EA: Wirken sich Foren-Bans auch auf Spiele aus?

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14. November 2011 - 23:23 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Erneut beziehungsweise immer noch sollen sich Verbannungen aus dem offiziellen EA-Forum auf die Spieleaccounts der betroffenen Forennutzer auswirken. Im März dieses Jahres wurde der Benutzer "Arno" im Electronic-Arts-Forum aufgrund eines kritischen Beitrags gegenüber EA für mehrere Tage gebannt. Dies führt dazu, dass er weder seine EA-Spiele online spielen konnte, noch neue Singleplayer-Spiele aktivieren konnte. EA beteuerte, dass dies ein technischer Fehler war und dies zukünftig nicht mehr vorkomme.

Laut der Webseite Rock, Paper, Shotgun häufen sich nun jedoch wieder die Meldungen, dass kürzlich gebannte Forennutzer während des Bann-Zeitraums Battlefield 3 und alle anderen Spiele des EA-Accounts nicht starten können. Kontaktversuche an den Support seien ignoriert worden.

Ein besonders merkwürdiger Fall sei "Rob", der wegen eines angeblichen Werbepostings gebannt wurde. Der betreffende Foreneintrag enthalte jedoch nur einen Link zu Robs privaten, nicht-kommerziellen Weblog, genauer gesagt zu einem Hilfe-Guide bei Netzwerkproblemen. Ein anderer Nutzer sei für das wiederholte Schreiben des Wortes "e-peen" zuerst für mehrere Tage gebannt worden, mittlerweile würde die Strafe in einen permanenten Bann umgewandelt sein. Dies betreffe auch seinen EA-/Origin-Account. In beiden Fällen verweigere der EA-Support und -LiveChat jegliche Diskussion.

Rock, Paper, Shotgun hat bisher vergeblich versucht, EA diesbezüglich zu kontaktieren. Schon im Jahr 2008 haben Forenmoderatoren damit gedroht, die Spieleaccounts von Forennutzern zu bannen, falls die Diskussion um den Spore-Kopierschutz im offiziellen Forum nicht aufhören. Damals gab EA folgende Stellungnahme gegenüber Shacknews:

Das Schreiben von Beiträgen in den EA-Foren wird durch einen EA-Nucleus-Account ermöglicht; die Zugriffe auf die Foren und zu den Spielen erfolgen jedoch getrennt. Spieler, die in den EA-Foren gebannt wurden, werden nicht automatisch vom Onlinezugriff ihrer EA-Spiele ausgeschlossen. Spieler können gebannt werden, wenn sie die Nutzungsbedingungen oder die Verhaltensnormen in einem Forum, Spiel oder Dienst verletzen. Jedes Forum, Spiel und jeder Dienst wird unabhängig voneinander von einem entsprechend zuständigen Kundensupport verwaltet.

Tatsächlich scheint es jedoch aktuell so zu sein, dass bei einem Forenbann der dazugehörige EA-Masteraccount gesperrt wird, der dann ein Einloggen im Multiplayer-Modus der zugeordneten Spiele verweigert. Darüber hinaus sollen sich dem EA-Account hinzugefügte Singleplayer-Spiele ebenfalls nicht starten lassen.

Anonymous (unregistriert) 14. November 2011 - 20:05 #

Tja, Forenbann = Originbann.
Wenn das die Verkäufe nicht ankurbelt. Die BWLer haben sicher gesehen, dass viele der gebannten Suchtis aus WoW sich dann einfach das Spiel noch mal kaufen. Muss man halt auch mal probieren.
Aber DRM mit Accountbindung ist ja gut.

Btw, ich darf das so schreiben, ich habe kein Spiel in das ich irgendwie Geld investiert hätte mit einem Account katholisch verheiratet. Nur ein paar wenige F2P MMO Accounts sind da. Aber das ich für virtuelle Güter Geld ausgebe wird so schnell nicht passieren.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 14. November 2011 - 20:35 #

Ich habe in 6 Jahren WoW noch nie von jemanden gehört, der in WoW einen Permabann bekommen hatte.

Asto 15 Kenner - 2904 - 14. November 2011 - 20:45 #

Ich schon, kannte / kenne nen Bot'ter…

Anonymous (unregistriert) 14. November 2011 - 20:55 #

Kenn da einen aus dem Einzelhandel der alle paar Monate WoW mitsammt Addons an immer den selben verkauft ;).

Anonymous (unregistriert) 15. November 2011 - 9:43 #

"aufzeig...

oGs.TheSTC (unregistriert) 15. November 2011 - 4:48 #

Ein Forenbann im BlizzForum banned aber nicht den Spielaccount, lolz.

Drosan 15 Kenner - 2885 - 14. November 2011 - 20:08 #

Erinnert ihr euch noch an die Spiele auf 5 1/4" oder 3 1/2" Disketten? ;-)
Reinschieben und läuft...naja vielleicht noch einmal hier Hand anlegen und da etwas schrauben aber damals hat niemand an Masteraccount gedacht. War halt noch zu Zeiten als niemand mehr als 640 KB Arbeitsspeicher brauchte (ok und einige Jahre danach auch noch).

Tr1nity 28 Endgamer - P - 101027 - 14. November 2011 - 20:10 #

Ich kenn sogar noch die 8"-Lappen :).

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 14. November 2011 - 20:39 #

Schwarzer Wackelpudding! ^^

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 15. November 2011 - 0:08 #

damit habe ich auch noch gearbeitet :)

sw4pf1le 18 Doppel-Voter - 10771 - 15. November 2011 - 0:40 #

Und ich hab mich immer gewundert, warum auf diesen Kasetten immer nur Stlrgeräusche rauskamen, wenn ich sie in den Radiokasettenspieler eingelegt habe...

Mithos (unregistriert) 15. November 2011 - 12:02 #

Ich wünsche mir Frogger von der Gruppe Atari.

zrrrrrwwwwwwwiiiiiiiirrrrrrrrrzzzzzz...

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 15. November 2011 - 6:15 #

Dabei wäre sowas wie eine Accountbindung damals durchaus schon möglich gewesen: über Mailboxen. *g

traumtanzbaer 08 Versteher - 164 - 16. November 2011 - 10:56 #

Daran erinnere ich mich noch gut. Ich erinnere mich allerdings auch noch gut an ein DOS, bei dem für so manche Spiele die config.sys und autoexec.bat angepasst werden wollten, weil nicht genug UMS, EMS und was sonst noch für Speicherbereiche frei gewesen sind. Wenn schon back to the roots, dann doch wenigstens gleich C64. ;)

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 16. November 2011 - 11:43 #

UMS? XMS!

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 17. November 2011 - 20:07 #

Er meinte wohl den UMB.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 16. November 2011 - 12:28 #

Ich erinnere mich dunkel...

Damals habe ich mir extra ein DOS-Buch besorgt und mir am Ende ein Menü aus 8 verschiedenen Konfigurationen erstellt, von denen ich beim booten die jeweils passende zum Spiel wählte.

Heute sind die Leute ja schon zu bequem, einen Datenträger einzulegen. Darum wundert mich die Entwicklung überhaupt nicht...

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 16. November 2011 - 14:31 #

Amiga 500+ ohne Festplatte. Monkey Island 2 mit 11 Disketten.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 14. November 2011 - 20:12 #

Und noch mehr Wasser auf die Mühlen der DRM-Kritiker... :)

Balberoy 11 Forenversteher - 764 - 14. November 2011 - 20:15 #

Ich weiß wieso ich Origins boykottiere,
bzw. EA komplett.

Mal schaun ob ich nach über 10 Jahren wieder mitm cracken anfange.
Wäre ja nicht so, dass man nicht ohne viel Aufwand alles im Netz finden könnte.

Und nein, ich bin gegen Piraterie im allgemeinen, aber das ist für mich dann nicht Raubkopieren, sondern eine Art Streik.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8264 - 14. November 2011 - 20:24 #

Kannst auch Selbstverteidigung sagen. ;)

Anonymous (unregistriert) 14. November 2011 - 20:32 #

Wer war es, der davon Sprach die bösen Raubmordkopierer als Konkurenz zu sehen.
Da Kaufverweigerung nirgens erfasst wird und sich somit auch nicht auswirkt, wahrscheinlich die einzige Möglichkeit.
Ob die gezogenen Schlüsse in den Köpfen der großen Anführer die richtigen sind...

Tr1nity 28 Endgamer - P - 101027 - 14. November 2011 - 20:38 #

Boykott und Streik sieht dann aber anders aus, nämlich in Form von schlichtweg verzichten. Alles andere ist heuchlerisch.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 14. November 2011 - 20:47 #

#

Anonymous (unregistriert) 14. November 2011 - 20:54 #

Rein theoretisch.
Wenn 10Mio sich ein Spiel kaufen und 5Mio wegen eines restriktiven Schutzes verzichten.
Dann ist das Spiel auf jeden Fall ein Erfolg. Aber niemand weiß von den 5Mio die eventuell auch gekauft hätten. Wie auch.
Boykott wirkt nur dann, wenn es überhaupt jemand bemerkt. Bei einem verzicht auf den Kauf fällt das einfach nicht auf. Und eigentlich gute Spiele erscheinen dadurch auch noch weniger gefragt.

insaneRyu 13 Koop-Gamer - P - 1745 - 14. November 2011 - 21:04 #

Nur verzichten, es aber niemand sagen bringt wenig, das stimmt. Aber dafür gibts ja die Foren dieser Welt um das allen mitteilen zu können.

Anonymous (unregistriert) 14. November 2011 - 21:26 #

Und darauf hören die Hersteller?
Träumer.

Ich verweise nur mal auf die CoD6:MW2 Boykottgruppe auf Steam.
Die hat ihnen gezeigt wie viel vom angekündigten Kaufverzicht zu halten ist.

patchnotes 14 Komm-Experte - 1845 - 15. November 2011 - 9:37 #

Und du glaubst, eine Raubkopie zu holen bringt mehr? Ich denke, das ist die gleiche Träumerei.

Am Meisten hilft es wahrscheinlich, ein Spiel mit Negativwertungen bei Amazon und auf Spieleseiten (metacritic) zu überziehen.

Stormtrooper (unregistriert) 17. November 2011 - 14:51 #

ES GIBT KEINE "RAUBKOPIEN".

Darkforge (unregistriert) 15. November 2011 - 14:30 #

Es ist halt leichter zu jammern und zu maulen, als wirklich etwas zu tun. Um zu erkennen das sie mit dem Kauf des Produktes, das Ganze auch noch unterstützen, fehlt es einfach an der Intelligenz.

FliegenTod 12 Trollwächter - 1187 - 16. November 2011 - 16:53 #

Manchen fehlt auch einfach nur das "Durchhaltevermögen". Viele glauben einfach etwas haben zu müssen.

Peekaboo (unregistriert) 14. November 2011 - 22:06 #

Sehe ich eigentlich auch so, aber die EULA und der überzogen neugierige Client könnte man schon als Kriegserklärung betrachten.

Larnak 21 Motivator - P - 26056 - 15. November 2011 - 1:04 #

So sieht's aus :)

Anonymous (unregistriert) 14. November 2011 - 21:07 #

Eigentlich lässt sich die Gefahr des Foren- und damit Originbans ziemlich simpel umgehen: Einfach das EA-Forum meiden.
Fragt sich nur, worin der Sinn liegt, dass EA eine Dienstleistung anbietet, die jemand mit gesundem Menschenverstand nicht nutzt.

Madrakor 15 Kenner - - 3218 - 14. November 2011 - 21:50 #

Redest du jetzt von den Foren oder von Origin? *scnr*

Tassadar 17 Shapeshifter - 7787 - 14. November 2011 - 22:25 #

Beides wohl ;).

Tamttai 10 Kommunikator - 379 - 14. November 2011 - 21:19 #

Ich freu mich irgendwie, dass EA seine Kunden bestraft :) Richtig so! Elendes Pack!

Elton1977 19 Megatalent - P - 15428 - 14. November 2011 - 21:38 #

Also mal ganz ehrlich, wie weit soll das alles noch in Zukunft gehen??
Die Hersteller bzw. Publisher nehmen sich ja inzwischen alles heraus. Das einzige was da auf der Strecke bleibt ist die Meinung des Kunden, bzw. sogar der Kunde selbst. Kritik ist nicht erwünscht, technische Hilfestellungen auch nicht, usw. usw. .....
Ich hoffe, das in den USA irgendwann mal jemand der Betroffenen mit irgendeiner Klage vor einem ordentlichen Gericht Recht bekommt und mächtig Kohle aus diesen diktatorischen Bonzen saugt.
Da bleibt ja alles auf der Strecke, freie Meinungsäußerung existiert in Demokratien wohl nur noch auf dem Papier. Traurig.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 14. November 2011 - 22:06 #

Das US-Rechtssystem ist darauf ausgelegt, dass große Firmen in einem Rechtsstreit finanziell schwache Kläger immer so lange hinhalten können, bis ihnen das Geld ausgeht. Der kann dann noch diese Untersuchung verlangen und jenes Gutachten, und plötzlich steht ein Privatkläger mit ner Million Anwaltskosten da.
Das ist nicht so, weil die in den USA blöd sind, sondern weil sie sich für ein Rechtssystem entschieden haben, das große und starke begünstigt.

Von daher darfst du nicht auf eine Klage hoffen. Zumindest nicht in den USA.

thurius (unregistriert) 14. November 2011 - 22:11 #

“ freie Meinungsäußerung existiert in Demokratien wohl nur noch auf dem Papier. Traurig„

Du hast einen großen denkfehler in dieses satz
freie meinungsäußerung gib es nur zwischen dir und den staat,in einen privaten forum hat der betreiber dieser plattform immer noch hausrecht,in meinen zu hause kann ich dich auch einfach rauswerfen,wenn mir deine meinung nicht passt.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5474 - 14. November 2011 - 22:35 #

Jemand, der einen Account für Origin oder das EA-Forum anlegt muss den Bestimmungen zustimmen, die dort stehen. Das bedeutet, dass sich EA aussuchen kann, wem sie welchen Service anbietet und wem nicht. Pech für den, der schon Geld investiert hat, das ist nämlich futsch, wenn er nicht nach den Regeln spielt. Rechtlich sind EAs Handlungen durch die Eula legitimiert.

