A Science Fiction Saga: Indie-Adventure angekündigt

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4. Januar 2012 - 20:23 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Ihr steht auf klassische Adventures mit pixeliger Retrografik? Ihr habt Gemini Rue schon dreimal durch? Bei euch steht die Schachtel von Beneath a Steel Sky gleich neben Westwoods Blade Runner im Schrank? Dann könnte folgende Ankündigung euer Interesse finden, die der Grafikdesigner David Ostman im Forum der Seite Adventure Game Studio getätigt hat: Er entwickelt gerade im Alleingang ein Indie-Adventure namens A Science Fiction Saga, bei dem ihr als Titelheld Anderson Kane durch einen Arbeitsunfall in eine futuristische Welt verschlagen werdet.

Das Spiel wird sich an ein eher erwachsenes Publikum richten und soll sowohl viele dialogorientierte als auch "richtige" Rätsel bieten, dafür weniger Minipuzzles. Ein paar Actionsequenzen werden das Gameplay ein wenig auflockern und das Interface wird im Stil an Gemini Rue oder Full Throttle angelehnt sein. Damit euch der Anblick des Protagonisten nicht zu langweilig wird, müsst ihr als Kane regelmäßig die Klamotten wechseln. Und als kleines Schmanckerl obendrauf werdet ihr im Gegensatz zu den meisten moderneren Adventures auch sterben können -- sogar auf "vielfältige Art und Weise".

Mehr ist über den Inhalt des Point-and-Click-Adventures noch nicht zu erfahren, da das Projekt noch ganz am Anfang steht. Wann es erscheint, steht daher noch genauso in den Sternen wie der endgültige Titel -- A Science Fiction Saga ist nämlich lediglich ein Arbeitstitel. Ein paar erste Screenshots könnt ihr dennoch schon mal in unserer Galerie bewundern.

Anym 16 Übertalent - 4962 - 4. Januar 2012 - 20:59 #

Nett. Aber gibt es irgendetwas (außer den zugegebenermaßen hübschen und keinesfalls pixeligen Screenshots) was dieses Spiel von den vielen anderen Ankündigungen in den AGS-Foren abhebt, so dass es gerade darüber eine News gibt? Denn ein großer Teil der dort angekündigten Spiele erscheint leider nie.

Kantiran 12 Trollwächter - 1176 - 5. Januar 2012 - 7:46 #

Na ein gutes Adventure bei dem der Held auch sterben kann - das wär doch wirklich mal wieder was! Ach die guten alten Zeiten :).

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33721 - 5. Januar 2012 - 10:23 #

Seit wann ist es was Gutes, wenn man in einem Adventure sterben kann? Mich nervt sowas, vor allem wenn man es nicht vorhersehen kann und nach dem Tod einen Spielstand laden muss (ich denke da an Black Mirror 1 zurück...). Wenn man direkt wieder einsteigen kann oder das nur in Actionsequenzen passiert, wo man es vorhersehen (und vorher speichern) kann, ist es in Ordnung.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 5. Januar 2012 - 12:21 #

Oder wie bei Larry, wo man nach Stunden auf dem Kreuzfahrtschiff nicht überleben konnte wenn man nicht gaaaanz am Anfang bestimmte Sachen gekauft hat.

Kantiran 12 Trollwächter - 1176 - 5. Januar 2012 - 16:05 #

Ja wer will das heute noch - in Adventures sterben können? Es soll ja heute alles möglichst bequem sein. Ich gebe dir recht das in heutigen Zeiten ein Adventure bei dem man sterben kann und dann auf ein Savegame zurückgreifen muss wohl bei den meisten Käufern nicht sehr gut ankommen würde. Trotzdem hatte diese Tatsache sterben zu können für mich einen gewissen Reiz. Man musste überlegen was man tat (bzgl. der Konsequenzen) und dass man oft sichern musste das störte mich persönlich nicht sonderlich. Klar gibt es wirklich alte Spiele bei denen das Sterbesystem einem den letzten Nerv raubte. Aber bei Spielen wie Black Mirror oder um hier noch ein gutes Beispiel zu nennen Baphomets Fluch hat für mich die Möglichkeit als Held zu Sterben zur Atmosphäre beigetragen. Die Atmosphäre war dadurch einfach bedrohlicher und dadurch auch intensiver. Darum finde ich unter anderem den Directors Cut von Baphomets Fluch nicht mehr so gut wie das Original - beim Original wusste man dass unüberlegtes Handeln Konsequenzen hat, beim Remake war es egal, man konnte nicht sterben. Am besten wäre heute wohl ein Mittelweg, z.B. dass man bei einem Tod vor der speziellen Todessequenz automatisch eine erneute Chance erhält oder dass es wie du schon sagst relativ offensichtlich ist wann man speichern muss.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 5. Januar 2012 - 20:29 #

Wie viel Zeit ich damals bei Gabriel Knight darauf verwendet habe alle möglichen Todesanimationen zu triggern. Das war schon richtig Derb was da an Pixelbrei rumspritzte. Sterben in Adventures kann schon gut sein. Muss aber nicht. Alles eine frage des Spieldesigns.

interceptor 12 Trollwächter - 1015 - 7. Januar 2012 - 3:10 #

Wenn das Szenario ernsthaft genug ist (bei einem Titel wie Sam & Max oder Monkey Island wäre das eher unpassend) und vor der Aktion die zum Sterben führt automatisch ein Spielstand angelegt wird, habe ich damit keine Probleme. Macht die Spielerfahrung ein Stück gefährlicher und realistischer. Und man überlegt vorher schon kurz, ob man bestimmte Sachen auch WIRKLICH ausprobieren will. Sowas kann das Spielerlebnis durchaus bereichern.

Ridger 18 Doppel-Voter - P - 9163 - 6. Januar 2012 - 6:19 #

"Damit euch der Anblick des Protagonisten nicht zu langweilig wird, müsst ihr als Kane regelmäßig die Klamotten wechseln." - Ich vermute, dass das nicht der wahre Grund ist.

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