GC11: Sword of the Stars 2 - Opening Cinematic erschienen

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22. August 2011 - 20:47 — vor 5 Jahren zuletzt aktualisiert
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Im Rahmen der gestern zu Ende gegangenen gamescom veröffentlichte Publisher Paradox Interactive heute das etwa dreieinhalb Minuten lange Opening Cinematic zum kommenden Sword of the Stars 2 - Lords of Winter, das auch einige Szenen aus Ingame-Schlachten präsentiert.

Mit Sword of the Stars 2 wird am 20. September ein PC-Strategiespiel aus dem 4X-Genre (engl. explore, expand, exploit, exterminate) erscheinen, das euch unter anderem die Möglichkeit geben wird, mit einer von sechs spielbaren Fraktionen zum Herrscher der Galaxie aufzusteigen. Neben allen Völkern aus dem ersten Teil, Sword of the Stars, wird mit den Suul'ka auch eine neue Rasse enthalten sein.

Wie in diesem Genre üblich, werden euch zahlreiche Schiffe zur Verfügung stehen beziehungsweise die Option, eigene Raumschiffe zu konstruieren und in eure Flotte zu integrieren. Darüber hinaus werdet ihr natürlich auch neue Technologien erforschen und fremde Sternensysteme – mittels diplomatischer Beziehungen oder auf kriegerische Weise – erkunden können. Verwendet wird für das Spiel die Mars-2-Engine, die das Entwicklerstudio Kerberos Productions im vergangenen Jahr anhand eines Trailers demonstrierte (wir berichteten).

Video:

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20731 - 22. August 2011 - 21:58 #

Angucken kann mans mal, aber im Vergleich sieht die Techdemo+Ingame Grafik von Nexus 2 aus dem Jahr 2005 besser aus Oo

http://www.gamersglobal.de/news/40922/nexus-nachfolger-geplant-400000-euro-benoetigt

Spielerisch mal sehen. Wie war Teil 1 von Swords?

Ganesh 16 Übertalent - 4863 - 23. August 2011 - 10:14 #

Langweilig. Fast schon ein Casual-4X-Titel: Keine Gebäude, keine zivilen Technologien: Planeten/Systeme existieren nur, um Einheiten auszuspucken und die Bewohner sind vollständig zufrieden damit, eine Einheit nach der anderen zu produzieren.

Ökonomie und Empire-Management waren in dem Spiel de facto nicht vorhanden, was für mich absolut unattraktiv gemacht hat. Dafür gab es eine 3D-Map, was der Übersichtlichkeit nicht dient und wenn ich mich recht erinnere, überflüssige Echtzeitschlachten.

Diejenigen, die es gespielt haben, werden es eher wegen dem MP gespielt haben - aber so leid es mir tut: MP ist in einem 4X-Titel totale Nebensache (genauso übrigens wie die Grafik, die muss vor allem übersichtlich und zweckdienlich sein).

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 23. August 2011 - 10:45 #

Ich nehme an du hast nur das original Spiel ohne die 2 Erweiterungen gespielt?
Die Echtzeitschlachten haben in etwa die gleiche Bedeutung wie in einen Total War Game, hältst du die da auch für überflüssig?

ps: Ich habe das Spiel noch nie im MP gespielt, war trotzdem sofort absolut begeistert :)

Ganesh 16 Übertalent - 4863 - 23. August 2011 - 11:26 #

Ich hatte die Goldfassung, wenn ich mich recht erinnere. Und in der gab es nur militärische Forschungsmöglichkeiten und ich kann mich auch nicht erinnern, dass man Planeten großartig ausbauen konnte.

Die Echtzeitschlachten bei Total War dienen zu einem Großteil dazu, dass eine 3D-Engine auflaufen kann, die historische Einheiten modelliert. ;)
Im Ernst: Für das Globalstrategiespiel sind solche Schlachten doch zweitrangig - TW ist aber ein besonderer Fall, weil die Globalstrategie um die Schlachten drumherum gestrickt wurde, um diesen Kontext zu geben. Entweder man mag die Schlachten, dann kann man vergessen, dass die Anzahl der Menschen, die gleichzeitig ein großes Reich managen konnten und ihre Truppen in die Schlacht geführt haben, äußerst begrenzt war oder aber man möchte wirklich Globalstrategie spielen und wird feststellen, dass das so in TW kaum möglich ist (was ja okay ist, das Spiel hat ja für ausreichend Leute seinen Reiz).
In allen anderen Spielen, die mir einfallen sind Schlachten generell eher nervig, weil sie nur selten spannend und meist repetitiv sind. Egal, ob Echtzeit oder rundenbasiert. Echtzeitschlachten haben aber zusätzlich ein anderes Spielgefühl... die Schlachten in MoO2 zum Beispiel waren zwar auch nicht so interessant, aber immerhin hatten sie das gleiche Tempo und haben einen nicht so sehr aus dem eigentlichen Spiel rausgeführt.
Echtzeit-Schlachten in 4X-Spielen haben eher den Charakter eines Minigames: beim ersten Mal ist es noch ganz lustig, danach wird es schnell langweilig.

Wenn man ein Spiel in Echtzeit will, soll man das gesamte Spiel auf Echtzeit hin designen, gern mit Pausefunktion. Funktioniert bei Paradox-Spielen doch auch klasse. Und so weit ich weiß, ist Distant Worlds (von mir nicht gespielt) auch gut gelaufen damit.

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 23. August 2011 - 12:03 #

Durch die 2 Erweiterungen ist das (damals schon gute) Spiel noch mal deutlich besser geworden. Aber auch ohne die Erweiterungen konnte man (wenn ich mich recht erinnere) schon Alien-Sprachen und Kultur erforschen.
Der Planetenausbau ist stark an MoO1 angelegt und möglichst einfach gehalten, was aber auch gerade im späteren Spielverlauf sehr sinnvoll ist. Dafür hat man aber zB extrem viele Auswahlmöglichkeiten beim Entwurf seiner Raumschiffe. Es gibt auch keine unschlagbare Superwaffe, es ist sehr wichtig seine Flotte der Situation entsprechend zu planen und zu bauen. Man baut sich seine Schiffe zusammen und kann sie dann in Echtzeit einsetzen (oder den Computer Kämpfen lassen).

Das besondere an den Echtzeitschlachten ist, dass die in "echt 3D" stattfinden. Es wird nicht ausgewürfelt ob eine Waffe trifft, sondern nur nur um wie viel Grad sie vom Optimum abweicht (je nach Genauigkeit der Waffe, Zielcomputer, usw.) und das Projektil (oder Strahl) bewegt sich in der 3D Umgebung. Nur wenn es auch auf ein anderes Objekt trifft kommt es zu entsprechenden Schaden. Es ist so auch möglich spezielle Bereiche auf dem anderen Schiff anzuvisieren (Brücke, Triebwerke, Geschütztürme,...). Man kann die Echtzeitschlachten auch jederzeit pausieren und eine beliebige Anzahl eigener Schiffe dem Computer zur Steuerung übergeben.

Allgemein gibt für das Spiel: "Easy to learn, hard to master"

Ganesh 16 Übertalent - 4863 - 23. August 2011 - 12:30 #

Das was du beschriebst, scheint mich doch eher in meinen Annahmen zu bestätigen, dass das Spiel fast ausschließlich militärische Aspekte hat. In MoO2 gab es halt ein auch noch den Aspekt, dass die Bewohner glücklich sein wollten und dass die Ökonomie rundlaufen musste.

