Activision: „Spieler haben Marken maßgeblich geformt“

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30. August 2011 - 11:45 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert

Das Bild zeigt einen Screenshot des kommenden Call of Duty - Modern Warfare 3.

In einem längeren Interview mit gamesindustry.biz äußert sich Eric Hirshberg, CEO des Publishers Activision (zum Beispiel Call of Duty-Reihe, World of Warcraft), unter anderem auch dazu, dass die Spieler-Gemeinschaft in der Vergangenheit mehr für den Erfolg der Marken des Publishers verantwortlich ist als die Branche. Des Weiteren werden seiner Ansicht nach weniger Spiele gespielt, die allerdings weit mehr Tiefe als in der Vergangenheit bieten.

Darüber hinaus erläutert Hirshberg, dass weiter zunehmende Verkäufe von Hardware und die steigende Zeit, die mit dem Spielen verbracht wird, einen wachsenden Markt deutlich machen. Zudem tragen tiefergehende Spielwelten und so gut wie endlose Wiederspielbarkeit im Onlinebereich dazu bei, dass die Titel eine deutlich längere Langlebigkeit besitzen als noch vor einigen Jahren:

Spieler scheinen mehr Zeit mit Spielen verbringen und tiefer in diese eintauchen zu wollen. Es wird mehr gespielt – all die Werte in Bezug auf die Anzahl gespielter Stunden und ähnliches gehen nach oben. Ebenso wie es bei den Zahlen der installierten Hardware der Fall ist. Schaut man sich die Diagramme an, ist schwer zu argumentieren, dass die wirtschaftlichen Turbulenzen die treibende Kraft sind, weil die Leute nach wie vor in einem Rekordtempo neue Xbox-360- und PS3-Konsolen kaufen – wir haben jeden Monat 20 Millionen eindeutige Call of Duty-Spieler. Die Veränderung ist, dass die Spiele tiefgründiger geworden sind und diese Entwicklung auch das Online-Spielen betrifft.

Abschließend schildert der CEO, wie seiner Ansicht nach noch vor einigen Jahren gespielt wurde und dass sinngemäß die Spieler dafür verantwortlich sind, dass das gemeinsame Spielen über das Internet (mit all seinen Folgen) und auch die oft diskutierten Download-Inhalte inzwischen so verbreitet sind:

Die Beständigkeit eines Titels ist inzwischen viel größer als noch vor einiger Zeit. Ich denke, diese Entwicklung hat – so stark wie sonst nichts – die Nachfrage nach neuen Marken verringert. Erst vor einigen Jahren, als es noch nicht diese Langlebigkeit beim Online-Spielen gab, hast du ein Spiel gekauft, die Kampagne erledigt und die verschiedenen Spiel-Modi ausprobiert. Vielleicht hast du das Ganze erneut getan, aber anschließend warst du mit dem Titel fertig. Es gab nur sehr wenige Spiele – möglicherweise wären Sport-Titel wie die Madden- und FIFA-Serie ein passendes Beispiel – mit denen du dich das ganze Jahr über beschäftigt hast. Aber heutzutage gibt es mehr und mehr Titel mit DLC-Strategie und der Option des Onlinespielens. Das ist etwas, das wir von den Spielern gelernt haben. Und nur weil etwas Teil einer bestehenden Lizenz ist, bedeutet dies nicht, dass es nicht auch innovativ ist und dass wir keine neuen Ideen hervorbringen.
icezolation 19 Megatalent - 19180 - 30. August 2011 - 11:41 #

"Die Beständigkeit eines Titels ist inzwischen viel größer als noch vor einiger Zeit."

Unsinn. Zu der Zeit wurde einfach nicht jedem zweiten Spieler über die Schulter spioniert.

ogir 12 Trollwächter - 1184 - 30. August 2011 - 12:02 #

Full ACK.
Wenn ich überlege dass wir auf LANs immernoch C&C Renegade oder Enemy Territory zocken weil das mal richtig geile Spiele waren (sind), während nach Call of Duty Modern Warfare 2 schon kein Hahn mehr kräht (schließlich gibts ja schon das imbamegafettkrassgeile Modern Warfare irgendwas) dann frage ich mich ernsthaft was der Typ raucht um so eine verklärte Weltanschauung zu haben...

Makariel 19 Megatalent - P - 13438 - 30. August 2011 - 16:18 #

Also das nach Modern Warfare 2 kein Hahn mehr krähen würde ist ein bisschen übertrieben. Zumindest kenn ich noch einen Haufen Leute die das nach wie vor regelmäßig spielen. Gibt auch noch genug die Modern Warfare 1 spielen.

Anonymous (unregistriert) 31. August 2011 - 19:21 #

sagen wir mal so ...ganz so schlimm wie bei DSDS oder änlichem ist es nicht...es ist aber so sehr ruhig geworden

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1414 - 30. August 2011 - 12:27 #

Leider muss ich ihm Recht geben, was mindestens mal meine frühere Beschäftigung mit Spielen angeht. Einmal durchgespielt. Fertig.
Allerdings muss ich ihm widersprechen, was mindestens mal meine heutige Beschäftigung mit Spielen angeht. Einmal durchgespielt. Fertig.
Hat sich leider gar nix geändert.
Aber vermutlich spiele ich nur falsch.
Auch wenn der mal nicht von Blizzard ist, läuft es sicher darauf hinaus.
Und da ich (bis auf ne schlimme WoW-Phase) ein reiner Solospieler bin (der auch absolut keinen DLC kauft), gehöre ich sowieso nicht zu seiner Zielgruppe und erst recht nicht in diese Zeit. Oder so.

P.S.: Ach, der Typ ist ja gar nicht von EA... (wie kam ich nur darauf). Somit ist er ja tatsächlich quasi doch von Blizzard. Fast. Passt ja dann doch. Wer nicht online spielt, spielt falsch. Na ja.

volcatius (unregistriert) 30. August 2011 - 12:40 #

Generell waren die Spiele für Singleplayer aber auch länger. Gerade im Bereich der RPGs ist das zu beobachten, und Bioware ist da das Paradebeispiel: von Baldur's Gate 2 mit 100-150 Spielstunden zu Dragon Age 2 mit 30-40 Stunden.

Ich spiele nach einem Jahr auch ein zweites Mal, weil es je nach Gesinnung und Spielweise durchaus Unterschiede gibt und der Wiederspielwert gegenüber früher deutlich höher ist, aber dann mit allen erschienenen DLC in der günstigen GOTY.

BIOCRY 15 Kenner - P - 3143 - 30. August 2011 - 13:13 #

Also ich spiele meine älteren Spiele immer mal wieder, wenn's die Zeit erlaubt. Deus Ex, Mafia, Max Payne, Diablo um nur einige der über 200 in meinem Besitz befindlichen Spiele zu nennen ;-). Bin auch mehr der Solospieler und bedauere, das bei den meisten Titeln heute der Solopart zu kurz kommt. Aber that's wohl business.

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 30. August 2011 - 13:51 #

Stimme dir zu.
Habe Mafia im laufe der Jahre sicher 4 mal durchgespielt und es war immer wieder toll.
Jagged Alliance 2 auch sicher 5 mal. Freelancer 6(?) mit mods sicher 10 mal. Birth of the Federation gefühlte 100 mal. Und von Diablo brauchen wir nicht reden das packt man immermal wieder aus.
Also ich weiß nicht was der Mann hat aber klar man spielt natürlich kein Blubb0815 Spiel 5 mal durch, sondern nur Titel die es Wert sind bzw für einen selbst so gut sind. Nur ist mir aufgefallen das diese Titel in letzter Zeit seltener werden. Einer der wenigen Titel die ich auch gerne mal wieder auspacke aus der "neueren" Zeit ist Risen. Aber ansonsten habe ich bei diesen neueren Titel nie diese "ohh das is so toll ich muss es nochmal SO spielen" Gefühle. :/

bam 15 Kenner - 2757 - 30. August 2011 - 13:36 #

Ich weiß nicht von welcher Zeit Hirshberg da redet, aber seit ich etwas mit Spielen zu tun habe, gab es immer Titel die man nicht nur einmal durchgespielt hat, sondern regelmäßig Zeit investiert hat.

Firmenintern ist doch Blizzard das beste Beispiel. Seit der Einführung des Battle.nets 1997 wurden die Blizzard-Spiele sehr regelmäßig Online gespielt. Zu der Zeit wurde eben auch mehr Wert aus das LAN-Spielen gelegt, was nicht weniger regelmäßig stattfand.

Ich würd sogar behaupten, dass die "Beständigkeit" durch das LAN-Spielen höher war als heute, da jeder LAN-Teilnehmer im Idealfall das Spiel besitzt und schon öfter gespielt hat. Da wird/wurd eben auf eine kleine Auswahl an bekannten Spielen zurückgegriffen und eben nicht jede LAN neue Titel gespielt.

Durch die jährlichen Auflagen nimmt die Beständigkeit sogar massiv ab, da von vielen nur die aktuelle Version gespielt wird und die Communitys der Vorgängertitel eben mit dem Release des Nachfolgers schrumpfen.

Beispiele wie Counter-Strike oder eben die Blizzard-Spiele zeigen letztendlich auch, dass DLC und Mappacks keine Rolle bei der Lebenserwartung von Spielen spielen. Das sind nette Ergänzungen, aber was die Spiele am Leben hält, ist anhaltender Support durch kostenlose Patches und Community-Förderung und in vielen Fällen eben auch Mod-Support durch die Spieler selber.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6556 - 30. August 2011 - 13:37 #

Der scheint keine Ahnung zu haben...

Titel die ich jahrelang gespielt habe / noch spiele:

X2, X3
Age of Empires 2
C&C Generals
Diablo 1 + 2
Starcraft
Minecraft
Industriegigant
...

Call of Duty ist nicht gerade ein Beispiel für lang anhaltenden Spielspaß

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 30. August 2011 - 13:54 #

"Call of Duty ist nicht gerade ein Beispiel für lang anhaltenden Spielspaß"
Doch sicherlich aber nur wenn man ein Fan dieses Ablaufes ist:
Match Find --> Ballber Baller Baller --> Scoreboard --> Match Find --> Ballber Baller Baller --> Scoreboard
Aber jap im Single Player kann man es in die Tonne treten das macht wenn überhaupt dann nur einmal Spaß und das wars dann nach 4 Stunden.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 30. August 2011 - 15:31 #

Naja, wenn man nur vom SP ausgeht. Stimmt das wohl. Aber mein CoD4 zählt allein im Multiplayer >720h und CoD6 >210h gespielt. Jenach dem, wie viel Laune das einem macht. Kann man da schon Ewigkeiten spielen.
Andere Spiele wie Bioshock 1 oder Crysis werden 1-2mal durchgespielt und stehen dann im Regal. Wenn es dann 20h sind, war man langsam.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 30. August 2011 - 14:28 #

Eric Hirshberg hat doch Recht: Wer hat denn bitteschön mit Spielen vor der Online-Zeit >300 Stunden verbracht? Kein einziges Singleplayer-Spiel habe ich so häufig und langandauernd gespielt wie StarCraft 1, Enemy Territory, Empires oder Gears of War - Steam sagt mir, Modern Warfare 2 habe ich 300 Stunden lang gespielt, und StarCraft 2 kommt mit Sicherheit auch bald in den erlesenen Club der ersten vier Genannten.

Es gibt Leute, die haben Tausende (!) Stunden in Azaroth verbracht. Ich glaube nicht, dass es hier auf der Seite nur einen gibt, der ein Singleplayer-Spiel Tausende Stunden gespielt hat - also beinahe Hunderte Male durchgespielt.

Anonymous (unregistriert) 30. August 2011 - 14:54 #

der zeitraum ist aber, gelinde gesagt, fürn arsch. noch im vergangenen jahrhundert haben leute wie bekloppt quake2, counter strike oder ultima online gezockt. da gabs noch keine dlcs für, aber massig user content. das er ende 2011 mit der erkenntnis kommt, spiele würden heute durch online modi und dlcs eine längere lebensspanne haben, ist absoluter müll. dieses system funktioniert schon ewig so.

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 30. August 2011 - 15:44 #

Das hat dir sicherlich spaß gemacht es so zu schreiben “im vergangenem jahrhundert “ aber ich musste bei dem gedanken erstmal schlucken wenn man das bedenkt fühlt man sich wahnsinnig alt und das mit mitte 20 also schreib das nicht so krass ;)
Aber ich gebe dir absolut recht. Im gegenteil leute die früher aktiv counterstrike gespielt haben wohl eher noch mehr gespielt als heute call of duty da es weniger alternativen gab dazu. Aber das ist natürlich von person zu person unterschiedlich.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 30. August 2011 - 15:28 #

Bundesliga Manager Professional, Hollywood Pictures, C&C1, Ufo - Enemy Unknown und Master of Orion 2 habe ich über 1000h im Singleplayer gedaddelt. Ich denke du bist auch zu jung, um dir die damalige Zeit vorzustellen. Hier könnten sich noch massig andere, ältere Gamer melden, die mit ihren Top5 über 1000h in ein Spiel investiert haben.

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 30. August 2011 - 15:04 #

Bei mir ist es eher andersrum. Ich habe keine Ahnung wie oft ich Jagged Alliance 2, Diablo 2, Silver und einige mehr "damals" schon durchgespielt habe, aber es war verdammt oft.
Dass das heute nicht mehr so ist, wird zwar zugegeben in erster Linie daran liegen, dass ich mittlerweile in der traurigen Arbeitswelt gelandet bin ;), zu einem großen Teil aber auch daran, dass es die meisten Spiele heute einfach nicht mehr wert sind.

Multiplayer war eh nie wirklich mein Ding und wird mir bei so ziemlich jedem Spiel sehr schnell langweilig. Reiner Online-MP mit irgendwelchen völlig Fremden interessiert mich gleich von vornherein nicht. Insofern ist das hier wohl auch nicht so richtig meine Zeit.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73390 - 30. August 2011 - 15:00 #

Die Spieler haben es also geformt. Hm. Ich würde eher sagen, sie nehmen halt das, was sie heutzutage geboten bekommen. Und primär ist doch - gerade im Shooter-Bereich - der Multiplayer das Hauptaugenmerk. Und ein MMO wie World of Warcraft geht ja nur online.

Ich kaufe seit jeher nur gezielt Spiele ein, denn ich muß nicht alles gespielt haben. Lieber so 1-2 neue Titel im Jahr, die ich gerne, ausgiebig und später mal erneut spielen will, als 20 Spiele im Fast Food-Verfahren "abzufertigen" und das nächste einzulegen. Vollpreistitel einmal durchspielen sehe ich als Geldverschwendung an, sowieso im PC-Bereich, wo man das Teil nicht mehr weiterveräußern kann. Daher warte ich auch bei solchen Kandidaten (kann man spielen, muß man aber nicht), bis es sie als Low Budget bzw. Schnäppchen gibt. Oder ich ziehe mal wieder einen echten Klassiker aus dem Schrank, wenn ich Lust drauf bekomme.

Was den Multiplayer angeht, klar, viele neue Titel sind ja auch eben primär darauf ausgelegt. Und da bin ich ebenfalls sehr wählerisch, allein schon weil ich berufstätig bin, welchem Spiel ich meine kostbare Freizeit widme und viele Stunden damit verbringe. Das ist dann auch ein Titel im Jahr oder eher alle 2-3 Jahre. Zuletzt also relativ regelmäßig Bad Company 2 und Left 4 Dead (2). Zudem muß dabei auch gesichert sein, daß ich da auch lange Spaß an dem Multiplayer habe und nicht nach einem Jahr alles zum Nachfolger "abwandert". Will man wirklich "jeden" Multiplayer eines Spieles, das man sich so im Jahr kauft, ausgiebig spielen, muß man schon sehr wenig zu tun haben. Daher bin ich gerne und bleibe auch primär eine Spielerin, die gute Einzelspieler mag, sie zu schätzen weiß und diese immer wieder mal durchspielt. Erst recht, wenn einem dafür sogar mehrere Möglichkeiten (Lösungswege/Taktiken/Storywendungen/verschiedene Enden etc.) geboten werden.

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 30. August 2011 - 15:12 #

Das Problem ist aber auch, dass man erstmal durch einen Kauf herausfinden muss welcher Einzelspieler-Titel überhaupt zum mehrmaligen Durchspielen taugt. An irgendwelchen Wertungen kann man das jedenfalls nicht festmachen.

Ich bin mittlerweile soweit, fast nur noch Budget-Titel zu kaufen. Da hat man über die Zeit bereits mitbekommen in wieweit die Community das Spiel schätzt, bekommt ein fertig gepatchtes Spiel und spart Geld. Dann ist ein Fehlkauf auch nicht mehr so dramatisch.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73390 - 30. August 2011 - 15:32 #

"Das Problem ist aber auch, dass man erstmal durch einen Kauf herausfinden muss welcher Einzelspieler-Titel überhaupt zum mehrmaligen Durchspielen taugt. An irgendwelchen Wertungen kann man das jedenfalls nicht festmachen."

Nicht unbedingt. Ich kaufe nie eine Katze im Sack, sondern informiere mich ja vorher bzw. wenn ein Spiel auf meinem Radar landet. Sei es Tests, Berichte, Videos, etc. Früher waren es nur die Spielemagazine und heute geht's ja dank Internet noch einfacher. Blind habe ich noch nie zu einem Titel gegriffen.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 30. August 2011 - 15:36 #

Lacerator hat aber recht, wenn es darum geht, ob man ein Spiel immer wieder durchspielen kann, dass man das selbst herausfinden muss. Wenn ein Magazin schreibt, das Spiel habe einen hohen Wiederspielbarkeitswert, dann muss das nicht auf "dich" zutreffen.

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 30. August 2011 - 15:57 #

Man muss halt noch zwischen "ein Spiel toll finden" und "ein Spiel immer wieder durchspielen können" unterscheiden. Bei Filmen ist das genau so.

Allerdings könnte ich bei so gut wie keinem der Titel, bei dem für mich die zweite Aussage zutrifft, erklären warum das so ist. :)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73390 - 30. August 2011 - 17:06 #

"Man muss halt noch zwischen "ein Spiel toll finden" und "ein Spiel immer wieder durchspielen können" unterscheiden. Bei Filmen ist das genau so."

Das eine ergibt das andere. Finde ich ein Spiel toll, spiele ich es auch mehrmals durch, tue ich es nicht, schenke ich mir das. Wobei ich selten so einen "Fehlgriff" bisher gemacht habe ;). Wie gesagt, ich kaufe gezielt ein und weiß daher in der Regel, was mich erwartet bzw. ob es mir gefällt :). Ich kaufe z.B. auch nur DVDs von Filmen, die ich mir öfters im Leben anschauen werde.

Lacerator 16 Übertalent - 4000 - 30. August 2011 - 19:15 #

Hmm, da gibt's meiner Meinung nach schon einen kleinen Unterschied. Okay, man könnte natürlich auch sagen, dass man Spiele der zweiten Kategorie eben "besonders toll" findet. ;)

Schwieriges Thema.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64860 - 30. August 2011 - 15:04 #

Gears of War 2 hab ich mittlerweile 11 mal im Koop durchgenagelt! Bei den Anderen kommt es immer drauf an, wie ich Lust hab, noch mal ein Spiel durchzuspielen!

NickL 13 Koop-Gamer - 1579 - 30. August 2011 - 19:22 #

Das klingt für mich, dass er meint das Spieler nur schnell durch zocken und wenn es keine DLCs geben würde, würde das Spiel nie wieder gespielt werden. (Denn wir verkaufen ja dann sofort unser Spiel wieder ;-) ).

So ein Schwachsinn! Gute Spiele spielt man immer mehrmals! Und daran wird sich nie was ändern!

Redfield (unregistriert) 31. August 2011 - 3:04 #

@NickL

"Gute Spiele spielt man immer mehrmals! Und daran wird sich nie was ändern!"

woher nimmst du diese Sicherheit? Ich glaube du meinst bisherige Spiele mit relativ geradliniger Handlung oder? ...ich denke das so etwas in Zukunft schlicht nicht mehr möglich sein wird.

Ein Spiel 2mal zu spielen wird unmöglich weil es beim 2ten mal ein anderes Spiel wäre mit anderer Handlung genauso wie du jeden Tag draußen anderen Menschen begegnest.
Offline ist jetzt schon eine Nische und auch nur weil Online früher kein Markt war sonst wären Offline Spiele sicherlich gar nicht mehr gefragt.
Ich will sagen in Zukunft mietet ihr das Recht mitzuspielen ihr werdet keine Spiele mehr kaufen können es sei denn ihr kauft Aktien.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 31. August 2011 - 10:56 #

Ursache und Wirkung

Anonymous (unregistriert) 31. August 2011 - 19:31 #

*MEEEEP* FEHLER!!

"Die Methodik friss oder stirb haben Marken maßgeblich geformt"

genau des meinte er/sie/alle ;)

Käseportal (unregistriert) 31. August 2011 - 22:04 #

Von was spricht der Mann? Wo haben den heutig Spiele noch "Tiefe"? Ist doch nur alles nach dem Motto gebaut. Schnell durch und gut ist, und dann gleich noch ein paar DLCs hinterher, damit die Leute nicht gleich merken, das wir keinen wirklichen Content für das Geld geliefert haben.

Oh! Ach so, der ist bei Activision.

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