BIU: Positive Entwicklung des dt. Spielemarktes

Bild von Martin Lisicki
Martin Lisicki 35854 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
Dieser User unterstützt GG seit vier Jahren mit einem Abonnement.Browserspiel-Experte: Kennt die Vielfalt der Browserspiele, liebt die besten davonAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenFROGG: Als "Friend of GamersGlobal" darf sich bezeichnen, wer uns 25 Euro spendet.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtRedigier-Guru: Hat 5000 EXP fürs Verbessern von Beiträgen gesammeltIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreicht

10. August 2011 - 12:20

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) gab gestern bekannt, dass sich der deutsche Markt für Spiele im 1. Halbjahr 2011 positiv entwickelt hat. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten etwa 793 Millionen Euro mit dem Verkauf von PC- und Videospielsoftware sowie Einnahmen aus Online-Geschäftsmodellen erwirtschaftet – 1 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bis zum Ende des Jahres geht der BIU von einer Umsatzsteigerung von 3 Prozent aus.

Der traditionelle Verkauf von PC- und Konsolenspielen per Datenträger und Downloads – dabei wurden Spiele-Apps mitgezählt – legte im ersten Halbjahr um 7 Prozent auf 33 Millionen verkaufte Spiele zu. Zugleich ging der Umsatz aufgrund geringerer Durchschnittspreise um 2 Prozent auf 639 Millionen Euro zurück. Der Verkauf von Konsolenspielen bildet die tragende Säule des Marktes: allein sie machten mehr als die Hälfte des Umsatzvolumens aus. Im ersten Halbjahr 2011 nahm die Zahl der verkauften Konsolenspiele zudem um 8 Prozent auf 10 Millionen Einheiten zu. Der Umsatz verringerte sich auf 323 Millionen Euro, was einem Rückgang von etwa 3 Prozent entspricht.

Der PC bildet weiterhin die beliebteste Gaming-Plattform der Deutschen. Laut einer weiteren Studie des BIU geben 17,2 Millionen Menschen in Deutschland an, den PC zum Spielen zu nutzen - viele davon gezielt für Games im Internet. Knapp die Hälfte der im Durchschnitt 31 Jahre alten Spieler sind weiblich, alle Altersgruppen und soziale Schichten sind vertreten. Der Aufwärtstrend des PC-Marktes setzte sich laut BIU weiter fort, so konnte im PC-Segment eine Umsatzsteigerung von 2 Prozent im ersten Halbjahr 2011 verzeichnet werden. Die Verkaufszahlen stiegen sogar um acht Prozent auf 12,3 Millionen. Besonders starke Zuwächse konnte auch in Deutschland der digitale Markt für PC-Spiele erreichen: Die Download-Zahlen stiegen in der ersten Jahreshälfte um fast 45 Prozent.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86521 - 10. August 2011 - 15:04 #

"Der PC bildet weiterhin die beliebteste Gaming-Plattform der Deutschen." - Nur um es nochmal deutlich zu machen... ;))

Bernhard Sommer 13 Koop-Gamer - 1750 - 10. August 2011 - 15:45 #

Was sich aber nicht im Umsatz wiederspiegelt. "Der Verkauf von Konsolenspielen bildet die tragende Säule des Marktes" Aber stimmt schon WoW, Farmville und Landwirtschaftssimulator gibts halt nur am PC. ;)

volcatius (unregistriert) 10. August 2011 - 16:03 #

So wie auch Panzer Corps und Hearts of Iron.
Eigentlich sind es ja 4 bzw. 6 Spiele-Plattformen, von denen der PC nur eine einzige bildet.

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 10. August 2011 - 18:59 #

Weil wieder alle Konsolen in einen Topf geworfen werden. Die BIU sollte sich mal einen Spaß machen und jedes Quartal eine andere Plattform herauspicken und gegen den Rest antreten lassen (360 vs. PS3+PC+Wii+PS2, PS3 vs. PC+Wii+360+PS2, Wii vs. PC+PS360+PS2).

Oder endlich mal getrennte Zahlen für die unterschiedlichen Konsolenplattformen angeben.

volcatius (unregistriert) 10. August 2011 - 15:17 #

Woher kommen die Zahlen für Downloads? Kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Steam da Zahlen rausgibt.

Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 5838 - 10. August 2011 - 15:17 #

1 und 2 Prozentsteigerungen nenne ich mal statistische Schwankung, nicht "positive Entwicklung"...

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
Benjamin Braun
News-Vorschlag: