GG-Angetestet: Logitech G300

PC
Bild von Jonas Schramm
Jonas Schramm 11329 EXP - Redakteur,R9,S9,C9,A9
DS-Experte: Mag vor allem Core Games auf DS/DSi, aber auch gute Casual GamesPSP-Experte: Macht weit mehr als nur Spielen mit seiner tragbaren PlaystationArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Antester: Hat 10 Angetestet-Artikel geschriebenMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Cutter: Hat Stufe 5 der Cutter-Klasse erreichtBronze-Schreiber: Hat Stufe5 der Schreiber-Klasse erreichtAntester: Hat 5 Angetestet-Artikel geschrieben

12. Dezember 2011 - 18:23 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
Hardware-Hersteller Logitech will mit der neuen Gaming-Maus G300 zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen soll sie beweisen, dass auch ein moderater Preis (UVP 39,99 €, Straßenpreis, z.B. Amazon, 29,90 Euro) keine abgespeckte Version bedeuten muss. Zum anderen soll die Maus auch endlich Linkshänder-tauglich sein. Viele Logitech-Produkte, wie die G400 oder die MX518, sind nur auf Rechtshänder ausgelegt. Die G300 aber fällt durch ein symmetrisches Design auf. Wir haben die kabelgestützte Maus in der Redaktion einige Zeit ausprobiert.
 
Schicke Optik

Die Logitech G300 besteht komplett aus Kunststoff und wiegt 111 Gramm. Sie ist also ziemlich leicht ausgefallen und lässt sich auch nicht durch Zusatzgewichte beschweren. Die Verarbeitung der Maus macht einen stabilen Eindruck auf uns. Durch das geringe Gewicht und die verwendeten Materialien wirkt die G300 aber im Vergleich zu anderen Logitech-Produkten doch etwas billig. Optische Hingucker sind zwei beleuchtete Streifen auf der rechten und linken Gehäuseseite. Ihren praktischen Zusatznutzen verraten wir euch gleich.

Der Nager gleitet auf drei großen Teflonfüßen, die auf so ziemlich allen Oberflächen einen guten Job machen. Selbst auf einer umgedrehten transparenten Kunststoff-Ablage wurden die Mausbewegungen gut erkannt, für normale Spieleanwendungen benötigt ihr auf typischen Schreibtischen kein Mauspad. Aber was ist mit dem Härtefall für jede optische Maus, dem Glastisch? Wir haben zwei in der Redaktion: Auf dem durchsichtigen funktionierte die G300 überraschend gut, auch wenn es einige Stopper gibt. Kurzurteil: "Strategiespiele ja, Actionspiele nein". So gut wie gar nichts mehr ging auf Glastisch Nummer 2 mit weiß lackierter Unterseite der Tischplatte.
 
Auf dem komplett durchsichtigen Glastisch( (links) überraschte uns die G300, während sich auf dem Tisch mit weiß lackierter Unterseite (rechts) so gut wie gar nichts mehr tat.

Alles was das Herz begehrt?

Für den vergleichsweise kleinen Preis bietet die Logitech G300 überraschend viele Features. Da wären zum einen die neun frei konfigurierbaren Tasten (davon sechs zusätzliche "G-Tasten"), die Einstellung der dpi-Empfindlichkeit sowie unterschiedliche Profile. All diese Einstellungen nehmt ihr durch den Treiber vor, der aber nur per Download von Logitechs offizieller Webseite zu haben ist. Den neun Tasten weist ihr so nicht nur einzelne Tastenanschläge zu, sondern auch Makros, Textblöcke oder auch Maus- und Media-Funktionen.
 
Die G300 verwendet einen optischen Sensor mit einer Abtastrate von 2.500 dpi die ihr grundsätzlich in 250er-Schritten nach euren Wünschen anpassen könnt. Standardmäßig wählt ihr zwischen vier dpi-Einstellungen, die ihr „on the fly“ über eine der G-Tasten verändern könnt. Das alles funktioniert über den internen Speicher der Maus. Wenn ihr die Mauseinstellungen auf eurer Festplatte speichert, könnt ihr sogar noch detailliertere Veränderungen vornehmen, etwa dpi-Sprünge in 50er-Schritten.
 