volcatius (unregistriert) 14. November 2011 - 23:49 #

Was in den EULA steht, hat zunächst mal überhaupt keine rechtliche Grundlage, wenn damit tatsächlich Gesetze verletzt werden.
Aber Recht haben und Recht durchsetzen sind immer 2 Paar Schuhe.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 10:48 #

Naja, aber hier ist es ja kaum strittig. Natürlich darf der Betreiber eines privaten Angebots jemanden von seiner Dienstleistung ausschließen, wenn er sich nicht an die Hausordnung hält. Das ist in jedem Lokal oder in jeder Disko das Gleiche. Diskutiert wird dann eigentlich nur über die Hausordnung selbst, die aber in ihrer Gestaltung dem Betreiber überlassen bleibt.

Wenn es einem nicht passt, muss er diesen Service vermeiden, keine Hacks und Warez-Zugänge oder whatever. Einfach ignorieren und andere bei Bedarf warnen.

volcatius (unregistriert) 15. November 2011 - 17:30 #

Aber der Unterschied ist eben, dass man hier analog nicht nur jemanden aus der Disko wirft und ihm Hausverbot erteilt, sondern auch noch den Arm bricht und sein Auto demoliert.

Darkforge (unregistriert) 15. November 2011 - 14:37 #

Nein, da du den Inhalt der EULA erst zum Zeitpunkt der Installation zustimmen kannst. Lt. Gesetzt muss dir der Inhalt aber schon beim Kauf zugänglich gemacht werden. Hinzu kommen noch Vorschriften, wie dir das Ganze zugänglich gemacht wird, und auch hier hat EA nicht an die Vorgaben gehandelt. Somit sind EA's Handlungen in keinster Weise legitimiert.

Bin ja mal gespannt, was die Ermittlungen des Datenschutzes zu dem Ganzen noch ergeben.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5474 - 15. November 2011 - 21:44 #

Du verwechselst die Bedingungen von Origin/EA-Masteraccount mit denen des Spiels. Origin/EA-Account kannst du dir holen, ohne ein Spiel damit zu verknüpfen und stimmst bei der Installation zu, dass dir der Account gelöscht werden darf, wenn EA das möchte.
Dann wird BF3 installiert, wo du einwilligst, mit/in dem Spiel keinen Unfug zu treiben.

hazelnut (unregistriert) 15. November 2011 - 0:01 #

ich sag nur advocard ;)

Soul (unregistriert) 15. November 2011 - 0:54 #

Einfach traurig, was mittlerweile so abgeht. Ich hab auch schon von manchen Leuten gehört, dass wenn sie etwas über eine Plattform wie Steam gekauft haben und dass, wenn etwas irgendwie mit der Bezahlung schiefgegangen ist, bei ihnen auch gleich der komplette Account gesperrt war. Da denke ich mir auch nur: Geht's noch?

Da muss man ja angst haben, dass man seine ganze SPielesammlung irgendwann nicht mehr nutzen kann. Immer noch traurig, dass sowas überhaupt gemacht werden darf. Das zeigt doch, dass diese große Firmen sich anscheinend alles erlauben dürfen und der Spieler nur noch der Knecht ist.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 15. November 2011 - 11:46 #

Das ist eh der Hammer! Jemand kann 100 Spiele problemlos gekauft haben, läuft beim 101. etwas schief, ist erstmal die ganze Sammlung futsch. Unglaublich, dass so etwas einfach still und leise akzeptiert wird.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 15. November 2011 - 1:47 #

Jemand kassiert einen kompletten Ban aller EA-Spiele, weil er auf einen Blog verweist, in dem er kostenlosen Support für ein Spiel gibt, obwohl just dieser Blog von der Firma in ihrer eigenen FAQ und ihrer Support-Seite beworben wird? An seiner Stelle würd ich einfach n paar schwere Fehler in den Guide bauen, soll sich der Support als Dankeschön doch mit n paar Hundert empörten Kunden rumschlagen. Dann hat es wenigstens der Firma mehr Kosten verursacht als ihm.

Anonymous (unregistriert) 15. November 2011 - 2:04 #

ich weiß schon, wieso ich mir accountgebunde spiele nur kaufe, wenn es garnicht anders geht. was macht man denn, wenn einem irgendwie aus irgendwelchen gründen mal der EA- oder Steam-account gelöscht wird und man ohen account nichtmehr an seine spiele rankommt? im endeffekt ist man dann doch völlig machtlos. wenn EA oder Steam mir meinen account dichtmachen wollen, tun sie das einfach. wenn man das geld und die zeit übrig hat, lässt sich da sicher auch nen anwalt drauf ansetzen...aber ich will doch nicht drum kämpfen müssen, spiele spielen zu können, die ich mir ganz legal gekauft hab. mal gut, dass das internet fast automatisch und völlig umsonst "sicherheitskopien" anlegt, bei denen ich weder angst haben muss, dass sie irgendwann nichtmehr runterzuladen sind, noch dass irgendein bekackter account gesperrt wird und ich dann nie wieder an meine spiele komme....

