John Smedley: "Old Republic letztes MMO mit Abo-Modell"

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21. September 2011 - 15:36 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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John Smedley, Chef von Sony Online Entertaiment, ist der Meinung, dass das kommende MMO Star Wars – The Old Republic das letzte sein wird, das auf das klassische Abo-Modell setzt. Er sagte dazu:
Die Zeiten derzeit sind schwierig, und regelmäßige Gebühren gehören zu den Dingen, die regelmäßig auf der Kreditkarte zu finden sind. Einige Menschen fangen an zu sparen, indem sie diese Gebühren kündigen.
Laut Smedley lagen circa 40 Prozent der Abo-Kündigungen von Everquest 2 darin begründet, dass die Spieler nicht länger die Gebühren bezahlen wollten. Deshalb ist er der Meinung, dass Free-to-play das Konzept der Zukunft sei, weshalb auch das nächste MMO von Sony Online Entertaiment, Planetside 2, dieses Bezahlmodell benutzen wird.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8202 - 21. September 2011 - 15:40 #

Ich bin ja eher ein Fan von Abo-Modellen als diese Microtransaktionen. Da weiss ich wenigstens: Das kostet mich 10-15€ und ich hab alles. Bei dem anderen ist es ein Fass ohne Boden.

But, thats me.

Syrus (unregistriert) 21. September 2011 - 15:49 #

solange ich WOW mit meiner Gilde spielte, zahlte ich 13-15€ Monatlich, und war mehr als rundum beschäftigt und unterhalten.

ohne MMO abo ertappe ich mich dabei in meiner Freizeit mehr unnötig Geld auszugeben (alleine die ganzen Steam Angebote), und wenn es ständig nur kleinstbeiträge sind...

OK für Leute die mehrere MMOs gleichzeitig spielen (geht denn das zeitlich?) zahlt sich vielleicht Mikro Payment besser aus...

Bejita 12 Trollwächter - 976 - 21. September 2011 - 18:02 #

Seh ich halt genau so, zu meiner MMO Zeit hab ich so gut wie kein Geld mehr für andere Spiele ausgegeben, jetzt siehts schon wieder ganz anders aus...

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 21. September 2011 - 22:31 #

Am besten wäre es beide Modelle wahlweise anzubieten, wie z.B. bei HdRO & AoC. Wenn ich etwas mehr spielen will, nehme ich das Abo, und wenn mal etwas weniger spielt nimmt man halt dann F2P. Aber generell nur F2P. Nein, Danke! Auf Microtransaktionen habe ich auch keine allzu große Lust.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 21. September 2011 - 15:47 #

Planetside 2 wird F2P? Na dann gebe ich dem Spiel doch eine Chance.

Das Abo-Modell ist aber auch so ätzend unflexibel. Immer gleich für einen ganzen Monat bezahlen, obwohl man nur mal wieder ein paar Tage zocken möchte. SW:ToR werde ich auch erst spielen, sobald es F2P wird und dann werde ich wohl auch ein paar Euro investieren.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 21. September 2011 - 17:56 #

Interessant, du spielst also kein SW TOR?^^

Wenn du in Rente gehst kommt es vielleicht F2P raus :P

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 21. September 2011 - 22:35 #

Ich werde es auch nicht spielen. Mein MMO, wenn man es so nennen kann, ist seit einem Jahr Minecraft ;D. Waren sogar nur einmal 10€ fällig, und ich kann meinen eigenen Server inkl. Mods betreiben ;P

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 22. September 2011 - 18:20 #

Vielleicht kauf ichs mir nach dem offiziellen Release. Ich habe mir wegen dem blöden Pesti Terraria gekauft und habe es einige Wochen gespielt, aber die Luft ist raus ^^. Bin gespannt ob Minecraft einen mehr bietet, auch wenn es "Nur" bauen ist.

bersi (unregistriert) 21. September 2011 - 15:55 #

welch eine inhaltlose aussage...