Praxistest

Im Spielbetrieb machte die Logitech G300 einen sehr präzisen Eindruck. Rasante Mausschwenks wurden genauso gut umgesetzt wie die ruhigeren Handbewegungen. Durch die G-Tasten verläuft auch der Wechsel der dpi-Einstellungen zwar eigentlich schnell, durch die Platzierung der Tasten fanden wir es aber doch umständlich. Wenn ihr aber einige Sekunden habt, könnt ihr beispielweise fürs Snipern die Empfindlichkeit so hochstellen, dass euren Zielen kaum eine Chance bleibt. Zudem lässt sich die USB-Frequenz der Maus einstellen. Bei der höchsten Einstellung (1000 Hz) bewegt sich der Mauszeiger dann noch einmal deutlich geschmeidiger, was in Ego-Shootern einen Unterschied macht.
 
Außerdem lassen sich über den Treiber noch Profile erstellen. Auf der Maus sind drei schon vorab gespeichert, die sich an MMO-Spieler, Spieler von Ego-Shootern und Nicht-Gamer richten. Hier finden auch die unterschiedlichen Farben der Seitenleisten Verwendung, die je nach Profil anders leuchten. Der praktische Nutzen dieses Features wollte sich uns aber nicht wirklich offenbaren, mussten wir doch immer wieder unseren Blick vom Bildschirm weg auf die Maus richten. Vielleicht eine Warnung an andere LAN-Party-Teilnehmer nach dem Motto "Vorsicht, der N00b spielt mit Casual-Einstellung"...?


Für größere Hände ist die G300 schlichtweg zu klein.
 
Perfekt für Kinderhände

Die Ergonomie der Logitech G300 ist unser größter Kritikpunkt. Die Ausmaße entsprechen eher der einer Notebook-Maus; für längeres Spielen solltet ihr maximal mittelgroße Frauen- oder eher kleine Männer-Hände haben. „Normale“ oder größere Hände finden dagegen auf dem kleinen Gehäuse so gut wie keinen Platz, auch wegen der vielen "Hubbel", die durch die ganzen Zusatztasten entstehen. In der Folge kam es bei uns schon nach Spiele-Sessions von 30 Minuten zu unangenehmen Krämpfen im Handgelenk.
 
Die Zusatztasten sind allesamt nicht gut erreichbar. Die G8- und G9-Tasten oberhalb des Mausrades sind ohne Verrenkungen nur schwer zugänglich, und auch die vom Daumen abgewandten G7- und G8-Tasten erfordern Fingerverrenkungen. Unverständlicherweise verzichtet die G300 komplett auf Daumentasten. Die G4- und G5-Tasten sollen diese ersetzen, werden aber mit dem Zeigefinger bedient. Zu schlechter Letzt fiel uns auch noch der hohe Mausrücken negativ auf, wodurch die Hand nicht immer bequem aufliegt.
 
Inhaber kleiner Hände freuen sich hingegen darüber, dass die Tasten allesamt präzise zu klicken sind. Auch das Mausrad lässt sich mit genau dem richtigen Widerstand drehen.
 
Fazit – Nur bedingt zu empfehlen

Trotz des moderaten Preises bietet die Logitech G300 so ziemlich alle wichtigen Features, über die sich Gamer freuen: frei einstellbare dpi- und Signalrate, Profile für bestimmte Einstellungsmodi und nicht zuletzt neun frei belegbare Tasten. Aber auch in Sachen Präzision und dem Gleitgefühl schlägt sich die Maus gut. Hinzu kommt noch, dass der Nager durch seine symmetrische Form auch für Linkshänder geeignet ist und die beiden beleuchteten Streifen optisch durchaus was her machen.
 
Trotzdem können wir Logitechs neue Maus nur bedingt empfehlen. Dass Spieler auch mal mehrere Stunden vor dem Rechner verbringen scheint der Hardware-Hersteller diesmal irgendwie vergessen zu haben. Die Maus ist nämlich schlichtweg viel zu klein für die meisten Computerspieler ausgefallen, zumindest außerhalb Asiens. Außerdem sind die sechs G-Tasten alles andere als angenehm zu erreichen. Wir empfehlen euch also, die Maus keinesfalls ohne Probehalten (das geht sogar im verpackten Zustand, der entsprechend geformten Blisterverpackung wegen) zu kaufen.
 
Technische Daten
  • Abtastrate: 250 bis  2.500 dpi
  • 9 Tasten (2 Standardtasten, 1 Mausrad, 6 G-Tasten, symmetrisch angeordnet und frei programmierbar)
  • USB-Report-Rate: 125 bis 1.000 Signale/Sekunde
  • Integrierter Speicher für drei Spiel- oder Spielerprofile
  • Anzeige des aktuellen Profils durch farbige Seitenbeleuchtung
  • Geeignet für Links- und Rechtshänder
  • Maße: 7,3 x 3,5 x 11,2 cm (Breite x Höhe x Tiefe)
  • Gewicht: 111 Gramm
  • Farbe: Grau und Schwarz mit rotem Unterboden
erasure1971 14 Komm-Experte - 2080 - 12. Dezember 2011 - 18:51 #

Sind die 7,3 x 3,5 x 11,2 cm denn die tatsächliche Größe der Maus oder geht da noch irgendwas ab für Verpackung, rausragendes Kabel vorne oder sonstwas?
Ich habe nämlich gerade meine Razor Diamondback abgemessen, die ich aktuell nutze, die kommt auf ca. 6,5 x 3,5 x 13 cm, der Unterschied wäre also gar nicht wirklich groß. Und wenn die Größe passt wäre das genau die Maus, auf die ich als Linkshänder und MMO-Spieler gewartet habe.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12755 - 12. Dezember 2011 - 18:58 #

Cool, endlich wieder eine kabelgebundene Maus. Stört mich an vielen neuen Peripherie Geräten, dass sie alle so auf Kabellos aus sind.

Bin aber mit meiner MX518 Pro aber nach wie vor zufrieden, auch wenn die teilweise etwas zu groß für meine zärtlichen Hände sind. Aber leider scheint die G300 nicht so ganz geklappt zu haben, schade. Hatte die durchaus ins Auge gefasst, gerade weil im ersten Designentwurf die Seitenntasten sehr wohl an beiden Seiten angebracht waren. Aber da hat man sich wohl dagegen entschieden. Von den Abmessungen für mich sicherlich besser geeignet, aber vom Komfort kommt es an meine erweiterte MX518 nicht heran. Vielleicht bei der Neuauflage... :-)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73400 - 12. Dezember 2011 - 19:02 #

Ich liebe meine MX518 auch heiß und innig. Die macht seit Jahren alles mit und kabellose Mäuse sind für mich ein Graus. Gerade beim Zocken regte mich nichts mehr auf, wenn mitten im Gefecht "der Saft ausgeht". Daher wurde die schnurlose Maus ratzfatz wieder vom Gaming-PC verbannt :).

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 12. Dezember 2011 - 19:07 #

Dann nehme ich einfach das Kabel und zack, hat die Maus wieder Strom und wenn sie wieder vollgeladen ist, mache ich das Kabel wieder ab und meine Maus ist wieder frei und zügellos. Der Kabelwiderstand ist nämlich schon recht spürbar!

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73400 - 12. Dezember 2011 - 19:20 #

Das hat das Model die ich habe leider nicht, nur so eine Station, wo ich sie reinstellen muß oder eben schnell neue Batterien bzw. Akkus rein. Den Widerstand bei meiner Kabelmaus merke ich nie, da das Kabel bei mir auch viel Platz zum rumliegen hat ;).

thetuesdaydude 13 Koop-Gamer - 1103 - 12. Dezember 2011 - 19:15 #

Ja habe hier auch noch eine MX518 am Start. :)
Bin auch mehr als zufrieden mit der.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 12. Dezember 2011 - 19:22 #

Ich liebe meine MX518 auch von Herzen! Umgeguckt wird sich auch immer wieder, aber ich finde keine neue Maus, die der MX518 das Wasser reichen kann, selbst wenn die Lasermäuse höhere dpi-Werte aufweisen.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 12. Dezember 2011 - 19:26 #

Verstehe nicht, was an der MX518 noch so konkurrenzlos sein soll. Sie war nach der MX500 und MX510 wirklich eine sehr gute Maus und ist es immer noch, aber alle neueren Logitech Mäuse seit der G5 haben diese Form, die gleichen Tasten und einen besseren Sensor und Füßchen. Was macht die jetzt noch besser?

