Square Enix: Neues Studio in Montreal // Noch ein Hitman-Spiel

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22. November 2011 - 12:29 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Und wieder einmal hat es Montreal geschafft, einen Publisher von großangelegten Investitionen in der kanadischen Metropole zu überzeugen. Seit der Übernahme des britischen Publishers Eidos besitzt Square Enix mit Eidos Montreal zwar bereits einen mittlerweile stark gewachsenen Außenposten. Doch dabei soll es nach Vorstellung der Japaner nicht bleiben. Nach dem Erfolgstitel Deus Ex - Human Revolution soll das Studio, das seit einiger Zeit auch an Thief 4 arbeitet, weiter ausgebaut werden. Das bedeutet 100 neue Jobs, modernste Entwicklungsumgebung, ein eigenes Tonstudio, ein Studio für Motion Tracking (Bewegungsaufzeichnung, zum Beispiel für CGI-Filme) und ein eigenes kleines Kino. Gleichzeitig wird ein neuer, bislang unbekannter Titel in die Entwicklung gehen. Damit bestätigt sich in Teilen erstmals offiziell ein Bericht der kanadischen Zeitung La Presse Affaires von September (wir berichteten).

Als ob das nicht genug wäre, baut Square Enix außerdem ein weiteres Studio unter dem Namen Square Enix Montreal auf. Geleitet wird es von dem bisherigen London-Chef Lee Singleton. Geplant ist eine Studioeröffnung im Laufe des Jahres 2012 mit erstmal 150 Beschäftigten. Eine Aufgabe wurde bereits gefunden, denn das neue Studio soll einen weiteren Titel im Hitman-Universum entwickeln. Damit befänden sich neben Hitman - Absolution, das zur Zeit bei den ebenfalls zum Konzern gehörenden Dänen von IO-Interactive entsteht, zwei Hitman-Spiele in der Mache. Details zum Hitman-Spiel des neuen Spielestudios liegen noch nicht vor. Fest dürfte damit eigentlich nur stehen, dass Square Enix ein nicht geringes Interesse daran hat, die Marke um den glatzköpfigen Auftragsmörder zukünftig stärker zu etablieren. Denkbar wäre, dass IO Interactive und Square Enix Montreal zukünftig abwechselnd und damit mit verkürzten Abständen zwischen den einzelnen Nachfolger, Spin-Offs oder ähnliches produzieren sollen.

Kanada im Allgemeinen und Montreal im Besonderen entwickeln sich bereits seit längerer Zeit zu immer bedeutenderen Standorten in der Entwicklungen von Computerspielen. Das liegt einerseits am geringeren Lohnniveau im Vergleich zum Nachbarland USA, zum anderen auch daran, dass Städte wie Montreal die Ansiedlung von Softwareunternehmen massiv finanziell fördert. Daher unterhalten bereits mehrere Publisher und Entwickler Dependancen in der Stadt im Südwesten der Provinz Québec. So arbeiteten die führenden Mitarbeiter des jüngsten Deus-Ex-Spross zuvor für Ubisoft, das dort unter anderem die Spielereihe Assassin's Creed entwickelt. Eine weitere bekannte Firma vor Ort ist Electronic Arts, die dort neben EA Montreal auch noch eine Zweigstelle ihres Premiumentwicklers Bioware unterhält.

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 22. November 2011 - 13:11 #

Schön zu hören, daß ein Unternehmen nach erfolgreichen Spielen einstellt und aufstockt. Die Regel in der Wirtschaft ist ja eher Entlassen trotz Gewinnen :D

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 22. November 2011 - 14:53 #

So isses! Hoffe trotzdem, dass dort keine Akkordarbeit geleistet wird - ein jährliches Hitman à la NFS muss vielleicht nicht unbedingt sein.

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 22. November 2011 - 15:20 #

Ich würd mich auf ein neues Deus Ex freuen :D

sw4pf1le 18 Doppel-Voter - 10771 - 22. November 2011 - 15:36 #

Darauf darf man getrost wetten. Die PM schreibt, dass EM neben DX und Thief an einem dritten Projekt arbeitet. Das impliziert wiederum, dass an DX zur Zeit gearbeitet wird. Nachdem der Titel Square Enix die Jahresbilanz gerettet hat, dürfte der Nachfolger keine 7 Jahre auf sich warten lassen.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 22. November 2011 - 17:15 #

Hitman als Strategiespiel: Du bist Agenturchef und musst deine Killer losschicken ;)

Aber ein wenig häufiger könnte Hitman in guter Qualität schon kommen als es derzeit der Fall ist :)

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 22. November 2011 - 14:06 #

Find ich gut Eidos Montreal ist genial.

Anonymous (unregistriert) 22. November 2011 - 18:49 #

Ein neues Studio in Kanada ? Wer hätte das gedacht bei den dicken Spiele-Industrie Subventionen dort ;)

MN 14 Komm-Experte - 2324 - 22. November 2011 - 22:40 #

Wenn sie die Marke um den glatzköpfigen Auftragsmörder zukünftig noch stärker etablieren, dann sind die Teile gar nicht mehr anspruchsvoll. Siehe z.B. Hitman 2 im Vergleich zu Hitman: Blood Money.

Man kann sich bei Hitman: Blood Money einfach innerhalb von 2 Stunden durch die Missionen ballern, während man bei Hitman 2 wenigstens noch überlegen darf bzw. sollte.

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 23. November 2011 - 2:18 #

Bleibt abzuwarten was sie überhaupt machen wollen. Hitman ist irgendwie nicht DIE Serie die ich zu einem neuen Call of Duty machen würde, dafür ist das Spiel viel zu speziell und selbst unter Spielern ehr ein "Geheimtip".

Ich würde ehr davon ausgehen, dass da an einem anderen Genre gearbeitet wird. Vielleicht ein Hitman Rollenspiel? Vielleicht ein richtiger Shooter im Hitman Universum?

Ein weiteres Problem mit der Serie ist auch, dass die Story zwar toll ist aber man die Vorgänger kennen sollte um sie zu verstehen. Das dürfte für den Mainstreammarkt ein Problem werden.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 23. November 2011 - 8:07 #

Nur weil man sich bei Blood Money auch durchballern kann, heißt das nicht, dass das sinnvoll ist. Und den Versuch, bei Blood Money überall auf "Silent Assassin" zu kommen, hab ich durchaus als schwieriger in Erinnerung ;)

Henke 15 Kenner - 3636 - 23. November 2011 - 19:55 #

Solange es kein Hitman Online wird, sollen sie nur machen :P

Im Gegensatz zu vielen anderen Meinungen hier finde ich es gut, wenn zwischen Erscheinen eines Spieles und seines Nachfolgers einige Zeit ins Land zieht. Ich glaube, ein solches Spiel ist innovativer als jährliche Schnellschüsse a la CoD oder AC oder BF...

Wobei es natürlich schwer für einen Nachfolger ist, innovativ zu sein, bei Hitman im speziellen: Alteingesessene Fans erwarten einfach ein brutal schweres Spiel, beobachten stundenlang die Wachen und schlagen dann mittels Klavierseite zu. Jüngere Spieler, die sich auch mal einen Hitman-Teil antun wollen, kommen damit nur schwer zurecht. Aus Publishersicht will man natürlich beide Lager bedienen, und da braucht es meiner Meinung nach eine gewisse Zeit, um den Spagat hinzubekommen und das Gameplay nicht unnötig zu verwässern...

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