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 21. September 2011 - 17:57 #

Der Inhalt ist, das es das letzte Spiel mit Abo Model sein soll ;>

Novachen 19 Megatalent - 13026 - 21. September 2011 - 16:02 #

Also ich denke nicht das Abomodelle wirklich aussterben. Neben den "10€ für 30 Tage" wünschen sich viele Spieler auch ein Abomodell alá "10€ für 50 Spielstunden", vor allem letzteres Modell ist extrem unpopulär bei Entwicklern weil sie meinen damit eben deutlich weniger einzunehmen, würde das aber auch Gelegenheitsspielern entgegen kommen die sich damit auch für MMOs begeistern könnten. 50 Spielstunden könnte man dann auch über mehrere Monate wegspielen. Und Leute die wissen das sie sowieso nichts anderes spielen werden kaufen dann das insgesamt günstigere Monatsabo :)

Rondrer (unregistriert) 21. September 2011 - 16:05 #

Das Problem bei solchen Modellen ist denke ich die Balance zwischen viel und wenig Spieler.
Ein Abo bei dem man pro tatsächlicher Spielstunde zahlt ist entweder verdammt teuer für Vielspieler, oder wenn der Preis auf Vielspieler ausgerichtet ist, kostet es für wenigspieler fast garnichts.
Und letztendlich braucht man ja beide Spielergruppen...

Novachen 19 Megatalent - 13026 - 21. September 2011 - 16:11 #

Deswegen rede ich ja auch vom alternativen Abomodell, nämlich wo man entweder eine Zeitlimitierung von 30 Tagen oder eben eine Spielstundenlimitierung kauft. Was eben beide Spielergruppen anspricht und entsprechend dessen Bedürfnissen angepasst ist. Beide Modelle einzeln sind für mich nicht mehr zeitgemäß, da sie sich ausschließlich an Hardcore-Gamer richten. Bei EVE gibt es ja mittlerweile bereits die Überlegungen der sog. Play-Time Keys um das Spiel auch für Gelegenheitsspieler interessanter zu machen, auch im Hinblick wegen Dust 514

Rondrer (unregistriert) 21. September 2011 - 16:12 #

Oh, den letzten Satz hatte ich wohl überlesen ;)

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2144 - 21. September 2011 - 16:17 #

Würde ich als Gelegenheisspieler sehr gut finden. Ich spiele hin und wieder Rift (und habe es daher auch im Abo), aber bin vielleicht 1-2x/Woche online. Wenn ich mir aussuchen könnte für 20 Spielstunden im Monat zu bezahlen würde ich weniger zögern ob ich ein Abo verlängern sollte.

Rondrer (unregistriert) 21. September 2011 - 15:59 #

Und ich hab gedacht, jeder der sein Abo kündigt macht das weil er es nicht mehr länger bezahlen will... Ich frag mich warum die anderen 60% kündigen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 21. September 2011 - 18:00 #

Ganz ehrlich? 12,99 für einen Monat ist ein Witz. Das verzehr ich an einem Tag in Nahrungsmitteln, die anderen 29 Tage sind damit schon bezahlt. Nur wenn ich, wie zuletzt EVE Online, nichtmal mehr abends einlogge um als Händler meine Trades zu aktualisieren, dann brauch ich auch kein Geld zahlen und hab abgemeldet.

Aber 13 euro sind wirklich kein Geld wenn das Spiel in Ordnung ist und Spaß macht.

Rondrer (unregistriert) 21. September 2011 - 18:52 #

Und was hat das mit meiner Frage/meinem Post zu tun?

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 21. September 2011 - 22:38 #

Vielleicht wollte er auf den Post von Novachen über dir Antworten, und hat leicht daneben geklickt :)

Avrii (unregistriert) 21. September 2011 - 16:01 #

Bei Everquest würde ich auch keine Gebühren (mehr) zahlen wollen.

Anonymous (unregistriert) 21. September 2011 - 16:09 #

"Laut Smedley lagen circa 40 Prozent der Abo-Kündigungen von Everquest 2 darin begründet, dass die Spieler nicht länger die Gebühren bezahlen wollten." - schön wenn man ursache und wirkung verwechselt. ich kann es mir wirklich nicht vorstellen, das die 40% sagten, das spiel wäre top und sie würden es gern weiterspielen, wenn die monatsgebühren, die sie ja schon über einen gewissen zeitraum bezahlt haben, wegfallen würden. falls es diese imaginären kunden doch geben sollte, würde ich mich trotzdem fragen, warum sie nicht länger bereit waren zu bezahlen. aber naja, sony im newstext, was erwartet man da.

