Dead Island: Lionsgate sichert sich die Filmrechte

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28. September 2011 - 12:34 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Das Zombie-Survival-Spiel Dead Island, welches wegen dem hohen Gewaltgrad nicht in Deutschland erscheinen wird, hatte vor einigen Wochen vor allem mit einem spektakulären und kontrovers diskutierten Trailer auf sich aufmerksam gemacht (wir berichteten). Wie es scheint hat der Trailer, der sogar mit dem Gold-Award beim angesehenen Cannes Lions International Festival of Creativity ausgezeichnet wurde, nicht nur viele Zuschauer begeistern können, sondern auch die auf die Produktion und den Vertrieb von Independent-Filmen spezialisierten Filmemacher von Lionsgate inspiriert. Diese haben sich die Filmrechte an Dead Island gesichert, so dass einer Verfilmung nichts mehr im Wege steht. Sean Daniel, der bereits für die Filme Die Mumie, Tombstone und Die Mumie kehrt zurück verantwortlich war, übernimmt die Rolle des leitenden Produzenten. Über die Besetzung mit Schauspielern und ein mögliches Erscheinungsdatum ist noch nichts bekannt.
Laut Joe Drake, dem Co-COO von Lionsgate, hat man nichts Geringeres vor, als das Zombie-Genre mit dem Film weiter zu entwickeln:
Der Film Dead Island wird eine Innovation im Zombie-Genre darstellen, weil er seinen Fokus auf menschliche Emotionen, familiäre Bindungen und nicht-lineare Geschichtenerzählung legen wird.
Als Grund für das Erwerben der Filmrechte gibt er außerdem an, dass Dead Island genau in die Kategorie fällt, die man bei Lionsgate gerne umsetzt.
Das sind genau die Stoffe, die wir bei Lionsgate adaptieren wollen - anspruchsvoll, kribbelnd und ein wahrhaftiger Höhepunkt eines Genres, das wir kennen und lieben. Er wird außerdem weltweit als Marke wahrgenommen und hat Franchise-Potenzial.
Wenn ihr jetzt gewisse Unterschiede zwischen dem Potenzial des Settings und dem tatsächlichen Spiel seht, dann seid ihr nicht alleine. Nach dem großen Wirbel um den Trailer äußerte sich bereits damals Malte Wagner von Publisher Deep Silver sehr differenziert über eine mögliche Verfilmung:
Wenn wir an einer Filmumsetzung beteiligt würden, würden wir das mit einer ganz anderen Herangehensweise tun. Wir werden wirklich nicht das Spiel als Ausgangsbasis für einen Film nutzen können. Wir können uns nicht einfach hinsetzen und es erweitern. […] Das kann ein guter Film werden, wenn es richtig gemacht wird, aber man muss es getrennt vom Spiel sehen. Wir werden nicht hingehen und ein Filmskript basierend auf dem Spiel schreiben. Es gibt zu viele Einschränkungen im Spiel, die man bei Filmen nicht hat.
Abschließend ging er noch einmal auf die Unterschiede zwischen Spielen und Filmen aus seiner Sicht ein:
Wir alle wissen, dass Filme nicht immer das sind, was die Spieler wollen. Gute Spiele sind keine guten Filme und gute Filme sind keine guten Spiele. Schaut euch Avatar an.
falc410 14 Komm-Experte - 2541 - 28. September 2011 - 12:37 #

Naja wirklich grossartig anders als Dawn of the Dead duerfte es ja nicht werden :) Und selbst davon gabs ja schon ein (wenn auch gutes imho) Remake.
Solang Uwe Boll nicht Regie fuehrt und es kein weitere House of the Dead wird (der Film spielte doch auch auf einer Insel oder?) kann es gar nicht so mies werden. Auch Trashfilme haben ihre Daseins-berechtigung :)

DerDani 16 Übertalent - P - 4034 - 28. September 2011 - 13:13 #

Und damit ja auch Boll-Filme ;)

Jeder muss halt für sich selbst bestimmen können, wieviel trash zuviel trash ist ^^

Weepel 16 Übertalent - 4275 - 28. September 2011 - 13:10 #

Der Film zum Trailer zum Spiel, der als Film dem Trailer (hoffentlich) näher kommt als das Spiel zum Trailer.

Punisher 19 Megatalent - P - 16020 - 28. September 2011 - 13:41 #

Als gäbe es nicht schon ewig genug Zombie-Romane, die für eine Weiterentwicklung geeignet wären.

