Battlefield 3: „Viel dichter an der heutigen Realität“

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10. September 2011 - 9:46 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Passend zum kürzlich veröffentlichten neuen Gameplay-Video zu Battlefield 3 – das euch einen Einblick in die Einzelspieler-Kampagne gewährt und dessen Präsentation in den nächsten Wochen fortgesetzt wird (wir berichteten) – äußert sich im aktuellen Battleblog #9 der bei DICE als Lead Designer und Lead Writer im Bereich Singleplayer angestellte David Goldfarb. Das Thema seines Beitrags ist die Entwicklung einer „fesselnden, auf Authentizität beruhenden Geschichte“; seiner Aussage nach ist die Atmosphäre im kommenden Actionspiel mehr als alle andere das Entscheidende:

Battlefield 3 ist viel dichter an der heutigen Realität und aktuellen Ereignissen als alle anderen Spiele der Battlefield-Serie. Wir bilden einen Krieg mit allen Facetten ab. Wir haben versucht, dichter am Slang moderner Soldaten zu sein. Wir vermischen dabei Emotionen mit dem Chaos schneller Feuergefechte. Wir wollten das Spiel so schlüssig wie möglich wirken lassen, denn wenn die Spieler aufhören, daran zu glauben, dass das alles wirklich so und nicht anders passieren könnte, hat man nur noch einen ganz normalen Shooter von der Stange.

Des Weiteren macht er deutlich, dass Bad Company und Bad Company 2 Titel „voller Spaß“ und „leicht verdaulich“ waren. Bei der Entwicklung des dritten Battlefield-Spiels musste man sich davon jedoch trennen und einen anderen Weg gehen. Durch die Entscheidung, die Geschichte eines Krieges zu erzählen, muss sich das Ganze auch real und glaubwürdig anfühlen sowie Emotionen hervorrufen, so der DICE-Mitarbeiter.

Anhand der Erinnerungen von U.S. Marines Staff Sgt. Henry Blackburn, der auch in den erwähnten Videos eine Rolle spielt, wird die Geschichte von Battlefield 3 erzählt: So erinnert sich dieser während einer Befragung an bestimmte Ereignisse – im Grunde werdet ihr diese Erinnerungen spielen, bei denen ihr an weltweiten Operationen teilnehmen werdet. Zudem werdet ihr die Möglichkeit erhalten, verschiedene Charaktere zu spielen und deren Sicht auf die Dinge zu erfahren. Goldfarb dazu:

Hier bei DICE sind uns Charaktere sehr wichtig. Das war auch in Bad Company so und ist es weiterhin. Wir stellen ihnen Herausforderungen und wir stellen ihnen Fragen. Die Frage in Battlefield 3 ist: Wie weit würdest du für dein Land gehen, was bist du bereit zu tun? Nun könnte die Antwort des Marines Blackburn anders ausfallen als die anderer Charaktere. Es könnte aber auch die Gleiche sein. Wir haben versucht, unsere Charaktere in ein Umfeld zu bringen, in dem sie emotional richtige Entscheidungen treffen können. Das Spielen mit all diesen verschiedenen Charakteren und das Erleben ihrer Lage führt zu einem dichteren, stärkeren und fesselnderen Einzelspielererlebnis, welches auch emotional bewegend ist.

Abschließend äußert sich der Spiel-Designer dahingehend, dass Battlefield 3 beklemmend ist. Darüber hinaus ist es nicht nur umfangreicher, sondern bietet auch mehr Dramaturgie, zudem soll die Atmosphäre „realistischer, härter und rauer“ als in bisherigen DICE-Titeln sein.

Z 12 Trollwächter - 1009 - 10. September 2011 - 0:22 #

"Wir bilden einen Krieg mit allen Facetten ab."
-
Das tut ihr (glücklicherweise) ganz bestimmt nicht.

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 0:25 #

Ja alles schön und gut, aber wiso muss EA mich mit Origin ausspionieren?
Wiso wollen die wissen, was ich alles auf meinem Rechner installiert habe?
Wiso verhindert ihr damit, das ich mir das Spiel kaufe?

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11023 - 10. September 2011 - 9:49 #

Ich denk deshalb nach, dass Spiel für den SP einfach mal für die Xbox360 auszuleihen. Problem gelöst. Jedenfalls bedingt^^
Aber das Thema mit Origin gehört nun wirklich nicht auch noch unter diese News. ;)

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 11:55 #

Naja, aber BF lebt vom MP...
Ich finde, dieser Origin SKANDAL, gehört in jede News eines EA Spiels, das diesen Dreck benötigt.
Ich habe mich unglaublich auf BF gefreut und dann kommen diese Penner mit so einem Mist an.

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 0:26 #

Ähm, sry, sollte keine Antwort auf deinen Kommentar sein, ist ein Versehen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11341 - 10. September 2011 - 0:26 #

"Wir bilden einen Krieg mit allen Facetten ab"

Da bin ich ja mal gespannt. Patriotismus nein danke!

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 10. September 2011 - 18:25 #

Wie soll denn bitte Krieg ohne Patriotismus funktionieren?

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11341 - 12. September 2011 - 2:04 #

Ideologie

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 12. September 2011 - 8:57 #

?

Keksus 21 Motivator - 25001 - 10. September 2011 - 1:02 #

Realität? Selbstheilung? Selbst-reparierende Fahrzeuge?

Die Entwickler sollten erstmal eine Runde ArmA2 mit den ganzen Realismus Mods spielen. Das kann es sich trauen das Wort "real" in den Mund zu nehmen. Battlefield kann das definitiv nicht.

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 10:45 #

Zum Glück. Ich will Spass haben bei nem Spiel.

Aber ja, ist zwar das erste Spiel, das tatsächlich eine nahezu fotorealistische Grafik bietet, aber natürlich trotzdem zum Glück noch weit von richtigem Realismus entfernt - sonst müssten ja Innereien und Blut nur spritzen, wenn z.B. ne Miene explodiert etc.

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 1:35 #

Ah ja, ich werde also ("zufällig" oder aus versehen, wie es die US Armee schon zu Hauf getan hat) Zivilisten über den Haufen schießen, werde mit Vollgas durch Gruppen spielender Kinder brettern (da ich nicht anhalten darf) werde Gefangene foltern um meine eigene emotionale Anspannung zu verringern, ich werde unter Friendly Fire geraten, werde Massengräber oder zumindestens viele tote Zivilisten finden, vergewaltigte , verstümmelte und verstörte Menschen werden meinen Weg begleiten genauso wie verkohlte und zerfetzte Leichen.
Und niemals werde ich wissen wer nun Feind sein könnte, wer als nächstes die Waffe zückt. Und im Gefecht werde ich den Gegner nie wirklich ausmachen können und daher eventuell auch Zivilisten töten.

Das Spiel mag näher an der Realität sein als Battlefield bisher. Was bei grade mal 2 Titeln mit Singleplayer auch kaum eine Kunst ist. Besonders wenn eine Story eher wie ein gewisser lustig satirischer Film ist und die andere die große Weltverschwörung mit Superwaffen auffährt. Das ist ungefähr so als würde man den Realismus der Moderne Warfare Reihe (wir erinnern uns, Russland invasiert die westliche Welt) mit dem Realitätsbezug der ersten beiden CoDs vergleichen.

Aber nein, alle Facetten des Krieges werden sie mit Sicherheit nicht darstellen. Auch weil es sonst sicherlich kaum einer spielen würde. Zumindestens nicht so wie sie es sich vorstellen.

Statt dessen lese ich ein "Wie weit währest du bereit für den Land zu gehen?".
Es wird ein durch und durch amerikanisches Spiel. Nicht wie Apocalypse Now oder Full Metal Jacked sonder eher so wie Windtalkers oder Wir waren Helden. Auszüge des Krieges um den Spieler zum Helden werden zu lassen.

Aber mal ehrlich, hat irgendjemand überhaupt einen Funken Hoffnung, dass es anders sein würde.

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 2:18 #

Vielleicht erschieße ich auch einfach nur den demokratisch gewählten Präsidenten eines Landes. Geschichtlich passen würde es.

Timbomambo (unregistriert) 10. September 2011 - 1:37 #

Endlich. Plünderungen und Vergewaltigungen!

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11341 - 10. September 2011 - 1:49 #

Wo steht denn, dass wir die Russen spielen? :D

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 2:00 #

Die Russen waren in Vietnam? ;)

Timbomambo (unregistriert) 10. September 2011 - 2:02 #

Nee, die waren nur und alle in Berlin. ;)

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 2:17 #

Und die Deutschen vor Moskau und die Japaner in Peking.

Gibt es eigentlich eine Armee eines großen Landes die keine solche Vergangeheit hat?

Timbomambo (unregistriert) 10. September 2011 - 2:45 #

Vielleicht die Grönländische? Und kommt mir jetzt nicht mit Dänemark...

Deadpool 12 Trollwächter - P - 1150 - 10. September 2011 - 10:38 #

Und was ist mit Afghanistan?

Swarley (unregistriert) 10. September 2011 - 3:29 #

Wo doch jeder weiß, das nur die Russen im Krieg geplündert und vergewaltigt haben.
Alle anderen brachten Blumen, Frieden und Demokratie.

Timbomambo (unregistriert) 10. September 2011 - 3:33 #

.. und die 'Sanitären Einrichtungen'! http://www.youtube.com/watch?v=BbOedZN3Sb4

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58776 - 10. September 2011 - 14:18 #

Den Wein nicht zu vergessen ^^

hazelnut (unregistriert) 10. September 2011 - 23:36 #

GENAU!!! Römer geht in das Haus!!!

Timbomambo (unregistriert) 10. September 2011 - 23:41 #

^^ Akkusativ! Akkusativ!

Timbomambo (unregistriert) 11. September 2011 - 2:36 #

OK. Nach dem ganzen Rumgespamme hier muss ich jetzt doch mal was konstruktives bzw. subjektives loswerden. Ich war die letzten Jahre von den meisten Ego-Shootern angeödet, besonders wenn sie "realistischen" Krieg vermitteln wollten. Ob das jetzt an einer Übersättigung des Themas an sich lag oder an einer letzten Endes doch zu unglaubwürdigen Inszenierung sei mal dahingestellt.
Ich bin historisch sehr interessiert und auch das Thema Zweiter Weltkrieg fand ich immer extrem anziehend. Mehr aus dem Kontext heraus, dass ich es teilweise nie fassen konnte, was diese Leute durchleben mussten.
Der erste Shooter den ich zu dem Thema gespielt war das gute alte Call of Duty Teil 1. Als ich dort das erste mal (ich glaub 2. Mission am Anfang) so richtig unter Beschuss kam und links und rechts von mir meine Mitstreiter schreiend im Kugelhagel verreckten, war ich im ersten Moment so geschockt und paralysiert, dass ich wie ein Häschen hinter der Deckung blieb und in Schockstarre verweilte.
Von diesem Moment an, hat mich das Spiel so in den Bann gezogen, weil es dieses Gefühl von Hilflosigkeit und Angst erzeugt hatte und damit so nah an der Realität war wie ich es vorher noch nie gespürt hatte. (naja Deus 1 und so ;) CoD war (auch mit seinen coolen Zitaten bei den Sterbebildschirmen) kein Kriegsspiel - es war ein Anti-Kriegsspiel. Es führte u.a. auch dazu, dass ich mich noch mehr mit dem Thema auseinandersetzte; bis heute.
Und jetzt kommt Battlefield 3. Auch wenn ich dieses ganze Marketing-Gelaber ebenso furchtbar finde, denke ich, es wird ein großartiges Spiel.
Ich schaue mir wirklich extrem viele Game-Trailer an und bin gegenüber bombastischen und epischen Inszenierungen doch etwas abgestumpft. Aber wenn ich mir DIESE Trailer von Battlefield anschaue wie den mit der Panzerschlacht, oder Operation Guillotine und auch Caspian Border - Meine Herren! Das ist einfach der blanke Wahnsinn, was da abgeht. Diese oben beschrieben Gefühl von CoD 1 kommt da schon bei den Trailern auf. Ich denke auch, dass es auf einige Menschen den Effekt haben wird, sich mit dem Thema Krieg zu beschäftigen, und wenn auch nur für ein Moment (Ich lass mal Multiplayer außen vor, da es ja der mehr wie Sport ist.)
Natürlich ist Realismus ein großes Wort (s. George Berkeley) und wird in Games wahrscheinlich erst erreicht werden wenn wir alle unser privates Holodeck im Gehirn haben. Aber ein Spiel was zumindest einen kleinen Teil eines Krieges realistisch simuliert und dadurch einen Anstoß der Gedanken erzeugt, kann eigentlich nicht schlecht sein. Also ick freu mir auf Battlefield 3! :D

Lt.L.T. Smash 10 Kommunikator - 397 - 11. September 2011 - 10:27 #

Battlefield 3 wird ein guter Shooter. Nicht mehr, eventuell weniger.

Was es aber nicht sein wird, ist ein Anti-Kriegsspiel. Das ist einfach schon die logische Konsequenz daraus, dass es ein Shooter ist. Wer aufhört zu schießen, stirbt. Wer schießt, gewinnt.
M.E. kann es sowas wie einen Anti-Kriegs-Shooter einfach nicht geben.
Ich bin da aber auch eher skeptisch, was Anti-Kriegsfilme angeht. Im Allgemeinen glaube ich auch nicht, dass irgend ein interaktives Medium es schaffen kann oder soll, Krieg realistisch darzustellen. Vielleicht ist das auch besser so.
Vielleicht schafft es das Spiel, ein Gefühl der Beklemmung zu erzeugen...aber was hat das mit einer echten Gefechtssituation zu tun?
Leider ist es doch so, dass die Spieleindustrie in den letzten 10 Jahren nicht wenig Profit aus der Tatsache ziehen konnte, dass es wieder Krieg gibt, in denen täglich Menschen um ihr Leben fürchten und für fragwürdige Absichten sterben müssen. Ich persönlich habe seitdem aber noch keine Aktion erlebt, in der Spieler gegen diese sinnfreien Kriege aufbegehrt hätten. Der einzige mir bekannte Effekt ist die Renaissance des Shooters und die klingelnden Kassen der Firmen, die dieses Szenario aufgreifen.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 11. September 2011 - 10:39 #

"Dass es wieder Krieg gibt"? Es gab nie keinen Krieg. Und "sinnfreien" Krieg erst recht nicht.

Lt.L.T. Smash 10 Kommunikator - 397 - 11. September 2011 - 15:15 #

Na dann bin ich a mal gespannt, welchen Krieg du vor mir rechtfertigen kannst...

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 11. September 2011 - 16:06 #

Wer sagt denn was von rechtfertigen? Ich sprach von Sinn. Ohne Sinn führt niemand Krieg. Das mag dir moralisch missfallen, ändert aber an der Sache nichts.

Lt.L.T. Smash 10 Kommunikator - 397 - 11. September 2011 - 18:31 #

Verwechsle hier bitte nicht Begründung/Rechtfertigung mit Sinn. Man kann, die ideologische Grundlage vorausgesetzt, mit Sicherheit eine Menge sinnfreier Handlungen irgendwie rechtfertigen oder zumindest begründen...siehe heute vor 10 Jahren, Irak/Afghanistan etc. Das lässt sie aber deswegen nicht sofort sinnvoll werden. Und das ist dann tatsächlich eine Frage des Ethos oder zumindest des gesunden Menschenverstandes.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 11. September 2011 - 20:32 #

Du bist es doch, der Rechtfertigung und Sinn gleichmachen will, nicht ich. Sinn ist der Grundgedanke hinter jeder von Menschen angestoßenen Ursache-Wirkung-Relation. Nichts anderes ist Krieg: ein Mittel zum Zweck.

Dass du Krieg aus moralisch-ethischen Gründen ablehnst tut dem Ganzen keinen Abbruch; Ethik ist vom Sinn gänzlich unabhängig.

Timbomambo (unregistriert) 11. September 2011 - 20:49 #

Habt Euch doch EINMAL lieb! Spielt Flowers oder so :)

Lt.L.T. Smash 10 Kommunikator - 397 - 11. September 2011 - 21:08 #

Also das ist mir jetzt zu sehr aus dem Elfenbeinturm irgendeiner philosophisch-philologischen Fakultät heraus gesprochen.
Ich bin nicht wirklich geneigt über die Etymologie von Begriffen zu diskutieren. Und ganz ehrlich halte ich das auch ein wenig für Blasiertheit.

Als Mensch, der in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufgewachsen und sozialisiert worden ist, unterstelle ich hier wohl so ziemlich jedem Leser, dass er versteht was ich meine, wenn ich von sinnfreien Kriegen schreibe. Dass ich meine Gedanken zum Thema hier als wissenschaftlich differenzierte These verfassen muss, damit mir nicht das Wort auf der Tastatur umgedreht wird, war mir dabei nicht bewusst.

Nebenbei halte ich Krieg tatsächlich in keinem Fall für ein (geeignetes) Mittel zu welchem Zweck auch immer. Über Meinungen lässt sich jetzt natürlich auch streiten, aber erstens halte ich das mit der Zeit angesichts des Ausgangsposts für unmäßig, zweitens habe ich nicht das Verlangen, meine politischen und ethischen Überzeugungen in der Kommentar-Funktion unter einer beliebigen Neuigkeit zu irgendeinem Ego-Shooter zu diskutieren.

Und damit Gute Nacht Nation.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 11. September 2011 - 21:40 #

Na du hast doch von rechtfertigen angefangen...

hazelnut (unregistriert) 10. September 2011 - 7:42 #

da brüstet man sich mit sachen..schon eklig..
was juckt es ein spieler ob es realistischer ist oder nicht?
die meisten spieler wollen meist was anderes und sagen es auch ...einen LAN-MODUS z.b...

Robokopp 12 Trollwächter - 1068 - 10. September 2011 - 8:23 #

Albernes Marketing Geblubber.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12751 - 10. September 2011 - 8:32 #

"Viel dichter an der Realität"

Wollen die Spieler sowas denn wirklich? Das finde ich ehrlich gesagt schon ziemlich geschmackslos. Aber wenn das so ist, dann hat sich die Abschaffung der Wehrpflicht ja gelohnt, gibt ja dann genug potentielle freiwillige. Ist für die ja dann nichts anderes mehr ;)

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 10. September 2011 - 8:55 #

Dann werden die therapeutischen Einrichtungen unserer Republik wohl in kürze von Battlefield Veteranen überschwemmt.

Manche Marketing Fuzzis haben den Knall echt nicht gehört...

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 10. September 2011 - 10:19 #

Halt ich auch nichts von ich will Spass und merken das ich ein Spiel spiele.

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 10:34 #

Battlefield 3 ist viel dichter an der heutigen Realität und aktuellen Ereignissen als alle anderen Spiele der Battlefield-Serie. Wir bilden einen Krieg mit allen Facetten ab.
---
Da freuen wir uns aber alle ganz furchtbar drüber. Endlich die nächste perfekte Steilvorlage für alle, die Videospiele und -spieler immer noch für leicht gestört halten. In diesem Falle wohl leider mal wieder nicht ganz zu unrecht. Wurde ja auch mal wieder allerhöchste Zeit. Danke. Danke. Danke.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 10. September 2011 - 11:03 #

Argh, sagt mal, müssen wirklich alle Marketingaussagen einzeln als News veröffentlicht werden?

DragonBaron 13 Koop-Gamer - 1234 - 10. September 2011 - 12:02 #

Klar, in der News werden Marketingaussagen wiedergegeben. Trotzdem ist das eine News wert.

@ChrisL:
An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön für Deine vielen guten News.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137345 - 10. September 2011 - 16:19 #

Oh, dann an dieser Stelle vielen Dank für das Lob!

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 10. September 2011 - 13:21 #

Die posaunen auch ständig was anderes heraus. Ist es nicht erst ein paar Wochen her, dass ein anderer DICE-Typ erzählte, es solle immer Spaß bleiben und nicht zu realistisch oder gar geschmacklos werden (grob nach Erinnerung zitiert)? So bedient man halt alle Zielgruppen gleichzeitig. Man muss nur dazwischen etwas Pause lassen, damit es nicht zu sehr auffällt... ;)

BF war für mich immer "der MP-Shooter mit vielen Fahrzeugen und Riesenmaps". Nicht mehr und nicht weniger. Diese PR-Idee "Echte Soldaten als Berater" fand ich immer schon völlig daneben. Erstens ist es einseitig, zweitens wird das Spiel niemals der Realität gerecht. Hoffentlich haben sie das dem Typen vorher gesagt, und er bekommt wenigstens ordentlich Kohle dafür.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 10. September 2011 - 16:08 #

Ach, immer diese militärischen Berater, mit ihren Tüten voller Erinnerungen. Die, die wirklich was über den Krieg zu erzählen haben, die halten sich damit sehr zurück, und drängen sich kaum um Jobs in der Unterhaltngsindustrie.

Rustikof 11 Forenversteher - 740 - 10. September 2011 - 17:31 #

Vollkommen richtig! Die die denn wahren Krieg gesehen haben (wie mein Opa) würd nie versuchen ihn in irgendeiner Art und Weise in einem Spiel zu verwirklichen!

Anonymous (unregistriert) 10. September 2011 - 18:30 #

Zumindestens nicht das was sie gesehen haben.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 11. September 2011 - 9:10 #

Wenn ich schon mal Dokus über den 2. WK sehe, wenn in Interviews noch 70 Jahre später gestandene Männer in Tränen ausbrechen, wird mir anders.

Mein Opa kam früh in Gefangenschaft und war immer stolz darauf, nie einen Schuss abgegeben zu haben.

xemmy 09 Triple-Talent - 275 - 11. September 2011 - 23:41 #

Meh. Solange ich keine auf Eseln reitende Kinder aus 30 km Entfernung mit meiner Hightech Drone einäschern darf, hat das Ganze ohnehin nicht viel mit der Realität zu tun.

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