Angetestet: Multiplayer-Modus von Resistance 3

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Benjamin Braun 293109 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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2. September 2011 - 14:22 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Vor kurzem haben wir euch bereits einen ausführlichen Ausblick auf die Kampagne von Resistance 3 gegeben. In den vergangene Tagen konnten wir uns nochmals in die Schlacht zwischen Menschen und Chimera werfen – diesmal allerdings in der Multiplayer-Beta des Playstation-exklusiven Shooters. Ob uns der Mehrspieler-Part genauso zuversichtlich auf den Release am 9. September gestimmt hat, wollen wir euch im Folgenden verraten. In unserem aktuellen Gewinnspiel zu Resistance 3 könnt ihr zudem zahlreiche Spielepreise und verschiedene Gimmicks einstreichen.

Taktisch angehauchtes Fähigkeitensystem

Manch ein Spieler ist schon leicht übersättigt, was Rang- und Fähigkeitensysteme im Mehrspieler-Part von Shootern angeht. Doch wir wissen alle, letztlich ist es eine Frage der Umsetzung, wie gut das System zum Weiterspielen motiviert. Resistance 3 macht hier zweifellos einen guten Job und bieten den Spielern Waffen samt zahlreicher Upgrades, Fähigkeiten und Skins an, die mittels Lernpunkten oder Stufenaufstiegen freigeschaltet werden. Mit seinen zehn Waffen macht der Shooter diesbezüglich nicht gerade Battlefield 3 Konkurrenz, die Auswahl ist dem Ansatz des Spiels aber absolut angemessen. Darüber hinaus können unzählige Medaillen und andere Auszeichnungen freigespielt werden, mit denen man in der Community angeben kann.

Besonders gut gelungen ist den Entwicklern die Implementierung spezieller Fähigkeiten, die den eher rasant geführten Matches mehr als nur einen Hauch taktischen Anspruch verleihen. Beim „Doppelgänger“ handelt es sich beispielsweise um ein Hologramm, das ein paar Meter neben uns herläuft. Ist es aktiviert, stehen die Chancen 50:50, dass unser Gegner nicht uns, sondern unser Abbild anvisiert, was uns genügend Zeit gibt, vorher abzudrücken. In einer aufgewerteten Version dieser Fähigkeit können wir das Hologramm sogar aus der Deckung heraus losrennen lassen, um mit dem Dummy die Feinde aus ihrem Versteck zu locken und dann hinterrücks zu meucheln. Zu den eher defensiven Fähigkeiten zählt das „Bubble Shield“, eine glockenförmige Schutzhülle, die uns rundum vor Schaden schützt. Allerdings lässt sie auch keine Kugeln nach außen durch, weshalb sie vor allem  im Team-Spiel wichtig ist. Für Team-basierten Gefechte prädestiniert sind auch Heilpäckchen oder Extramunition, die wir auf dem Schlachtfeld für unsere Kameraden fallen lassen.


In Multiplayer-Modus von Resistance 3 verbessern wir Waffen und Fähigkeiten mit Skillpoints, die wir mit jedem Stufenaufstieg (bis 60) erhalten.

Während all diese Fähigkeiten aktiviert werden müssen (nach einer relativ kurzen Cool-Down-Zeit kann die Aktivierung erneut vollzogen werden), gibt es weitere Zusatzpakete, die dauerhafte Boni geben. Dazu zählt beispielsweise der Patronengurt, der uns einen größeren Munitionsvorrat beschert oder der „Gunslinger“, der eine höhere Schussgenauigkeit aus der Bewegung ermöglicht. Außerdem steht eine Zusatzpanzerung zur Auswahl, mit der wir zwar mehr Beschuss aushalten, uns gleichzeitig aber auch deutlich langsamer bewegen. So lässt sich der Kämpfer gut auf die persönlichen Vorlieben anpassen, ohne dass man sich einen zu großen Vorteil gegenüber den Mitspielern verschaffen kann. Die Vorteile besserer Ausrüstung und Waffen in höheren Stufen halten sich unserem Eindruck nach nämlich im Gegensatz zu den für Einsteiger oft unfairen Systemen anderer Shooter in Grenzen. Eine gewisse Überlegenheit mit dem Bajonett-Aufsatz im Nahkampf oder mit dem Granaten-Drilling für den Karabiner im sekundären Feuermodus ist zwar vorhanden, sie wird aber durch eine Vielzahl anderer Skills und Boni schnell relativiert.

Von Chimeren und Menschen

In den Multiplayer-Modi Team-Deathmatch und dem Eroberungsmodus Chain Reaction (in der Vollversionen kommen noch Deathmatch, Breach und Capture the Flag hinzu) finden grundsätzlich zwei Runden statt. Das heißt, wir spielen einmal auf Seiten der Chimera und einmal auf der Seite der Menschen. Auf jeder Seite gibt es vier Klassen, die sich jeweils auf Augenhöhe begegnen. Fähigkeiten und Waffen sind in beiden Fällen sehr ähnlich, teilsweise auch gleich. Ihre Austattung kann nicht verändert werden. Wer seine Spielfigur vollständig selbst ausrüsten möchte, muss eine eigene Klasse erstellen.

Die beiden in der Beta-Fassung enthaltenen Maps Trainyard in Kolumbien und Seaside of Glamorgan in Wales sind sehr gut auf die bis zu 16 Teilnehmer pro Match angepasst. Allzu lange muss man also nicht laufen, bis einem der nächste Gegner vor das Visier rennt. Die Umgebungen bieten zahlreiche Deckungsmöglichkeiten, die Architektur Campern aber dennoch keine allzu guten Möglichkeiten, feige Versteckspielchen zu spielen. wir gehen davon aus, dass das auf den zehn weiteren Maps der Vollversion ähnlich sein wird.

Der Fokus liegt bei allem taktischen Anspruch auf schneller und teils recht blutiger Action. Der rote Lebenssaft spritzt vielleicht nicht ständig in Fontänen um sich, wie man es aus Gears of War kennt, aber hier und dort platzt schon mal der Schädel eines Chimera. Egal ob Chimera oder Mensch: Bei beiden zerbersten nach dem Pixeltod deren Leiber und lassen einige Leaper frei, die den Mörder attackieren und uns gegenenfalls einen Kill aus dem Jenseits bescheren.


Nicht nur Kills und Assists geben Erfahrungspunkte, sondern auch diverse Spezialaktionen wie die Vergeltung oder Challenges, für die wir beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Headshots brauchen.

Wir wollen mehr


Obwohl die Multiplayer-Beta von Resistance 3 nur einen Teil dessen umfasst, was im vollständigen Mehrspieler-Modus enthalten sein wird, machten uns die Kämpfe mit Menschen und Monstern sehr viel Spaß. Die Gefechte spielen sich flott und lassen mit den zahlreichen Spezialfähigkeiten, einer guten Levelarchitektur samt Deckungsmöglichkeiten und Killstreak-Boni gleichzeitig eine taktische Note nicht vermissen. Das mittlerweile fast schon übliche Rangsystem mit diversen freischaltbaren Waffen und anderen Zusätzen ist motivierend und verspricht ausreichend Langzeitmotivation. Aus der Masse an Shootern sticht der kompetitive Online-Modus von Resistance 3 zwar nicht heraus, er sollte sich aber weit über dem Durchschnitt ansiedeln. Wir freuen uns auf Insomniac Games' Ego-Shooter – und das liegt auch an den Eindrücken aus der Multiplayer-Beta.
TheEdge 14 Komm-Experte - 2440 - 2. September 2011 - 15:32 #

Ich habt doch so ein schönes neues Layout für die Tests, wieso nutzt ihr das nicht auch für die angetestet Artikel? Find ich immer schade.

Christoph Hofmann Redakteur - 55130 - 2. September 2011 - 17:24 #

Machen wir doch: http://www.gamersglobal.de/angetestet

Für so kurze Angespielt-Berichte lohnt es sich aber nicht, deswegen veröffentlichen wir sie als News.

TheEdge 14 Komm-Experte - 2440 - 2. September 2011 - 19:44 #

Ok, dann ist wieder alles gut :)

steven138 09 Triple-Talent - 341 - 2. September 2011 - 16:58 #

Ich freu mich schon wahnsinnig auf das neue Resistance. Eigentlich bin ich nicht so der Multiplayer, aber Resistance geht voll ab :D

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