BlizzCon: Handel und das Auktionshaus in Diablo 3

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Martin Lisicki 35854 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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23. Oktober 2011 - 17:09 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Senior Game Designer Andrew Chambers erklärte während der BlizzCon den Lebenszyklus von Gegenständen im Vergleich von Diablo 3 zum Vorgänger. Dabei geht er auf die unterschiedlichen Händler ein, die ihr in den Städten vortrefft und erklärt dessen Fertigkeiten. Jay Wilson, Game Director von Diablo 3, geht auf den Handel von Gegenständen und das Auktionshaus ein.

Während ihr in Diablo 2 eure Gegenstände größtenteils beim Händler zu Gold gemacht habt oder diese an andere Spieler getauscht habt, stehen euch in Diablo 3 weitaus mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Zunächst habt ihr bei der Mystikerin die Möglichkeit, Gegenstände zu verzaubern, um sie noch mächtiger zu machen. Die Art der Verzauberung könnt ihr euch aussuchen, und somit bestimmte Attribute eures Charakters verstärken, die Höhe des Bonus ist jedoch zufällig. Ihr könnt aber auch den Juwelier aufsuchen, um euren Gegenständen Sockel zu geben oder Steine wieder aus Sockeln herauszuholen. Außerdem fertigt der Juwelier aus drei Edelsteinen gleicher Qualität einen der nächstbesseren Qualität an, was ihr im Vorgänger mit dem Horadrimwürfel konntet. Beim Schmied könnt ihr eure Gegenstände reparieren lassen, aber auch Gegenstände in Handwerkswaren zerlegen lassen. Mit diesen könnt ihr nämlich in Diablo 3 mächtige Gegenstände herstellen. Dafür findet ihr in der Spielwelt Rezepte -- bei Rüstungssets reicht es, das Rezept zu finden, um alle Teile des Sets herzustellen. Die Händler leveln mit euch, und bieten euch entsprechend immer Gegenstände an, die für euer Level angepasst sind. Es lohnt sich also, diese regelmäßig aufzusuchen.

Game Director Jay Wilson erklärte im Anschluss, wie das Handeln in Diablo 3 funktionieren soll und geht dabei detaillierter auf das Auktionshaus ein. Der Tausch von Gegenständen ist ein essentieller Bestandteil des Spiels, und während es in Diablo 2 noch sehr umständlich war, einen Handelspartner zu finden, der genau das Item verkauft, dass ihr brauchtet, ist dies durch die Implementierung des Auktionshauses stark vereinfacht. In diesem gibt es etliche Filter, in denen ihr genau einstellen könnt, was für Eigenschaften für euch wichtig sind. Eine intelligente Suchmaske ermöglicht euch, schnell Gegenstände zu finden, die nützlich für eure Charaktere sind. Jeder Gegenstand wird für Gold und echtes Geld verkaufbar sein, auch Gold selbst. Stapelbare Gegenstände können in der aktuellen Beta-Phase noch nicht verkauft werden, zum Launch des Spiels wird dies aber auch möglich sein. Während eure ersten Verkäufe keine Gebühren kosten werden, müsst ihr euch darauf einstellen, für größere Versteigerungen auch Gebühren an Blizzard zu zahlen. In welcher Höhe diese ausfallen, wurde von Wilson jedoch nicht genannt.

Der nächste Beta-Patch sollte in den nächsten Tagen auf die Server gespielt werden, dieser erhält neben vielen Klassen-Anpassungen auch bereits einige zusätzliche Features des Auktionshauses.

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 23. Oktober 2011 - 17:21 #

Dabei geht er auf unterschiedlichen Händler ein, die ihr in den Städten vortrefft und erklärt dessen Fertigkeiten.

bitte ändern in:

Dabei geht er auf die unterschiedlichen Händler ein, die ihr in den Städten antrefft und erklärt deren Fertigkeiten.