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 21. September 2011 - 16:10 #

Welches Bezahlmodell hat denn Guild Wars 1?
Das fand ich bisher das beste, Spiel kaufen wie jedes andere auch und spielen. Hat anscheinend auch finanziellen Erfolg für das Unternehmen gebracht, sonst würde es wohl kein so lange entwickeltes Guild Wars 2 geben.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8202 - 21. September 2011 - 16:20 #

Guild Wars ist aber in meinen Augen auch kein echtes MMO. Man trifft sich in der Stadt (Chatroom mit Männekens) und dann geht ne Party in Ihre Instanz. Oder man geht alleine mit seinen Botfreunden in eine Instanz.

Eigentlich müsste es MIORPG - Massively Instanced Online RPG heissen.

Die Kosten für eine nicht persistente Welt dürften kleiner ausfallen - was den Erfolg von GW aber keinesfalls schmälern soll. Hat für mich halt so nen Diablo-Touch mit angeschlossener Stadt zur Partyfindung.

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2144 - 21. September 2011 - 16:23 #

ArenaNet, der Entwickler von Guild Wars sah es auch nicht als MMORPG an, sondern als CORPG (Competitive Online Roleplaying Game) - da besonders das wettbewerbsorientierte Spiel im Mittelpunkt stand.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8202 - 21. September 2011 - 16:27 #

CORPG, nice, kannte ich bisher auch nicht. Dann kommt es also von der falschen Aussenwahrnehmung.
Fein, wieder was gelernt. ;)

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2144 - 21. September 2011 - 16:21 #

Ich habe Guild Wars sehr gerne gespielt. Es gab jedoch eigentlich kaum Weiterentwicklung in der Spielwelt (heute sind es eigentlich nur noch Bugfixes). Für diese Weiterentwicklungen zahlt man unter anderem in einem Abo-MMO. Der Publisher NCsoft, der hinter Guild Wars steht, konnte sehr viel Geld durch seine anderen MMORPGs einnehmen und wohl neben dem Verkauf von Guild Wars die Entwicklung von Guild Wars 2 finanzieren.

Tristan 11 Forenversteher - 824 - 21. September 2011 - 17:01 #

Ständig diese Verzerrungen, wenn es um Guild Wars geht. Ok, GW1 ist vollständig instanziert. Aber war das ein Nachteil, der ins Gewicht fällt?

Ich meine: Nein. Denn es ging mit einigen Vorteilen einher, die man woanders eher schmerzlich vermisst hat.

Vorteil #1: jeder GW-Spieler kann mit jedem anderen Spieler zusammen zocken. Egal, wann und wo der seinen Zugangscode eingegeben hat. Man ist auf keinem Server festgenagelt und kann jederzeit mit Amis, Asiaten auf Tour gehen.

Vorteil #2: die Server sind sauschnell. In GW1 hat dein Char Skills, deren Wirkzeiten sich im 1/4-Sekundentakt unterscheiden - und das ist kein Bluff, das merkt man; vor allem im PvP. Wer fixer ist, unterbricht den anderen besser.^^ Die Server halten mit und unterscheiden die Wirkgeschwindigkeit "wirksam".

Vorteil #3: die Serverwartung ist so einfach angesichts der genialen Codestruktur des Spiels und der Serverarchitektur, dass man als Spieler keine Downtime der Server kennt. Kein regelmässiges Runterfahren der Server jede Woche für mehrere Stunden. So einen Murks kennen nur Abo-Zahler in WoW etc.^^

Vorteil #4: keine Cheats. Der Code war lange Jahre recht sicher. Kein Vergleich zu den Möglichkeiten, die manche "Spieler" in Titeln wie Warhammer Online reissen können.

Vorteil #5: kein Abo. Du zahlst einmal fürs Spiel und zockst dann ein wunderbar gewartetes und gepatchtes Spiel, bis du keine Lust mehr hast. Pausieren ist kein Problem.

Ausserdem ist es Unsinn zu behaupten, es hätte "kaum" Weiterentwicklungen gegeben. Das Spiel verändert sich ständig, neuer Content kommt hinzu und es gibt grössere Balance-Updates, die das Spiel innerhalb von 3 Jahren oder so völlig verändern. Wenn du 2006 der King warst und heute wieder anfängst, musst du dich völlig umorientieren. Soviel zu "kaum Weiterentwicklung". Blödsinn.

