
Das japanische Entwicklerstudio Cave Co. Ltd. fungiert seit Jahren als der Hauptproduzent von sogenannten Bullethell-Shoot'em'ups. Jeder ihrer Titel, wie Espgaluda 2 oder Deathsmiles, erzählen nicht nur eine gute Geschichte, sondern fordern chirurgische Präzision vom Spieler. Bisher kamen japanische Spieler an Arkade-Automaten in den Genuss neuer Cave-Shooter, während hiesige Fans lange auf eine Portierung für Konsolen oder Handys warten mussten.
Im aktuellen Finanzbericht des Unternehmens jedoch wird eine komplette Neuausrichtung der Entwicklungsstrategie bekannt gegeben. Ab dem kommenden Geschäftsjahr wird jegliche Neuentwicklung für Arkade-Automaten eingestellt und sich intensiver auf den Smartphone-Markt konzentriert. Hauptgrund könnten die Rückläufe bei den Arkadeeinnahmen und die stetig wachsenden Gewinne durch die Portierungen für Android und iOS sein. So wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr gut 42% des gesamten Reingewinns durch Apps erzielt, während die Arkade- und Konsolenversionen nur noch knapp 14,5% ausmachten.
Obwohl durch diese Entscheidung ein Stück Kultur weiter aussterben wird, werden sich in Zukunft nicht-japanische Cave-Fans zumindest zeitgleich mit ihren asiatischen Interessensgenossen durch ein Meer von Projektilen und Explosionen kämpfen können.

Furchtbare Entwicklung, macht mich sehr traurig diese Meldung.Weil ich Arcade-Games über alles liebe und Caves Spiele ebenso.
Ich warte auf den Tag wo der ganze Social/F2P/Smartphone/App-Markt zusammenkracht. Erinnert euch an '82...
Arcade ist in Deutschland leider generell kein großes Thema. Aber trotzdem schade, dass sich immer mehr aus dem Arcade-Markt zurück ziehen.
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