ZDF-Beitrag über Spielejournalismus-Debatte

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17. September 2011 - 13:46 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Sicherlich haben die meisten von euch mittlerweile die heiß diskutierte Kolumne auf Spiegel Online gelesen, in der sich der ehemalige stellvertretende GameStar-Chefredakteur Christian Schmidt vor allem über die Herangehensweise und seines Erachtens wenig gelungene Formate im deutschen Computerspielejournalismus beschwert und eine Professionalisierung des selbigen fordert (wir berichteten). Falls nicht, dann könnt ihr sie euch bei den unten angegebenen Quellen noch einmal durchlesen. Und vermutlich kennt ihr auch Mick Schnelles Offenen Brief als Antwort auf den seiner Meinung nach unzutreffenden Vorwurf.

Der Debatte hat sich nun der Spartenkanal ZDF Kultur mit einem rund dreieinhalbminütigen Beitrag gewidmet, den ihr euch im Anschluss ansehen könnt. Im Video wurden unter anderem Petra Fröhlich, Objektleitern mehrerer Computec-Publikationen, Gameforge-Pressesprecher Gunnar Lott und Christian Schmidt selbst befragt.

Video:

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 11:50 #

Sehr schöner sachlicher Beitrag. Sowas bitte häufiger und nicht nur auf Randkanälen ;)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 17. September 2011 - 13:44 #

Hasse jut jemat jung

vicbrother (unregistriert) 18. September 2011 - 13:09 #

Etwas kurz und nicht sehr tiefgehend. Aber: Christian Schmidt stellt sich seinen Thesen. Frage: Warum stellt sich Christian Schmidt nicht dem offenen Brief von Mick Schnelle? Hat der Brief Christian Schmidt überhaupt erreicht? GamersGlobal sollte Christian Schmidt endlichh um eine Antwort/Interview bitten!

McSpain 21 Motivator - 27019 - 18. September 2011 - 19:07 #

Weil er unsachlich persönlich und einfach zu plump war um darauf antworten zu müssen?

SkrEuZ (unregistriert) 18. September 2011 - 20:09 #

Genau. Hätte ich auch mit Ignoranz bestraft. (Don`t feed the... man kennt das ja :))

vicbrother (unregistriert) 19. September 2011 - 9:40 #

Er sah wohl das Foto eines rotbäckigen Spieleredakteurs aus einem bayrischen Biergarten - Stammtischniveau ist aber ja gerade nicht Christian Schmidts Sache.

Krickkrackkrull (unregistriert) 17. September 2011 - 11:52 #

Juheissassa, dann klappt ja die Schmidtsche Karrieplanung. Was für ein Held.

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 18:32 #

Dieses!

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 - 17. September 2011 - 18:39 #

Nicht dieses.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11728 - 17. September 2011 - 23:05 #

Dieses?

volcatius (unregistriert) 17. September 2011 - 11:57 #

Ich kann die Aussagen immer noch nicht nachvollziehen. Wenn ich Rezensionen über Rollenspiele lesen, sind Story, Charaktere und Atmosphäre immer wichtig und werden auch ausführlich besprochen. Bei einem Shooter ist es naturgemäß völlig anders. Und gerade bei Casualgames ist es auch nicht nicht so, dass da eine tiefe Bedeutung oder vielschichtige Charaktere im Vordergrund stehen.

Ich kannte die Dame noch als Fräulein Fröhlich, da fühlt man sich mal wieder alt.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 17. September 2011 - 12:04 #

Sie hieß doch damals irgendwas M oder so. :D

Sciron 19 Megatalent - P - 15743 - 17. September 2011 - 12:05 #

Du meinst wohl Fräulein Maueröder :p. JA, wir haben uns doch damals alle das Petra-Poster von der PC Games-Seite geladen *hust*.

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 17. September 2011 - 13:22 #

Petra Poster?! url? :D

Sciron 19 Megatalent - P - 15743 - 17. September 2011 - 13:36 #

Da kommst du wohl einige Jahre zu spät :p. Das war irgendwie so um 98-99 rum. Weil sich Rainer (Rosshirt) geweigert hatte Bilder von sich zu machen, musste halt Petra als Poster-Motiv herhalten. Die war da natürlich auch noch etwas frischer *hust*.

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 14:00 #

TORRENT ZOMG!!!!

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 17. September 2011 - 15:44 #

SCANNEN!!! xD

Sciron 19 Megatalent - P - 15743 - 17. September 2011 - 16:24 #

Da gibt's nix zu scannen, das Poster gab's nämlich von vorneherein nur Online auf der PCG-Seite :p. Dadurch wurde in Deutschland immerhin der Internet-Boom ausgelöst *hust*.

Captain Placeholder (unregistriert) 17. September 2011 - 16:25 #

Nimm doch mal ein Hustenbonbon, bevor du deinen nächsten Kommentar schreibst. ;)

Sciron 19 Megatalent - P - 15743 - 17. September 2011 - 16:33 #

Pfff, du willst doch nur meine tiefgründige Bildsprache untergraben ;).

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 17. September 2011 - 16:46 #

DOMMAGE! -_-

Lexx 15 Kenner - 3459 - 18. September 2011 - 8:22 #

Noch besser, dann muss das ja noch irgendwo vorhanden sein. :>

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6317 - 18. September 2011 - 15:48 #

Ich glaub ich hab die Bilder irgendwo noch, wenn die CD noch lesbar ist...

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6317 - 18. September 2011 - 16:11 #

Ich habe die 4 Bilder gefunden! Sind von 1996.
Ich glaube ich darf die aber nicht einfach so hoch laden, wegen Copyright und so(?).

Lexx 15 Kenner - 3459 - 18. September 2011 - 16:57 #

Klar kannst du die hochladen. Zumal seit der Veröffentlichung eh schon über 10 Jahre her sind.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6317 - 18. September 2011 - 17:56 #

http://imageshack.us/photo/my-images/707/petra4m.jpg/
http://imageshack.us/photo/my-images/708/petra3m.jpg/
http://imageshack.us/photo/my-images/708/petra2m.jpg/
http://imageshack.us/photo/my-images/155/petra1m.jpg/

Ich hoffe das geht.

PS: Für ein Poster reicht die Auflösung wohl nicht ganz. Aber damals mit einem Analog-Modem hat der Download des großen Bildes schon über 2 Minuten gedauert!!!

Lexx 15 Kenner - 3459 - 18. September 2011 - 19:18 #

Dem Kameraden dank. :salutiersmilie:

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3470 - 20. September 2011 - 1:27 #

Boah wie geil, danke dafür!
Ich habe mich auch an diese Aktion damals erinnert. Oder an Rainer's "XXX-Pics"... xD
Und das geile ist, daß irgendein Leser vor einiger Zeit (wahrscheinlich schon vor bis zu 2 Jahren oder so) dem Rainer geschrieben hat, was das für 'ne coole Aktion war bzw. ob es nochmal ein Petra-Poster geben würde. Und daraufhin hat er nur geschrieben, daß er überhaupt nicht wisse, wovon besagter Leser spricht. (*) Ich wollte eigentlich mal einen "Brief" verfassen und besagtem Leser Rückendeckung geben, nebst Beweisen - leider konnte ich diese dann doch nicht mehr aufspüren... :(
Aber da sind sie ja wieder!!

(*) Ich vermute einfach mal ins Blaue, daß die mittlerweile verheiratete Petra nicht wollte, daß besagte "Werke" wieder auftauchen, und drohte RR mit Kürzung seines gehalts (sic)... ;)

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 17. September 2011 - 12:08 #

"Ich kannte die Dame noch als Fräulein Fröhlich, da fühlt man sich mal wieder alt."

