Dragon Age 3: Informationen zur Story und Spielwelt

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31. August 2011 - 8:51 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Das Bild zeigt eine Konzeptgrafik zu Dragon Age 2.

Zum für das eventuell im nächsten Jahr erscheinenden Dragon Age 3 – offiziell angekündigt wurde das Rollenspiel nach wie vor noch nicht – gibt es derzeit noch nicht besonders viele Informationen die Hintergrundgeschichte oder auch die Charaktere betreffend. Während der am letzten Wochenende stattgefundenen Penny Arcade Expo (PAX) gaben nun gleich vier Mitarbeiter des Entwicklerstudios Bioware ein wenig Auskunft zu diesen Themen: Executive Producer Mark Darrah, Creative Director Mike Laidlaw, Art Director Matt Goldman und Autor David Gaider.

Demnach wird im dritten Teil der Dragon Age-Reihe der Konflikt zwischen Magiern und Templern eskalieren und ein heftiger Krieg entbrennen. Eure Aufgabe wird es in der Folge sein, durch die gesamte Spielwelt zu reisen und nach Verbündeten zu suchen, um schließlich die Welt vor sich selbst retten zu können beziehungsweise für Frieden zu sorgen. Den Umfang der Spielumgebung in Dragon Age 3 betreffend, zeigten die Bioware-Mitarbeiter zum Vergleich Karten von Dragon Age - Origins und Dragon Age 2 und erläuterten, dass die Welt im dritten Teil um einiges größer sein wird, als es im ersten Spiel der Fall war.

Darüber hinaus sei das Dragon-Age-Universum vom Der-Herr-der-Ringe-Autoren Tolkien inspiriert, Ähnlichkeiten seien demnach ganz bewusst. Man hofft zudem bei Bioware, dass die Spielwelt als Standard für Fantasy-Welten im Allgemeinen angesehen wird, jetzt, nachdem sich diese inzwischen etabliert habe. Das Bioware-Team bestätigte zudem, dass ein entsprechendes MMO nicht als Bestandteil für mögliche Erweiterungen der Serie geplant ist.

Hinsichtlich der Kämpfe wird der Schwerpunkt auf eure Gruppe beziehungsweise auf die unterschiedlichen Stärken und Schwächen eurer Begleiter gelegt werden, denen ihr euch im Spiel bewusst sein müsst, um erfolgreich sein zu können. In Bezug auf die Anpassungen eurer Party gab Bioware während der PAX an, dass man den Kritikpunkt der Fans angenommen habe. Demnach wolle man einen guten Mittelweg zwischen den beiden Vorgängerspielen erschaffen, was in ähnlicher Form auf der diesjährigen gamescom bereits bestätigt wurde (wir berichteten). So sollen unter anderem auch austauschbare Ausrüstungs-Sets für die Gruppen-Mitglieder im neuen Spiel enthalten sein, zudem werdet ihr Aussehen und Equipment bei Bedarf getrennt voneinander anpassen können.

Abschließend ging es auf der PAX-Präsentation darum, welchen Charakter ihr in Dragon Age 3 voraussichtlich spielen werdet. Die Entwickler deuteten an, dass die Geschichte rund um Hawke noch nicht abgeschlossen ist, was jedoch durch Download-Inhalte möglich gemacht werden könnte. Darüber hinaus besteht zudem die Möglichkeit, dass Hawke und der Graue Wächter – der Protagonist aus Dragon Age - Origins – aufeinandertreffen. Angedeutet wurde auch, dass die Serie mit einem gänzlich neuen, noch unbekannten Helden fortgeführt werden könnte.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2117 - 31. August 2011 - 9:16 #

Klingt doch eigentlich vernünftig. Naja, erstmal Dragon Age 2 Ultimate Edition abwarten. ;-)

vicbrother (unregistriert) 31. August 2011 - 9:35 #

Schon wieder ein Krieg, für das man erst Verbündete suchen muss? Das war doch schon die Story in Teil 1?

Und eine Tolkienwelt? Das gabs doch schon in zig Spielen. Na hoffentlich ist es mehr DA:O als DA2. Und ich würde das ganze gerne als Koop spielen können und nicht mehr mit einer Masse von "Helden" gegen eine Masse von namenlosen Bösen.

Florian Pfeffer Freier Redakteur - 25273 - 31. August 2011 - 12:52 #

> Schon wieder ein Krieg, für das man erst Verbündete suchen muss? Das war doch schon die Story in Teil 1?

Und in Mass Effect 2. Ich habe beide Spiele verschlungen, aber Bioware's Vorliebe für diese Art der Storylines sollte wirklich nicht unbedingt noch öfter bemüht werden...

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 31. August 2011 - 14:13 #

Bioware strickt doch schon seit Kotor / Jade Empire nach Schema X. Dem System ist m.E. spätestens bei DAO die Puste ausgegangen.

Klar, wenn man das ältere Zeug nicht kennt sind die neuen Spiele trotzdem dufte, es sind ja auch keine schlechten Spiele. Aber wenn man die grundsätzliche Mechanik schon zig Mal gesehen hat, dann sind auch die vermeintlich überraschenden Storywendungen keine mehr.

Da kann ich statt DA3 auch einfach nochmal Kotor zocken. ;)

erasure1971 14 Komm-Experte - 2078 - 31. August 2011 - 9:42 #

Es darf auch gerne bis 2013 dauern. Eine etwas längere Entwicklungszeit wird dem Spiel kaum schaden.

NovemberTerra 12 Trollwächter - 1003 - 31. August 2011 - 13:29 #

Genau das hab ich mir auch gedacht.
Ein großteil der mankos von DA2 entstanden durch die zu kurze entwicklungszeit.
Bioware lobt zwar besserung was abwechslung von dungeons und die allgemeine spielwelt größe angeht, aber wer garantiert das im hinblick darauf das die entwicklungszeit wieder nur ein knappes jahr dauern soll?
Bei nur einem jahr entwicklungszeit MÜSSEN abstriche gemacht werden.. ich bin gespannt wo diesmal der rotstift angesetzt wird.

pallinio 11 Forenversteher - 716 - 2. September 2011 - 11:20 #

Wozu gibt es denn DLCs... ein kurzes relativ fehlerfreies Spiel entwickelt und 5 DLCs hinten dran, bis man alles hat...und zack haste aus einem Jahr entwicklungszeit gleich mal 2 oder mehr gemacht.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 31. August 2011 - 9:49 #

Kleine Korrektur: müsste aber anstatt "... am letzten Wochenende stattfindenden ..." stattgefundenen heissen.

Wenn ich den Entwicklerkommentar richtig verstehe sollen aber die Anpassungsmöglichkeiten für Party-Mitglieder nicht das Aussehen betreffen. Man kann die wohl wieder mit mehr Sachen ausrüsten und bekommt die entsrpechenden Gegenstandsboni, da das Aussehen aber bei jedem Charakter ikonisch ist, sind optische Änderungen nur bedingt möglich bzw. folgen einem festgelegt Upgrade-Pfad.

Ansonsten: Hört sich auch an wie bei Mass Effect, erstmal in der Welt herumreisen und ein Team zusammenstellen. Die Welt retten hat ja Zeit :)

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 31. August 2011 - 10:41 #

> Kleine Korrektur ...
Richtig, danke!

T_Prime 13 Koop-Gamer - 1454 - 31. August 2011 - 10:03 #

Neulich habe ich mit Dragon Age Origins angefangen und bin nach ca. 14 Spielstunden (von vielleicht 100h?) immer noch ziemlich begeistert.
Das Kampfsystem soll doch zwischen Teil 1 und Teil 2 unterschiedlich sein. Weiß man denn schon wie das in Teil 3 sein könnte?

Shatter-.- (unregistriert) 31. August 2011 - 10:29 #

Ein Teil der "Übersetzung" ist falsch, die Ausrüstung selbst soll das Aussehen der Partymitglieder nicht verändern, man soll Aussehen und Ausrüstung getrennt von einander aussuchen können.

Ansonsten rechne ich schon jetzt mit einer Enttäuschung für Baldurs Gate Fans, liest man mal zwischen den Zeilen wird schnell klar, dass man bei Bioware den Fokus auf Dinge abseits der alten Rollenspieltugenden legt.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 31. August 2011 - 10:46 #

Danke für den Hinweis.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 31. August 2011 - 10:38 #

Das können sie sich abschminken. Für so Low Rollenspiele würde ich nichtmal das Wort Ring, geschweige denn Herr der Ringe in einem Satz nennen oO

"Man hofft zudem bei Bioware, dass die Spielwelt als Standard für Fantasy-Welten im Allgemeinen angesehen wird, jetzt, nachdem sich diese inzwischen etabliert habe."

Träumer ^^ Die sollen sich mal Mühe geben und mal wieder ein richtiges Rollenspiel machen, nicht son Mist wie DA1+2.

Von Bioware kommt mir nur noch TOR ins Haus

Tyrael99 (unregistriert) 31. August 2011 - 10:50 #

Naja DA1 ging noch voll in Ordnung, aber teil zwei war wirklich großer Mist an dem gemessen was Bioware mal an Rollenspielen gemacht hat!

Und wen teil 3 das Kampfsystem von zwei übernimmt ist es für mich so gut wie gestorben!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 31. August 2011 - 10:55 #

Ich habs auf Ps3. Kann dir leider nicht zustimmen, man kann weder Zoomen noch hat man richtige Kontrolle. Den stärksten Blitzzauber hatte ich nach 2 Stunden Spielzeit freigeschaltet ...

Bei Baldurs Gate 2 hatte man nichtmal im Endkampf gegen Irenicus alle Zauber die das Spiel bat.

Nekekami212 13 Koop-Gamer - 1432 - 31. August 2011 - 16:45 #

Was bitte? Du hast gegen Irenicus nicht alle der rund 300 Zauber zur Verfügung gehabt? Verdammt bist du schlecht :-P

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 31. August 2011 - 21:01 #

Du hättest bei Baldur's Gate sowieso nie alle Zaubersprüche haben können, weil es beim guten alten Dungeons & Dragons nämlich Regeln dafür gibt, wie viele Zaubersprüche ein Magier maximal in sein Buch übernehmen kann und das natürlich für jede Stufe eines Spruchs.

Allein deshalb stinkt Dragon Age ja schon prinzipiell ab, weil dieser klägliche Ersatz den sie erschaffen haben, in keinster Weise an die Komplexität eines echten Rollenspielsystems heran reicht.

Also ich mag Dragon Age zwar schon gern, aber vom Gameplay her wird es nie so intensiv sein wie irgendeines der großen Spiele in der Infinity Engine.

vicbrother (unregistriert) 31. August 2011 - 21:17 #

Dungeons&Dragons ist für Computerrollenspiele denkbar ungeeignet. Die Angabe von Zeit und Entfernung ist in Rollspielrunden gut nachzuvollziehen, am PC nicht. Ebenso ist das Lernen von Zaubern für den nächsten Tag (und klar - in der hitzigsten Situation fallen sie einem dann ein) nicht sehr zeitgemäß, man verliert das Gefühl, ein echter Zauberer zu sein.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 31. August 2011 - 21:41 #

Klar, wie ungeeignet D&D für Computerrollenspiele ist, haben wir ja alle bei Baldur's Gate 1, Tales of the Sword Coast, Baldur's Gate 2, Throne of Bhaal, Planescape Torment, Icewind Dale 1, Heart of Winter, Trials of the Luremaster, Icewind Dale 2, Neverwinter Nights 1, Shadows of Undrentide, Hordes of the Underdark, Kingmaker, Neverwinter Nights 2, Mask of the Betrayer, Storm of Zehir und Mysteries of Westgate mehr als deutlich gesehen. I rest my case...