Anonymous (unregistriert) 15. November 2011 - 2:52 #

DRM
Bis das der Tod euch scheidet, dich und deinen Account, nicht die Spiele und den Account.
Oder bis der Plattforminhaber es tut.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 15. November 2011 - 3:38 #

Naja ich geh mal davon aus das die Masse der Leute die im Forum gebannt werden es auch verdient haben und der EA Support nicht einfach aus spaß anfängt Leute zu bannen ( auch wenn ich die Geschichte mit dem Link zum eigenen Blog dann doch n bissl hart finde ( aber stand bestimmt was in den nie gelesenen AGBs wenn dich anmeldest))

Das sie jetzt allerdings offiziell immer noch sagen das das keine Auswirkung auf den Masteraccount als ganzes hat obwohl dies ja offensichtlich nicht stimmt und dann auch noch Supportanfragen der Betroffenen einfach ignoriert ist schon nen armutszeugnis.

FPS-Player (unregistriert) 15. November 2011 - 7:43 #

Ich verstehe beide Seiten nicht.

Zum einen: was soll sowas bei EA? Selbst wenn man was kritisches zu einem Thema oder (der Himmel möge es verhüten!) einem Spiel äußert, ist das Meinungsfreiheit. Wer das nicht akzeptiert, muß damit leben, das kein Produkt von denen mehr gekauft wird.
(Was aber dennoch geschieht - da ist dann die Macht der Herde zu groß und alle guten "Vorsätze" dahin [ich will es jetzt nicht direkt "Dummheit" nennen])

Zum zweiten (was ich viel schlimmer finde): wer so blöd ist, und sich mit seinen Spiele-Daten (selber Mail-Account, gleicher Spielername, etc.) in einem vom Hersteller geführten Forum anzumelden, dem ist echt nicht mehr zu helfen und muß eigentlich noch einen drauf kriegen.

Fozzie 12 Trollwächter - 1015 - 15. November 2011 - 9:05 #

Ich denke mal, dass du als Accountinhaber automatisch mit diesen Daten auch im Forum angemeldet bist (wissen tu ich das aber nicht, ich hab keine solchen Spiele).

thurius (unregistriert) 15. November 2011 - 9:17 #

Das Grundgesetz - hier die Meinungsfreiheit - regelt das Verhältnis des Bürgers gegenüber dem Staat.
Private oder gewerbliche Foren und wie bzw. nach welchen Regeln sie administriert werden, haben mit dem Grundgesetz wenig zu tun.

FPS-Player (unregistriert) 15. November 2011 - 14:34 #

Seit wann gilt die Meinungsfreiheit "nur" für, bzw. gegen den Staat...?

thurius (unregistriert) 15. November 2011 - 15:17 #

seit man das grundgesetz eingeführt hat
Die Grundrechte regeln nur die Rechte des Bürgers gegen den Staat und seine Behörden.

Sie entfalten keine verfassungsrechtliche Geltung gegenüber anderen Rechtssubjekten, seien es natürliche Personen oder Wirtschaftsunternehmen.

Namentlich den letzteren gegenüber, seien es „Arbeitgeber“ oder Händler oder Medienmogule, gilt das Grundrecht der Meinungsfreiheit nicht.

Welches Recht herrscht in diesem privaten Umfeld?
Richtig: Das Hausrecht.
Der Einladende hat das Recht, Leuten, die ihm aus irgendeinem Grund nicht passen, des Hauses zu verweisen. Natürlich wird er von diesem Recht in Maßen Gebrauch machen, weil er die anderen Besucher nicht mit Willkürmaßnahmen abschrecken will. Aber in erster Linie sucht er sich seine Gäste aus.

Btw das recht auf freie meinungsäußerung bedeutet auch nicht, das man alles überall sagen darf, sondern mehr, dass man für das, was man sagt und denkt, nicht eingesperrt wird

Landgericht Muenchen_I
Urteil v. 25.10.2006 - Az.: 30 O 11973/05 - Hausrecht bei Internet-Foren
http://www.foren-und-recht.de/urteile/Landgericht-Muenchen_I-20061025.html
"1. Dem Betreiber eines Internet-Forums steht ein virtuelles Hausrecht zu, so dass er grundsätzlich bestimmen kann, welche Personen er zur Diskussion in seinem Forum zulässt und welche nicht."

