eben weil LaTeX einem sehr viel Arbeit abnimmt und es schon sehr viel "Wissen" darüber mitbringt.

Klar, wenn du eh schon ein Profi bist und alles darüber weißt, hat dieser Hauptvorteil von LaTeX sehr viel weniger Gewicht, und seine Nachteile, wie die etwas umständlichere Bedienung wiegen um so schwerer. Aber nochmal, wenn es für Laien so einfach wäre mit WYSIWYG-Programmen etwas Vorzeigbares zu produzieren, bräuchte es doch keine Profis mehr.

Dein Beispiel ist auch denkbar schlecht gewählt. In der Regel wirst du LaTeX fast nie die LaTeX-Äquivalente von [bold] und [center] schreiben, denn um die physischen Auszeichnungen kümmert sich LaTeX. Die Aufgabe eines LaTeX-Autoren ist vielmehr, den Text logisch zu strukturieren. Man sagt LaTeX nicht, dass etwas fett sein muss, sondern man sagt ihm: "Das ist ein neues Kapitel, dass ist die Überschrift, hier beginnt das erste Unterkapitel, das ist der Text davon und diese Wörter müssen besonders hervorgehoben werden" und LaTeX kümmert sich um den Rest.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 18:13 #

Ich denke auch, wir reden etwas aneinander vorbei in Bezug darauf, was gesetzt werden soll.
Zunächst ist es immer sinnig, den kompletten Text in einer Textverarbeitung wie Word zu verfassen.
Und dann kommt es darauf an, was layoutet werden soll.

Trotzdem bleibe ich dabei: Laien werden NIEMALS mit LaTex bessere Ergebnisse erzielen können. Schon alleine weil die Einarbeitung viel länger und komplizierter ist und sie sich nicht solange damit aufhalten werden.
Außerdem bieten die meisten WYSIWYG Programme Vorlagen für jeden Zweck, einfach den eigenen Text reinkopieren und gut ist. Man braucht also kein Fachwissen erlernen, wie man es bei LaTex halt benötigt.

Und was soll der Vergleich mit überflüssigen Profis? Nur arrogante Schnösel bilden sich ein, dass Hobbyisten weniger gut in einer Sache sein können. Der Unterschied ist der, der PRofi macht das täglich beruflich. Wenn ein Hobbyist sich eingearbeitet hat, dann kann er selbstverständlich auch den Job machen. In Deutschland scheitert es als Autodidakt ja nur leider immer daran, dass der arbeitgeber ein gewisses Zeugnis sehen will.

Anym 16 Übertalent - 4962 - 10. Januar 2012 - 20:24 #

Niemals? Ich würde dir empfehlen, beispielsweise mal ein paar nicht in LaTeX geschriebene Abschlussarbeiten zu lesen, vielleicht ändert das deine Meinung.

Welcher Vergleich mit überflüssigen Profis? Wo sag ich jemals was gegen oder auch nur über Hobbyisten? o_O Ich meinte Profi im Sinne von "Experte", was aus dem Zusammenhang "ein Profi bist und alles darüber weißt" klar sein sollte. Sorry, falls das missverständlich war, aber mäßige dich bitte etwas. Wenn du wegen irgendwas gefrustet bist, dann lass es bitte nicht an mir aus.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 20:53 #

"Niemals? Ich würde dir empfehlen, beispielsweise mal ein paar nicht in LaTeX geschriebene Abschlussarbeiten zu lesen, vielleicht ändert das deine Meinung."

Oh man, du weißt schon, das negative Beispiele nicht als Norm gelten können? Die Abschlussarbeiten derjenigen Personen wären auch mit LaTex nicht besser geworden. So, wie willst du das jetzt widerlegen?

Der Punkt ist, man kann selbst mit einer Textverarbeitung gutes Layout produzieren! Mit einem DTP-Programm "perfektes" Layout. Und natürlich kann man auch mit LaTex gutes Layout erzeugen. Es geht um den Aufwand!

"Wenn du wegen irgendwas gefrustet bist, dann lass es bitte nicht an mir aus."
Es ist frustrierend hier gegen Windmühlen zu reden, weil Informatiker und Co, bei diesem Thema grundsätzlich immer alles besser wissen, obwohl sie eben keine Ahnung vom Thema haben. Und da kann man sagen was man will, sie sind so in ihrem religiösem Übereifer "Latex, Latex über alles" gefangen, da hilft alle Aufklärung nichts.
Wenn Textshells so toll wären, warum haben sich dann GUIs durchgesetzt?

