Electronic Arts schließt Studio Bright Light

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6. Januar 2012 - 21:36 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Bei dem zu Electronic Arts gehörenden Bright Light Studio sind nun endgültig die Lichter ausgegangen, denn unlängst hat der Publisher die Schließung der Spieleschmiede angekündigt. Das Entwicklerteam entsprang dem alten Studio Bullfrog Productions, bei dem unter anderem solch bekannte Titel wie Magic Carpet, Syndicate, Theme Park, Populous und Dungeon Keeper entwickelt wurden.

Die letzten Spiele, die das Studio programmiert hat, waren die Harry-Potter-Teile Harry Potter und der Halbblutprinz und die beiden Harry Potter und die Heiligtümer des Todes-Ableger. Laut der Webseite Develop-online.net arbeitete das Studio aktuell an einem neuen Sim-Spiel von Maxis. Einige der Mitarbeiter werden intern auf andere Studios verteilt, zu Bestzeiten waren bei EA Bright Light 100 Angestellte beschäftigt. Damit hat der Publisher fortan nur noch zwei Studios in England: zum einen Criterion, die Programmierer hinter den alten Burnout-Spielen sowie Need for Speed - Hot Pursuit, und zum anderen Playfish, das Sims Social entwickelt hat.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12881 - 6. Januar 2012 - 20:01 #

Wenn man sich deren Produktionen anguckt ist das irgendwie kein großer Verlust. Für die Mitarbeiter tut es mir natürlich wie immer leid, Joblosigkeit ist schlecht, aber in großer Trauer muss man wegen diesem Team jetzt auch nicht verfallen.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5399 - 6. Januar 2012 - 22:00 #

Das ist nunmal die EA-Politik. Ist nicht das erste Studio, wird nicht das letzte sein.

Anonymous (unregistriert) 6. Januar 2012 - 22:08 #

so verheizt man etablierte Mitarbeiter und Zerstört einen über Jahre erarbeiteten guten Namen.

EA will die Weltherrschaft und absolute Dominanz. Hey EA, wie wärs wenn ihr euch Griechenland kauft und es dann einfach auflöst bzw. auf andere Länder aufteilt.

Red Dox 16 Übertalent - 4172 - 7. Januar 2012 - 0:24 #

Was fürn guten Namen? Wenn ich da lese das die für die Harry Potter Spiele verantwortlich waren, dann seh ich da nichtmal einen großen Verlust. Das da ein paar Mitarbeiter vor 15 Jahren bei Bullfrog tätig waren (als Praktikant oder Putzkraft vielleicht) ist auch belanglos, denn Bullfrog starb ebenfalls schon vor über 10 Jahren und seitdem gammeln deren tolle Lizensen im EA Leichenkeller, rum neben denen von Origin.

Außerdem steht inner News auch noch das diverse Mitarbeiter zu anderen Studios/Projekten umquartiert werden. Also gibts nichtmal ´ne 100% Verlustquote bei den Mitarbeitern die man betrauern müßte.

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 - 7. Januar 2012 - 3:10 #

Hm, seltsame Entscheidung von EA. Hätte man ja auch einfach in Bioware UK umbenennen und alte Lizenzen vor die Wand fahren lassen können.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 92503 - 7. Januar 2012 - 5:55 #

...und weiter gehts...

Balberoy 11 Forenversteher - 764 - 7. Januar 2012 - 15:11 #

GZ,
fordern von Studios miese Filmumsetzungen, sind von der eigensverschuldeten schlechten PR nicht begeistert und wirft dann
die Leute raus.

GZ an EA, wieder ein Grund mehr meine Finger von dieser Firma zu lassen.

Die Firmenpolitik ist das Letzte.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35049 - 7. Januar 2012 - 18:50 #

Das ist rücksichtslose Marktwirtschaft. Die Überreste eines ehemaligen Top-Entwicklers werden missbraucht, um seelenlose Schnellschuss-Filmumsetzungen zu produzieren und sobald die Reihe abgeschlossen ist, werden sie dichtgemacht. Brutal!

Maryn 12 Trollwächter - 1131 - 8. Januar 2012 - 22:01 #

Ich glaube auch, dass EA hier ziemlich rücksichtslos wirtschaftet. Es gibt aber einen kleinen Wermutstropfen:
Solange sie Studios schließen müssen, könnte der Tag näher rücken, an dem es einmal heißt: 'EA bankrott!' oder so...
Aber ist das wahrscheinlich? Hmmm....nein! ;-)

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