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1499 - 15. November 2011 - 8:53 #

Na, dann sind die ganzen gebannten Würste halt mal selber Schuld!
Einfach keine EA-Spiele spielen.
Dann kann einem auch ein Foren-Bann egal sein.
Wobei man ohne EA-Spiel sowieso kein EA-Forum braucht.
Das nenne ich eine Win-Win-Situation.
(:

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 9:44 #

Eine Win-Win-Situation liegt dann vor, wenn beide Seiten davon profitieren. Bei deinem Beispiel ist das Gegenteil der Fall. EA gehen Kunden flöten und die Spieler können das begehrte Spiel nicht spielen. Kann der Spieler drauf verzichten, hat er allerdings zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. ;D

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1499 - 15. November 2011 - 16:22 #

Ach, Klugscheißer! (:

lurks 09 Triple-Talent - 258 - 15. November 2011 - 9:24 #

EA möchte wohl nicht mein Geld was Sie ja eindrucksvoll beweisen und wenn ich die News lese das Nintendo Origin als Online Service nehmen möchte könnte ich echt Kotzen.
Wir haben 5 Nintendo Konsolen 4 DS und 1 Wii das wird dann in Zukunft anders sein (5 Kinder).

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 10:54 #

Ich verstehe Dich und handhabe es genauso. Aber mal bei Licht betrachtet: BF3 hat sich trotz Origin 5 Mio. mal am ersten Tag verkauft. Von einem spürbaren Boykott kann nicht die Rede sein. Unser Verzicht wird kaum etwas bewirken.

Dabei muss man noch im Hinterkopf behalten, wie dramatisch das Spiel bei Amazon bewertet und kritisiert wurde. Dem Verkauf hat es scheinbar gar nicht geschadet.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 11:19 #

BF3 hat sich trotz Origin keine 5 Millionen mal verkauft, denn das sind die Verkaufszahlen aller Systeme und die Konsolen haben bekanntlich (noch) kein Origin.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 11:26 #

Ja, das ist wahr.

Da stellt sich die Frage, wie man das denn auf dem PC bewerten sollte. Noch mehr stellt sich die Frage, warum sich EA überhaupt diese Mühe macht, wo doch PC-Verkäufe fast vernachlässigbar sind. Da hätte man doch ein DRM-freies Experiment problemlos austesten können. Verlieren können sie ja kaum etwas.

Aber egal. Das lösen wir beide vermutlich nicht.

Edit: Wobei mir da eine Idee kommt. Vielleicht treibt man bewusst PC-Spieler zu den lukrativeren Konsolen. Der PC fordert mehr Support, dort wird ständig rumgenörgelt und mehr kopiert.
Fragt sich nur, warum man dann überhaupt eine PC-Version anbietet. Vielleicht will man diejenigen noch abkassieren, die nicht bereit sind, zu wechseln.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 11:32 #

Vermutlich weil der PC einfach DIE Plattform ist, um bestimmte Technologien zu testen und weil die Entwickler, weiterhin auf der Suche nach dem perfekten Softwareschutz, hier unabhängig von den Konsolenherstellern machen können, was sie wollen. Schließlich ist das System offen. Da die Gruppe vergleichsweise klein ist, verprellt man im Extremfall nur wenige Spieler.

Gelöst? :D

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 11:35 #

Ja, diese Interpretation ist mir bereits bewusst. Aber ich halte das nicht für schlüssig. Denn wenn das stimmen würde, würde ein Hersteller diese "Experimente" nicht mit PC-exklusiven Titeln wie Diablo 3 als Beispiel machen. Starcraft 2 oder die Anno-Serie wären dann auch frei von neuen DRM-Systemen, da man hier kaum experimentieren dürfte, sondern nur diese eine Gruppe von Kunden überhaupt hat.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 12:22 #

Das Wiederum hat etwas mit der Elastizität der Nachfrage zu tun. Bei wirklich begehrten Blockbustern wie Diablo 3 drücken die Leute eher eine Auge zu und neue Technologien lassen sich so etablieren. Ist ähnlich wie bei den Zigaretten, wo sich eine Preiserhöhung auch geringer auf das Kaufverhalten (unabhängig von den Gründen dahinter) auswirkt als bei anderer Ware.
Die Nachfrage nach solchen Blockbustern scheint ebenfalls recht unelastisch zu sein: Die Leute wollen es spielen, egal wie. Exklusivität verschlimmert die Lage für den Interessenten noch, da dieser nicht auf andere Systeme ausweichen kann, um etwaige neue Technologien der Kundengängelung zu umgehen. Stabilisiert die Nachfrage, die neue Technologie kann durchgedrückt und etabliert werden.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 12:26 #

Ich verstehe das und es macht teilweise Sinn.

Aber Du müsstest Zigaretten mit Spielen vergleichen und nicht Zigaretten mit BF3. Es gibt ja Alternativen. Man muss nicht BF3 spielen, es gibt andere Militärshooter mit Solo- und MP-Modus. MW3 kam als Alternative sogar fast zeitgleich raus. Und auch da hat sich der PC-Anteil mit ca. 10 Prozent extrem rar gemacht, ohne irgendeine Origin-Debatte.