Horschtele 16 Übertalent - P - 5389 - 11. Januar 2012 - 1:28 #

Ich muss sagen, Latex benötigt zwar viel Einarbeitung, das Ergebnis überzeugt mich jedoch. Letztlich führen viele Wege nach Rom, und so ein bisschen Rumbasteln mit Texteditoren kann ja auch dem ein oder anderen Spaß machen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 11. Januar 2012 - 7:52 #

Danke für den Beitrag! Das ist zum Beispiel ein Ansatz, den ich voll unterschreiben kann! Wobei man da dann klar unterscheiden kann. Der eine bastelt gerne am Code, der andere gerne am eigentlichen Projekt.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 10. Januar 2012 - 9:24 #

LaTeX: Das ist auch so eine Sache, mit der ich mich schon seit 'ner halben Ewigkeit mal näher beschäftigen möchte. Werde es definitiv mal angehen.

"Quellen": Kann ich dir leider nicht bieten; habe die Texte nur zwischengespeichert. An einer EPUB-Version hatte ich auch gearbeitet, habe mich dann aber auch aus Zeitgründen dafür entschieden, Prioritäten zu setzen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2012 - 10:15 #

Lohnt sich eigentlich nicht. Ist halt wie HTML Code lernen ...
Wenn du Interesse an DTP hast, dann hole dir Quark XPress 5 für 5 Euro u.a. bei Pearl oder schau mal nach guten Einsteigerprogrammen.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 10. Januar 2012 - 10:30 #

> Ist halt wie HTML Code lernen ...
Jepp, durch das man auch weiß, welches Element was genau macht. Seit Jahren nutze ich daher lieber Code-Editoren als sogenannte WYSIWYG-Programme. Ich denke, eine gute Mischung ist wie so oft eine brauchbare Lösung.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 9. Januar 2012 - 13:00 #

Für gescheiten Blocksatz muss man mit einem echten Satzprogramm arbeiten, Indesign oder Quark Xpress, und selbst dann ist da noch viel Handarbeit dabei, um einen gescheiten Zeilenfluss zu bekommen (also von Hand sperren, von Hand Abstäde korrigieren, teils auch Worte ersetzen, damit der Text besser läuft). Alles andere führt zu dem von Chris' beschriebenen Effekt.

Das User-Artikel-PDF werden wir garantiert nicht kostenpflichtig machen, das würde sich kaum mit dem Community-Gedanken vertragen. Zumal es eine freiwillige, unbezahlte Tätigkeit von ChrisL ist. Was aber denkbar wäre, ist eine Art monatliches Best-of der Redaktionsartikel als PDF, nur für Abonnenten. Die Idee kam mir vor ein paar Tagen, als ich Chris' Werk zum ersten Mal sah.

Madrakor 15 Kenner - P - 3219 - 9. Januar 2012 - 17:39 #

So ein Best-Of würde ich begrüßen, ob es für eine monatliche Zusammenstellung reicht kann ich gerade nicht beurteilen, aber quartalsweise fände ich das eine tolle Sache. Die besten Artikel zusammengefasst in einer PDF, vielleicht sogar mit einem "Cover"... würde ich mir wahrscheinlich ausdrucken und ins Regal stellen, denn irgendwie fehlt mir die haptische Komponente schon ein wenig seit ich keine Printmagazine mehr lese.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137366 - 9. Januar 2012 - 10:00 #

An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die vielen positiven Kommentare und Rückmeldungen! Freut mich sehr, dass diese Sonderausgabe gut anzukommen scheint.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 9. Januar 2012 - 15:34 #

Ganz groß! Vielen Dank, ChrisL =)

Madrakor 15 Kenner - P - 3219 - 9. Januar 2012 - 17:36 #

Wunderbare Zusammenfassung ChrisL, ich will mir gar nicht vorstellen wie lange du da dran gesessen bist.

Gisli 14 Komm-Experte - 2082 - 9. Januar 2012 - 19:33 #

Super Sache, vielen Dank! Großes Lob!

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55841 - 9. Januar 2012 - 21:27 #

Wow! Das muss Arbeit gewesen sein. Top! :)

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