Ich bekomme übrigens NUR so das Gefühl ein Magier zu sein. Gerade das war das schlimmste am Dragon Age Setting überhaupt, dass es keine richtigen Magier mehr gibt und alle vermeintlichen Zauberer auch nur noch Leute sind die Schaden anrichten können und das halt mit anderen Waffen tun als der Krieger mit seinem Schwert. In Baldur's Gate (dank D&D) gab es Dinge die NUR Magier tun konnten. Magier in der Truppe waren Pflicht. Ohne sie hätte man viele Situationen nicht überstehen können. Bei Dragon Age braucht man überhaupt keine Magier, man kann eine Party zusammenstellen, die nur aus Kriegern besteht. Man wird lediglich mehr Heiltränke verbrauchen. Noch deutlicher kann man es nicht unterstreichen, das dort alles zerstört wurde, was es einst bedeutet hat ein Magier zu sein. Es ist ungefähr so, wie George Lucas allen Fans ins Gesicht gespuckt hat, als er in Episode 1 hat erklären lassen, das die Macht eben doch nicht diese mystische, alles umfassende Energie ist, wie Yoda es einst in Episode V erzählt hat, sondern bloß Midi-Chlorians in deinen Blutzellen. Grauenvoll!

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 31. August 2011 - 22:51 #

Also mal ganz ehrlich. so als Spielsystem an sich ist (A)D&D schon eher zweifelhaft. Und das sag ich jetzt als jemand, der seit 25 Jahren das als Pen&Paper Version regelmässig spielt.
Und jedes Spiel, das auf dem D&D Zeugs fusst, hat das Problem, das sich in den Anfangstagen der RPGs halt niemand Gedanken um Balancing gemacht hat.

Übrigens habe ich es irgendwie satt, das Baldurs Gate als der heilige Gral der PC RPGs gehandelt wird. Generische Fantasystory, säckeweise Buchhaltung...war damals das nonplusultra, aber das Hochgejauchze ist ja wohl schwer von Sentimentalität beeinflusst.

Zweifellos sind die modernen RPGs bei weitem icht so gut, wie es die technischen Möglichkeiten eigentlich vermuten lassen, aber imho trotdem auch in schwachen Momenten als Gesamtkonzept eine Verbesserung.

Und DA:O fand ich extrem schwach. Ich hab mittendrin fast ein Jahr Pause gemacht, bis ich den Senf an einem langweilen WE dann doch mal zu ende gespiel hab.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 31. August 2011 - 23:52 #

Warum spielst du es dann seit 25 (!) Jahren, wenn es dir nicht gefällt? Ich spiele Sachen die ich nicht mag nicht mal 10 Minuten.

Ich habe BG nicht als heiligen Gral gehandelt. Tatsächlich war es nur eines unter vielen Spielen die ich aufgezählt habe. Das spricht sogar viel eher dafür, dass es auch meiner Meinung nach nur einer unter vielen anderen guten Titeln ist.

Ziemlich viele Widersprüche, was? Titel wie Dragon Age sind der Inbegriff dessen, was derzeit als modernes Computerrollenspiel gilt. IMHO gibt es zwar ziemlich viele aktuelle Titel, die sehr gut sind, aber nicht gerade in puncto Komplexität und Spieltiefe, wie es z.B. die Infinity Games (vergleichsweise) auszeichnete. Was sind denn konkrete Spiele, die deiner Meinung nach ein "verbessertes Gesamtkonzept" gegenüber etwas älteren RPGs aufweisen?

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 1. September 2011 - 19:03 #

Wo hab ich gesagt, daß mir D&D-Spielen nicht gefällt? das spielen wird sowieso nur zu einem recht kleinen Teil vom zugrundeliegenden Regelwerk geprät. Entscheidend sind die Leute und die Story.

"Verbessertes Gesamtkonzept" bezieht sich auf den Trend "Don't tell it, show it". Das zieht halt doch irgendwie direkter ins spielgeschehen als eine Textwand .Und das behaupte ich als jemand, der sehr gerne liest.

Der unangenehme Nebeneffekt ist aber, daß Entwickler so tun als machen sie Kino und offensichtlich eine schicke Krachwumm-Cutscene toller finden als mal wieder eine tiefe Story zu erzählen. Sprich sie versuchen Star Wars zu machen und lieber nicht Blade Runner. Konkete gelungene Spiel der Next Generation sind Meiner meinung nach Mass Effect 1 und Gothic 1.

Beim Heiligen-Gral-Vergleich gingen mir vieleicht etwas die Gäule durch, weil es mich langsam echt fertig macht, keinen Thread zu einer Bioware-news zu sehen, wo nicht sofort der Name Baldurs Gate fällt und früher ales besser war:)

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 1. September 2011 - 19:56 #

Du hast gar das D&D System an sich kritisiert. Das klingt für mich eher nicht nach riesiger Begeisterung.

Gothic 1 ist aber auch schon uralt. Man kann es vielleicht noch next-gen nennen im Vergleich zu BG, aber...

Das BG oft nachgeweint wird ist aber normal, weil dessen Fans nun mal überall sind. Ich würde mir auch heute noch sofort jedes Spiel holen, dass genau so ist.

Shogunnnn (unregistriert) 1. September 2011 - 7:25 #

Baldurs Gate I + II ist aber blöderweise der heilige Gral der Computerrollenspiele. Kein anderes ist auch nur annähernd so gross, in sich stimmig und mit sovielen spielerischen Möglichkeiten ausgestattet wie BG II. Generische Story? Öhm, ja, man rennt ja fast in jedem zweiten Spiel als einer der Söhne Baahls durch die Gegend. Mal davon abgesehen das es eine Menge guter NPCs mit eigenen, spannenden Geschichten gab (Minsk und Bo etwa :P). "Säckeweise Buchhaltung"? Mein Gott, das Spiel hatte halt ein wenig Umfang und Komplexität und war nicht auf 4 Jährige mit Konzetrationsschwäche ausgelegt, ganz schlimm. Die "modernen RPGs" gewinnt man dafür mit Links ohne je irgendwas verbessert zu haben, Danke für solche "Fortschritte". Alles was fie heutigen RPGs besser können sind: Grafik, und was noch? Nix, in allen anderen Bereichen wurde massiv abgebaut. Einfach weil mal wieder alle dem Herdensyndrom verfallen sind und glauben klassische RPGs würden sich heute nicht mehr verkaufen. Das dachte man allerdings vor BG auch schon, tja halt doch der heilige Gral, der fehlt heute leider.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 1. September 2011 - 16:27 #

Gerade wenn jemand mit dem Argument "generische Story" bezüglich Baldur's Gate ankommen will, kann es sich ja eigentlich nur noch um Trollerei handeln. Insbesondere wenn man es in Bezug zu neueren Rollenspielen betrachtet. Dragon Age: Origins war ja letztlich nur ein leicht abgewandeltes Lord of the Rings. Talk about generics...
So eine involvierende, interessante Geschichte wie die um Irenicus und Bodhi hat seit Jahren niemand mehr hinbekommen, die zudem gerade für einen Fantasy-Titel wie die Faust aufs Auge passte. Es traut sich kaum noch jemand, von der typischen Weltenretter-Formel abzuweichen. BG hingegen war nur so gespickt von persönlicher Motivation der Charaktere. Das war nicht nur bewegender, sondern auch glaubwürdiger.

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 1. September 2011 - 19:17 #

Soso. Jemand der deutlich anderer Meinung als du bist, muss offensichtlich ein Troll sein. Putziges Weltbild. Und ein Klassiker der Internet-Diskussion :)

Na dann troll ich mal weiter...
Ich hab nirgendwo behauptet DA:= wär nicht generisch. Ich finde es sogar richtig Hardcoregenerisch. Drumm auch meine oben erwähnte Spielpause (fasst hätte ich es garnicht durchgespielt).

Das generische an balsurs gate ist genau das Setting. Geheimnissvolles Weisenkind. Kinder des Bhaal. Düstere Prophezeiung, Weltuntergang ...yadayada bla gähn. Da lobe ich mir doch ein Fallout oder Planescape Torment. Allerding ist Baldurs Gate nichts desdo trotz ein feines Spiel.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 1. September 2011 - 19:42 #

Du hast es leider immer noch nicht geschafft, zu sagen, welche die Spiele sind, die nur deshalb besser sind als z.B. Baldur's Gate, NUR weil sie neuer sind und deshalb das "bessere Gesamtkonzept" aufweisen würden, welches du aktuellen Rollenspielen pauschal bescheinigt hast. Lustigerweise hast du sogar selbst das einzige neue Rollenspiel in deinem Text als extrem schlecht beschrieben (Dragon Age) und als einzig gute Spiele 2 richtig alte Titel genannt (Planescape Torment, Fallout...). Du merkst schon noch, dass du damit selbst alle deine Argumente abgeschossen hast, oder?

Da wundert es nicht mehr, dass du auch nicht darauf eingegangen bist, wieso du seit 25 Jahren D&D spielst, obwohl du es nicht magst.

Du hast Recht das es nicht die feine Art ist, andere des Trollens zu bezichtigen, aber in Anbetracht der Lage wirst du sicherlich nachvollziehen können, wieso das naheliegend war.

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 1. September 2011 - 21:00 #

Gut, nochmal in deutlichen Worten...
1. Ich halte (A)D&D für ein nicht sonderlich kohärentes und balanciertes RPG-System. Ich habe aber nichts desdo trotz mit meiner Spielgruppe damit seit 25 Jahren viel Spass. Der rein technische Aspekt des Spielsystems ist offensichtlich nicht der auschlaggebende Faktor. Darauf bin ich eingegangen. Aber sage es hier gerne nochmal.
2. Fallout war aufgeführt als Beipiel für nicht generisches Old School PC-RPGs.
3. Gothic 1 und auch Mass Effect 1 als Beispiele für besseres Gesamtkonzept. A.k.a. positive Evolution.
4. DA:O fand ich nicht gut. Das war die ganze Aussage.
5. In Anbetracht welcher Lage ist es hier gerade naheliegend, von der eigenen abweichende Meinungen als Trollerei zu bezeichnen?

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 2. September 2011 - 4:15 #

Du tust es doch gerade wieder bzw. immer noch. Obwohl ich jetzt schon mehrfach danach gefragt habe, hast du bisher immer noch nicht diverse Rollenspiele z.B. von 2011 genannt, die besser sind als alle von 2010, _weil_ sie von 2011 sind und nicht von 2010. Dazu stellst du dich dumm, als hättest du es auch beim 3. Mal immer noch nicht verstanden. Das ist das typische Handwerkszeug eines Trolls. Trolle versuchen auf exakt diesem Weg Leute dazu zu bringen die Fassung oder die Geduld zu verlieren und letztlich aufzugeben, was sie dann als Sieg werten und so darzustellen versuchen, als hätten sie deshalb in der eigentlichen Sache recht.

Gothic 1 ist von März 2001, es ist schon über 10 Jahre alt. Damit ist es auch kaum neuer als Baldur's Gate 2, was im September 2000 erschien. Dieses Spiel bezeichnest du jetzt wiederholt als Next-Gen (!) im Vergleich zu BG, obwohl es gerade mal 6 Monate neuer ist (Gothic ist sogar _älter_ als die BGII Expansion Throne of Bhaal, welche im Juni 2001 erschien - spätestens hier wird es dann schon langsam lächerlich). So sehen keine harten Fakten aus, die Argumente nachhaltig untermauern, im Gegenteil. Überzeugendere Beispiele willst oder kannst du wiederholt nicht bringen. Deswegen vergleiche ich hier keineswegs _abweichende Meinungen_ mit Trollerei, sondern eben jene Strategie.

