GC11: Diverse Kinect-Titel angespielt

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Christoph Vent 123931 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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18. August 2011 - 7:27
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Wir haben uns für euch auf der gamescom zum Hampelmann gemacht und verschiedene Spieleneuheiten für Kinect angespielt. Neben Sesamstrasse - Es war einmal ein Monster (zum ausführlichen Angespielt-Artikel) hat Microsoft eine weitere starke Lizenz für seine Bewegungssteuerung inne. Mit Kinect Disneyland Adventures spricht Entwickler Frontier Developments wie auch der Sesamstraßen-Titel hauptsächlich Kinder und Familien an und setzt statt Wettkampf auf gemeinsames Erleben. Von Beginn an werdet ihr den kompletten Disneyland Park erkunden können sowie alle Minispiele ausprobieren können – das mühsame Freispielen bestimmter Inhalte entfällt.

Die Steuerung ist dabei denkbar einfach. In der Parkansicht dreht ihr euren Charakter, indem ihr eure Schulter in die gewünschte Richtung dreht. Wollt ihr nun laufen, streckt ihr den linken Arm nach vorne. Im Park gibt es für die Kleinen einiges zu entdecken. An verschiedenen Orten trefft ihr auf bekannte Charaktere wie Micky oder Goofy und könnt mit ihnen interagieren. So kann man den Figuren die Hände schütteln, einen Handschlag ausführen oder sie in den Arm nehmen. Zum Abschluss könnt ihr sogar ein Foto eures Charakters mit den Disney-Figuren machen.

Habt ihr den Park ausgiebig erkundet, geht es an die Minispiele. Beim Heben beider Arme öffnet sich ein Menü, in dem in der fertigen Version alle Attraktionen des originalen Parks enthalten sein werden. Zu jeder Attraktion gehört mindestens ein passendes Minispiel, insgesamt sollen es über 60 werden. In der Peter-Pan-Attraktion fliegt ihr zum Beispiel mit dem Namensgeber durch das Nimmerland – originale Schauplätze und Melodien aus dem Film inklusive. In der Alice-Attraktion steht unter anderem Cricket auf dem Programm. In durchsichtigen Kugeln gilt es, einen Parcours zu meistern und Hindernissen auszuweichen. Wie auch in Es war einmal ein Monster fällt die Liebe zum Detail auf, mit der sowohl Park als auch Minispiele umgesetzt sind. Der Titel ist voll und ganz auf seine Zielgruppe ausgerichtet und wird diese auch begeistern können.

Mit Kinect Sports lieferte Rare einen der beliebtesten und erfolgreichsten Titel für Microsofts Bewegungssensor ab. Ein Nachfolger stellt somit keine Überraschung dar. In Kinect Sports - Season 2 wird das Konzept aus dem ersten Teil fortgesetzt, die Sportarten werden aber komplett ausgetauscht. Auf dem Stand von Microsoft konnten wir Darts ausprobieren. Um zu zielen, muss der Wurfarm nach vorne ausgestreckt werden, so dass ein Fadenkreuz erscheint. Habt ihr eine gute Position gefunden, zieht ihr den Arm langsam zurück und ahmt einen Wurf nach. Was jetzt simpel klingt, ist in der Realität gar nicht so einfach. Der Zielcursor reagiert dabei absichtlich sehr sensibel, ein genaues Zielen erfordert daher durchaus Konzentration. Das Spiel gibt euch dabei insofern Hilfestellung, dass es die Dartscheibe mit der idealen Trefferzone markiert. Halten müsst ihr euch daran jedoch nicht zwingend. Danach hätten wir uns gerne noch die neue Disziplin Tennis angeschaut, unsere Vorführkonsole wollte allerdings nicht mitmachen und stürzte mehrfach ab.

Wie das Genre der Shooter mit Kinect umgesetzt werden könnte, zeigt The Gunstringer. In diesem Spiel steuert ihr einen Marionetten-Cowboy. Die Spielfigur läuft hier von alleine, nur das Ausweichen muss mit der linken Hand erledigt werden. Hebt ihr die Hand schnell nach oben, hüpft sie. Mit der rechten Hand wird gleichzeitig geschossen. Durch Wischen werden bis zu sechs Ziele markiert, durch schnelles Heben wird abgezogen. Selbst für geübte Shooterspieler stellt diese Art der Steuerung ganz neue Anforderungen an die Koordination. Zu Beginn ist es äußerst hilfreich, wenn einem ein zweiter Spieler zur Seite steht, da dieser auf das alleinige Zielen eingeschränkt ist und der erste Spieler sich somit hauptsächlich auf das Ausweichen von gegnerischen Geschossen und Hindernissen konzentrieren kann. Ein Ersatz für richtige Shooter ist diese Art von Spielkonzept sicherlich nicht, Spaß macht The Gunstringer trotz alledem.

Zu gerne hätten wir uns noch von der Funktionsweise des Headtrackings via Kinect in Forza Motorsport 4 überzeugt. Leider steht während der gamescom nur der Vorführraum der Autos für Kinect zur Verfügung – gefahren werden darf nur ohne Kinect. Im Vorführraum ist es möglich, durch Neigen des Oberkörpers die Autos von allen Seiten zu betrachten. Mit der Hand können vorgegebene Hotspots wie Fahrertür oder Motorhaube markiert und mit einer Wischbewegung geöffnet werden. Diese Art der Steuerung ist zwar sehr eingängig, wir fragen uns jedoch, welchen spielerischen Vorteil sie bringen soll, da sie deutlich mehr Zeit als die Steuerung per Controller benötigt und somit unnötig umständlich erscheint.

volcatius (unregistriert) 18. August 2011 - 9:03 #

Ohje.

Wiezzekatze 11 Forenversteher - 734 - 18. August 2011 - 10:23 #

Klingt so, als wenn die Kinect Spiele langsam so zahlreich werden, dass man sich die Anschaffung überlegen könnte...

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Casual Game
Kinderspiel
ab 6 freigegeben
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Frontier Developments
Microsoft Studios
02.11.2011
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