Drakensang Online: Ab November als Verkaufversion im Handel

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5. Oktober 2011 - 12:11 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Das Unternehmen bitComposer Games – unter anderem Publisher von Stalker: Call of Pripyat und Jagged Alliance - Back in Action – gab heute bekannt, dass man sich die weltweiten Rechte an der physikalischen Version des Browserspiels Drakensang online gesichert hat. Gemeinsam mit dem Berliner Entwickler Bigpoint wird der Publisher das Action-Rollenspiel demnach im November dieses Jahres in einer, nach eigener Aussage, hochwertigen Box in den Handel bringen. Zwar sei eine weltweite Veröffentlichung geplant, zunächst wird der Titel jedoch nur in Deutschland, der Schweiz und Österreich erhältlich sein.

Käufer der Drakensang-Online-Box erhalten zum standardmäßigen Spiel-Clienten zusätzlich „exklusive und wertvolle Items“.  Details, um was für Gegenstände es sich dabei handeln wird, enthält die Pressemitteilung nicht. Interessierte Spieler sollen jedoch einen „erheblichen Vorteil“ durch den Kauf der Ladenversion erhalten sowie einen „einfacheren Spielstart und individuelle Verbesserungen“ ermöglicht bekommen. Ein Preis für die haptische Variante des erfolgreichen Browserspiels ist derzeit nicht bekannt.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11214 - 5. Oktober 2011 - 12:28 #

Was man so hört, soll es bis auf die Optik ziemlicher Schund sein, unfertig und penetrant mit Zahlungsaufforderungen nerven. Wenn es demnächst im Laden steht, fallen vielleicht noch ein paar uninformierte Käufer drauf rein.

justFaked 16 Übertalent - 4265 - 5. Oktober 2011 - 13:36 #

Vor einiger Zeit hab´ ich gehört, dass der Shop ziemlich schlecht balanciert sein soll. Von wegen temporär +100% Schaden etc. Also wirklich extreme Vorteile, die es "nicht-shoppern" unmöglich macht Schritt zu halten.

Izibaar 16 Übertalent - P - 5853 - 5. Oktober 2011 - 14:07 #

Da es sich um ein PvE Spiel handelt, auch wenn gerade der PvP Bereich ausgebaut wird, ist es eigentlich egal ob jeder mit jedem mithalten kann.
Es stellen sich nur zwei fragen: Macht das Spiel Spaß? Und wird man "gezwungen" irgendwann Geld auszugeben? Und die kann jeder selbst entscheiden. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass sich in der Beta sehr viel verändert und es sich lohnt zum Release nochmals rein zu schauen (Ich nehme an ab dann wird nicht mehr jede Woche das neu erfunden).

Anonymous (unregistriert) 5. Oktober 2011 - 15:25 #

Bigpoint.
Also ja, man wird irgendwann (relativ früh) gegen eine Mauer laufen die 2 Möglichkeiten bietet.
Grinden auf Ewigkeit oder die Geldbörse zücken.

volcatius (unregistriert) 5. Oktober 2011 - 16:03 #

Ja, man wird massiv gezwungen, Geld zu investieren.
Das ist ja auch das Geschäftsprinzip - Leute zunächst anzufixen und zu animieren, Geld auszugeben. Man muss das "normale" Spielen also möglichst unkomfortabel machen.
In Drakensang wird die Tretmühle sogar schlimmer, weil mit höheren Leveln die Kosten ins Exorbitante steigen.
Die Währung Andermant benötigt man z.B.
- für ein größeres Inventar (allein dafür wären es über 100 (!) Euro)
- für Schlüssel, um gefundene Kisten öffnen zu können
- für die Identifizierung von gefundenen Gegenständen
- für Schnellreisen
- für spezielle Sets
- für Edelsteine
- für spezielle Dungeons
- für alltägliche Skillnutzung
- für die Aufwertung von Gegenständen

Izibaar 16 Übertalent - P - 5853 - 5. Oktober 2011 - 22:55 #

Alleine wegen dem ersten Punkt muss ich meine Sicht darüber einwerfen:
- für ein größeres Inventar (allein dafür wären es über 100 (!) Euro)
Nur benötigt man noch nicht einmal die erste Inventarerweiterung, die man für ~2 Euro oder sogar für das gefundene Andermant kaufen kann. Das 100 Euro geschwafel ist ziemlich lächerlich.
- für Schlüssel, um gefundene Kisten öffnen zu können
Für Leute die in Diablo schon darauf verzichtet haben jede Kiste zu zertreten kein Problem. Zudem sind die Kisten etwas versteckt weswegen man sie oft gar nicht sieht.
- für die Identifizierung von gefundenen Gegenständen
Wenn man sich etwas weiter mit dem Spiel beschäftigt weiß man, dass es sich nur selten lohnt überhaupt etwas zu identifizieren. Ist natürlich auch ein Argument gegen das Spiel und zeigt wie sehr "Beta" das Spiel ist.
- für Schnellreisen
Habe ich noch nie verwendet. Man kommt nur in eine Stadt, aber nicht mehr zurück zum Dungeon.
- für spezielle Sets
- für Edelsteine
- für die Aufwertung von Gegenständen
Man kann sich halt stark kaufen. Sollte im PvE kein Problem sein.
- für spezielle Dungeons
Premiuminhalt wie man ihn von den "Free2Play" MMOs kennt. Solange nicht 90% des Spiels bezahlt werden muss ok. Und ich glaube für das gefundene Andermant kann man sich durchaus manchmal den Zugang erkaufen.
- für alltägliche Skillnutzung
Größtes Problem zur Zeit. Die ersten ~14 Level sind ohne Probleme, dann merkt man recht schnell, dass man früher oder später Geld ausgeben muss um diese weiterhin zu verwenden.
Es wurde allerdings angekündigt eine Regeneration einzuführen, während man ausgelogt ist. Zudem kann man einfach ohne Essenzen spielen. Was besonders im Team sehr gut geht.

Um deine Liste vollständig zu machen:
- Heilelexiere
Es gibt nur noch Heilelexiere für Andermant zu kaufen. Die Heiltränke für Gold wurden ersetzt durch solche Heilkugeln wie man sie aus Diablo 3 kennt. Allerdings ist dies auch kein eigentliches Problem, da die Heilelexiere einen Cooldown von 1 Minute haben und das Spiel sich dadurch mehr wie Hit and Run spielt. Man kann noch nciht einmal die gefundenen Heilelexiere verwenden. Warum also welche kaufen.

Und nein, ich will das Spiel hier nicht verteidigen, da es zur Zeit unspielbar ist (siehe Heilelexiere) und es das nicht funktionierende Feature "Essenzen" gibt. Man kann zwar beides umgehen, aber dann ist es kein Hack'n'Slay mehr.
Ich bin nur der Meinung, dass die Behauptung Bigpoint würde die Spieler nur ausnehmen wollen falsch ist. Das Spiel ist ohne Echtgeld genauso gut/schlecht spielbar wie mit.

Quantario 10 Kommunikator - 448 - 5. Oktober 2011 - 14:04 #

Das Spiel ist von BigPoint. Somit war nichts anderes zu erwarten.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 5. Oktober 2011 - 15:17 #

Naja, es ist ja nicht das einzige F2P-Spiel, was diesen Weg geht. In den Elektrofachmärkten stehen Boxen für "Mythos" oder "Age of Pirates" nehmen Vollpreistiteln im Regal. Da kann mensch sich auch - ohne entsprechende Beratung - mal vergreifen.

Mich würde interessieren, wieviel Umsatz solche Titel durch die Retail-Vermarktung einbringen.

volcatius (unregistriert) 5. Oktober 2011 - 16:05 #

Das ist leider die Gefahr - Drakensang hat ja eigentlich einen bekannten Namen und stand für gutes RPG.

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