Meine erste Reaktion auf das Video war eigentlich: Hilfe, ist die gealtert. Ein bisschen molliger, dafür aber mit eingefallenen Wangen kommt sie mir auch vor. Ohje, ich glaube, dass meine Haare schon einen leichten Grauschimmer bekommen--

Lexx 15 Kenner - 3459 - 17. September 2011 - 12:15 #

Is ja nu immerhin auch schon bald 10 Jahre her. :>

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 17. September 2011 - 15:16 #

Die daneben stehende Figur (Lara irgendwas) hat sich aber gut gehalten :)

crishan 10 Kommunikator - 538 - 17. September 2011 - 16:28 #

Zumal sie ja weiterhin ihr inzwischen wohl 10-15 Jahre altes Bild
im Magazin nutzt. Brrr, ich habe erst auf den zweiten Blick erkannt,
wer das überhaupt ist.

monokit 14 Komm-Experte - 2098 - 18. September 2011 - 9:47 #

Bedenke...vor ner Fernsehkamera wirkt jeder als hätte er 20 Kilo zuviel auf den Rippen...

Carsten 18 Doppel-Voter - 12131 - 17. September 2011 - 12:16 #

Du meinst als Fräulein Maueröder. ;)

Edit: Zuuu langsam. :)

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 17. September 2011 - 12:07 #

Für mich sind das alles jetzt nur Wiedergaben von Aussagen mit stark abgemilderten Wogen im Vergleich zur recht scharfkantigen Aneinanderreihung der verschiedenen Standpunkte. Den Video-Beitrag als Überblick ist ganz gut gemacht, aber ich habe den Eindruck, dass hier zuviel relativiert wurde, um das Pensum des Beitrages nicht zu überziehen. Witzig finde ich hier, dass der Herr Lott viel mehr Worte über den Punkt "Meta-Ebene" verliert, als es der werte Herr Schmidt in seiner (gezeigten) Redezeit getan hat.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 17. September 2011 - 12:21 #

Wo war denn da der Überblick? Das war doch nichts weiter als viele Worte ohne Inhalt. "Das hat geholfen", "Metaebene", "Qualitätsjournalismus" - das ist heiße Luft auf Politikerniveau.

Geschwätz und Geschwurbel, und alle haben sich doch irgendwie lieb, weil sie verstehen, dass letztendlich keiner etwas von Wert gesagt hat, und dass "am Ende des Tages" doch wieder alles beim Alten bleibt.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 17. September 2011 - 12:59 #

Der Überblick für bislang nicht mit dem Thema bekannte Menschen, die ab und zu mal ZDF Kultur einschalten und sehen ~ Aha bei der Spezialiserung Spielejournalismus gibt es auch unterschiedliche Haltungen mit Hinblick auf die Erhebung der Thematik auf andere Bereiche. ~ Das es nicht eindeutig genug ist, habe ich geschrieben, deswegen stellt deine Aussage eine Doppelung und keinen Gegensatz dar.

'Geschwurbel' scheint dein Lieblingswort zu sein, so häufig, wie man das von dir liest. "[...]und dass "am Ende des Tages" doch wieder alles beim Alten bleibt.[...]" War es bei irgendeiner Standpunktsdiskussion zwischen solchen Menschen jemals anders? Mit Sicherheit nicht.

Alles bleibt beim Alten ist aber in meinen Augen zu kurz gegriffen. Frau Fröhlich hat den wirtschaftlich orientierten Teil gemimt - Als einzige Verbliebene von den Dreien in dem Spezial-Ressort nicht verwunderlich. Pathologisch, wie Herr Lott dieses Thema nun einmal immer schon behandelt hat, hing er sich in meinen Augen damals wie heute größtenteils an Herrn Schmidt dran.

"[...] - das ist heiße Luft auf Politikerniveau.", würde ich auch nicht unbedingt sagen. Mit Sicherheit werden viele der Reaktionen, vor allem auf Portalen wie hier, sich auch mit auf die zukünftige Haltung auswirken. Es gab ja kaum eine Ecke, an der das Thema nicht besprochen wurde. Dass sich wahrscheinlich bei den eingestandenen Blättchen (trotz Auflagen-Talfahrt) wenig bis gar nichts ändert, bestreitet wohl niemand. Im Gegensatz zur Politik gibt es eine Regulierungsmöglichkeit und direkte Auswirkungen auf Seiten, wie GamersGlobal. Die "heiße Luft", die in der Politik nicht zu Taten wird, wird bei Blättchen auch durch Regularien, wie den Verleger beschnitten.

Wenn hier auf GG jedoch Jörg zum Beispiel entdeckt, dass die Wertungszahlen in Schweinchen-rosa für die doppelte Anzahl an Klicks und höhere Registrierungen sorgt und es darüber hinaus zahlreiche Stimmen gibt, die sich begründet dafür aussprechen, werden wir unter Umständen am nächsten Tag das gewagte Farbspektakel vorfinden. Die Überlegung ist doch die, dass man Kritik am Besten dort hin richtet, wo auch Menschen die Möglichkeit haben, auf sie zu reagieren. Weswegen das Schreiben, so wie es kam, auch an die Allgemeinheit gerichtet wurde, und dadurch, dass wir jetzt darüber informiert sind und schreiben, ist doch schon eine Wirkung erzielt worden. Und das über einen gewissen Zeitraum schon.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 17. September 2011 - 22:01 #

Hmm, dann verstehen wir wohl unter einem Überblick leicht Unterschiedliches. Aber du hast natürlich recht, dass der Beitrag durchaus taugt um den Unbelesenen auf die generelle Debatte aufmerksam zu machen - zu sehr viel mehr aber leider nicht. Aber was will man schon erwarten, von den Qualitätsjournalisten.

Schreib ich Geschwurbel wirklich so oft? Muss ich mal drauf achten. Gefallen tut mir das Wort allerdings. ;)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 17. September 2011 - 13:00 #

Wo er recht hat hat er...

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. September 2011 - 13:50 #

Jo, in Zukunft solche Debatten bitte direkt mit Handfeuerwaffen beginnen. Sonst bringt das doch alles nix!

Basti51 14 Komm-Experte - 1984 - 17. September 2011 - 12:23 #

Ja und? Schmidt hat seinen Standpunkt doch nur nochmal auf den Punkt gebracht. Die Aussagen von ihm und Lott passen super zueinander. Während Fröhlich anscheinend "nur" daran gelegen ist, ihr Heft weiter zu verkaufen.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 17. September 2011 - 13:01 #

Mir ging es darum, dass seine Schreibe mehrere Aufhänger hatte. Auf einen Punkt vereinfachen ist zwar schön und gut, aber hier fasst es das Ganze nur ungefähr zusammen und nicht deckungsgleich. Das ist der feine Unterschied, den ich bemängele.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. September 2011 - 14:08 #

Naja, in 3 Minuten passt eben nicht so viel rein :) Damit könnte man gut und gern eine ganze Doku füllen. Ich finde aber nicht, dass die Aussage sich sehr verschoben hat, sie ist nur auf einen Teil beschränkt. Wobei das Problem bei dem Spiegel-Online-Bericht ja in erster Linie war, dass viele ihn einfach nicht verstanden haben; Da wurde mehr über vermeintlichen Inhalt als über tatsächlichen Inhalt diskutiert.

Der Bericht stammt übrigens aus dem Pixelmacher vom 16.9.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 17. September 2011 - 14:18 #

Ja genau das meinte ich mit Pensum. "Der Bericht stammt übrigens aus dem Pixelmacher vom 16.9." Ah okay, wollte ich eh mal aufholen. ^^

crishan 10 Kommunikator - 538 - 17. September 2011 - 16:39 #

"Während Fröhlich anscheinend "nur" daran gelegen ist, ihr Heft weiter zu verkaufen."

Was die Dame ja auch so ausufernd extrem unsympathisch macht.
Lest einmal (egal welches) ein Statement von ihr:
Jedes, unter Garantie, JEDES mal wird darin gleich zu Beginn in abgewandelter Form (sinngemäß) folgendes von ihr untergebracht:
"Wir, von der PC Games, dem größten/einzigartigen/tollstem/viel sagendsten/allen anderen überlegenden/weit reichendsten/meinungskräftigsten/einflussreichsten/überhaupt am aller tollsten/sowieso alle anderen in den Staub stoßendem/supercalifragilistigstem deutschen Spielemagazin überhaupt(...)"

*würg*

Wer sich einmal die kotzbrockigen logorrhoeischen Aswürfe einer Frau Maueröder zu Gemüte führen mag, bei kultboy gibt es einen Leserbrief von ihr, Anfang der 1990er geschrieben:
http://www.kultboy.com/pic/166/
Das dollste ist ja, dass sie heute mit mehr als nur einem dieser Leute zusammen arbeitet ;-)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 18. September 2011 - 10:45 #

Danke für den Link. Sehr interessant wie sie früher tickte auf der anderen Seite des Meeres ^^ Nun wo sie sich eingerichtet haben und wie eine Made im Speck leben ist verbessern und auf Leser eingehen wohl nichtmehr ihr anliegen ...

Ich mochte sie eh nie ~~ Ich weiß eh nicht was Frauen in Spielezeitschriften zu suchen haben ausser als Layouter oder Designer.

Sie zocken doch eh kaum und wenn ich mir eine Petra Schmitz von Gamestar angucke die während 2 ihrer Tester in einem Raum Deux Ex zocken um uns einen guten Bericht abzugeben, mit den Augen schielt und unfletige Lieder singt aus Langweile und dabei ihre Kollegen ablenkt, sollte sie lieber sich selber an den Rechner setzen und ein Spiel vernünftig testen.

SkrEuZ (unregistriert) 18. September 2011 - 20:19 #

"Sie zocken doch eh kaum" *Kopfschüttel*

Wo ist eigentlich DEIN Wächter,Troll ? XD

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 19. September 2011 - 22:10 #

ich weiß politisch unkorrekt aber doch wahr ^^ Aber es sind schon mehr als vor 10 Jahren wenn es dich beruhigt.

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3470 - 20. September 2011 - 1:39 #

Die Schmitz finde ich auch ziemlich nervend, das Fräulein Maueröder finde ich aber super. xD

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3470 - 20. September 2011 - 1:54 #

"Wer sich einmal die kotzbrockigen logorrhoeischen Aswürfe einer Frau Maueröder zu Gemüte führen mag, bei kultboy gibt es einen Leserbrief von ihr, Anfang der 1990er geschrieben:"
-- Wer diesen 20 Jahre alten Leserbrief einer noch pubertierenden Dame unreflektiert ins Heute reisst und sie so als "kotzbrockig" (wtf??) darstellen will, hat IMHO total einen an der Waffel.
Zunächst mal kannst Du Dir nur dann ein Urteil erlauben, wenn Du das Layout und die Artikel vor Petra's Mitsprache bei der Play Time auch kennst. Für kleine Designschwächen wäre das sicher über's Ziel hinaus geschossen, aber wenn das Magazin in der Anfangszeit wirklich so katastrophal war, darf man doch auch ordentlich zulangen. Schließlich hat sie Geld für das Heft bezahlt. Diese moderne "Political Correctness" der Kritik kann mir eh den Buckel runterrutschen.

Zweitens - und das ist noch viel wesentlicher: Dein Folgekommentator zeigt ja _jetzt noch_ eine herablassende Einstellung spielenden Frauen gegenüber. Und obwohl die Frauenrate beim Zocken ja mittlerweile stark zugenommen hat, ist das beim Schreiben über's Zocken noch lange nicht der Fall. (Schaut euch mal die GG-Redaktion an. ;)
Und jetzt teleportier' Dich bitte mal ins Jahr 1991 zurück: Da war das noch 100x krasser, eine einzige Männerdomäne (die Play Time hat nicht eine Frau in der Redaktion).
Ohne zu kratzen und zu beißen hätte sie da nicht den Hauch einer Chance gehabt, die Redaktion der Play Time hätte höchstens müde über sie gelächelt.

Ich find's super wie sie sich da durch geboxt hat, aufgrund diesen Briefes ein Jobangebot erhalten hat, später die PC Games als Chefredakteurin übernommen hat und mittlerweile ist sie für mehrere Magazine verantwortlich. Hut ab!
Den Leserbrief finde ich einfach toll, soviel Chuzpe muß man(n) erstmal haben. (Kenne ihn schon lange.)

Anonymous (unregistriert) 18. September 2011 - 8:03 #

Die passen zusammen weil die ja auch den Podcast zusammen machen (befreundet sind) sich abgesprochen ?

Falk 14 Komm-Experte - 1879 - 17. September 2011 - 12:13 #

Ist das Christian Schmidts Bücherregal? Was für ein Chaos! :D

spinatkuchen 14 Komm-Experte - P - 2096 - 17. September 2011 - 16:00 #

Das ist absolut harmlos gegen meins :P

Mox 07 Dual-Talent - 109 - 17. September 2011 - 12:13 #

Was Gunnar Lott da sagt gefällt mir sehr gut. Sicher nicht bei einem Shooter von der Stange möglich, aber schon bei einem MW3 müsste es doch möglich sein, dieses in einen (Spiele)Historischen Kontext einzuarbeiten. Wie das Ding funktioniert weiß ich nur zu gut, was mich noch interessiert ist die Geschichte um die Entstehung, was haben sich die Produzenten und eigentlich viel wichtiger, die Designer und Autoren gedacht. Zu jedem Film der ins Kino kommt, bekomme ich doch auch die Meinung der Regie und Darsteller zum Thema zu hören.

Und ich denke, dass das auch die Spielindustrie voran bringen würde. Welcher Autor könnte denn eine sinnvolle Antwort darauf geben, was er sich bei den MW-Geschichten gedacht hat? Vielleicht bliebe uns der Quatsch dann in Zukunft erspart.

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 12:54 #

"...was mich noch interessiert ist die Geschichte um die Entstehung, was haben sich die Produzenten und eigentlich viel wichtiger, die Designer und Autoren gedacht."

Im Falle Call of Whatever und Co. ist die Frage auf diese Antwort genauso hirnzermürbend simpel wie die Spiele und lautet schlicht: $$$$$$$$$$$$$!

Da würde ich mir lieber keine anderweitigen Hoffnungen machen.

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 17. September 2011 - 14:14 #

das ist ziemlicher Quatsch Herr Unbekannt... die Autoren die es auch hinter solchen Massenproduktionen wie es die Call of Duty Reihe mitlerweile ist stecken müssen trotzdem sehr viel Arbeit und Hingabe in ein solches Projekt stecken, da es sonst ja niemand kaufen würde(Mich würde sehr interessieren wo die Ideen für manche Szenen in MW2 herkamen oder warum man sich für die Flughafenszene entschieden hat, die wirklich hart an der Grenze des erträglichen liegt). Und dann ist es noch in einem zweiten Punkt Quatsch, denn (fast) jede Spielefirma ist zu 99% an $$$$ interessiert! Denn die Angestellten müssen schließlich von irgendwas leben und wollen auch nicht nach jedem Projekt wieder auf der Straße stehen.

Ich fänds ziemlich cool, wenn die Spielemagazine die Personen die hinter den Projekten stehen besser ausleuchten würden. Zudem möchte ich aber auch nicht auf die ausführliche Beschreibung der Spielmechaniken verzichten, da diese schon bei geringen Abweichungen den Unterschied zwischen kaufen und nicht-kaufen ausmachen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 17. September 2011 - 13:03 #

Das beste Spielemagazin in meinen Augen ist die PC Action da sie echt freche und harte Witze macht ^^

Beispiel Arma 2, man sieht ein Bild eines Soldaten der am Boden entlang robbt. Im Kommentar unter dem Bild findet man eine anspielung auf Christopher Reeve ... xD

Aber irgendwie mal schön ungezwungen. Man hat den Eindruck die haben noch richtig Fun an der Sache, nicht wie bei Gamestar oder PcGames wo alles so aufgesetzt professionel wirkt

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 13:10 #

Die Grenze Zwischen "Fun/freche Witze" und Geschmacks-/Niveaulos ist natürlich fließend. Ich hab schon vor Jahrzehnten die PC Action wegen diesem pseudo-cool-witzig-gesabbelt nicht länger als ein paar Seiten lesen können.

Wir sind halt wieder bei dem Punkt: Die einen wollen seriöse Tests, andere wollen witzige/freche Tests, andere wollen technische detailierte Test und andere wollen tiefgründige Tests. Soll sich doch jeder nehmen was er will. Ich würde die Schmidtschen Thesen gerne umgesetzt sehen und es lesen. Wenn jemand anderes sowas nicht lesen möchte wird er ja nicht gezwungen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 17. September 2011 - 15:28 #

Jo und zu den Printmedien gibt es ja auch viel kostenloses Online, wie z.b. GG

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 17. September 2011 - 13:14 #

Scheinbar haben sich jetzt wieder alle lieb und alle haben irgendwie ein bisschen Recht. So kommt der Beitrag rüber.

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 17. September 2011 - 13:51 #

Nicht unter 10 Euro. Interessante Aussage von Frau Fröhlich. Selber Schuld wenn sich der Spielejournalismus durch sparen, so ein enges finanzielles Korsett angelegt hat und statt ausgebildete Journalisten schreiben mittlerweile Praktikanten fast die ganzen Hefte. Bestes Beispiel ist die Gamepro - Pfui!

Statt vor Jahren den Sparkurs einzuschlagen hätte man besser auf Qualität geachtet, denn ich bin mir zu 100% sicher das die Leserschaft bei diesem vorgehen auch 10 Euro bezahlen würde. Zudem wer dem Internet am Leserschwund die Schuld gibt ist naja....

ganga Community-Moderator - P - 15573 - 17. September 2011 - 14:03 #

Ich würde sicher keine 10€ für ein monatliches Spielemagazin bezahlen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 17. September 2011 - 15:30 #

Wollte mir die Tage im Supermarkt eine Zeitschrift holen fürs Klo. Aber die, die da waren lagen alle so bei rund 5 euro. Und waren dazu noch recht dünn. ich sag mal 3,50 is genau richtig, ohne dvd versteht sich

Anonymous (unregistriert) 30. Januar 2012 - 13:47 #

Ja herrlich, und ich dachte ich wäre der einzige der Spielezeitungen auf dem Klo liesst... und zwar nur da!

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23249 - 17. September 2011 - 13:24 #

Was mich ein wenig erschüttert hat war Petras Aussage, dass man für Print-Magazine, die der Qualität einiger Online-Rezensionen (Blogs/Foren/Magazine) adäquat wären ca. 10€ verlangen müßte... Hallo?! Das war ein Schuss ins eigene Knie, fürchte ich!

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 21:55 #

Da gehts um Auflage und potentielle Zielgruppe. Wenn ein solches Heft 100 000 verkaufen würde, wäre es auch bei etwa 4-5 Euro. :-)

DELK 16 Übertalent - 5488 - 17. September 2011 - 23:22 #

So viele andere Hefte gibt es ja mittlerweile nicht mehr, die über 100.000 Mal verkauft werden, selbst die Gamestar wird auf kurz oder lang noch drunter fallen (oder ist sie das schon?)

Captain Placeholder (unregistriert) 17. September 2011 - 13:52 #

Also ich würde 10€ für ein deutschsprachiges Spielemagazin bezahlen, dass sich stärker mit der Meta-Ebene von Spielen, mit ihrer Absicht, ihrer Geschichte, ihren Querverweisen beschäftigt.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32524 - 17. September 2011 - 13:57 #

Also ich denke ja, das ist so ein zweischneidiges Schwert. Du kannst gerne die geschichtlichen und Aspekte und die Absichten hinter einem Spiel aufführen... aber es wäre doch doof, wenn es eine super tiefgründige Story gibt und das Spiel einfach schlecht ist, oder?

Captain Placeholder (unregistriert) 17. September 2011 - 14:17 #

Warum glauben alle, dass sich das gegenseitig ausschließt? Ich habe ja auch "stärker" gesagt, nicht "ausschließlich". Die Gameplay-Mechaniken interessieren mich auch manchmal, wenn sie aus den Trailern oder der Demo noch nicht ganz ersichtlich wurden.
Andererseits halte ich beispielsweise in 99% aller Fälle die Beschreibung der Steuerung für kompletten Schwachsinn, weil erstens sowieso nichts davon bis zum Einlegen des Spiels in Erinnerung bleibt und zweitens mittlerweile eben auch 99% der Spiele die Steuerung selbst zu Beginn erklären. Es würde also ein einziger Satz ausreichen, um eine gut funktionierende Steuerung zu loben oder vor einer schlechten Steuerung zu warnen.
Und Texte, die offensichtlich nur als Lückenfüller geschrieben wurden und sich zum Beispiel mit der im Rahmen der Diskussion vielfach erwähnten Waffenaufzählung beschäftigen, sind einfach das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Wir leben im Zeitalter des Internets, die Core-Gamer sind eine ohnehin sehr Internet-affine Gruppe und schauen sich vor dem Spielekauf unter Garantie einige Gameplay-Trailer an und die Casuals interessieren sich nicht für so etwas.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. September 2011 - 14:54 #

"Warum glauben alle, dass sich das gegenseitig ausschließt?" das frage ich mich auch schon die ganze Zeit :)

Nur weil das Spiel schlecht ist, muss auch der Test schlecht sein?

DELK 16 Übertalent - 5488 - 17. September 2011 - 23:22 #

Zumindest scheint das derzeit so. Aber gut, solange "Weniger Test, mehr Review" gefahren wird, werden die Test eh immer weiter an Bedeutung verlieren.

Johannes Mario Simmel 13 Koop-Gamer - 1565 - 17. September 2011 - 14:06 #

Ob es genug Spiele dieser Art gibt, um damit monatlich ein Magazin zu füllen?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 14:22 #

Es redet doch niemand davon ausschließlich auf diese Art an Spiele herranzugehen. Außerdem sagt auch niemand das man sowas monatlich erscheinen lassen muss. Eine tiefgründige Betrachtung von gerne auch älteren Spielen oder Spielereihen würde ich schon gerne lesen.

Captain Placeholder (unregistriert) 17. September 2011 - 14:33 #

Ein Heft besteht ja nicht nur aus Tests. Wenn wenige intelligente Spiele in einem Monat erscheinen, füllt man den Platz halt mit mehr anderen Artikeln. Ich finde es sowieso befremdlich, dass Spiele meist nur im Monat ihres Erscheinens besprochen werden, obgleich sie doch oftmals nicht wie bspw. Kinofilme nur ein feststehendes Werk bilden, sondern sich durch Modder, DLCs, manchmal sogar Patches stetig entwickeln. Wie wäre es also z.B. mit Mod-Tests ala GG? Oder man könnte sich eine Auswahl des Artdesigns eines Spiels oder aller Spiele eines speziellen Art Designers anschauen und von ihm kommentieren lassen. Oder Interviews durchführen, Reportagen über die Branche machen, nach unbekannten Spieleperlen tauchen, aktuelle Entwicklungen im Kontext der Spielegeschichte einordnen usw. usf. Du weißt schon, was echte Journalisten so tun.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 14:42 #

Danke Captain. Das ist ja auch so eine Kerngeschichte: Klar will ich vor dem Spielekauf etwas über Spiele lesen. Aber inzwischen ist doch der Markt fast nur noch eine Werbeaktion. Tests gibts optimalerweise erst nach Release (bei Gurken mit Hype) oder Wertungen werden gekauft weil sie riesige Einnahmeunterschiede machen. Ein bisschen weniger "Werbeheft" und ein bisschen mehr "Wir lieben Spiele auch noch nach der Ertragreichen Aktualität" wär doch wirklich nicht schlecht, oder?

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 17. September 2011 - 15:09 #

Da ist doch das Problem. Gerade die Printvertreter müssen weg von Tests als Kern, weil durch die Embargos den
Test erst nach erscheinen drucken können oder dann ohne Wertung. Zudem sollten auch wie schon gesagt ausgebildete Journalisten den Hauptteil des Heftes lieferern. Eine PraktikantenPRO braucht kein Mensch.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 17. September 2011 - 14:23 #

Zähle doch bitte mal 24 in den letzten 12 Monaten erschienene Spiele auf, die "Metaebene" haben. Anscheinend verpasse ich regelmäßig die schlauesten Spiele.

Und zwei Spiele pro Ausgabe ist ja schon niedrig angesetzt, eigentlich müsste ich um mindestens 5x12 Titel bitten, die man didaktisch, hermeneutisch und vor allem diskursiv abklappern kann.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 32524 - 17. September 2011 - 14:26 #

Also spontan würden mir jetzt Alan Wake und El Shaddai und vielleicht Heavy Rain einfallen

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 14:30 #

1. Deus Ex Human Revolution
2. Harveys Neue Augen
3. Alice Madness Returns
4. Duke Nukem Forever ;)
5. The Witcher 2
6. LA Noire
7. From Dust
8. Gemini Rue
9. Euhm.. Mist. Jetzt bin ich raus :D

Ne mal im Ernst. "Metaebenen" kann jeder sehen oder nicht-sehen wo er will. Es geht ja in der Debatte darüber über Kunst zu reden und Kunst fängt bei allen Menschen woanders an und hört auch an unterschiedlichsten Dingen wieder auf. Wie schon gesagt muss man ja nicht monatlich und pünktlich Hefte mit ausschließlichen Metaebenen zusammentragen um ein bisschen mehr Tiefgang im Spielejournalismus zu fordern bzw. sich zu wünschen.

Warum haben nur immer so viele Leute das Gefühl Ihnen will jemand die stinknormalen Reviews (so wie sie es seit 30 Jahren gibt) wegnehmen nur weil jemand mal etwas Neues vorschlägt?

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. September 2011 - 14:57 #

"Warum haben nur immer so viele Leute das Gefühl Ihnen will jemand die stinknormalen Reviews (so wie sie es seit 30 Jahren gibt) wegnehmen nur weil jemand mal etwas Neues vorschlägt?"
Das ist eigentlich der Kernpunkt der Debatte. Wenn man die Frage beantworten kann, hat man auch die Lösung dafür gefunden, warum viele User Schmidts Artikel offenbar krampfhaft falsch verstehen wollen, es geradezu müssen.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 17. September 2011 - 15:09 #

Also wenn das ein "Vorschlag" war und doch keine Abrechnung, dann werde ich das jetzt grundsätzlich als Beispiel heranziehen, wenn mir hier mal wieder jemand vorwirft, meine Meinung zu energisch zu vertreten. ;)

Hab jetzt nur noch Zeit für einen Absatz, später evtl. mehr: Ganz abgesehen von dem Heiße-Luft-Charakter seiner Anwürfe erscheinen mir Begriffe wie "Metaebene" nun wirklich nicht neu. Ebenso wie Begriffe Marke "Diskurs" gemahnen sie doch eher an die 70er des vorigen Jahrhunderts. Plattenkritiken, die damit um sich werfen, gingen mir immer schon auf den Senkel - ich muß diese eitle Hereininterpretiererei nicht auch noch bei Spielen haben. Eines muss man allerdings sagen: Bei Platten hat es auch nie jemanden gestört, ob die Platte die tiefgreifende Analyse überhaupt hergibt oder nicht. ;)

Captain Placeholder (unregistriert) 17. September 2011 - 16:00 #

Was heißt denn für dich "hineininterpretieren"? Ist der Spielspaß nicht ebenso hineininterpretiert und objektiv überhaupt nicht messbar? Und immerhin gibt es in vielen Spielen unverkennbar Hin- und Verweise auf bestimmte kulturelle, politische und moralische Einflüsse verschiedenster Herkunft.
Bioshock verwendet konsequent den Stil des Art Deco und beschäftigt sich mit der Utopie des gelebten Objektivismus, Deus Ex 3 ist von Gibsons "Neuromancer" und Dicks "Do Androids Dream of Electric Sheep?" beeinflusst, verweist ganz offen auf ein halbes dutzend Filme und versucht die Entwicklungen der Kybernetik weiterzudenken und damit einhergehende Probleme zur Dystopie überhöht deutlich zu machen. Dragon Age wie Mass Effect beschäftigen sich mehrfach mit der Frage, inwieweit man in Extremsituationen überhaupt noch ethisch richtig handeln kann und thematisieren Rassismus und Medizinethik. Diese Spiele schreien geradezu danach, sich über sie hinaus mit ihren Themen zu beschäftigen.
Mit welchem Recht verneinst du nun also die Befriedigung dieses Bedürfnisses durch gut recherchierte Artikel, die sich mit ebendiesem Kontext der Spiele beschäftigen? Warum sollten Spiele in ihrer Nische bleiben müssen, wo sie doch als einziges Medium die Möglichkeit bieten, Konflikte tatsächlich zu erleben, statt sie nur geschildert zu bekommen?

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 17. September 2011 - 16:18 #

Genau das und weniger Previews z.B. in der GS wäre doch was! Gern auch hier auf GG. =)

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 18. September 2011 - 20:47 #

Die (Edel-)Spiele, die Du aufzählst, machen nur leider nicht einmal 0,1 Prozent der Spiele aus, die jeden Monat erscheinen. Was ist mit dem Rest? Wirklich tiefgängige Spiele wie Bioshock und DXHR erscheinen alle Jubeljahre. Wenn sie erscheinen, kann man sie ja auch entsprechend würdigen (ohne eitles Geschwurbel, das letztlich nur dem Autor selbst huldigt), ich bitte dann sogar drum. Aber ich wiederhole: Was ist mit dem Rest? Wenn bei 99% der Spiele ein "handwerklicher" Test völlig ausreicht, dann gibt es keinen Grund, handwerkliche, reine Informationen liefernde Tests an sich in den Dreck zu ziehen.

Und da liegt ja auch ein weiterer Widerspruch: Schmidt will einerseits intellektueller testen (tut es aber selbst nicht, siehe anderer Beitrag), andererseits aber die Massen ansprechen. Wie soll das denn gehen? Die Massen spielen Sims, Fitnessspiele und Angry Birds und brauchen dafür garantiert keine herbeiinterpretierte Metaebene (stimmt schon, mit der Brechstange findet man immer irgendwie eine...).

Captain Placeholder (unregistriert) 17. September 2011 - 15:31 #

Alice: Madness Returns
Amnesia: The Dark Descent
A New Beginning
Assassin's Creed Brotherhood
Catherine
Civilization V
Deadly Premonition
Dead Space 2
Deus Ex: Human Revolution
Dragon Age 2
Dragon Quest VI
El Shaddai
Enslaved
Fallout: New Vegas
Fate Of The World
From Dust
Game Dev Story
Gemini Rue
Ghost Trick
Heavy Rain: Move Edition
Last Window
L.A. Noire
Legend Of Zelda: Ocarina Of Time 3D
Little Big Planet 2
Lylian
Micky Epic
Okamiden
Portal 2
Red Dead Redemption: Undead Nightmare
Super Scribblenauts
Today I Die Again
Total War: Shogun 2
Yakuza 4
Witcher 2
World Of Warcraft: Cataclysm

Ich habe nicht alle davon gespielt und einige eignen sich besser als andere, außerdem ist mein Wissen über Xbox-, Smartphone-, Download- und Indiespiele immer noch viel zu lückenhaft, um irgendeinen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Auch bei Adventures habe ich nicht allzu viel Ahnung und gog- oder VC-Neuveröffentlichungen habe ich auch nicht beachtet.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 18. September 2011 - 20:58 #

Ich kenne davon auch zu viele nicht. Aber A New Beginning ist zumindest schon sehr gewagt. Der Demo nach zu urteilen ist das Spiel vielleicht prima für den Schulunterricht geeignet, um auf schlichte, kindgerecht-kitschige Weise eine eindeutige Öko-Message rüberzubringen. Leider wird es aber nicht als Kinderspiel (vielleicht so ab 8?) verkauft, sondern soll sich auch an Erwachsene richten. Und da ist es vom Tiefgang hier nun wirklich Lichtjahre von DXHR oder Bioshock entfernt.

Fallout New Vegas ist zwar geil, aber dass ich da nun wirklich ins Grübeln gekommen wäre, kann ich auch nicht behaupten. Letztlich recycelt es eben das gewohnte Fallout-Universum (dessen Schaffung die wirkliche Leistung war) und strotzt vor klischeehaften (Gruppen von) Charakteren. Ok, im Artdesign gibt es einige Punkte (trotz der leider inzwischen schlechten Engine).

Heavy Rain habe ich bislang nicht gespielt, aber nach allem, was ich weiß, läuft es spielmechanisch eher wie ein Film ab, bei dem man im richtigen Moment wie ein Laboraffe die richtigen Tasten drückt. Ist das überhaupt ein richtiges Spiel, mit so wenig Steuerungsmöglichkeiten?

Dead Space 2 ist ein Splatterspiel. Ok, die Kritik an Scientology wertet es etwas auf, aber viel mehr ist für mich an geistiger Nahrung nicht drin.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 17. September 2011 - 23:22 #

Metaebene haben alle Spiele, nur suchen muss man sie ;)

Mal abgesehen davon muss man ja nicht unbedingt auf die Metaebene so stark eingehen, dass der Rest des Tests wegfällt, nur soll ein wenig stärker der Fokus drauf liegen^^

Claus 28 Endgamer - - 108684 - 17. September 2011 - 14:04 #

Was ich mich zur Zeit Frage ist, warum es noch zu keiner dauerhaften Zusammenarbeit zwischen einem renomierten Print- oder Online-Spielemagazin und einer Tageszeitung gekommen ist.

Auf diese Art und Weise (täglich eine halbe Seite, eine ganze Seite oder gar ein eigener Teil), und schon wäre Print mit dem Internet konkurrenzfähig. Und die Tageszeitung würde bei der jüngeren Leserschaft wieder einen Fuss in die Tür bekommen.

Auch bei der Ausbildung von Nachwuchsredakteuren etc. müsste es doch diverse Synergie-Effekte geben.

Azzi (unregistriert) 17. September 2011 - 14:12 #

Naja das Ding ist doch was ein Spielemagazin leisten will?

Will ich ein kurzen Test machen, wo ich nach vorher festgelegten und immer gleichen Kategorien ein Spiel abarbeite und daraus schnell ein Fließtext mache. Oder will ich tatsächlich einen Artikel zu dem Spiel und der Thematik schreiben?

Im Grunde ist doch immer ersteres der Fall, übrigens auch hier auf Gamersglobal. Im Grunde reicht es schon das Fazit und das Testkästchen anzuschaun, dann kann man sich den Text auch sparen. Das liegt vor allem daran das ich schlicht nicht unterhalten werde wenn ich einen sehr vorhersehbaren Text habe der oft noch nicht mal wirklich interessant geschrieben ist und nicht über diese mechanische Kategoriebildung hinaus geht.

Deswegen lese ich eigentlich nur die Reportagen durch oder schaue mir hier so Formate an wie "Stunde der Kritiker". Einfach aus dem Grund heraus das das tatsächlich spontan und interessant wirkt und Unterhaltungswert besitzt.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 17. September 2011 - 14:18 #

Na also, was hab' ich während der heißen Diskussion vorletzte Woche immer wieder gesagt? "Schmidt will doch nur ins Fernsehen, in Talkshows als der einsame Kämpfer für Qualität". Und jetzt ist er sogar schon nah an der Homestory!

Genau so habe ich's mir vorgestellt - die klassische Szene vor dem Interview, wie der Intellektuelle ein Buch aus dem Regal nimmt. Nur in diesem Fall - Gott wie ironisch/modern! - natürlich ein Tablet... Genau so wollte er dargestellt werden und genau das hat er erreicht.

Die logische Folge eines Troll-Artikels, optimal platziert auf Spiegel Online = perfekte PR. Erinnert mich - von der Machart, nicht vom Inhalt her! - irgendwie an Sarrazin. Man verzapft puren Stuss, der eigentlich ins Leere gehen müsste (denn ganz kurz: die meisten Spiele geben nicht ansatzweise her, was er angeblich will, und ich bin sicher, dass er das weiß). Man erzeugt damit aber einen Riesenwirbel und vor allem jede Menge Aufmerksamkeit (und Kohle) für sich selbst. Und für dienigen, die gerne etwas überlesen und verkürzen, gleich noch einmal: Ich vergleiche _nicht_ die Aussagen von Schmidt und dem zynischen Scherzbold aus Berlin. Nur die Art, sich ins Gespräch zu bringen, wirkt auf mich wie eine kleine Kopie. (Auch der Typ aus Berlin hatte damals Vorabdrucke auf dem ach-so-liberalen Spiegel Online, haben viele vielleicht vergessen - würde mich übrigens davon abhalten, jemals dort etwas zu machen, aber andere sind da toleranter...)

Andere Spieleredakteure sind zwar auch mit dabei und bekommen fast genau so viel Sendezeit wie Schmidt - allerdings ohne das intellektuelle Buch-aus-dem-Regal-nehmen. Schmidt nimmt in dem Bericht eindeutig genau die Sonderstellung ein, die er angestrebt hat.

PS: Was bedeuten denn die Riesenlettern GSRD? Gamestar rult doch? ;)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 14:39 #

Woher wusste ich das sich irgendjemand wieder darüber aufregt das ihm jemand seinen elitären Status durch das "Stehen vor einem Bücherregal" aufzwängt?

In jedem zweiten Fernsehbericht wenn man einen "Establishing Shot" von einem Professor oder Experten machtsagt der Redakteur "nehmen sie doch mal was aus dem Regal und tuen sie beschäftigt" Ist doch nun wirklich kein Grund sich aufzuregen?

Und Herr Schmidt brauchte den Spiegelartikel bestimmt nicht um sich einen 22 Sekunden Auftritt beim ZDF zu erschleichen. Zu Gamestar-Zeiten war er z.B. eine ganze Sendung lang beim SAT.1-Wochenendfrühstücksfernsehen Weck Up zu Gast.

Dort hat er übrigends eine Menge der Killerspielklischees zerschlagen und ich würde bei der nächsten Debatte über Killerspielverbote Millionen dafür bezahlen wenn ein Schmidt sich in Runde wie Anne Will oder Hart aber Fair für Spiele einsetzten würde.

Und wie viel meint ihr bekommt man für ein 22 Sekunden Interview vom ZDF? Genug um davon einen Monat zu überleben? ^^

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 17. September 2011 - 15:02 #

Wenn Du Dich so gut mit Medien auskennst (establishing shot, jetzt weiß ich endlich, wie das heißt - danke (unironisch)), müsstest Du doch aber auch sehen, dass ein 22-Sekunden-Auftritt im Spartenkanal normalerweise nur als Anfang gedacht ist. Und ich rege mich nur deshalb auf, weil ich von Anfang an den Eindruck hatte, dass er mit seinen "Thesen" ins Fernsehen und genau so dargestellt werden will: Als alles überblickender, über den Dingen stehender Intellektueller. Der Reich-Ranicki der Spiele. Wenn er nur das Niveau hätte und nicht nur heiße Luft...

Das mit dem Frühstücksfernsehen war mir neu, aber für eine Killerspiel-Talkshow wäre er m.E. nun wirklich nicht der Richtige. Da ist sein aktuelles Geschwurbel nämlich gerade nicht gefragt. Er würde dort untergehen mit seiner Metaebene, und ein Fachredakteur will er ja nicht mehr sein (zu eng für ihn). Ich nehme mal an, in diesem Frühstücksfernsehen saß er nur dem Moderator gegenüber (der eh von nix wirklich Ahnung hat) oder zumindest keinem Triple-A-CDU-Politiker.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. September 2011 - 15:26 #

Ich muss ja gestehen, dass ich die Kommentare der anderen News nicht weiter verfolgt habe, aber da habe ich offenbar auch nichts verpasst. du bist jedenfalls immer noch nicht über die persönliche Ebene hinaus gekommen. Mir stellt sich da eigentlich unweigerlich die Frage, ob du wirklich so verbittert bist und tatsächlich überall nur böse Medienbeeinflussung siehst, wie deine Beiträge vermuten lassen -- oder ist das alles nur Show, quasi Linksgamer-PR?

Aber um nochmal auf die inhaltliche Ebene zu kommen: Willst du uns wirklich erzählen, du würdest nicht von selbst darauf kommen, dass Herr Schmidt in einer Debatte über Killerspiele NICHT über Metaebenen, sondern über "Killerspiele" reden würde? Da wundert es mich, wie du überhaupt beurteilen willst, dass seine Thesen nur "heiße Luft" sind.
Und möchtest du am Ende tatsächlich noch einem "Triple-A-CDU-Politiker" bei einer "Killerspieldebatte" irgendeine Form von Niveau zugestehen, das Schmidt nicht auch erreichen könnte? Gerade dir sollte doch klar sein, auf was die Aussagen von "Triple-A-CDU-Politikern" ganz zwangsläufig hinauslaufen, wenn sie keinen sachlichen Gegenpart haben. Vorausgesetzt jedenfalls, deine Aussagen sind ernst gemeint.

Achso, fast vergessen: Wenn man ein Anliegen hat und möchte, dass man damit auch jemanden erreicht oder etwas bewirkt, ist es nicht die dümmste Idee, sich auf ein Medien-Spielchen einzulassen. Man könnte sogar sagen, es ist mitunter der einzige Weg, die Medien dann für seine Zwecke zu nutzen. Ich sehe nicht, warum das verwerflich sein sollte. Zumal du Christian Schmidt ja offenbar auch nur von diesen Veröffentlichungen hier zu kennen scheinst.
Naja, vielleicht kann mir einfach jemand Bescheid sagen, wenn Linksgamer den Spaß am "Christian-Bashing" verloren hat und auch er beginnt, sich mit den inhaltlichen Aspekten ernsthaft auseinander zu setzen ;)

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 18. September 2011 - 21:14 #

"oder ist das alles nur Show, quasi Linksgamer-PR?"

Das ständige, sinnleere Recyclen und Umdrehen von Aussagen und Argumenten des gegnerischen Diskutanten hältst Du wahrscheinlich für unheimlich entlarvend, nehme ich mal an?

Ist ja ok, aber wunder Dich dann nicht, wenn ich mir auch keine Mühe mehr gebe.

Neronomicon 10 Kommunikator - 419 - 17. September 2011 - 18:34 #

Der Einzige der Troll Artikel schreibt sind Sie Herr Linksgamer. Muss wohl was persönliches sein oder blanker Neid/Hass oder gestörte Persönlichkeit.
Der Artikel von Herrn Schmidt sollte mehr als Anregung oder eine Diskussion anstossen wie die Spielezeitschriften gerettet werden könnten.
Da es aber soviele Angebote und Bewertungen im Internet gibt seh ich da eher schwarz.

meskobin 11 Forenversteher - 760 - 17. September 2011 - 14:27 #

Schöner Beitrag. Und ganz ohne Vorurteile über die Körpergerüche von Gamern. =)

Wrongfifty 12 Trollwächter - 1074 - 17. September 2011 - 14:47 #

Das Fröhliche Kind arbeitet doch da,wo man die PC Action zerstört hat?
Oder täusche ich mich da.

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 22:38 #

Richtig geraten! Sie arbeitet auch da, wo sie dir ein WoW-Heftchen mit dem Namen "buffed" als Magazin for MMORPGs verkaufen wollen. Ist nur leider nicht viel drin ausser WoW, und dafür ist es viel zu teuer.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 17. September 2011 - 14:52 #

Da ich meinen Beitrag nicht mehr editieren kann, hier noch eine für mich zentrale Frage nachgeschoben:

Wann kommt nun eigentlich der erste Supertest von C.Schmidt, das Maß aller Dinge, der Leitfaden für Generationen?

Er ist ja nun schon einige Monate weg von der GS, aber anstatt vielleicht erst mal ein Beispiel seiner Arbeit abzuliefern und zur Diskussion zu stellen, schwingt er lieber große Reden. Ist vielleicht das Testen eines Spiels an sich inzwischen schon unter dem Niveau des großen Sehers?

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. September 2011 - 15:28 #

Gamestar.de -> Videos -> Minecraft-Testvideo. Oder alternativ den dazugehörigen Testbericht. Oder "Verliebt in Berlin". Oder viele andere. Beispiele für das, was er fordert, existieren in nicht geringer Zahl und sind Ergebnis seiner Arbeit bei der Gamestar.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 16:31 #

Außerdem find ich die Stay-Forever Podcasts sehr schön.

Auch wenn da in den Kommentaren wieder jemand anfängt sie wären zu intellektuell. Was ja irgendwie so ein sehr gängiger Vorwurf zu sein scheint. Ich hab jeden Tag mit Akademikern und Intellektuellen sowie Pseudo-Intellektuellen zu tun. Und mir gehen vielen davon mit ihrer Arroganten Art auf den Senkel. Wer aber meint, dass Lott und Schmidt zu den arroganten Intellektuellen gehört hat noch nie mit dem harten Kern zu tun gehabt. Dagegen sind das vollkommen normale sozualierte Menschen.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10705 - 17. September 2011 - 21:56 #

Ich will auch eine Politik, die sich an den Interessen des gesamten Volkes ausrichtet und nicht in überproportionaler Weise Rücksicht auf die Reichen und Mächtigen nimmt. Dummerweise kann ich gerade selber keine passende Arbeit abliefern - ist meine Forderung darum grundsätzlich falsch?

Bejita 12 Trollwächter - 976 - 17. September 2011 - 15:09 #

Bin ich der Einzige, der findet, dass der Beitrag eigentlich nichts aussagt, schlussendlich?

brundel74 14 Komm-Experte - 1975 - 17. September 2011 - 15:15 #

Sehe ich auch so. Nix halbes und nix ganzes. Da gefiel mir der offene Brief hier dann doch deutlich besser.

xPhil (unregistriert) 17. September 2011 - 16:33 #

Irgendwie kommt es auch darauf an, warum man einen Spieletest liest. Entweder man will sich vor dem Kauf über ein Spiel optimal informieren, oder man liest aus Neugier und Interesse heraus. Zu ersterem passt der detaillierte Test wohl besser, für letzteres eher ein spannender Artikel, der das grundlegende Spielgefühl und das Besondere/Interessante in ansprechender Weise herausstellt.

Die meisten regelmäßigen Leser einer Spielezeitschrift werden aber wohl nicht jedes dort getestete Spiel kaufen wollen, eher einen Bruchteil davon. Hier unterscheiden sich Print und Internet auch deutlich voneinander: Bei einer Zeitschrift holt man sich immer gleich ein ganzes Paket. Deswegen sollten in Zeitschriften die Tests schon so verpackt werden, dass sie auch diejenigen ansprechen, die sich das betreffende Spiel nicht kaufen wollen.

Guter Beitrag vom ZDF finde ich!

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 17:18 #

Ich fänd's interessant zu wissen, ob ihm das Thema wirklich ein Anliegen war, oder ob's eher als Karrieresprungbrett, um sich zu positionieren, verwendet wurde. Wenn die üblichen Reflexe greifen, könnte Herr Schmidt nun immer herbeigezerrt werden, wenn eine angebliche Expertenmeinung erforderlich scheint - auch wieder so ein GEZ-Unfall. Vielleicht wäre etwas mehr Sport bei Frau Fröhlich empfehlenswert; dann wirkt's nicht ganz so teigig.

Spielstern (unregistriert) 17. September 2011 - 17:19 #

Mick wurde wohl nicht gefragt, ob er seine professionell formulierte Meinung nochmal wiedergeben möchte? ;)

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 17:29 #

Das kannst Du auch selber schreiben: Liebes ZDF.kultur ...

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 22:40 #

Meinst du das jetzt ernst, oder entdecke ich da einen Hauch Sarkasmus?

SkrEuZ (unregistriert) 18. September 2011 - 20:24 #

Du hast seinen zwinkernden Smilie übersehen. ;)

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13346 - 17. September 2011 - 20:18 #

Was die Bemerkungen über Petra Fröhlichs Figur in dieser Diskussion zu suchen haben, erschließt sich mir nicht. Aber sind wahrscheinlich selbst alle Bodybuilder, die da urteilen...

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 20:57 #

Je später der Abend, desto trolliger die Kommentare. ;-)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73386 - 17. September 2011 - 21:15 #

Naja, ist aber leider immer öfter so. Man schweift sehr gerne vom eigentlichen Thema der News ab (oder geht erst gar nicht darauf ein) und mokiert sich - wie in diesem Fall - lieber über die Figur von Frau F.. Probleme haben manche Leute... :)

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13346 - 17. September 2011 - 22:12 #

Meinst Du meinen Kommentar mit trollig?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 17. September 2011 - 22:35 #

Nein. Ich meinte die Kommentare zu figurlichen Äußerlichkeiten.

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 22:41 #

drollig war das Wort, welches du verwenden wolltest :)

Dan Sky 12 Trollwächter - P - 1047 - 17. September 2011 - 20:56 #

Prinzipiell finde ich den Ansatz eines "neuen" Spiele-Journalismus nicht so ganz verkehrt. Allerdings ist diese Herangehensweise auch nicht mehr so ganz taufrisch. Das "junge Format" des Bayerischen Rundfunks, on3, hat zum Beispiel eine eigene Sendung ("Spielwiese"), die sich seit einiger Zeit auf diese Art und Weise unter Anderem mit Videospielen beschäftigt. Dem BR war es im Vorfeld wichtig, dass das Format Videospiele nicht konventionell vorstellt und bewertet, sondern dem Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten gerecht wird. So wird hier nie explizit die Grafik oder eine Spielmechanik unter die Lupe genommen, sondern sich viel mehr auf das "Drum Herum" konzentriert. Es werden außerdem, wie von Schmidt gefordert, Hintergründe zu den Spielen vermittelt. Dabei wird das ganze auf eine lockere und immer wieder auch amüsante Weise präsentiert. Da merkt man jedes Mal, dass ein wirklicher Spiele-Liebhaber am Werk ist und auch andere von seiner Leidenschaft zu begeistern versucht.
Ich hab hier mal ein paar meiner Favoriten zusammen gesammelt (leider ist die Hompage von on3 nicht sonderlich übersichtlich und Beiträge lassen sich nicht besonders gut wieder finden...):
Child of Eden
http://on3.de/e/11186

LA Noire
http://on3.de/e/10788

Jump-Runs
http://on3.de/e/9847

Fallout: New Vegas
http://on3.de/e/8358

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 21:46 #

Meine Güte, der Gunnar redet viel, ohne dabei irgendetwas dabei gesagt zu haben.

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 22:42 #

Gunnar talks a Lott ;P

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 18. September 2011 - 16:50 #

Das mag auf den ersten Blick so scheinen, aber auf der Metaebene, da hat das alles Hand und Fuß.

Spaceman500 04 Talent - 15 - 17. September 2011 - 22:11 #

Das Problem an der Sache ist ja, dass Petra Fröhlich nicht ganz unrecht hat. Will der Markt einen anderen Spielejournalismus?
Es gibt genug Magazine, die das versucht haben. Die Edge wurde eingestellt, die Gee existiert nur noch als I-Pad Version.
Es mag ja sein, dass es in diesem Forum genug potientelle Leser gibt, aber kommerziell erfolgreich sind solche Produktionen scheinbar nicht.

Unabhängig von der Games Industrie gibt es diverse intelektuelle Publikationen, die aber nie wirklich auflagenstark sind (Cicero, Frankfurter Hefte, die "Beef" im kulinarischen Bereich), und die auch alle nicht unter 10 Euro zu haben sind, was ihre Zielegruppe noch weiter einschränkt.

Man kann ja träumen, aber man muss schon davon leben können...

Anonymous (unregistriert) 17. September 2011 - 22:48 #

Die Spielezeitschriften kannst du eigentlich nehmen, und alle einstellen. Das einzig interessante an den Blättchen ist nur die beiliegende DVD. Die Artikel sind zu 99% völlig für die Katz. Spieletests lese ich schon lange nicht mehr. Warum soll ich für eine Werbezeitschrift auch noch Geld ausgeben? Objektiv sind die Spieletests doch eh nicht. Meist wird ge-lob-hudelt bis zum abwinken, damit man zum nächsten Spiel auch wieder Vorab-Informationen bekommt. Im Endeffekt macht sich die Spieleindustrie ein wichtiges Medium damit kaputt. Aner das werden die Herren Manager eh nie begreifen.

ronnymiller 12 Trollwächter - 858 - 17. September 2011 - 23:17 #

Schlechte Interview O-Töne. Mieser TV Beitrag. Alle drei O-Ton Partner sagen viel und eigentlich null. Wer diesen Beitrag sieht ohne die Debatte im Internet verfolgt zu haben, kapiert micht Sicherheit NICHTS.
Sagt einer, der täglich TV Beiträge erstellt und sich fragt: Was will der vermutlich überbezahlte Autor von zdf.kultur mir eigentlich sagen?

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 18. September 2011 - 16:53 #

Na irgendwie muss man die lästige Sendezeit schon füllen, wenn man weiter im Geldregen stehen mag.

Anonymous (unregistriert) 18. September 2011 - 7:48 #

Ich finde Lara Croft hat sehr wohl geformte Brüste.

monokit 14 Komm-Experte - 2098 - 18. September 2011 - 9:44 #

Super ZDF Beitrag. Differenziert, kritisch aber sachlich und es nimmt das Thema Ernst. Super!

Zur Sache selbst...hat der SO Artikel nicht ganz unrecht. Ich wünsche mir als erwachsener Spieler mit 41 Lenzen auch mehr Tiefgang und weniger Mechanik. Ob das Spiel mit 24 oder 35 Frames läuft...oder anisotropes Filtering benutzt ist mir schnurz. Ich möchte mehr eine Kritik der Story, oder des Fleisches vom Spiel.

thepixel 14 Komm-Experte - P - 1953 - 18. September 2011 - 18:14 #

Wow, 3,5 min. sachliche Berichterstattung... der Hammer.

vicbrother (unregistriert) 19. September 2011 - 9:46 #

So kenne ich das ZDF und seine Sender 3sat, arte, zdf_neo, zdf_kultur, zdf_info,... :)

Dagegen ARD: Die Dritten haben einen Skandal nach dem anderen (z.B. HR mit den Sportsendungen, NDR mit Lierhaus, Eva Braun und Carlo von Tiedemann), BR3 macht schön auf Zensur und radikal-linkem Journalismus (z.B. Wiesenhof-Doku mit schrecklichen 100 toten Hühnern bei 100.000 im Stall oder der böse Hermes-Versand, der den Paketzustellern zuwenig Geld für erfolgreich ausgelieferte Päckchen gibt). Wann wird die ARD endlich eingestellt?

Klendatho 15 Kenner - P - 3237 - 18. September 2011 - 19:46 #

Petra Fröhlich hat zwar viel geredet, aber nichts gesagt. Hab jedenfalls nicht kapiert was Sie von der ganzen Diskussion hält und was Sie dem Zuschauer mitteilen will.

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3470 - 20. September 2011 - 2:13 #

Ja, der Beitrag hier gibt nicht allzu viel her.
Ihr Beitrag zur CS-Diskussion dagegen schon: http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,784689,00.html

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 18. September 2011 - 22:00 #

Metaebene. Unwort des Jahres.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13346 - 19. September 2011 - 11:43 #

Liegt aber nur daran, dass es so viele benutzen und die meisten nicht wissen, was damit gemeint ist. Sieht man ja auch in diesem Thread ;-)

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