Kriesing 19 Megatalent - - 14073 - 23. Oktober 2011 - 17:50 #

Dieses Auktionshaus ist Geldmacherei und hat einen ähnlich bitteren Beigeschmack wie bei WoW. Klar werden Items wenn nicht legal möglich irgendwie illegal gehandelt. Aber wenn man schon eine Plattform einrichtet dann doch bitte nur gegen Gold und nicht gegen echt Geld.

Martin Lisicki Redakteur - P - 35854 - 23. Oktober 2011 - 18:08 #

Das Auktionshaus hat WoW einen sehr positiven wirtschaftlichen Aspekt hinzugefügt, und viele Spieler hatten sehr viel Spaß damit. Bei Eve Online hat das Team einen Wirtschaftsexperten im Team, der sich um nichts anderes kümmert als eben um die Wirtschaft im Spiel in Balance zu halten.

FliegenTod 12 Trollwächter - 1143 - 23. Oktober 2011 - 20:21 #

Bei WOW wird aber nicht mit echtem Geld und bei EVE nur über Umwege gehandelt. Der Kommentar bezog sich doch auf den Echtgeldhandel und sollte wohl kaum eine Ablehung gegenüber Auktionshäuser sein.

falc410 14 Komm-Experte - 2354 - 23. Oktober 2011 - 22:27 #

In jedes MMORPG gehört ein Auktionshaus das allerdings rein auf Spielwährung basiert - alles andere zerstört ja die virtuelle Wirtschaft.

Ganz davon abgesehen sehe ich Diablo 3 weder als ein MMORPG noch sehe ich die notwendig eines Wirtschaftssystems und das man dafür noch echtes Geld bezahlen soll halte ich wirklich für Abzocke. Wer verdient sich denn ne goldene Nase dran? Und wer sagt das nicht später Blizzard heimlich Unique Items einstellt und dann doppelt abkassiert?

Vermarkten werden sie aber ähnlich wie in EVE das sich ein Hart IV Empfänger ein bisschen was dazu verdienen kann wenn er 24x7 Diablo 3 zockt und seine Items im AH verkauft anstatt arbeiten zu gehen. Da freuen sich sicher schon viele drauf.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 24. Oktober 2011 - 20:20 #

Das ist so als wenn sich Fußballvereine durch Fanartikel finazieren würden, genauso wie Rockstars.
Ich kenne sogar Leute die sich die Monatsgebühren bei WOW so verdienen.
Ist aber auch ein jammer mit der Marktwirtschaft, wo es Kaufsüchtige, Spielsüchtige und leute mit viel Geld aber wenig Zeit gibt.
Sollen wir jetzt wieder nur Wertmarken bekommen oder den Soziallismus einführen, damit es nicht so ausufert?

Kriesing 19 Megatalent - - 14073 - 24. Oktober 2011 - 16:20 #

Danke an FliegenTod. Du hast meinen Kommentar in der Tat klarer wiedergegeben als ich selber.

Ich habe in der Tat nichts gegen Auktionshäuser an sich. Im Gegenteil ich begrüße es sogar, dass die Möglichkeit eingeräumt wird Items, Waffen, Rüstungen ect. zu tauschen oder zu verkaufen.

Was ich jedoch nicht gut finde ist die Tatsache das auch hier mit Realgeld gehandelt werden soll. Das schafft nämlich auch unlauteren Nutzern Möglichkeiten Realprofite zu erwirtschaften (Stichwort China-Farming). Deswegen sollte der gesammte Handel ausschließlich über Ingame-Währung (Gold) laufen.

Ob Blizzard für das bereitstellen dieser Handelsplattform von den Nutzern eine Realgeldgebühr nehmen würde, wäre dann ja eine ganz andere Sache.

Martin Lisicki Redakteur - P - 35854 - 24. Oktober 2011 - 18:40 #

Ich sehe diesbezüglich keinen bitteren Beigeschmack bei WoW. Das Gegenstände für Gold gehandelt werden, lässt sich nicht verhindern. Habe schon zu D2-Zeiten den einen oder anderen Gegenstand bei eBay zu Geld gemacht (nie andersrum ;)) - so gibt Blizzard den Usern nur eine offizielle und vor allem sichere und vertrauenswürdige Plattform dazu.
Das wird nichts an der Menge der "Chinafarmer" ändern, die es so oder so in jedem Spiel dieser Art gibt.

Anonymous (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 18:22 #

wird für Gold und echtes Geld verkaufbar sein, auch Gold selbst

wieso diese unterscheidung? wird hier ig-gold und irl-gold unterschieden? =.=

Martin Lisicki Redakteur - P - 35854 - 23. Oktober 2011 - 18:25 #

Ja - man kann bei Diablo 3 seine Items entweder für inGame Gold verkaufen oder aber für echtes RL Geld in Dollar/Euro verkaufen. Ebenfalls kann man im Spiel und völlig legal Spiel-Gold für echtes Geld kaufen und verkaufen.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 23. Oktober 2011 - 23:19 #

Knackpunkt wird also sein, ob man durch den Verkauf erspielter Gegenstände genügend Gold zusammenbekommt um z.B. ein komplettes Rüstungsset erstellen zu können, ohne das man dafür das Spiel dreimal komplett durchackern muss. Wenn man zu wenig Gold auf diese Weise zusammenbekommt nötigt Blizzard die Spieler geradezu echtes Geld einzusetzen. Ich bin mir auch ganz sicher, dass es ein Limit geben wird für den Tausch Gold-->echtes Geld. Denn sonst kommandiert China 100 Millionen Chinesen dazu ab Gold in Diablo 3 zu farmen bis ihnen Activision-Blizzard gehört.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6556 - 24. Oktober 2011 - 6:51 #

Ok, das Auktionshaus wird die Balance des Spiels auf eine harte Probe stellen:

Durch das "Gold kaufen" werden die Preise für Gegenstände im Spiel extrem nach oben gezogen. Dadurch wird allerdings auch der Verkauf eines solchen Gegenstandes sehr viel mehr einbringen. Auf einmal hat man also viel mehr Gold als von Blizzard für das entsprechende Level vorgesehen, wodurch das Spiel eventuell zu einfach wird.

Aber das wird man dann wohl alles noch sehen. Ich vertraue Blizzard jedoch genug dass ich denke die werden das schon sinnvoll balancen. Bisher war ich jedenfalls noch von keinem Blizzard Spiel enttäuscht, was man von anderen (EA) nicht behaupten kann.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 24. Oktober 2011 - 7:25 #

Solange ich die "Gebühren" auch in Ingame-Währung bezahlen kann kein Problem, dann wird das AH schon nicht mit sinnfreiem Tand voll gestopft...
Mir ist wichtig dass ich Prinzipiell alles ohne Zuzahlung von echtem Geld machen kann. Und da ich gegen jeden Art von Sammeltrieb immun zu sein scheine, hoffe ich mal dass Blizzard das Spielsystem nicht so umbaut dass es notwendig wird.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9795 - 24. Oktober 2011 - 19:46 #

kannste, nur musst du dich dann auf das gold-aktionshaus beschränken. da zahlst du auch keine gebühren. ist nur die frage, ob das dann nicht leergefegt wird von leuten die dort billig sachen abgreifen um sie für echtes geld wieder im geld-aktionshaus anzubieten.

Martin Lisicki Redakteur - P - 35854 - 24. Oktober 2011 - 18:42 #

Es gibt auch unterschiedliche AHs, die nicht miteinander verbunden sind. So haben die Hardcore-Spieler zum Beispiel ein komplett eigenes AH, wo man nur für inGame Gold handeln kann, und es besteht keine Möglichkeit, Items von Nicht-Hardcore-Charakteren auf Hardcore-Charaktere zu kopieren und umgekehrt.

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