Schiffe designen und nachher in die von dir beschriebenen Schlachten schicken ist nett, wahrscheinlich erfordert es sogar einiges an Taktik, die 3D-Schlachten zu meisten. Und wahrscheinlich gibt es sogar eine Proudktionsstrategie - welches Schiff muss in welcher Anzahl hergestellt werden, etc.
Aber! Das sind doch nicht die Elemente eines Globalstrategiespiels. Zur Globalstrategie gehört für mich Reichsverwaltung, am besten mit politischen Fraktionen, aber mindestens mit irgendetwas, was Innenpolitik nachbildet. Zusätzlich zum Kampf- bzw. Eroberungsaspekt gehören für mich zu einem 4X-Spiel auch klassische Aufbau-Mechanismen.

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 23. August 2011 - 13:54 #

Naja, der Schwerpunkt liegt schon auf der Kriegsführung, das war aber bei MoO auch nicht anders.
Daneben gibt es aber auch noch Diplomatie, Handel und Spionage. Man kann verschiedenste Raumstationen entwerfen und bauen (Forschung, Sensor, Reparatur, Handel, Habitat,...). Jeder Planet hat einen Moralwert um den man sich kümmern muss. Mit der richtigen Technologie kann man mit fremden Rassen auf einem Planeten zusammenleben. Bestimmte Technologien haben fatale Nebenwirkungen (z.B. ein Aufstand der künstlichen Intelligenz a la Terminator oder Battlestar Galactica).

Neben den 6 sehr unterschiedlich spielbaren Rassen gibt es auch noch eine ganze Reihe anderer (zum Teil tödlicher) Überraschungen in den Tiefen des Weltalls.

Sword of the Stars ist bestimmt nicht perfekt (ich drücke den Daumen für Teil 2 ;) ), aber meiner Meinung nach das zur Zeit beste Weltraum-Empire-4X-Spiel.

PS: Mehr Infos auf:
http://sots.rorschach.net

Ganesh 16 Übertalent - 4863 - 23. August 2011 - 14:24 #

Also mir hat GalCiv2 wesentlich besser gefallen: Da gab es lange Friedensphasen und sogar Möglichkeiten, Planeten ohne Krieg (mittels Kultur) zu 'erobern'.

Und bei MoO2 gab es sehr unterschiedliche Spielweisen. Den Technologie-Sieg beispielsweise hätte man auch ohne einen einzigen Krieg bekommen können. Außerdem musste man Nahrung verschiffen, konnte eine Regierungsform wählen (das aber nur am Anfang), etc. Ich hatte in MoO2 immer das Gefühl, ein Reich zu verwalten, dessen Bürger Ansprüche haben, die befriedigt werden mussten, bevor ich mich den Siegesbedingungen widmen konnte.

Eigentlich habe ich SoTS nicht wirklich lange gespielt. Nach einem Blick auf den Techtree und den Möglichkeiten, Kolonien auszubauen, habe ich es recht schnell liegen gelassen. Mir ist einfach nicht klar, was das Spiel gegenüber GalCiv2 auszeichnen soll...

Korbus 15 Kenner - 3189 - 22. August 2011 - 23:27 #

Hehehe lustiger Trailer, hoffentlich wird nochn bissl mehr bekannt bis zum Release. Der soll ja schon in 4 Wochen sein. o.0

Rabenschnabel 12 Trollwächter - 934 - 23. August 2011 - 0:12 #

Teil 1 ist der inoffizielle Nachfolger von MoO2, eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Ich freue mich schon riesig auf Teil 2.

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 23. August 2011 - 0:32 #

Die Sword of the Stars Complete Collection gibts für £4.85 bei Zavvi.

Groth 10 Kommunikator - 395 - 23. August 2011 - 5:32 #

Mal sehn, wie es im Vergleich zu BotF, einem meiner Allzeitfavouriten, wird.

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 23. August 2011 - 7:35 #

Was bedeutet 4X-Genre?

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 23. August 2011 - 7:44 #

Siehe News, in die ich es noch nachgetragen habe. ;)

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