Zu Diablo 3 gibt es die Alternative Torchlight 2, welches sehr viel kundenfreunlicher ist, was DRM, Online-Modi oder Auktionshaus angeht.

Der Kunde hat also nach wie vor die Macht, dass er sie nicht nutzt, ist eine andere Geschichte.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 12:46 #

Alternativen spielen in diesem Modell keine Rolle, wenn sie nicht vom Kunden in ausreichender Zahl ergriffen werden und die Nachfrage beeinträchtigen. Auch bei Zigaretten hat der Kunde Macht. Bekanntlich ist hier eine gewisse Alternative auch ungleich gesünder und schont auch noch den Geldbeutel.^^ Eine tolle Alternative für das bisschen Entwöhnung. ;) Solange er sie jedoch nicht ergreift, ist sie leider belanglos. Bei Spielen kommt es darüber hinaus nicht nur auf den Status quo an, sondern auf die langfristigen Entwicklungen: Ein HL2 ist für Steam ebenso nur ein Vehikel gewesen, wie ein BF3 für Origin. Natürlich soll damit auch Umsatz gemacht werden, die goldenen Zeiten, so hofft man, kommen aber erst noch sobald die Technologie flächendeckend akzeptiert wurde. Bei Steam hat es funktioniert. Mal sehen, wie Origins Zukunft aussehen wird.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 12:52 #

Soweit ich das damals im Studium gelernt habe, spielen Alternativen schon eine Rolle. Wenn es günstige Alternativen zum Benzin gibt, werden immer mehr Kunden diese ergreifen. Auf das Autofahren müssen sie nicht verzichten.

Aber wenn es keine Alternative zur Butter gibt, kann man schwer ausweichen, maximal auf Butter ganz verzichten. Der Komplettverzicht ist schwieriger, aber ab einem bestimmten Preis dann doch möglich.

Eine geringe Preiselastizität wird ja oft damit begründet, dass es eben keine Alternativen gibt.

Beim Spielen wird es weniger mit Suchtverhalten und mangelnden Alternativen zu tun haben, sondern damit, dass die große Masse, kaum Hintergründe recherchiert. Genauso wie die meisten im Supermarkt nicht die Zusammensetzungen der Lebensmittel anschauen, kümmert sich die Mehrheit nicht um DRM, Origin und co.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 12:53 #

Ich schrieb ja, dass sie erst eine Rolle spielen, wenn sie tatsächlich wahrgenommen und ergriffen werden. Und das auch noch in ausreichender Zahl. Die paar Spieler, die wohl zu Torchlight 2 und nicht(!) zu Diablo 3 greifen werden, dürfte Blizzard weder kurzfristig (auf Diablo 3 bezogen) noch langfristig (Ausbau des Battlenets) jucken.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 12:59 #

Und das ist und bleibt die Schuld des Konsumenten.

Daher finde ich es immer etwas heuchlerisch, der Industrie die Schuld zu geben. Denn die macht alles richtig. Sie maximieren ihre Gewinne. Das Gegengewicht ist und bleibt der Kunde, in jeder Branche.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 13:09 #

Jop, völlig richtig.

In vielen Branchen, wie auch bei uns Spielern, fehlt auf Kundenseite einfach eine zentrale und verbindliche Interessenvertretung, die die andere Seite zu zügeln weiß. ;D

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 13:16 #

Eigentlich braucht es die nicht wirklich, wenn der Kunde sich selbst beim Konsum hin und wieder zu zügeln weiß.

Aber mal ehrlich, das sind Wohlstandsprobleme, die wir beide hier diskutieren :)

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 13:18 #

Dafür müsste "der Kunde" jedoch viel mehr als Einheit fungieren. Das wird in der Spielebranche wohl genauso wenig passieren, wie die Bildung einer verbindlichen Interessenvertretung.^^

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 13:21 #

Wegen geschmacklicher Unterschiede und verschiedenen Toleranzschwellen wird es keinen einheitlichen Kunden geben. Der Kunde ist ein demokratisches Objekt, die Mehrheit entscheidet. Das ist aber nicht schlimm, da in einem normalen Markt auch mehrere Anbieter existieren und verschiedene Typen von Kunden bedienen können (siehe GOG für uns Oldies und für die DRM-Verweigerer oder Parallax für Hardcore-Gamer).

maddccat 18 Doppel-Voter - 11632 - 15. November 2011 - 13:24 #

Eben. Praktisch nicht realisierbar und das ist auch gut so. Jeder entscheidet selbst und die Summe an Entscheidungen führt Entwicklungen herbei.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 15. November 2011 - 13:21 #

Och im Grunde gibt es das ja schon, nennt sich GamersGlobal :D

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 15. November 2011 - 13:06 #

Das Problem bei Alternativen ist oft das "besorgen". Es wird ja nicht selten versucht "Alternativen" zu unterbinden. Beispiel Samsung vs Apple oder Aktuell Zucker vs Stevia ( Ist ja nur eine Zutat zum süßen, aber der Rattenschwanz der da dran hängt..... )

