World of Warcraft verliert weitere 800.000 Spieler

PC
Bild von wolverine
wolverine 4356 EXP - 16 Übertalent,R2,S1,A3,J6
Dieser User unterstützt GG mit einem Abonnement oder nutzt Freimonate via GG-Gulden.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhaltenKommentierer: Hat 100 EXP mit Comments verdientVorbild: Hat mindestens 100 Kudos erhaltenSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner Sammlung

9. November 2011 - 15:45 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
World of Warcraft ab 10,88 € bei Amazon.de kaufen.

Im Rahmen der gestrigen Telefonkonferenz zum vergangenen dritten Quartal von Activision Blizzard hat Mike Morhaime unter anderem die aktuellen Spielerzahlen von World of Warcraft veröffentlicht. Demnach spielen weltweit inzwischen "nur noch" 10,3 Millionen Spieler World of Warcraft. Noch im August dieses Jahres waren es laut Blizzard 11,1 Millionen. Der Anteil der echten Abonnenten (in Asien wird WoW überwiegend auf Zeitbasis in Internetcafés gespielt) liegt noch deutlich darunter.

Dies ist inzwischen das dritte Mal, dass sich die Macher von World of Warcraft gezwungen sehen, rückläufige Spielerzahlen bekanntzugeben: Zuerst bei der Veröffentlichung der Finanzdaten im Mai dieses Jahres – damals wurde ein Rückgang von etwa 600.000 Abonnements verzeichnet – und zuletzt im Rahmen der Telefonkonferenz im August, wo man einen Rückgang von weiteren 300.000 Spielern verkünden musste (wir berichteten). Nun lassen die aktuellsten Zahlen auf den Verlust von weiteren 800.000 Spielern schließen.

In seiner Stellungnahme führte Mike Morhaime an, dass ein Großteil der verlorenen Spieler aus dem asiatischen Raum stamme. Für den Rückgang mache man hauptsächlich die Endgame-Phase der aktuellen Erweiterung Cataclysm verantwortlich, die für viele Spieler wohl zu schwer gewesen sei. An einer Lösung, die in Zukunft sowohl Casual- als auch Profispieler besser bediene, werde bereits im Rahmen des demnächst erscheinenden Patch 4.3 gearbeitet.

bersi (unregistriert) 9. November 2011 - 15:31 #

zu schwer? eher zu wenig.

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 984 - 9. November 2011 - 15:48 #

Zu wenig für die Nicht-Hardcore-Spieler. Die wurden 85 und durften dann Däumchen drehen.
WotLK hat ja viele neue Spieler zu WoW gebracht, für gerade diese Spieler gab es außer Twinken (1-60) nicht viel neues in Cata. Man hat eben zu viel auf die (laute) Minderheit in den Foren gehört.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 16:36 #

lich king hat garnichts gebracht. ihre dauerwerbung mit 11 millionen spielern stammt noch aus bc. überhaupt sind die spielerzahlen in classic und bc kontinuierlich nach oben gegangen und erst ab lich king langsam gefallen. ich, selber ex spieler, behaupte einfach, der rückgang liegt nicht am fehlenden zugang zu inhalten, sondern an ideenarmut bei neuen inhalten. die spielerzahlen verhalten sich irgendwie so, wie neuerungen im spiel. nach bc kam nichts mehr, außer neuanstriche und hin und hergeschiebe von vorhandenen inhalten. meine meinung.

Red Dox 16 Übertalent - 4316 - 9. November 2011 - 16:53 #

Da pflicht ich ihm glatt bei. Ideenarmut und gerade der hohe Grad an "casualisierung", sprich Vereinfachung, dürfte viele verprellen.
Heroics anfangs in BC waren einfach eine Klasse für sich. gerade firsch 70 war ´ne gruppe mit passenden Ruf finden schon eine Herausforderung und als frisch 70er wurd man inner Heroic massakriert. Da hieß es erstmal blauen Loot richtig hochzüchten durch die "normalen" Instanzen. Dann wurde später freier Zugang gewährt damit jeder Heroic ohne Ruf farmen gehen kann, dann wurden die Inis vereinfacht und der Lutschkönig hat Heroics ad absurdum geführt. An dem Tag wo die Leute 80 wurden gings inner Gilde mit Achievements los "*ding* Heroic XY gemeistert*. Das ist doch nicht Sinn der Sache.

Cata hat zwar die Heroics minimal angezogen weil man tatsächlcih mal wieder Movement und CC braucht, was viele beim Lustchkönig verlernt hatten, aber richtig hart wurds da´auch nich. Und dann erst der abgespeckte Talentbaum *sigh*. Instanzen neu auflegen ist zwar nicht verkehrt, aber wenn ich die schon in und auswendig kenne ist das halt auch kein neuer Content, sondern nur angepasster Content. Das hält mich 2 Runde beier Stange und dann bleibt nur die Loot Gier, die man woanders besser befriedigen kann.

Wie dem auch sei, es ist egal wieviele sie jetzt verlieren. Beim Panda Addon guckt eh jeder wieder für 1-2 Monate rein und dann spielen nur die Zahlen eine Rolle die 4 Monate nach Pandämonium aktuell sind. erst da wird sich zeigen wieviel Spreu sich vom Weizen getrennt hat und bei D3, SW:ToR oder Guild Wars2 untergekommen ist.

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 9. November 2011 - 17:06 #

/Zustimmung

WotLK war doch vor allem der Beginn der Langeweile. Ich war zu dem Zeitpunkt auch kein Hardcore-Spieler mehr, aber die Raids, die ich auf casual-Level gemacht haben, waren langweilig, nervig und anstrengend zu gleich. Wenn man sich dann noch mit den idiotischen Random-gruppen herumschlägt (anders geht's als casual ja kaum), verschwindet auch der restliche Spaß ;)
Daraus habe ich gelernt: Wenn raiden, dann richtig. Oder eben gar nicht. Casual-Raiden ist nur frustrierend.

In BC hatte ich selbst zu der Zeit, als ich keine Zeit für Raids hatte, mehr Spaß. Es war abwechslungsreicher, authentischer und auch für Nicht-Hardcore-Spieler angenehm herausfordernd. Dazu war man eben gezwungen, sich wirklich eine Gruppe zu suchen. Das hat dem Spaß sehr gut getan, auch wenn das Suchen eine Weile gedauert hat.

Ich persönlich glaube, dass diese pseudo-casual-Ausrichtung, die ja auch für MoP wieder angekündigt worden ist, die aber vorn und hinten nicht richtig funktioniert, ein Fehler ist. Denn gerade wenn man sich die Konkurrenz wie SWtoR ansieht, fällt einem doch auf, dass gerade dort auch Casual-Spieler angesprochen werden, wenn die für sich viele viele Stunden eine Geschichte erleben können, ohne sich ständig wiederholende Tages-Quests machen zu müssen. Auf der Ebene hat WoW einfach kaum etwas zu bieten. Da ist die Ebene des wirklichen MMO-Inhalts, also Raids, Gruppen-Instanzen, Schlachtfelder usw., weit weniger umkämpft, denn es gibt kaum anderer erfolgreiche MMOs mit so einer Ausrichtung, gerade wenn man F2P nicht möchte. Und genau das war doch auch immer das Zugpferd von WoW, das die Spieler vielleicht nicht zu WoW gebracht hat (das war die Einsteigerfreundlichkeit), sie aber bei WoW gehalten hat. Jemand, der 5 Jahre bei WoW bleibt, gibt sich doch mit daily-Quests zufrieden. Wohl aber mit wechselnden Raid-Herausforderungen, die auch eine angenehme Herausforderung darstellen.

/Wunschmodus: SWotR klaut WoW massenhaft Casual-Spieler, die dort verdammt glücklich werden. Blizz sieht ein, dass man auf dem Level keine Chance gegen SWotR hat, plant eine Casual-Rückeroberung für "Titan" und stützt sich mit WoW wieder auf's Kerngeschäft: Raids, eine spannende Welt, anspruchsvolle Instanzen.
/Wunschmodus.

Auch Bersi (siehe unten) kann man da nur zustimmen.

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2356 - 9. November 2011 - 19:19 #

/signed nach 5 Jahren WoW hoffe ich nun auf Starwars The Old Republic

bersi (unregistriert) 9. November 2011 - 16:45 #

Eigentlich ein generelles Problem, dass 7 HCs und 4 Raids über ein Jahr nicht lange bei der Stange halten können, wenn es abseits nicht viel zu tun gibt. Bin kein Hardcoreraider gewesen und auch war auch nicht in den Firelands, aber PSA und Co. würde ich nicht als unpackbar bezeichnen, besonders nicht nach den gewaltigen Nerfs.

Ich bezweifel, dass man sich so auf die Core-Gamer fixiert hat mit Cata. Klar, Cata war zum Release Bock schwer, so wie auch jede neue Ini. Diese werden aber immer generft, sobald die Core-Gilden ihre Firstkills haben. Eigentlich hat man viel mehr in Richtung Casual gearbeitet.

-Einheitsbrei von Talenttrees
-Epics in HCs obwohl sie das nicht mehr wollten
-Sets für Punkte
-Dungeon Journal mit allen Fähigkeiten der entsprechenden Bosse

Sich entsprechend zu equippen und mit Pugs in Raids gehen, sollte in Cata wirklich kein Problem sein, wenn man sich denn mal ein bisschen mit der Materie auseinander setzt.

Das Problem das ich selber an mir festgestellt habe: Ich hatte gar keine Lust mehr, mich durch HCs zu prügeln, da dort immer die gleichen Leute rumlaufen:

-Großkotze mit T12, die sich für wer weiß was halten und nach jedem Trash Recount posten.
-Anfänger, die den Mund nicht aufbekommen aus Angst gekickt zu werden.
-Movementgünthers, die auch nach dem 20. Mal Blackrock Caverns nicht rallen, dass sie sich in den Strahl zu stellen haben.

Die Community ist einfach der letzte Rotz. Also geht man nur noch für die Raids on und fragt sich irgendwann zwangsläufig, wofür man noch 13€ zahlt. Die 6-7 Stunden in der Woche können es nicht sein.

Xzyzx 12 Trollwächter - 1055 - 9. November 2011 - 19:51 #

Absolutes /sign

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1650 - 10. November 2011 - 13:45 #

Mir geht es nach so vielen Jahren WOW anders:
Ich spiele das seit kurz nach Release mit einer festen Gruppe von Freunden. Ich finde, die Community und das generelle Spielprinzip hat sich kaum verändert. Dazu muss ich sagen, dass es mein erstes MMORPG ist und wohl auch bleiben wird. Ich finde es auch nicht zu leicht, wenn man immer den gerade neuen Content spielt. Dass man nach einem Nerf alter Inis alles leicht findet ist klar, interessiert mich aber nicht, wenn ich schon alles durch habe. Die großen 40er Raids vermisse ich gar nicht.
Das Spiel hat halt seit Jahren das gleiche Spielprinzip. Es wird nicht Skill sondern primär Zeiteinsatz belohnt. Dann hat man irgendwann gute Ausrüstung und fühlt sich total toll. Es gibt aber wenig, wo man wirklich in Sachen Kooperation und Teamspiel gefordert ist. Dicke Ausrüstung ermöglicht es immer irgendwann, Bossmechniken zu ignorieren und per brute force alles umzunieten. Regelmäßig muss man irgendwann nach einem Content Patch oder nem Addon neuen Ruf farmen, neue Items sammeln und alles geht von vorne los. Und das wird halt langweilig, weil nichts überraschendes passiert und man die blöden Quests für Ruf etc. nur noch stoisch abarbeitet. Der Firelands Patch hat das noch mal eindruckvoll blöd vorgemacht.
Wenn meine Runde an netten Leuten und Freunden nicht mehr spielt, bin ich sofort weg. Ich spiele WOW nur noch wegen der Leute. Das Spiel an sich ist für mich spätestens seit Cataclysm zu langweilig geworden. Das liegt nicht am schlechten Design, sondern schlicht daran, dass ich schon zu lange das gleiche Spiel spiele...

Ich erwarte gar nicht von Blizz, dass sie ein so erfolgreiches Spiel komplett umbauen, damit es für mich wieder spannend ist. Ich muss eifach irgendwann etwas neues spielen. Die ersten Jahre, als alles noch neu war, waren super und ein derartig suchterzeugendes Spieldesign kann ich auch gar nicht plötzlich blöd finden.

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 10. November 2011 - 14:45 #

Mh, dafür, dass sich eigentlich gar nichts verändert hat, hat sich aber ganz schön viel verändert, wie man auch in diesem Thread ja gut sehen kann :)

DELK 16 Übertalent - 5488 - 10. November 2011 - 17:26 #

Vielleicht hat sich einfach das Falsche geändert ;)

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 10. November 2011 - 17:56 #

Das auf jeden Fall!

Azzi (unregistriert) 9. November 2011 - 19:01 #

Naja ich weiss nicht, ich selbst und mein WoW Bekanntenkreis, haben mit WoW aufgehört weil es nach zig Jahren einfach langweilig wurde und absolut nix neues dazukam.
Im Gegenteil: Die Itemspirale dreht sich immer schneller, Anspruch gibts nur noch in Raids, ansonsten heisst es Rumgammeln in der Hauptstadt: Das ist schlicht zu wenig für ein MMO.

Auch betriebswirtschaftlich ist die Situation ganz normal: Jedes Produkt hat eine kurvenförmige Nutzerzahl, irgendwann wird der Höchstpunkt halt erreicht und danach sinkt die Lebenserwartung des Produkts wieder. Damit hat auch Blizzard wohl gerechnet, aber mit 4-5 Millionen zahlender Kunden und ein bissl Festgeld durch Asiaten leben die noch gut von WoW.
Abo MMOs sind selbst mit ca. 200-500k Abonnenten noch rentabel und bei WoW wirds eh noch länger davor in F2P umgewandelt, wo man wohl nochmal dick Kohle rauskitzeln kann.

Ich prophezeihe eine nahezu Halbierung der Kunden im Westen mit Erscheinen von Old Republic, vielleicht nicht direkt weil Abbos nicht direkt auslaufen, aber innerhalb von 3-4 Monaten.

Xzyzx 12 Trollwächter - 1055 - 9. November 2011 - 19:55 #

Zum Thema Itemspirale gibts u.a. auf mmo-champion nen interessanten Graphen, der doch ziemlich anschaulich zeigt, wie völlig abgedreht das geworden ist.

Würde mir auch die alten Classic und BC Zeiten zurückwünschen, wo jemand, der nicht vollständig episch ausgerüstet ist, nicht direkt gleich nen loser ist. Allerdings bezweifel ich noch, dass sich das mit MoP wieder ändern wird.

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 9. November 2011 - 20:07 #

Magst du den Graphen verlinken? :)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9926 - 9. November 2011 - 22:21 #

http://www.mmo-champion.com/content/2541-The-Great-Item-Squish-%28or-Not%29-of-Pandaria

Das ist auch die Sache, die mich an WoW im Moment am meisten stört.

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 9. November 2011 - 23:29 #

Ah, cool! Daran habe ich immer schon gedacht, wunderbar, dass das auch tatsächlich jemand gemacht hat. Ja, das stört mich eigentlich schon seit BC.
Völlig unnnötig, warum kann man nicht die Itemlvl-Progression, die es bis Lvl 60 gab, nicht einfach so fortsetzen?

Dabei geht es ja nicht nur im die Progression an sich, es ist auch einfach dämlich, Items mit solchen bescheuert-großen Zahlen zu haben. Blizzard sollte da dringend mal etwas resetten, wenn man mich fragt. Auch die Schadens-Zahlen, die ein üblicher Charakter so raushaut, sind doch nicht mehr feierlich.

Aber gut, immerhin hat man das ja offenbar jetzt bemerkt :P
"Item Level Squish" find ich gut :)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9926 - 9. November 2011 - 23:38 #

Tjo. Was aber dadurch ausgelöst wird, ist das Itemverlangen von Gruppenleitern in Instanzen oder Raids. Bzw. allgemein von dem Spielern in WoW. Alles dreht sich nur noch um das Itemlevel (was natürlich durch die Itemlevelbeschränkungen der Instanzen wesentlich verstärkt wird), egal ob man gut spielen kann oder nicht. Die Alternative zum Itemlevel ist Damage per Second, aber das auch nur noch selten.

Ich finde irgendwie, dass das Menschliche in vielen Gruppen fehlt. Im Prinzip braucht man eine nette Gilde, aber selbst viele Gilden sind extrem fixiert auf bessere Items etc.

Das war früher echt mal anders.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 10. November 2011 - 1:12 #

Tja die gute alte Zeit... Wo Bären noch keine 50.000 Hitpoints hatten ~_____~

Casa 12 Trollwächter - 1089 - 9. November 2011 - 15:40 #

Die Mainentwickler arbeiten doch eh schon seit Jahren an Titan ;)

Man merkts dem Spiel halt auch an, seit es die ersten Gerüchte um Titan gab, wurde WoW von Content zu Content irgendwie langweiliger.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5483 - 9. November 2011 - 15:51 #

Tja am Anfang haben die Entwickler halt nen großen Pool an Ideen, da werden fürs erste Addon die besten Ideen genommen, fürs 2.Addon nimmt man vom restlichen Pool wieder das Beste raus und so weiter... Ne Scherz bei Seite, mit Wow hab ich nicht viel am Hut, aber Schwankungen bei den Abos gabs immer mal wieder, ich würde da jetzt nicht zuviel rein interpretieren. Schätze, mir würde auch langweilig werden, wenn ich Jahrelang (oder mit deinen Worten "von Content zu Content") dasselbe Spiel spielen würde.

Drapondur 26 Spiele-Kenner - - 72175 - 9. November 2011 - 15:41 #

Wie sieht das wohl erst aus, wenn SWTOR gestartet ist?

DELK 16 Übertalent - 5488 - 9. November 2011 - 15:42 #

Bei SWTOR ist halt noch zusätzlich das Problem, dass da nicht hauptsächlich asiatische Kunden, sondern auch viele europäische Kunden wechseln werden. Und da ist der Geldverlust um einiges größer ;)

Flopper 15 Kenner - 3510 - 9. November 2011 - 15:46 #

Dann wird WoW wohl den ersten richtigen Dämpfer bekommen. Es sei denn EA schafft ein zweites Warhammer, die andauernde NDA scheint auf irgendwelche Befürchtungen ja hinzudeuten...

TParis 12 Trollwächter - 878 - 9. November 2011 - 16:30 #

Ich glaube ihr überschätzt SWTOR - erstens bedient es nur ein Nischen-Setting (SciFi), da kann die "Star Wars"-Lizenz noch so stark sein. Zumal ich nicht glaube, dass sich SWTOR dauerhaft etablieren kann. Eben höchstens als absoluter Nischentitel.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 9. November 2011 - 16:35 #

Nischen-Setting im Vergleich zu was? Fantasy? So viele Fantasy-MMOs im westlichen Raum mit über einer Million Abonnenten gibts jetzt auch nicht ;)

bersi (unregistriert) 9. November 2011 - 16:54 #

1. Star Wars ist kein SciFi^^
2. SciFi "Nischen-Setting"? Weißt du was das Wort Nische bedeutet?
3. Wieso sollte sich ToR nicht etablieren können? Es vereint die Vorzüge eines Singleplayertitels (intensive Story) mit denen eines MMOs (Erlebe Abenteuer mit deinen Freunden).
4. Dass die Star Wars Lizenz ne Menge kann, hat Galaxies ja schon bewiesen, bis man das Spiel verkackt hat.

Ich glaube also, dass ToR eine rosige Zukunft bevorsteht, besonders, wenn man sieht, wie negativ die Stimmen zu MoP im Moment sind.

Sher Community-Event-Team - 3685 - 9. November 2011 - 17:37 #

Ich sehe ein grundsätzliches Problem bei SWTOR: Es ist von der grundsätzlichen Spielmechanik her WoW in Star Wars. Damit stellt sich die Frage: Welcher Hintergrund spricht mich mehr an? Um den Kern herum gibt es sicher Unterschiede, aber nach dem was ich gesehen habe, ist es mit Abo-Modell ansonsten ziemlich ähnlich.

Ich würde den Rückgang der Zahlen allerdings nicht überbewerten. Man sollte bedenken das WoW nun schon einige Jahre alt ist und auch im tollsten Vergnügungspark hat man iwann alles gesehen. Es ist nur natürlich, dass der Höhepunkt der Beliebtheit sich mit einem Sinken derselben fortsetzt.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7158 - 9. November 2011 - 22:08 #

Star Wars ist kein SciFi?
Raumschiffe, Laserwaffen, Roboter, Traktor-strahlen ...

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 10. November 2011 - 8:19 #

Schwerter, Ritter, ominöse Mächte, Zauberer, Prinzessinnen, Fantasy-Archetypische Charaktere, Architektur. Einspieler mit "Vor langer, langer Zeit...".
Star Wars ist Sci-Fi-Fantasy

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7158 - 10. November 2011 - 10:52 #

ok, eine Mischung aus SciFi und Fantasy.

SciFi bedeutet übrigens nicht, dass es in der Zukunft spielen muss. Nur das reale wissenschaftliche und technologische Prinzipien ("Science") erweitert werden durch fiktive Prinzipien ("Fiction").

Wir können z.B. real mit Raumschiffen zum Mond fliegen, aber nicht in ein anderes Sonnensystem, weil die Entfernung zu groß und die real erreichbare Geschwindigkeit zu langsam ist.
In der SciFi erdenkt man einfach Raumschiffe, die die Lichtmauer durchbrechen oder auf Warp gehen können.

Grohal 14 Komm-Experte - P - 1965 - 11. November 2011 - 9:02 #

Für Leute die von reiner Fantays langsam "die Schnauze voll haben" (und das hat zumindest in meinem Bekanntenkreis fast jeder) ist es mal eine willkommene Abwechslung. Als "Nische" würde ich SciFi auf keinen Fall bezeichnen.

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 9. November 2011 - 15:46 #

jo so richtig konnte mich cataclysm auch nicht begeistern. Es macht mir immernoch mehr Spaß mich durch Nordend und Die Scherbenwelt zu schnetzeln. Die Catawelt wirkt einfach sehr sehr Langatmig. Natürlich gilt das in meinem Falle nur für den zusätzlichen Content 80 - 85. Was die so an Quests und Änderungen für LvL 1 - 60 reingepackt haben, kann ich nicht beurteilen. noch nen Char ziehe ich nicht hoch^^

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 9. November 2011 - 16:04 #

"Nur" noch 10 Millionen ^^ Mehr als viele Länder der Welt Einwohner haben xD

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 9. November 2011 - 16:21 #

Eine Frage an die Profis: Wenn sich jemand heute WOW kauft, ohne Add-ons, kann er dann das ursprünglich Spiel zocken? Soweit ich weiß, wurde ja in Cataclysm die gesamte Welt geändert.. Oder muss man Cataclysm kaufen wenn man spielen will?
Und wenn man nun Cataclysm kauft, sind dann alle vorherigen addons mit dabei, oder muss man die auch alle holen?

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4846 - 9. November 2011 - 16:30 #

Nein, die ursprüngliche Welt wurde komplett überarbeitet - es existieren nicht zwei Welten parallel. Ohne irgendein Addon kommt man halt bis Stufe 60 und hat Einschränkungen bei Rassen-, Klassen- und Berufswahl. Cataclysm benötigt das Hauptspiel sowie alle vorhergehenden Erweiterungen.

Madrakor 15 Kenner - P - 3218 - 9. November 2011 - 16:42 #

Wenn du dir nur WoW holst sind auch die Änderungen durch Cata mit dabei, nach der Installation zieht der Client einen mehrere GB großen Patch dafür. Allerdings bleiben dir ein paar Dinge vorenthalten, zum Beispiel Flugmounts in der alten Welt oder Völker und Klassen die erst in den Addons dazu kamen.

Wenn du mehr als nur den 1-60er Content erleben willst musst du dir leider alle Addons in Erscheinungsreihenfolge zulegen und installieren, d.h. erst Burning Crusade, dann Wrath of the Lich King und zum Schluss eben Cataclysm. Du kannst das alles auf einmal erledigen oder gestaffelt, wenn dein Charakter das jeweilige Maximallevel erreicht hat.

Ukewa 15 Kenner - 3689 - 9. November 2011 - 16:57 #

Das heisst also, daß man auch mit dem Grundspiel zocken -könnte-, die Änderungen an der Welt (aus Cata) werden automatisch nachgeladen? Nur hat man eben nicht die anderen Vorzüge wie hohe Levels, Klassen usw...

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 17:01 #

ja

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 9. November 2011 - 17:15 #

Jup, es war ja schon immer so, dass es vor jedem eigentlichen Addon einen großen Patch gab, der die allgemeinen Änderungen des Addons eingefügt hat. Das haben dann auch alle gespürt, die das Addon nicht gekauft haben. Das braucht man dann nur für neue Klassen, neue Rassen, neue Level, neue Gebiete und neue Berufe (wobei letzteres auch nicht immer).

Brausepaul 14 Komm-Experte - P - 1874 - 9. November 2011 - 16:32 #

Ich glaube kaum dass sich die Spieleranzahl mit Erscheinen von SWTOR stark verkleinern wird. Das Gleiche wurde damals auch vor dem Start von HdRO gesagt. Viele vergessen, dass es unter anderem die riesige Community in WoW ist, die die Leute hält. Viele spielen seit Jahren mit den gleichen Leuten zusammen. Man kennt sich und verbringt z.T. seine gesamte Freizeit miteinander. Und da ist der Wechsel in ein neues System ein ziemlich großer Schritt, sofern nicht einige der Onlinebekanntschaften mit wechseln.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 16:45 #

das hat schon bei vielen gesagt, das stimmt. wenn man sich den zustand von wow heute mal ansieht kann man aber sagen, die zeit ist reif. wow entwickelt sich kaum bis garnicht, da kommen zwangsläufig andere ran. es lässt sich ja auch nicht abstreiten, das viele wow spieler offen sind, was neue mmos angeht.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 17:14 #

Da wäre ich mir nicht so sicher. Inzwischen ist WoW doch schon ein paar Jährchen als, und es mangelt einfach an Content. Irgendwann hat auch wirklich jeder den Casual-Mist von WoW satt. Das HdRO etwas versagt hat, lag z.T. aber auch daran, das die WoW'ler ein zweites MMO in Stile von WoW erwartet hatten, aber dann doch etwas von der Komplexität und anderen Rollen der Klassen abgeschreckt wurden.

Rift war da schon erfolgreicher, da es nah an WoW dran war, aber doch genug neues geboten hat. Wenn es EA nicht völlig verhaut, dann kann es durchaus einige Spieler aus WoW abziehen. Aber halt nicht nur von WoW. Rift & HdRO werden ebenso darunter leiden.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34298 - 10. November 2011 - 8:24 #

Rift ist bereits auf dem sinkenden Boot, zumindest in Deutschland. Keine Ahnung wie das in US oder UK aussieht.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11661 - 10. November 2011 - 13:38 #

Rift hat viel Neues geboten? Joar, Risse und die Seelen. That's it. Darüber hinaus, die wohl langweiligsten Quests im Genre (da strotzte WoW zu Release nur so vor Abwechslung, seit Cata ist es eh eine ganz andere Hausnummer) und unerreicht viel Backtracking. Rift ist in allen Belangen wie WoW, nur deutlich schlechter. Das kann mMn nicht der Weg für ein erfolgreiches neues MMORPG sein und gilt möglicherweise auch für SWTOR, welches im schlimmsten Falle nach der anfänglichen Euphorie nur noch von ein paar beinharten StarWars-Fans gespielt wird. Wundern würde es mich nicht, da auch hier echte Killer-Features zu fehlen scheinen. Ich glaube nicht, dass die Konzentration auf eine Story, während der man die Genre-typischen Quests wie töte 10 Mobs oder sammel 5 Lichtkristalle erledigt, ein so starkes Feature ist, um Spieler langfristig zu binden. Aber mal abwarten, was Bioware sonst noch aus dem Hut zaubert.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 17:16 #

hätte vielleicht noch zu ergänzen, der punkt der onlinebekanntschaften sich auch negativ auswirken kann. natürlich ist die chance groß, das einer von drei freunden nicht einfach so alleine aussteigt. aber wahrscheinlicher ist es, das der eine sofort aufhört, wenn die anderen zwei erstmal weg sind.

grunerkaktus 06 Bewerter - 60 - 9. November 2011 - 16:37 #

ich hab auch aufgehört. ich spiele eigl nur pvp und das is immer gleich, die leute sind immer unfreundlich, jeder spielt nur noch aus punktezwang... und dafür dann 13€ im monat hinblechen find ich rausgeworfen. der saft aus wow is raus, es wird zeit für was neues. vllt schau ich mir mal SW:TOR an

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 9. November 2011 - 16:53 #

"In seiner Stellungnahme führte Mike Morhaime an, dass ein Großteil der verlorenen Spieler aus dem asiatischen Raum stamme. Für den Rückgang mache man hauptsächlich die Endgame-Phase der aktuellen Erweiterung Cataclysm verantwortlich, die für viele Spieler wohl zu schwer gewesen sei."

Ich hätte ja eher gedacht, dass der Großteil der verlorenen Spieler aus Europa/ USA stammt, weil das Spiel wenig Inhalt hat und man sich durch arg repetitive Aufgaben zunehmend gelangweilt fühlt, während WoW als solches immer weiter an Identität verliert ...

Sok4R 17 Shapeshifter - P - 6333 - 9. November 2011 - 16:55 #

Nach so vielen Jahren ist WoW langsam am Ende angekommen: Blizzard wird nichts grundlegend neues bringen (ging bei dem ersten StarWars-MMO gründlich schief), also eben mehr vom selben oder kleine Veränderungen. Dass sie damit die Leute abseits der Hardcore-Raider nicht lange halten können ist klar, immer nur twinken und die gleichen Instanzen ist auf Dauer auch langweilig.
Ich hab ja meine Zweifel ob nach Mists of Pandaria noch ein Add-On kommt oder ob sie eher alles auf Titan werfen. WoW wird weiter Spielerzahlen verlieren, vielleicht zum Release von MoP wieder neue bzw. Rückkehrer, dann aber noch schneller verlieren. Irgendwann ist jeder Titel ausgelutscht, dass WoW so lange so erfolgreich lief ist schon eine Besonderheit. Welches andere MMO hat überhaupt mehr als 10Mio Abonnenten jemals erreicht? Linage 2, aber auch nur dank Korea, in Europa und Amerika kam es nicht annähernd auf die Zahlen.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7158 - 9. November 2011 - 22:00 #

Der Tank hat jetzt nur noch 90% Leben! Das ist ein Wipe! Wir werden alle sterben!
Na gut, WoW hat den Zenit überschritten. Nach 7+ Jahren ist das auch nichts schlimmes, viele andere Spiele machen das schon nach 1 Jahr.

Aber am Ende angekommen? Mit 10,3 Millionen aktiven zahlenden Accounts? Das sind etwa 10 Millionen mehr als bei vielen anderen MMOs, die es da noch gibt.

Azzi (unregistriert) 9. November 2011 - 23:27 #

4-5 Millionen aktiv zahlende die mehr als 80% des Gesamtumsatzes ausmachen. Rest sind Asiaten wo Blizzard keine Abogebühren einzieht sondern nen relativ kleinen Betrag von nem Drittanbieter bekommt.

Was ich damit sagen will ist das man bei Zahlen immer genau schauen sollte, denn die Konkurrenz hat oft diese aufgebähten Asiazahlen nicht weil sie dort schlicht nicht veröffentlicht werden.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7158 - 10. November 2011 - 10:59 #

Es gibt aber auch MMOs die nur in Asien laufen und trotz dieser relativ kleinen Beträge nicht "am Ende" sind.

Blizzard hat ja auch nie behauptet, dass die 12 Millionen alle jeden Monat 13 € zahlen. Nur das es aktive Accounts sind, die mindestens 1x pro Monat Geld bezahlen.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 16:59 #

DAS IST DAS ENDE VON WOW! Nach all den Jahren und einer enormen Anzahl von, den Medien selbst ernannten, "WoW-Killern" - schafft es World of Warcraft letztendlich selbst sich kaputt zu machen! *Ausgezeichnet*

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 17:40 #

So sieht es aus. WoW killt sich selbst, wenn auch sehr langsam ;P

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 10. November 2011 - 1:16 #

Es war ein gutes , wenn nicht das beste Mmorpg, und das 6 Jahre lang. Irgendwann ist halt alles ausgelutscht. Ess mal 6 Jahre jeden Tag Gulasch ^^

DELK 16 Übertalent - 5488 - 10. November 2011 - 1:38 #

Das halte ich ja keine zwei Tage aus :P

DomKing 18 Doppel-Voter - 9926 - 10. November 2011 - 2:06 #

Ich sag mal so: Man muss das Gesamtkonzept mehr oder weniger mögen. Ich bin bis jetzt immer wieder zurückgekehrt, wobei ich beim nächsten Addon doch die Grenze ziehe. Aber bis dahin bin ich dann doch mehr oder weniger treu geblieben.

Da fragt man sich warum?

Ganz einfach: Welche richtig guten Alternativen gab es? Was hab ich am Anfang noch ausprobiert: Age of Conan, Warhammer Online und Herr der Ringe Online. Und ich hab damals alle Titel für den Vollpreis geholt und alle haben mich in den ersten 2 Monaten enttäuscht.
Nur Herr der Ringe bringt noch Spaß, aber nicht soviel wie WoW.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11553 - 9. November 2011 - 17:02 #

Ich habe selber 5 Jahre WoW gezockt und meine Meinung, die ich mit vielen EX-WoWlern aus meinen Bekanntenkreis teile:

Das Spiel wird nach und nach kaputtgepatched. Am Anfang war es etwas besonderes, in einem Raid einen Gegenstand zu erbeuten. Heute weiß ich ganz genau, dass das Ding spätestens nach dem nächsten Patch nischt mehr wert ist. Wieso soll ich Stunden Aufwand ins raiden stecken, wenn die Ausrüstung eh bald überholt ist. Damals in den Anfängen sind wir gerne mit 40 Mann zu Ragnaros, weil der Loot etwas wert war und zwar über längere Zeit.

Dieses Argument höre ich bei mir im Bekanntenkreis immer wieder, wenn wir über Wow reden.

Dazu kommt, dass Motorräder, Blaster und High-Tech Anlagen nicht so gant in die Welt passen. Klar, gehört zur Lore von WoW, aber viele setzen sich damit nicht auseinander und stören sich einfach an dem Bruch, wenn alles vertechnologisiert wird. Und jetzt kommen Pandas...
Userzahlen, ick hör Dir sinken.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 17:07 #

meine meinung und betrifft nicht nur items. einfach alles wird entwertet über zeit und irgendwann fragt man sich halt, wozu man auch nur den minimalsten aufwand für irgendwas betreiben sollte, wenn es bald richtung wertlos geht oder viel einfacher zu haben ist, ja einem regelrecht hinterhergeworfen wird. bei mir gings halt soweit, das es den aufwand sich einzuloggen nicht mehr gerechtfertigt hat.

bersi (unregistriert) 9. November 2011 - 17:21 #

Wie? Was? Wo?

Okay, über Pandaren kann man streiten, aber Motorräder passen sehr wohl rein. Gibt ja nicht umsonst Gyrocopter und Panzer der Zwerge, oder die technisch versierten Gnome und Goblins. Und vor allem, was meinst du mit Blastern und High-Tech Anlagen?

Das Problem ist nicht, dass diese Dinge in WoW existieren, sondern dass die Mehrzahl der Spieler glaubt, Warcraft wäre ein Mittelalter Universum. Dass Warcraft viel mehr in der Steam-Punk Ecke angesiedelt ist, bedenken viele gar nicht.

Bezüglich des Itemsinks: Wenn man sich die Releasedaten ansieht, erkennt man, dass zwischen den Addons immer rund 2 Jahre lagen. Mal ein paar Monate mehr, mal ein paar Monate weniger. Classic hatte also keine signifikant längere Lebensdauer als BC, LK oder Cata.

Was war aber anders? Nun, Classic war neu. Und das ist der springende Punkt. Man erforschte die Welt noch. Die ersten 2-3 Twinks waren etwas besonderes. Man lernte neue Klassen kennen.

Die Raids damals waren im direkten Vergleich nicht schwerer. Im Gegenteil. Das meiste war Tank & Spank. Fehler einzelner konnten Dank der großen Anzahl an Raidmitgliedern aufgefangen werden. Auf der anderen Seite waren Addons wie Healbot noch nicht so fläckendeckend etabliert. Die Routine fehlte einfach. Jeder Ausflug nach MC war auf seine Art und Weise spannend und neu.

Zu Classic gab es auch nicht viel neben den Raids zu tun. Stratholme, Scholo, UBRS/LBRS und ab und zu ne Runde Diremaul. Allerdings war man damals gezwungen sich Gruppen selbst in der Hauptstadt zu suchen. Man konnte nicht einfach jemanden kicken und in der Warteschlange auf wen neues warten.

Ähnlich viel Content erforderte also doppelt, wenn nicht sogar drei mal so viel Zeit.

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 9. November 2011 - 17:22 #

Naja, "vielmehr in der Steam-Punk Ecke" würde ich jetzt so auch nicht sagen. Es hat eine Steam-Punk-Komponente, mehr nicht. Hier kann einem aber auffallen, dass die immer weiter ausgebaut wird. Dass muss nicht jedem gefallen. Gerade die Goblin-Insel ist da schon ziemlich extrem und zwar in einem Ausmaß, wie man es eigentlich nicht erwarten konnte. Da tut natürlich die alberne Verzerrung noch ihr übriges zu :)

Simulacrum 17 Shapeshifter - P - 8183 - 9. November 2011 - 17:24 #

Ist auch meine Einschätzung.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 17:30 #

auch wenn es steam punk ist. das gehört in die gnomen und goblin ecke. ne horde orcs mit schamanen und hexenmeistern, die auf motorädern daherkommt, wirkt lächerlich.
mit den items liegt der unterschied größtenteils darin, das sie in classic locker eine tier stufe überstehen konnten, ab lich king aber schon nach den ersten 2 bossen einer instanz regelrecht schrott waren. tier1 ende classic war noch ok und gehörte zu den besseren sachen. mit tier 7 in lich king hat man sich am ende regelrecht ausgegrenzt. content gabs wirklich nicht mehr, ja sogar weniger, aber der war besser zu genießen.

Xzyzx 12 Trollwächter - 1055 - 9. November 2011 - 20:14 #

Ja, wie ich weiter oben schon schrieb, die Itemspirale ist mMn völlig aus dem Ruder gelaufen.
In Classic hatte ich (mit meinem damaligen Main) einen Mix aus Blues, T1 und T2, und fühlte mich damit super wohl.
Jetzt in Cataclysm hab ich ein wenig T12, wenige FL Epics und v.a. noch Zeug aus PSA/BdZ und wurde damit teilweise schon schief angeguckt.

Aber gut, irgendwann ist halt die Luft aus WoW raus. Mal sehen, ob ich zu MoP nochmal 1-2 Monate reinguck.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 10. November 2011 - 1:19 #

Goblins sind in manchen Fantasy Storys halt Techniker ^^ 2 sitzer Motorräder sind end lässig. Über die Tiefenbahn der Gnome hat auch jeder WoW spieler mindestens einmal gestaunt , und gestört hat sich keiner ^^

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 17:42 #

Respekt! Fünf Jahre Casual-Zeugs muss man auch erstmal durchhalten. Mit den ersten beiden AddOns schaffe ich es gerade mal so auf knapp ein Jahr :)

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 9. November 2011 - 17:11 #

Das Problem dürfte auch sein, dass Blizzard sein Spiel nicht mehr so schnell weiterentwickelt wie zum Start. Besonders zu Classic und zu Burning Crusade Zeiten wurden die Patches wesentlich schneller nachgeschoben und die Veränderungen waren für alle Spielerschichten relevant.

Nun kann man sagen, dass zu Classiczeiten halt schon vieles Entwickelt war, was es einfach zum Release nicht ins Spiel schaffte und nur noch etwas Feinschliff brauchte aber das ändert nichts daran, dass viele andere MMOs heute wesentlich schneller Content nachschieben und das obwohl sie wesentlich weniger Geld zur Verfügung haben. Rift ist da ein gutes Beispiel wo im letzten halben Jahr neue BGs, alternative Tallentbäume, neue Raids, neue Epische Questreihen, Soloinstanzen, neue Risse (PvP, Gruppen PvE, Raidrisse etc) und vieles mehr seinen Weg ins Spiel gefunden hat. Bald gibts dort eine neue komplett neue Zone für Gelegenheitsspieler. Da könnte sich WoW eine Scheibe von abschneiden.

Seit WotLK wirkt die komplette Patchpolitik von Blizzard einfach nur noch lieblos und auf Addons ausgelegt mit den man Geld machen kann.

MfG Thomas

Tamttai 10 Kommunikator - 379 - 9. November 2011 - 17:19 #

...und genau deswegen bin ich beim lutschi irgendwann ausgestiegen :)

...und dafür bei d2 wieder eingestiegen :) und bei sämtlichen steam-deals.

..naja der eigentliche grund war wahrscheinlich meine arbeitsstelle :(

Larnak 21 Motivator - P - 26076 - 9. November 2011 - 17:19 #

Ich weiß gar nicht, ob es jetzt wirklich so ist, aber rein vom Gefühl her scheint mir das Hauptproblem nicht zu sein, dass langsamer neue Inhalte kommen, sondern dass die neuen Inhalte einfach viel schneller durchgespielt werden. Klar, es gab immer einige Hardcore-Raids, die alles in ein paar Tagen getötet hatten, aber der normale Raid-Spieler hat trotzdem an fast jedem Boss einige Tage zu knabbern gehabt. Wenn man jetzt in einer neuen Instanz die ersten 5 Bosse an einem Tag ohne Übung umklatschen kann, ist es doch logisch, dass dieser Inhalt nicht mehr so lange 'hält'. Da beißt sich dann die Sache mit dem Schwierigkeitsgrad und der Casualisierung irgendwie in den Schwanz :o

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 10. November 2011 - 1:21 #

Es müsste halt wieder richtig schön schwer sein. So lasches "absolvieren" statt "erleben" brauch keiner.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 9. November 2011 - 17:17 #

Haha

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 1984 - 9. November 2011 - 17:54 #

was allgemein geändert werden sollte? da spiel sollte spass mache und den spieler nicht durch items u.ä. suggerieren, dass es irgenwann auch wirklich spass machen wird.
sobald man gutes equip hat, kann man damit nix anfangen. vorallem bei mmo wäre es z.b. toll, wenn man sich selbst auch mal als held fühlen könnte(z.b. durch epische soloquests, nachdem man eine gewisse ausrüstungshürde überwunden hat.und mit episch meine ich nicht, 1 monat lang ruf oder items zu farmen....)
außerdem könnte die spielewelt auch mal ein wenig mehr auf die vergangenen taten eingehen.
naja, nur ein gedanke^^

Jadiger 16 Übertalent - 5347 - 9. November 2011 - 18:14 #

Kein Wunder wenn man mal bedenkt wie wenig neues kamm in den Addons wenn man 85 war gabs 2 Raids und sonst nichts mehr was man wirklich gerne hätte tun wollen. Ruf sammeln ist ja sowieso nicht mehr vorhanden in WoW. Schlachtfelder machen schon spass aber das ist halt was für zwischen durch. Und nach 6 Monaten kammen ja erst die Feuerlande sprich ein halbes Jahre nach addon release gabs nichts neus jedes andere mmo wer jetzt schon lange tot. Und wenn man mal den aktellen Drachensseelen Raid ansieht da denkt man sich wirklich machen die das mit absicht oder ist dennen ihr Spiel echt so egal.

Henke 15 Kenner - 3636 - 9. November 2011 - 18:27 #

Glaube kaum, dass Blizzard die WoW-Kuh noch sehr viel länger melken kann; auch das letzte große Add-On brachte ja auch nicht die ersehnte Abwechslung ins Spiel.

Denke mal, die werden sich aufs nächste MMORPG konzentrieren und den derzeitigen WoW-Spielern den Wechsel irgendwie schmackhaft machen...

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7158 - 10. November 2011 - 13:37 #

Wenn du mit dem ICE von Hamburg Hbf nach München Hbf fährst, stehst du bestimmt in Hamburg-Harburg auf, weil der Zug ja gleich da ist.

bam 15 Kenner - 2757 - 9. November 2011 - 18:28 #

Ich denke da muss man das nächste Addon mal abwarten. Wenn dieses auch nicht mehr die Verkaufszahlen vorheriger erreicht, kann man klar davon sprechen, dass da ein Abwärtstrend existiert. Verwunderlich ist das natürlich nicht der Zeit.

Dass Blizzard aber eben schon "bald" ein neues MMO herausbringt zeigt, dass man diese Entwicklung eben auch erwartet hat. Der Asienmarkt klingt für mich aber eben auch eher wie ein Zusatzverdienst, da wird Blizzard keine so hohen Prioritäten drauf setzen. Der relative Umsatz und Gewinn pro Spieler in Asien dürfte jedenfalls wesentlich geringer sein als in den westlichen Ländern.

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9925 - 9. November 2011 - 19:02 #

BC war meiner Meinung nach klar die beste Zeit von WoW. Ich hab vor 2 Wochen mal wieder kurz reingeschaut und werd in 2 Wochen auch wieder aufhören reinzuschauen. Da ist einfach zu wenig Neues und Interessantes drin. Und dass beim Questen nicht einmal versucht wird, die Aufgabenstellung "Töte x davon" zu verschleiern, fand ich sehr sehr schwach.

Azzi (unregistriert) 9. November 2011 - 19:07 #

Jop BC war auch meine beste WoW Zeit. Ich hab da erst gecheckt was geordnetes Raiden denn ist und es hat sehr viel Spass gemacht. Dazu war alles anspruchsvoll und nicht direkt wieder ausgelutscht. Auch fand ich die Atmosphäre einer Höllenfeuer-Halbinsel oder Schergrad sehr gelungen und die Instanzen waren fast durch die Bank weg sehr gut gemacht.

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9925 - 9. November 2011 - 22:12 #

Kann ich nur unterschreiben. Und: BC hatte - meiner Meinung nach - den mit Abstand besten Endboss. Es geht einfach nichts über Illidan!

Das Markensammeln, die Wellfare-Epics und noch viele andere Entscheidungen in Richtung Casualisierung haben mir den Spielspaß verleidet. Eigentlich schade, denn ich denke, dass da eine ganze Menge Potential drinsteckt.

Ichius 10 Kommunikator - 463 - 9. November 2011 - 19:11 #

Das ist bei dem Einheitsbrei auch kein großes Wunder.

Wenn ein Charakter den unglaublich mühseligen Weg Auf 85 erfolgreich beschritten hat, dann sieht er sich mit dem stupiden abfarmen von heroischen Instanzen konfrontiert. Zu BC noch eine Möglichkeit sich kniffligen Herausforderungen zu stellen, und nebenbei in Form von Ruf und seltenen Edelsteinen einen netten Obolus zu erhalten, so verkam es in Wrath of the Lichking und Cataclysm mehr und mehr zu einem stupiden abfarmen von Marken bzw Punkten. Denn dies stellt mittlerweile faktisch die einzigst erfolgreiche Möglichkeit dar, sein Equipment, in absehbarer Zeit, auf einen raidtauglichen Stand zu bringen. Während man zu BC noch seine Berufe, Quests und normale (!) Dungeons nutzte, wobei anzumerken wäre, dass letzteres meistens ziehmlich anspruchsvoll war, genaue Absprachen erforderte und nicht selten einen kompletten Abend in Anspruch nehmen konnte, was teilweise zu dem "unangenehmen" Nebeneffekt "zwischenmenschliche Kommunikation führte. Seit WotlK und dem Dungeonfinder heißt es eigentlich nur noch möglichst schnell, möglichst effizent und möglichst stupide tausendfach Bosse am Fließband abzuschlachten, deren Erkennungswert, meiner bescheidenen Meinung nach, mit dem von Regentropfen gleichzusetzen ist. So bestreitet man dann gefühlt hunderte Instanzbesuche, bis man sich dann zufrieden zurücklehnen, zufrieden das gerade vollständig erworbene 08/15 Händlerequipment begutachten und sich schwören, sich niemals wieder der unglaublich abwechslungsreichen pseudo Beschäftigungstherapie namens "heroische Instanz" aussetzen lassen wird, kann; zumindest theoretisch, denn am nächsten Tag darf man dann freudig feststellen, dass das Beschäftigungsangebot, abseits von Raids oder, mindestens ebenso farmfreudigem, PvP, praktisch nur auf das unglaublich spannende abschließen von Dailyquests und das Nachziehen von Berufen beschränkt.

Das Ganze wäre sehr wahrscheinlich komplett nebensächlich, mit einem großartigen Raid-Content. Und hier liegt, meiner Ansicht, der Hund begraben.

Zu BC: Equipment beschaffen -> feste Gruppe / Gilde suchen -> Karazhan raiden.
Das konnte man wochenlang so durchziehen, wurde eigentlich nie langweilig, da es immer Bosse gab bei denen es manchmal haperte (Siechhuf, Aran, Nethergroll...), die Bosse waren nicht leicht, aber die Kämpfe stets simpel, eingängig und meist fair gestaltet.

Zu Cata: Equip beschaffen -> meistens Random -> ....ähm! Spätestens ab hier wird der Otto Normal-Spieler vor ein nicht zu verachtendes Problem gestellt, nämlich die Wahl der Instanz und die Wahl der Spielerzahl. Entscheidet sich der Spieler für die älteren Instanzen, so wird er schnell feststellen müssen, dass dort teilweise nur gleichwertiger oder teilweise sogar schlechterer Loot, als die Belohnungen aus heroischen Instanzen bzw vom Händler, zu erbeuten sind. Entscheidet er sich für Feuerlande wird er schnell frustriert sein, was nicht alleine am teilweise extrem hohem Wipe-Faktor liegen dürfte. Um das nocheinmal aufzunehmen, selbst ich als langjähriger WoW-Spieler, empfand (wie es nach dem Nerf ist kann ich nicht beurteilen) Feuerlande als zu schwierig. Was nicht an einem immens hohem Schwierigkeitsgrad der Bosse, sondern mehr am meist "1 Fehler = Wipe"-Prinzip der Bosse, sowie dem wahnwitzigen Effektfeuerwerk der Bosse lag. Zusätzlich muss vor Raidbeginn fast zwangsläufig die Taktik der Bosse studiert werden:

Zu BC: Die meisten Bosse haben einen klaren Ablauf und ein recht simples, eingängiges Prinzip. Kleinere Fehler werden verziehen, und ziehen nicht das unmittelbare Ende des Kampfes nachsich.

Zu Cata: Die meisten Bosse haben zig verschiedene Fähigkeiten und Variablen, teilweise überscheiden sich mehrere Effekte. Kleinere Fehler werden kaum bis gar nicht verziehen, und führen meistens zum unmittelbaren Ende des Kampfes. Zudem sind fast alle Kämpfe nur mit maximaler Konzentration aller Beteiligten zu bestehen. Meistens zieht sich das Ganze dann noch über mehrere Phasen, fast immer werden mehrere Prinzipien vermischt, dadurch werden die Kämpfe schnell unübersichtlich. Raid-Addons sind fast unverzichtbar.

Ziehmlich lange und vorallem ziehmlich subjektiv. Ich hoffe es ist klar was ich Ausdrücken möchte. ;)

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9925 - 9. November 2011 - 22:17 #

Du schreibst im ersten Absatz etwas, was mir genauso vorkommt und einer der wichtigsten Punkte überhaupt ist: Heute geht es in WoW immer mehr um Effizienz - alles muss schnell und fehlerfrei funktioneren.

Zu BC-Zeiten ging es meiner Meinung nach viel mehr um Spaß. Ich weiß noch, dass Murmur lange, lange eine sehr große Herausforderung darstellte. Weiß Gott, wie oft ich da gewipet bin. Hat aber keinen interessiert, es ging halt um den Spaß...

Serious Monkey Games 03 Kontributor - 18 - 9. November 2011 - 19:15 #

Nach einem so riesigen Erfolg mit WoW über einen so langen Zeitraum musste Blizzard damit rechnen. Ich bin mir aber auch sicher, dass sie mit einem neuen Add-On weiterhin eine Menge Gewinn herausholen können :P

hazelnut (unregistriert) 9. November 2011 - 19:22 #

glaube auch das sie ihre schäfchen im trockenen haben ;)

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 9. November 2011 - 20:33 #

Hier in Europa ist WoW doch schon lange auf dem Weg nach unten. Neue Server werden schon lange nicht mehr eröffnet, stattdessen beklagen sich die Spieler über tote Server. Aber statt welche zusammenzulegen (= PR-Desaster), führten sie lieber serverübergreifende Inis ein.

WoW konnte nur so groß werden, weil Blizzard dieses Spiel der halben Weltbevölkerung anbietet.

Das neue Addon soll wieder leichter werden - ob das der richtige Weg ist, wird sich zeigen...

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 21:00 #

Der Drops ist halt irgendwann mal gelutscht.^^

Disteldrop 13 Koop-Gamer - 1652 - 9. November 2011 - 21:28 #

Ich hab ja WoW auch von ziemlich Anfang an gezockt, nämlich ab Febr.2005 und wenn ich dran denke wie düster die Atmosphäre damals war, Stratholme und Ironforge z.b. und wie das jetzt aussieht:-)

Total auf Gummibärchen getrimmt irgendwie. Ist so wie eine Sportarena geworden finde ich.

Das Interface ist zwar super im Vergleich zu früher, Gruppensuche und so, aber die Atmosphäre ist voll im Eimer. Was ich leider schade finde.

Dennoch hab ich es über die Zeit immer wieder gespielt, wenn auch mit einigen längeren Unterbrechungen.

Zur Zeit wart ich halt auf Diablo 3, WoW hab ich keinen Bock mehr. Seit 5 Wochen kein Abo mehr abgeschlossen.

In diesem Sinne, schönen Abend noch.-)

Nachtrag: aber trozdem war WoW viele Jahre affengeil. Mindestens bis 2008 hab ich´s exzessiv gezockt.
Also Respekt hab ich vor WoW. Dazu war es zu geil um jetzt schlecht drüber zu reden.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8355 - 9. November 2011 - 21:38 #

Wundert mich nicht irgendwann nimmt es auch mal ab das Spiel hatte seinen Höhepunkt und ich denke nicht das es Mists of Pandaria langfristig ändert.

Anonymous (unregistriert) 9. November 2011 - 22:32 #

mich verwundert das schon. man hat die ressourcen um ideen zu entwickeln und auch umzusetzen aber man macht es einfach nicht. wenn wow das ende aller weisheit ist, können wir titan ja gleich vom radar verbannen.

Kirkegard 19 Megatalent - 15815 - 10. November 2011 - 8:50 #

WoW ist und war die größtmögliche Schnittmenge an Geschmäckern. Und der Pandamist klingt eher nach der Asia Zielgruppe.
Das ist wie ein Blockbuster im Kino oder Mc Donalds. Nur das es noch keinen Burger King gibt.

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 103204 - 11. November 2011 - 5:30 #

Tja, wat soll man sagen. Wird ja alles nich so heiss gegessen, wies gekocht wird. Aber, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. So, jez aber genug gefloskelt... ;)

mohnagilden 10 Kommunikator - 421 - 11. November 2011 - 11:42 #

ein "ooooooohhhh, armes tuck tuck" für blizzard.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)