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 2. September 2011 - 7:36 #

Äähm...ok. Ich danke für das Gespräch.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 2. September 2011 - 10:48 #

Genau, lächerlich wird das, hör auf den Mann. ;)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 5. September 2011 - 13:05 #

Über was sich manche Leute Gedanken machen ^^

Einigen wir uns darauf das Bg2 der heilige Gral der Rollenspiele ist. Denn ein "besseres" Spiel gibt es halt nicht. Und so wie sich unsere Spieleindustrie entwickelt, wird es wohl sowas auch nicht mehr geben...

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 5. September 2011 - 13:00 #

Wenn man etwas gegen Baldurs Gate 2 sagt ist man nunmal ein Troll :p

Wir haben die Regeln nicht gemacht ^^

bam 15 Kenner - 2757 - 31. August 2011 - 22:52 #

Zu D&D und Computerrollenspielen: Hier muss man immer die Technik mit einbeziehen. D&D-Umsetzungen haben sich damals (auch noch vor den genannten Titeln) vor Allem deswegen angeboten, weil es dem technisch machbaren entsprach.

Heutzutage ist technisch eben wesentlich mehr machbar. Man muss nicht mehr auf Würfelbasierte oder Rundenbasierte Spielsysteme setzen, sondern kann eben Echtzeitberechnete Systeme verwenden, der Einschlag von Projektile kann berechnet werden und muss nicht mehr gewürfelt werden usw.

Zu den Magiern: Das Dragon Age Universum ist ein anderes als das Baldur's Gate Universum, von daher kann man hier sicherlich nicht fordern, dass die "Spielregeln" identisch sein sollen. Genausowenig spuckt man den Fans ins Gesicht, denn das Universum ist ein vollkommen anderes, hier zerstört man nichts vorher Geschaffenes.

Für das Dragon Age-Universum ist es sicherlich wichtig, dass Magier zwar mächtig sind, aber nicht zu mächtig. Letztendlich geht es in dem Universum eben um den Konflikt zwischen Templarn und Magiern. Wären letzte zu mächtig, würde es gar keinen Konflikt geben. Magier sind in dem Universum aber immer noch mächtiger als alle anderen, insbesondere eben Blutmagier.

Was die Partyzusammenstellung anbelangt, dann ist es doch nur spielerisch von Vorteil, wenn man mehr Gruppenkombinationen zur Verfügung hat.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 1. September 2011 - 0:16 #

Ich glaube exakt dieses Denken bei Entwicklern ist der Grund für viele der schlechtesten und enttäuschendsten Spiele. Sich gedanklich primär darauf zu versteifen, was technisch gerade machbar ist, macht Leute oft blind dafür, was wirklich die Zutaten für ein gutes Spiel sind.

Wie Spielsysteme nun im Detail funktionieren bleibt dem Spieler sowieso meistens verborgen, insofern ist es normalerweise wohl egal, wie das jetzt unter der Haube genau errechnet wird. Auch hier kann etwas wie D&D Vorteile haben, weil man sich da immerhin vorstellen kann was passiert, wenn man mit dem System vertraut ist.

Bei den Magiern geht es nicht darum das sie sich an die Spielregeln eines anderen Settings halten sollen, sondern darum, dass es langweilig, enttäuschend und unbefriedigend ist, wenn man ihnen das besondere nimmt. Es ist spielerisch wesentlich interessanter, wenn sich verschiedene Klassen auch anders spielen, sich solche Unterschiede auch spürbar auswirken und man nicht den Eindruck erhält, dass ein Unterschied nur noch auf dem Papier existiert und man ihn sich einbilden muss.

Partyzusammenstellung: Wenn sich Klassen nicht mehr wesentlich von einander unterscheiden, dann hat man nicht nur nicht mehr Gruppenkombinationen zur Verfügung, sondern sogar gar keine mehr.

vicbrother (unregistriert) 1. September 2011 - 18:08 #

Du legst die Worte immer sehr absolut aus: Keiner hat geschrieben, dass man sich primär auf die technischen Möglichkeiten konzentrieren soll.

Gerade Rollenspielsysteme haben einen weiten Weg aus den Dungeons der 70er bis in die Welt von Morgen hinter sich gebracht. Da ist es nur sinnvoll, die neuen technischen Möglichkeiten mit einzubeziehen und diese auch erlebbar zu machen.

Die Partyzusammenstellungen sind doch lachhaft, denn der Spielehersteller möchte damit ja erreichen, dass man alle Eigenschaften im Spiel zur Verfügung hat. Ein echtes strategisch/taktisches Spiel ist damit nicht notwendig, im Zweifel haut der Krieger halt drauf und wird durch Fernkämpfer und Magier unterstützt.

Eine Beschränkung der Partys auf zwei Mitglieder, ggf. streckenweise durch NPCs unterstützt, würde ich für eine echte Bereicherung empfinden. Die Lösungswege wären sehr viel abwechslungsreicher - zwei Schurken, Krieger oder Magier müssten halt ganz unterschiedlich zum Ziel kommen.

