GC11: Resistance - Burning Skies angespielt

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Philipp Spilker 22468 EXP - 20 Gold-Gamer,R10,S10,C10,A10,J5
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17. August 2011 - 0:25
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Resistance 3 steht in den Startlöchern und könnte unserem jüngsten Eindruck nach ein sehr gutes Spiel werden. Doch es ist nicht das einzige im Resistance-Universum angesiedelte Spiel, das uns in den kommenden Monaten erwarten wird. Wie Sony heute auf ihrer Pressekonferenz bekannt gab, wird für die PSVita derzeit bei Nihilistic Resistance - Burning Skies entwickelt. Wir haben es angespielt.

Als Feuerwehrmann Tom erwachen wir 1951 auf Ellis Island nahe New York. Die Chimera haben offenbar die Stadt überflutet und als wir bei der Suche nach Kameraden auf eine von den Bestien treffen, lassen wir sie direkt Bekanntschaft mit unserer Axt machen, die erfreulicherweise zu unseren Berufsutensilien gehört. Als wir kurz danach unsere erste Schusswaffe in der Hand halten, präsentiert uns die Demo eines der besonderen PSVita-Features: Mit einer Handbewegung auf dem Touchscreen können wir mehrere Feinde markieren und dann mit einem simplen Tastendruck Raketen in die Richtung eben dieser Feinde schicken. Sehr praktisch, sehr effektiv und unserer Meinung nach auch gut zu bedienen.

Als wir kurz danach auf dem Dach des Gebäudes stehen, in dem wir aufgewacht sind, merken wir: Es sieht wirklich nicht gut aus für New York. Überall Rauch, Explosionen und mittendrin die Freiheitsstatue, die der Invasion der Chimera wohl auch nicht mehr lange standhalten wird. Allerdings: Schön aussehen tut das alles ja schon irgendwie, den Gedanken können wir uns nicht verkneifen. Resistance - Burning Skies zeigt wirklich eindrucksvoll, zu welcher Grafikpower die PSVita imstande ist. Überhaupt hatten wir beim Anspielen nie das Gefühl, "nur" ein Handheld-Spiel zu spielen. Das liegt aber nicht nur an der sehr gelungenen technischen Präsentation, sondern auch an der Steuerung. Aufgrund der beiden Analogsticks fühlt sich wirklich jeder, der schon mal auf einer PS3 gespielt hat, sofort heimisch auf der PSVita.

Inzwischen haben wir eine neue Waffe entdeckt: die Chaingun. Die muss sich zwar zunächst immer erst ein bißchen "warmrotieren", aber wenn sie dann erst mal losfeuert, hat sie auch mächtig Wumms. Soviel Wumms, dass sie selbst einen Wachturm der Chimera mühelos zu Schutt und Asche schießen kann. Wir lassen es uns nicht nehmen, das direkt mal am lebenden Beispiel auszuprobieren. Aber selbst als der Wachturm längst nur noch ein Trümmerhaufen ist, endet der Nachschub der Chimera noch nicht. Wir entschließen uns daher dazu, in Deckung zu gehen. Das funktioniert recht einfach: Sobald wir uns hinter einer Deckungsmöglichkeit befinden, müssen wir nur eine Taste drücken, um uns zu ducken.

Aus der Deckung heraus können wir dann verschieden agieren. Entweder feuern wir blind in Richtung der Feinde oder wir lugen mit der linken Schultertaste kurz aus ihr hervor und können so gezielter den Feind mit unseren Schüssen beharken. Optional können wir uns auch aus der Deckung hervorwagen, indem wir die PSVita nach vorne neigen, dann verichtet der Gyrosensor seine Arbeit. Unserer Meinung nach ist es eine kluge Entscheidung, diese Variante nur optional, nicht aber verpflichtend anzubieten. Es ist zwar ein nettes Feature, aber in der Praxis leider unnötig kompliziert und schwerfällig. Weit besser gefällt uns da schon die Möglichkeit, Granaten via Touchscreen in Richtung des Feindes zu schmeißen. Am rechten Bildschirmrand befindet sich ein Granatensymbol. Klicken wir es nur kurz an, wird die Granate einfach in die Richtung geschmissen, in die wir gerade schauen. Klicken wir es etwas länger an, können wir die Granate mit komfortablem Drag&Drop-Prinzip direkt in Richtung eines bestimmten Ziels schmeißen. Das hat in der Praxis weit besser funktioniert, als wir es im Vorfeld noch vermutet hätten.

Die Demo endet, als wir auf einen Kameraden treffen, der uns zu sich winkt. Doch kurz bevor wir ihn erreichen, wird er von einem riesigen, spitzen Tentakel durchbohrt. Kurz darauf stellt sich heraus: An dem Tentakel hängt ein ganz besonders dickes Chimera-Monster dran. Wir sind von dessen schlechter Mundpflege derart angewidert, dass wir für kurze Zeit unaufmerksam sind (nicht dass wir wirklich etwas hätten tun können, es läuft jetzt ein geskriptetes Event ab). Das Monster schnappt sich kurzerhand auch uns, öffnet sein weites Maul und uns bleibt nichts anderes übrig, als panisch um uns zu feuern und dann zu merken, wie sich der Bildschirm schwarz färbt. Damit endet unser kurzer Ausflug ins Jahr 1951. Wir würden ihn gerne möglichst bald fortsetzen: Resistance - Burning Skies macht definitiv Lust auf mehr.

direx 16 Übertalent - - 5279 - 17. August 2011 - 7:17 #

Ich habe es im Live Stream der Pressekonferenz von Sony gesehen und es sah wirklich gut aus. Wenn ich mir die PSVita holen würde, dann wäre das ein Titel, der gekauft wäre ...

Direx

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23754 - 17. August 2011 - 12:41 #

Habs heute auch angespielt, tolles Spiel (hat mir besser als Uncharted gefallen), nur sind die Analogsticks und Tasten der PS Vita ganz schön winzig.

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