Und in Guild Wars 2 wird ArenaNet das super Konzept auf ein "richtiges" MMO übertragen. Da gibts dann eine persistente Welt, nur noch wenige Instanzen so wie in SW:TOR oder WoW. Dann werden wir sehen, ob irgendjemand noch ernsthaft behauptet, Monatsabos sind ja soo nötig, damit der arme Publisher/Entwickler die horrenden Serverkosten tragen kann und die ganzen Gamemaster bezahlen muss. Publisher ncSoft wird kaum GW mit anderen Titeln querfinanzieren und das Finanzkonzept sogar in GW2 nochmal neu auflegen, wenn es nicht kommerziell erfolgreich wäre. Redet euch euer Monatsabo immer nur zurecht, damit das eigene Gewissen nicht rebelliert. Mimimi.

bam 15 Kenner - 2757 - 21. September 2011 - 17:22 #

Auf Guild Wars 2 darf man definitiv gespannt sein. Das madig Reden von Bezahl-MMOs funktioniert aber trotzdem nicht so ganz. Es geht in erster Linie doch nicht darum ob Entwickler/Publisher Serverkosten tragen, sondern es geht darum wieviel die Spieler bereit sind zu zahlen.

Hätte Guild Wars 1 mit Monatsgebühren funktioniert? Ich bezweifel es. Würde Guild Wars 2 mit Monatsgebühren funktionieren? Ebenso fraglich, da gerade das gebührenfreie ein großes Alleinstellungsmerkmal ist.

Guild Wars 2 kann sicher qualitativ an Bezahl-MMOs rankommen; hinsichtlich der Contentmasse aber auf keinen Fall. Dafür wären viel zu hohe Investitionen nötig, welche eben andere MMO-Entwickler durch die Abo-Gebühren finanzieren. WoW ist ein richtig gutes Beispiel dafür, dass die Abo-Gebühren eben auch in die Weiterentwicklung des Spiels fließen. Die Contentmasse ist hier gewaltig.

Es wäre schön wenn sich andere (insbesondere kleinere) Entwickler ein Beispiel an GW2 nehmen, für größere Produktionen bleibt das Bezahl-Modell aber sicher bestehen.

Dele 10 Kommunikator - 521 - 21. September 2011 - 17:29 #

Hast du denn GW2 schon gespielt oder wieso zweifelst du an der Contentmasse? Oder möchtest du ein mehrere Jahre altes und mit 3 Addons erweitertes WoW mit GW2 vergleichen? Das wäre dann doch reichlich unfair. GW2 ist noch nicht mal erschienen, von daher kann auch keiner sagen, wieviel und wie schnell Content nachkommt. Also als Vergleich zu WoW doch eher schlecht geeignet.

bam 15 Kenner - 2757 - 21. September 2011 - 17:36 #

Das ist alles logisch bzw. wirtschaftlich begründet. Arena Games wird weniger Zahlungseingänge haben als Blizzard. Ergo kann Arena Games nicht so viel in die Produktion neuen Contents investieren. Arena Games muss neuen Content ausschließlich mit den Umsätzen aus Verkäufen des Hauptspiels und eventueller Addons decken.

Es geht mir nicht um die Contentmasse des Hauptspiels (die kann an Bezahl-MMOs rankommen), sondern um weiterführende Versorgung mit Content.

Dele 10 Kommunikator - 521 - 21. September 2011 - 21:42 #

Nun, das hängt davon ab, wie teuer das Entwickeln von neuem Content wirklich ist. Schließlih wird GW2 sicher auch Umsatz durch einen zusätzlichen Itemshop generieren. Dazu kommt das keiner weiß, wie schnell neue Bezahladdons kommen werden. Von daher ist das eher eine Vermutung. Wenn man sich z.B. Rift ansieht, das deutlich weniger aktive Abos als WoW hat (dadurch auch deutlich weniger Einnahmen) und trotzdem wesentlich schneller neuen und guten Content rausbringt als WoW, so muss deine Behauptung nicht unbedingt auch der Wirklichkeit entsprechen.

Tristan 11 Forenversteher - 824 - 21. September 2011 - 17:41 #

Du weisst heute schon, dass GW2 vom Content her nicht an Abo-Modelle heranreicht? Gewagt.

Bezahl-MMOs werden womit gerechtfertigt? Mit den Kosten für Entwickler/Publisher. Was kommt dann als Begründung im Vergleich zu einem Spiel wie Guild Wars? Regelmässig das, was ich ansprach. Server, Gamemaster etc. Warum zahlen es die Spieler? Weil es objektiv stimmt oder weil jemand wie Blizzard es einfach nur gut drauf hat, die Leute abzuzocken? Ähnlich wie Apple. Es war schon immer so: wer an irgendwas "glaubt" merkt kaum, dass er auf den Arm genommen wird. Ist bei Bezahl-MMOs nicht anders.