Die Breite Masse wird immer noch massiv durch Werbung informiert, auch wenn sie es evtl nicht absichtlich wahrnehmen. Wenn ich ein Produkt oder sonst was suche/brauche, bekomme ich ja auch erst mal Namen von denen die viel Werbung machen, dann liegt es an mir diese zu nutzen oder zu sagen, he moment wie sind die alternativen, die ich aber meist schwerer finde. Liegt evtl auch an den Generationen, bin Anfang 30 und noch mit dem Gedanken " Was viel Werbung braucht, taugt meist nichts" aufgewachsen. :)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 13:32 #

"...bin Anfang 30 und noch mit dem Gedanken " Was viel Werbung braucht, taugt meist nichts" aufgewachsen".

Ich verstehe Dich da perfekt. Ich gehe genauso an meine Einkäufe, auch wenn ich etwas älter bin als Du. Aber das ist auch Erfahrung, dass die am meisten beworbenen Produkte oft auch nicht die besten waren, billig produziert und trotzdem teuer verkauft wurden.

Aber leider konsumieren viele Leute "aus dem Bauch" heraus. Verstand ist nicht unbedingt die größte Tugend der Menschheit. Und wenn das für uns gilt, muss es in den Wachstumsländern noch viel heftiger sein. Ich habe das kurz nach der Wende erlebt, wie jeder die DDR-Produkte ignoriert und die schönen bunten Packungen des Westens aus dem Regal gezogen haben. Die lokalen Hersteller waren schneller pleite, als man sich vorstellen konnte.

Aber es gibt einen Grund, warum Produkte so aufwändig und teuer verpackt werden, denn die Leute kaufen eine Vision, ein Versprechen, einen Traum. Das Produkt dahinter ist meistens nicht kaufentscheidend.
Ich habe das in meinem eigenen Geschäft ebenfalls erlebt. Wenn ich meine Produkte besser präsentiere, verkaufen sie sich besser, selbst wenn sie von schlechterer Qualität sind, als andere Produkte, die ich gemacht habe.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 15. November 2011 - 11:43 #

Diese Frage lässt sich leider nicht beantworten. Niemand weiß, wie viele BF3-Exemplare ohne DRM mehr verkauft worden wären und wie viele der wütenden Käufer nach dem Origin-Desaster gar keine EA-Spiele mehr anfassen.

Auch wenn ich mir die News zu den Verkaufszahlen von The Witcher 2 über GOG und Steam ansehe, scheint DRM lange nicht so akzeptiert, wie immer angenommen. Sicher, die Steamversion wurde viel öfter verkauft. Setzt man das aber in Relation zum Bekanntheitsgrad der Plattformen, sieht das Bild ganz anders aus.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 15. November 2011 - 14:57 #

"Fragt sich nur, warum man dann überhaupt eine PC-Version anbietet."

Naja, so ein Spiel ist ja dann schon fertig entwickelt und die Portierung kostet nicht so viel Zeit und Geld. Wenn also auf dem PC "nur" 2 mio verkauft werden (statt z.B. 8mio auf Konsolen), dann ist das auf jeden Fall noch ein guter Gewinn von vielen Millionen €...

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4415 - 15. November 2011 - 18:03 #

Das ist klar. Aber derzeit haben sie bei MW3 gerade mal 4 Prozent auf PC verglichen mit den Gesamtverkäufen. Der PC aber macht mehr Aufwand beim Optimieren, erfordert mehr Support wegen Treibern und Problemen und es wird mehr schwarz kopiert.

Würde man jetzt den PC auslassen, wie z.B. bei Read Dead Redemption, könnte man einige PC-User dazu bewegen, Konsolen zu kaufen oder die Konsolenversion zu erwerben. Es wird keine PC-Warez geben, was einige der notorischen Warez-User zu Konsolen treiben könnte.

So traurig das für mich als Old-School-Gamer klingt, aber so eine Strategie könnte verkaufstechnisch erfolgreich sein.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 16. November 2011 - 0:40 #

Damit dann die notorischen PC-Warez-User zu notorischen Konsolen-Warez-Usern werden? Zumindest auf der Xbox ist das ja jetzt nicht so viel schwerer, vor allem, weil ich glaube, dass Menschen, die nicht bereit sind, fünf Euro für ein gutes Spiel im Steam-Deal oder bei ähnlichen Angeboten auszugeben, kaum bereit sein werden, mindestens zwanzig Euro oder mehr für ein Spiel auszugeben.

KaraKaplan_TR 10 Kommunikator - 488 - 15. November 2011 - 10:21 #

wenn EA entlich das EA Origin und Battlelog langsamn in de griff bekommt ist eu auch okey für mich

Kripther 11 Forenversteher - 586 - 15. November 2011 - 17:32 #

EA wird mir immer sympatischer

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