Studie: Ältere Spieler investieren eher in Bezahlinhalte

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Leimrey 665 EXP - 11 Forenversteher,R3,S1,J7
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13. September 2011 - 10:48 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Wie lange seid ihr bereit, auf den nächsten Stufenaufstieg oder auf bessere Ausrüstung zu warten? Laut einer Studie von Flurry Analytics besteht ein Zusammenhang zwischen dem Alter von Spielern und ihrer Bereitwilligkeit, in gewisse Vorteile in Spielen zu investieren. Ist der Spieler älter, ist dieser wohl eher dazu geneigt, virtuelle Gegenstände und Vorteile zu erstehen, um für ihn unangenehme Spielpassagen zu umgehen.

Die Studie konzentrierte sich auf Mobile- wie Social-Games, die sich jedoch im Finanzmodell vielen Free-to-Play-Spielen gleichen und ebenso optionale Möglichkeiten für echtes Geld anbieten. Analyst Jeferson Valadares schrieb im Flurry Analytics Blog, dass jüngere Spieler ein geringeres verfügbares Einkommen, aber umso mehr Freizeit haben. Der Grind, also das ständige Wiederholen von bestimmten Aktionen, wäre für sie zu erdulden oder müsste erduldet werden. Ältere Spieler hingegen haben mehr Verantwortung im Leben (Familie, Beruf) und weniger Zeit, dafür ein größeres verfügbares Einkommen zur freien Verfügung.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 13. September 2011 - 10:55 #

Interessant, das hätte ich jetzt genau andersherum gedacht. Die Freunde in meiner Altersgruppe (um die 30 Jahre), geben für DLC und Ingame-Extras kein Geld aus. Während deren jüngere Geschwister Kohle dafür rausrücken.

Asto 15 Kenner - 2904 - 13. September 2011 - 12:28 #

Beachte die Zielgruppe: „Die Studie konzentrierte sich auf Mobile- wie Social-Games, die sich jedoch im Finanzmodell vielen Free-to-Play-Spielen gleichen und ebenso optionale Möglichkeiten für echtes Geld anbieten.“

Da habe ich gleiches beobachtet wie diese Studie, zumal solche Titel auch mehr bzw intensiver von „Älteren“ gespielt werden, wenn diese denn Spielen.

Anonymous (unregistriert) 13. September 2011 - 13:16 #

Is' bei mir genau anders herum - aus den Gründen, wie oben beschrieben: Geld ist vorhanden und man hat auch noch andere Dinge zu tun. Natürlich wird nur sinnvolles Zeug gekauft, wo Preis/Leistung im Rahmen ist.

@ Topic:
Spitzen Studie! Mit etwas Nachdenken wäre man auch so drauf gekommen ;-) Ich finde es besonders fatal, wenn alle Welt in den Jugendlichen ihre neuen Absatzmärkte suchen (Musik, Filme, Spiele, Konsole, Handys, Party, Fashion, Gadgets, Apps, Facebook, F2P ...), die aber nur begrenzt finanzielle Möglichkeiten haben. Und dann wundert man sich, warum die nicht kaufen oder, schlimmer noch, raubkopieren.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12754 - 13. September 2011 - 11:02 #

Finde ich auch interessant, hätte da auch eher jüngere vermutet. Aber vielleicht geht es da wirklich nach dem Motto "Ich verdiene ja Geld und diese 3€ habe ich eh auf Tasche"

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 14. September 2011 - 6:47 #

Das denke ich auch, die Leute die arbeiten / verdienen und dadurch wenig Zeit haben sagen sich bestimmt eher "Komm hol ich mir das halt so per Geld da muss ich nicht 3 Abende für farmen" oder irgendwie so.^^
Doch auch wenn ich z.b. zu der Gruppe gehöre ist für mich solche Inhalte zu kaufen (per echtem Geld), die Vorteile geben, cheaten und mache es daher selbst nicht bzw. spiele sowas einfach nicht.

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 13. September 2011 - 11:13 #

Nicht dieser ältere Spieler. ^^

marshel87 16 Übertalent - 5584 - 13. September 2011 - 11:19 #

Also ich hätte es genau so geraten, wie es der Herr Valadares analysiert hat.. Aber weniger auf den Zeitfaktor, als auf den Geldfaktor bezogen. Schüler haben halt keine XX Euro für simple Mobile- und Social-Games

volcatius (unregistriert) 13. September 2011 - 11:34 #

Naja, es geht vor allem um Social-Games, das ist nicht unbedingt die klassische Klientel, die 50 Euro für ein Spiel ausgibt oder sich umfassend informiert.
Solche Spiele sind von vornherein darauf ausgelegt, dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt ohne Geld nicht mehr weiterkommt bzw. nicht in einem akzeptablen Zeitrahmen. Und dann kommt natürlich das verfügbare Einkommen zu tragen, ob 50 Euro Taschengeld oder 500 Euro freies Gehalt.

Leimrey 11 Forenversteher - 665 - 13. September 2011 - 12:22 #

Das ist richtig, wobei ich da schon sehr starke Parallelen zu anderen bestimmten F2P-MMOs sehe, bei denen ich bisher die "Ehre" hatte sie zu testen. Was anfangs noch verdaulich aussah, wurde später ein gehirnzermarternder Grind, den einen mit einer leeren Körperhülle zurücklässt. Da hilft oft nur ein Griff ins Portemonnaie um dieses Missstand auszugleichen. Ich denke diese Entwicklung sollte man weiterhin beobachten, da die Idee F2P scheinbar viel an Zustimmung erhält.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10736 - 13. September 2011 - 13:05 #

Scheint doch logisch. Wer älter ist, arbeitet (meistens). Wer arbeitet, hat weniger Zeit zum spielen. Wer arbeitet, verdient (hoffentlich genug) Geld. Was liegt da näher, als Geld in sein Hobby zu investieren, besonders dann, wenn es sonst an der Zeit fehlt?

Dem gegenüber stehen Schüler/Studenten, die jünger sind, kaum Geld haben - und so zumindest das Klischee - genug zeit mitbringen, um sich an zeitaufwendigem F2P nicht zu stören.

Trax 14 Komm-Experte - 2505 - 13. September 2011 - 13:15 #

Ich weiß nicht ob ich mich als älterer Spieler sehen darf, aber obwohl mein monatliches Einkommen solche regelmäßigen Ausgaben zulassen würde, bin ich kein großer Fan von Bezahlinhalten.
Ok, ich habe mir schon mal die ein oder andere Spielregion in Herr der Ringe Online geleistet (als es Rabatte auf die Regionen gab), aber davon hatte ich dann auch einige Stunden Spielzeit als Gegenleistung.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 13. September 2011 - 15:12 #

Ehrlich gesagt, wundert mich das jetzt nicht so. Wir reden hier von Social & Mobil Games, das ist eher die Spielerschaft, die ich als Echter™©® Zocker eher Naserümpfend betrachte und im grossen auch nicht verstehe(n) (muss). ;)

fightermedic (unregistriert) 13. September 2011 - 16:40 #

ich schließe mich dem zu 100% an

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 14. September 2011 - 6:49 #

"die ich als Echter™©® Zocker eher Naserümpfend betrachte und im grossen auch nicht verstehe(n) (muss)."
...und auch gar nicht verstehe(n) (will)! xD
kudos for comment :)

Nisch 09 Triple-Talent - 325 - 14. September 2011 - 11:14 #

xD Toller Kommentar. Da setz ich gleich meine zustimmenden Worte hinzu :)

Anonymous (unregistriert) 13. September 2011 - 17:02 #

Ältere Spieler haben wohl auch meistens mehr Geld. Insofern finde ich das nur naheliegend.

Anonymous (unregistriert) 13. September 2011 - 17:15 #

Ein Spiel soll Spaß machen, warum sollte ich dann für
Abkürzungen Geld bezahlen, wenn der Umweg doch Spaß macht?
Ich zahle doch auch kein Geld, damit ich sofort 25 Jahre
älter bin, dafür aber eine schöne Rente kassiere!

Wenn ein Spiel in Arbeit ausartet und ich diese Arbeit durch
eine Gebühr umgehen kann, sollte ich mich fragen, ob ich meine
Zeit nicht lieber in ein spaßiges Spiel investiere!

Ich bin übrigens von vielen Reviews zu Age of Empires Online
enttäuscht, weil sie nicht auf die wesentlichen Fragen eingehen:
wie spielt es sich rein Free-2-Play und haben die Bezahlinhalte
ein vernünftiges Preisleistungverhältnis? Da merkt man wieder
deutlich, dass Tester nicht aus Sicht des zahlenden Kunden
spielen, sondern die Bezahlinhalte geschenkt bekommen und
das reine F2P-Spiel vielleicht nie gesehen haben!

jjbromi 13 Koop-Gamer - 1412 - 13. September 2011 - 17:16 #

Das verhält sich sozialen Kontext mit der Verteilung der Resourcen bezogen auf die Gesamtbevölkerung bestimmt sehr ähnlich.
Ergo: Social Games = Spielen verbindet ;-)

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 13. September 2011 - 18:07 #

Wäre also eine Mär "Junge Leute haben zu viel Geld und lassen sich dieses leicht nehmen - ältere Spieler (alt ist man in Videospielkreisen ja anscheinend schon mit Mitte 20 - mir tun die Gelenke auch schon so sehr weh) nicht" widerlegt. Mal sehen, wann die Mär "Ältere Spieler haben eine Spielekultur, jüngere spielen nur Crash-Bumm-Shooter und sind für den Verfall der Videospielkunst verantwortlich. Rundenstrategie hat sich früher milliardenfach verkauft und Rebel Assault ist ein Komplexitätswunder" widerlegt wird.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 13. September 2011 - 18:31 #

Eigentlich ist garnix geklärt. Es war ne Studie, die hält solange bis die nächste folgt. :)

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 14. September 2011 - 2:34 #

jüngere Spieler haben weniger Geld und kaufen sich deshalb weniger virtuelle Gegenstände als ältere denen das nicht so in der Geldbörse wehtut ... suprise suprise ...

JoeMeek 10 Kommunikator - 384 - 14. September 2011 - 13:45 #

Für die Aussage hätte es nun nicht wirklich eine Studie gebraucht... (jung = viel Freizeit / wenig Einkommen; älter = weniger Freizeit / mehr Einkommen)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8039 - 14. September 2011 - 14:56 #

Abgesehen davon, wird in der Studie eigentlich verglichen inwiefern der % Anteil des Einkommens verballert wird?

Wenn so nen Jungspund mit 30€ Taschengeld 10€ in Social pumpt, und Herr Papa mit 2500€ nur 200€ reinpumpt, ist der Knirps definitiv der große Player.

Bah Studien... keiner kannste vertrauen! :)

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