Die "White Flag of the Dead"-Reihe, beispielsweise, oder die (zugegebenermaßen noch nicht abgeschlossene) "Newsfeed"-Trilogie, um nur zwei zu nennen.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10846 - 28. September 2011 - 13:56 #

Im Grunde genommen bleibt ja eigentlich außer dem Setting des Trailers nichts übrig. Das Spiel selber dürfte storymäßig zu wenig zu bieten haben. Außer dem Namen hat es dann nichts mehr mit dem Spiel gemein, was es nicht auch ohne den Namen haben könnte. Was bleibt da übrig? PR und ein absetzen von der Masse der Zombiefilme durch die Verbindung zum Spiel.

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 103622 - 28. September 2011 - 15:30 #

Innovation im Zombie-Genre? OK! Dann wird es aber knallhart mit THE WALKING DEAD konkurrieren müssen.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10846 - 28. September 2011 - 15:41 #

Ich denke, manche Szenarien gibt es aus gutem Grund nicht im Film. Bei den meisten Zombie-Filmen die ich gesehen habe, wird bspw. um Familien mit (kleinen) Kindern ein großer Bogen gemacht. Ich würde mir sowas auch nicht freiwillig angucken wollen (darum fand ich den Trailer abseits von der technischen Realisierung auch eher grenzwertig). Ein Urlaubsparadies würde wenn es diese Anforderungen erfüllen wollte Nägel mit Köpfen machen müssen. Abgesehen von meiner persönlichen Abneigung gegen ein "vollständiges Zombie-Szenario" stellt sich immer noch die Frage, woher kleine Schauspielerkinder kommen sollen, die sich Blutverschmiert auf ihre Eltern werfen. Ich denke auch im Schauspiel gibt es gewissen Grenzen für die Rollen, die Kinder in Filmen spielen können. Von daher ist das oben für mich eher Marketing-Gewäsch. Ich kenne jetzt nicht jeden Zombie-Film und bin daher kein Experte - aber einen Film der kommerziell halbwegs erfolgreich sein will und dann noch Innovativ Ecken abdecken will, die es im Genre aus gutem grund bisher kaum gibt, wird es wohl eher nicht geben.

Punisher 19 Megatalent - P - 16020 - 28. September 2011 - 23:01 #

30 Days of Night... da hatte es zwar keine Zombie-Kinder, aber ein recht kurzlebiges Vampirkind. Empfand ich damals allerdings schon als grenzwertige Szene, obwohl ich selbst noch keinen Nachwuchs hatte. Sonst allerdings ein wie ich finde recht cooler Film.

Solche Szenen muss man aber nicht unbedingt in Bildern detailliert ausarbeiten... ein Charakter, der sich von 2-3 Zombiekindern umgeben sieht und seine Axt hebt - harter Cut - ein emotional angeschlagener Charakter, der das Hotelzimmer verlässt.

Alternativ - ein Zombiekind, das von seinen Eltern angestarrt wird, harter Cut nach aussen, Kamerazoom vom Haus weg, einige erwachsene Schreie, dann ein Zombiekind, das das Haus verlässt.

Keine explizite Gewalt, trotzdem noch hart genug, um dem Film ein ab18-Rating zu bescheren.

Faxenmacher 16 Übertalent - 4008 - 28. September 2011 - 23:35 #

Sind jetzt keine Zombies, aber im Film Pandorum gab es auch so eine "nette" Göre ;). ^^

Übrigens, ein guter SciFi Horror/Thriller vergleichbar mit Alien oder Event Horizon. 30 Days ist auch ein krasser aber guter Film! Naja Geschmackssache eben ;).

Nokrahs 16 Übertalent - 5813 - 29. September 2011 - 8:38 #

Schätze es wird eine Mix aus "28 Days later" und "Dawn of the Dead" werden. Im Grunde kann man im B-Movie Sektor nicht viel verkehrt machen, solange man nicht mit CGI übertreibt. Handgemachte Splatter-Effekte sind immer noch die hübschesten.

Punisher 19 Megatalent - P - 16020 - 29. September 2011 - 8:49 #

Versuchs mal mit "Premutos", wenn du auf handgemachten Splatter stehst. :) Was man irgendwo im Allgäu mit ein paar tausend D-Mark und ausreichens Fantasie so an Effekten zambringt is zwar nicht Hollywoodreif, aber sicher die ein oder andere Augenbraue wert. ;-)

Nokrahs 16 Übertalent - 5813 - 29. September 2011 - 10:52 #

Eben den Trailer angeschaut. Werd ich mir definitv anschauen...ich steh auf so Zeug schon seit den ersten Fulci/Romero Splatter Filmen.

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