Spiele mit >4-Partymitgliedern sind leider gezwungen mit größeren Gegnergruppen einen gewissen Schwierigkeitslevel zu halten. Timing von verschiedenen Gruppenmitgliedern ist in der Regel aber nie gefragt, dabei zeigt der Herr der Ringe mit der Aufspaltung der Ringgemeinschaft diese sinnvolle Aufsplittung.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 1. September 2011 - 19:32 #

Das Spiele die Sachen, die ich als positiv hervorhob, aus technischen Gründen nicht mehr verwenden sollten, war aber der Dreh- und Angelpunkt des Arguments. Dem musste ich also entschieden widersprechen, da meiner Meinung nach die in den letzten Jahren deutlich besser gewordene Technik sich in aktuellen Spielen auf so ziemlich gar nichts positiv ausgewirkt hat, bis auf die Grafik. Es gibt jetzt also vielleicht noch mehr ungenutztes Potential als vorher. Spielwelten sind nicht größer geworden, eher kleiner (trotz nun gigantischem Speicherplatz auf Festplatten), gleiches gilt für die Komplexität von Leveln [1]. Ich könnte jetzt noch so weitermachen und mehr aufzählen, letztlich bleibt aber festzuhalten, dass es trotz des enormen technischen Fortschritts vielerorts (nicht nur, aber oft) gar zu deutlichen Rückschritten und Kürzungen gekommen ist - wieder mal die einzige große Ausnahme ist die Grafik. Sich jetzt noch hinzustellen und zu sagen, dass die Technik der Grund sei, bestimmt Dinge nicht mehr verwenden zu wollen, ist doch völlig absurd. Es sind vielmehr Faulheit und knappe Budgets, die dafür sorgen das man sich nicht mehr mit der Implementation eines komplexen Systems abmühen will, wenn es doch auch was richtig primitives durch die Quality Assurance packt. Diese Thematik empfinde ich daher also sogar oft als völlig losgelöst von den technischen Realitäten.

---

Ich denke du vermischst hier 2 verschiedene Typen von Rollenspielen. Es gibt Party-RPGs wie Dragon Age oder Baldur's Gate und "Lone Wolf" Spiele wie The Witcher oder Risen. Es ist also sinnlos in das eine Genre etwas einbauen zu wollen, was typisch für das andere ist. Auch das wäre einer der besten Wege, ein Spiel zu machen das einfach nur noch schlecht ist.

[1] http://i.imgur.com/SCn6e.jpg

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 5. September 2011 - 13:10 #

An der größe der Budgets liegt es nicht. Sondern daran das heute Spieleentwickler geradezu gezüchtet werden in Thinktanks und Schulen. Für Kreativität und eigene Ideen ist da nicht viel Platz. Es wird stark in Schubladen gedacht und nach bestehenden Systemen.

Ich warte auf den Messiahs...

Aber wisst ihr was? Wenn ihr etwas gut haben wollt, macht es selbst...

vicbrother (unregistriert) 1. September 2011 - 17:36 #

Die Spiele waren gut, aber nicht vom D&D-System her. D&D ist für mich nicht glaubwürdig auf den Computer zu übertragen, bspw wenn ein Zauber soundsoviele Meter weit wirkt - ich kann die Entfernungen am PC einfach nicht einschätzen.

Ich bin aber auch dafür, dass Magie mehr ist als nur Schaden zu erzielen. Gerade die Nebeneffekte und Veränderungen der Welt sind es doch, die Magie zu Magie machen.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 1. September 2011 - 18:42 #

Also für mich hat es ganz eindeutig zum Wert dieser Spiele beigetragen, dass sie sich der reichhaltigen und faszinierenden D&D Fantasy-Welt bedienen konnten. D&D ist doch mehr als irgendwelche Regeln.

Das mit der Entfernung finde ich ein schwaches Argument gegen den Einsatz des D&D Systems in Computerrollenspielen. Wenn man mal so einen Zauber einsetzt, dann genügt es zu wissen welcher einen größeren Effekt hat, wenn es einem überhaupt darauf ankommt und man nicht sowieso direkt auf den entsprechenden Gegner zielt. Abgesehen davon kennt man die Entfernungen jedes Spruches, nachdem man ihn bereits 1x eingesetzt hat.
Hier zeigt sich für mich sogar eher wie gut das D&D System ist. Die Reichweiten von Zaubersprüchen vielleicht nicht genau einschätzen zu können, ist letztlich etwas so unbedeutendes, dass es den meisten Spielern nicht mal in den Sinn kommen dürfte, geschweige denn ernsthaft den Spielspaß verderben würde. Jetzt kann man ja mal anfangen die negativen Punkte anderer Fantasy RPGs ohne eine solche reichhaltige Welt aufzulisten und auch deren Bedeutung bzw. tatsächliche Auswirkung auf das Spielerlebnis. Bin mir verdammt sicher das D&D immer noch gewinnt. Oder gerade dann.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 5. September 2011 - 13:12 #

Z.b. Gute Beeren, man konnte sich Beeren herbeizaubern die man für 1 LP essen konnte ^^

Oder Gesinnung erkennen

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 31. August 2011 - 14:17 #

Klar wird das Standard. Muss sich aber noch hinter den alten Conan-Filmen anstellen. Die waren auch wie Tolkien.

Makariel 19 Megatalent - P - 13438 - 31. August 2011 - 10:39 #

Hah, ich warte noch auf den Auftritt der "Dragon Age 2 ist das schlechteste Spiel aller Zeiten"-Fraktion in den Kommentaren :D

Tyrael99 (unregistriert) 31. August 2011 - 10:52 #

Nicht das schlechteste, aber deutlich schlechter als der Vorgänger!

volcatius (unregistriert) 31. August 2011 - 11:35 #

Laut "PC Gamer" (die mit den Exklusivpreviews) ist es sogar das beste Bioware-Rollenspiel aller Zeiten:

Dragon Age II: 94%

Dragon Age Origins: 92%

Baldur's Gate 2: 91%

Knights of the Old Republic: 91%

Mass Effect: 90%

Jade Empire: 82%

Wenn das so weitergeht, wird DA5 das perfekte RPG mit Awesome Buttoms überall.

Tyrael99 (unregistriert) 31. August 2011 - 11:47 #

lol, PC Gamer.......
94% sind eine absolute Frechheit und betrug am Leser!!
Alleine für die Copy-Paste Schlauchlevels müsste es einen Abzug von 10% geben!