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 12. Dezember 2011 - 19:47 #

Du sagst es ja, ich bräuchte schon beträchtlich etwas besseres um mich von der MX518 zu trennen und die dpi jucken mich nicht. Von daher kaufe ich auch keine neue Maus.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11224 - 12. Dezember 2011 - 20:26 #

Der Trend ist doch längst schon wieder vorbei und für Spieler interessante Peripherie gibt es häufig in einer kabelgebundenen Variante, wenn nicht sogar ausschließlich. Kabellose Eingabegeräte kamen mir noch nie an den PC. ;D

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 12. Dezember 2011 - 21:09 #

Probier mal die G400, die soll der "Nachfolger der MX518 sein :) *518 streichel*

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 13. Dezember 2011 - 8:02 #

Bin auch seit Jahren ein großer Fan der 518. Habe sogar noch frische Reserve auf dem Dachboden. ;)
Das Ding ist für meine Handgröße wie geschaffen, hält ewig und man bekommt sie für einen realistischen Preis.

Der stört mich vor allem an den sogenannten Gamer-Mäusen. 70€ oder mehr für eine Maus, nur weil eine kleine Schublade mit ein paar Gewichten oder 2 zusätzlichen Tasten verbaut sind. Da wird noch richtig Geld verdient. ;)

Zenio (unregistriert) 12. Dezember 2011 - 19:42 #

Razer/Microsoft > Logitech

Zenio (unregistriert) 12. Dezember 2011 - 19:44 #

bin btw auch MX518 User :D

Sh4p3r 14 Komm-Experte - P - 2382 - 12. Dezember 2011 - 19:43 #

Ich hab noch die G5. Läuft auch noch nach jahren super, und erfüllt ihre Zwecke. Da die G300 nix für grosse Hände ist, wär diese eh für mich uninteressant :)

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 12. Dezember 2011 - 20:32 #

spiele auch schon seit Jahren mit der G5 und bin sehr zufrieden

Azzi (unregistriert) 12. Dezember 2011 - 19:50 #

Ist das vielleicht Absicht das die Maus so klein ist, für Strategiespiele ist es nämlich wichtig das ein großer Teil der Hand auf dem Mauspad aufliegt für mehr Kontrolle und präzisere Bewegungen?
Heisst das die Maus halt nach hinten nicht so lange weitergeht...

Die Razer Spectre ist auch sone Maus:
http://www.amazon.de/Razer-SPECTRE-StarCraft-Gaming-Mouse/dp/B003TZF3JG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1323715658&sr=8-1

--------------

Neue Maus brauch ich persönlich nicht hab die G5 Refresh und bin nach wie vor sehr zufrieden. Davor hatte ich auch schon ne MX518 und davor die Dual Mouse Optical. Logitech ist einfach die beste Firma was Haltbarkeit und Verarbeitung angeht. Meine MS Maus beispielsweise ist 3x innem halben Jahr kaputt gegangen und das war keine billige.

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 12. Dezember 2011 - 20:10 #

Bin mit meiner Logitech G9 hochzufrieden... da brauch ich so schnell keinen Ersatz! ;-)

Aber schön, dass hier auch mal der ein oder andere Bericht zu Hardware erscheint (abgesehen von Dennis HWN).

MaverickM 17 Shapeshifter - 7455 - 12. Dezember 2011 - 20:15 #

Das Fazit ist halt kompletter Unsinn. Ich als jemand mit relativ kleinen Händen, noch dazu mit einer Mischung aus Claw- und Palm-Grip Haltung, tu mich verdammt schwer eine passende Maus zu finden. Da kommen solche "kleinen Nager" gerade Recht.
Und ich bin ganz sicher nicht der einzige, dem viele Mäuse schlichtweg zu überdimensioniert sind!

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 12. Dezember 2011 - 21:48 #

Und warum ist deswegen das Fazit "kompletter Unsinn"?