GW zeichnet sich noch durch etwas weiteres aus, wofür der Entwickler ArenaNet steht: es ist fair und nett zu den Spielern. Man wird nicht künstlich im Spiel festgehalten, weil man ein Abo rechtfertigen muss. Grinding ist nicht im Design angelegt, wer will, kann es natürlich machen. Man wird nicht ständig vom Spiel geärgert durch Bestrafungen bei Tod o.ä., keine Wartezeiten für Dungeons, kein Camping von Bossen, kein Vorteil für Hardcore-Gamer im PvP aufgrund von besserer Ausrüstung etc pp. Ausserdem probiert ArenaNet gerne neue Dinge aus, die sich andere Entwickler nicht trauen, weil der typische WoWler sonst mault, weil etwas "anders" ist als er in seinem Hamsterrad gewöhnt ist.^^

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3290 - 21. September 2011 - 16:25 #

Itemshop = P2W

Zudem kommt F2P meist teurer, sobald man etwas intensiver spielt.

Ohne Abo, ohne mich. Ganz einfach.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8202 - 21. September 2011 - 16:26 #

Das einzige Model was bisher gründlich in die Hose gegangen ist, ist das "Life-Time"-Abo. Gibt es auch nur ein Spiel, dass das irgendwie durchgehalten hat?

Und kommt mir nicht mit: "Aber es hat doch immer noch eine Premium-Funktion!!1!" - das ist Augenwischerei.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 21. September 2011 - 17:19 #

Also zumindest bei HdRO weiss ich von damaligen Bekannten das sie durch ihr Lifetimeabo mindestens nen Jahr "kostenlos" spielen konnten, bevor das Spiel dann zum F2P verwurstet wurde. Hat sich also gelohnt, weil Geld gespart.

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2144 - 21. September 2011 - 18:09 #

Aber zahlt man meist nicht für ein Lifetime-Abo gut 200 Euro? Ein Jahr lange ein Monats-Abo zu zahlen kommt auf ca. 160 Euro. Wenn das Spiel nicht gefällt oder man keine Zeit hat, dann zahlt man für das Lifetime-Abo noch weiter drauf denke ich.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 21. September 2011 - 18:31 #

Herr der Ringe Online kam April 2007 raus und wurde im September 2010 zu F2P. Haben se also schon ordentlich Geld gespart, da sies durchweg gezockt haben.

Für mich ist nen Lifetimeabo auch nichts, da man in der Regel halt erst nach 1 1/2 Jahren kontinuierlichen zockens anfängt Geld zu sparen, mich die neueren MMOs aber nicht Mal ansatzweise so lange fesseln können.

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2144 - 22. September 2011 - 15:36 #

Für Vielspieler mag es sich rentieren. Aber ich würde keine 100 Euro ausgeben um das MMO ohne weitere Abo-Gebühren spielen zu können. Dafür spiele ich einfach zu selten.

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 21. September 2011 - 22:45 #

Meine LTAs bei HdRO haben einmal 140€ und einmal 110€ gekostet. Die haben sich inzwischen schon mehrfach bezahlt gemacht. Auch wenn ich nur noch ab und zu zum Rollenspiel vorbeischaue :)

Doomhammer 11 Forenversteher - 759 - 21. September 2011 - 22:43 #

Das rechnet sich doch noch immer. Als LTA zahlst du auch weiterhin nichts bei HdRO und hast einen VIP-Account inkl. 500 Shoppoints den Monat.

Keen 06 Bewerter - 62 - 21. September 2011 - 16:42 #

Bei diesem ganzen Free2Play Schmutz, hat man immer massig Cheater/Hacker und Kiddies die ihr ganzes Taschengeld da reinballern.

Zasi 10 Kommunikator - 515 - 21. September 2011 - 16:45 #

... und sollte The Old Republic nicht erfolgreich sein, dann ist es auch ganz schnell F2P mit Itemshop.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 21. September 2011 - 16:57 #

Bald gibt es einen Item-Shop, an dem dann ein RPG hängt... Ein Amazon mit Minispielen. ^^

boman 12 Trollwächter - P - 1135 - 21. September 2011 - 18:14 #

Meinst du so was? ;)

http://www.carpefulgur.com/recettear/

Ist übrigens tatsächlich ein schönes Spiel :)

vetterka 12 Trollwächter - 886 - 21. September 2011 - 16:58 #

Ich behaupte mal, dass 100% der Kündigungen wegen den Gebühren sind. Die Frage ist doch "Warum wollen die Leute die Gebühren nicht zahlen?" und auf diese Frage macht dann eine Begründungsanalyse Sinn. Aber Recht haben könnte er schon.