Johannes Mario Simmel 13 Koop-Gamer - 1565 - 31. August 2011 - 14:02 #

Eigentlich waren es ja 104%... ;)

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 1. September 2011 - 16:04 #

Das ist wirklich lächerlich. Sowas muss man sich erstmal leisten können.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 5. September 2011 - 13:14 #

Die Spielezeitschriften wechseln halt andauernd ihre Meinungen, was ja auch Ok und gut ist. Aber Dragon Age 2 94% sieht dann schon eher nach Bestechung aus ^^

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 31. August 2011 - 11:56 #

Nah, nur das schlechteste Bioware-RGP und die größte RPG-Enttäuschung (gemessen an den Erwartungen) aller Zeiten.

Diewire 11 Forenversteher - 582 - 2. September 2011 - 10:57 #

Aber ein Großer Erfolg und anscheinend genau das, was die Leute (Masse) haben wollen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 5. September 2011 - 13:15 #

Sollen die Leute (Masse) es kaufen, dann hat Bioware mehr Geld um vielleicht in 10 Jahren mal ein richtiges Rpg zu bauen ^^

Johannes Mario Simmel 13 Koop-Gamer - 1565 - 31. August 2011 - 11:43 #

DA1 hab ich gerne gespielt. Aber auch nicht total begeistert. Die Demo von DA2 hat mich so abgetörnt, dass die DA Serie für mich ziemlich uninteressant geworden ist. Schade eigentlich.

Aber gut, time for another round of "Butt-kicking for Goodness! Right Boo?"

bam 15 Kenner - 2757 - 31. August 2011 - 11:54 #

Der Krieg zwischen Magiern und Templern ist sicherlich ein interessanter Konflikt, nur trau ich Bioware die Umsetzung nicht zu. Bioware kann in den Spielen keine großen Schlachten oder ähnliches darstellen (allein schon technisch, aber eben auch wegen dem Gameplay). Dies könnte sicherlich über Videosequenzen gelöst werden, aber Spielerinteraktivität in den Hauptkämpfen ist ausgeschlossen (wie auch in den beiden vorherigen Spielen).

Ich denke mit dem Versuch so große Konflikte darzustellen tut sich Bioware keinen Gefallen. Als Vergleich müsste man sich nur die Herr der Ringe-Filme anschauen und sieht dann, wie groß ein Konflikt dargestellt werden sollte um einen echten Eindruck von Krieg zu hinterlassen.

Seis drum, wenn man sich in den meisten Punkten wieder am Vorgänger orientiert, die guten Aspekte des Kampfsystems aus DA2 übernimmt und diesmal versucht eine belebte und glaubhafte Welt darzustellen, kanns trotzdem n gutes Spiel werden. Alles unter 3 Jahre Entwicklungszeit kann das aber nicht wirklich erreichen.

vicbrother (unregistriert) 31. August 2011 - 13:58 #

3 Jahre braucht man dafür nicht, denn alle Gamemechanismen und das Grafiksystem sind schon implementiert. Es reicht auch ein Jahr mit einer größeren Zahl von Grafikern, die in kleinen Teams Grafiksets entwickeln.

bam 15 Kenner - 2757 - 31. August 2011 - 17:45 #

Hat man ja bei DA2 gesehen dass das reicht, nicht wahr?

Einen guten Nachfolger kann man sicherlich in 2 Jahren fertig stellen, wenn der Vorgänger schon richtig gut funktioniert hat. Unter dieser Zeitspanne kann nichts vernünftiges rauskommen, selbst die Call of Dutys brauchen 2 Jahre Entwicklungszeit.

Im Falle von Dragon Age war der zweite Teil aber kein richtig gut funktionierendes Spiel. Da muss man mehr machen als einfach auf dem Vorgänger aufbauen. DA3 muss konzeptionell stark verändert werden, wenn man nicht wieder so einen schwachen Titel veröffentlichen will. Gerade das Mapdesign benötigt mehr Arbeit, da sonst wieder so leere, generische und sich wiederholende Abschnitte rauskommen wie im Vorgänger.

Mit mehr Leuten ist sowas nicht getan. Man kann zwar Grafiken und Modelle wie am Fließband produzieren, die Integration ins Spiel wird man dadurch aber nicht beschleunigen können. Irgendwann ist eine Anzahl von Leuten erreicht die vom Projektleiter vernünftig angewiesen werden kann und die Zusammenarbeiten können. Darüber hinaus wird die Arbeit viel zu Unübersichtlich und das schadet dem Spiel am Ende.

volcatius (unregistriert) 31. August 2011 - 19:32 #

DA2 war das erste Spiel von Bioware, welches mit der heißen Nadel gestrickt und veröffentlicht wurde. Das hat man in der Tat an vielen kleinen und großen Dingen bemerkt.
Angeblich soll DA3 sogar eine Multiplayerkomponente haben, und wenn es auch wieder größer und "epischer" als Teil 2 werden soll, dürften 18 Monate kaum ausreichen.

Sisko 22 AAA-Gamer - 31744 - 31. August 2011 - 13:12 #

Es sind ja alles noch relativ frühe und vage Informationen, die sich sicher bis zum Release teilweise auch noch ändern können. Trotzdem bin ich gespannt, wie sich Teil 3 im Vergleich zu Teil 2 entwickeln wird.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 31. August 2011 - 13:45 #

Hört sich schon wieder stark nach Mass Effect im Dragon Age Universum an ... haben sie denn aus den Reaktionen auf Teil 2 nichts gelernt ?

Und bitte bitte bitte nicht Hawke als Hauptprotagonist ... selten so einen uninteressanten Hauptcharakter gesehen und das von Bioware ...

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 31. August 2011 - 21:14 #

Ich finde zwar auch das sie bei DAII vieles vergeigt haben, aber Hawke ist dafür ja nun wirklich nicht verantwortlich. :P Ich würde in DAIII lieber wieder Hawke spielen, als einen neuen Char, bei dem ja auch nicht garantiert ist, dass deshalb die Handlung besser ist. Man könnte auch ein gutes Spiel mit Hawke machen, ist das was ich zu sagen versuche. :P

SocialHazard 14 Komm-Experte - 2258 - 31. August 2011 - 14:49 #

Wieso erinnert mich das Teaserbild an Arx Fatalis? ;-)

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55805 - 31. August 2011 - 16:32 #

Hm, etwas einfallsreicher könnte Bioware schon sein. Das der Konflikt ein Teil der Geschichte ist, ist völlig ok. Aber wieder mal Verbündete suchen und am Ende für Frieden (großer Endkampf?!) sorgen? Kommt mir ziemlich bekannt vor... :|

Farang 14 Komm-Experte - 2356 - 31. August 2011 - 16:56 #

man , man seit bioware bei e.a ist geht es nur noch bergab ...jetzt kommt jedes jahr ein neuer teil ...der zweite war schon rotzig schlecht ....der erste war genial....genau wie bei mass effect.....der größte fehler von bioware war es sich mit e.a einzulassen...
rollenspiele produziere die doch schon gar nicht mehr....

Xzyzx 12 Trollwächter - 1001 - 31. August 2011 - 19:35 #

genauso wie Blizzard schlechter geworden ist, seit Activision dabei ist -.-

Ich fand an sich DA2 gar nicht so schlecht zum Spielen. Nur wenn man nen echten Nachfolger von DA1 erwartet hatte, war es schon irgendwie eine Enttäuschung. Mehr Mass Effect als Dragon Age. Mal sehen, wie DA3 dann wird.
Wünschen würde ich mir in DA3 vor allem auch mal Reaktionen auf meinen Charakter. In DA2 zumindest hab ich bis jetzt Ende Kapitel 2 noch keine wirkliche Reaktion auf meinen aktuellen Magier Charakter z.B. seitens der Templer gesehen. Geschweige denn, dass sich überhaupt irgendjemand (nicht einmal Anders) für meine Blutmagier Spezialisierung interessiert -.-

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 31. August 2011 - 21:20 #

Die ganze Sache war sowieso saudoof präsentiert. Man ist in einer Stadt wo alle Magier von Templern gejagt und weggesperrt werden. JEDER Magier hat einen Zauberstab auf dem Rücken... Wo soll jetzt bitteschön die Schwierigkeit sein, einfach alle Leute mit so einem Stab einzusammeln? Darauf, wie bescheuert das ist, ist bei BioWare bisher offenbar niemand gekommen... Solche Sachen stören wirklich nachhaltig dabei, richtig in das Spielerlebnis einzutauchen.

volcatius (unregistriert) 31. August 2011 - 19:25 #

Ist denn schon (halb-)offiziell bestätigt worden, dass DA3 schon 2012 kommt?

Saka68 (unregistriert) 31. August 2011 - 20:48 #

Also ein Politisches Fantasy Rollenspiel Kriegsspiel!?!

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 1. September 2011 - 2:46 #

Story kann 08/15 Medieval sein wie DA:O aber ich wünsche mir beim dritten Teil wieder interessante NPC Mitstreiter und nicht die lahme Bande aus Teil 2.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86469 - 3. September 2011 - 16:44 #

Vielleicht machens sies ja wieder besser, bzw. wieder alles gut... ;)

BG 2 FAN (unregistriert) 8. September 2011 - 22:44 #

Das Lesen der News führt zu Kopfschütteln, das Lesen mancher Kommentare zu schallendem Gelächter. Ich kann nur sagen, dass ich großer Fan der BG Reihe bin (habe BG II mehrere male, circa 20 oder mehr, durchgespielt) und vertrete auch die Meinung, dass es DER Heilige Gral ist. Selbstverständlich lasse ich jedem seine Meinung und akzeptiere es, wenn jemand es nicht so sieht. Gibt schließlich auch Idioten die in Duke Nukem Forever ein gutes Spiel sehen. Was ich allerdings unverständlich, gar grotesk finde sind die Argumente die angeführt werden stellenweise. Es Gothic 1 ist besser oder ein Mass Effect. Ooookay... ich kann besonders mit Gothic, einer Reihe die ich nicht mal als RPG anerkenne, nichts anfangen, weil unspektakulär, weil stupide, weil anspruchslos. Dragon Age Origins ist der geistige Nachfolger der Baldur's Gate Reihe und ein hervorragendes Spiel, das dennoch nicht an BG II heran kommt. Der Fehler, den ich in den heutigen RPG Titeln sehe und der auch bei DA 3 wiederholt werden wird ist folgender: Spiele werden vereinfacht, Ansprüche gesenkt. Es geht nicht mehr um ein Nischendasein, nicht mehr um wenige Hardcore Gamer. Es ist nicht mehr normal, Spiele für den PC herauszubringen, PCler dürfen froh sein wenn ein Konsolen-Titel AUCH für den PC umgesetzt wird. Das führt dazu, dass Spiele kürzer werden, ihre Komplexität verringert wird und schlechte, oder sich wiederholende Geschichten durch Bombast-Effekte kaschiert werden. Man siehe nur: Dragon Age I zu Dragon Age II: Nachfolger verschlechtert. Mass Effect 1 zu Mass Effect 2: verschlechtert. Und wie war es früher? BG 1 zu BG 2: hier war der Nachfolger besser als der Ursprungstitel. Das ist natürlich nur mein Empfinden, klar. Jeder wird es anders sehen, vielleicht aber auch viele ähnlich. Und wenn ich die Kommentare hier so lese, tendieren die meisten zu letzterem, was mich ein wenig beruhigt. Eines beruhigt mich nicht: Es wird haufenweise Idioten geben, die den Trend mitgehen, die dafür sorgen werden dass sich eigentlich weniger gute Titel super verkaufen und so wird der Trend immer weiter und weiter geführt, bis keiner mehr wirklich weiß, was einst gut war und uns Spieler für Monate an den Bildschirm fesselte.

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