Mithos (unregistriert) 12. Dezember 2011 - 20:57 #

Bei 30€ für die Maus sollten doch locker auch 3€ für ein Mauspad drin sein, oder? ;-)

Ich habe die R.A.T. 3, die ist auch nicht größer als diese hier. Allerdings hat meine auf der linken Seite eine Daumen-Ablage, sodass man die Maus auch zwischen Daumen und Ringfinger im Griff hat und die Kontrolle durch die Handfläche nicht braucht. Damit ist die Maus allerdings nicht mehr für Linkshänder geeignet.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6924 - 12. Dezember 2011 - 21:11 #

Logitech, hatte da eine Funkmaus der Graus... jede zweite Woche musste ich die Batterien wechseln. Irgendwann habe ich sie gegen die Wand geknallt...

Seitdem nur noch Kabelmäuse :-D

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324529 - 12. Dezember 2011 - 22:33 #

Kann ich nicht bestätigen. Hab sowohl im Büro als auch zuhause eine (jeweils ziemlich einfache) Logitech Funkmaus, kein Problem, Batterien halten ewig. Und sind eh Akkus :-)

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6924 - 12. Dezember 2011 - 23:14 #

Keine Ahnung war diese hier, hatte ich aufgrund der guten Bewertungen gekauft, ich hatte aber leider nur Probleme damit...

http://www.amazon.de/gp/product/B002BVYFMK

Eventuell war die von Anfang an nicht ganz sauber, hatte eigentlich sonst immer gute Erfahrungen mit schnurlosen Mäusen gemacht insbesondere Logitech, aber in diesem Fall, egal sei es drum das Thema ist für mich abgehakt :)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 12. Dezember 2011 - 22:59 #

Aber Vorsicht, Kabelmäuse können bei falschem Wurfwinkel zurückfliegen *g*

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6924 - 12. Dezember 2011 - 23:15 #

Nicht passiert ^^

Punisher 19 Megatalent - P - 14045 - 12. Dezember 2011 - 23:09 #

Hatte bei den Wireless-Varianten eher ein ziemliches Problem mit diesen blöden Unify-Empfängern... einer war bei Lieferung kaputt, der von der Maus versagte nach einem halben Jahr den Dienst und der dritte, der mit der Notebook-Travel-Maus kam fühlte sich durch alles und jedes gestört... seitdem halt doch wieder Kabel.

devflash 11 Forenversteher - 723 - 12. Dezember 2011 - 22:31 #

Hört sich ja alles ganz gut an, nur das ich sie nicht wie meine g700 auch ohne Kabel nutzen kann stört mich doch ein wenig.
Und leider hat Logitech auch so ein guten Kundenservice, das man sich nur einmal ne Maus kaufen muss, umtauschen ist bei den ja wirklich kein Problem.

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 13. Dezember 2011 - 2:18 #

Manchmal frag ich micht echt, wie man aus dem ganzen Mäuse-Kram sone Wissenschaft machen kann. Mehr als 20 Euro würde ich für sonen Nager jedenfalls nicht ausgeben. Ich nutze schon lange eine Billig-Maus von Trust. Die funzt hervorragend und liegt gut in der Hand. Letzteres ist für mich als großfingrige Lebensform besonders wichtig.

Wenn ich dann manchmal im Laden so komplett überteuerte Modelle sehe, muss ich mich schon oft wundern. Ausser irgendwelchen Pro-Gamern (deren Anteil bei uns extrem gering sein dürfte), bei denen es wirklich auf Sekundenbruchteile bei der Reaktionsschnelligkeit ankommt, dürfte doch davon keiner einen wirklichen Mehrwert haben. Für den "normalen" Gamer dürfte doch im Zweifelsfall der Skill entscheidender sein, als eine entsprechend hohe dpi-Zahl oder etliche Zusatztasten.

Für mich persönlich ist die Maus-Evolution nach dem Aussterben der (nach kurzer Zeit permanent verstaubten) Drehkugel-Variante und dem Wechsel zur optischen Abtastung eigentlich abgeschlossen. Sehe es jedenfalls nicht ein, nur wegen dem Marken-Namen und irgendwelcher Gaga-Funktionen noch unnötig Kohle in ein eigentlich so simples und ausgereiftes Eingabegerät zu verschleudern.