Nesaija 13 Koop-Gamer - 1664 - 21. September 2011 - 17:02 #

Hmm gerade Everquest 2 hat doch garnet wegen den Abos versagt, sondern einfach mangelnde Werbung, sehr schwere Einstieg für neulinge und natürlich auch das kurz darauf WoW erschien und dann niemals an Boden gut gemacht hat. Es auf Abos zu schieben halte ich für fragwürdig.

volcatius (unregistriert) 21. September 2011 - 17:07 #

Ich zahle lieber einen festen Monatsbetrag, statt unzählige Kleinbeträge, die dann in der Summe diesen Betrag um ein Vielfaches übertreffen können. Allerdings spiele ich es dann auch langfristig.

Bei sogenannten FreetoPlay-Modellen sehe ich ganz einfach die Gefahr, dass sie schon von Grund auf ganz anders designt werden.
Komfortfunktionen und Erleichterungen werden dann von Beginn an eher in die Zahlecke verwiesen.

Bei Browserspielen konnte man schon die unschöne Entwicklung beobachten, dass man mit zunehmender Spieldauer in eine Tretmühle gerät.
Jüngstes Beispiel: Drakensang Online. Ungefähr eine Stunde gespielt und dann noch etwas in den Foren gelesen.
Da muss man mit der InGame-Währung Schlüssel für gefundene Kisten kaufen, ebenso für Verbesserungen von Ausrüstung.
Allein um das Inventar auf den möglichen Maximalwert zu bringen, müsste man tatsächlich über 100 Euro (!) investieren.
Darüber hinaus zahlt man sogar für Essenzen, ohne die das alltägliche Schnetzeln zur Qual wird.

Dele 10 Kommunikator - 521 - 21. September 2011 - 17:14 #

Ich finde ja das Hybrid-Modell von HdRO ganz praktisch und denke mal, das viele dieses Modell übernehmen werden. Also dem Spieler die Wahl lassen, ob er monatlich einen festen Betrag zahlt und dafür allen Content nutzen kann, oder F2P und sein Geld bei Bedarf im Itemshop lassen. Ist m.M.n. ein recht faires System.

Azzi (unregistriert) 21. September 2011 - 17:34 #

Äh das ist doch total dumm. Klar hören die meisten Leute auf um Gebühren zu sparen, das liegt aber wohl eher selten an der wirtschaftlichen Haushaltsnotlage, sondern daran das das Spiel qualitativ ihnen das Geld nicht mehr wert ist.

Heisst der gute Mann sollte sich eher fragen: Warum sind die Spieler nicht bereit für das Gebotene auch zu bezahlen? Manmanman und sowas ist ein hohes Tier bei Sony gibt mir seine Kohle ich mach ab jetzt auf Sony's Superbrain...

Nekekami212 13 Koop-Gamer - 1510 - 21. September 2011 - 17:32 #

0,40 €/Std. ... sind 12,00 € erreicht wird der Gebührenzähler gestoppt und man kann für den Rest des Monats ohne Einschränkungen weiterspielen. Am Ende des Monats wird abgebucht und der Zähler beginnt von vorne.

So würde ein System aussehen, dass mich wieder zu einem MMORPG 'überreden' könnte. F2P boykottiere ich und für ein normales Abomodell habe ich einfach zu wenig Zeit.

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2144 - 21. September 2011 - 18:25 #

Das klingt interessant. Damit würden die Entwickler wohl eher die Gelegenheitsspieler bekommen. Aber die Gebühren unter 12 Euro würden wohl via PayPal, Kontoeinzug oder Kreditkarte abgebucht werden müssen - womit nicht wenige Spieler ein Problem hätten. Bei den F2P-Titel kaufen auch nur ca. 10% der Spieler Items ein und finanzieren damit die Entwicklung des Spieles und vermutlich würden die Gelegenheitsspieler in deinem Modell auch eher wegbleiben, wenn sie keine Gamecard im Handel kaufen könnten.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 96623 - 21. September 2011 - 17:44 #

Ja, wird auch Zeit. Pay to Play is dead!

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 21. September 2011 - 18:58 #

der WoW nachfolger der irgendwann 100% kommen wird wird denk ich auch wieder gebühren haben und Blizzard kann sich auch berechtigte hoffnungen machen das das bei ihnen wieder funktioniert

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 21. September 2011 - 19:49 #

Das denke ich auch.

Grohal 14 Komm-Experte - P - 1959 - 21. September 2011 - 19:14 #

Ohne Abo, ohne mich - ganz einfach.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6649 - 21. September 2011 - 19:17 #

Ich fänd Gebühren auf Zeitbasis besser:

1x Guthaben kaufen (z.B. 1 Monat Spielzeit)

und dann Sekunden oder Minutengenau diese Spielzeit abrechnen. Ich komm nämlich nur sehr unregelmässig zum Spielen. Aber wenn ich zum Spielen komme, dann immer für eine ganze Zeit am Stück. Abomodelle sind für mich daher uninteressant. Und F2P vermiesen mir immer die Laune, weil ich nicht mitten beim Spielen darüber nachdenken möchte ob ich nun Geld ausgeben sollte oder nicht.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6939 - 22. September 2011 - 17:22 #

Das würde den Anbieter dazu zwingen Einzelverbindungsnachweise zu führen und abzurechnen, was den Verwaltungsaufwand (Kosten) hochtreiben würde. Das ist ja der Vorteil bei einer Flatrate, es entstehen weniger Verwaltungskosten.

Wenn du immer für eine ganze Zeit am Stück spielst ist ein Abo doch nicht verkehrt. Kauf halt 1 Monats-Abo für 10-15 €, je nach Spiel, und kündigst das Abo danach wieder. Dann kannst sofort loslegen und wenn du dann innerhalb der nächsten 30 Tage 3-5 h gespielt hast, hat es sich doch schon "gelohnt". Da das Abo schon gekündigt ist wird der Account nach Ablauf des Monats einfach automatisch eingefroren bis zum nächsten mal.

10-15 € für ein paar Stunden Spaß im Monat ist echt nicht teuer.

PS: Das nächste was mir noch eingefallen ist: Bei einer Flatrate brauchst man sich nicht jedes mal Gedanken zu machen, wenn der Raid mal 15 min länger geht :)

Tristan 11 Forenversteher - 824 - 22. September 2011 - 20:38 #

Der Anbieter loggt doch auch so immer mit, wieviele Stunden du online warst. Also muss er die Logs nur noch mit dem Abrechnungssystem verbinden.^^

Nokrahs 16 Übertalent - 5756 - 21. September 2011 - 19:19 #

Naja, wenn es dafür einen Markt gibt und FTP tatsächlich die Zukunft sein sollte, dann bin ich froh, dass ich 15 Jahre MMO mit Abo gezockt habe. Die alten EQ1/EQ2 und SWG Zeiten kommen eh nie wieder. Diesen Charme vermisse ich bei allen MMO's die danach kamen.

Sollen sie ihr FTP Zeug verramschen aber mich juckt das nicht mehr.

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 21. September 2011 - 22:25 #

F2P ist heutzutage der 2. Verwertungsweg für MMO-Games. Die Einführung von F2P bedeutet, daß das Spiel seinen Zenit überschritten hat.

Es ist die Software Pyramide für MMOG's.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9705 - 22. September 2011 - 1:45 #

Es hat ja keiner gesagt, dass damit das Abo-Modell ausgedient hat. HdRO schafft es ja auch ganz gut, beides zu verbinden.

Aber der Markt entwickelt sich immer weiter. Vllt kommen ja doch einige auf die Idee genau nach Zeit abzurechnen. Einfach mal abwarten.

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 22. September 2011 - 8:50 #

jou hybridmodell funktioniert auch bei aoc super, habe beides genutzt und war mit beidem zufrieden

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 22. September 2011 - 4:02 #

Ich erwarte auch, dass die Zeit der großen Abo-MMOs langsam zu Ende geht. Das Modell ist, wie bereits erwähnt, sehr unflexibel und erkaubt kein "zwischendurch spielen" und oft auch kein "reinschnuppern". Was sich an die Stelle setzen wird, ist in meinen Augen aber auch noch nicht ganz klar.
Eine reine F2P-Landschaft erwarte ich nicht. Viele F2P-Spiele sind so designt, dass Itemshops genutzt werden müssen, um erfolgreich zu sein, aber nicht alle. Gerade ehemalige Abo-MMOs bilden hier eine vorbildliche Ausnahme.
FreeToPlay kann jedoch auch so gestaltet sein, dass Nicht-Zahler*innen keine spielerischen Nachteile hinnehmen müssen und sich alle relevanten Dinge auch erspielen lassen. "League of Legends" funktioniert auf diesem Gebiet gradezu perfekt und ich würde auch jedes MMO mit einem LoL-Modell einem Abo-MMO vorziehen.

Eine weitere, bisher nicht erwähnte Möglichkeit ist eine Art "Retail"-Schiene. Statt das Spiel kostenlos runterladen zu können, muss der Standard-Client dann käuflich (etwa im Laden) erworben werden - wie bei vielen Abo-MMOs heute.
Aber anstelle von Gebühren oder Itemshops finanziert das Spiel neuen Content eben indem dieser verkauft wird. DLC heißt hier das Zauberwort. Diejenigen, die nicht zukaufen, hätten keine spielerischen Nachteile, sie hätten nur weniger Spielinhalte. Was viele bei normalen Spielen nervt, könnte bei MMOs tatsächlich als Konzept funktionieren. Und bei den Spielzeiten von MMOs könnte das P/L-Verhältnis der DLCs auch wesentlich besser sein.

So oder so, mir passt es jedenfalls besser, nicht automatisch jeden Monat für ein Spiel zu löhnen, von dem ich nicht weiß, wie intensiv ich es den Monat überhaupt spielen werde.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34068 - 22. September 2011 - 14:35 #

Möchte die ganzen Befürworter von zeitbasierenden Modellen mal hören, wenn es Internet nicht mehr als Flatrate gäbe sondern im Minutentakt abgerechnet werden würde. :P

Nichts anderes ist es beim MMO. Bei einer minutengenauen Abrechnung wird es dementsprechend teuer und alle würden sich ein Abo zurückwünschen.

F2P habe ich angetestet und viel Geld reingesteckt. Nein danke. Entweder Abo-MMO oder gar nichts.

Thorein Neuling - 3 - 22. September 2011 - 17:14 #

40% - d.h. 60% haben sich die Muehe gemacht, die Feedback-Befragung richtig auszufuellen :)?

F2P suggeriert bei mir immer noch "billig, wenig Umfang (wenn ich den Free part nutze)" und "ich zahle drauf (wenn ich den gleichen Umfang haben will, wie bei einem ABO-MMO)"

Wenn ein MMO gut ist, bezahl ich gerne eine ABO Gebuehr (solange mir das Spiel gefaellt). Im Schnitt kostet mich das im Jahr nicht mehr als 4 Spiele mit einer jeweiligen Spieldauer von 10-15h.

Ist ein MMO eher .... oder schon was aelter lohnt sich sicher F2P fuer den Publisher mehr, da Abo Kunden hier eher kündigen, aber F2P Nutzer weiter spielen und so noch den ein oder anderen Euro abdruecken.

pallinio 11 Forenversteher - 716 - 22. September 2011 - 21:08 #

Ich wäre ja für ein Abomodell wo man Stunden kaufen kann... sagen wir z.B. 720 Stunden für 15 oder 16 Euro. Wäre dann sogar bereit nen Euro mehr zu bezahlen. Aber ich kann das Kontingent so nachkaufen, wie ich will und dann spielen wann ich will. Kann ich aus Grund XY mal nicht spielen, dann ist es egal. Nicht wie bei einem Monatsabo

Nesaija 13 Koop-Gamer - 1664 - 23. September 2011 - 7:37 #

Gibts in China :D bzw in vielen Asiatischen Ländern

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2144 - 23. September 2011 - 12:09 #

Ich würde ein solches Zeitmodell für Gelegenheitsspieler interessant finden. Zurzeit habe ich ein Rift-Monatsabo laufen, spiele in der Woche aber vielleicht zwei bis drei Stunden. Aber wahrscheinlich ist das für die Entwickler nicht interessant, da vermutlich MMO-Spieler ohnehin eher viel Zeit mit dem Spielen verbringen.
Zudem wäre vermutlich die Abrechnung problematisch - drei Euro oder fünf Euro zu zahlen, verlangt eher nach Kreditkarte - die gerade jüngere Spieler nicht besitzen.

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