Diablo 3: Ressourcensysteme der Klassen

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1. September 2011 - 23:21 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Zarhym, Community Manager von Blizzard, hat im offiziellen Blog von Diablo 3 einen Artikel zu den unterschiedlichen Ressourcen des kommenden Hack'n'Slays veröffentlicht. Während ihr in den Vorgängern mit jeder Klasse lediglich eine rote Kugel für eure Lebenspunkte und eine blaue Kugel für eure Manapunkte besessen habt, gibt es in Diablo 3 statt der Manakugel für jede Klasse eine eigene Ressource: Wut für Barbaren, Hass und Disziplin für die Dämonenjäger, Geisteskraft für Mönche, das altbewährte Mana für die Hexendoktoren und schließlich Arkankraft für die Zauberer.

Zur Lebenskugel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen: Sobald sie leer ist, sterbt ihr. Einige Gegner hinterlassen kleine rote Sphären, wenn sie sterben – sammelt ihr diese auf, regeneriert sich eure Lebenskraft. Wie von den Vorgängern gewohnt, könnt ihr auch in Diablo 3 Heiltränke zu euch nehmen, jedoch haben diese eine Abklingzeit von einer Minute – zumindest in der Beta. Um Wut zu generieren, müsst ihr euch als Barbar von Gegnern treffen lassen oder selbst Schaden an Gegnern erzeugen. Diese Wut könnt ihr dann für Spezialangriffe wie den berüchtigten Wirbelwindangriff nutzen. Die Dämonenjägerin hingegen nutzt Hass für offensive Angriffe und Disziplin, um ihre Gegner auf Distanz zu halten. Als einzige der fünf Klassen hat sie dafür eine geteilte Kugel. Der Mönch wiederum nutzt seine Geisteskraft für defensive Fertigkeiten und für schnelle, tödliche Kombo-Angriffe, beispielsweise den Schlag der "Sieben Fäuste". Der Hexendoktor verfügt über klassisches Mana, um damit Kreaturen an seine Seite zu beschwören und mächtige Schadenszauber auf seine Gegner zu wirken. Zu guter Letzt verfügt der Zauberer über Arkankraft, die er vorwiegend für Frostzauber nutzt, um seine Feinde damit zu verlangsamen und sich bei Gefahr wegteleportieren zu können.

Die Fansite diablofans.com hat vor wenigen Tagen eine Einladung zur Betaphase von Diablo 3 erhalten. Ein genauer Termin für den Startschuss ist noch nicht bekannt, er soll aber auf jeden Fall in den September fallen. Inhalt der Beta soll ein Teil des ersten Akts werden, der ungefähr zwei bis vier Spielstunden bieten soll. In diesem Abschnitt sollen alle fünf Charaktere, denen jeweils ein Begleiter zur Seite steht, spielbar sein. Des Weiteren kann der Beruf des Schmieds in der Beta-Version erlernt werden.

IsiPrimax 10 Kommunikator - 461 - 2. September 2011 - 1:46 #

Ich hoffe Diablo 3 wird kein Griff ins Klo. Bin Diablo/Diablo 2 Fan und habe die Titel echt lange gespielt. Finde es schade das soviele Bekannte sachen wegfallen wie das Talentsystem und Statuspunktesystem. In Diablo 2 konnte man echt viel mit den Klassen rumspielen, BogenZauberin usw... Denke das wird es in Diablo 3 nicht geben.

Atlas (unregistriert) 2. September 2011 - 6:02 #

Meine Meinung!
Ich vermute mal starke Einflüsse von WoW... z.B. Tränke die ne Abklingzeit haben usw...
Ich werde die Entwicklung von D3 mit Vorsicht verfolgen, das Spiel ist für mich (leider) schon etwas länger kein Pflichtkauf mehr, obwohl ich ebenfalls großer Fan und Langzeitspieler beider Vorgänger bin.

Deadpool 12 Trollwächter - P - 1150 - 2. September 2011 - 7:28 #

Ach du liebes Lischen, bei so viel Innovation ist es ja tatsächlich kein Wunder, dass Blizzard ein gefühltes Jahrzehnt braucht für ein neues Diablo.

Argh! (unregistriert) 2. September 2011 - 8:41 #

Wieso gefühlt?

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 2. September 2011 - 8:52 #

Blizzard verwendet seit jeher die meiste Entwicklungszeit dafür, das Vorhandene zu perfektionieren und nicht für irgendwelche Innovationen. Das würde ich im Übrigen auch unter keinen Umständen wollen. Und da Blizzard bei diesem Bestreben in der Regel recht erfolgreich ist und sich wieder viel Zeit dafür genommen hat, bin ich bei Diablo 3 eigentlich guter Dinge.

Deadpool 12 Trollwächter - P - 1150 - 2. September 2011 - 9:28 #

Wieder viel Zeit?

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 2. September 2011 - 9:48 #

Wieviel genau, weiß ich natürlich nicht, da ich auch nicht weiß wann Blizzard mit der Entwicklung begonnen hat. ;)

Allerdings können die i.d.R. schon kurz nach der offiziellen Ankündigung ihrer Spiele mit Spielszenen und fertigen Inhalten aufwarten, woraus ich schließe, dass auch vorher schon einiges an Zeit in die Projekte geflossen ist. Die Spiele wirken bei den ersten Previews oft schon so "fertig", dass man sich etwas wundert, warum Blizzard nochmal 2 weitere Jahre bis zu Veröffentlichung braucht. Die Meldung, dass Diablo 3 inhaltlich komplett ist, ist schließlich auch schon wieder eine ganze Weile her. Ich kann natürlich nicht irgendwelche Zahlen beweisen, aber die Indizien für eine gewisse Entwicklungszeit sind vorhanden. :)

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 2. September 2011 - 9:26 #

Ich gehöre zwar auch zu den Leuten, die Diablo 3 falsch, sprich: solo spielen wollen ("offline" kann man ja nicht mehr sagen), trotzdem freue ich mich riesig drauf. Ich kann mir auch vorstellen, dass sich die bisher bekannt gewordenen Design-Entscheidungen positiv auswirken, auch wenn einiges erstmal nach "Casualisierung" klingt.

Die wichtigsten Eigenschaften hat Diablo 3 im Gegensatz zu den vielen Diablo-Klonen nämlich schonmal: Das Diablo-Setting, die Diablo-Atmosphäre und für mich von Anfang an interessante Chars. :)

Wurstdakopp 14 Komm-Experte - 1873 - 2. September 2011 - 10:09 #

Mit der Wut-Steigerung ist ein nettes Feature, fand ich in King's Bounty (auch wenn das eher ein Strategie-RPG ist) sehr nett. Mal sehen, wie sich das im Diablo Umfeld spielen lässt.

Trax 14 Komm-Experte - 2503 - 2. September 2011 - 15:01 #

Das mit dem Ressourcensystem für die Klassen erinnert mich stark an Herr der Ringe Online. Da gibt es auch individuelle Ressourcen für manche Klassen.
Mit jeder News wird das Spiel einem MMO immer ähnlicher (zumindest augenscheinlich).

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9856 - 2. September 2011 - 15:52 #

Also, wenn alle Resourcen genau gleich funktionieren und nur andere Namen bekommen, dann ist das Ganze mehr als albern. Wenn hinter den Resourcen aber ein jeweils anderes System steckt, dann würde es die Klassen interessanter machen.

Für mich wird das Diablo aber auch nicht mehr retten - der Online-Zwang ist das aus. Und was die roten Sphären sollen, ist mir ein Rätsel. Warumm wird die Spielmechanik derart stark verändert? Na, was soll's, mir kann's egal sein.

Martin Lisicki Redakteur - P - 35854 - 2. September 2011 - 18:07 #

Die Ressourcen verhalten sich sehr unterschiedlich. So regeneriert die Arkankraft des Zauberers deutlich schneller als das Mana des Hexendoktors, dafür hat letzterer Fähigkeiten, die ihm Mana zurückgeben. Wut des Kriegers ist standardmäßig auf null, er muss erstmal welche aufbauen, um Skills zu nutzen, wenn er sie nicht nutzt, vergeht sie auch wieder von allein. Beim Mönch wird die Gotteskraft nur verbraucht, wenn er spezielle Fähigkeiten verwendet, die ihm teilweise aber auch wieder Gotteskraft geben. Wie das genau mit den beiden Ressourcen des Dämonenjägers ist, hab ich auch noch nicht ganz verstanden, aber auch diese unterscheiden sich voneinander.

Ist also absolut nicht nur unterschiedliche Namen für dieselbe Funktion, sondern völlig unterschiedliche Konzepte dahinter. Fakt ist, dass man ähnliches in MMOs wie am Beispiel von WoW sieht: Wut = Krieger, Gotteskraft = Energie des Schurken, Mana/Arkankraft versteht sich von selbst.

Izibaar 16 Übertalent - P - 5853 - 2. September 2011 - 23:25 #

Genau diese Informationen habe ich in der News gesucht. Außgenommen zur Wut, wird überhaupt nichts zum Ressourcensystem gesagt. Die Namen werden genannt... toll. Ich finde der Kommentar sollte schon in der News stehen. Falls möglich noch detailierter.

thurius (unregistriert) 2. September 2011 - 17:51 #

"Einige Gegner hinterlassen kleine rote Sphären, wenn sie sterben – sammelt ihr diese auf, regeneriert sich eure Lebenskraft."

warum muss ich dabei an God of War denken?^^

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