Fozzie 12 Trollwächter - 1015 - 13. Dezember 2011 - 6:52 #

Je nach persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten kann es schon schwer sein, eine passende Maus zu finden. Ich beispielsweise spiele gar keine Shooter o.ä., bin aber an extrem schnelle Mäuse einfach gewöhnt. Ich benutze eine 3.500dpi Maus im ganz normalen Desktopbetrieb auf einem 1280*1024 Monitor - so ziemlich jeder andere, der sich mal an meinen Rechner setzt, verzweifelt an der Geschwindigkeit, aber ich kann gar nicht mehr anders. Als "Claw-Grip"-User, dessen Handballen auf dem Tisch liegt und der die Maus nur mit Daumen + Ring-/kleiner Finger bewegt, brauche ich außerdem eine flache, schmale und symmetrische Maus. Zusatztasten nutze ich nie, das ist mir immer zu viel Fummelei, ich hab die nie wirklich einsetzen können, sie stören mich eher. Das sind schon mal drei wichtige Kriterien, die die Auswahl dann doch arg eingrenzen können.
Schließlich hab ich vor einiger Zeit dann die perfekte Maus für mich gefunden: eine Razer Abyssus, die mit knapp 30€ auch vergleichsweise sehr günstig war.

El Cid 13 Koop-Gamer - 1659 - 13. Dezember 2011 - 11:05 #

Ohja, ich bin auch schnelle Mäuse gewohnt, während alle anderen dann immer dran verzweifeln. :D
Hab selber aber eine Razer Imperator für knapp 60€, weil die für mich besser geeignet war, auch wenn ich die Zusatztasten nie benutze. Aber die Maus passt einfach, und ich will auch erstmal keine neue. :D

Fozzie 12 Trollwächter - 1015 - 14. Dezember 2011 - 9:20 #

Ich weiß nicht, wer/ob jemand von euch damals mal TIE-Fighter am PC mit der Maus gespielt hat. Da hieß es Maus bis zum Ende des Mauspad ziehen, anheben, oben wieder ansetzen, ziehen, anheben... und das ganze so ca. 5 mal, um das Schiff einmal um die Querachse zu drehen. So ungefähr fühlt es sich für mich immer an, wenn ich irgendwo an einem Rechner sitzen muss, an dem so eine langsame Standardmaus hängt, wo die Padfläche zum Teil nicht mal reicht, um damit einmal quer über den Bildschirm zu kommen.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 13. Dezember 2011 - 9:54 #

Bin völlig Deiner Meinung. Hab bei mir die MX518 im Einsatz, bin vollstens zufrieden mit dem Nager, günstig geschossen und würde den jetzt auch nicht als eine dieser ollen Pro-Gamer Mäuse bezeichnen.

Die Spinnerei nach besagten Profimäusen konnte ich mir bis heute nicht erklären. Wegen höherer dpi? Mehr als 5 Tasten? Farbe wechselndes Licht? Makrofunktionen durch Ballastsoftware? Trägt alles zum "Skill" bei, schon klar :>

Für mich klangen die Erklärungen von Leuten meistens nach nichts anderem als ein schön geredetes "Nja, hat halt ne Menge Geld gekostet, MUSS besser sein als eine normale Maus."

30 Euro sind für mich sowohl für Maus als auch Tastatur das persönliche Limit. Ergonomisch und funktional muss es sein, ohne pubertäres Gehabe.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 13. Dezember 2011 - 11:14 #

Also die MX518 ist schon eine Gaming-Maus, auch wenn sie nicht mehr das Flaggschiff von Logitech ist, aber zu den Top3 Mäusen hat sie definitiv eine ganze Weile gezählt.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 13. Dezember 2011 - 11:17 #

Du nutzt deine Maus doch eh nicht zum zocken. :D
Aber im Prinzip stimmt es schon, die wenigsten haben einen echten Vorteil von einer 3500dpi gegen über einer 3000dpi Maus. Aber die Geschwindigkeit, die Genauigkeit ist auch alles eine Sache der Gewöhnung. Als ich von meiner G5 Refresh auf eine nur 500dpi geringe Performance MX umgestiegen bin, hab ich eine Weile keine Icons aufm Desktop mehr getroffen, weil ich immer früher gestoppt hatte, ähnliches bei Shootern. Mittlerweile hab ich mich drangewöhnt und vermisse die 500 zusätzlichen dpi auch nicht mehr.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit