User-Kolumne: Computerspiele als Kunstform

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23. Mai 2009 - 10:27 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Solange wichtige meinungsbildende Bevölkerungsgruppen in Medien und Politik einer Generation angehören, die dem noch immer relativ jungen Kulturphänomen Computerspiele tief befremdet gegenübersteht, werden die Verfechter des Mediums in einer defensiven Position verbleiben. Es ist  
richtig, darauf hinzuweisen, dass sich im Zuge der natürlichen Generationenfolge dieses Problem entscheidend verringern wird. Allerdings wäre es fatal wenn Spieler und Industrievertreter angesichts dieser Tatsache den Schluss zögen man könne sich entspannt zurücklehnen und in der Überzeugung verharren, dass damit jede Debatte und vor allem jede Selbstreflexion hinfällig sei.
 
Beinahe jeder aktive Computerspieler würde aus dem Bauch heraus der Aussage zustimmen, dass die von ihm geliebten Programme ein Kulturprodukt darstellen und im Grunde gar Anspruch darauf haben zur Kunst gerechnet zu werden. Auch die Medienbeauftragten der großen Publisher verweisen mit Befriedigung auf entsprechende Äußerungen etwa des Deutschen Kulturrats. Wer aber solch hohe Vorstellungen vom Wert der eigenen Produkte vertritt, muss sich auf der anderen Seite auch der Verantwortung stellen, die daraus erwächst. Nicht nur im Einzelfall bleiben Fragen angebracht, wie es wirklich bestellt ist um die Qualität der aktuellen Spieleveröffentlichungen. Niemand, der jemals mit Begeisterung ein hervorragendes Spiel durchlebt hat, wird bezweifeln, dass das Potential des Mediums gewaltig ist. Andererseits sollte einen alle Begeisterung nicht daran hindern den tatsächlichen Entwicklungsstand des neuen kulturellen Phänomens kritisch zu hinterfragen.
 
Sollten elektronische Spiele überhaupt den Anspruch erheben, Kunst zu sein? Oder wären sie nicht besser beraten, "nur" kluge, spannende Unterhaltung liefern zu wollen. Freilich, die Grenze ist fließend und hängt nicht unwesentlich von der jeweils bevorzugten Definition des Kunstbegriffs ab. Aber so wie es allgemeine Zustimmung finden wird, dass zwischen dem neusten Popcorn-Blockbuster und einem Ingmar Bergmann-Film ein Unterschied besteht, ist es doch ein geteiltes Gefühl der Meisten, dass genauso bei Computerspielen eine -- wenn auch schwer fassbare -- Grenze besteht. Was die Sache bei Spielen noch komplizierter macht, ist die zweite wichtige Frage, der man sich stellen muss: Wenn man nämlich tatsächlich jenen Anspruch erhebt, bleibt es zu untersuchen, ob dies unter den Bedingungen des Mediums überhaupt möglich ist.

Zwei Haupteinwände drängen sich auf: Erstens könnte man argumentieren, angesichts der Produktionsbedingung moderner Spiele, mit gigantischen Kosten und hunderten von Mitarbeitern sei es unmöglich, dass sich eine künstlerische Idee, die einen leitenden, gestaltenden Geist voraussetzt, manifestiert. Diesem Einwand kann recht leicht begegnet werden mit Hinweis auf die unzähligen, kleineren Spieleproduktionen und vor allem auf den keineswegs geringeren Produktionsaufwand von Film und Fernsehen, welche sich den Status als Kunstform längst erstritten haben. Der zweite mögliche Einwand ist fundamentaler: Ist es einem Medium möglich,  Kunst zu sein, welches so sehr auf eine Spielmechanik angewiesen ist, die von möglichst vielen Menschen verstanden wird und dabei unter zu Hilfenahme einfacher Psychologie wie kontinuierlicher Belohnungsausschüttung immer gezwungen ist, möglichst jedem Benutzer 'Spaß zu machen'? Die Skepsis, welche hinter dieser Frage steht, erwächst aus dem Befremden gegenüber der Tatsache, wie direkt das junge Medium mit seinen interaktiven Möglichkeiten auf den menschlichen Spieltrieb Zugriff nimmt. Die bisherige Geschichte der Videospiele sollte allerdings in ihren Höhepunkten für ausreichend Selbstbewusstsein des Spieleliebhabers gesorgt haben, gerade in diesem speziellen Punkt, der elektronische Unterhaltung so vollkommen einzigartig macht, entgegen aller Befürchtungen keinen Mangel sondern -- gerade auch künstlerisches -- Potential zu erkennen.
 
Blickt man jedoch in der Euphorie dieser Feststellung auf die Landschaft der elektronischen Spiele, wie sie sich gegenwärtig darstellt, bleibt man vor einer gewissen Ernüchterung nicht bewahrt. Wo sind denn -- unter der gewaltigen Masse an Mittelmaß -- die Spiele, die fähig wären, den großen Anspruch einzulösen, Kunstwerk zu sein? Auf der einen Seite finden sich Titel wie GTA4 oder Bioshock, die sehr gekonnt eine eigene, anspruchsvolle Welt erschaffen und dafür zurecht hoch gelobt wurden. Daneben gibt es Spiele,  beispielsweise von Sid Meier oder auch Will Wright, deren innere Spielmechanik so ausgefeilt ist, dass man allein dies als bewunderswerte Leistung anerkennen muss. Wo aber sind die anspruchsvollen Titel, die sich auf das Alleinstellungsmerkmal des Mediums, die Interaktivität, konzentrieren und hier neue, innovative Wege gehen? Spiele, die komplexe, intelligente Geschichten fern von pubertären Heldenphantasien auf eine Art und Weise erzählen, die im Kino nicht erlebt werden kann?

Noch ist das Medium auf fatale Weise Gefangener der jugendlichen Zielgruppe. Egal, wie spektakulär Grafik und Zwischensequenzen des neusten Schlachtenepos inszeniert werden, hier wird das Kino mit seinen Möglichkeiten des genauen Timings und einer über beinahe hundert Jahre hinweg entwickelten Bildsprache immer überlegen bleiben. Will das Computerspiel als Kunstform ernst genommen werden muss es seinen immer älteren Spielern folgen und selbst erwachsen werden. Vor allem aber muss es endlich selbstbewusst eigene Wege gehen!

Armin Luley 19 Megatalent - 13655 - 23. Mai 2009 - 10:44 #

Schöne Kolumne.

Computerspiele sind imho keine Kunst, sondern gerade mal Kunsthandwerk. Spiele sind wesentlich stärker von Finanzinteressen und Ausrichtung auf einen breiten Markt getrieben als andere Branchen. Ein Spiel wie GTA 4 mag einen sarkastischen Blick auf eine moderne Gesellschaft werfen, aber das kann auch eine Fernsehreportage. GTA ist in erster Linie ein Unterhaltungsprodukt, darauf bedacht den Menschen zu gefallen. Kunst ist aber immer auch unbequem. Das wird man bei Spielen nicht finden, denn was unbequem ist, wird niemand ernsthaft zu Ende spielen. Beim Spielen geht es um die Identifikation des Spielers mit dem Spiel und der darin auftretenden Figuren. Ein wesentlicher Anspruch an moderne Spiele ist, daß der Spieler möglichst große Selbstbestimmung über das Bildschirmgeschehnis hat. Das beißt sich in 90% der Fälle mit einer künstlerischen Botschaft. Spiele _können_ auch Kunst sein, aber meines Erachtens nur, wenn sie nicht mit Hauptaugenmerk auf Rentabilität entwickelt werden. Ich glaube auch nicht, daß ein 100-Personen-Projekt noch wirklich als Kunst durchgehen kann. Es gibt die eine oder andere Ausnahme, Grenzgänger, aber das Wesen der Spieleindustrie ist vorrangig konsumorientiert. Das entspricht nicht meiner Idee der Kunst.

Patrick 15 Kenner - 3955 - 23. Mai 2009 - 11:29 #

Einer ähnlichen Meinung bin ich auch. Spiele sind wie Filme und auch Bilder aus der Kunst, in erster Linie Unterhaltung mit eigenen Grenzen, die jedes Medium hat. Bis wir das Holodeck haben ist außerdem noch ein Weilchen hin.
Kunst als solche zu definieren ist schwierig.
Insbesondere in Berlin als Ost-West Schnittstelle zeigt auch wie kontrovers hier Kunst diskutiert wird. Ein Beispiel ist die HdK - Hochschule der Künste, die das Schauspiel als Kunstform sieht und dagegen die Ernst-Busch eher als Handwerk. Also selbst in schon längst etablierten Bereichen haben wir diese Diskussionen.
Was Kunst ist, soll die Zukunft uns sagen. Wir sollten erstmal den ersten Schritt gehen und Spiele am Computer, das Internet und vielleicht auch den Computer an sich als Medium in der Gesellschaft weiter verankern. Besser wäre der Titel: "Sind Spiele Kulturgut?"
Danach können wir uns gern darüber unterhalt was in der Branche Kunst ist.

Vanguard 13 Koop-Gamer - 1264 - 23. Mai 2009 - 12:33 #

Mit dem vorwiegend konsum- und gewinnorientiert hast du schon Recht. Nur das aus diesem Bereich sowieso keine Spiele kommen, die Kunst sein könnten.
Die kommen aus dem Indie-Bereich, kosten in der Regel wenig oder gar nichts.
Das Problem bei solchen Spielen ist oft, das sie mit dem Wunsch nach Spaß kollidieren, The Path ist ein aktuelles Beispiel dazu.

Armin Luley 19 Megatalent - 13655 - 23. Mai 2009 - 13:11 #

Das fällt für mich unter Kunst:

http://tale-of-tales.com/TheEndlessForest/

Vincent 15 Kenner - 3129 - 23. Mai 2009 - 16:51 #

Das hier auch:
http://hcsoftware.sourceforge.net/passage/

Dass Computerspiele keine Kunst, wegen der großen Entwicklerteams sein können, kann ich so (wie maxpower) nicht gelten lassen. Nur weil viele Menschen an dem Produktionsprozess beteiligt sind und ihre eigenen musischen Fähigkeiten einfließen lassen, kann das zwar bewirken, dass das Spiel weniger den Vorstellungen des Kreativ Direktors entspricht, aber auf keinen Fall zwangsläufig die Qualität dessen ursprünglicher Idee vermindern.
Ein viel größeres Probleme sehe ich hingegen (wie maxpower) bei der aufgezwungenen Marktkonformität, welche die großen Firmen zwingt Spiele nach einem festgefahrenen Muster entwickeln zu müssen, um finanziellen Erfolg zu erreichen, was wiederum damit zusammenhängt, dass die meisten Menschen es dem Medium eh nicht zutrauen wahre Kunst oder auch richtige gesellschafts- oder politkritische Spiele zu entwickeln, sondern Unterhaltung fordern

Name 23. Mai 2009 - 11:32 #

hi maxpower, cool dass du dir darüber gedanken machst.

was genau kunst ist, ist halt relativ.

einerseits lässt sich argumentieren, dass uns jedes spiel auf seine eigene (mehr oder wenige coole, aber auf jedenfall) subjektive art eine bestimmte welt erklärt.

und was soll kunst anderes sein, als eine subjektiv vermittelte wirklichkeit? natürlich sind games kunst!

in diese definition passt demnach auch hollywood kino, á la x-men 5, oder matrix 4. und auch wenn die ganze massenware schrott ist, denkt man danach eventuell doch über manche bilder und eindrücke dieses schrottes nach - ist also in einem weiteren sinne _inspiriert_.

@armin: kunst, die nicht massenkonsum-orientiert ist, ist natürlich auch kunst, bloß weniger erfolgreich. jeder künstler lebt doch von anerkennung (telefonier-gekritzel ausgeschlossen?!).

KUNST die auf anerkennung verzichtet, bietet zu der eben genannten einen gegenpol. doch wann wird der künstler dann zu einem für andere wahrnehmbaren künstler??? wenn er eine rolltreppe anfässt, eine salamischeibe aus dem kühlschrank holt? oder muss es doch ein abgeschnittenes ohr sein?

diese definition ist noch viel breiter, als eine massen-kunst rechtfertigende definition!

fazit: ich würde kunst nicht als etwas bezeichnen, dass sich mit objekten beschäftigt, sondern vielmehr mit interaktion zwischen (von mir aus gerne auch abstrahierten) subjekten.

ich sehe spiele als etwas künstlerisches an, weil sie mich beeinflussen. ob sie das in einer guten oder schlechten weise tun kann mir wohl keiner sagen. die art der beeinflussung bezweifele ich manchmal selbst, zb, wennn ich mir nach ausgehnten diablo 2-sessions frage, was meine kippenschachtel wohl für status-werte hat. :-)

scoutee

Name 23. Mai 2009 - 12:08 #

Also das Wort Kolumne ist hier wohl etwas falsch oder? So eine lange Kolumne habe ich noch nie gesehen, ist wohl eher ein Artikel zu dem Thema. Gefällt mir ansich ganz gut ist mir aber zu trocken und oberflächlich geschrieben. Trotzdem weiter so!

Vanguard 13 Koop-Gamer - 1264 - 23. Mai 2009 - 12:26 #

Das nennst du Lang?
Inwieweit hat ob es ein Kolumne ist oder nicht überhaupt mit deren Länge zu tun?

Stefan Schmitt 12 Trollwächter - 984 - 23. Mai 2009 - 12:37 #

Zugegeben, wir befinden uns hier nicht in einem Printmedium, aber trotzdem sind die Begrifflichkeiten hier nicht groß anders. Ich darf also Wikipedia kurz zitierten:

In den Printmedien steht der Begriff vor allem für eine journalistische Form. Es handelt sich um einen kurzen Meinungsbeitrag, der sich meist über nicht mehr als eine Zeitungsspalte erstreckt.

In einer Zeitungsspalte kannst du eventuell die ersten zwei Absätze einbringen, mehr jedoch nicht. Auch vom Stil her finde ich, dass eher sachlich an das Thema herangegangen wird und es sich mehr um eine Diskussion als um eine Meinung handelt.

Robert Stiehl 17 Shapeshifter - 6035 - 23. Mai 2009 - 17:58 #

Dem kann ich nur zustimmen. "Kolumne" ist schlichtweg falsch.

Stefan Schmitt 12 Trollwächter - 984 - 23. Mai 2009 - 12:18 #

Mir ist es eigentlich egal, ob Videospile Kunst sind oder nicht. Manchmal denkt man: Das ist schön, super und vielleicht denkt man dann "ja, das ist Kunst", aber wirklich wichtig finde ich das nicht. Die Spiele sollen gut aussehen und Spaß machen - Unterhaltung pur. Ob ich wirklich viel mehr Anspruch will, weiß ich nicht. Hier gehts schließlich ums Spielen und nicht um irgendetwas anderes - meine Meinung.

Ulk 13 Koop-Gamer - 1598 - 23. Mai 2009 - 12:36 #

Diskussionen über das Für und Wider der Einstufung von PC- und Konsolenspielen als Kunst halte ich für reichlich substanzlos, wenn nicht einmal eine rudimentäre Definiton des Begriffes dargelegt wird. Natürlich - er ist relativ; wer die eigenen Gedanken aber nicht mit einer ungefähren Erklärung dessen, was er eigentlich als Kunst begreift, unterlegt, der kann sich nicht nachvollziehbar zur Thematik äußern.

Und was ist nun Kunst? Vielleicht die Übermittlung von Emotionen und Gedanken über ein Trägermedium? Der Definition nach begreife ich Filme, Musik und Bücher als Kunst, und sei es auch "nur" die Kunst, mir Freude zu bereiten. Aus dieser Perspektive würde ich Spiele durchaus auch als Kunst betrachten, und wenn auch viele weder Spaß machen noch etwas zu sagen haben, gibt es doch genug Beispiele, bei denen man um diese Einstufung nicht herumkommt.

BioShock wurde bereits angesprochen. In der Gestaltung der Stadt am Grund des Meeres sicher ein Kunstwerk, aber auch darüber hinaus sehr interessant. Wer sich ein wenig mit dem gedanklichem Konstrukt hinter dem Spiel, nämlich dem Objektivismus von Ayn Rand, beschäftigt, und ihn im Spiel bewusst durch die Interaktivität erlebt - der kann daraus wesentlich mehr als einfachen Spaß, vielleicht auch was für's Leben gewinnen. Kunst eben. :)

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 23. Mai 2009 - 15:53 #

Schöne Kolumne, der Text geht nur sofort los, ohne Einleitung, ich hätte mir gerne 1-2 Sätze vornedran gewünscht welche die Motivation, oder die Notwendigkeit hinter dem Text begründen.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 23. Mai 2009 - 16:40 #

Also spiele wie Okami oder Flower sind für mein verständniss schon kunst (auch vom herkömmlichen verständniss her).

Vincent 15 Kenner - 3129 - 23. Mai 2009 - 16:51 #

Das herkömmliche Verständnis reduziert Kunst dann deiner Meinung nach auf Malerei bzw. Bildende Kunst, oder? Das ist natürlich so nicht richtig.
Flower löst sich von einer Reihe spieltypischer Eigenschaften, die es erschweren Spiele als Kunst zu bezeichnen. Okami dagegen ist ein ganz gewöhnliches Action-Adventure mit besonderem Grafikstil.

Noir 15 Kenner - 2711 - 23. Mai 2009 - 16:58 #

Nicht nur Malerei ist Kunst. Ich denke fast jedes "Kind" versteht unter Malen und Zeichen, sieht Gemälde als Kunst an - Doch Kunst ist eben viel mehr als Farbe und Pinselstriche.

Der Text zieht einen tatsächlich sofort ins Thema rein; Ich muss aber sagen, dass ich das gut finde und gleichzeitig bestätigen, dass auch ich einige Spiele für Kunstwerke halte, eben immer dann, wenn ich mit einem "Wow" aus der Sache rausgehe oder drinstecke ;) Begeisterung und Kunst hängt für mein Verständis unmittelbar zusammen.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 23. Mai 2009 - 17:12 #

sagen wir mal so die malerei und die bildene kunst nehmen nach allgemeinem verständniss im gesamtbereich kunst einen besonderen stellenwert ein.
Computerspiele nehmen eher den stellenwert von filmen ein und ich behaupte einfach mal ein filmexperte gilt im allgemeinen nicht gleichzeitig als kunstexperte =)

Das ist nicht unbedingt meine meinung aber ein computerspiel oder film wird niemals den künstlerischen stellenwert wie die mona lisa erreichen.
Also ja meinem verständniss nach reduziert das allgemeine kunstverständniss sich auf malerei bzw bildene künste bzw wird diesen immer einen höheren wert zuordnen.

Patrick 15 Kenner - 3955 - 23. Mai 2009 - 17:32 #

Hm Filmtechnisch fallen mir drei Szenen ein, die an Mona Lisa rankommen: Zwei mal Charlie Chaplin zwischen den Zahnrädern und die Rede beim großen Diktator. Dann natürlich Metropolis. Beides Filme mit starker Aussagekraft und gesellschaftlicher Kritik.

Robert Stiehl 17 Shapeshifter - 6035 - 23. Mai 2009 - 18:38 #

Dem Artikel mangelt es an Zeichensetzung. Außerdem ist der nachfolgende Satz in sich schlicht unverständlich: "Die bisherige Geschichte der Videospiele sollte allerdings in ihren Höhepunkten für ausreichend Selbstbewusstsein des Spieleliebhabers gesorgt haben, gerade in diesem speziellen Punkt, der elektronische Unterhaltung so vollkommen einzigartig macht, entgegen aller Befürchtungen keinen Mangel sondern -- gerade auch künstlerisches -- Potential zu erkennen."

Name 23. Mai 2009 - 18:02 #

Armin schrieb: "Kunst ist aber immer auch unbequem."

Also dem muß ich widersprechen. Das ist zwar *deine* Meinung, aber definitiv nicht so. Kunst ist vieles, kann auch unbequem sein, muß sie aber nicht. Warum darf Kunst keinen Unterhaltungswert haben? Gerade GTA4 halte ich schon für ein Kunstwerk, das dieser Definition entspricht...denn Niko Bellic ist, und das wird einem spätestens klar, nachdem man seinen Cousin aus der Klemme "gehauen" hat, ein Soziopath. Und mir persönlich widerstrebt es einen Soziopathen zu spielen. Im weiteren Verlauf muß man sehr moralisch fragwürdige Entscheidungen treffen, die für mich als Spieler sehr unbequem sind und bei mir innerlich Widerstreben gegen das Spiel und den Charakter ausgelöst hat. Aber dennoch möchte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. SAW guckt man ja auch, um zu wissen wie es ausgeht, obwohl eklig ist...

Vincent 15 Kenner - 3129 - 23. Mai 2009 - 18:48 #

Nachdem man (ohne tieferen Sinn und ohne von dem Spiel irgendwelche Denkanschübe in Sachen moralisches Handeln zu bekommen) unzählige Gegner erschossen hat, wird dem Spieler mit großer Inszenierung die Verantwortung über ein einziges Menschenleben auferlegt. Diese Entscheidungen dem Spiel gutzuheißen sind für mich nicht vollziehbar.
Weiterhin finde ich, dass Rockstar Nikos soziopathisches Handeln die ganze Spielzeit über mithilfe des Kriegstraumas rechtfertigt.
Da GTA IV fast ausschließlich mit Stereotypen arbeitet und die Story weit weniger tief ist als die meisten besseren Hollywoodfilme, sehe ich es auch nicht als eine großartige Gesellschaftskritik.

Armin Luley 19 Megatalent - 13655 - 24. Mai 2009 - 9:02 #

In meinen Augen ist Kunst immer auch der Versuch einer Erklärung unserer Welt, aus der Sicht des Künstlers. Sie liefert im besten Fall einen neuen Blickwinkel auf manche Erscheinungen unserer Welt. Kunst trägt damit imho zur Meinungsbildung bei. Bislang gab es nur wenig Spiele, die mich über den reinen Spielvorgang hinaus wirklich beschäftigt haben. Eine Hand reicht bei mir vollkommen aus, um die alle aufzuzählen. Ob ich auch nur eines von denen als Kunst bezeichnen würde, bin ich mir nicht sicher.

Warum ich nicht glaube, daß ein 100-Personen-Projekt tatsächlich Kunst sein kann? Weil es nur wenige Designer gibt, die ihre Visionen bis ganz unten durchdrücken können und man im Team aber immer Kompromisse eingeht. Das widerspricht für mich dem Grundsatz der künstlerischen Vision. Viele Köche verderben den Brei und man hat plötzlich ein Konglomerat an Ideen. Rembrandt hat natürlich Auftragsarbeiten gemacht. Trotzdem hat er sich bei seiner Gestaltung nicht reinreden lassen, mit dem Resultat, daß sein Auftraggeber ihn nicht bezahlt hat und er letztlich verarmt gestorben ist. Das wird es bei Spielen wahrscheinlich niemals geben, da ein Entwickler gar nicht die Vertriebsstruktur aufbauen könnte, um notfalls sein Produkt auch allein vertreiben zu können. Publisher bestimmen in der Regel mit, um was es geht, mit Verweis auf Verkaufsstatistiken. Oft beanspruchen sie vor Vertragsabschluß auch die Markenrechte, gerade bei kleineren Entwicklern.

Name 23. Mai 2009 - 19:21 #

Gta IV ist mit Sicherheit absolut keine Kunst. Das ist doch blödsinn hier jetzt jedes Spiel mit Kunst zu betiteln. Klar solche Titel wie "Flowers" sind Kunst... vielleicht mehr Kunst als wirklich ein Spiel.

Kunst ist für mich auch noch die Silent Hill Serie zumindest bis Teil 4. Diese Art, das Design, die unglaublich kreativen Monster, Die erzählweise etc. das Spiele habe ich nur deshalb gespielt den spielerisch ist es ja eher mau.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11729 - 23. Mai 2009 - 23:06 #

Ausgezeichneter Text! (wobei der Begriff Kolumne eher nicht passt).

"Will das Computerspiel als Kunstform ernst genommen werden muss es seinen immer älteren Spielern folgen und selbst erwachsen werden."

Ich denke dieser Satz umfasst die wichtigste Aussage mit dem sich Videospiele momentan konfrontieren müssen. Schließlich sind nun genug Spieler erwachsen geworden und warten auf den nächsten Schritt in der Evolution der Videospielgeschichte - anspruchsvolle Spiele für Erwachsene mit thematisch und moralisch wichtigen Inhalten die der Film nicht produzieren kann!

In den nächsten Jahren denke ich wird der Markt für "Erwachsenen-Spiele" groß genug werden um wirtschaftlich rentable Kunstwerke für ältere Menschen zu ermöglichen bzw. werden früher oder später Künstler in den Vorschein treten Kunst mit diesem neuen Medium zu erschaffen.

In naher Zukunft werden die modernen Medien klassische Kunstwerke wie Bilder, Theateraufführengen etc. ersetzen. Schließlich denke ich, dass kein Medium umso mehr geeignet ist um Botschaften zu transportieren.

Ich bin schon gespannt was uns erwarten wird!

Trax 14 Komm-Experte - 2505 - 24. Mai 2009 - 7:29 #

@Nedted: Deine Vertrauen möchte ich auch gerne haben. Ich glaub' kein Stück mehr daran, dass sich der Markt in Richtung "erwachsene Spiele" entwickeln wird.
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich hab' die Fortsetzungen von alten Games oder Reihen mittlerweile satt.
Ich will einfach wieder neue Szenarien mit unverbrauchten Storys oder Charakteren sehen und nicht immer wieder die gleichen Gesichter nach einem erfolgreichen Grafikupdate.
Vor allem möchte ich gerne komplexe Geschichten, die den Spieler mitreißen. Ein weiterer Punkt für mich sind tiefgründige Charakteren, die wirklich etwas darstellen und ausdrücken.
Es gibt immer mal wieder ein paar aktuelle Titel, die mich interessieren, aber insgesamt gesehen ist das ein verschwindend geringer Anteil...
Darum steht bei mir auch keine der 3 tollen "Next-Gen" Konsolen im Haus (Irgendwann hol' ich mir sicher eine PS3, aber erst dann wenn sie wesentlich preiswerter geworden ist).

rkunit 13 11 Forenversteher - 591 - 24. Mai 2009 - 11:23 #

Computerspiele sollen Unterhalten...nicht mehr und nicht weniger...sie sollten wie Filme gleichzusetzen sein...leider werden heutzutage Computerspiele mit Terrorausbildungslager gleichgesetzt...hallo...da sollte mann sich mal gedanken drüber machen...hier jedes Jahr Schützenfest , Ausbildung an einer realen Waffe und auf der anderen Seite Lanparty verbot...verrückte Welt!!
Ich bin für mich selbst verantwortlich...was ich ess ..was ich spiel...oder welchen Verein ich beitrete...mich muss mann zur Verantwortung ziehen oder meine Eltern wenn was schief Läuft,kein Medium...aber wen erzähle ich das....Charakter frage ..ganz klar..ciao

Name 24. Mai 2009 - 20:49 #

also, ich erklär euch jetzt mal was kunst ist:

- kunst muss älter als 50 jahre sein

- kunst muss auf leinwand sein

- kunst muss realistisch sein.

klar?

mal ehrlich, wer so eng denkt, der soll seinen teller mal ausnahmsweise nicht leer essen, sich mit seinem mikro-geist auf seine mahlzeit stellen (die sonst früher oder später eh im klo landet), und mal über seinen eigenen tellerand gucken!

was ist denn nun kunst? vor allem alles das was neu ist!

dazu zählen auch computerspiele:

- bullet-time bei max-payne

- mechanik wie bei world of goo

- oder physik wie in crysis

- etc. etc.

innovation belebt unsere kultur, ganz gleich welche form sie hat. auch massenware wie assasins creed ist mit seinen realistischen städten ist innovativ und künstlerisch. und überhaupt:

erwachsenenspiele? wtf? ist tetris ein erwachsenenspiel? man sollte spiele imho eher in dumme und weniger dumme spiele splitten. sind die ziele leicht zu erreichen, bzw die wege die man dorthin gehen soll beschränkt, desto dümmer! erst die vielfalt an lösungswegen geben spielen imho einen reiz. und ein spiel mit einer solcher vielfalt unter all den anderen existierenden spielen auf den markt zu bringen, das ist auch eine kunst!

scoutee

Nicol_Bolas 12 Trollwächter - 831 - 25. Mai 2009 - 1:58 #

Da hier öfter gefragt wird, was denn Kunst sei; Wiki sagt:

"Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist. Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selber sein."

Damit können Computerspiele Kunst sein. Es sind Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit, die auf Wissen, Vorstellung etc. begründet sind. Ebenso das Ende eines kreativen Prozesses. (Das mit der Funktion ist etwas schwierig zu beurteilen...)

Das gilt für das gesamte Spiel, aber auch für Einzelteile wie die Story, Filmsequenzen oder dargestellte Hintergründe.

Und da Kunst von Können kommt, kann sogar das Spielen eines Spiels Kunst sein. Ich schaue da besonders auf die WC3-Spieler, die mit 300 Tastenanschlägen in der Minute auf dem Keyboard Klavier spielen.

Just my 2 eurocent...

Armin Luley 19 Megatalent - 13655 - 25. Mai 2009 - 22:59 #

Diese Definition träfe genau genommen auch auf die Relativitätstheorie von Einstein zu.

Patrick 15 Kenner - 3955 - 25. Mai 2009 - 8:02 #

Man kann Spiele nicht einfach so als Kunst bezeichnen und schon gar nicht einzelne Szenen oder Mechaniken. Innovativ ja, künstlerisch nein. Wenn die BulletTime Kunst ist dann wäre der Film rund um Neo auch Kunst oder ein Pinselstrich auf einem Gemälde wäre dann ja auch Kunst und der Rest nicht?
Innovation ist nicht gleich Kunst.

Ausnahme für einzelne Bereiche eines Spiels als Kunst zu bezeichnen, wäre ein Bild auf das Gezielt hingearbeitet wird. Jenes muss nicht plump das Ende sein aber dies ist in Spielen nicht zu erkennen bzw. diese Tiefe ist bei Spielen mir nicht untergekommen.

Es gibt auch Medien, die keinen künstlerischen Anspruch haben, das Radio zum Beispiel. Um auch mal ein Gegenbeispiel zu nennen. Ich finde die Diskussion um den Künstlerischen Anspruch etwas zu Früh. Zumal wir, wie auch oben beschrieben nur eine geringe Gesellschaftliche Akzeptanz haben.

Wenn man sich Beispiele aus der Vergangenheit anschaut, dann stellt man fest, dass man vor allem Zeit brauch um Kunst im jeweiligen Medium zu definieren und hier sind wir bei Spielen noch Jahrzehnte entfernt. Es gibt die ersten abstrakten Ansätze die Kunst unter anderem ausmachen, aber es sind eben nur Ansätze. Unser Medium ist gerade mal knapp 30 Jahre alt. Gibt ihm noch ein bisschen Zeit und arbeitet an der Akzeptanz, dass Spiele Kulturgut sind. "Time will Tell" was Kunst sein soll.

Spiele pauschal jetzt schon als Kunst zu bezeichnen würde bedeuten, dass auch das Internet, Farbfernsehen und andere Entwicklungen der letzten Jahrzehnte sich dieser Diskussion stellen müssten.
Die wiederum sind erstmal zufrieden damit als Medium soweit anerkannt zu sein und das sollte wir auch tun.

Und zum Beitrag davor Klavierspieler können aber eigene Lieder schreiben und damit ganz Geschichten erzählen. WC3 bedeutet geh nach X und töte Y. Das ist ein Schema und fällt daher unter leistungsorientierten Sport und nicht unter Kunst.

Eine sehr pathetische Art und Weise Spiele zu behandeln.

Name 25. Mai 2009 - 14:22 #

In diesem Kontext ist es vielleicht angebracht einmal diesen englischsprachigen Blog hier zu empfehlen, in dem Spiele, egal ob Konsole oder PC oder ob sie alt sind, als Kunstwerke besprochen werden: metavideogame.wordpress.com/

Ein zufällig entdeckter Blog, der mir sehr gefällt, der auch journalistischen Ansprüchen mit Leichtigkeit genügt und dennoch zum Mitdiskutieren einlädt.

scoutee 03 Kontributor - 7 - 26. Mai 2009 - 8:07 #

ich weiß, langsam wirds hier spitzfindig, dennoch: :-)

@patrick:

zum thema medien:
fernsehen oder radio an sich behaupten natürlich nicht kusnt zu sein. das behauptet mein pc-bildschirm aber auch nicht; hier kommt es doch auf die inhalte an!

und wie kann denn etwas kulturgut, aber gleichzeitig keine kunst sein? was soll denn matrix sein, wenn nicht kunst? nur weil etwas unterhaltungswert hat, ist es keine kunst? wehe dir du findest goethe spannend, oder wie?

und bei wc3 kommt es mit sicherheit nicht darauf an, zu x zu gehen, um y zu töten. auf diese weise kann man eh alles beschreiben. rembrandt ist auch nur zu leinwand x gegangen um bild y zu malen. das ist doch viel zu stumpf! erst wenn man die zwischenschritte wahrnimmt, lässt sich doch das einzigartige, originale erkennen.
bei wc3 sollte deshalb betrachtet werden mit welcher strategie y getötet wird. wenn diese strategie neu ist, ist der gamer in diesem moment einzigartig, so wie auch ein komponist einzigartig ist - die noten werden in diesem fall zu klicks und das match zu einer kür.

was ich mit diesem beispiel sagen will, ist, dass nicht nur die zerstörte base von player2 betrachtet werden soll, sondern die _form_ des prozess, der dieses bild ermöglicht hat. erst durch diese sicht lassen sich neue inhalte und künstler erkennen.

grundsätzlich will ich eigentlich nur sagen, dass man nicht son schiss vor dem begriff kunst haben sollte. jeder ist ein künstler, na und? wem solls schon schaden. "kunst" ist doch keine medaille oder ein pokal. eine solche haltung schafft doch nur distanz zwischen otto, heinz, stefan und dem "künstler" (der entweder wahnsinnig oder genial sein MUSS). ein bißchen weniger reaktionär bitte! :-)

Name 26. Mai 2009 - 21:12 #

Ich versuchs mal für mich persönlich schnell auf den Punkt zu bringen:

Computerspiele werden normalerweise nicht geschaffen, um einen Einfluss auf den Zeitgeist oder die Gesellschaft auszuüben (wohl ein Merkmal hoher Kunst). Sie sind primär zum Entspannen geeignet (in einem gewissen Sinne und Maß ist „Unterhaltung“ übrigens aller Kunst gemeinsam).
Dennoch benötigen die einzelnen Elemente künstlerisches Können und auch ein gelungenes oder innovatives Design verlangt Kreativität und Geschick (so merkt man z.B. in seinen Vorträgen auf Youtube, dass Will Wright auch ein hervorragender Wissenschaftler sein könnte, jedoch Spiele entwickelt).

In diesem Sinne ist es absurd, Spiele nicht unter dem Aspekt Kunst untersuchen zu können. Es liegt jedem frei, es mindere oder gar schädliche Kunst zu nennen. Aber letztlich kommt es nicht darauf an, wie anerkannt eine Kunst ist, und Kritik wirkt sich häufig nur positiv auf die Weiterentwicklung eines Bereiches auf, sodass Computer- und Videospiele zumindest als „werdende“ Kunst jede Beachtung verdienen dürften.

Gamebanker 11 Forenversteher - 520 - 27. Mai 2009 - 9:11 #

Kunst - die einfachste Definition ist:

Kunst ist, was gefällt.

Kunst wird dazu erhoben Kunst zu sein. Entweder wird dies durch einen einzelnen gesteuert, der andere Mitstreiter sucht, die ihm beipflichten, oder aber eine bestimmte Gruppe erhebt das Objekt zur Kunst.

Eine allumfassende Definition gibt es aus meiner Sicht nicht dazu.

Thema Spiele:

letztlich liegt es also im Auge jedes einzelnen Betrachters, ob ein Spiel ein Kunstobjekt ist. Wenn eine größere Anzahl von Leuten der selben Meinung ist, dann kann jederzeit auch ein Spiel zur Kunst erhoben werden. Die Kritiker werden narürlich monieren, dass sich auch ein Spiel an gewissen Kriterien messen lassen muss. Nein!!!

Der bloße Ausruf - Spiel XYZ ist eine neue Kunstform - reicht hier vollkommen aus.

Klingt einfach, ist einfach. Am besten mal ausprobieren.

P.S. Man kann am Ende alles zerreden, aber Beuys Fettecke ist bis heute in jedermanns Kopf (hoffe ich doch wenigsten). Uund hier läßt sich ja auch wahrlich streiten, ob dies Kunst ist oder nicht.

scoutee 03 Kontributor - 7 - 27. Mai 2009 - 23:34 #

*signed@gamebanker

die arme Putzfrau :-)

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