Scribblenauts: Wortschatz bisher beeindruckend

DS
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19. Mai 2009 - 22:47 — vor 8 Jahren zuletzt aktualisiert
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Scribblenauts ist eines der ambitioniertesten Projekte in der Spielebranche, die man sich überhaupt vorstellen kann. Verfolgen die Entwickler doch das hehre Ziel, den Spieler insgesamt 220 verschiedene Umgebungen auf der Suche nach Sternen erkunden zu lassen. Um an die Sterne zu kommen, müssen Rätsel gelöst werden. Und dies wird wiederum wird nicht ohne Gegenstände gehen. Diese allerdings liefert das Spiel nicht mit. Die Spieler müssen sie sich stattdessen herbeizaubern, und zwar, indem sie den Namen des Gegenstandes per Stylus auf den Bildschirm schreiben. Das Spiel erscheint ergo für den DS.

Ein Beispiel: Ihr befindet euch in einer Wüste und vor euch steht eine verdurstende Person. Diese besitzt den Stern, den ihr zum Beenden des Levels braucht. Wenn ihr nun Limonade per Stylus schreibt, erscheint in den Händen eures Protagonisten eine Limodose. Diese gibt er dem Mann, damit er daraus trinken kann. Als Belohnung gibt es den Stern. Ihr hättet aber auch genauso gut Regen oder Regenwolke eintippen können. Diese wäre über dem Mann erschienen und nach einer ausgiebigen Dusche hätte er sich ebenfalls mit dem Stern bedankt. Nur zwei von unendlichen Möglichkeiten.

Das Projekt klingt auch deswegen so wahnsinnig, da es unglaublich leicht in die Hose gehen könnte. Schließlich kann das Spiel ganz schnell den gesamten Spaßfaktor einbüßen, wenn man als Spieler bei der individuellen Lösung eines Rätsels plötzlich festhängt, da das Spiel aufgrund der eingegebenen Begriffe immer nur antwortet: "Dieser Begriff ist nicht in meiner Datenbank vorhanden." Die Entwickler also müssen massig Begriffe in das Spiel einbinden, damit es Erfolg haben kann. Und sie müssen sich auch in die verrückteren Ideen zur Lösung eines Rätsels hineindenken, die manchem vielleicht einfallen mögen. Die einzige Einschränkung, die sich der Entwickler 5th Cell dabei auferlegt: es werden nur kinderfreundliche Begriffe in den Kanon aufgenommen. Bier kann man sich als Spieler beispielsweise nicht wünschen.

Die Website Kotaku durfte das Spiel kürzlich erneut auf Herz und Nieren testen und war erstaunt. Außer normalen Begriffen wie Hund, Sonne und Honig funktionierten auch eher exotische Begriffe wie Einrad und Nachtsichtgerät. Die Gegenstände werden sogar miteinander interagieren. Das merkten die Tester, als sie Bär und kurz danach Tiger eingaben. Die beiden begannen miteinander zu kämpfen. Der Bär siegte und rannte direkt darauf zum ja bereits zuvor erschaffenen Honig. Das Wörterbuch des Spiels ist bisher nur auf Englisch verfügbar, die Lokalisierungsarbeit für Deutschland dürfte daher noch sehr aufwändig werden.

Wobei: Die Entwickler könnten ja per Stylus einfach einige Übersetzer herbeizaubern. Oder auch nicht.

Video:

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 20. Mai 2009 - 7:06 #

Toller Bericht, ich mag deinen Schlusssatz. Allerdings bin ich vom Spiel noch nicht überzeugt; es könnte zu leicht werden. Aber ich bin trotz fehlendem DS gespannt.

Noir 15 Kenner - 2711 - 21. Mai 2009 - 1:25 #

Erinnert vom Design und der Musik doch stark an Drawn to Life. Hört sich allerdings klasse an. Ob das Ganze wohl reibungslos mit der Texteingabe funktioniert? Spannende Sache das ^^

ganga Community-Moderator - P - 17203 - 13. September 2009 - 18:10 #

Ist ja auch von den gleichen Entwicklern. Glaube übrigens gar nicht, dass die Lokalisationsarbeit sooo aufwendig ist. Der ein oder andere Begriff ist sicher schwer zu übersetzen, aber ein RPG mit vielen Textzeilen ist sicherlich aufwendiger.

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