Dota 2: Ausführliche Infos zum neuen Zuschauer-System

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6. Oktober 2011 - 22:20 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Im offiziellen Blog zu Dota 2 wurde gestern ein umfassender Artikel veröffentlicht, dessen Thema der neue Zuschauer-Modus ist. Eigenen Aussagen zufolge haben die Entwickler bereits jede Menge Feedback zu diesem erhalten, zudem wird der Modus sowohl in Bezug auf Live-Partien als auch in Hinblick auf gespeicherte Replays als wichtiger Bestandteil für die Dota-2-Erfahrung angesehen. Mit dem aktuellen Beitrag möchte man alle Interessierten nun einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen sowie einige der Features näher erläutern.

Für High-Level-Spieler sehen die Entwickler von IceFrog zwei Arten, wie diese User das Spectator-System nutzen werden (neben dem normalen Anschauen von Spielen zum reinen Vergnügen). Zum einen, um durch das Betrachten von Matches ihr Können zur verbessern. Andererseits, um kommentierte Partien innerhalb von Turnieren und Ligen anzuschauen. Im Großen und Ganzen sind die Spiel-Entwickler daher der Ansicht, dass die Möglichkeit der Match-Beobachtung genauso wichtig behandelt werden sollte, wie das Spielen des Titels. Daher existiert derzeit auch ein gut sichtbarer „Watch“-Button im Hauptmenü von Dota 2.

Wenn ihr euch selbst verbessern und Partien anderer Spieler ansehen möchtet, werdet ihr eine Reihe von Filtern verwenden können, die euch dabei helfen sollen, die für euch passenden Matches zu finden. Unter anderem werdet ihr nach solchen mit einem besonderen Helden, einem einzelnen User oder nach Spielern mit einem ganz bestimmten Fertigkeitslevel suchen können. Das ist zudem ein Bereich, der in Zukunft ebenfalls verbessert werden soll: Möchtet ihr beispielsweise einen neuen Helden erlernen, soll es euch leicht gemacht werden, jene Replays zu finden, die euch die Spielfigur rasch in den Griff bekommen lassen werden. Oder wenn ihr ein bestimmtes Team verfolgen möchtet oder das Spiel eures Freundes verpasst haben solltet – Dota 2 soll dies erkennen und euch zu den richtigen Wiederholungen leiten.

Als zweites Hauptmerkmal, das für jene Spieler gedacht ist, die durch das Anschauen von Matches (dazu)lernen möchten, ist der sogenannte „Spielersicht-Kamera-Modus“. Als Zuschauer wählt ihr in diesem Modus den Spieler einer Partie aus und erlebt selbige fortan aus seiner Perspektive – so, als ob ihr an dessen Computer sitzen würdet. Ihr werdet den Maus-Cursor des fremden Users und dessen Aktionen sehen, seine Arbeit mit der Kamera, das HUD, die Interaktion mit dem Benutzerinterface und so weiter. Auf diese Weise wollen euch die Entwickler die Möglichkeit bieten, genau sehen und nachvollziehen zu können, wie ein Spieler mit (sehr) viel Können ein Match bestreitet, was euch wiederum bei eurem eigenen Spielstil weiterhelfen könnte.

Im vorletzten Abschnitt geht es darum, dass aus verschiedenen Gründen auch das Betrachten von Turnierspielen verbessert werden soll. Das erste Problem in diesem Zusammenhang ist, dass die einzelnen Zuschauer keine gemeinsame Sicht auf das jeweilige Match haben, wodurch auch Unterhaltungen über das aktuelle Geschehen erschwert werden. In der Folge wurde bei IceFrog der „gezielte Kamera-Modus“ entwickelt, durch den versucht werden soll, dass die „intelligente“ Kamera sich stets in der richtigen Position befindet, um den Zuschauern die jeweils spannenden Situationen zu zeigen. Damit soll es ermöglicht werden, dass man sich zurücklehnen und entspannen sowie sich mit anderen Betrachtern unterhalten kann. Dass zudem jeder das Gleiche sieht – und nicht wie vorher, jeder etwas anderes –, soll ebenfalls zur einer besseren Zuschauer-Erfahrung beitragen.

Abschließend wird erläutert, dass auch die Kommentare zu einem Match in Zukunft anders gehandhabt werden. Ursprünglich war es so, dass die Partie und die Stimme des Sprechers getrennt voneinander verarbeitet und daher nicht zusammen mit dem eigentlichen Spiel aufgenommen wurden. Schaute man sich also zum Beispiel das spätere Replay eines Live-Matches an, gab es keinen entsprechenden Kommentar. Da dieser Umstand nach Meinung der Entwickler behoben werden sollte, wurde in Dota 2 eine vollständige Unterstützung für Kommentatoren integriert. Replays werdet ihr euch demnach so anschauen können, als wären sie Live-Partien, mit der gesamten Kamera-Arbeit und allen Erläuterungen des Sprechers. Sollte das Spiel in unterschiedlichen Sprachen kommentiert worden sein, werden diese ebenfalls in der Wiederholung enthalten sein.

Wer bereits jetzt einen Blick auf Streams oder Replays der Beta-Spieler werfen möchte, erhält auf der Website StreamDota2.com die Gelegenheit dazu.

Tom Teufel (unregistriert) 7. Oktober 2011 - 12:05 #

Hört sich gut an. Valve wagt mal wieder einen, sagen wir mal, unkonventionellen Schritt. Hat ja bis jetzt meistens geklappt.

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